Welpen reserviert und umentschieden?

17 Antworten

Hallo,

erstens Mal war dies eh kein seriöser Züchter, sondern eh ein Vermehrer, (diese sollten niemals unterstützt werden!) denn ein verantwortungsvoller Züchter hätte nie einer 17-jährigen einen Hund verkauft, sondern die Einverständnis der Eltern gefordert oder das diese mit kommen.

Auf der anderen Seite ist Deine Freundin, die genauso wenig Verantwortungsbewußtsein hat, wie der "Vermehrer", denn aus einer Laune heraus einen Hund kaufen zu wollen ohne vorher mit den Eltern dies besprochen zu haben, ob dies überhaupt in die Lebensumstände der Familie passt, das zeigt, wie unreif sie noch ist.

Der Welpe hat hoffentlich ein besseres zuhause gefunden als dies bei Deiner Freundin gewesen wäre, denn sicherlich hat sie auch keinerlei Ahnung davon, welche Bedürfnisse so ein kleiner Welpe hat und er wäre bald störend gewesen.

Wer einer 17-jährigen ohne Einverständnis der Eltern einen Welpen verkauft, gibt natürlich auch die Anzahlung von 100,-- nicht zurück.

Da Deine Freundin erst 17 Jahre alt ist, ist sie auch noch nicht vollständig geschäftsfähig und wenn Ihre Eltern nicht damit einverstanden sind, das sie diesen Welpen kauft, dann muss der Verkäufer die 100,-- zurück geben. Vor allem, hätte sie den Welpen gekauft, wäre auch ihre Vertragsunterschrift nicht gültig gewesen.

Die Eltern können das Geld zurück verlangen. Wenn er das nicht will, dann müssten sie einen Anwalt damit beauftragen.

Meiner Meinung nach sollte sie die 100,-- als Lehrgeld bezahlen, denn ein Tier ist ein Lebewesen und so etwas entscheidet man nicht mal so schnell nebenbei. Sie ist zwar erst 17 Jahre alt, aber da kann man wohl auch schon verlangen, das man vorher überlegt, denn auf der Strecke bleibt am Schluß der kleine Wurm.

Viele Grüsse

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Tierschutzarbeit, selber Tiere aus schlechter Haltung!

Die 100€ möchte der Züchter uns leider nicht zurück geben

und damit müßt Ihr Euch abfinden.

wenn man sich einen Hund kauft, klärt man doch alles vorher ab und kann nicht hinterher sagen, ich bin zu jung oder darf keinen Hund halten etc. Die Schuld des Rücktritts vom Kauf liegt eindeutig bei Euch!

Eine Anzahlung bedeutet für beide Parteien eine Sicherheitshinterlegung, damit der Käufer sicher gehen kann, dass er den Hund zum vereinbarten Termin auch tatsächlich bekommt und für den Züchter bedeutet diese Hinterlegung, dass der ausgesuchte Welpe zum vereinbarten Termin abgeholt wird. Immerhin muß man als Züchter auch planenn und hat wie jeder andere Mensch auch Verpflichtungen.

Es kann gut sein, dass der Züchter zwischenzeitlich andere Interessenten weggeschickt hat. Inwieweit das auf Eurem Kauf zutrifft, könnt Ihr nicht beurteilen. Denn schon direkt nach getätigter Anzahlung können weitere Interessenten eine Absage bekommen haben.

Das klingt alles sehr geschäftlich, aber es geht hier ja auch um eine gewisse Art von Geschäft, da hierbei Geld fliesst und Verbindlichkeiten getroffen werden. 

Man setzt bei sowas natürlich auch die Seriösität des Käufers voraus! Nicht immer sind es die Züchter die sich unseriös verhalten.

Als Erziehungsberechtigter würde ich nun mit Kind und Vorvertrag/Reservierungsvertrag zur Polizeidienststelle marschieren und mich beraten lassen wie vorzugehen ist.

Der Vertrag ist nämlich von vorne herein unwirksam. Pech für den Hundezüchter, doch er müsste das Alter erfrage und generell sollte sich ein Züchter immer einen Personalausweis vorlegen lassen...

Hundemafia - lässt grüßen - ohne Ausweis. Die zahlen und holen ab. Der Hund /meist wertiger Rassehund ist dann - verschwunden....

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@YarlungTsangpo

und generell sollte sich ein Züchter immer einen Personalausweis vorlegen lassen..

richtig, hatte ich vergessen zu erwähnen.

Bei Ausstellen von Vorvertrag, Verkaufsvertrag oder einer Quittung etc. sollte/muß mittels Vorlage des PA die Identität des Käufers übereprüft werden. Immerhin will man ja auch wissen, wo seine Hunde hinkommen. Erzählen kann  jeder viel!

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Also mit 17 kann sie keinen voll wirksamen Kaufvertrag abschließen. Wenn ihre Eltern also hingehen und sagen, dass sie damit nicht einverstanden waren, dann ist das Ganze in jeder Hinsicht hinfällig. Das sollte es dem gesunden Menschenverstand zufolge auch so sein, denn wenn keine Ware übergeben wird, dann ist auch die Anzahlung für nichts und sollte daher kommentarlos zurückerstattet werden. Oder der VK besteht auf den Vertrag und somit auch auf die Abnahme der Ware, aber auch das ist hier nicht der Fall bzw. auch nicht möglich.

Wäre das so recht und billig, könnte jeder Verkäufer von X Leuten Anzahlungen einsammeln, den Artikel dann einmal wirklich verkaufen und die anderen Leute um die Ware prellen. So geht es aber nicht und ich denke, wenn ihr ihre Eltern mit ins Boot holt und das Geld mit deren Hilfe zurückfordert, wird der Verkäufer auch Folge leisten.

Das Ganze geht jedoch davon aus, dass nie festgelegt wurde, dass die Anzahlung nicht erstattet werden kann, sondern der Züchter sie jetzt nur einfach nur rausrücken will.

Ich denke mir auch da sie noch keine 18 war ist der Vertrag hinfällig und die 100€ müssen zurück gegeben werden. Unter Umständen muss das eben angezeigt werden

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@LeEsperanto

Unsinn. Eine Reservierung ist mit Aufwand verbunden. Wenn du ein Hotelzimmer reservierst, und stornierst, mußt du auch Stornogebühren zahlen.

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@Bitterkraut

Völlig richtig, dies ist aber vorher klar. Ich gehe hier mal davon aus, dass die Anzahlung überraschenderweise einbehalten ist und wenn das nicht vereinbart war, sieht die Sache soviel ich weiß anders aus. 

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