Muss man sich wirklich bei Konfessionswechsel neu taufen lassen?

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27 Antworten

Es kommt darauf an, was man unter "Taufe" versteht. Nun kann man sagen, Taufe ist Taufe.

Allerdings wird die hauptsächlich von den Katholiken und der evangelischen Kirchen praktizierte Kindertaufe nicht von allen anderen christlichen Religionsgemeinschaften aktzeptiert, da sie nicht als biblisch angesehen wird. Eine gute Antwort über die Hintergründe ist hier zu finden:

http://www.gutefrage.net/frage/kann-ich-mit-47-noch-getauft-werden-

In den Kommentaren derh hilfreichsten Antwort ist dies genauer und gut erklärt.

In den freikirchlichen Gemeinschaften, welche ich kenne, wird nur die Erwachsenentaufe aktzeptiert. Die Taufe ist hier das Zeichen der bewussten Umkehr auf den Weg mit Gott (Kurzfassung). Man muss sich also nicht bei jedem Konfessionswechsel neu taufen lassen. Je nach dem wird die Kindertaufe akzeptiert, oder wenn man von einer Freikirche in eine andere wechselt (wegen Umzug in eine andere Gegend zum Beispiel) reicht eine Erwachsenentaufe und man beantragt nur eine neue Mitgliedschaft, nachdem man in der vorherigen Kirche ausgetreten ist.

Wenn allerdings mit dem Konfessionswechsel eine Neuausrichtung im Glauben verbunden ist, kann es für den Einzelnen Sinn machen, sich nochmals taufen zu lassen, unabhängig davon ob es verlangt wird.

Ich selbst habe mich als Erwachsene nochmals taufen lassen, obwohl ich bereits als Baby getauft wurde. Ich wollte es vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt festmachen, dass ich nun meinen Weg mit Jesus gehe. In der Freikiche in der ich bin, ist dies auch Vorraussetzung für eine Mitgliedschaft. Das ist aber nicht grundsätzlich der Fall. In manche Freikirchen kann man auch ohne Erwachsenentaufe Mitglied werden.

Katholiken und Protestanten zum Beispiel erkennen die Taufe der jeweilig anderen bei der Konvertierung an.

Anders sieht das bei Sekten aus. Da ist eine neue"Taufe" nötig.

Warum die "Exklusivität"? Weil es eben Sekten sind und sie dich total an dich binden wollen.

MÜSSEN muss man gar nichts, wie mein Opa immer zu sagen pflegte ;)

Ein Kirchenwechsel ist ja nichts anderes wie ein Arbeitgeberwechsel oder die Wahl einer anderen politischen Partei. Wenn du zu einem anderen Arbeitgeber gehst, dann gibt auch er vor was er will. Da machst du dann und gut ist. Denn DU willst doch was von ihm.

Also wenn eine Religion möchte, dass du etwas bestimmtes tust, um Mitglied zu werden, ist es deine Entscheidung ob du dies tun willst. Wenn du es nicht willst musst du dich aber auch nicht wundern wenn sie dir den Eintritt verwehren.

Das Problem bei der Bibel ist halt, dass man dort vieles hineindeuten kann. Es ist alles nicht so ganz klar beschrieben. Der eine sieht es so und der andere so. Also sehe ich da kein Problem. Es ist doch jedem selbst überlassen wie er ein Buch interpretiert. Ist ja nur eine Geschichte.

Was ich mich aber frage ist, warum man seine Konfession ändern will? Da keiner beweisen kann das er richtig liegt und genau das tut was Gott will, ist es eh Lottospielen. Was ist denn wenn Christen falsch liegen und Moslems die Wahrheit haben? Dann ist es eh egal ob oder wie oft du getauft wurdest. Und selbst wenn der Christengott richtig ist, dann denke ich das er nicht so kleinlich sein wird und sich um solche Rituale scheren wird solange man ein gutes Leben geführt hat bei dem man niemandem geschadet hat oder?

Ich denke das man seine Konfession nur ändert, weil einem irgendwas in der eigenen Religion nicht gefällt und man sich die Rosinen auspickt. Also wenn ich Gott wäre, dann würde ich sowas ja nich so toll finden, weil das Egoismus zeigt wie ich denke.

Deshalb mache ich es mir einfach: Ich glaube nicht an Gott. Wenn er an meine Tür klopft, dann können wir uns gern unterhalten, aber solange er kein Interesse an mir hat, brauche ich auch keins an ihm haben. ;)

Viele Religionsgemeinschaften und Freikirchen praktizieren die Erwachsenentaufe. Da kann es möglich sein, dass diese (als Symbol der Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft) noch einmal verlangt wird, wenn du bereits woanders getauft sein solltest. Zwischen den großen Kirchen (evangelisch und katholisch) gibt es beim Wechsel keine Probleme. Die jeweilige Taufe ist anerkannt und braucht dann nicht noch einmal vollzogen werden.

Seit der Limakonferenz 1982 erkennen die meisten Kirchen gegenseitig die Taufe an, wenn sie mit trinitarischer Formel und Wasser gespendet wird. Jedoch gibt es immer wieder Ausnahmen. So taufen gern Freikirchen Eintretende, da ja deren Kindertaufe als ungültig angesehen wird. Aus grosskirchlicher Sicht ist dies aber eine Wiedertaufe und verboten.

Neu getauft werden bei den Grosskirchen nur die, deren Taufe zweifelhaft ist.

Neue christliche Religionsgemeinschaft verlangt eine erneute Taufe in ihre Gemeinschaft, obwohl interessiertes potenzielles Neumitglied bereits in anderer Kirche auf gleicher Art getauft wurde.

Ist mir etwas schwammig. Grundsätzluich werden Taufen untereinander anerkannt. aber ...

  • Es gibt Kirchen, die taufen Säuglinge, andere taufen nur Menschen, die das auch wollen,. also bewusst eine Entscheidung für den Glauben getroffen haben. Viele Kirchen der zweiten Gruppe erkennen eine Säuglingstaufe nicht an, verlangen also bei einem Eintritt eine Glaubenstaufe (bzw. den Nachweis, dass das neue Mitglied eine Glaubenstaufe empfangen hat).
  • Kirchen, die nach Mt 28,18-20 auf den Namen des Vaters, des Sohns und des heiligen Geistes taufen, erkennen keine Taufe an, die nicht in diesem Namen gespendet wurde, d.h. eine Taufe von Leuten, die das ablehnen (z.B. ZJ) oder die zwar an Vater, Sohn und Geist glauben, aber nicht unbedingt die trinitarische Formel sprechen, werden als nicht gültig betrachtet.
  • Taufen von Gruppen, die so weit sich vom christlichen Konsens entfernt haben, dass sie nicht mehr als Christen anzusehen sind (z.B. Mormonen) werden nicht als christliche taufe anerkannt.
  • Es gibt Sekten, die wirklich von jedem aus einer andern Konfession eine Taufe fordern.

  • Es gibt doch nur eine Taufe wie Paulus es schreibt.

Nur eine christliche Taufe. In Hbr 6,2 wird die Lehre von den Taufen (so wörtlich im Griechischen) erwähnt, da ist an den Unterschied zwischen der christlichen Taufe und anderen "Taufen" (bzw. Waschungen, "taufen" bedeutete ursprünglich einfach "jmd. untertauchen") gedacht.

Warum diese Exklusivität?

Das musst du schon die Leute fragen, die das in dem Fall, an den du denkst, entschieden haben.

Übertritt in die katholische Kirche

Der Übertritt in die katholische Kirche (Konversion) ist eine bewusste Entscheidung dafür, als katholischer Christ den Glauben zu leben und zu feiern. Dafür braucht es eine angemessene Vorbereitungszeit. Deren Dauer ist davon abhängig, wie vertraut der sogenannte Konvertit mit dem Glauben und Leben der katholischen Kirche ist.

Die Gründe für einen Übertritt können sehr vielfältig sein: Anlässe wie Taufen und Eheschließungen, aufkommende Fragen in konfessionsverschiedenen Ehen oder auch das Interesse an theologischen Themen, am katholischen Glauben und seinem Vollzug. Was ist zu tun?

Erste Ansprechpartner sind die katholischen Seelsorger vor Ort. Es liegt nahe, die Priester oder pastoralen Mitarbeiter derjenigen Seelsorgeeinheit aufzusuchen, der man später angehören möchte. Sie begleiten die weiteren Schritte in die katholische Kirche hinein; einschließlich der Formalitäten.

Zu diesen Schritten in die katholische Kirche hinein gehört - individuell abgestimmt - die Teilnahme an einem Glaubenskurs oder der Besuch entsprechender Veranstaltungen über die Gemeinde und Seelsorgeeinheit hinaus. Bei diesen Veranstaltungen und in den Gesprächen mit dem persönlichen Ansprechpartner geht es darum, die Motive des Übertritts, Erwartungen, Ängste und Sorgen zu reflektieren. Fragen, die sich aus dem Konfessionswechsel ergeben, werden ebenso besprochen wie Inhalte des katholischen Glaubens.

Am Ende der Vorbereitung steht die Frage, welchen liturgischen Rahmen der Konfessionswechsel haben kann. Eine "Umtaufe", also eine erneute Taufe bereits Getaufter ist nicht nötig, da es nur ein Sakrament der Taufe gibt. Dieses wird von den christlichen Kirchen gegenseitig anerkannt.

http://kath-muehlhausen.de/html/uebertritt_in_die_kath_kirche820.html?t=

Eigendlich braucht man keine neue Taufe, um zu einer Relegionsgemeinschaft zu zugehören. Natürlich kommt es darauf an, welche Gemeinschaft es ist. Willst du von evangelisch zu katholisch wechseln, ist das auch ohne Neutaufe möglich. bei manch anderen Relegionsgemeinschaften geht es nicht. z.B. Zeugen jehova. Wobei diese Gemeinschaft eh zu der gemeinschaft der Sekten gehört. Auf keinen fall, lass dich auf Dinge ein, die du selbst nicht willst. Denn das wollen die Sektenführer nur.

Es gibt doch viele unterschiedliche Gruppierungen. Die alteingessenen Religionsgruppen wie orthodox, katholisch und evangelisch erkennen die Taufe gegenseitig an. Sie haben auch alle das gleiche (apostolische) Glaubenbekenntnis mit der Trinitätsformel. Andere Gruppierungen sind teilweise keine "Trinitarier" und haben andere Glaubensbekenntnisse.bzw. Formeln Das hat dann jede dieser Gruppierungen für sich geregelt.

Es wird nur die Taufe mit der Trinitätsformel anerkannt. Gruppierungen mit anderen Glaubensbekenntnissen können nicht anerkannt werden, da sie die Dreifaltigkeit leugnen und dementsprechend auch nicht im christlichen Sinne gültig taufen.

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@Raubkatze45

Das hat immer noch ein anderer zu bestimmen und nicht du.

Bist du der Meinung eine Götzendiener Religionsgruppe der Heidnischen Trinität könnte das bestimmenß Homme hat recht.

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@Raubkatze45

Es gibt auch den Fall, dass eine Kirche zwar die Trinitätslehre vertritt, aber bei der Taufe nicht immer die trinitarische Formel verwendet wird, sondern manchmal auch einfach eine Taufe "im Namen Jesu" gespendet wird. Weil es den Leuten nicht um eine exakte Formel ankommt, und sich beides in der Bibel findet.

Das ist nicht das Gleiche wie die bewusste Vermeidung einer trinitarischen Formel aus theologischen Gründen.

Hab mal vor Jahrzehnten in einem "Sektenbuch" der lutherischen Kirche gelesen, da wurde in dem Fall gesagt, dass ein von so einer Kirche übergetretener nur dann neu getauft werden soll, wenn zu befürchten ist, dass keine trinitarische Formel verwendet wurde. Ansonsten gab es gegen diese Kirche keine großen Einwände.

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@Hauer20

@Hauer

Auf jedenfalls nicht ,die Zeugen Jehovas welche die Christlichen Fundamente vehement als Götzendienst abtun ...das ist absolut lächerlich ....

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@helmutwk

@waldem

Sola skriptura ?

Warum haltet ihr euch nicht an eure eigenen Lehren :

19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

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Keine in der ACK vertretene Kirche bzw. Konfession verlangt eine Wiedertaufe, ganz im Gegenteil: Die Taufe ist einmalig und unwiederholbar. Am Rande der ACK gibt es ab und zu baptistische Gemeinden, die das tun - aber das ist die Ausnahme. Sonst tun das nur Sekten.

Irrtum, nicht nur "baptistische Gemeinden" sondern jede bibeltreue christliche, freie Gemeinde praktiziert die "Glaubenstaufe", weil sie die "Kindertaufe" für unbiblisch und damit ungültig hält. - Sie macht sie gewöhnlich nur nicht zum Zwang, sondern überlässt die Entscheidung darüber dem Gläubigen selbst.

Richtig bleibt, dass die Taufe einmalig ist und nicht wiederholt zu werden braucht, wenn sie im Sinne der Bibel vollzogen wurde. Nur wer entscheidet darüber rechtmäßig, dass die Kindertaufe einmalig und unwiederholbar sein soll? - Dieses Recht mögen sich Kirchenvertreter vielleicht anmaßen. - Was tatsächlich recht ist, wird unser "Herrgott" bestimmen.

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@homme

Ich rede von Kirchen der ACK, nicht von irgendwelchen Gemeinden, auch wenn sie sich bibeltreu nennen.

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@botanicus

Botanicus sie "nennen" sich nicht nur bibeltreu - sie sind es in aller Regel auch (falls dein Kommentar je abfällig gemeint war). LG homme

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Am Rande der ACK gibt es ab und zu baptistische Gemeinden, die das tun

Also der Bund evangelisch-freikirchlicher Gemeiden (BefG) ist schon lange Vollmitglied im ACK, und der hat stets eine Glaubenstaufe verlangt, d.h. wer nur als Säugling begossen war, dem wurde das nicht als Taufe anerkannt, und er musste sich taufen lassen. Erst in letzter Zeit gibt es da gewissen Lockerungen.

Am Rande des ACKs, nämlich als "Gastmitglieder", stehen dagegen z.B. die Freien evangelischen Gemeinden (im BFeG), die seit ihrer Gründung im 19.Jh. es jedem neuen Mitglied freistellen, ob er/sie eine Glaubenstaufe empfangen will oder die Säuglingstaufe für ausreichend hält.

Dein Kommentar ist also ein wenig irreführend.

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Wenn jemand erkannt hat, was Taufe eigentlich bedeutet, dann wird er wissen, wie er sich verhalten muß. Gottes Wort kennt keinen Konfessionswechsel. Die Spaltungen haben Menschen verursacht...Es heißt Epheser 4 5 Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,...

Hier, wer sich gerne näher infomieren möchte http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=981

Ich habe mich damals, nach meiner Bekehrung, taufen lassen, obwohl ich durch meine Eltern als Säugling evangelisch getauft wurde...Für mich selber bedeutet es kein Problem, wenn das jemand anders sieht. Die Taufe war und ist für mich ein ganz persönliches Bekenntnis zu meinem Erlöser. Dies wurde mir vorenthalten, durch eine Säuglingstaufe. Auch wollte ich mich nicht mit Unerlösten, aber dennoch getauften Mitläufern, eingereiht wissen.

Aus derselben Einstellung heraus habe auch ich mich als Erwachsener nach meiner Bekehrung taufen lassen. - Die einstige Kindertaufe erfolgte nicht in meinem Namen, ja sogar gegen meine Einstellung beim Heranwachsen. Darum war es nur recht und billig, mich als bekehrter und "wiedergeborener" Christ nach meinem Verständnis der Heiligen Schrift taufen zu lassen. Wenn es falsch war möge mir der Herr verzeihen. - Auf die Regeln der Kirche dazu, was zulässig ist, "pfeife" ich im Zweifelsfall.

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Eine "Umtaufe", also eine erneute Taufe bereits Getaufter ist nicht nötig, da es nur ein Sakrament der Taufe gibt. Dieses wird von den christlichen Kirchen gegenseitig anerkannt.

Quelle: kath-muehlhausen

Deine Antwort zeigt, dass du den Schwerpunkt falsch gesetzt hast. Es geht eigentlich nicht darum was die christlichen Großkirchen "anerkannt" haben, sondern nur darum was nach der Bibel und damit Gottes Willen richtig ist. - Schließlich betrachtet die Christenheit ja die Bibel als "Gottes Wort". Hat dabei die Kirche als häufig fehlerhafte weltliche Institution das Recht, diese Wort Gottes zu verbiegen, oder gar zu ändern? - Ich meine nein. Sie werden sich dafür verantworten müssen.

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1.Als erstes sollte geklärt werden was den "taufen" bedeuted. Im Griechischen babtitzo heißt soviel wie eingetaucht werden. Was auch immer eingetaucht wird das ist danach von dem Medium in welches getaucht wurde durchdrungen. 2) Von Gott her gibt es nur eine Taufe welche in den Leib Christi eingliedert. (Die meisten neutestamentlichen Stellen gehören hierher) Das zeigt 1Ko 12:13 Denn wir wurden alle in einem Geist zu einem Leibe getauft, seien wir Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und wurden alle mit einem Geist getränkt. Allerdings ist das nicht eine Taufe von oder durch Menschen sondern wie der Vers sagt von Gott in den Heiligen Geist. 3) Es existiert jedoch noch eine weitere Taufe, welche in unsere Zeit gehört: Das ist das Bezeugen der Wiedergeburt durch die Taufe wie es im 1.Kor 1 ab Vers 13 erwähnt wird. 4) Dann kommen wir zu den "Vereinstaufen" (mit Wasser) Hier geht es, laut den Mitgliedern zwar um eine geistliche Handlung, jedoch scheint es mir es geht mehr um das Geld der Mitglieder. (Die meisten großen Kirchen, die Zeugen Jehovas, und auch manchen Baptistengemeinden scheinen in diese Gruppe zu gehören.

5) Der Vollständigkeit halber: Es werden im Alten und Neuen Testament noch weitere Taufen angesprochen.

6) In der Umwelt zur Zeit Jesu gab es auch in anderen Kulten Taufen wie zum beispiel im Isiskult in Ägypten.

Das musst du schon die Gruppe fragen der du dich anschließen willst. Denn die machen ihre regeln ja selbst.

Paulus hat damit jedenfalls nichts zu tun, weil der ja nicht Mitglied einer Kirche war sondern nur zu den Vorreitern der Christenheit gehörte.

Wenn man Christ ist, dann ist man Katholisch getauft. Wenn man einer anderen Gruppe beitritt, z.b. den Protestanten, dann könnten sie eine weitere Taufe verlangen, weil man sich ja einer anderen Religion angeschlossen hat. Viele denken zwar das Christ=Christ ist, aber das ist nicht so. Alle die nicht zur katholischen Kirche gehören sind auch keine Christen, sondern eher Second-Hand-Christen :D, weil sie einer Gruppe angehören, die sich von der Urkirche abgespalten haben.

Wenn du einer Religion beitreten willst und die wollen das du dich nach ihren Aufnahmeritualen richtest, dann musst du das tun oder kannst nicht beitreten. Wo liegt da also das Problem?

Es gibt Gruppen, wie die Zeugen Jehovas, die eine Erwachsenentaufe nach biblischem Vorbild fordern. Eigentlich nicht verkehrt, weil es meiner Meinung nach falsch ist, ein Kind religiös zu erziehen und ihm die Glaubensrichtung vorherzubestimmen, statt es selbst entscheiden zu lassen. Zeugen Jehovas werben damit, dass dies bei ihnen nicht so ist. Aber bei ihnen findet die gleiche - oder besser gesagt intensivere - Indoktrinierung von Kindern statt. Sie "entscheiden" sich dann selbst für die Taufe, aber auch nur, weil sie das nicht anders kennen und man sie dahin führt. Es ist also kein Unterschied!

Also ich finde das ist schon Sektiererei. Eine Taufe genügt . Ob Freikirche,Bürgergemeinde oder bei den Baptisten. Die Taufe hat nichts mit der Lehre der Gemeinde zu tun oder etwas der gleichen sondern die Taufe ist ein Glaubensgehorsams schritt man bringt damit zum Ausdruck das man mit Christus gestorben und begraben ist, man legt den Alten Menschen ab und zieht Christus an. Auch ist die Taufe ein Äußerliches Öffentliches Bekenntnis zur Christus, man wechselt vom Reich des Satans( Die Welt) Ins Reich Gottes. Einmal Taufe genügt.

Nun lies mal deinen Text nochmal in Ruhe durch. Du schreibst:die Taufe ist ein Glaubensgehorsams schritt man bringt damit zum Ausdruck das man mit Christus gestorben und begraben ist, Nun...wie stellst du dir das bei einem Säugling vor?

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@KaeteK

Nirgendswo in der Bibel wird gelehrt das ein Säugling getauft werden soll. Das ist nichts Weiteres als eine Erfindung der Kirche. Gottes Wort kennt die Säuglingstaufe nicht. Wenn doch zeig mir eine einzige Bibelstelle

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Ich weiß nicht welche Sekten warum eine neue Taufe fordern, aber wenn Du von der katholischen zur evangelischen Kirche übertrittst oder umgekehrt, wirst Du selbstverständlich nicht neu getauft, da es wie Du ja schon richtig schreibst, nur eine Taufe gibt.

Bei den Kirchen, die die Großtaufe durchführen, werden alle Taufen gegenseitig anerkannt, die auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist als Erwachsene gemacht wurden. Kindertaufen und Zeugen-Jehovas-Taufen werden wiederholt.

Hallo Fred4u,

32Diesen Jesus hat Gott zur Auferstehung gebracht, von welcher Tatsache wir alle Zeugen sind.33Da er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und den verheißenen heiligen Geist vom Vater empfangen hat, hat er das ausgegossen, was ihr seht und hört.34Tatsächlich ist David nicht in die Himmel aufgefahren, sondern er sagt selbst: ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten,35bis ich deine Feinde als Schemel deiner Füße hinlege.“ ‘36Daher erkenne das ganze Haus Israel mit Gewißheit, daß Gott ihn sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht hat, diesen Jesus, den ihr an den Pfahl brachtet.“

37Als sie das nun hörten, ging es ihnen wie ein Stich durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: „Männer, Brüder, was sollen wir tun?“38Petrus [sagte] zu ihnen: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen.39Denn die Verheißung gehört euch und euren Kindern und all denen, die in der Ferne sind, so viele Jehova, unser Gott, zu sich rufen mag.“40Und mit vielen anderen Worten legte er ein gründliches Zeugnis ab und ermahnte sie fortwährend, indem er sprach: „Laßt euch aus dieser verkehrten Generation retten.“41Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan.

Aus dieser "Taufansprache" des Apostels Petrus wird recht deutlich, was Jesus meinte, als er sagte: "...macht Jünger..., tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,20und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe."

Es reicht nicht aus, irgendwie, irgendwo, irgendwann, nach der Gemeinschaftstaufformel der Katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche - Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes - mit etwas Wasser besprengt zu werden.

Eine vor Gott und Jesus Christus anerkannte Taufe schließt ein, dass der Täufling ein Jünger Jesu ist, dass er das "Wort" von Herzen angenommen hat, dass er bereut hat und umgekehrt ist.

Er muss unter anderem auch verstanden haben,

  • dass der Vater, Jehova, Gott, ist, der Höchste,
  • dass der Sohn, Jesus, von diesem Gott zu seiner Rechten erhöht wurde und das nur in Jesu Namen Sünden vergeben werden,
  • dass der heilige Geist vom Vater an den Sohn gegeben wurde, auf die Jünger ausgegossen und von diesen als Gabe empfangen wurde (mithin keine Person, sondern die Kraft Gottes ist).

Das setzt aber voraus, dass es diesen Jehova gegeben hat. Aber der hat nunmal nichts mit Christen zu tun, weil er eine erfundene Gestalt ist und weil er nicht im NT zu finden ist. Das ist nur eure eigene Definition bei Zeugen Jehovas, die ihr unter der falschen Vorraussetzung geschaffen habt, dass in eurer Bibel überall wo HERR stehen muss Jehova eingesetzt wurde.

Im Sinne des Christentums reicht es sehr wohl, die Kindstaufe durchzuführen. Schließlich sind Kirche(=Christentum) und Bibel zwei Paar Schuhe.

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@wildcarts

Schließlich sind Kirche und Bibel zwei Paar Schuhe.

Besser hätt´ ich ´s nicht sagen können!

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Das muss aber eine sehr exklusive sog. christliche Glaubensgemeinschaft sein, die so etwas verlangt; sie hat in meinen Augen fast eine sektenhafte Ausprägung ... Mir ist keine christliche Konfession bekannt, die Wiedertaufe ausübt.

Es gibt doch nur eine Taufe wie Paulus es schreibt

Bedenke bitte, dass die Religionen, die auf diesen Schriften basieren, keinerlei Beweise dafür haben, dass ihre Lehren auf Realitäten basieren. Sie sind auch nur eine Religion wie jede andere, basieren also auf der Funktion ein politisches Machtinstrument zu sein. der Inhalt der Bibel ist völlig irrelevant, weil frei erfunden.

Vielleicht ist es dir gar nicht bewusst:

Mit deiner Aussage diskriminierst du andere Religionen und Ungläubige, weil du die christliche Religion unterschwellig als "wahre religion" beschreibst.

Gegenfrage: Warum diese Exklusivität der Christenheit? Warum meinen Christen jeglicher Art, SIE hätten die "Wahrheit"?

Bei der Taufe ist es doch so: Sie dient als MITGLIEDSNACHWEIS für eine bestimmte rel. Ausrichtung. Bei einem neuen Arbeitgeber musst du auch einen neuen Vertrag abschließen. Christen sehen die Taufe als Vertragsabschlus mit Gott an. Und für jede Kirche ist Gott anders. Also dürfte es nicht wundern, wenn sie von Neueinsteigern erwarten, dass sie einen neuen Vertrag abschließen.

Christ ist nicht gleich christ. Eigentlich dürften sich nur Katholiken so nennen, da ihre Kirche der Begründer des Christentums war. Aber heute legen Religionen es sich eh wie sie wollen...

SO EINFACH IST DAS!!!

Das du doch sowieso nicht an Jesus Christus glaubst, kann dich das doch gar nicht interessieren...Dann willst du auch noch Ratschläge geben...:-(

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@KaeteK

@KaeteK

Leidet unser Freund jetzt an Selbstüberschätzung? - Macht auf Berater in christlich-theologischen Fragen und glaubt überzeugend zu wirken.

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@homme

Lieber homme,Irgendwie finde ich es belustigend - obwohl es mir natürlich lieber wäre, S-Berner, würde erkennen, welchen Unsinn er verzapft und sich Jesus Christus zuwenden. Wir sollten für ihn beten....

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@KaeteK

Natürlich gebe ich Ratschläge diesbezüglich. Denn ich kenne mich sehr gut mit der Thematik aus. Mit Selbstüberschätzung hat das gar nichts zu tun, sondern mit Wissen.

In meinem Beitrag ist alles korrekt und nichts zu beanstanden. Nur denken Gläubige oft, nur sie könnten etwas über Religion sagen, wobei es genau umgekehrt ist. Als Mitglied einer Religion bzw als Gläubiger ist man geblendet vom INHALT und sieht meist (absihtlich) nicht worum es eigentlich geht.

Ich kann keinen Unsinn erkennen, da ich keinen verzapfe. Schließlich bin nich ich es, der über imaginäre Wesen redet und sich dann über Menschen die in der Realität leben lustig macht...

Ich versuche zu HELFEN von solchem Aberglauben abzukommen um sich in der realen Welt zurechtzufinden.

An Jesus Christus wenden? Dazu müsste es ihn gegeben haben, was de facto nicht der Fall ist.

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