Du solltest dich arbeitslos (arbeitssuchend) melden - auch wenn du keinen Leistungsanspruch hast. Als stellenloser kannst du bis zum 23. LJ bei den Eltern familienversichert bleiben, auch wenn du nebenbei einen Minijob (bis 450 €) ausübst.

Am besten wäre natürlich, wenn du eine Ausbildung beginnst oder eine Arbeit aufnimmst. Dann bist du pflichtversichert und der Arbeitgeber übernimmt die Beitragsabführung.

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Bringt nichts, da Gebühren anfallen, wenn du ein Gewerbe abmeldest und wieder anmeldest. Es gibt viele Selbständige mit schwankenden Bezügen.

Die gute Nachricht: Ab 2019 können auch Selbständige mit einem Einkommen bis zu 1038 € monatlich in die günstigste Einstufung mit einem Monatsbeitrag von ca. 185 € (bisher ca. 400 €). Die Bemessungsgrundlage ist das steuerpflichtige Einkommen.

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Tja, ich hatte schon immer Vorbehalte gegen homöopathische Mittelchen ;-)

Wenn du nicht weißt, wie es zu den Beitragsschulden kam, frage doch einfach die Krankenkasse. Rechtlich gesehen können sie die Beiträge bis zu 4 Jahre rückwirkend erheben, bei Eigenverschulden sogar noch viel länger.

Du musst doch seinerzeit Anschreiben von deiner Krankenkasse zwecks Klärung des Versicherungsverhältnisses erhalten haben.

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Weil du offenbar im November 1979 geboren bist, bekommst du 2046, also im Alter von 67 Jahren, deine Regelaltersrente. Eine vorzeitige Altersrente kannst du nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei ab dem 65. Lebensjahr in Anspruch nehmen, also 2044 (Altersrente für besonders langjährig Versicherte). Ab dem 63. Lebensjahr steht dir mit 35 Beitragsjahren die vorzeitige Altersrente für langjährig Versicherte zu, allerdings mit 14,4% Abschlägen.

Die Angaben basieren auf dem heutigen Stand. Bis es so weit ist, können sich gesetzliche Änderungen ergeben haben.

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Andre Lösung

Stalin war selbst die Personifizierung des Teufels, er war ein narzisstischer Diktator und sehr weit davon entfernt, ein Kommunist zu sein.

Allerdings ist der Gott der Bibel ebenfalls ein eifersüchtiger, egozentrischer Narzisst, der keine anderen Götter neben sich duldet, angebetet, gefürchtet und dennoch geliebt werden will - alles Eigenschaften, die auch auf Stalin und viele andere Despoten zutreffen.

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Der Schein muss zur AOK Nordwest, wenn du dort versichert bist. Das ist einer der Nachteile einer Ortskrankenkasse. Wechsle lieber in eine bundesweit agierende, dann kannst du den Schein abgeben wo du willst und kannst auch im Urlaub bei Bedarf einfach eine der Geschäftsstellen aufsuchen.

Vergleiche aber vorher die Satzungsleistungen, denn darin unterscheiden sich die Krankenkassen. Der Zusatzbeitrag schwankt nur wenig und wird ab 2019 auch zur Hälfte vom Arbeitgeber übernommen - da kannst du durch einen Wechsel nicht viel sparen.

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Die Witwenrente wird wie die eigene Rente auch ins Ausland gezahlt. Innerhalb der EU ist das kein Problem.

Außerhalb der EU kommt es darauf an, ob Rentenpunkte ohne eigene Beitragszahlung erworben wurden (z.B. Zeiten aus dem FRG), spielt hier aber keine Rolle.

Du hast das doch schon mehrmals gefragt - glaubst du den Antworten nicht? Dann rufe doch einfach die Rentenversicherung an.

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Muss man doch nicht. Was spricht dagegen, die abschlagsfreie Rente in Anspruch zu nehmen und trotzdem weiter zu arbeiten, um die künftige Rente noch aufzustocken?

Selbst wenn man Rentenkürzungen in Kauf nimmt, vergibt man sich nichts. Man kann nur gewinnen, solange die Rente nicht auf "0" gekürzt wird. Außerdem hat man dann die Sicherheit, jederzeit kürzer treten oder ganz aufhören zu können, ohne in ein finanzielles "Loch" zu fallen.

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Niemand zwingt dich. Aber du solltest es dir überlegen, auf Geld zu verzichten, dass dir zusteht. Du kannst die Rente bis zur Vollendung des 27. LJ bekommen, wenn du dich bis dahin noch in einer Ausbildung befindet. Du musst den Antrag auch nicht sofort stellen, dazu hast du 12 Monate Zeit.

Sozialleistungen wie z.B. BAföG oder ALG II stehen dir aber nur nachrangig zu.

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Als freiwilliges Mitglied hast du generell keinen Zugang zur GKV.

Wenn du durch die Reduzierung deiner Arbeitszeit unter die Jahresarbeits-entgeltgrenze fällst, wirst du pflichtversichert. Dies klappt aber nur vor Vollendung des 55. Lebensjahres. Eine Gesundheitsprüfung erfolgt in der GKV nicht. Auch deine Schwerbehinderung sielt dabei keine Rolle.

falls du nach Fristablauf der Brückenteilzeit wieder mehr verdienst, bist du freiwillig versichert, kannst aber in der GKV bleiben.

Als Rentner wirst du wahrscheinlich die Vorversicherungszeit für die KVdR (9/10tel der 2. Hälfte der Berufstätigkeit gesetzlich versichert) nicht erfüllen und bleibst auch als Rentner freiwillig versichert.

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Der Versicherungsstatus ist völlig egal. Jeder der gesetzlich versichert ist, kann einen Angehörigen in die Familienversicherung nehmen, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Der freiwillige Beitrag erhöht sich dadurch nicht.

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Der MDK wird (z.B. bei längerer Erkrankung) von der Krankenkasse beauftragt, eine sozialmedizinische Einschätzung abzugeben. Dies macht er entweder nach Aktenlage - ggf. nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt - oder durch eine persönliche Begutachtung.

Gegen eine daraus folgende Entscheidung der Krankenkasse kann Widerspruch eingelegt werden. Dies hat natürlich nur dann Sinn, wenn der behandelnde Arzt den Versicherten darin unterstützt. Wenn nicht einmal die Hausärztin hinter ihrem Patienten steht und angeblich nicht weiß, warum dieser arbeitsunfähig ist (was nicht stimmen kann, denn das ist natürlich in den Unterlagen und auch auf dem Krankenschein gespeichert), gibt es wenig Aussichten auf Erfolg.

Selbstverständlich wird der MDK von den Krankenkassen bezahlt (ebenso wie sämtliche Vertragsärzte). Das heißt aber nicht, dass der MDK-Arzt gegen den Patienten arbeitet. Letztlich hat auch die Krankenkasse nichts davon, wenn dein Freund für arbeitsfähig erklärt wird und einen Rückfall erleidet, weil er seine Krankheit nicht auskuriert hat.

Wogegen willst du klagen? Die Entscheidung der Krankenkasse über die Arbeitsfähigkeit nach dem Gutachten des MDK ist völlig korrekt, solange kein Arzt diese aus medizinischer Sicht anficht. Dein Freund sollte mit seinen Fachärzten sprechen, ob sie ihn bei seinem Widerspruch unterstützen. Dann wird der Fall erneut dem MDK vorgelegt.

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Du hast die Möglichkeit, dich privat zu versichern. Ob das besser ist als gesetzlich hängt von deiner persönlichen Situation ab (Gesundheitszustand, Alter, Kinder, Familienplanung...).

Für gesetzlich versicherte Selbständige gibt es eine gute Nachricht: Ab dem 01.01.19 wird kann man bei einem Einkommen von bis zu 1038 € in die geringste Einstufung kommen, mit einem Beitrag von ca. 185 € (bisher ca. 400 €, bei Bedürftigkeit ca. 170 €).

Wenn du nicht der RV-Pflicht unterliegst, kannst du freiwillige Beiträge zahlen (min. 83,70 €). Lass dich dazu von der Rentenversicherung beraten.

Sozialversicherungsbeiträge sind als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar.

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