Mir ist zwar nicht ganz klar, was Du mit evangelischer Religion meinst, aber ich gehe davon aus, dass Du die evangelische Kirche meinst.

Wenn ich die evangelische Landeskirche betrachte hat sie wenig Regeln genug, dass ich weiterhin Mitglied bleiben kann, obwohl ich kein üblicher Theist bin.

Auf einige evang. Freikirchen trifft das allerdings nicht unbedingt zu. Dort ist man doch noch sehr - sagen wir mal wörtlich "bibeltreu".

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Eher lustig als gut! Lustig ist insbesondere, wenn er die Entstehung des Lebens mit der Evolution verwechselt, oder wenn er komische Dinge von sich gibt, wie etwa die Behauptung, dass es allein in dieser Galaxie (bekanntlich unsere Milchstraße) Milliarden von Milchstraßen gibt. :-)

Auch nicht besser, wenn auch ein wenig salonfähiger sind die Aussagen eines gewissen Marcel Krass, der den Unfug nur etwas anders verpackt.

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Ich würde da nicht von "Gottes Werk" reden. Als Deist sehe ich Gott weniger als Schöpfer oder als Erschaffer, sondern eher als eine Art von Ursprung.

Ein theistisches Gottesbild, wie es in den Offenbarungsbüchern vorgestellt wird, also ein Gott, der jederzeit von außen auf die Menschen oder das Weltall einwirken kann, würde ich nach meinen heutigen Erkenntnissen als nicht vereinbar mit den physikalischen Gesetzen und Wirkungen bezeichnen.

Ich denke aber dass ein emotionaler Glaube an Gott einen Trost bieten kann, in Anbetracht der Endlichkeit menschlichen Daseins. Daher habe ich mir einen Glauben bewahrt.

Ich würde sagen, das ist auch möglich, wenn man Gott nicht als Lückenfüller-Gott versteht, der nur noch in den Ecken steht, die die Naturwissenschaft noch nicht besser erklären kann.

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Das Wörtchen "Schwindel" erscheint mir etwas zu hart gewählt. Zur damaligen Zeit ging man überwiegend von einem geozentrischen Weltbild aus, und so ein Weltbild schimmert auch durch die Texte der "Offenbarungen", auch wenn man so einen Satz wie: "Die Erde bildet das Zentrum des Weltalls" nicht direkt darin findet.

Die Bedeutung und die Wichtigkeit der Erde und der Menschen, die man aus den "Offenbarungen" herauslesen kann, ist für mich ein Hinweis auf den menschlichen und nicht auf einen göttlichen Ursprung der Texte.

Auch in der heutigen Zeit können sich die meisten Menschen kaum eine Vorstellung über die Größe des Weltalls machen und bleiben an den Schöpfungsgeschichten hängen.

Dadurch wird den Schriften vielleicht sogar ein wenig die Würde genommen.

Wir leben auf einem kleinen Planeten einer mittelgroßen Sonne am Rande einer (im Vergleich zu anderen-) großen Galaxie, von denen es Milliarden anderer gibt. So etwas konnte man damals eben nicht wissen. Man ging von einer flachen Erde aus, um die Sonne und der Mond kreisen und die Sterne als Lampen befestigt wurde.

Erstaunlich ist für mich immer wieder die Phantasie, die sehr religiöse Leute und ihre Prediger oder "Gelehrte" entwickeln, um den Inhalt ihrer Bücher in die heutige Zeit zu "retten".

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Für mich würde sich nichts ändern, da ich zwar kein Agnostiker bin, aber obwohl ich an Gott glaube, nur von einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60 Prozent ausgehe, dass es Gott gibt.

Ich würde mich vermutlich freuen, dass mein Gefühl, meine Ahnung, mich in der Vergangenheit nicht getäuscht hat, während ich vom Verstand her die meisten Gottesbilder immer bezweifelt habe.

Genau so, wie ich im umgekehrten Fall, wenn ein Beweis gegen Gott gefunden würde, einfach sagen würde, dass ich gefühlsmäßig falsch lag und mein Verstand eben richtig gelegen hat.

Die diversen Religion und religiösen Richtungen würden wohl alle versuchen ihr eigenes Gottesbild hinter diesem bewiesenem Gott wiederzufinden.

Da ich Atheisten i. d. R. für sehr viel aufgeschlossener halte als "Gläubige" würden sie insgesamt mit so einem Beweis vermutlich besser zurecht kommen, als die religiösen Menschen (die doch oft sehr viel verbohrter sind) im anderen Fall, wenn ein Beweis gegen Gott gefunden würde.

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Ich habe schon die tollsten Angaben über die Körpergröße von Allah gelesen. Sie gehen sowohl in eine sehr kleine als auch in eine sehr große Richtung.

Darum habe ich mir vor ein paar Jahren einmal selbst die Mühe (und natürlich insbesondere den Spaß) gemacht, die Körpergröße von Allah zu berechnen.

Das ganze war natürlich eher witzig gemeint, da ich nicht an Allah glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-gross-ist-alah

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Ich gönne zwar anderen Menschen ihren "Goldenen Oktober", oder ihr ruhiges herbstliches Nebelwetter im November, aber für mich selber finde ich ergiebigen und langanhaltenden Dauerregen am schönsten. Dann fühle ich mich (mit entsprechender wetterfester Kleidung) sowohl draußen, als auch drinnen, am wohlsten.

Also genau das Wetter, was wir bisher in diesem viel zu warmen und zu trockenen Herbst, vom Sommer ganz abgesehen, noch nicht hatten.

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Im Sinne von "umschreiben" wohl kaum. Da würden wohl die wenigsten "Gläubigen" mitmachen, sondern sich erbittert dagegen sträuben.

Versuche, die Texte fortschrittlicher auszulegen gab es schon immer, und ich hoffe, dass das so weiter geht. Leider ist ein großer Reformer der Religion, der Prof. Nasr Hamid Abu Zaid zu früh verstorben. Er hat einige interessante Ansätze zur Reform (im Sinne einer historisch-kritischen-Auslegung) gebracht. Ohne den Text zu verändern.

https://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/php/texte/islam_abu_zaid_rezension.pdf

Positiv hervorheben würde ich auch noch den Prof. Mouhanad Khorchide.

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Mir hat eine Hypnose-Behandlung geholfen, eine Suchterkrankung zu überwinden.

Nicht allein, aber sicher mit dazu beigetragen. Das ist allerdings schon ein paar Jahre her, und die Kosten waren nur etwa halb so hoch.

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Gibt es einen Gott (Meine Meinung )?!?

Gibt es einen Gott.Diese Frage stelle ich mir schon sehr lange.Es gibt Religionen die dies behaupten und Menschen ohne feste Religionen auch.Aber es ist alles so widersprüchlich.hier mal ein paar meiner mittlerweile fast täglichen Gedanken über Gott (Bin Atheist ) Wenn es einen Gott gibt warum so viele Religionen ich meine er ist allmächtig und lässt es zu das so viele Menschen so anders über ihn denken.ich meine ok wir haben einen freien Willen aber der Islam zb dort heißt es wer nicht an dem Islam glaubt kommt automatisch in die Hölle und das wäre für einen barmherzigen allvater ehrlich alles andere als barmherzig. Wenn es nur 1 einzige Religion geben würde würde es mir vielleicht leichter fallen an Gott zu glauben. Ich meine aus nichts kann nicht entstehen das ist bewiesen also muss es einen gott,eine höhere Macht,etwas dass uns erschaffen hat exstieren.wir sind so komplex die die Erde das Universum alles perfekt angepasst.wir haben Emotionen und alleine das ist so Thema ist so komplex das wir das nicht verstehen können wie sie eigentlich funktionieren (Versuche mal einen Roboter eine KI geschweige denn Emotionen einzufügen.nicht möglich und ich denke es wird auch nie möglich sein zumindest keine Emotionen wie wir sie haben und keine sehr komplex intelligent wie wir sie besitzen) das kann kein zufall sein oder.ich könnte jetzt nach viele andere Beispiele nennen wie komplex wir sind aber ich glaube das weiß so gut wie jeder ich meine wie oft verstehen wir nicht einmal unsere Handlungen. Da Frage ich mich was mache ich hier

Unwiederlegbare Fakten

Keiner weiß ob dieses dieses Leben eine Prüfung ist

Niemand hat Gott je gesehen

Jeder muss sterben

Jede Religion denkt dass sie die wahre ist

Eine Religion zu erfinden ist nicht schwer

MEIN ENTSCHLUSS

Ich weiß nicht wo Meine Seele herkommt (und jeder der was anderes behauptet ist ein Lügner) oder hingeht also

Leben genießen Guter Mensch sein Auf das beste hoffen und mit dem schlimmsten rechnen

Es wäre traurig wenn es nach diesem Leben nicht weiter geht da dieses Leben dann vollkommen sinnlos wär oder???? Nicht ganz ......ganz einfach weil ich jetzt gerade während ich diesen Text schreibe Lebe ich atme ich denke und lebe den Moment Warum dann nicht einfach jedem Moment genießen egal ob es weiter geht und nicht Wenn viele Menschen so denken würden würde es keine Religion geben an die sich Menschen die nicht sicher sind ob es weiter geht mit Händen und Füßen dran klammern um Garantie zu haben dass es 1000 Prozent weiter geht egal wie .

Wollte das mal loswerde und schauen wie ihr so denkt Bin 21 und freue mich auf Meinungen

Enrico

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Ob es Gott gibt, kann ich genau so wenig wissen wie Du. Ich glaube aber nicht an den kosmischen Diktator, wie er in den Offenbarungsreligionen hervorgezaubert wird.

Ich kann hier eine Antwort einfügen, die ich auf eine ähnliche Frage schon gegeben habe. Hätte ich natürlich auch einfach verlinken können:

Im Deismus, dem ich nahe stehe, gilt Gott als Ursprung von Zeit und Raum, der aber seit Beginn des Universums keinen Einfluss mehr auf den Lauf der Dinge genommen hat. Auch nicht auf die Entwicklung des Lebens auf der Erde, oder auf anderen Planeten.
Deismus entstand in der Zeit der Aufklärung und erlebte da auch seine Blütezeit, also im 17. und 18. Jahrhundert. In der heutigen Zeit ist die Bedeutung geringer.
Bekannte Vertreter waren u. a. wohl Voltaire, Thomas Jefferson, Thomas Pain und John Locke. Auch bei Albert Einstein sind manchmal deistische Tendenzen zu erkennen. Insbesondere in sein jüngeren Jahren. Später wird er eher Atheist oder Pantheist gewesen sein.
Deismus versinnbildlicht ein wenig die Suche nach einer halbwegs vernünftigen gemeinsamen Wahrheit aller Religionen und Glaubensrichtungen. Auch wenn die letztendlich genau so wenig gefunden wird, wie in anderen Glaubensrichtungen.
Alles, was der Mensch erkennt, stammt aus eigener Einsicht. 
Göttliche Offenbarungen, wie beispielsweise der Koran, göttliche Wunder oder auch Prophezeiungen werden im Deismus abgelehnt.
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Ich kann da eine Antwort geben, die ich so ähnlich schon häufiger hier auf GF gegeben habe. Damit es nicht zu eintönig wird, wandel ich sie meistens leicht ab.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Gewitter; einerseits das Wärme- und andererseits das Frontgewitter. Genau genommen gibt es noch eine weitere Art, die sich aber auf Gebirge beschränkt.

Bei Wärmegewittern, die örtlich begrenzt sind, wird durch Sonneneinstrahlung tagsüber die Luft erwärmt und muss aufsteigen. Dabei kühlt sie sich ab, kondensiert und es entstehen die bekannten Blumenkohlwolken (Cumulus) die sich im weiteren Verlauf zu mächtigen Ambosswolken (Cumulonimbus congestus incus) entwickeln .

Frontgewitter dagegen sind nicht örtlich begrenzt sondern ziehen oft über das ganze Land hinweg. Hierbei dringt, in Deutschland oft aus Nordwesten, kühlere Luft ein und verdrängt die hier lagernde Warmluft indem sie sie aufwirbelt.

In beiden Fällen wird also warme Luft nach oben transportiert und es entstehen die Gewitterzellen. Wärmegewitter treten nur im Sommer auf, Frontgewitter kann es auch im Winter geben. Insbesondere bei einer Art von Kombination beider Arten kann es auch zu Tornados kommen.

Als Blitz bezeichnet man den elektrischen Stromfluss-Ausgleich in der Atmosphäre, in Verbindung einer Leuchterscheinung und einer dadurch bedingten akustischen Folge, dem Donner. Den Weg des Stromflusses bezeichnet man als Blitzakanal.

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Ich trage keine Religion in meinem Herzen. Ich finde sie bestenfalls mehr oder weniger erträglich. Religiöser Fundamentalismus wird von mir sogar abgelehnt.

Ich bin aber kein Atheist (eher ein Deist), allerdings glaube ich nicht an einen göttlichen Despoten, der Menschen auf der Erde testet, um sie irgendwann zu bestrafen oder zu belohnen. Einen derartigen Glauben finde ich sogar ziemlich pervers.

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Du solltest Dir lieber ein solides naturwissenschaftliches Grundwissen aneignen, anstatt Dich mit Religionen zu befassen. Dein Vater wird sicher nicht ohne Grund und mit sehr viel mehr Lebenserfahrung als Du sie hast, die Religionen anzweifeln bzw. sie nicht für wichtig erachten.

Gerade solche Menschen, wie Du sind gefährdet, religiöser Bauernfängerei, die insbesondere von religiösen Fundamentalisten, beispielsweise aus dem Islam betrieben wird, auf den Leim zu gehen.

Leute die eine ganz bestimmte Religion als Wahrheit verkaufen wollen, würde ich immer als "verdächtig" betrachten.

Empfehlen würde ich Bücher von Stephen Hawking oder von Carl Sagan.

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Das ist mir egal

Das spielt für mich nur eine untergeordnete Rollte, zumal ich den "Propheten" Mohammed auf jeden Fall für den größeren Scharlatan halte, der die Menschen mehr an der Nase herumgeführt hat.

Die Ahmadiyya sind den Sunniten in ihren Ansichten zum Teil auch überlegen.

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Ich glaube nicht, dass wir erschaffen wurden. Ich gehe davon aus, dass das Leben auf der Erde sehr spontan durch eine Abiogenese entstand, und sich durch Evolution weiter entwickelt hat.

Ich bin übrigens kein Atheist. Ich glaube aber nicht, dass Gott bei der Entwicklung des Lebens auf der Erde bzw. bei der Entstehungsgeschichte des Menschen eine Rolle gespielt hat.

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Ganz gut, aber ziemlich umfangreich und teilweise etwas gewöhnungsbedürftig ist die Kachelmann-Seite. Vielleicht kennst Du sie auch.

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/nordrhein-westfalen/wetterbeobachtung/20180902-1100z.html

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Solange sie nur an Gott glauben finde ich das akzeptabel - mache ich ja auch.

Ich habe aber den Eindruck, dass es gerade unter den muslimischen Jugendlichen einen hohen Prozentsatz von Leuten gibt, die ihre Religion sehr verbissen ausleben. Das mag von Ort- zu Ort oder von Stadtteil- zu Stadtteil etwas unterschiedlich sein, aber ich würde da etwa 50 Prozent schätzen. Unter "verbissen ausleben" fällt bei mir schon, wenn ich sehe, dass 15-jährige Mädchen jeden Tag (freiwillig) mit Kopftuch durch die Welt laufen.

Insgesamt, und unabhängig von der Religion würde ich sagen, dass vielleicht 15 Prozent aller Jugendlich wirklich noch an Gott (im Sinne der Offenbarungsreligionen) glauben. In Bayern sind es vermutlich mehr als in Berlin oder in Hamburg.

Naturwissenschaftliche Bildung lässt den religiösen Glauben schwinden oder wenigstens freier und unverbindlicher werden. Das finde ich gut.

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