Sollte man als Christ Angst davor haben in die Hölle zu kommen?

Das Ergebnis basiert auf 35 Abstimmungen

Nein sollte man nicht haben 77%
Ja sollte man 23%

28 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein sollte man nicht haben

Wer wirklich an Gott glaubt der wird auch was für Gott machen. So wie wir beide die hier in diesem Forum Fragen beantworten. Wer sagt das er an Gott glaubt und tut nichts für seinen Glauben, der belügt sich selbst und die anderen. Und dann kommt er auch nicht in den Himmel.

Hier ein Link das deine Frage ausführlicher beantwortet:https://www.gotquestions.org/Deutsch/Christ-Errettung-Heil-verlieren.html

Ich empehle dir diese Seite zu studieren, also ich meine damit alle Fragen die es gibt zu durchsuchen und durch zulesen. Die Seite wird von allen wahren Christen genutzt. Ich selber habe fast alle Fragen in dieser Seite durch gelesen. Hier der Link zum anfang der Seite:https://www.gotquestions.org/Deutsch/

Gott segne dich.

"Die andere Gruppe, die an den 6000 Jahren festhalten, vertraut darauf, dass die Bibel wahr ist " gotquestions.org, Na dann lass euch mal schön weiter verdummen!

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Danke für den Stern!

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Nein sollte man nicht haben

Um Angst vor etwas zu haben, muss man zunächst einmal dessen Existenz einräumen. Nicht alle Christen glauben an die Hölle. Ebensogut könntest du fragen, ob Christen sich vor dem Weihnachtsmann fürchten sollten.

Du hast dich zwar an Christen gewandt, aber ich antworte dir trotzdem (wir haben ja Meinungsfreiheit). Als Atheist sehe ich das so:

Kleinen Kindern droht man mit dem Weihnachtsmann, wenn sie nicht artig sind, großen Kindern mit der Hölle, wenn sie "sündigen".

Der Unterschied besteht darin, dass kleine Kinder irgendwann anfangen zu denken und zu hinterfragen. Dann kommen sie darauf, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Kleine Kinder sind lernfähig und lernwillig, große Kinder nicht alle.

Witzig wird es, wenn Gläubige mit der Hölle drohen oder sich sogar für die besseren Menschen halten, weil sie ja aus Angst vor der Hölle versuchen, jede Sünde zu vermeiden. Das allein ist schon Sünde, denn es zeugt von Hochmut und Heuchelei.

Man muss nicht ungebildet oder/und dumm sein, um an die Hölle zu glauben, aber es hilft natürlich sehr ;-)

Ja sollte man

2Thess 2,3 Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch des Frevels offenbart werden, der Sohn des Verderbens.

1Tim 4,1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen anhängen,

Hebr 3,12 Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott;

Alles andere ist Ausdruck von Überheblichkeit und mangelndem Respekt Gott gegenüber.

Bedenke was Paulus da schreibt.

Hebr 10,31 Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lesen, fragen, systematisch Forschen, prüfen, erleben, sehen

Zitat: "Bedenke was Paulus da schreibt.

Hebr 10,31 Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen."

Ja, aber nicht, weil der einen quält, sondern

  • weil man bei der Begegnung mit ihm seine unvorstellbare Größe im Vergleich zu uns erkennt und davor erzittert und
  • weil einem gleichzeitig alles einfällt, was man falsch gemacht hat, ohne sich weiter in Ausreden flüchten zu können.

Nach dem, was Jesus gepredigt hat, fallen wir aber einem liebenden Vater in die Hände, und davor braucht man, nachdem man den Schrecken überwunden und seine Sünden bereut hat, keine Angst zu haben. Auch wenn Paulus und viele nach ihm drohend den Finger heben!

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@RudolfFischer

Nicht nur Paulus,

Auch Jesus

Mt 13,42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Mt 13,50 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

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@Kosmike

... wenn er das wirklich gesagt hat. Passt nicht zu seinem sonstigen Gottesbild.

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@RudolfFischer

Jesus hatte doch das Gottesbild der Juden.

Und die Juden wussten, dass wenn sie sich Gott nahen sie sterben werden.

5Mo 5,25 Und nun, wozu sollen wir sterben? Denn dieses große Feuer wird uns verzehren. Wenn wir die Stimme des HERRN, unseres Gottes, noch weiter hören, dann werden wir sterben.

Zudem was sagte Jesus über die Liebe welche die Grösste sei?

Joh 15,13 Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde.

Untersuche mal die ganze Bibel nach den Aussagen die Gott selbst zugeschrieben werden und alle Aussagen Jesu der ja nur sagte was er von Gott hörte.

übrigens diese Stellen die ich dir vorhin gab. Die kommen von Gott selbst ausser Jesus wäre ein Aufschneider gewesen der nur vorgab was er sagte sei von Gott.

Joh 5,19 Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

Joh 5,30 Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.

Joh 12,49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.

Würdest du also in der Konsequenz auf die Aussagen Jesu einen der Gott und ihn zum Lügner macht als Freund bezeichnen?

für wen also ist Jesus gestorben?

Für diejenigen die ihm glauben oder für diejenigen die ihn zum Lügner machen?

Bedenke bei dir selbst, wen würdest du als Freund bezeichnen?

Ich hoffe, dass du erkennst und glaubst.

Denn all diese Aussagen sind von Gott und in Harmonie mit dem was die ganze Bibel über ihn sagt.

Liebe zwingt niemanden.

Es ist niemand gezwungen ihm zu glauben.

Wie er auch niemanden zwingt ihm zu glauben so wird er auch niemanden der es liebt zu Lügen und zu betrügen zwingen das aufzugeben.

Aber da er ein Friedensreich bauen will.

Ein Reich wo Echter Friede ist.

Da gibt es keinen Platz für solche die nicht gewillt sind seinen Willen und seinen Worten zu glauben und zu gehorchen.

Das sollte eigentlich jedem vernunftbegabten Menschen klar sein.

Da wir aber dazu geschaffen wurden um mit ihm Gemeinschaft zu haben wird der Ort an dem die hinkommen die ihrer Bestimmung nicht folgen wollen ein Ort der Qual sein.

Denn all diese Menschen haben sich nicht ihrer Bestimmung gefügt und sich einen Eigenen Weg gesucht.

Ich hoffe, dass ich es so erklären konnte, dass du es verstehen kannst und nachvollziehen.

Es ist vernünftig und Logisch.

Nachvollziehbar mit Menschenverstand.

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@Kosmike

Ich widerspreche dir insgesamt nicht, Einzelheiten werden wir von Gott nach unserem Tod erfahren.

Nur: Menschliche Vernunft und Logik reichen nicht aus, Gott oder seine Pläne zu begreifen. Dafür sind wir zu beschränkt.

Die Liebe geht ohnehin nicht nach Vernunft und Logik. Gottlob!

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Nein sollte man nicht haben

Ich selber glaube nicht an eine Hölle, da ich ein naturwissenschaftliches Weltbild habe.

Ich habe darüber hinaus die Erfahrung gemacht, dass es in der evangelischen Landeskirche (nicht unbedingt bei evangelikalen Gruppen) zunehmend Theologen gibt, die von einer Allversöhnung ausgehen, und das teilweise sogar predigen. Dabei wird sich auf die unendliche Barmherzigkeit Gottes bezogen. Es gibt natürlich auch Gegner dieser Allversöhnung. 

Aber auch dort wird die Hölle nicht immer als Ort der körperlichen Qualen betrachtet, sondern eher als Ort der Gottes-ferne.

Eine bessere Vorstellung ist doch diese:

https://de.wikipedia.org/wiki/Apokatastasis

Das ist aber eine irrlehre

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Nein sollte man nicht haben

Machen wir uns doch zuerst einmal Gedanken darüber, erstens was die Hölle eigentlich ist und zweitens, ob ein Gott so eine Hölle eigentlich braucht.

Viele interpretieren die Hölle als einen Ort der Qualen, wo man bis in alle Ewigkeit gefoltert wird. Und zwar auf die denkbar übelste und schmerzhafteste Weise: man verbrennt. Jeder, der sich schon einmal die Hand verbrannt hat weiß, wie weh es tut, mit Feuer in Berührung zu kommen. Nicht nur Dauerhaft, sondern eine unendlich lange Zeitspanne diesem Schmerz ausgesetzt zu sein, ist eine grauenvolle Vorstellung.

Jetzt überlege dir einmal: würdest du es einem Gott, den du sich eigentlich als "lieben" Gott anbetest, wirklich zutrauen, jemandem so ein Grausamkeit anzutun? Und wofür eigentlich? Viele besonders streng Gläubige sind ja davon überzeugt, dass man schon für Kleinigkeiten das Höllenfeuer erwarten muss. Im Mittelalter wärst du schon dafür bis in alle Ewigkeit verbrannt worden, wenn du am Freitag ein Bockwürstchen gegessen hättest.

Psychologisch kann man die Hölle durch das Gerechtigkeitsbedürfnis des Menschen erklären. Wir alle haben die Erwartung, dass man für jede seiner Taten entsprechende Konsequenzen zu tragen hat: für eine gute Tat eine Belohnung, für eine schlechte Tat eine Bestrafung. Sogar Kinder leben schon mit diesem Bedürfnis, man muss nur mal an den Weihnachtsmann denken.

Wird dieses Bedürfnis nun gestört, indem wir sehen, dass ein unerträglicher Mistkerl ein langes erfülltes und glückliches Leben in Saus und Braus führt, so finden wir das ungeheuer ungerecht. Stellen wir uns aber nun vor, dass dieser Bösewicht nach seinem Tod in die Hölle kommt und dort dann doch noch seine gerechte Strafe kriegt, so können wir damit unser Gerechtigkeitsbedürfnis befriedigen und erfahren durch diese Vorstellung ein wenig Trost und Genugtuung.

Doch ist so ein Bedürfnis nicht ganz und gar menschlich? Wenn wir uns anmaßen zu glauben, auch Gott hätte so ein Bedürfnis, dann setzen wir ihn auf unser eigenes Niveau herab. Und es ist ehrlich gesagt sogar ein sehr niederes Bedürfnis, denn es liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neid, zum Zorn, zur Rache - alles Dinge, die wir doch eigentlich als Böse empfinden. Betrachten wir dann noch die ungeheure und jede Verhältnismäßigkeit sprengende Grausamkeit des Höllenfeuers, so kann ein Gott, der so etwas zulässt, doch kein "lieber" Gott mehr sein. Er ist dann nur ein rachsüchtiges, gewalttätiges und zutiefst sadistisches kleines Kind mit irrationalen Bedürfnissen. Ein fieser Tyrann, ein grausames Monster, dass keine Anbetung, sondern zutiefste Verachtung verdient.

Wenn ich mir eine Hölle vorstelle, dann sieht sie eher so aus: wie ein Gefängnis des eigenen Geistes. Die Hölle hält uns fest, wenn wir negative Emotionen in uns tragen. Wenn wir uns statt durch Liebe durch Hass leiten lassen, wenn wir uns in unseren materiellen Wünschen verzehren, statt zufrieden mit dem zu sein, was wir eigentlich haben, wenn wir nur auf uns selbst bedacht sind und es nicht ertragen, dass andere mehr haben als wir selbst. Wenn Selbstsüchtigkeit uns beherrscht und wir nicht imstande sind, im Einklang mit uns selbst und unserer Umgebung zu leben. Das ist die Hölle, die ich mir vorstellen kann: ein Ort, der fern von Gott ist, das biblische Jammertal, wo Heulen und Zähneklappern herrscht.

Jedoch kann Gott hier überhaupt nichts dafür, dass wir in so eine Hölle geraten. Schließlich schließen wir selbst uns in dieses Gefängnis ein und bleiben Gott aufgrund unserer eigenen Verbohrtheit und Vermessenheit fern. Die Qualen, die wir dort erleiden, sind keine Bestrafung. Wir brennen also nicht etwa als "Opfer" in der Hölle, sondern die Hölle brennt in uns selbst als Resultat unserer eigenen niedrigen Beweggründe.

Wir Menschen haben durch Gott keine Bestrafung zu befürchten, im Gegenteil: Gott hilft uns durch seine Liebe dabei, dass wir uns selbst und allen anderen vergeben können. Er reicht uns die Hand, damit damit wir uns von unseren niederen Bedürfnissen befreien können. Durch das Vorbild von Jesus Christus können wir lernen, wie wir zu selbstlosen Menschen werden, das Gebot der Nächstenliebe befolgen und in Eintracht mit uns selbst gelangen. Und dann brauchen wir auch keine Angst mehr vor der Hölle zu haben.

Denn wir sind selbst dafür verantwortlich, uns aus ihr zu befreien - und das nicht erst, wenn wir tot sind, sondern vor allem dann, solange wir noch leben. Der Mistkerl mit seinem großen Vermögen und langen Leben in Saus und Braus ist nämlich in Wahrheit nicht unbedingt ein böser Mensch. Wahrscheinlich ist er nämlich ein sehr einsamer, völlig kaputter und deshalb so gemeiner Kerl, der nur nach außen hin den Anschein wahrt, er wäre glücklich. In Wahrheit leben solche Menschen bereits mit ihrer inneren Hölle und werden von ihr aufgezehrt.

Im Grunde ist dieser Kerl sogar noch weit besser dran als die vielen Strenggläubigen, die nur durch die Angst vor Gott und der Hölle versuchen, "gute" Christen zu sein. Denn ich kenne keine Möglichkeit, Gott mehr zu beleidigen, als ihm zu unterstellen, ein grausames Monster zu sein.

Dazu noch dieses Video:

https://m.youtube.com/watch?v=ttevamkS6gw

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Studium der Geschichts- und Religionswissenschaften

Wow, was für eine super Antwort! Ich dachte schon ich bin allein damit. Denn man erlebt diesen buchstäbliche ewige Verdammnis-Glauben bei so gut wie allen Menschen, die mit der Bibel daher kommen. Es ist unfassbar. Was habe ich da schon Diskussionen mit diesen Leuten geführt. Egal wie genau ich es ausführte, mit nichts waren sie zu erreichen. Oft schrieb ich diesem Menschen dann auch:

"Diejenigen, welche glauben, dass es einen Teil gäbe, der niemals ins Licht gelange, werden auch nicht so bald die Türe ins Reich Gottes finden! Das ist ein sehr ernstes Wort, lieber ...... (Name Desjenigen), aber das ist jene Stufe, von der aus wir unseren Weg auf Gottes Bahn finden und gehen können.

Hier gibt es eine PDF, die es ganz gut ausdrückt: https://www.gandhi-auftrag.de/Die_buchstaebliche_ewige_Verdammnis_ist_unbiblisch!.pdf

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