Welpen reserviert und umentschieden?

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16 Antworten

Nein - bei einem Züchter gilt dieses Geld als fest vereinbart - man bekommt das Geld nicht zurück, nur weil man seinen Teil der Vereinbarung nicht eingehalten hat.

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:58

Auch bei einem hobbyzüchter ohne einem richtigen Vertrag?

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Kommentar von SoDoge
28.03.2016, 20:11

Das ist so grundsätzlich richtig, jedoch ist es hier so (wenn ich es richtig verstehe), dass nicht Sie ihren Teil der Vereinbarung nicht eingehalten hat, sondern dass der schwebend unwirksame Kaufvertrag durch die Eltern aufgelöst wurde, da sie den Hund nicht behalten durfte. Von daher hätten beide Seiten keinerlei Vereinbarung mehr und dann müsste das Geld auch, sofern es vorher nicht anders geregelt war, zurückgezahlt werden. 

Oder irre ich mich?

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Entschuldige bitte, Du beschuldigst den Vermehrer (oder Züchter, oder Verkäufer, das ist völlig egal), sich nicht korrekt zu verhalten. Gleichzeitig entschuldigst Du aber das Verhalten Deiner Freundin und verlangst das Geld zurück. Ich mag keine Vermehrer, aber deshalb sollte doch gleiches Recht für alle gelten.

Sie hat den Verkäufer getäuscht, das Geld ist weg. Weder ein Versuch Deines Freundes, ihn bei einem Besuch einzuschüchtern noch eine eventuell überlegte Klage wird Dir irgendetwas bringen, im Gegenteil, Ihr werdet gutes Geld schlechtem hinterher werfen. Im Tierheimen ist es meistens so, daß die Schutzgebühr, sollte das Tier zurückgegeben werden, dem Tierheim verbleibt.

Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt überhaupt nicht. Deine Freundin hat unüberlegt gehandelt, den Verkäufer getäuscht, und nun soll sie das auch ausbaden bitteschön. € 100 sind zwar kein geringes Lehrgeld, aber ich denke mal, daß sie so schnell nicht erneut unüberlegt handelt

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Die 100€ möchte der Züchter uns leider nicht zurück geben

und damit müßt Ihr Euch abfinden.

wenn man sich einen Hund kauft, klärt man doch alles vorher ab und kann nicht hinterher sagen, ich bin zu jung oder darf keinen Hund halten etc. Die Schuld des Rücktritts vom Kauf liegt eindeutig bei Euch!

Eine Anzahlung bedeutet für beide Parteien eine Sicherheitshinterlegung, damit der Käufer sicher gehen kann, dass er den Hund zum vereinbarten Termin auch tatsächlich bekommt und für den Züchter bedeutet diese Hinterlegung, dass der ausgesuchte Welpe zum vereinbarten Termin abgeholt wird. Immerhin muß man als Züchter auch planenn und hat wie jeder andere Mensch auch Verpflichtungen.

Es kann gut sein, dass der Züchter zwischenzeitlich andere Interessenten weggeschickt hat. Inwieweit das auf Eurem Kauf zutrifft, könnt Ihr nicht beurteilen. Denn schon direkt nach getätigter Anzahlung können weitere Interessenten eine Absage bekommen haben.

Das klingt alles sehr geschäftlich, aber es geht hier ja auch um eine gewisse Art von Geschäft, da hierbei Geld fliesst und Verbindlichkeiten getroffen werden. 

Man setzt bei sowas natürlich auch die Seriösität des Käufers voraus! Nicht immer sind es die Züchter die sich unseriös verhalten.

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Kommentar von YarlungTsangpo
28.03.2016, 21:50

Als Erziehungsberechtigter würde ich nun mit Kind und Vorvertrag/Reservierungsvertrag zur Polizeidienststelle marschieren und mich beraten lassen wie vorzugehen ist.

Der Vertrag ist nämlich von vorne herein unwirksam. Pech für den Hundezüchter, doch er müsste das Alter erfrage und generell sollte sich ein Züchter immer einen Personalausweis vorlegen lassen...

Hundemafia - lässt grüßen - ohne Ausweis. Die zahlen und holen ab. Der Hund /meist wertiger Rassehund ist dann - verschwunden....

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Hallo,

erstens Mal war dies eh kein seriöser Züchter, sondern eh ein Vermehrer, (diese sollten niemals unterstützt werden!) denn ein verantwortungsvoller Züchter hätte nie einer 17-jährigen einen Hund verkauft, sondern die Einverständnis der Eltern gefordert oder das diese mit kommen.

Auf der anderen Seite ist Deine Freundin, die genauso wenig Verantwortungsbewußtsein hat, wie der "Vermehrer", denn aus einer Laune heraus einen Hund kaufen zu wollen ohne vorher mit den Eltern dies besprochen zu haben, ob dies überhaupt in die Lebensumstände der Familie passt, das zeigt, wie unreif sie noch ist.

Der Welpe hat hoffentlich ein besseres zuhause gefunden als dies bei Deiner Freundin gewesen wäre, denn sicherlich hat sie auch keinerlei Ahnung davon, welche Bedürfnisse so ein kleiner Welpe hat und er wäre bald störend gewesen.

Wer einer 17-jährigen ohne Einverständnis der Eltern einen Welpen verkauft, gibt natürlich auch die Anzahlung von 100,-- nicht zurück.

Da Deine Freundin erst 17 Jahre alt ist, ist sie auch noch nicht vollständig geschäftsfähig und wenn Ihre Eltern nicht damit einverstanden sind, das sie diesen Welpen kauft, dann muss der Verkäufer die 100,-- zurück geben. Vor allem, hätte sie den Welpen gekauft, wäre auch ihre Vertragsunterschrift nicht gültig gewesen.

Die Eltern können das Geld zurück verlangen. Wenn er das nicht will, dann müssten sie einen Anwalt damit beauftragen.

Meiner Meinung nach sollte sie die 100,-- als Lehrgeld bezahlen, denn ein Tier ist ein Lebewesen und so etwas entscheidet man nicht mal so schnell nebenbei. Sie ist zwar erst 17 Jahre alt, aber da kann man wohl auch schon verlangen, das man vorher überlegt, denn auf der Strecke bleibt am Schluß der kleine Wurm.

Viele Grüsse

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Ihr seit Vertragsbrüchig geworden....also kriegt Ihr die Anzahlung nicht zurück...so ist das Gesrtz.

Und da Du dabei warst und wahrscheinlich volljährig bist, dpielt es auch keine Rolle, dass Deine Freundin minderjährig ist.

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Nachdem die Tochter nicht volljährig war und somit nicht geschäftstüchtig stehen die Karten ganz gut die Anzahlung zurück zu erhalten.

Das ist ein Schutz für Jugendliche welche Schlag mit 18 Jahren dann hinfällig ist.

Der Züchter hätte keinen Vorvertrag/ Anzahlungsvertrag abschließen dürfen mit einem unmündigem Kind.

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Pffff... wie da die rechtliche Geschichte aussieht weiß ich wirklich nicht. Aber es gibt durchaus Züchter die es ausdrücklich erwähnen das bei Auflösung des Kaufes die Anzahlung nicht zurück bezahlt wird. Normalerweise sollte deine Freundin eine Art Vertrag unterzeichnet haben als Absicherung für beide Seiten. 

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:51

Also es wurde nichts gesagt, dass wir das Geld dann nicht zurück bekommen. Sie hat ja auch nach keinen 3 Tagen gesagt das es doch nicht geht. Es wurde nur auf das Blatt geschrieben dass der Hund reserviert wurde für 100€. Unter Umständen ist der Vertrag eh ungültig da sie keine 18 ist.

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:57

Das bedeutet? ^^

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Kommentar von Jenehla
28.03.2016, 20:28

Ich verstehe deinen Unmut, aber den Züchter musst du auch verstehen. Er hat vl mehrere Interessenten für einen Welpen, der schnellste gibt ihm die Anzahlung und er sagt den anderen ab weil der Hund als fest reserviert gilt. Dann tritt der Käufer zurück und der Züchter muss ihn erneut vermitteln. Jetzt stell dir vor, das würde jeder so machen. Dann hat eine Anzahlung ja gar keinen Sinn mehr.

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Deine Freundin hat aufgrund ihrer beschränkten Geschäftsfähigkeit mit dem Züchter ein schwebend unwirksames Geschäft abgeschlossen. Aufgrund der fehlenden Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters wurde der Vertrag rückwirkend unwirksam BGB 183 u.184) Der Züchter muss das Geld zurückzahlen (Jurastudium 1.Semester BGB 1 Rechtsgeschäfte beschränkt geschäftsfähiger Personen) Ein Schadensersatzanspruch des Vertragspartners ist ausgeschlossen, vgl. nichtige Rechtsgeschäfte vs. Anfechtung bzw. da die Willenserklärung eines beschränkt Geschäftsfähigen keinen schutzwürdigen Vertrauenstatbestand schaffen kann. 

Sollte der Züchter sich weigern hilft ein Anwalt gerne weiter

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Das klingt verdammt unseriös!

War es auch wirklich ein Züchter vom VDH mit papieren und allem? Schon das er einer 17 Jährigen einen Hund verkaufen würde würde mich stutzig machen. 

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:48

Nein kein eingetragener Züchter. Nur Hobby mäßig. Aber trotzdem ja das er das Geld dann auch nicht wieder raus rückt finde ich wirklich frech

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 20:00

Ja mal sehen. Ihr Freund und ich fahren nochmal hin um das richtig zu klären. Prinzipiell werde ich dann im Auto sitzen und mich zurück halten und abwarten was passiert

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Nein das Geld gehört dem Züchter, deine Freundin hat natürlich Umtriebe verursacht.

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da würde ich einfach ein bischen druck machen - er hatte ja keinen schaden dadurch, also muss er das geld wieder rausrücken

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:47

Mittlerweile geht der Typ wohl nicht mehr ans Telefon ...

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Es ist nie ein Kaufvertrag zu Stande gekommen da sie keine 18 ist kann sie ohne das Einverständnis der Eltern keinen Hund kaufen .. Da dies sich ja nicht nur auf die Anschaffungskosten beruht sondern immer weiter Kosten verursacht !! Die Züchterin muss !!! Das Geld geben so d**f wie auch deine Freundin ist ... Verdient hätte die es nicht weil man erst denkt und dann handelt :)

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Die 100 Euro sind die Entschädigung für die Versorgung des Welpen, da sie ihn ja nicht abgeholt hat, und die Mühe, einen andern Käufer zu finden.

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Kommentar von LukaUndShiba
28.03.2016, 19:53

Da es aber nicht mal ein richtiger züchter war würde ich dem den Schaden gönnen für sinnloses Hunde vermehren.

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:55

Also er war auch nur Hobbyzüchter nichts eingetragenes

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Also mit 17 kann sie keinen voll wirksamen Kaufvertrag abschließen. Wenn ihre Eltern also hingehen und sagen, dass sie damit nicht einverstanden waren, dann ist das Ganze in jeder Hinsicht hinfällig. Das sollte es dem gesunden Menschenverstand zufolge auch so sein, denn wenn keine Ware übergeben wird, dann ist auch die Anzahlung für nichts und sollte daher kommentarlos zurückerstattet werden. Oder der VK besteht auf den Vertrag und somit auch auf die Abnahme der Ware, aber auch das ist hier nicht der Fall bzw. auch nicht möglich.

Wäre das so recht und billig, könnte jeder Verkäufer von X Leuten Anzahlungen einsammeln, den Artikel dann einmal wirklich verkaufen und die anderen Leute um die Ware prellen. So geht es aber nicht und ich denke, wenn ihr ihre Eltern mit ins Boot holt und das Geld mit deren Hilfe zurückfordert, wird der Verkäufer auch Folge leisten.

Das Ganze geht jedoch davon aus, dass nie festgelegt wurde, dass die Anzahlung nicht erstattet werden kann, sondern der Züchter sie jetzt nur einfach nur rausrücken will.

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:56

Ich denke mir auch da sie noch keine 18 war ist der Vertrag hinfällig und die 100€ müssen zurück gegeben werden. Unter Umständen muss das eben angezeigt werden

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Wieso reserviert man einen Hund wenn man ihn nicht behalten kann?! Das ist doch kein Schokoriegel den man kauft und dann weg legt weil man doch keine Lust darauf hat.

Wusste der Züchter wie jung deine Freundin ist?

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:46

Sie dachte sie könnte ihre Eltern überreden. Keine Ahnung wie sie auf die Idee kam. Ich bin auch nur ein guter Freund von ihrem Freund und bin extra mit ihr dahin gefahren

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:53

Da wurde uns aber nichts von gesagt das das Geld weg ist...

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 20:01

Das war nur so was dahin geschriebenes von beiden Parteien. Eigentlich nur das es die Anzahlung für den Hund gab von 100€

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Anzahlungen kann man in der Regel nicht zurückbekommen. 

Es wäre nur sinnvoll, den Züchter anzuzeigen, wenn er schon, als er die Anzahlung erhielt, wusste, dass sie den Hund nicht nimmt, bzw. den Hund nicht nehmen darf

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Kommentar von LeEsperanto
28.03.2016, 19:49

Das wusste er nicht. Sie hat ihn sogar angelogen. War ein bisschen dumm von ihr das so zu sagen. Aber naja ich war "nur der fahrer". Aber ich darf wohl Donnerstag wegen dem Geld mit ihrem Freund nochmal hin 😅

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