Keiner schuldet dem anderen irgendetwas oder ist ihm zu irgendetwas verpflichtet. UK kann ohne vertragliche Altlasten bei Null beginnen und die Verhältnisse neu ordnen.
Dass ein konstruktives Verhältnis zwischen der EU und Nichtmitgliedern möglich wäre, dafür gibt es mit Norwegen ein gutes Beispiel. Aber noch ist die EU im Modus "beleidigte Leberwurst" und darauf versessen, die Abtrünnigen abzustrafen.
In so einer Verhandlungsposition würde ich mich nicht unter Zeitdruck setzen und erpressen lassen.

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Einen Gentest zu fälschen - und das von jemandem, der bereits gestorben war, als es noch gar keine Gentests gab - dürfte schwierig sein.

Klar kann man immer alles auf eine riesige Verschwörung zurückführen, aber die einfachste Erklärung ist doch, dass sie einfach nicht die Zarentochter war. Vielleicht glaubte sie es selbst und konnte dadurch besonders glaubwürdig auftreten. Es gab sicherlich auch einige, die sich das gewünscht haben, aber mindestens ebenso viele, die es auf keinen Fall wollten.

Das Interesse der heutigen russischen Regierung an lebenden Nachkommen der Zarenfamilie dürfte sich in Grenzen halten. Solch eine Person könnte ja für Unruhe sorgen, wenn sie sich kritisch äußern und die Legitimität des jetzigen politischen Systems in Frage stellen würde.

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Es liegt in der Natur des Menschen, dem Fremden gegenüber misstrauisch zu sein. Vertrauen muss sich erst entwickeln - und wenn es enttäuscht wird, entwickelt sich da nichts.

Vertrauen lässt sich auch nicht mit Sonntagsreden herbeibeschwören oder gar von oben aufzwingen. Das führt dann nur zu Reaktionen wie Oben:"Wir schaffen das!" -> Unten:"Nein, wir wollen das gar nicht schaffen!".

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Kann ich „das Patriarchat“ kritisieren ohne Antisemit zu sein?

So, jetzt wahrscheinlichst eine der schwierigsten aller „guten“ Fragen:

Das Patriarchat entstand offenbar im Nomadentum bzw. genauer im „Hirtentum“. Die frühen Juden waren nomadische Hirten. Wenn ich nun, wie es oft üblich ist, als „linker, emanzipierter Mensch“ sowohl „die Nazis“ also „die Antisemiten“ und gleichzeitig die bösen „Patriarchen“ kritisiere, die die Emanzipation der Frau verhindern, wie geht das zusammen? 

Wenn ich bedauere, dass „das Patriarchat“ in die Welt gekommen ist, dann bedauere ich quasi, dass die „Hirtenkultur“ in die Welt gekommen ist, dann bedauere ich quasi, dass „die Juden“ in die Welt gekommen sind, dann bedauere ich quasi auch, dass es eine "westliche Rechtsordnung" (mit Frauenrechten) gibt, die aber auch in der Tradition der Gebote von Moses stehen...

Siehe auch solche Texte wie diesen da: http://rette-sich-wer-kann.com/patriarchat/entstehung-patriarchat-die-hirten/

wo ganz offensichtlich bedauert wird, dass die Kultur der Hirten, mit ihrem bösen Patriarchalismus, die Welt eroberte, aber verschämt verschwiegen wird, dass das Judentum eben die Religion ist die im alten Testament das Patriarchat „in die Welt“ brachte. Und dementsprechend findet man dann ein Antisemitismusproblem im Feminismus (siehe hierzu Google…) wo „das Patriarchat“ als Unterdrückungsmechanismus oft daherkommt wie die typische „jüdische Weltverschwörung“ ohne dass ich irgendwo eine simple Lösung sehe wie dieses Dilemma aufgehoben werden kann. 

Wie kann man aus dieser Falle entkommen? Oder ist es einfach so, dass das Problem ist, dass zwei völlig unterschiedliche Sachen vermischt werden die auf völlig anderer Ebene zu behandeln sind? Ist Antisemitismus etwas was bestimmten Menschen grundlegende Menschenrechte abspricht während der Kampf gegen das Patriarchat einfach „nur“ die Art der Menschenrechte verändert? Ist es also ein Fehler gegen „das Patriarchat“ zu kämpfen genau wie gegen Antisemitismus, da man nicht „gegen das Patriarchat“ kämpfen kann sondern nur FÜR die Rechte der Frau? Wenn man zum Beispiel „dagegen“ kämpft, dass nur Männer wählen dürfen, dann kämpft man ja nicht dagegen dass Männer wählen dürfen, man kämpft nur dafür, dass es auch Frauen dürfen. 

Ist jeglicher naive Kampf „gegen das Patriarchat“ also eine Sache die von der Struktur ähnlich wie Antisemitismus bestimmten Menschen Rechte entziehen will, während es ja eigentlich nur darum gehen kann bestimmten Menschen (Frauen) Rechte zu verschaffen, nicht aber den Männern (den "Patriarchen"?) Rechte zu entziehen?

Oder wie oder was?

Sorry, ist wohl das falsche Forum für so eine komplexe Frage, aber ich versuchs mal.

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Es gibt nichtjüdische Gesellschaften, die patriarchalisch organisiert sind und welche, die es nicht sind.
Es gibt Juden, die patriarchalisch denken, aber auch Antisemiten, die genau so denken.

Das zeigt, dass alles weitgehend unabhängig voneinander ist.
Es ist nicht so, dass die Juden den Patriarchismus erfunden hätten - sie waren nur so organisiert.
Genauso wenig, wie Juden das Brotbacken erfunden haben, sie taten es nur. So wie andere Gesellschaften auch Brot gebacken haben - und manche auch nicht.

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Denke mal an einen praktischen Anwendungsfall - z.B. willst Du eine Länge in Metern bestimmen. Wäre Dir dann wirklich geholfen, wenn Dein Taschenrechner "ln(2)" als Endergebnis ausgeben würde? Oder ist die Kommazahl dann nicht hilfreicher?

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Einen direkten physikalischen Zusammenhang zwischen Corioliskräften und magnetischen Feldlinien gibt es nicht. Insbesondere rotieren keine Elektronen im Leiter und senden Feldlinien aus.

In der theoretischen Elektrodynamik lässt sich zwar durch Umformulieren des Ampere'schen Durchflutungsgesetzes mittels dyadischem Nabla-Kalkül eine Coriolis-artige Form erzeugen, aber das ist IMHO mehr ein mathematischer Kunstgriff.

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Man könnte sagen: es ist nicht ihre Aufgabe, ehrlich zu sein. Es kann ihnen sogar Nachteile einbringen, wenn sie zu ehrlich sind. Und eigentlich erwartet auch keiner, dass sie es mit der Wahrheit immer so ganz genau nehmen.

Das hängt mit ihrem Ziel zusammen, ihre politischen Vorstellungen durchzusetzen: Erfolg ist nur dann gegeben, wenn das gelingt. Dann gelten sie als durchsetzungsstark und kompetent. Ehrlichkeit ist in diesem Kontext nur eine Sekundärtugend.

Klar, eine gewisse Glaubwürdigkeit hilft und beim Lügen ertappt zu werden, kann peinlich sein. Aber in wohldosierter Form ist das Anreichern der Wahrheit mit etwas Dichtung und Wunschdenken ein probates Mittel im politischen Geschäft.

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Wer noch was von Dir will, der wird sich schon melden.
Aber Vorsicht: mancher schickt auch einen schlecht gelaunten Russen mit Hang zu Gewaltanwendung vorbei, um auf seine offenen Forderungen aufmerksam zu machen...

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Man testet bei solchen Diensten ja nicht seine Passwörter, sondern nur die Mailadresse, ob ein damit verknüpftes Passwort bekannt geworden ist.
Risiko 1: Der Diensteanbieter verkauft die eingegebene Mailadresse weiter an einen Spammer. Würde ich mit geringer Wahrscheinlichkeit und geringem Risiko bewerten, da eine Mailadresse ohnehin nicht vertraulich ist.
Risiko 2: Ein Dritter nutzt den Dienst, um herauszufinden, bei welchen Hacks Deine Mailadresse im Spiel war und wo er sich umschauen muss, um Dein Passwort zu finden. Das würde ich als wahrscheinlich und riskant bewerten - daher sollte man seine Passwörter bei diesen Diensten ändern. Und genau dabei hilft die Seite.
Persönliches Fazit: Solche Seiten sind zu benutzen bringt insgesamt Nutzen. Leider nutzt sie auch Angreifern bei ihrer Arbeit.

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Auf dieser Seite wird es für eine allgemeine Sinusfunktion f(x) = a sin(bx+c) + d dargestellt.
http://mathenexus.zum.de/html/analysis/funktionen_winkel_weiteres/weiterfuehrendes/Sin_allg.htm

Die additive Konstante c im Argument bewirkt eine Verschiebung auf der x-Achse um c/b. Falls c > 0: nach links, falls c < 0: nach rechts

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Am besten lässt sich mit dem Inhalt eines Gesprächs verdienen - die Sprache ist ja nur Mittel zum Zweck, um den Inhalt an den Mann zu bringen.

Also wenn Du gut verkaufen kannst und Dir das auch im Ausland gelingt, weil Du die Landessprache beherrschst und gegenüber anderen Anbietern im Vorteil bist - damit verdient man gut.

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Trump argumentiert so, dass Mexiko indirekt durch das verringerte US-Handelsdefizit mit Mexiko zahlt, das seiner Ansicht nach aus der Neuverhandlung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens (USMCA) resultieren wird.

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OMG - Klimahysterie im Endstadium!
Wer da hingeht, hat nicht verstanden

  • wie Streiken funktioniert (das ist was für Arbeiter, die etwas produzieren, das gebraucht wird - nicht für Schüler, die etwas lernen sollen)
  • dass es eine Schulpflicht gibt (und man keine Alternativwahl hat - auch nicht wenn irgendwelche Organisationen mit Gegenangeboten aufwarten)
  • wie politische Einflussnahme funktioniert (Demonstrationen sind ein eher ineffizienter Weg, nachdem sie inflationär zugenommen haben und ein echtes Druckmittel gibt's auch keines)
  • wie Klima funktioniert (dass der Einfluss, den man auf das Klima nehmen kann, sehr gering ist - dass es besser ist, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren)
  • und dass die eigene Zukunft im Vergleich zu den Vorgängergenerationen ganz vielversprechend aussieht (solange man sie sich nicht mit Schuleschwänzen verbaut)
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