Muss man sich wirklich bei Konfessionswechsel neu taufen lassen?

26 Antworten

Viele Religionsgemeinschaften und Freikirchen praktizieren die Erwachsenentaufe. Da kann es möglich sein, dass diese (als Symbol der Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft) noch einmal verlangt wird, wenn du bereits woanders getauft sein solltest. Zwischen den großen Kirchen (evangelisch und katholisch) gibt es beim Wechsel keine Probleme. Die jeweilige Taufe ist anerkannt und braucht dann nicht noch einmal vollzogen werden.

Eigendlich braucht man keine neue Taufe, um zu einer Relegionsgemeinschaft zu zugehören. Natürlich kommt es darauf an, welche Gemeinschaft es ist. Willst du von evangelisch zu katholisch wechseln, ist das auch ohne Neutaufe möglich. bei manch anderen Relegionsgemeinschaften geht es nicht. z.B. Zeugen jehova. Wobei diese Gemeinschaft eh zu der gemeinschaft der Sekten gehört. Auf keinen fall, lass dich auf Dinge ein, die du selbst nicht willst. Denn das wollen die Sektenführer nur.

Keine in der ACK vertretene Kirche bzw. Konfession verlangt eine Wiedertaufe, ganz im Gegenteil: Die Taufe ist einmalig und unwiederholbar. Am Rande der ACK gibt es ab und zu baptistische Gemeinden, die das tun - aber das ist die Ausnahme. Sonst tun das nur Sekten.

Irrtum, nicht nur "baptistische Gemeinden" sondern jede bibeltreue christliche, freie Gemeinde praktiziert die "Glaubenstaufe", weil sie die "Kindertaufe" für unbiblisch und damit ungültig hält. - Sie macht sie gewöhnlich nur nicht zum Zwang, sondern überlässt die Entscheidung darüber dem Gläubigen selbst.

Richtig bleibt, dass die Taufe einmalig ist und nicht wiederholt zu werden braucht, wenn sie im Sinne der Bibel vollzogen wurde. Nur wer entscheidet darüber rechtmäßig, dass die Kindertaufe einmalig und unwiederholbar sein soll? - Dieses Recht mögen sich Kirchenvertreter vielleicht anmaßen. - Was tatsächlich recht ist, wird unser "Herrgott" bestimmen.

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@homme

Ich rede von Kirchen der ACK, nicht von irgendwelchen Gemeinden, auch wenn sie sich bibeltreu nennen.

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@botanicus

Botanicus sie "nennen" sich nicht nur bibeltreu - sie sind es in aller Regel auch (falls dein Kommentar je abfällig gemeint war). LG homme

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Am Rande der ACK gibt es ab und zu baptistische Gemeinden, die das tun

Also der Bund evangelisch-freikirchlicher Gemeiden (BefG) ist schon lange Vollmitglied im ACK, und der hat stets eine Glaubenstaufe verlangt, d.h. wer nur als Säugling begossen war, dem wurde das nicht als Taufe anerkannt, und er musste sich taufen lassen. Erst in letzter Zeit gibt es da gewissen Lockerungen.

Am Rande des ACKs, nämlich als "Gastmitglieder", stehen dagegen z.B. die Freien evangelischen Gemeinden (im BFeG), die seit ihrer Gründung im 19.Jh. es jedem neuen Mitglied freistellen, ob er/sie eine Glaubenstaufe empfangen will oder die Säuglingstaufe für ausreichend hält.

Dein Kommentar ist also ein wenig irreführend.

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Es kommt darauf an, was man unter "Taufe" versteht. Nun kann man sagen, Taufe ist Taufe.

Allerdings wird die hauptsächlich von den Katholiken und der evangelischen Kirchen praktizierte Kindertaufe nicht von allen anderen christlichen Religionsgemeinschaften aktzeptiert, da sie nicht als biblisch angesehen wird. Eine gute Antwort über die Hintergründe ist hier zu finden:

http://www.gutefrage.net/frage/kann-ich-mit-47-noch-getauft-werden-

In den Kommentaren derh hilfreichsten Antwort ist dies genauer und gut erklärt.

In den freikirchlichen Gemeinschaften, welche ich kenne, wird nur die Erwachsenentaufe aktzeptiert. Die Taufe ist hier das Zeichen der bewussten Umkehr auf den Weg mit Gott (Kurzfassung). Man muss sich also nicht bei jedem Konfessionswechsel neu taufen lassen. Je nach dem wird die Kindertaufe akzeptiert, oder wenn man von einer Freikirche in eine andere wechselt (wegen Umzug in eine andere Gegend zum Beispiel) reicht eine Erwachsenentaufe und man beantragt nur eine neue Mitgliedschaft, nachdem man in der vorherigen Kirche ausgetreten ist.

Wenn allerdings mit dem Konfessionswechsel eine Neuausrichtung im Glauben verbunden ist, kann es für den Einzelnen Sinn machen, sich nochmals taufen zu lassen, unabhängig davon ob es verlangt wird.

Ich selbst habe mich als Erwachsene nochmals taufen lassen, obwohl ich bereits als Baby getauft wurde. Ich wollte es vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt festmachen, dass ich nun meinen Weg mit Jesus gehe. In der Freikiche in der ich bin, ist dies auch Vorraussetzung für eine Mitgliedschaft. Das ist aber nicht grundsätzlich der Fall. In manche Freikirchen kann man auch ohne Erwachsenentaufe Mitglied werden.

Es gibt doch viele unterschiedliche Gruppierungen. Die alteingessenen Religionsgruppen wie orthodox, katholisch und evangelisch erkennen die Taufe gegenseitig an. Sie haben auch alle das gleiche (apostolische) Glaubenbekenntnis mit der Trinitätsformel. Andere Gruppierungen sind teilweise keine "Trinitarier" und haben andere Glaubensbekenntnisse.bzw. Formeln Das hat dann jede dieser Gruppierungen für sich geregelt.

Es wird nur die Taufe mit der Trinitätsformel anerkannt. Gruppierungen mit anderen Glaubensbekenntnissen können nicht anerkannt werden, da sie die Dreifaltigkeit leugnen und dementsprechend auch nicht im christlichen Sinne gültig taufen.

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@Raubkatze45

Das hat immer noch ein anderer zu bestimmen und nicht du.

Bist du der Meinung eine Götzendiener Religionsgruppe der Heidnischen Trinität könnte das bestimmenß Homme hat recht.

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@Raubkatze45

Es gibt auch den Fall, dass eine Kirche zwar die Trinitätslehre vertritt, aber bei der Taufe nicht immer die trinitarische Formel verwendet wird, sondern manchmal auch einfach eine Taufe "im Namen Jesu" gespendet wird. Weil es den Leuten nicht um eine exakte Formel ankommt, und sich beides in der Bibel findet.

Das ist nicht das Gleiche wie die bewusste Vermeidung einer trinitarischen Formel aus theologischen Gründen.

Hab mal vor Jahrzehnten in einem "Sektenbuch" der lutherischen Kirche gelesen, da wurde in dem Fall gesagt, dass ein von so einer Kirche übergetretener nur dann neu getauft werden soll, wenn zu befürchten ist, dass keine trinitarische Formel verwendet wurde. Ansonsten gab es gegen diese Kirche keine großen Einwände.

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@Hauer20

@Hauer

Auf jedenfalls nicht ,die Zeugen Jehovas welche die Christlichen Fundamente vehement als Götzendienst abtun ...das ist absolut lächerlich ....

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@helmutwk

@waldem

Sola skriptura ?

Warum haltet ihr euch nicht an eure eigenen Lehren :

19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

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