Die Antwort ist eigentlich einfach: Weil die Bibel der Zeugen Jehovas das Weltbild der Gemeinschaft widerspiegelt.

Sie behaupten, überall dort wo aus dem AT zitiert wird und Jehova vorkommt gehört es auch in das NT. Aber wenn sie merken, dass diese Lösung nicht funktioniert, rücken sie auf einmal von dieser Sichtweise ab.

Bestes Beispiel:

(1. Petrus 2:3) . . .vorausgesetzt, ihr habt geschmeckt, daß der Herr gütig ist.

Hier handelt se sich um ein direktes Zitat aus dem AT:

(Psalm 34:8) . . .Schmeckt und seht, daß Jehova gut ist; Glücklich ist der kräftige Mann, der zu ihm Zuflucht nimmt.

Hier hätte man eigentlich nach den Regeln der Zeugen Jehovas mit Jehova und nicht mit Herr wiedergeben dürfen. Schließlich geht es ja im AT aus dem Petrus direkt zitiert um Jehova. Das hat man hier aber tunlichst vermieden. Warum?

Weil der Kontext folgendes aussagt:

(1. Petrus 2:4, 5) . . .Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar, 5 werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut zu einem geistigen Haus für den Zweck einer heiligen Priesterschaft, um geistige Schlachtopfer darzubringen, für Gott annehmbar durch Jesus Christus. . .

Wie löst man das Problem? Man behauptet ganz einfach, Petrus hat mit seinem Zitat nur eine Anleihe beim AT gemacht aber wendet es in Wirklichkeit auf Jesus an. So wird es auch in der Fußnote erklärt:

*** Rbi8 1. Petrus 2:3 ***

In einem Kommentar zu diesem V. schrieb F. J. A. Hort in The First Epistle of St Peter, London 1898, S. 104: „Im Psalm [34:8] steht ὁ κύριος für Jehova, wie dies oft der Fall ist, wobei LXX den Artikel zu κύριος ohne ein erkennbares Prinzip setzt oder wegläßt. Andererseits zeigt der nächste Vers, daß St. Petrus ὁ κύριος in der üblichsten, wenn auch nicht allumfassenden Bedeutung des N. T. für Christus gebraucht hat. Es wäre jedoch vorschnell, daraus zu folgern, daß er Jehova mit Christus habe identifizieren wollen. Keine solche Identifikation kann im N. T. klar ausgemacht werden. St. Petrus zitiert hier nicht formell, sondern macht lediglich eine Anleihe bei der Sprache des A. T. und wendet sie nach seiner eigenen Weise an. Sein Gebrauch, obwohl verschieden von dem des Psalms, steht nicht im Widerspruch dazu, denn gerade durch die χρηστότης [chrēstótēs, „Güte“] des Sohnes wird für Christen die χρηστότης des Vaters deutlich: ‚Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.‘

Anhand dieses einen Beispiels sieht man deutlich, dass Zeugen Jehovas ihre hauseigene Übersetzung ihrem Glaubensbild angepasst haben....

...zur Antwort

Das Johannesevangelium - Der Film

Im Vorwort heißt es dazu:

„Das Evangelium des Johannes wurde zwei Generationen nach der Kreuzigung Jesu Christi niedergeschrieben. Zu jener Zeit stand Jerusalem unter römischer Herrschaft. Wenngleich die Kreuzigung eine bei den Römern übliche Form der Strafe war, wurde sie vom jüdischen Gesetz nicht sanktioniert. Jesus und seine Jünger waren Juden. Das Evangelium spiegelt eine bis dahin nie dagewesene Periode des Streites und der Feindschaft zwischen der sich bildenden Kirche und der herrschenden Priesterschaft des jüdisches Volkes wider. Dieser Film ist eine wahrheitsgetreue Darstellung dieses Evangeliums.

Weiter heißt es:

The Gospel of John ist der erste Film in einer Reihe von Bibelfilmen, die von Visual Bible International gesponsert und verfilmt worden sind respektive werden sollen. Ziel des Unternehmens ist es, Qualitätsfilme zu produzieren, die die biblische Integrität bewahren.
Garth Drabinsky, der den Film produzierte, ist Jude. Ein mehrgläubiger Beratungsausschuss stand dem Filmteam zur Seite. Dem Rabbi Eugene Korn, Direktor für interreligiöse Angelegenheiten der  Anti-Defamation League, bezeichnete die Verfilmung, nachdem er sie gesehen hatte, als verantwortungsvoll erzählte Geschichte, obwohl sie für einen jüdischen Zuschauer schwierig und zum Teil anstößig sei, aber so sei das Johannesevangelium nun einmal. Das resultiere auch daraus, dass Johannes sich mehr als die anderen Evangelien mit den Debatten Jesu mit jüdischen Führern befasse. Anhand des Johannesevangeliums werde gezeigt, dass die jüdische Führung den Tod Jesu plane und Pontius Pilatus auffordere, ihn zu kreuzigen

Quelle: Wiki

Ich habe diesen Film mehrere Male gesehen und bin beeindruckt. Andere Produktionen (auch von Zeugen Jehovas) sind religiös gefärbt und wollen dem Zuschauer die Sicht der religiösen Gemeinschaft vermitteln.

Der Film 'Das Johannesevangelium' weiß das geschickt zu vermeiden....

...zur Antwort

Ich würde da keinen Widerspruch sehen. Viele Tieropfer wurden von Gott nicht einmal gewollt:

(Matthäus 9:13) . . .Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

...zur Antwort

Nein, es gab nie eine Entschuldigung für solche Aussagen. Im Gegenteil: In Ländern wie den Vereinigten Staaten oder Südafrika duldete man sogar Rassentrennung innerhalb der eigenen Reihen. Dabei machte man nicht einmal Anstalten, gerichtlich gegen diese staatliche Praxis vorzugehen....

In Anbetracht der Tatsache, dass Zeugen Jehovas um jede Kleinigkeit Prozesse führen und man sogar bereit ist sich bis vors oberste Gericht zu klagen, eigentlich sehr verwunderlich....

...zur Antwort

All diejenigen die behaupten, Jesus sei der Erzengel zählen dazu. Warum sage ich das? Weil sie Jesus auf die Stufe eines einfachen Engels degradieren....

...zur Antwort

Der Zölibat ist genauso unbiblisch wie das Hingabegelübde der Zeugen Jehovas...

Wenn jemand ein Gelübde ablegt - wozu auch sowas wie der Zölibat zählt, sollte das stets freiwillig sein. Keinesfalls als Grundlage um Priester zu werden oder bei Zeugen Jehovas ein Mitglied der Gemeinschaft....

...zur Antwort
Nein, weil ...

Nicht mehr als zu anderen Zeiten der Menschheitsgeschichte auch. Nur mit dem Unterschied, dass heute schlechte Nachrichten viel mehr Geld einbringen als gute. Deshalb scheint es auf den ersten Blick so auszusehen als ob Menschen viel mehr verroht sind als früher....

...zur Antwort

Die Zeugen Jehovas haben gleich 8 ältere Herren die von ihrem Hauptsitz in Warwick aus die Geschicke der Mitglieder weltweit lenken....

...zur Antwort

Möglicherweise verwechselst du da was. Zeugen Jehovas glauben nicht an ein unsichtbares Kommen in 1914 sondern an seine unsichtbare Gegenwart. Sein unsichtbares Kommen wird erst in der Zukunft sein.

Der logische Menschenverstand und die Bibel sagen aber etwas anders: Jemand kann erst gegenwärtig sein, NACHDEM er angekommen ist. Bei Zeugen Jehovas ist es genau umgekehrt....

...zur Antwort

Paulus zieht hier eine Parallele zu Jesus Christus der ebenfalls weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens hat.....

...zur Antwort

Wie denkt dein Lehrer darüber? Steht er auf dem selben Standpunkt?

Achtet er nur auf eine korrekte technische Ausführung oder bringt er dir auch Interpretationsansätze bei?

...zur Antwort