Wir? Also ich nicht. Da ich nicht gläubig bin, wäre das für mich pure Zeitverschwendung. Aber ich gebe zu, dass ich manchmal die Daumen drücke, auch wenn ich nicht wirklich glaube, dass ich dadurch irgend etwas bewirken kann.

Wäre ich gläubig, würde ich davon ausgehen, dass Gott einen Plan hat. Warum sollte er sich dann von meinem Gebet beeinflussen lassen und seinen Plan mir zuliebe ändern? Wäre das nicht anmaßend, vielleicht sogar Blasphemie, wenn ich den göttlichen Plan beeinflussen will?

Wenn ich daran denke, wie Gott sich wohl fühlt angesichts zweier verfeindeter Heere, die sich vor dem Kampf gegenüberstehen und ihn um Beistand bitten, möchte ich nicht in seiner Haut stecken.

Wenn es ihn gäbe wäre er jedenfalls nicht zu beneiden angesichts der vielen Betenden, die alle eine Reaktion von ihm erwarten.

Aber für denjenigen, der sich einbildet, sein Gebet wäre "erhört" worden, ist beten sicher nicht sinnlos.

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Ja. Ab Geburtsjahr 1964 kannst du die Altersrente für schwerbehinderte Menschen ab dem 65. LJ abschlagsfrei bekommen, mit Abschlägen sogar 5 Jahre vor der Regelaltersrente, also mit 62 Jahren - der Abschlag beträgt dann 10,8%.

Bist du früher geboren, geht es schon früher - 2 bzw. 5 Jahre vor der Regelaltersrente.

Die versicherungsrechtliche Voraussetzung ist die Erfüllung einer Wartezeit (rentenrechtliche Zeiten) von 35 Jahren.

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Du hast mit dem Zahnarzt eine Mehrkostenvereinbarung abgeschlossen und dafür unterschrieben, dass du die zusätzlichen Kosten bezahlst. Damit bist du einen Vertrag eingegangen, den du nicht einfach kündigen kannst. Wenn du dich falsch beraten fühlst, wende dich an den Zahnarzt. Vielleicht ist er kulant und korrigiert die Rechnung nach unten.

Beim nächsten Mal hole eine Zweitmeinung ein, bevor du etwas unterschreibst und lass dich auch von der Krankenkasse beraten.

Bei Kronen und Brücken kommt man mit dem doppelten Festzuschuss (Härtefall) nicht aus, denn dieser deckt nur das aller Notwendigste ab. Es wird aber Edelmetall verarbeitet, weshalb du auch ohne zusätzliche Verblendungen auf jeden Fall einen Eigenanteil hättest - allerdings nicht 2100 €. Andererseits hast du jetzt die "Deluxe-Variante" und die ist nunmal teuer.

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Krankengeld wird generell nicht im Voraus gezahlt, sondern immer nur bis zum Ausstellungsdatum des AU-Scheins.

Beispiel: Krankscheibung vom 20.10. - 31.10., ausgestellt am 20.10., die Zahlung erfolgt bis zum 20.10, nicht bis zum 31.10., die Folgezahlung wird erst bei Einreichen des nächsten Scheins vorgenommen. Der Nachweis muss lückenlos erfolgen.

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Wenn du seit 1 Jahr arbeitsunfähig bist und deine Prognose für die nächsten Monate nicht positiv ist, solltest du ganz schnell einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Dabei hilft die die Beratungsstelle der DRV oder einer der vielen ehrenamtlichen Versichertenberater. Diese findest du hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort/01_servicezentren_beratungsstellen_node.html

Bis zur Rentenbewilligung bekommst du ALG II, weil das Krankengeld nach einer "Lücke" im Nachweis nicht wieder auflebt, wenn man keinen Arbeitgeber hat - also nicht mit Krankengeldanspruch versichert ist.

Gute Besserung!

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Es gibt drei Möglichkeiten:

  1. Sind deine Eltern gesetzlich versichert? Dann hast du mit 19 Anspruch auf kostenlose Familienversicherung. Beantrage das über deine Eltern - das gehr auch rückwirkend.
  2. Falls du keinen Anspruch auf Familienversicherung hast, musst du für einen Zeitraum von 1 Monat zwischen zwei Pflichtversicherungszeiten keinen Beitrag zahlen, denn dann gilt die Nachversicherungszeit nach § 19 SGB V
  3. Ist der Zwischenzeitraum allerdings mehr als ein Monat, bist du freiwillig versichert, denn in DE herrscht Versicherungspflicht, solange du hier gemeldet bist. Der Beitrag richtet sich nach deinem Einkommen. Dazu stellst du einen Antrag auf einkommensabhängige Einstufung und zahlst ca. 180 € pro Monat, nicht 600 €. Voraussetzung ist, dass du in der Zeit kein Einkommen hattest bzw. nicht mehr als 1015 € im Monat - Schenkungen zählen nicht als Einkommen.
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Lehrer sind nur dann rentenversicherungspflichtig, wenn sie regelmäßig mehr als 450 € verdienen - auch wenn sie die Tätigkeit nebenberuflich ausüben. Mit einem Einkommen unter 450 € besteht keine Versicherungspflicht, vergleichbar mit einem Minijob, bei dem auch keine Versicherungspflicht eintritt.

Hier findest du was dazu:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/02_Start_ins_Berufsleben/03_Existenzgruender/01_Selbststaendig_und_pflichtversichert/selbststaendig_und_pflichtversichert_node.html

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Als freiwillig Versicherter zahlst du Beiträge auf dein Gesamteinkommen. Dieses übersteigt die Mindestgrenze von 1015 € monatlich nicht, so dass die 185 € weiterhin angemessen sind.

Achtung! Das gilt nur, solange du nicht als hauptberuflich Selbständiger giltst, denn die Beiträge für Selbständige sind wesentlich höher. Das musst du mit der Krankenkasse klären.

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Chronische Erkrankungen können in jedem Lebensalter auftreten, mit zunehmendem Alter ist das Risiko allerdings größer. Viel hängt von der Erbmasse ab und natürlich vom Lebenswandel (Ernährung, Sport), aber auch Lebenskrisen beeinflussen maßgeblich die Gesundheit.

Eine chronische Erkrankung muss aber nicht zu einer massiven Einschränkung der Lebensqualität führen.

Ich habe chronisch Kranke erlebt, die am Boden zerstört waren, aber auch andere, die sich nicht unterkriegen ließen. Ich kenne z.B. einen Rollstuhlfahrer, der nicht nur sehr erfolgreich im Beruf, sondern auch seit vielen Jahren sehr glücklich verheiratet ist, eine positive Lebenseinstellung hat und (fast) immer gut gelaunt ist. Von ihm kann manch ein Gesunder viel lernen.

Lebensqualität hängt maßgeblich von der inneren Einstellung zum Leben ab.

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Deine Eltern haben gegenseitigen Anspruch auf Familienversicherung. Wenn einer von beiden nicht arbeitet und auch dem Arbeitsamt nicht zur Verfügung steht (Hausfrau/mann), kann er/sie sich beim Ehepartner familienversichert. Einfach einen Antrag bei der KK des ALG I - Empfängers stellen.

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Die kostenlose Familienversicherung endet mit dem 23.LJ. (während einer Ausbildung ohne Entgelt bis zum 25. LJ).

Ab einem Einkommen über 450 € wirst du versicherungspflichtig in allen Versicherungszweigen. Da du einen Minijob machst, musst du einen neuen Arbeitsvertrag abschließen. Mit der Pflichtversicherung musst du eine eigene Mitgliedschaft in der Krankenkasse deiner Wahl abschließen (das kann auch die sein, in der du jetzt familienversichert bist).

Die KK stellt eine Mitgliedsbescheinigung aus, die du beim Arbeitgeber abgeben musst. Dein Arbeitgeber meldet sich dort an und führt die Sozialversicherungsbeiträge ab.

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Sage es laut auf und suche dir einen Partner, der dich abhört und korrigiert.

Ich habe das seinerzeit mit meinem damaligen Freund vor dessen Konfirmation gepaukt, so lange bis er es endlich konnte. Dummerweise hat das ziemlich lange gedauert, so dass ich es lange vor ihm konnte und bis heute das Glaubensbekenntnis und die 10 Gebote auswendig kann - und das als Atheist - dumm gelaufen ;-)

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Du kannst die Rechnung bei der AOK einreichen. Am besten ist es, du rufst dort an und lässt dir einen Antrag auf Kostenerstattung für Behandlungen im Ausland zusenden. Diesen füllst du aus und hängst die Originalrechnung dran.

Dann hat die KK alle Angaben, um die anteilige Erstattung vornehmen zu können. Erstattet werden allerdings nur die hier geltenden Vertragspreise. Du bleibst also auf einem Eigenanteil sitzen.

Das nächste Mal schließe unbedingt zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung ab, damit auch die Differenz abgedeckt ist. Die Versichertenkarte wird im Ausland oft gar nicht angenommen, weil eine Privatrechnung für den Arzt natürlich lukrativer ist. Deshalb bezahlt man trotz Sozialabkommen fast immer was dazu.

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Sind Veräußerungsgeschäfte für Mitglieder in der Familienversicherung (gesetzlich) genauso beitragspflichtig wie für freiwillig Versicherte i. d. gesetzl. KV?

Hallo,  

folgende Frage: Ich war selbstständig in der Dienstleistungsbranche tätig. Als Rentenvorsorge haben mein Mann (gesetzlich versichert) und ich uns ein Haus gekauft (Vollfinanzierung) was vermietet wird. Nun hatten wir so viel Probleme mit den Mietern die sich hier gar nicht aufzählen lassen (Messiwohnungen,  Beschädigungen, Mietnomanden, Müllentsorgungen auf dem Grundstück, keine Mietzahlungen, immer wieder illegale Bewohner ….).

Wir haben statt Miete zu erhalten in den letzten 3 Jahren knapp € 30.000,00 draufzahlen müssen. Die ganze Arbeit mit den Mietern und die finanziellen Sorgen haben mich krank gemacht. Ich konnte meiner Selbständigkeit nicht mehr nachgehen hatte aber das Glück noch Anspruch auf AL Geld zu haben.

Zum 01.12.2018 wollen wir jetzt das Haus verkaufen, weil die Schikanierungen der Mieter einfach nicht aufhören. Eine Räumungsklage wurde zwar schon gemacht, aber die kann ja auch über ein Jahr dauern und kostet nochmal richtig Geld.

Ich beziehe jetzt AL I und bin daher gesetzlich krankenversichert. Das AL I läuft aber am 15.11.2018 aus.  Ich werde mich dann über meinen Ehemann in der Familienversicherung versichern, weil ich mich noch immer nicht in der Lage fühlen zu arbeiten. Hartz 4 möchte ich auch nicht beziehen da ich erstmal zur Ruhe kommen möchte und mir dann in Ruhe eine neue Arbeit zu suchen.

Wenn wir jetzt das Haus zum 01.12.2018 verkaufen werde ich da als Familienversicherte beitragsmäßig genauso behandelt wie ein freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse Versicherter?

Ein in der gesetzlichen KV versicherter muss nämlich nach § 240 SGB V seine Veräußerungsgewinne versteuern. In dem Fall den ich kenne musste die Person knapp € 7.000,00 Krankenversicherungsbeiträge nachzahlen. (=Höchstbetrag).

Ich kann im Netz nichts finden ob es für familienversicherte in der gesetzlichen KV genauso ist wie für freiwillig Versicherte in der gesetzlichen KV.

Vielleicht hat ja jemand mehr Ahnung?

Vielen herzlichen Dank erst mal vorab für jede ernst gemeinte Antwort.

LG Michelle

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Nach § 10 SGB V darf das regelmäßigeEinkommen 1/7tel der Bezugsgröße nicht übersteigen (2018 = 435 € monatlich). Soweit die Gesetzeslage.

Die Krankenkasse überprüft regelmäßig die Familienversicherung und verlangt dazu den Steuerbescheid. Wenn dort das zu versteuernde Einkommen des familienversicherten Ehepartners die Grenze von 5220 € (12 * 435) übersteigt, ist die Familienversicherung zu beenden.

Wie in dem Fall zu verfahren ist, wurde von den Krankenkassen unterschiedlich gehandhabt.

Deshalb haben sich die Spitzenverbände auf Betreiben des BVA im Besprechungsergebnis 08.04.2014 darauf geeinigt, die Familienversicherung in dem Fall nicht rückwirkend, sondern ab dem Folgemonat der Ausstellung des Steuerbescheides zu beenden. Besteht ab diesem Zeitpunkt nachweislich kein Einkommen mehr, wird die Familienversicherung weiter geführt.

Für deinen Fall heißt das: Der Steuerbescheid wird erst im Nachhinein erstellt, zu diesem Zeitpunkt hast du bereits kein Einkommen mehr. Der Verkauf des Hauses ist außerdem nicht als regelmäßiges Einkommen zu werten (Abfindungen des Arbeitgebers werden z.B. auch nur dann angerechnet, wenn sie monatlich gezahlt werden - Einmalzahlung ist unschädlich für die Familienversicherung).

Insofern schließe ich mich der Einschätzung von @NamenSindSchwer an, dass der Verkauf unschädlich für die Familienversicherung ist. So würde ich entscheiden, aber ich kann nicht für andere Krankenkassen sprechen. Ich hoffe, deine Krankenkasse sieht das auch so.

Tipp: Am besten wäre, du verkaufst das Haus vor Beginn der Familienversicherung, dann gibt es keine Probleme mit der Familienversicherung.

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Ja. Die BKK Actimonda ist eine gesetzliche Krankenkasse. Dafür bist du versichert. Du musst nur mit einem Eigenanteil von 10 € rechnen.

Auch wenn du die Kosten selbst verursacht hast, kommt deine Krankenkasse dafür auf. Dies ergibt sich aus § 60 SGB V, denn die Fahrt war aus medizinischer Sicht sicher erforderlich.

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Da kann deine Krankenkasse dir helfen. Entweder du hast bereits eine Nummer, dann ist diese dort gespeichert oder die KK beantragt eine für dich bei der Rentenversicherung.

Wenn du dort deinen Arbeitgeber angibst, schickt die KK ihm eine Mitgliedsbescheinigung mit der SVNR zu.

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Es gäbe auf jeden Fall weniger Vorwände. Religionen eignen sich sehr gut dazu, die Massen für skrupellose Interessen ausnutzen und sie im Namen "Gottes" aufeinander zu hetzen.

Das funktioniert aber auch mit weltlichen Ideologien - siehe z.B. Nazideutschland oder Nordkorea.

Das Muster ist immer dasselbe: Skrupellose "Anführer" reden den Menschen ein, das sie etwas Besseres sind als alle anderen (Rechtgläubige, Herrenrasse) und dann hetzten sie sie gegen die anderen (Ungläubigen, Untermenschen).

Ohne Religion würde man andere Gründe und Vorwände finden, aber es wäre ungleich schwieriger.

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Wenn ich das richtig verstehe, bist du als Beschäftigter privat versichert und dein Einkommen übersteigt die JAG (Jahresarbeitsentgeltgrenze) von 59400 €. Du schreibst zwar "Beitragsbemessungsgrenze", aber die ist nicht entscheidend.

Wenn du auf Teilzeitarbeit umstellst und dadurch die JAG unterschreitest und das 55. LJ noch nicht vollendet hast, wirst du versicherungspflichtig - das ist nicht neu.

Neu ist ab 2019, dass du das Recht hast, später wieder in Vollbeschäftigung zu wechseln - vorausgesetzt dein Arbeitgeber hat mehr als 45 Beschäftigte.

Wenn du durch die Pflichtversicherung wieder gesetzlich versichert wirst, kannst du in der GKV bleiben. Steigt dein Einkommen wieder über die JAG, bleibst du freiwillig gesetzlich versichert und musst dich nicht mehr privat versichern.

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Ich würde mich an deiner Stelle in einer großen, bundesweit agierenden Krankenkasse versichern (TK, BARMER, DAK...).

Schau dir die Satzungsleistungen an (Bonusprogramme, Zuschüsse zu Prävention...). Das ist es, worin sich die Krankenkassen unterscheiden, denn der Leistungskatalog ist einheitlich.

Wichtig ist außerdem der Service und die Kompetenz - gibt es eine Geschäftsstelle in der Nähe, hast du einen Ansprechpartner...?

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Das bedeutet, dass die medizinischen Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente vorliegen (Restleistungsvermögen unter 3 Stunden).

Der Reha-Antrag kann in einen EM-Rentenantrag umgewandelt werden. Du wirst wahrscheinlich einen entsprechenden Antrag zugeschickt bekommen.

Die EM-Rente wird - falls sie bewilligt wird - als Zeitrente gezahlt werden, das bedeutet begrenzt für 2 Jahre. Dann wird erneut geprüft, ob Erwerbsfähigkeit vorliegt.

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