Wie kann ein gütiger Gott Menschen für immer foltern?

31 Antworten

Gott ist gütig, daran gibt es für mich keinen Zweifel.

Aber das mit dem Feuer, da hab ich auch meine Zweifel, jedenfalls so wie wir uns das vorstellen.

Meine Erklärung für das Feuer als Symbol, da ja auch der Heilige Geist an einigen Orten wie ein Feurer beschrieben ist oder jedenfalls seine Auswirkungen.

Da Gott den Menschen gemacht hat um mit ihm zusammen zu sein, er aber jedem die Entscheidung ob er das auch will selbst überlassen hat, gehe ich davon aus, dass das Feuer darstellt wie es empfindungsmässig ist, wenn man nicht mit Ihm in Gemeinschaft ist.

Hier auf Erden ist noch jeder unter dem Segen und der Liebe Gottes gefangen.

Jeder aber muss sich entscheiden ob er der Wahrheit glauben will und in ihr leben oder nicht, denn Gottes Reich wird ein Friedensreich sein wo er allein Regiert, da nur er gut ist.

Er kennt jeden beim Namen und auch seine innersten Bedürfnisse und braucht selbst nichts, kann somit alles geben.

Wer das also abgeht wird mit sich selbst sein.

Wir sehen ja schon hier, wie jeder sich selbst darzustellen sucht.

Seine Meinung will akzeptiert werden.

Gott akzeptiert die Meinung jedes einzelnen.

Du brauchst ihm nicht zu glauben.

Brauchst ihn nicht zu respecktieren.

Aber dann wirst du auch den Frieden in seinem Reich stören.

Also da dort auf ewig Frieden sein soll, kein Geschrei und keine herablassungen.

Kein Krieg und keine Überheblichkeit.

Du willst dich über die Anderen erheben, es besser wissen.

Dann bleib Dort wo du das darfst.

Fern von ihm.

Fern von seinem Reich.

1Joh 5,10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott gegeben hat von seinem Sohn.

Was macht also Gott mit dem der ihn zum Lügner macht?

1Joh 2,21 Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit ist.

Wird da nicht jeder der Gott zum Lügner macht selbst als Lügner da stehen?

Und was geschieht mit ihnen?

Offb 22,15 Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.

Götzen

das sind all die Götter die Menschen selbst kreieren, von Menschen gemachte Idole, Götter und Fabeln.

Dies aus diesem Grunde

8 und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft;

9 ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge

10 und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben.

11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben,

12 damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

All diese Lügen sind die Lügen der Kirchen undihrer Vertreter aber noch viel mehr die, der Evolution und allem was Gottlos ist.

Warum sollte er Menschen für immer foltern wenn er gütig ist? Und für die Evolution, dafür gibt es durchaus Beweise.

2
@Tiberios99

Tiberios: Gott foltert keine Menschen, warum glaubst Du das? Hast Du nicht gelesen, wie Jesus mit den Menschen umgegangen ist??? Sogar Sünder haben Barmherzigkeit bekommen, und das gesamte Gericht hat Gott in die Hände von Jesus übergeben!

0
@GandalfAwA

Bist du eigentlich politisch eher Links, oder Rechts?

0
@Tiberios99

Tiberios: Ich bin weder Links noch Rechts, ich orientiere mich an der Bibel, und die wichtigste Aussage von Jesus ist: "Liebe Deinen Nächsten, so wie Dich selbst".

Von daher ist das für mich die oberste Priorität, vermutlich würde man das politisch eher als "Links" einordnen.

Aber auf garkeinen Fall würde ich in eine "radikale" Richtung tendieren, denn mit Gewalt, richtet man mehr Schaden an, als dass man irgendetwas Gutes erreicht.

Deswegen, selbst wenn Du Tiberios, jetzt voll ein "Rechter" wärest, das spielt für mich keine Rolle, für mich bist Du dennoch wie ein Bruder.

Nur wenn ich mitbekommen würde, dass Du wirklich ungute Dinge tust, also anderen weh tust, dann würde ich den nährern Kontakt zu Dir nicht suchen wollen, weil ich daran kein Anteil haben wollte. Ich lehne dann aber immer noch nicht Deine Person ab, sondern nur dieses Handeln.

0
@GandalfAwA

Oh, da können wir schon am Beginn der Bibel anfangen, als Gott für ein nichtiges vergehen eine Geburt für alle Frauen extra schmerzhaft gemacht hat.

Oder die 10 Plagen, wo er ein ganzes Volk foltert, um ihren Herrscher zu erpressen. Diese Folter geht so weit, das er mit der 10. Plage massenweise unschuldige (Kinder) grausam tötet.

Oder Lots Frau, die er zur Salzsäure erstarren lässt, das ist ebenfalls Folter.

Indirekt ist er auch an der Folter von Hiob schuld, denn ohne seine Angeberei wäre es nie dazu gekommen.

0
@Deamonia

Hallo Deamonia,

Naja, damals vor 4000-5000 Jahren waren Mord und Krieg und gegenseitiges Abschlachten (auch an Kindern) "an der Tagesordnung". Gott hat diese Kriege mit den damals ganz üblichen Methoden angewendet, und zwar nur, um sein Volk aus der Gewaltherrschaft zu befreien! Man beachte den Grund dieser Kämpfe.

Zudem lässt Du die Geschichte von Jesus ganz außer acht: Jesus ist doch gerade gekommen, um das Prinzip "Auge um Auge" abzuschaffen und zu ersetzen durch Gewaltfreiheit und Barmherzigkeit.

Deine Ansichten von Gott und der Bibel sind also schon seit ~2000 Jahren veraltet....

0
@GandalfAwA
Naja, damals vor 4000-5000 Jahren waren Mord und Krieg und gegenseitiges Abschlachten (auch an Kindern) "an der Tagesordnung".

Komisch oder? Umso mehr Atheisten es gibt, umso friedlicher wird unsere Welt.

Gott hat diese Kriege mit den damals ganz üblichen Methoden angewendet,  und zwar nur, um sein Volk aus der Gewaltherrschaft zu befreien! Man beachte den Grund dieser Kämpfe.

Es war also üblichm das Volk zu Quälen, um den Herrscher zu erpressen? Und dieser "Gott" war so schwach, das er NUR so "Gewinnen" konnte? Ein Allmächtiger Typ hätte "sein Volk" (ganz schöner Rassist, alle Menschen erschaffen, aber dann nur EIN Volk unterstützen!) auch einfach wegteleportieren können, aber nein er bringt lieber Kinder um!

Zudem lässt Du die Geschichte von Jesus ganz außer acht: Jesus ist doch gerade gekommen, um das Prinzip "Auge um Auge" abzuschaffen und  zu ersetzendurch Gewaltfreiheit und Barmherzigkeit.

Ich hab Jesus auch nicht außer acht gelassen, ich ignoriere nur nicht, das Jesus die alten Gesetze noch bekräftigt & verschärft hat (Kein Strich vom alten Gesetz soll gestrichen werden) und das ein angeblich vollkommener Gott sich kaum verändern wird.

Oder willst du sagen, Gott hat im AT alles falsch gemacht, weil er doch nicht allwissend, sondern einfach strohdumm war? (Anders sind seine Handlungen einfach nicht zu erklären, wenn im NT angeblich alles anders rum sein soll!)

Du meinst den Jesus, der meint er sei das Schwert, gekommen um Familien zu spalten, und wer nicht Vater und Mutter hasse, der könne ihm nicht folgen?

Der Jesus der bereits das begehrliche ansehen einer fremden Frau als Ehebruch ansah, worauf die Todesstrafe stand?

Der Jesus, der wollte das man ungehorsame Kinder steinigt?

Der Jesus, der alle Menschen bedroht mit seinen Schnittern, und der ständig von Feueröfen/Seen schwafelt in denen "Heulen und Zähneklappern" sein wird?

Der Jesus der einen Mann nicht mal seinen Vater begraben lassen wollte?

Sorry, aber Jesus ist keineswegs besser als Gott, zumal die Jesusstory nochmal Gottes Grausamkeit und Schwachsinnigkeit betont: Statt den Menschen einfach seine selbst ausgedachten Sünden zu vergeben, schwängert er selbst als Geist eine Frau um dann als Sohn in ihr zu wachsen, und später zu predigen, und sich steinigen zu lassen, dann wieder aufzuerstehen und zu sich selbst aufzufahren und das alles, damit er selbst den Menschen vergeben kann, was er auch einfach so hätte machen können.

0
@Deamonia

Nun, es ist offensichtlich, dass Du Dich auf keinen Gedanken einlassen möchtest, der irgendeinen "guten" Gedanken an Gott lässt. ;-) Zumindest bist Du auf keinen Gedanken eingegangen den ich oben geschrieben habe. Stattdessen kommst Du mit 100 neuen (schon fast lustigen) Vorhaltungen.

Von daher lohnt es sich nicht, sich weiter auszutauschen, da an den Formulierungen ja bereits erkennbar ist, dass die Deamonia es nur so sehen will. ;-)

Mir scheint, dass Du generell ziemlich frustiert bist, aber vielleicht hast Du auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht, mit "angeblichen Gläubigen". Wisse auf jeden Fall, dass aus Gottes Sicht nur der ein echter Christ ist, der auch "christlich gut" (Nächstenliebe) an anderen handelt.

Wer sich selbst Christ nennt aber andere schlecht behandelt, hat sich durch sein Handeln bereits als "nicht gläubiger" disqualifiziert. 😉

Auf jeden Fall wünsche ich Dir Deamonia, dass Du Deinen Frieden für Dich findest, und zwar egal auf welchem Weg, oder auf welche Weise, Du da hinkommen magst: Denn wenn Du Dich glücklich und im Frieden fühlst, hast Du es in jedem Falle gut und richtig für Dich gemacht! :-)

0
@GandalfAwA

Natürlich bin ich auf deine Gedanken eingegangen, hast du meine Antwort nicht gelesen, oder wie konnte dir das entgehen?

Sag mir eine einzige Zeile von dir, aus dem vorherigen Kommentar von dir, auf die ich nicht eingegangen bin.

Ich hab sogar deinen kompletten Text zitiert und zu allem geschrieben wie ich das sehe, und auch begründet warum ich das so sehe.

Was ein echter Christ ist uns was nicht, dazu gibt es tausende Ansichten, manche sagen ein guter Mensch zu sein reicht aus, andere meinen man müsse Gott anbeten, andere meinen wiederum es reiche aus Jesus um Vergebung zu bitten und sei es egal was man getan hat, sobald man das mache sei man Christ und komme in den Himmel. Oder frag mal die Mormonen was sie meinen was "echte Christen" sind.

Mit "Echten und falschen" Christen zu Argumentieren ist dieses typische "Kein echter Schotte" Argument.

Ich hab übrigens nichts gegen Christen, ich kann nur einfach beim besten Willen nicht begreifen, wie man den in der Bibel beschriebenen Gott als "gut" bezeichnen kann.

Ich habe die Bibel gelesen, und der Gott in der Bibel ist in meinen Augen ein selbstverliebter egoistischer Sadist. Ich will damit keinen Gläubigen beleidigen, aber jemand der Menschen die unschuldig wie Kinder sind, und nicht wissen was gut und böse ist bestraft, jemand der nahezu die gesamte Menschheit ausrottet, jemand der es ok findet, das Frauen vergewaltigt werden, so lange die Männer unbehelligt bleiben usw. wie man so etwas alles gut finden kann, begreife ich einfach nicht.

Mit Jesus ist es das gleiche, es gibt ein paar nette Passagen zu ihm, aber das meiste von ihm ist auch ziemlich brutal und unmenschlich in meinen Augen.

Bei allem was ich schreibe, bitte ich dich zu bedenken, das die Bibel für mich eher eine Art Roman ist, und so wie ich niemanden beleidige wenn ich sage Lord Voldemort von Harry Potter war ein grausamer Sadist, so will ich auch keinen mit meinen Aussagen über Gott/Jesus beleidigen, für mich sind das halt auch nur Romanfiguren, die ich anhand dessen beurteile, wie sie in dem Roman "Bibel" beschrieben werden.

Ich hab übrigens tatsächlich schlechte Erfahrungen mit Gläubigen gemacht, aber auch gute, ich habe gute Freunde die Gläubig sind, und so lange mich keiner versucht zu missionieren, führen wir teils sehr angeregte Gespräche zu dem Thema, und keiner ist beleidigt wegen der Denkweise des anderen.

Allerdings t ich wäre "Generell ziemlich

Allerdings würde ich das hier eher zu den schlechten zählen, denn du hast mir fälschlicherweise vorgeworfen, ich würde nicht auf deine Antwort eingehen. Dabei hast Du nur lapidar geschrieben, das Mord und Todschlag damals halt normal waren, ich Jesus vergessen hätte, und mein Wissen veraltet wäre. Sehr allgemein gehalten, kaum konkretes.

Als ich dann auf jedes einzelne deiner Worte eingegangen bin, und dir aufgezeigt habe, das du falsch liegst, weil Jesus keineswegs die alten Gesetze abgeschafft hat, sondern sie sogar verschärft hat (Steinigung für ungehorsame Kinder z.B.) wirfst du mir vor, genau das nicht getan zu haben, und versuchst meine Antwort ins lächerliche zu ziehen, in dem du Steinigung und weitere Gräueltaten als "fast schon lustige Vorhaltungen" bezeichnest.

0
@Deamonia

Merkwürdig, dass Du jeden Satz immer falsch verstehst, nicht einmal verstehst Du mich so wie ich es meine. Ich müsste Dir ein ganzes Buch zurück schreiben nur um eine Kleinigkeit zu erklären, damit es auch so ankommt, was ich tatsächlich gemeint habe. Aber irgendwie habe ich zweifel, ob die Mühe sich lohnen würde...?!

Aber das liegt bestimmt an mir selbst, ich drücke mich sicherlich nur nicht deutlich genug aus. 😊

0
@GandalfAwA

Komisch, ich finde nicht, das man hier viel falsch verstehen kann:

Zumindest bist Du auf keinen Gedanken eingegangen den ich oben geschrieben habe.

Das ist eine klare Aussage, die für einen normal denkenden Menschen wenig Spielraum zulässt. (und zudem eine glatte Lüge)

Wenn du einen Roman brauchst, um zu erklären was du damit wirklich meinst, solltest du tatsächlich an deiner Ausdrucksweise arbeiten.

Ich finde das echt langsam lächerlich, du wirfst mir die ganze Zeit zu unrecht vor was du selbst tatsächlich machst: Nicht auf den anderen eingehen.

Ich bin auf jedes Fitzelchen von dir eingegangen, und du bügelst das einfach mit "du verstehst mich immer falsch" ab, natürlich wie immer ohne jede Erklärung.

Immerhin kommt zum Ende noch die Erkenntnis, auch wenn sie nicht ernst gemeint ist, solltest du sie dir zu herzen nehmen, denn genau so ist es. Du kannst nicht A schreiben, B meinen und dann erwarten, das alle das (nicht vorhandene) B im A erkennen.

0
@Deamonia

Hallo Deamonia,

Ja richtig, ich bin hier auch nicht weiter konkret auf Deine Gedanken eingegangen, das stimmt. Allerdings deswegen, weil Du selber auch nicht bemerkst, wie Du rüber kommst. Dein Frust ist aus jeder Zeile herauszulesen und das macht so dann nicht wirklich Freude sich auszutauschen.

Ich bekam in Deiner vorletzten Antwort den Eindruck, dass Du einfach wie ein Troll immer nur "draufhaust" und mit "neuen Vorhaltungen" ankommst, egal was man Dir schreibt. Auf dieser Basis kann man sich nur streiten, oder einer zieht sich zurück.

Deswegen ja stimmt: Ich habe mich bewusst kurz gehalten.

Was ich übrigens mit "lächerlich" meinte, war, dass Du schriebst, dass Jesus fordert "Steinigung für ungehorsame Kinder". Darf ich nachfragen wie Du zu dieser Idee gekommen bist? In meiner Bibel steht nichts darüber, in meiner Bibel steht, dass Jesus die Steinigung abgeschafft hat, mit dem Satz: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein"

Also wenn Du Dich ein wenig neutraler halten möchtest, dann möchte ich auch gerne auf Dich näher eingehen, wie in unserem parallel-Dialog hier! :-)

0
@GandalfAwA

Also das kann ich nun wirklich nicht begreifen, ich betone immer wieder das man dieses oder jenes bitte nicht falsch verstehen soll, und begründe alles was ich schreibe auch, ohne dabei persönlich zu werden, während du meiner Ansicht nach einfach pauschalisierst und unterstellst. Wieso bin ich dann die die "drauf haut"?

Das meine letzte Antwort frustriert klingt glaube ich sogar, es ist nämlich tatsächlich extrem frustrierend, wenn das gegenüber so gar nicht auf einen eingeht, und verbal auf einen "einschlägt" aber einem selbst genau DAS beides vorwirft. Oder das du selbst immer neue Sachen ins Spiel bringst, und wenn ich dann dazu Stellung nehme, hab ich das angeblich ins Spiel gebracht.

Natürlich ist sowas frustrierend, wenn der andere einem fälschlicherweise permanent ihr eigenes verhalten vorwerfen.

Denn erneut: Wo bin ich mal nicht auf dich eingegangen, und wo bist du mal auf mein geschriebenes wirklich eingegangen? (Mit eingehen meine ich nicht bloß zu schreiben "du verstehst mich immer falsch" oder "dein Wissen ist veraltet" sondern erwarte etwas mehr Hintergrund.)

Du sagst ich merke nicht wie ich rüber komme, dann erklär es mir bitte, wo komme ich warum wie rüber? Denn ich möchte schließlich nicht falsch verstanden werden. (Mit Zitat am besten, damit wir über das selbe sprechen)

Ich bin (meiner Meinung nach) im Gegensatz zu dir nie persönlich geworden.

Wenn ich schreibe "Ich hab übrigens nichts gegen Christen, ich kann nur einfach beim besten Willen nicht begreifen, wie man den in der Bibel beschriebenen Gott als "gut" bezeichnen kann." oder "Bei allem was ich schreibe, bitte ich dich zu bedenken, das die Bibel für mich eher eine Art Roman ist, und so wie ich niemanden beleidige wenn ich sage Lord Voldemort von Harry Potter war ein grausamer Sadist, so will ich auch keinen mit meinen Aussagen über Gott/Jesus beleidigen" warum ist das drauf hauen?

Noch neutraler geht es kaum, wenn man noch seine Meinung zum Ausdruck bringen will.

Wieso ist das für dich Trolliges drauf hauen? Ich habe wirklich alles menschenmögliche getan um keinen zu verärgern, während du solche Sachen/Unterstellungen schreibst: "Nun, es ist offensichtlich, dass Du Dich auf keinen Gedanken einlassen möchtest"

Wo wir gerade bei Wahrnehmung sind, wo ist deine Art besser, mir Frust, kein verstehen wollen und so weiter zu unterstellen, und sogar in der dritten Person von mir zu sprechen, was extrem unhöflich ist? ("Die Deamonia..." )?

Zu dem Jesus Teil, ich komme deswegen darauf:

Matthäus 15,3

3 Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen? 4 Denn Gott hat gesagt: »Du sollst Vater und Mutter ehren«, und: »Wer Vater oder Mutter schmäht, der soll des Todes sterben.« 

(PS: Ja ich weis, diese Antwort klingt auch frustriert, aber wie oben gesagt, wenn man von jemandem angeblich "wie ein Troll" wahrgenommen wird, der sich aus eigener Sicht selbst extrem trollig verhält, ist das einfach frustrierend!)

0

Es gab auch Mörder die im Namen Gottes Menschen ermordetet haben und das waren nicht nur Islamisten sondern auch Christen! ich denke an die Zeit des Hexenwahns

1

Die Bibel spricht nicht von einem Ort ewiger Qual.

Was bedeutet "Hölle"?

"Von den frühen Übersetzern der Bibel ist viel Verwirrung gestiftet und sind viele Mißverständnisse dadurch hervorgerufen worden, daß sie das hebr. Wort Scheol und die griech. Wörter Hades und Gehenna ständig mit dem Wort Hölle wiedergegeben haben.“ (The Encyclopedia Americana, 1942, Bd. XIV, S. 81).

"Hölle" bedeutet nichts anderes, als "Scheol" oder "Hades" — nämlich "Grab".

Was ist gemäß der Bibel die Strafe für Sünde?

Röm. 6:23: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod.“

Wird man auch nach dem Tod noch für seine Sünden bestraft?

Röm. 6:7: „Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen.“

Läßt sich eine ewige Qual für die Bösen mit Gottes Persönlichkeit vereinbaren?

Jer. 7:31: „Sie [abtrünnige Bewohner Judas] haben die Höhen des Tophet gebaut, das im Tal des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.“

Wenn soetwas nie im Herzen Gottes aufgekommen ist, wieviel weniger ist dann anzunehmen, daß er so etwas in noch größerem Umfang tun würde.

Würden Eltern ihr ungehorsames Kind bestrafen, indem sie es quälen? 

‘Gott ist Liebe’ (1. Joh. 4:8). Würde er etwas tun, was gute menschl. Eltern nie tun würden?

Es stimmt; einige Übersetzungen sprechen von einem "höllischen Feuer", und daß Menschen "in die Hölle, in das ewige Feuer", fahren (Matthäus 5:22; Markus 9:43). 

Insgesamt gibt es in den Christl. Griech. Schriften 12 Verse, in denen z. B. Luther das griech. Wort Gehenna mit "Hölle" oder "höllisches Feuer" übersetzt. 

Ist die Gehenna wirklich ein Ort feuriger Qual, während der Hades lediglich das Grab bezeichnet?

Das hebr. Wort "Scheol" und das griech. Wort "Hades" bezeichnen eindeutig das Grab. 

In den Hebr. Schriften ist die Gehenna das "Tal Hinnom". Hinnom war der Name eines Tales vor den Mauern Jerusalems, wo die Israeliten ihre Kinder im Feuer opferten. 

Später ließ der gute König Josia das Tal für diesen schrecklichen Brauch ungeeignet machen (2. Kö. 23:10). Es wurde zu einer gewaltigen Mülldeponie.

Als Jesus auf der Erde lebte, war die Gehenna somit der Müllabladeplatz Jerusalems. Durch die Hinzufügung von Schwefel unterhielt man dort Feuer, um den Abfall zu verbrennen. 

In dem Werk Smith's Dictionary of the Bible, Band 1 lesen wir: "Es wurde der allgemeine Müllabladeplatz der Stadt, ein Ort, wohin man die Leichen von Verbrechern und Tieren sowie jederlei Unrat warf." Lebende Geschöpfe wurden dort jedoch nicht hineingeworfen.

Die Bewohner Jerusalems verstanden somit, was Jesus meinte, als er den bösartigen geistlichen Führern sagte: "Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?" (Mat. 23:33). 

Jesus meinte nicht, daß diese geistlichen Führer gequält würden. 

Denke daran, daß Gott, als die Israeliten ihre Kinder in jenem Tal lebendig im Feuer verbrannten, sagte, so etwas Schreckliches sei nie in seinem Herzen aufgekommen! 

Jesus benutzte die Gehenna somit als ein passendes Sinnbild für vollständige und ewige Vernichtung. Er meinte, daß jene bösartigen geistl. Führer einer Auferstehung nicht würdig waren. 

Seine Zuhörer konnten verstehen, daß diejenigen, die in die Gehenna kämen, ähnlich wie Abfall für immer vernichtet würden.

Was ist denn der "Feuersee", der in der Offb. erwähnt wird?

Er hat eine ähnliche Bedeutung wie die Gehenna. 

Er bedeutet nicht Qual bei Bewußtsein, sondern ewigen Tod oder Vernichtung. 

Beachte, wie dies die Bibel selbst sagt gemäß Offb. 20:14: "Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee" — den Tod, aus dem es keine Auferstehung gibt. 

Dieser Feuersee ist symbolisch, denn Tod und Hölle (Hades) werden dort hineingeworfen. Tod und Hölle können nicht buchstäblich verbrannt werden. Sie können und werden jedoch beseitigt oder vernichtet werden.

„Die Bibel sagt aber, der Teufel werde für immer im Feuersee gequält werden", mag jemand einwenden (Offb. 20:10). 

Was bedeutet das? Als Jesus auf der Erde lebte, wurden Gefängniswärter manchmal "Peiniger" genannt. 

Jesus sagte in einem Gleichnis über einen Mann: "Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlt hätte alles, was er ihm schuldig war" (Mat. 18:34, Luther). 

Da diejenigen, die in den "Feuersee" geworfen werden, in den "zweiten Tod" gehen, aus dem es keine Auferstehung gibt, werden sie sozusagen für immer im Tod gefangen gehalten. 

Sie bleiben wie unter der Aufsicht von Gefängniswärtern für ewig Tot. 

Die Bösen werden nicht buchstäblich gepeinigt, denn wie wir gesehen haben, ist ein Verstorbener völlig aus dem Dasein geschieden. Er hat kein Bewusstsein mehr.

Die Begebenheit, wo Lazarus und ein reicher Mann ihre Plätze tauschen, ist lediglich eine Metapher, um zu veranschaulichen, dass eine zuvor geachtete Geistlichenklasse geistig arm sein — und eine zuvor unterpriviligierte Gesellschaft plötzlich geistig reich sein wird.

Super Antwort, die werde ich mal für künftige Diskussionen abspeichern.

4
@CosmoKramer1

Lass es lieber.
Teilweise richtige Textstellen oft in falschen Zusammenhang gebracht und somit zu falschen Schlüssen gekommen.
Z.B. steht an einer Stelle "und werden hinausgeworfen in die Dunkelheit, wo das Heulen und Zähneklappern ist" bzw. "wo die Flamme nicht erlischt und der Wurm nicht aufhört zu fressen".
Darum, vor allem aber dass Gott seinen einzigen Sohn an unserer Statt hingegeben hat um uns vor der Hölle zu bewahren, zeigt mir, dass es ernst und wahr ist, was in der Bibel über die ewige Trennung von Gott steht.

1
@CosmoKramer1

Ich hab für Dich noch einen weiteren Text dazugesetzt. Schau bitte unten.

0
@Franek

In der Gehenna (Tal Hinnom) ist das Feuer tatsächlich nicht ausgegangen. Es gab ständig Nachschub. Und der Wurm, der sich in den Randbereichen aufhielt, hat deshalb auch nicht aufgehört zu fressen.

0

Dieser Text wird auch nicht dadurch wahr dass du ihn ständig kopierst

0

Manche verbinden das, was die Bibel in Verbindung mit Feuer sagt, mit ewigen Qualen. Liest man aber im Zusammenhang, wird klar, dass eine andere Eigenschaft des Feuers im Vordergrund steht: gründliche und ewige Vernichtung! In der Bibel findet sich KEIN Hinweis auf ewige Qual bei Bewußtsein.

In Offb. 14:9-11wird von einigen gesprochen, die „mit Feuer und Schwefel gequält werden. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf für immer und ewig.“ Dieser Text sagt lediglich aus, dass die Bösen Qualen erleiden werden, aber nicht, dass sie für IMMER gequält werden. Es heißt dort, der Rauch bestünde fort — also der Beweis dafür, dass das Feuer sein vernichtendes Werk vollbracht hat. Hier geht es nicht um ewige Feuerqualen. Der Gedanke, dass sie für immer aus dem Leben ausscheiden, bereitet ihnen Qualen.

Was bedeuten dann aber die Worte aus Offb. 20:10-15 — dass Personen im „Feuer- und Schwefelsee ... Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig“?

Man könnte meinen, dass hier buchstäbliche ewige Qualen beschrieben werden. Aber dem ist nicht so. Warum nicht? Weil auch „das wilde Tier und der falsche Prophet“ sowie „der Tod und der Hades“ in diesem „Feuersee“ enden werden.

Das wilde Tier, der falsche Prophet, der Tod und der Hades sind aber keine buchstäblichen Personen. Sie können überhaupt nicht bei Bewußtsein gequält werden.

Der „Feuersee“ steht symbolisch für Vernichtung und völlige Vergessenheit. Das ist logisch, denn die Bibel sagt über den Feuersee: „Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee“ (Offb. 20:14).

Trotz dieser Kontext-Logik beharren Höllenverfechter auf ewige Qual. Warum?

Weil ihre Denkweise von einer weiteren unbiblischen Lehre geprägt ist: die Lehre von der Unsterblichkeit der Menschenseele. Deshalb glauben sie, wenn die Bibel von Vernichtung spricht, sei in Wirklichkeit ewige Qual gemeint. Schließlich kann die unsterbliche Menschenseele nicht einfach aufhören zu existieren — das jedenfalls wird behauptet.

Folgende Bibeltexte belegen eindeutig, dass der Mensch keine Seele hat, die nach dem Tod irgendwo weiterlebt (im Himmel, Hölle oder im Nirwana), sondern, dass mit dem Tod Nichtexistenz verbunden ist:

Zunächst die Feststellung, dass der Mensch keine Seele hat, sondern dass er eine Seele IST: „Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch WURDE eine lebende Seele.“ (1. Mose 2:7)

Dann Röm. 6:23: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod.“

Und Hes. 18:4: „Die Seele, die sündigt, sie wird sterben.“

“fürchtet euch vor dem, der sowohl Seele als auch Körper in der Gehẹnna vernichten kann“ (Mat. 10:28)

Der Tod bedeutet Nichtexistenz — siehe Prediger 9:5, 10.

Da der Mensch die Seele IST, und keine Seele HAT, ist also der Mensch — oder die Menschenseele — sterblich. Wird man auch nach dem Tod noch für seine Sünden bestraft? Nein!

Röm. 6:7: „Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen.“

Was bleibt von uns übrig? Nichts — außer, dass wir bei Gott in Erinnerung bleiben. Er hat sozusagen „Buch“ über jeden von uns geführt. Wer bei ihm NICHT im „Buch des Lebens“ eingeschrieben ist (Offb. 20:12), wird für immer vernichtet:

“Und jeder, der im Buch des Lebens nicht eingeschrieben gefunden wurde, wurde in den Feuersee geschleudert.“ (Offb. 20:15). — „Feuersee steht für ewige Vernichtung — nicht für ewige Qual.

Diejenigen, die sich im „Buch des Lebens“ befinden, werden eine Auferstehung von den Toten erhalten (Apg. 24:15).

Fazit: Gott ist ein gerechter Gott. Er bestraft für willentlichen reuelosen Ungehorsam mit dem Tod. Aber er quält keine Menschen. Die Lehre von der Höllenqual ist unbiblisch. Sie wurde von der kath. Kirche eingeführt, um Gläubige in ihre Abhängigkeit zu bringen. Gläubige haben viel Geld bezahlt, damit Geistliche ihre Seele von der Hölle freibeten. Mit dieser Lehre ist die Kirche reich geworden (Ablasshandel).

0

„Gott“ ist für mich ein Wort,Tiberios99, mit dem wir Menschen uns aus der Sprachlosigkeit angesichts des Unsagbaren befreien wollen.

"Gott" Eigenschaften zuzuordnen, halte ich für Größenwahn und meist auch für den Versuch, Menschen zu manipulieren.

Menschen haben sich ausgedacht, was „gottgefällig“ ist, haben sich Höllenqualen einfallen lassen.

Menschen sind Teil der unsagbaren Wirklichkeit, in der ihnen die bescheidene Aufgabe zufällt, gemeinsam das Menschenwürdige zu erkennen und dafür zu leben.

Wer sich dieser Aufgabe zuwendet, wird zur Einsicht gelangen, dass sowohl der folternde wie auch der gütige Gott interessengeleitete Hirngespinste sind. 

Was möchtest Du wissen?