Gibt es die Hölle, Wiedergeburt, Reinkarnation, Leben nach dem Tod?

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25 Antworten

Gibt es die Hölle, Wiedergeburt, Reinkarnation, Leben nach dem Tod?

Sicher wissen kann man es erst - jedenfalls ob es ein Leben nach dem Tod gibt, wenn man es selbst erlebt. Soweit man noch nicht soweit ist, gibt es dahingehend kein Wissen, sondern nur Glauben. 

Bei Reinkarnation, was nur ein Fremdwort für Wiedergeburt ist, verhält es sich vermutlich so, dass man sich eher nicht an vorher erlebte Leben erinnert. In anscheinend eher seltenen Fällen, wie es auch bei mir der Fall ist, scheine ich mich jedoch an geistig früher erlebte Leben zu erinnern, ebenso wie auch an ein ewiges Dasein, doch über alle Zweifel erhaben sind diese Erinnerungen auch bei mir nicht, obwohl ich vieles erlebt habe, was meinen Glauben an deren Authentizität bestärkt hat. Niemand könnte mir daran noch Zweifel erwecken, sondern es verhält sich lediglich so, dass ich immer noch Schwierigkeiten habe, Vertrauen in damit verbundene Verheißungen zu setzen, um so ein damit verbunden verheißenes Potential nutzbar zu machen.

Laut der Bibel kommen sündige Menschen in die Hölle.

Wo genau und in welcher Bibelübersetzung?

Nun ist meine Frage aber wie kann es sein das es ebenso viele Menschen gibt die über ihr voriges Leben berichten, insbesondere Kinder sich an fremde Orte erinnern können an denen sie gelebt haben, sich an ihre Mörder erinnern konnten aus vorigen Leben, wie sie umgekommen sind uvm.

Es gibt die (angebliche) Möglichkeit so genannter Reinkarnationsregressionstherapiesitzungen, oder auf deutsch Rückführungen in früher erlebte Leben. Diese finden fast schon unter so etwas wie einer Hypnose statt, sind also durch ihre Führung zumindest zum Teil suggestiver Natur. Dadurch kann es möglich sein, dass sich Klienten im Nachhinein an etwas erinnern, aber ob dies auch so geschehen ist oder im Laufe dieser Sitzung nur suggeriert wurde, ist eine andere Frage.

Ich selbst habe zweimal (einmal durch Fremdführung und einmal durch Selbstführung mit Hilfe der Aufnahme der eigenen Stimme nach einer Vorlage) eine solche Rückführung versucht, jedoch in beiden Fällen ohne Erfolg. In beiden Fällen war es mir nicht möglich, mich ausreichend zu entspannen. Da ich aber eine andere Quelle für meine "Erinnerungen" habe, ist in meinem Fall aber eine solche Rückführung vermutlich gar nicht notwendig.

oder Berichte über Nahtoderfahrung die allesamt ähnliche Erzählungen aufweisen zb. Licht am Ende des Tunnels, Begenungen mit verstorbenen Verwandten, die nur Herrlichkeit und Liebe verspüren...

Eine Nahtoderfahrung ist etwas anderes, denn sie bezieht sich weder auf ein früher erlebtes Leben noch kann man sicher sein, dass diese sich auf etwas bezieht, was nach dem Tod geschieht. 

Um letzteres verständlich zu beschreiben, kann man sich vielleicht eine Brücke über einem Bach vorstellen, über welchem so dichter Nebel liegt, dass man nicht von einem zum anderen Ufer schauen kann. Wenn man die Brücke mit einem Fuß betritt, kann man zwar Schemen am anderen Ufer erkennen, aber auch dann noch nicht mehr. Nimmt man aber auch den zweiten Fuß von dem Ufer des Lebens, so ist ein Zurück nicht mehr möglich und es ist nicht mehr nur eine Nahtoderfahrung, sondern eine Todeserfahrung.

Biologisch gesehen finden Veränderungen der Sinneswahrnehmung und eine Art Selbstdiagnose des Gehirns statt, während der Kreislauf und damit der Stoffwechsel in den Sinnesorganen und im Gehirn zusammenbricht. Durch veränderte Sinneswahrnehmungen in Gehör und Gleichgewichtssinn, kann man das Gefühl erhalten, dass man eine Art von außerkörperlicher Erfahrung erlebt, vielleicht sogar zu schweben scheint. Das räumliche Vorstellungsvermögen, welches ebenfalls beeinflusst wird, kann dazu eine optische Illusion liefern. Ein beeinträchtigtes Sehvermögen oder das beeinflusste Sehzentrum im Gehirn kann einen so genannten Lichttunnel suggerieren. Zu guter Letzt greift das Gehirn Erinnerungen an schöne Landschaften, Personen, die einem besonders wichtig im Leben (gewesen) sind, und so weiter auf und erzeugt so eine Illusion von einer Nahtoderfahrung.

Gewissermaßen bereitet das Gehirn das Bewusstsein also auf etwas vor, im Selbstzweck der Selbstanalyse, aber vielleicht auch zum Zweck einer Vorbereitung, entweder um auf ein Leben nach dem Tod vorzubereiten oder um den Übergang in eine Nichtexistenz einfach nur zu erleichtern. 

Meine Schwiegermutter sagt das sind Blendewerk vom Teufel der uns glauben lassen möchte das wir auch einfach so ewiges Leben haben...

Wenn Deine Schwiegermutter so gläubig ist, sollte sie vielleicht mal selbst https://www.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther15 lesen oder auch https://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,11-15 .

Ich kenne einige Christen die sich zu Jesus bekennen aber ich hab persönlich eher das Gefühl das sie es mehr aus Angst vor der ewigen Verdammnis als aus echter Überzeugung tun...

Sich zu Christus zu bekennen ist eine Sache, aber wirklich danach zu leben, was er gelehrt und vorgelebt hat, ist eine ganz andere, denn letzteres ist nicht so bequem, wie es viele, die sich gern Christen nennen, gern hätten. So zum Beispiel steht im https://www.bibleserver.com/text/EU/Jakobus2,14-26 , dass Glaube ohne entsprechende Werke "tot", und im https://www.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther13,1-3 , dass selbst die besten Werke ohne die Liebe nutzlos sind. Wie wichtig die Liebe ist, wird durch eine Aussage Jesu laut https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus22,37-40 deutlich, und wie wichtig es ist, anderen uneigennützig, ja sogar vergessend, also zumindest im gewissen Maß aus Liebe heraus vor allem in Not zu helfen, wir laut der Bibel durch eine Aussage Jesu ebenfalls in https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus25,31-46 aufgezeigt.

Wenn Deine Schwiegermutter dies auch für Teufelswerk hält, dann hält sie offenbar die Bibel selbst für Teufelswerk, denn was ich eingebracht habe, lässt sich einwandfrei in der Bibel in den aufgezeigten Schriftstellen nachlesen. Und wenn sie die Bibel für Teufelswerk hält, sollte sie vielleicht einmal nachdenken, was an ihrem Glauben eigentlich christlich ist, wenn dieser nicht auf der Klarheit der Bibel begründet ist.

Wenn Gott ein gerechter Gott ist, warum straft er böse Menschen in die Hölle da doch Gleiches wird mit gleichem vergolten wird. Man solle doch auch nicht böses mit bösem vergelten und das für alle Ewigkeiten...

Es heißt in der Bibel, dass Gott allein richten soll. Aber ich denke, dass es sich eher so verhält, dass, sofern es ein Leben nach dem Tod gibt, das eigene Gewissen nicht mehr verdrängt werden kann, dass einem alle Konsequenzen eigener Entscheidungen und Handlungen gegenwärtig werden und man so sich seiner vollen Schuld bewusst wird. Wenn man aus der Freiwilligkeit des eigenen Glaubens heraus im irdischen Dasein Nächstenliebe und vor allem möglichst bedingungslose Vergebungsbereitschaft als eigene gelebte Charaktereigenschaft angenommen hat, so wird es einem leicht fallen, die Fehler, die man im irdischen Dasein trotz dieser Eigenschaften gemacht hat, sich selbst zu vergeben, obwohl das eigene Gewissen dann nicht mehr verdrängt werden kann. Das ist nur eine persönliche Glaubensansicht zu diesem Thema, aber ich sehe nicht, dass dies, in Anbetracht der Klarheit der Bibel und der Gleichnisse Jesu so unpassend wäre.

Roentgen101 28.02.2017, 10:25

Deine Antwort bezieht sich lediglich auf die Meinung einer Religionsgemeinschaft. Der User wende bei Bibelserver.com Unterscheidungsvermögen an, weil es sich bei den zur Verfügung gestellten Bibelübersetzungen um Theologische Interpretationen der Bibel gewisser Religionsgemeinschaften handelt.

Bitte nenne eine Quelle dafür, dass Gott alleine richtet! Den Aus der Bibel weiß ich, dass Jesus Christus mit den 144.000 als Hoheprister, König und Richter den Thron besteigt. In dieser Zeit ist bis Jesus, dass Königtum nach den Tausend Jahren an Gott zurück geht Gott immer noch Schöpferisch innerhalb des siebten Tages in Urlaub sozusagen!

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Glauben

Religiöse Behauptungen sind eine Frage des Glaubens und nicht der objektiven Beweisbarkeit der aufgestellten Behauptung.

Ob man nun an Himmel und Hölle, Nahtoderlebnisse, oder die Wiedergeburt glaubt, ist eine ganz persönliche Entscheidung, die jeder selbst treffen muss.

Objektiv sind weder die Existenz Gottes, noch die verschiedenen Jenseitsvorstellungen beweisbar, oder durch Experimente zu belegen.

Ich hatte selbst auch schon einige Nahtoderfahrungen und bin trotz dieser Erlebnisse nicht von einem Leben nach dem Tod überzeugt.

Ich bin zwar religiös, stehe aber dazu, dass man bestimmte Dinge eben nicht beweisen, sondern eben nur glauben kann.

Religion

Tatsache ist, das Religionen vor allem Trostsysteme sind, die Antworten auf Sinnfragen versprechen und emotionale Unterstützung bei Krisen bieten.

Erste religiöse Vorstellungen entwickelten sich vermutlich aus Angst vor den damals unerklärlichen Naturphänomenen wie zB Gewittern.

Indem der Mensch Gottesvorstellungen entwickelte, machte er das Unerklärliche begreifbarer und verminderte dadurch seine Angst.

Außerdem schuf der Mensch seine Götter nach seinen Vorstellungen, mit menschlichen Schwächen, so dass man sie durch Opfergaben bestechen konnte.

Gemeinschaft

Der gemeinsame Glaube vermittelt ein Gefühl von Gemeinschaft, da gerade gemeinsame Rituale selbst unterschiedliche Menschen  verbinden.

Die Wirkung von Ritualen sieht man heute in Fußballstadien, bei großen Rockkonzerten, oder beim Karneval/Fasching genau so, wie bei religiösen Zeremonien.

Auch wenn heute vieles erklärbarer ist, bieten die Konzepte der Religionen eine Orientierung für das eigene Leben, vermitteln Werte und stiften Sinn.

Auch die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen ist immer noch attraktiv, bringen doch gerade die Weltreligionen fremde Menschen zusammen.

Dennoch muss man keiner Religionsgemeinschaft, Kirche, Kult oder ähnlichem angehören, um religiös zu sein.

Machtsystem

Es sollte nämlich auch nicht vergessen werden, dass gerade organisierte Religion auch zur Manipulation und Machtmissbrauch genutzt werden kann.

Durch Versprechungen vom Himmelreich und Drohungen mit Höllenstrafen bei Begehung von Sünden, kann man Anhänger "auf Linie" halten.

Es kann also nicht schaden, durchaus kritisch zu fragen, ob ein gerechter und gnädiger Gott ein bestimmtes Gebot erlassen würde, oder ob es nicht eher dazu dient, die Kontrolle und Macht der Organisation zu erhalten.

Fazit

Dinge des Glaubens kann man glauben - aber nicht beweisen.

Ob überhaupt eine der vielen religiösen Vorstellungen tatsächlich wahr ist, werden wir erst wissen, wenn es für uns soweit ist und wir tot sind.

Welche Schlüsse man daraus zieht, muss jeder selbst Wissen.


stefanbluemchen 26.02.2017, 15:49

Ich will einmal in die Zeit zurück, kurz nach Jesu Tod. Jesus prophezeite, dass Jerusalem umlagert und zerstört würde. Sogar die Zerstörung des Tempels sagte er voraus. Und was geschah?

im Jahr 66 u.Z. wurde Jerusalem von den Römern unter General Festus umlagert. Jerusalem stand kurz davor, eingenommen zu werden. Doch was geschah? Ohne ersichtlichen Grund zogen die Römer wieder ab und wurden von den Juden verfolgt und erlitten schwere Verluste. 

4 Jahre später wurde zum Passader Juden die Stadt wieder von den Römern unter General Titus eingeschlossen. Doch dieses mal wurde Jerusalem völlig zerstört auch der Tempel. Nur die Christen kamen davon, weil sie der Prophezeiung Jesu glaubten. Sie flohen gleich,  als die Römer nach der ersten Belagerung abzogen. 

Das ist nur ein Beweis, dass wahrer Glaube auch Wissen bedeutet. In Hebräer 11:1  wird biblischer Glaube definiert. Vielleicht hilft das einigen, ihre Ansichten zu überdenken. 

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Enzylexikon 26.02.2017, 16:41
@stefanbluemchen

Eine erfüllte Prophezeiung, die in einer religiösen Schrift zu finden ist, ist kein objektiver Beweis, sondern eine Frage kreativer Deutung.

Man kann, abhängig von den eigenen Kenntnissen, in irgendwelche Schriften alles mögliche hineininterpretieren.

Natürlich kann man auch glauben, etwas zu wissen, was aber nicht heißt, dass es sich um beweisbares Wissen handelt.

Meiner Ansicht nach kann jeder glauben was er will - wenn er es als objektiven "Fakt" verkaufen will, wird es jedoch sehr fragwürdig.

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stefanbluemchen 26.02.2017, 21:58
@Enzylexikon

Das ist nur eine von vielen. Zudem wurde schon von Daniel die Prophezeiungen über die Zerstörung Jerusalems aufgeschrieben. Und genau, wie von Daniel aufgeschrieben, wurde Jerusalem von Heeren umlagert und es wurden rings um Jerusalem Spitzpfähle errichtet,  um eine Flucht unmöglich zu machen. 

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stefanbluemchen 26.02.2017, 22:23
@stefanbluemchen

Hier die original Bibelschriftstellen. 

Matthäus 24:15

Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an),

Daniel 11:31

Und da werden [Streit]arme sein, die aufstehen werden, von ihm ausgehend; und sie werden tatsächlich das Heiligtum, die Festung, entweihen und das beständige [Opfer] entfernen. Und sie werden gewiß das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufstellen.

 

Lukas 19:43

Denn es werden Tage über dich kommen, da werden deine Feinde eine Befestigung aus Spitzpfählen um dich bauen und werden dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen,

 

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Mannimanaste 27.02.2017, 04:40

Wir leben alle im selben Universum, und hier auf der Erde auch noch auf dem selben Planeten. Beides ist objektive Realität. Darum änderte es auch nichts daran, als die Menschen glaubten, dass die Erde eine Scheibe und alles ist, was existiert.

Du machst es Dir zu einfach mit dem Klischee, dass es Dinge gibt, die nie beweisbar und darum reine Sache des Glaubens seien. Denn schon in diesem Satz steckt ja die eigentliche Wahrheit dabei: Wenn es solche Dinge tatsächlich gibt, dann gibt es diese Dinge objektiv und sie sind demnach unabhängig von unserem Glaube.

Und was es objektiv gibt, lässt sich früher oder später auch objektiv erkennen!

Der Glaube ist ein Relikt aus vorwissenschaftlichen Zeiten!

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Roentgen101 28.02.2017, 10:42

@Enzylexikon auch ich hatte bereits einige Nahtot-Erfahrungen. Und gebe dir Recht, hier gibt es mit Sicherheit keinerlei Beweise für eine Wiedergeburt oder ähnliches.

Im Gegensatz zu dir unterscheide ich für mich den Glauben an Gott von dem der einiger oder der meisten der 87.000 Religionsgemeinschaften die hier das ein oder andere Interpretieren. Klar für solche Interpretationen gibt es keine Beweise!

Allerdings für die Bibel und Biblische Prophezeiungen schon. An die Auferstehung mag jeder glauben oder nicht.

Aber wie stefanbluemchen bereits versucht hat gibt es für biblische Ereignisse sehr wohl Beweise.

Ich denke hier an Lazerus, der vier Tage in einer trockenen Höhle nach seiner Beerdigung verbracht hat. Dafür gab es hunderte Zeugen seiner Beerdigung. Jeder der bereits an ähnlichen Beerdigungen teil genommen hat, stellt fest, das bei Toten Verwesungsprozesse bereits am ersten Tag einsetzen.

Und das nach drei Tagen ein Körper bereits so ersetzt ist, dass kein Mensch ins Leben von anderen Menschen zurück gebracht werden kann. Trotz der heutigen Möglichkeiten! 

Wenn ein solcher Mann also nach vier Tagen wieder auftauchte und lebte, muss dies zweifelsohne als Beweis anerkannt werden.

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Enzylexikon 28.02.2017, 12:44
@Roentgen101

Bei allem gebührenden Respekt, aber ich finde den Versuch, die Wahrheit der Bibel über erfüllte Prophezeiungen beweisen zu wollen, lächerlich.

Wer an die Wunder der Bibel glauben will, kann das ja gerne machen -  der braucht dann allerdings auch keine bewiesenen Wunder wie der ungläubige Thomas.

Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

(Johannes 20:29)

Außerdem sind solche Beweisführungen schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt, weil es an wissenschaftlichen Daten und Analysen zu den Umständen des Sachverhalts fehlt.

Heutzutage ist ja für Wissenschaftler nicht einmal mehr nachvollziehbar, welche Erklärungen es für angebliche Spukhäuser des 19. Jahrhunderts gibt - und das ist jüngere Vergangenheit.

Teilweise existiert der "Tatort" nicht mehr, oder er wurde erheblich verändert, die Zeugen sind alle tot und etwaige Protokolle von Augenzeugen unzureichend.

Wie objektiv belastbar sind dann etwa 2.000 Jahre alte religiöse Erzählungen aus der Sicht der Naturwissenschaften?

Kein EKG und EEG des angeblich verstorbenen Lazarus, keine Beweise für angeblichen Leichengeruch, keine Anamnese, keine toxikologischen Befunde...alles was wir haben sind ein paar tausend Jahre alte Erzählungen.

Da  diese Erzählungen zudem propagandistische Zwecke haben - sie sollen die Einzigartigkeit Jesu hervorheben - sind sie alles andere als neutral.

Da könnte ich auch die bei Hexenprozessen unter Folter erzwungenen Geständnisse als Beweise für die Existenz Satans anführen - mit ähnlich geringer Objektivität.

Ich respektiere wirklich den Glauben der Menschen, aber objektive Beweise für angebliche biblische Wunder gibt es einfach nicht.

Wer an die Realität der Wunder glauben will, dem mache ich das absolut nicht streitig, aber es objektiv beweisen zu wollen halte ich für naiv.

Ich denke, das Thema brauchen wir auch gar nicht weiter zu diskutieren.

Ich kenne die Bibel, ihr kennt die Bibel und wir haben eine unterschiedliche Auffassung darüber, worum es sich bei diesem literarischen Werkt handelt.

Ohne gemeinsame Grundlage reden wir aber alle gegen irgendwelche Wände, so dass letztlich nichts anderes dabei herauskommt, als ein bisschen intellektuelle Gehirngymnastik.

Dafür möchte ich aber meine Zeit nicht weiter aufwenden, denn ich denke, mein Standpunkt sollte klar geworden sein und ich brauche ihn nicht noch einmal zu wiederholen.

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Hallo glueckspilz85,

zu Deiner Beruhigung kann ich sagen, dass die Lehre von einer Feuerhölle in der Bibel nicht zu finden ist. Über den Zustand der Toten sagt sie nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben! Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, doch ist sie zum einen unbiblisch und zum anderen stellt sie Gott in ein sehr schlechtes Licht.

Auch könnte man folgende Überlegungen anstellen: Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Es gibt somit keinen Grund, irgendwie beunruhigt zu sein. Die Bibel zeigt außerdem, dass durch den Tod sämtliche Sünden abgegolten sind. Sie sagt: "Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen" (Römer 6:7). Egal, wie viel Sünden jemand im Laufe seines Lebens begangen hat, sie sind mit dem Tod bezahlt. Eine Bestrafung über den Tod hinaus gibt daher keinen Sinn und steht, wie gerade gezeigt, der Persönlichkeit Gottes völlig entgegen.

LG Philipp

Du irrst dich in der Bibel (Urtext) kommt das Wort Hölle niemals vor!

In Theologisch verfälschten Bibeln jedoch schon! Da hier z.B. in Matthäus 5:21 das Wort Gehenna, das ewige Vernichtung (in der Gehenna einer Müllhalde nahe Jerusalem verbrannte Müll und tote Verbrecher) durch Hölle (ein griechischer Begriff) ausgetauscht wurde!

Denke daran, wird heute ein toter Mensch verbrand, dann merkt er das nicht mehr und das Feuer macht ihn zu Asche, Staub. Genau das ist mit Gehenna gemeint. Auch wenn diese in Jerusalem abschüssig war und Leichen manchmal am Abhang hängen blieben, so dass sie durch die Hitze langsam ankokelten. Damit war aber keine Folter wie in der griechischen Hölle gemeint! Denn Leichen merken nicht ob sie schnell oder langsam brennen. Sont wäre ja eine Feuerbestattung heute Inhuman.^^

Siehe das Bild Bibelbaum aller bekannten deutscher Bibeln. Bibel Übersetzungen in der Mitte halten sich einiger Maßen an den Urtext. Bibeln anderer Traditionen können verfälscht sein!

Foto-Nachweis: 23. Dezember 2015 Bibelausstellung in München Copyright © 2015-2016 roentgen01 

Laut der Bibel gibt es nur eine Auferweckung der Toten Menschen auf der Erde. (Hebräer 11:35) Jesus hat die Schlüssel zum Reich der Toten um sie wieder zu erwecken (Offenbarung 1:18)

Und 144.000 (Offenbarung 7:4), die mit Jesus im Himmel als Könige und Priester regieren! (Kolosser 1:18, 1. Petrus 3:18 und Apostelgeschichte 3:15). Von Jesu Auferstehung durch Jehova Gott sind wir Zeugen!

Haustiere werden dagegen nicht auferweckt! (Vergleiche Jeremia 22:18, 19; 36:30.) Da Haustiere laut der Bibel bei ihrem Tod nicht in den Scheol (Grab der Menschen) kommen!

Natürlich können nicht alle der 23.000 "Christlichen Religionsgemeinschaften an die Bibel glauben. Einige wie die Großkirchen vertreten alternative Botschaften wie die griechische Philosophie von Platon und Co. Und für diese Heiden gab es eine Hölle!

Gäbe es eine Reinkarnation, hätte ich mir schon vor langem meinen Ankh zur Menschlichen Wiedergeburt gekauft!

Laut der Bibel gibt es eine "Auferstehung der Gerechten" auf die Erde und eine "Auferstehung der Bösen" zum Gerichtstag Gottes. Jesus Christus wird den Bösen dann den Zugang zur Erde verweigern indem sie nicht auferweckt werden! Das ist die Strafe der Bösen! Siehe Offenbarung!

Wenn du mehr Interesse an Biblischen Antworten hast, besuche jw.org und gib Suchbegriffe ein, die dir deine weiteren Fragen anhand der Bibel beantworten werden :)

Ich hoffe meine Antwort war dir hilfreich!

Theologische Bibeln sind nach deren Tradition benannt und ungenau! - (Liebe, Leben, Religion)

Ja, der Bibel und den Lehren Jesu Christi nach gibt es eine Hölle, wie es auch die Wiederauferstehung und ein Leben nach dem Tod gibt! Das kannst du selbst vor allem im Neuen Testament nachlesen.

Nahtoderfahrungen könnten durchaus möglich sein, denn das Leben geht nach dem Tod und vor der Auferstehung des Körpers erst einmal in einer anderen Dimension weiter.

Aber die Wiedergeburt, bzw. Reinkarnation gehört nicht zum Christentum! Jesus hat nie etwas davon erwähnt! Dafür hat er aber gesagt:

„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. (Johannes 14, 1-3)

Christus ist für unsere Sünden gestorben und hat uns durch sein Sühnopfer das ewige Leben ermöglicht. „Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden“ (1. Korinther 15:22).

Trotzdem sind wir für unsere Sünden selbst verantwortlich und müssen sie erkennen, bereuen und gestehen. Sie werden uns vergeben, wenn wir Christus folgen und uns an seine Lehren halten, wobei das Gebot der Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten im Vordergrund steht, aber alle anderen Gebote mit einschließt!

So etwas wie Hölle gibt es nur für die wenigen, die Gottes Existenz unverkennbar erfahren haben und trotzdem alles tun, um Ihn ganz offen und bewusst zu bekämpfen, was aber nicht mit einfachem Unglauben zu verwechseln ist.

Niemand wird für alle Ewigkeit für etwas verdammt, von dem er nicht einmal weiß, und auch nicht, wenn er nicht weiß, was er tut.

Es gibt für fast alle einen Platz im sogenannten „Himmel“, denn das, was wir „Himmel“ nennen, besteht aus verschiedenen Herrlichkeiten, die der Apostel Paulus (in 1. Korinther 15:40-41) mit den Herrlichkeiten von Sonne, Mond und Sternen vergleicht.

Wer allerdings darauf besteht, Satan zu folgen, wird auch die Konsequenzen seiner Wahl ertragen müssen, denn logischerweise werden diejenigen, die Jesus in Wort und Tat gefolgt sind, nicht mit denjenigen zusammen leben müssen, die sich ganz offen gegen Gott und für Satan entschieden haben! Das  wäre ja sonst eine Kopie unserer jetzigen Welt und hat nichts damit zu tun,  „Gleiches mit Gleichem zu vergelten“!

Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!" (Matthäus 25,41)

Wer allerdings die Wahl getroffen hat, Gottes Geboten und allen Lehren Jesu Christi bedingungslos zu folgen, wird sich ganz sicher einer unvorstellbaren, wunderbaren Zukunft erfreuen können!

„Was kein Auge jemals gesehen und kein Ohr gehört hat, worauf kein Mensch jemals gekommen ist, das hält Gott bereit für die, die ihn lieben.“ (1.Korinther 2,9)

Meiner Meinung nach nicht. Ich glaube eher daß man einfach nur tot ist und nichts weiter geschieht. Auch wenn man nicht zu 100 % beweisen kann das es so was nicht gibt. Ich bin sehr skeptisch bei so was.  Es gibt keine Beweise oder Indizien für eine unsterbliche Seele die nach dem Tod weiter existiert . 

Du entdeckst gerade einen von unzähligen Gründen dafür, warum die meisten Menschen sich zunehmend dem Atheismus, mindestens aber (wie ich) dem Agnostizismus zuwenden.

Es macht nämlich nicht so ganz Sinn.

Die "Erinnerungen" von Kindern sind für mich allerdings der einzige Punkt, der sich an diesen ganzen Dingen wirklich nicht so ganz erklären lässt - wobei ich hier sehr stark davon überzeugt bin, dass es in irgend einer Form mit Sinneswahrnehmung und unterbewusster Verarbeitung von anderweitig bezogener Information zu tun hat, nicht aber mit "früheren Leben". Schlicht, weil Kinder häufig auch einfach zufällig etwas aufschnappen, es weiterplappern ohne recht zu wissen, was sie da sagen, und die Reaktion der Angehörigen den Rest erledigt. Wir sehen und erkennen in allem ständig Muster, auch wenn da manchmal keine sind.

Was nun das Jenseits angeht, so bin ich davon überzeugt, dass Himmel, Nirwana und auch der atheistische Ansatz des "Nichts" ein und das selbe umschreiben - ein Zustand, in dem uns nichts mehr Schmerzen bereitet und wir keinerlei Wünsche mehr verspüren. Das ist, per definitionem, nun einmal automatisch eine Art Zustand der "Glücksseligkeit", weil nichts Negatives mehr Platz hat und kein Bedürfnis unerfüllt bleibt - weil sie gar nicht da sind.
Energie verschwindet bekanntlich nicht - aber Energie als solche hat auch kein Bewusstsein. Ich halte es für die Kurzsichtigkeit der Menschen in Sachen Religion, ständig ein Bewusstsein zur Bedingung zu machen. Die Reinkarnationsreligionen natürlich weniger, da die ja von einer "Lösung des Bewusstseins" sprechen, aber gerade der selbstverliebte Westen kam noch nie mit der Vorstellung zurecht, dass seine PERSON sich auflösen könnte - was natürlich ipso facto zu exakt dieser Art Religionsgewichtung führte.^^ Nicht umsonst passen die Religionen immer zu ihren Regionen. ;)

Letztlich gibt es aber keine eindeutige, stichhaltige, festzulegende Antwort auf deine Frage - genau das macht's ja aus. Deswegen heißt es ja "Glauben". Man glaubt es, oder man glaubt es nicht.

Oder man vermutet bloß und stellt sich selbst und allen anderen die dauerhafte und unumstößliche Prämisse des Eingeständnisses des Nichtwissens. -> Agnostizismus
We really can not know. Period.

Es gibt keinerlei überprüfbare Belege, dass es so etwas wie Hölle, Götter, ewiges Leben oder dergleichen geben würde.

Nichts in der  Welt deutet auf so etwas hin.

Sollte es solche Dinge geben, kann man allemal feststellen, dass sie nicht in Wechselwirkung mit unserer Lebensrealität stehen. Daher sind sie selbst bei Existenz für uns irrelevant.

Roentgen101 28.02.2017, 10:14

Von Göttern hat niemand gesprochen nur vom einen Gott. Das ist ein Unterschied.

Und ja ohne Glauben an die Bibel gibt es keine Hoffnung. Aber das hätten sie erwähnen können!

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realsausi2 28.02.2017, 18:16
@Roentgen101

Von Göttern hat niemand gesprochen nur vom einen Gott.

Aber von welchem denn? Zeus? Odin? Da machst Du es Dir aber zu einfach.

Und ja ohne Glauben an die Bibel gibt es keine Hoffnung.

Hoffnung worauf? Ich habe keine Hoffnung, die ich in irgendeinen Zusammenhang mit der Bibel bringen würde.

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natürlich gibt es die hölle. alles andere ist aberglauben. ausserdem gibt es noch den Himmel. wenn du mehr wissen willst, kannst du in der bibel bei der offnbarung nach lesen 

Die meisten haben hier irgendwie recht wenn sie schreiben suche Dir was aus was Du glauben magst und mit was Du am besten Leben kannst.

Ich glaube das Gott mein Vater ist und mich wie ein guter Vater leitet.

Genau so glaube ich das das Leben wie eine Schule funktioniert du wirst in jedem neuen Schuljahr wieder geboren und wenn Du Deine Lektion nicht richtig verstanden hast dann kommt die Ehrenrunde die nicht unbedingt leichter ist.Des anderem glaube ich das wir hier im jetzt schon in der Hölle sind und jedesmal aufs neue getestet werden ob wir verstanden haben um was es geht oder was falsch gelaufen ist. Alles ist etwas zu Komplex und kommt in diesen paar Zeilen schwach und unglaubwürdig rüber Tja darum egal was Du Glauben magst halte Dich an die Gesetze der Natur und Du kannst nichts falsch machen suche Deinen Weg und lass Dich nicht beirren von dem Gerede links und rechts von Dir. 

Bei der Geburt unserer Kinder lernen wir automatisch zu beten, der Mensch brauch etwas positives an das er festhält. SUCHE NICHT NACH DEN SINN DES LEBENS SONDERN GEBE DEINEM LEBEN EINEN SINN. Das ist mein Lebensmotto unter anderem.

martinzuhause 26.02.2017, 17:59

"Ich glaube das Gott mein Vater ist und mich wie ein guter Vater leitet."

da bekommst du aber probleme mit dem standesamt und der geburtsurkunde. da muss dann ein anderer eingetragen werden. das passiert aber öfter.

wenn du deinen vater da auf unterhalt verklagen musst ist das mit der adresse wegen der vorladung auch schlecht

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Da hilft nur erkenntnis!

---wenn du stirbst, ist doch nur dein physischer körper weg.
du bist noch da mit all einen gelüsten, neigungen, trieben, süchten usw., die sich nur mit irdischen dingen befriedigen lassen.

---da du aber keinen körper mehr hast, mit dem du diese "negativen" seelenbedürfnisse befriedigen kannst, mußt du sie dir abgewöhnen, bevor du als ein reiner mensch in deine geistige heimat aufgenommen werden kannst.

---das tut immer sehr weh, denn es ist einer entziehungskur gleich.

---jeder, der sich das rauchen abgewöhnt hat, kann davon ein lied singen.

---diese sphäre, wo man sich die schlechten erdengewohnheiten abgewöhnt, nennen alle unwissenden menschen" HÖLLE.

Anschließend geht es für alle menschen ab in ihre geistige heimat, den himmel.

Ich bin keine Prophetin und kein Guru, aber vielleicht müssen die bösen Menschen die Jahre vor ihrer neuen Reinkarnation in der Hölle verbringen. Aber niemand kann so böse sein, dass er/sie für immer da bleiben muss. 

Hallo du "Glückspilz",

du stellst mehrere Fragen gleichzeitig, die Antworten hier zeigen mir einmal mehr das große Chaos mit Blick auf diese Fragen.

Deshalb möchte ich hier auch keinen Roman schreiben, sondern dich selbst zum kritischen Studieren motivieren. Als Buchtipps rate ich dir zu folgenden Büchern:

- Ernst Häckel "Wir werden leben - auch wenn wir sterben" (Turm Verlag)

- Walter Dohse "Meine Seele spannte weit aus ihre Flügel" (Swedenborg-Verlag)  - Swedenborg - ursprünglich Wissenschaftler, hoch geachtet - durfte die jenseitigen Ebenen über viele Jahre erleben, um darüber zu berichten.

Schon damals schrieb er sinngemäß: "Die jenseitige Entwicklung ist immer Fortsetzung des irdischen Daseins, wir legen nur unseren materiellen Körper ab. Gott belohnt,bestraft oder verdammt nicht - wir alle werden hier und drüben mit uns selbst konfrontiert - damit wir lernen in der Liebe zu wachsen. Der Mensch, der sich der Liebe verschließt, straft sich immer selbst. Die Liebe Gottes durchwirkt alle Ebenen des Seins.

Unsere Freiheit besteht darin, dass wir uns der Liebe verschließen können - uns und anderen damit die Hölle bereiten - , oder ob wir selbst die Liebe zur Entfaltung kommen lassen. Würden die Menschen die Liebe leben, wie dies in allen Religionen im innersten Kern gefordert wird, dann hätten wir schon in dieser materiellen Welt paradiesische Zustände.

- Carl Welkisch "Der Mensch zwischen Geist und Welt"

Mit diesen 3 Büchern kannst du deine Fragen und sehr viel mehr innerlich abdecken.

Schau auch mal unter http://www.geist-und-gesundheit.de/downloads.html Dort findest du auch viele Texte und Infos, die dir eine Hilfe sein können

Bewußt sollte dir auch sein: In dieser Welt ist alles logisch, d.h. alles ist von einer Ordnung durchzogen. Gleiches gilt für alle geistigen Ebenen! Wo Widersprüche in der Aussagen sind liegt es immer an menschlichen Beschränkheiten.

Ein Grundschüler hat ein anderes Wissen im Rechnen als ein Schüler der 9.Klasse oder ein Abiturient; noch größer wird das Wissen bei einem Mathematik-Studenten und bei einem Mathe-Prof.

Also kann nur der auch wirkliche Antworten geben, der tiefste Einsichten aus der Gottesverbundenheit empfangen durfte!

Im Sterben sagte der berühmte russ. Schriftsteller Dostojewsky seinen Kindern: "Egal, was ihr auch getan habt, zweifelt niemals an der unendlichen Liebe Gottes."

Carl Welkisch mußte immer weinen, wenn er die unendliche Liebe Gottes zu all Seinen Geschöpfen erleben durfte.

Doch die in ihrer Liebe beschränkten Menschen projezieren ihre eigene Beschränkheit auch auf Gott.

Jesus lebte den Menschen die unendliche Liebe Gottes vor. Doch was haben die Kirche nur zu oft daraus gemacht und was haben die Kirchen alles versäumt, den Menschen zu vermitteln !!!

Laut der Bibel sterben alle Menschen erst mal (Röm.3,23; 6,23).

Danach das "Gericht" Hebr.9,27), welches für den heute noch nicht Berufenen ca.100 Jahre dauert (Jes.65,20).

Der "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14; Offb.12,9) verführt die Menschheit derart, dass manche "nicht" glauben (Ps.53,2) und andere das "falsche" (Offb.17,1-6).

Diesem "Herrscher" ist es ein leichtes, Gutgläubigen weiszumachen, sie hätten schon einmal gelebt (1.Sam.28,15) und projezieren diesen Bilder von irgendwo ins Gehirn (Ps.6,5).

Es gibt ein "Leben nach dem Tod", für den einen früher, für den andern  später (Offb.20,4-5).

Die Wahrheit (Joh.17,17) besteht  darin, dass der "Verführer" erst mal für 1000 Jahre ins Gefängnis kommt (Offb.20,2) und danach selbst in das Feuer, welches er der Menschheit androhte (Offb.20,10).

Wer von den Menschen dann aber noch nicht von der "Liebe Gottes" überzeugt ist, kommt auch da hinein und - verbrennt (Offb.20,12-15).

Die Verstorbenen wirst du sehen können, wenn du den "Weg Gottes" einschlägst (Mt.7,14; Joh.11,25).

Es gibt weder die Hölle noch Wiedergeburt, noch Reinkarnation und auch kein Leben nach dem Tod.

Das sind alles Märchen und Mythen, Luftschlösser und Fiktion, nichts weiter.

Vorstellungen von Hölle und ähnlichem dienen rein der Propaganda. Es wird den Menschen eingeredet dass sie verloren sind, dass sie die ultimativen Strafen erhalten werden und dann wird die Erlösung in Form der Religion versprochen.

 - (Liebe, Leben, Religion)  - (Liebe, Leben, Religion)  - (Liebe, Leben, Religion)
nowka20 26.02.2017, 18:36

@andrastor!

Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu dem Christus, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Aufbau der Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus diesem Aufbau der Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Gottes, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen.

Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich-Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.
(GA 215: Vortrag vom 12. September 1922, von Dr. R. Steiner)

könnte auch auf dich zutreffen, oder?

aber die bilder sind schön ausgesucht!

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Andrastor 26.02.2017, 19:07
@nowka20

der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann.

Seltsam dass dies trotzdem nur mit den Sinnen erfasst werden kann, denn andere Organe um etwas zu erfassen haben wir nicht.

Somit ein direkter Widerspruch deinerseits.

Fängt ja schon gut an.

denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen.

Aber mit ein wenig Kenntnis über antike Mythen, denn der Tod durch Hinrichtung mit anschließender Auferstehung zur Rettung der Menschheit ist ein alter Hut den es bereits in vielen Mythen lange vor dem Bibelmythos Christus gegeben hat.

Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen,

Man sollte niemals etwas in sein Herz aufnehmen, denn das endet meist in einem Herzinfarkt. Unser Herz ist ein Präzisionsinstrument und kein Speicherplatz für Emotionen.

Gefühle und Emotionen sind reine Kopfsache.

nur aus dem Geiste heraus verständliche

Also anders formuliert: Einbildung

Ah, also dieser Schmarren ist gar nicht von dir? Nichts desto trotz ist es nichts weiter als das übliche unwissende, Unwissenheit verbreitende Propaganda-Geschwafel blinder Glaubensverteidiger das so viel aussagt wie:

Verstand ausschalten, Kirchensteuer zahlen!

Wenn du noch mehr so heiße Luft hast, tu uns allen einen Gefallen und behalt sie für dich.

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Religion ist dazu da um die Angst vor dem ungewissen zu nehmen oder um Hoffnung zu schüren. Es gibt keine Beweise für Religion und Glaube. Such dir das aus, was du am schönsten findest.

martinzuhause 26.02.2017, 12:59

es gibt massenhaft beweise für religionen und glaube. selbst für einen stellvertreter eines gottes auf der erde gibt es beweise. den kannst du sogar besuchen gehen.

nur für diese ganzen götter gibt es keine beweise

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LouPing 26.02.2017, 13:15
@martinzuhause

Hey martinzuhause

den kannst du sogar besuchen gehen.

Du meinst den Papst? 

Oh nein!-den kannst du nicht einfach so besuchen! 

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MajorZeeZ 26.02.2017, 13:02

nenn mir einen Beweis der unwiederlegbar ist, dass STELLVERTRETER GOTTES existieren. Dazu musst du auch beweisen dass Gott existiert...

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martinzuhause 26.02.2017, 18:22
@MajorZeeZ

warum muss ich beweisen das einer der götter existiert?

das der stellvertreter existiert ist bewioesen. den hab ich gesehen und gehört. kann ihn sogar besuchen wenn ich wert darauf legen würde.

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MajorZeeZ 26.02.2017, 18:25

einen stellvertreter kann es nur dann geben wenn es den"Biss" auch gibt

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Hallo

Nein, Himmel und Hölle sind nicht für ewig. Ist die Seele geläutert in der Hölle, heisst es wieder ab auf die Erde, auf ein neuen Versuch.

"Die Reinkarnation bedeutet ganz einfach die Wiedergeburt der Seele in verschiedenen Lebensformen, damit sie die ihr zugeteilte Aufgabe ihrem Karma entsprechend erfüllen kann. Die Seele steigt aus dem großen Ozean des Lebens empor und taucht wieder in ihn ein."
Shamas-i-Tabriz

"Die Seele wurde in diese Welt gesandt, um das Schauspiel des Lebens zu besehen. Als sie jedoch kam, verlor sie sich vollständig in diesem Schauspiel und verlor alle Erinnerung an den Herrn. Sie ist wie ein Kind, das sich an der Hand des Vaters festhaltend, nach außen wandte, um den Jahrmarkt zu beschauen. Aber es ließ die Hand des Vaters los und hatte sich bald in der Menge verloren: Nun kann es den Jahrmarkt nicht mehr länger genießen, aber auch den Vater nicht wieder finden, und wandert von Ort zu Ort.“ 
Soami Shiv Dayal Singh

Als das Universum erschaffen wurde, stieg ein Teil der unzähligen Seelen in die stofflich-körperlichen Regionen hinab, und sie nahmen Umhüllungen oder Körper an, die für ein Dasein in der Kausal-, Astral- und der materiellen Ebene nötig waren. Diese Körper haben das Licht der Seele getrübt, so daß die Seele sich ihres ursprünglichen Glanzes und ihrer wahren Heimat nicht mehr bewußt ist.

 Seit undenkbaren Zeiten befinden sich nun die Seelen in Pinda, und gemäß ihren Wünschen und Taten haben sie das Leben in der Vielfalt seiner Formen durchlebt. In endloser Folge von Geburt und Tod haben sie jeweils einen Körper verlassen, um in einem anderen wiedergeboren zu werden. Dies wird das Rad der Vierundachtzig oder der Kreislauf der 8.400.000 Lebensformen genannt, in die eine Seele hineingeboren werden kann. In den Hindu-Schriften werden diese 8,4 Millionen Lebensformen wie folgt beschrieben: 

3 Millionen Baum- und Pflanzenarten 
2,7 Millionen Insektenarten 
1,4 Millionen Vogelarten 
900.000 im Wasser lebende Arten 
400.000 andere Lebensarten einschließlich 
der Vierbeiner und der Menschen usw. 
Alle Heiligen haben den Grundsatz der Seelenwanderung akzeptiert und gelehrt. 

Frage: Weshalb müssen unsere früheren Leben für uns verborgen sein?

Sant Kirpal Singh: Das hat seinen Sinn. Das ganze Leben des Menschen ist ein Schauspiel auf der Grundlage des unerbittlichen karmischen Gesetzes, durch das die Seelen in Verbindung gebracht und getrennt werden, um das gegenseitige Geben und Nehmen auszugleichen. Wenn wir über die karmischen Schulden, die dabei eine Rolle spielen, Bescheid wüssten und wir unsere Söhne und Töchter nur als unsere Schuldner aus der Vergangenheit sähen, würde das den Zweck, zu dem wir sie großziehen, in Frage stellen. Es ist eine der Hauptaufgaben der negativen Kraft, diese Wahrheiten vor den Menschen geheimzuhalten, um das Leben auf der Erde in Gang zu halten.

Du wirst vielleicht erstaunt sein zu hören, dass Kal drei große Zugeständnisse vom Allmächtigen erhalten hat, so steht es im Sar Bachan geschrieben. Es sind:

 1. Niemand weiß über sein eigenes vergangenes Leben Bescheid. 

2. Niemand darf den genauen Zeitpunkt seines Todes kennen. 

3. Der lebende Meister darf den Menschen die heilige Initiation nicht gewähren, indem Er Wunder zeigt, sondern nur, indem Er Satsang hält. Wenn die Lieben von sich aus kommen und nach der Initiation verlangen, nur dann dürfen sie initiiert werden. 

realsausi2 26.02.2017, 18:18

Märchenstunde für Unbedarfte.

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Mannimanaste 27.02.2017, 04:50

Hört sich interessant an. Ist aber völlig veraltet und nie neu überdacht worden.

"8,4 Millionen Lebensformen" (als mögliche Verkörperungen) steht da in den irgendwelchen Hinduschriften. Ist das nicht fast schon bemitleidenswert? Wie viele verschiedene Lebensformen alleine schon unser eigener Planet hervorgebracht hat, übersteigt diese Zahl schon bei weitem, und wir sind mit der Erde im Universum ja nicht der einzige Planet, der Lebensformen hervorbringt!

Warum also in unseren modernen Zeiten an solchen uralten und garantiert falschen "Erkenntnissen" irgendwelcher längst toten Inder festhalten und sie als Wahrheiten verbreiten?

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Vergiss die Hölle. So etwas gibt es nicht. 

Aber Wiedergeburt gibt es selbstverständlich. (Ich habe schon mehrere frühere Leben von mir gesehen.)

glueckspilz85 26.02.2017, 18:54

Wie hast du das erleben können, durch einen Traum oder Hypnose?

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Wenn du an all das glauben willst, dann glaube daran.

Je mehr du nachdenkst, wirst du aber zu dem Schluss kommen, dass Märchen erzählt werden.

"Laut der Bibel kommen sündige Menschen in die Hölle. "

eigentlich nicht. lt. bibel sind verstorbene einfach nur tot. mehr nicht.

am tag des jüngsten gerichts wird entschieden was dann mit ihnen passiert

TreuZuGott333 26.02.2017, 17:55

Das stimmt so nicht. Das, was Du sagst, ist die Lehre der sogenannten Zeugen Jehovas.

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martinzuhause 26.02.2017, 17:58
@TreuZuGott333

das ist eigentlich das was in den ältesten bibeln steht. ein bekannter hat mir das mal übersetzt.

in jeder relegion wird immer herumgebastelt und nur das genommen was am besten passt. nicht passendes wird ignoriert.

selbt vegetarier können die heiligen bücher nutzen. da nimmt man dann eben "du sollst nicht töten". nichtvegetariern können das  natürlich auch nutzen indem sie dann argumentieren das sie ja garnicht töten sondern nur das fleich essen. das schlachten übernehmen doch andere

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gromio 26.02.2017, 18:07
@TreuZuGott333

DAS ist die Lehre der Bibel: Prediger 3, 1. Korinther 15, Römer 6:7.

Die in der Katholischen/evangelischen Kirche verbreiteten Lehren von unsterblicher Seele, Hölle usw. sind heidnische Lehren, die mit der Bibel nichts zu tun haben.

cheerio

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martinzuhause 26.02.2017, 18:07
@gromio

mit welcher bibel? davon gibt es inzwischen tausende auslegungen? da ist keine ein original

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