Warum ist Italienisch so einfach?
Ich bin jetzt im 2.Jahr Italienisch und ich finde es ziemlich einfach und verstehe es auch ziemlich gut. Jedes Mal, wenn eine neue Grammatik dazukommt, denke ich, dass es jetzt schwieriger wird, aber irgendwie verstehe ich es gleich ziemlich schnell. Ich konnte damals zwischen Französisch und Italienisch entscheiden und habe mich bewusst für Italienisch entschieden, da ich die Sprache, das Land, die Kultur und die Menschen mehr mag. Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war, aber ist Italienisch wirklich so einfach zu erlernen oder warum finde ich es gar nicht mal so schlimm?
4 Antworten
Am Anfang war es für mich schwieriger. Jetzt nach über 10 Jahren in denen ich immer in Italien unterwegs war, lernt man auch viel dazu. So habe ich es am leichtesten gelernt und lese auch sehr viel in Italienisch.
Die Grammatik ist nicht so einfach, z.B. das Konjugieren der verschiedenen Verbformen.
ist Italienisch wirklich so einfach zu erlernen
Mit etwas Sprachgefühl ist Italienisch gerade zu Beginn tatsächlich sehr einfach zu lernen, wie ich finde. Mit der Zeit - wenn diverse Zeitformen und weitere grammatikalische Formen hinzukommen - wird es jedoch etwas komplexer.
Die Formen sind schnell gelernt, wann jedoch welche Form korrekt angewendet wird erfordert Übung. Mit den vier unterschiedlichen Zeiten des Congiuntivo haben beispielsweise selbst Muttersprachler oft zu kämpfen!
Vielleicht bist Du sehr intelligent mit höheren IQ ? Du hast die Begabung und das Talent fremde Dinge schneller zu verinnerlichen als andere Menschen?
...
Es ist wie bei mir in der englischen Sprache.
Die Basics, die man in der Schule lernt sind einfach.
Aber später geht die Achterbahn los 🎢
Man lernt eine Sprache erst wirklich AUSSERHALB DER SCHULE.
Je fortgeschrittener es wird, umso anspruchsvoller wird es.
Man lernt nicht nur Vokabeln, sondern auch SYNONYMS, Idioms, Grammatik.
Dazu muss das Hören geschult werden. INPUT ist wichtiger bevor man Output geben kann. Wenn man Input gut versteht, dann muss man arbeiten auch Output zu geben.
Output ist schwieriger, weil man selber mit dem Vokabular arbeiten muss als nur bequem zuzuhören.
...