Warum ist der Mensch so, wie er ist, sind wir vorprogrammiert?

13 Antworten

Hallo thisgirl0,

die von dir angesprochene Matrix-Theorie ist als Grundlage einer ernsthaften Diskussion genau solcher Quatsch wie theologische Theorien - weil: beides weder beweisbar noch widerlegbar! Im übrigen wären die Programmierer einer solchen Matrix für uns nichts anderes als Götter - sie hätten jede beliebige Macht!

Aber da du die Diskussion offenbar theologisch willst, na schön:

Du fragst, ob wir programmiert sind? - Nein! Weder als Matrix-, noch als echte Wesen! Im Falle einer Matrix wären wir eine Simulation, aber falls ein Gott das Universum erschaffen hätte wären wir auch nichts anderes! Exakt vorprogrammiert würde so eine Simulation garnicht funktionieren, bzw. bräuchte man sie nicht, denn man könnte das Resultat auch direkt berechnen! Eine Universum-Simulation macht nur dann Sinn wenn man erfahren will wie sich z.B. Intelligenz entwickelt und verhält! Es sei denn du gehst davon aus, daß auch Gott (bzw. die Programmierer) nur ein Programm sind! Ein Programm benötigt aber zwingend einen Programmierer! Letztlich läuft das auf die Frage hinaus wer der initiale Programmierer/ Schöpfer denn ist?

Wenn wir real sind, dann haben wir eine Idee, wie das alles abgelaufen ist: einerseits chaotisch, andererseits scheint es aber eine Form der Selbstorganisation zu geben, die sich zu immer komplexeren Strukturen entwickelt. Wenn das Leben sich erstmal über die ersten Einzeller hinaus entwickelt hat, dann scheint es nichts mehr aufhalten zu können.

Bei einer Eintagsfliege, die nur ein paar hunderttausend Neuronen hat, kann man sicherlich nicht von einem Bewußtsein sprechen. Aber sie handelt auch nicht nach einem algorithmischen Programm - wie gesagt, das benötigt einen Programmierer. Es ist eine Selbstorganisation, die vielleicht mal mit einem einzigen Neuron angefangen hat, z.B. in einer Bakterie. Neuronen unterliegen nicht den Einschränkungen eines biologischen Organismus - in dem Sinne, daß sie nicht viele tausend Generationen durchlaufen müssen, bis ein besseres Muster sich durchsetzt. Ein Neuron reagiert auf Reize. Hat es falsch reagiert, dann wird der Basiskörper gefressen und für dieses Neuron hat sich das Thema erledigt. Es gibt aber Trillionen Bakterien und deren Neuronen haben auf Reize zwar schematisch, aber jedesmal ein wenig abweichend reagiert - neuronale Reaktionsmuster können sich sehr viel schneller durchsetzen als die konventionelle, biologische Evolution...

Zurück zu den Fliegen, oder besser noch einige Stufen höher: bei Reptilien haben wir es schon mit einigen Milliarden Neuronen zu tun, die deutlich komplexer agieren können als eine Fliege. Du fragtest nach Emotionen - hier hast du sie: ein primitives Reptil stellt keine komplexen Überlegungen an (womit auch), aber die vielfältigen Reize werden natürlich neuronal verknüpft und daraus folgt ein Output - man kann es aber auch Emotion nennen: Angst, Gier, Hunger, Fortpflanzungsdrang, etc. und daraus werden Handlungen generiert: "Raubtier entdeckt -> Angst -> Flucht!"

Sehr primitive Emotionen, aber für die ersten Reptilien ausreichend (die anderen waren auch nicht schlauer).

Bei den Säugetieren (möglicherweise auch bei den Dinos) ist das Gehirn komplexer geworden. Eine Maus ist sicher das, was man strohdumm nennen würde, aber für ihre Ökoniesche muß sie ja kein Genie sein. Dominantere Lebewesen müssen aber komplexere Gehirne entwickeln - tun sie es nicht, dann haben sie keine große Chance!

Irgendwann tritt dann eine neue Stufe der Komplexität auf - ich nenne es jetzt mal ein echtes Abstraktionsvermögen. Wann das bei uns aufgetreten ist weiß man nicht? Die Neandertaler waren uns jedenfalls ebenbürtig, unsere gemeinsamen Vorfahren waren das nicht! Ob sie bereits abstrakt denken konnten wissen wir nicht, aber wahrscheinlich schon! Schimpansen können das nämlich, auf recht primitiver Ebene ebenfalls! Und Schimpansen erkennen sich in einem Spiegel als Individuum - Delphine übrigens auch!

Ich übergehe mal blödsinnige (theologische) Theorien: "Nur der Mensch...bla bla..."

Wir wissen, daß Schimpansen im Vergleich mit uns ziemlich dumm sind, aber von Delphinen wissen wir das nicht - von denen wissen wir so gut wie garnichts (abgesehen von den Bio-Eckdaten).

Beim menschlichen Gehirn vermischen sich mehrere Stufen der Evolution: da gibt es immer noch die primitiven Flucht-/Angriff-Emotionen unserer Reptilienvorfahren. Daneben die komplexeren Emotionen unserer Säugetiervorfahren und dann unser Abstraktionsvermögen, das uns zu logischem denken befähigt. Diese unklaren Verhältnisse sorgen bei jedem Menschen für psychische Störungen. Manche bekommen solche Störungen exzellent in den Griff, manche leidlich, manche garnicht und daraus resultiert dann oft eine Gewalt, die logisch nicht erklärbar ist - im Gegensatz zu sehr rationaler Gewalt - die gibt es nämlich auch.

Du beschwerst dich immer (nicht nur hier) die Menschen seien böse, machten alles kaputt, usw.

Aber - egal wie wir entstanden sind und was wir sind - anders funktioniert es garnicht!

Mal angenommen es gibt einen allmächtigen Gott, dann könnte er natürlich den Zeigefinger heben: "IS - Abgang! USA, etc - abrüsten!"

Aber ist dir auch klar, daß wir dann wirklich nur programmgesteuerte, algorithmische Maschinen wären? Wenn jener Gott existiert, dann hat er uns garnicht so schlechte Startbedingungen gegeben und wir haben durchaus die Chance es zu schaffen - ohne seine Intervention!

Und wenn er nicht existiert und das Universum ist nur ein Energiezustand, zeitweise mit Materie gefüllt, dann gilt genau das gleiche: wir hatten einen schwierigen, aber garnicht so schlechten Start und können es schaffen!

Was wir schaffen können - überleben - haben wir von unseren tierischen Vorfahren gelernt!

Und der Sinn dahinter? - Neugierde! - Wem das nicht reicht kann sich selber einen Sinn definieren!

Gruß

Bei allem Respekt....

.....Du hältst hier nur einen regelrechten "Zoo-Vortrag", den ich nicht im Detail weiter beurteilen möchte (bin auch kein "Experte" darin).

Sei Dir aber gewiss, "unsere" endliche Welt von Dualität ex-istiert  als "so etwas" wie eine "Matrix"-ILLUSION bzw. -SIMULATION.

Auch die Wissenschaft zielt in gewissen Bereichen immer mehr darauf ab !  Die (logischen) Anzeichen dafür verdichten sich !

Es gibt darunter sogar welche, die diese Theorie(n) als stichhaltig bewiesen ansehen !  "Unser" Universum ist absolut berechenbar !

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@AllesLiebe12

Deine Kommentare sind mir inzwischen hinreichend geläufig,
 AllesLiebe12: der Welt ginge es besser wenn alle Menschen lieb und nett wären!

Mach eine Missionsschule auf, denn die Realität ist eine andere!

Und: Unser Universum ist eben nicht deterministisch, also nicht berechenbar und somit sind wir auch keine algorithmischen Programme!

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Es geht m.E. den meisten Menschen (auch den "Entscheidern") nicht darum, die eigene Art zu beschützen, sondern vor Allem selbst zu profitieren.

Leider ist die Intelligenz nicht weit genug fortgeschritten, um die Menschheit als ganzes zu erhalten. Dann würde man erkennen, dass der Erhalt der anderen Arten kein Selbstzweck ist, sondern insgesamt sehr viel mit dem Erhalt der eigenen Art zu tun hat.

Ich finde, dass dabei Religionen und Glauben eher im Weg stehen, als in irgendeiner Art nützlich zu sein. Das bisschen Intelligenz, das vorhanden ist, sollte dafür genutzt werden, die eigene Lebensgrundlage zu erhalten.

Wir sind bestimmt von unseren Genen und geprägt in unserer Kindheit. Außerdem sind wir ein Produkt der Evolution. Diese hat die Aufgabe, dass wir überleben.(Selbsterhaltungstrieb). Wir sind immer im Wandel. Religion und Philosophie geben oder versuchen einen Sinn für das Leben zu geben. Irgendwann haben wir uns von den Tieren abgezweigt und Intelligenz zugelegt. Uns unterscheidet auch, dass wir "Die Gabe der Vernunft" haben. Wenn diese auch zu wenig genutzt wird.
Es gibt Dinge, die können wir nicht beeinflussen. Es gibt Menschen die können das nicht ertragen, andere wohl besser:
Man müsste "eine lässige Distanz zur Weltverrücktheit" haben!

"Wir werden geboren um zu sterben"(Buddha)
"Das Leben ist das, was unsere Gedanken daraus machen"(Mark Aurel)
"Das Leben ist ein Seufzer zwischen zwei Rätseln"(russisch)

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Vielleicht sind ja hier gleichgesinnte die mir weiterhelfen können, weil ich bislang noch kein ähnlichen Thread darüber finden konnte.

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