Fragen über Gott und das Leben?

Hallo zusammen

Ich bin erst 20 Jahre alt und habe Depressionen. Weil ich den Sinn des Lebens verstehen will.

Ich wurde in einer Christlichen Familie geboren und mir wurden die Werte mitgegeben. Erst ich als ich meinen Bruder vor drei Jahren verloren hatte, begann ich mich mit allen Religionen zu beschäftigen.

Ich glaube an Gott weil es etwas grösseres geben muss aus meiner Sicht.

Viele Atheisten sagen dann ja an welchen Gott wenn man nur an Jesus glaubt dann ist man im Bezug auf andere Religionen auch ei Atheist.

Ich versteh diese Aussage aber ich hab mich mit allen Religionen ausseinandergesetzt und der Christentum macht für mich am meisten Sinn.

Ich will an einen Gott glauben aber es gibt Tage da zweifle ich wirklich. Und als Atheist will ich nicht leben, weil man da nur verlieren kann.

Ich meine wenn ich an Gott glaube und es gibt ihn nichts da habe ich nichts verloren klar musste ich auf ein paar Dinge verzichten aber langsam merke ich das dieses Leben dieser Spass mir auch nichts bringt und ich rein leben will weg von den Sünden.

Doch wenn es einen Gott gibt und die Bibel hat so viele Prophezeihungen wie sonst kein Buch dann habe ich mein ewiges Leben verloren.

Es gibt viele Konfesionen im Christentum für mich gibt es aber nur einen Gott

Und die Trinitätslehre will ich nicht anzweifeln ich glaube an 3 in eins aber was Gott ist werden wir erst richtig verstehen wenn wir ihn sehen glaube ich .

Aber ann alle Atheisten wieso glaubt ihr nicht an Gott sowohl die Urknall Theorie wie auch die Evolutionstheorie sind nicht zu 100% bestätigt.

Ic

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Wenn du die Bibel kennst und einiges darin als Wahrheit erkannt hast, dann solltest du wissen, daß dein Problem mit den Sünden etwas ist, dessen sich Gott im Evangelium von Jesus Christus angenommen hat (Johannes 3,16). Der Sinn des Lebens ist sozusagen der Glaube an Gott und explizit (im Hinblick auf die Beziehung die ein Mensch mit Gott haben darf und sollte) der Glaube an die Vergebung der Sünden. Unglaube ist auch Sünde. Aber Glaube ist auch nicht gleich Glaube. Man kann auch glauben, daß man mit zwei Kilo Rindfleisch eine gute Suppe machen kann. Aber Glaube ist ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht und was doch der (biblischen) Wahrheit entspricht. Jesus hat für deine Schuld am Kreuz bezahlt. Folge IHM nach und lies in der Bibel um auch im Glauben Festigkeit zu finden. Suche dir eine bibeltreue Gemeinde und bete viel. Alles Gute!

https://www.youtube.com/user/jorbaful/videos

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Nein

Der Tod ist der dauerhafte und endgültige Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen. Den Übergang vom Leben zum Tod bezeichnet das Sterben. Kein schönes Thema. Entsprechend ist die Aussicht und das Wissen, daß man einmal sterben muß, kein Grund zur Freude. Man sagt zwar landläufig, daß der Tod zum Leben dazu gehört, aber erstens ist das nicht wirklich wahr im eigentlichen und entscheidenen Sinne, und zweitens, hilft einem dies auch nicht, keine Angst vor dem Tod zu haben. Wer stirbt, der muß gebunden, geknechtet und unfrei sein, denn sonst würde er ewig leben und frei sein. Für Menschen die nur an eine menschliche Biologie glauben, ist der Tod nur Teil der Evolution, aber für Christen ist der Tod das Ergebnis von Sünde (Römer 6,23).

Also von Unglauben, Sinnentleerung, Hochmut, Lüge, Bosheit, Dummheit und so weiter. Gott fragt in seinem Wort provozierend: ''Warum wollt ihr sterben'' (Hesekiel 33,11)? Könnte ER so etwas fragen wenn wir keine andere Wahl hätten beziehungsweise der Tod das Ende wäre? Gott wurde Mensch und Jesus hatte auch Angst als er im Garten Getsemane mit dem Tod rang und sein Schweiß wie Blutstropfen auf die Erde fiel (Lukas 22,44). Was fleischlich ist, wird um die bittere Vergänglichkeit nicht herum kommen und man steuert quasi mit der Geburt bereits dem Tod entgegen. Der Tod steht für die Dunkelheit und das Leben steht für das Licht! Jesus Christus kann so einem todgeweihten Menschen (wir alle) nicht einfach im Handumdrehen ans Licht führen.

Der Tod ist eine starke Macht. Erst muß der Tod besiegt werden damit das Leben triumphieren kann - das leuchtet ein, oder? Jesus hat das Leben hervorgehoben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht (1. Timotheus 1, 10) - Er hat den Tod besiegt und dies allein durch das Evangelium das vom Tod und der Auferstehung Jesu Christi berichtet, dieser Jesus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben und vom Tode auferstanden - und die Gläubigen mit ihm (Galater 2,19). Es hat Gott viel gekostet und wir sind teuer erkauft (1. Korinther 6,20). Darum müssen und sollten wir dieses Heil auch achten und annehmen. Alles Andere wäre unverantwortlich, dumm, unlogisch und ein Triumph des Teufels. Das Ergebnis der Sünde ist in der Tat der Tod. Etwas Vergängliches kann nicht ewig leben - etwas Unvergängliches schon. Die Gabe (das Geschenk) Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus unserem HERRN und Erlöser (Römer 6,23). Nichts anderes und niemand anderes.

Wer das verstanden und angenommen hat, der ist im tiefsten aller Sinne und aller Wirklichkeit erlöst von seinen Sünden, seiner Vergänglichkeit, seiner berechtigten Angst, seiner Blindheit und seinem Egoismus. So ein Mensch muß sich nicht mehr vor dem Sterben und dem Teufel fürchten. Der Satan hat die Macht einen ungläubigen Menschen ins Verderben zu führen (Matthäus 10,28). Der Glaube an die Vergebung seiner eigenen Sünden (das Evangelium der Seligkeit - Epheser 1,13) macht einen Menschen letztlich unangreifbar für den Teufel und obendrauf noch selig und glücklich. Der leibliche Tod ist letztlich dann nur noch eine logische Folge der fleischlichen Vergänglichkeit. Es ist ein letzter Weg der nach Hause führt - in Gottes Reich.

Christen können mit dem Sterben und dem Tod anders umgehen - nicht aus eigener Kraft, sondern durch den Glauben an den Überwinder des Todes, den Sohn Gottes Jesus Christus. Hören wir aus seinem eigenen Munde was er uns sagen will: ''Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott... Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach'' (Offenbarung 12,10 und 14,13).

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Ich denke einfach, daß durch die Sünde alles in Mitleidenschaft und teils auf den Kopf gestellt wurde. Das schließt die Tierwelt mit ein.

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Ja

Die Frage wäre grundsätzlich, ob wir überhaupt einen freien Willen haben? In einem gewissen Rahmen sicherlich, aber ob man das auch global und in Freiheit so eindeutig behaupten kann, stelle ich eher in Frage. Jedenfalls kann man das was man hat (oder sich einbildet zu haben) sicherlich auch manipulieren. Und ich glaube, daß es Kräfte und Interessen gibt, die dies auch immer wieder tun - im Großen wie Kleinen. Diese Welt ist garantiert auf vielerlei Art und Weise manipuliert und gesteuert und wird in gewisse Richtungen getrieben ohne es auch zu merken.

Ob das politisch, wissenschaftlich, emotional, religiös oder psychisch sich darstellt, kann man nicht immer klar erkennen. Manchmal aber schon. Wir sind alle beeinflusst - mehr oder weniger. Eine absolute wahrheitsgemäße Konstante gibt es nicht in dieser Welt. Für mich als bibelgläubiger Christ gibt es das nur außerhalb unserer Welt - nämlich in Gott durch Jesus Christus (Johannes 14,6). An IHM sich zu orientieren lässt Licht in unsere Dunkelheit und Wahrnehmungen hinein. Der größte Betrug ist es, diesen Gott als existierendes Wesen nicht anzuerkennen und seine Sünden zu leugnen.

Mein "freier Wille" würde mir hier nur die Wahrheit vernebeln und mich betrügen und in die Irre führen. Durch Gottes Gnade im biblischen Evangelium können wir davon befreit werden uns selbst zu schaden und verloren zu gehen (Johannes 3,16). Die Vergebung der Sünden ist die wichtigste Wahrheit die es gibt - wenn wir uns hier nur auf unseren "gesunden Menschenverstand" verlassen, betrügen wir uns selbst. Dann werden wir nicht zu Gott finden können. Wir müssen Gott bitten uns zu helfen. Frei werden wir nur durch Jesus Christus (Johannes 8,32).

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Die Vorstellung beobachtet zu werden kann schon krankhafte Züge annehmen, aber es ist nicht zwangsläufig so, nur weil man vermuten könnte, daß nicht alles Einbildung ist, was man nicht sieht. Die Vorstellung einer unsichtbaren und doch auch realen Welt, ist keine Krankheit oder eine Wahnvorstellung, sondern eben eine Möglichkeit, die man nicht durch Logik oder Vernunft oder pure Ablehnung vom Tisch wischen kann. Aber da das alles nicht unbedingt greifbar ist, muss es einen auch nicht belasten. Im Alltag geht das auch eher unter. Jedenfalls bist du es ja selbst, der dieses Gefühl hat - von daher belästigt dich ja keiner. Und wenn es so wäre, daß es Kräfte, Mächte und Wesen gibt, die einen sehen und wahrnehmen, dann wäre das ja eine Möglichkeit sich damit näher zu beschäftigen!?

Damit meine ich aber nicht, sich mit okkulten Dingen einzulassen, sondern sich zum Beispiel einmal mit dem Inhalt der Bibel und des christlichen Glaubens zu beschäftigen. Da spielen unsichtbare Mächte eine gewisse Rolle, ebenso wie Engel und abgefallene Engel (Dämonen). Ich persönlich glaube daran, daß es auch noch eine unsichtbare Welt gibt. Was da alles passiert wissen wir nicht unbedingt in allen Details. Aber man kann sich anhand der Bibel eine klares, wahres und verständliches Bild davon machen, mit wem wir es in dieser Welt zu tun haben und auch warum und was es uns zu sagen hat. Ich finde das spannend und wichtig zu wissen.

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Die Anerkennung Gottes durch den Menschen macht Gott nicht weniger, kleiner oder unsichtbarer als er ist. Wenn es Gott gibt, dann ist er wer er ist. Ob das die Menschen nun akzeptieren oder nicht, ist nicht entscheidend - zumindest nicht für Gott. Wir dürfen Gott nicht zu uns herunterziehen wollen um mit ihm in Beziehung zu treten. Ob Gott existiert lässt sich daran ermessen, ob wir bereit sind uns selbst zu hinterfragen und das was uns von Gott trennt auch beim Namen zu nennen. Mit ein wenig Kosmetik und Moral gewinnen wir nichts. Glauben wie ihn die Bibel definiert ist eine Kapitulation vor dem ewigen und gerechten Gott. Nicht wir sind in der Position Gott in Frage zu stellen sondern Gott ist es, der uns in Frage stellen kann - und das auch tut. Ohne Glaube an die Vergebung der Sünden am Kreuz von Jesus Christus, dem Sohn Gottes gehen wir verloren und werden uns vor Gott nicht rechtfertigen können, wenn wir einmal vor ihm stehen werden. Die Bibel ist Gottes inspiriertes Wort, verfasst von heiligen Männern (Propheten und Aposteln) im Heiligen Geist in einem Zeitrahmen von ca. 1700 Jahren. In diesem Wort offenbart sich Gott und ist erfahrbar.

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Das Leben als Christ ist von Anfang bis Ende nicht selten eine Umkehr des Normalen. Es ist sozusagen ein Paradoxum ersten Grades und somit eine Herausforderung an das scheinbar Unmögliche und Unlogische zu glauben. Paradoxie ist ist ein scheinbarer oder tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch. Die Welt funktioniert nach den Gesetzen der Sünde. Wenn ein von den Sünden erlöster Mensch in einer sündigen Welt lebt, muss er anderen Gesetzen gehorchen (im Glauben) um zu dem zu kommen, was Gott will und was individuell für einen zum Besten dient (Römer 8,28). Wann sind wir stark? Dann, wenn wir schwach sind (2. Korinther 12,10). Wann sind wir frei? Wenn wir Christi Sklaven sind (Römer 6, 17-20). Wann sind wir weise? Wenn wir Narren werden um Christi willen (1. Korinther 1, 20-21). Wir werden dann erniedrigt, wenn wir uns selbst erhöhen, aber erhöht, wenn wir uns selbst erniedrigen (Lukas 14,11) und so weiter. Der eigentlich Kampf als Christ ist nicht, in erster Linie in der Welt der Sünde zu überleben, sondern den Glauben höher und realer zu achten als alle Umstände, Gefühle und eigenen Vorstellungen. Es ist ein guter Kampf, weil er nach dem ewigen Leben greift (1. Timotheus 6,12). Unsere Waffen für diesen Kampf sind geistlich, denn der Glaube ist eine Sache des Geistes und nicht des Fleisches. Paulus schreibt den Korinthern: ''Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise. Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus'' (2. Korinther 10, 3-5). Durch den Glauben sterben wir quasi der Welt (als paradoxe Wahrheit) und leben trotzdem (aus dem Glauben). Wer sein Leben in diesem weltlichen (nicht paradoxen und logischen) Sinne erhalten will, wird es verlieren.

Wer aber an das Unmögliche und Paradoxe glaubt (die Torheit der Predigt laut 1. Korinther 1,21) wird tatsächlich in den Augen Gottes leben und gewinnen. Der berühmte Kampf des Glaubens ist nicht der Kampf gegen die Welt - die hat Jesus für uns bereits überwunden (Johannes 16,33) - sondern der Kampf des Glaubens im eigentlichen und wörtlichen Sinne. Die Welt ist ''normal'' - aber wir Christen sind es nicht - das ist unser Kampf. Wir stellen also dem logischen Unglauben einfach den wunderbar paradoxen Glauben entgegen. Wenn es um den Glauben geht, sollen wir uns eben gerade nicht auf unseren Verstand verlassen (Sprüche 3,5) - in anderen weltlichen Dingen (unsere Arbeit) ist das sicherlich schon nützlich und auch von Gott so gewollt. Aber eben nicht, daß wir unser Glaubensleben ''vernünftig'' machen oder machen lassen. Alles ist möglich dem, der ''nachdenkt''? Nein, sondern dem, der ''glaubt'' (Markus 8,23). Es ist nicht logisch und vielleicht noch nicht einmal sinnvoll (im wahrsten Sinne des Wortes) durch den Glauben Berge zu versetzen (1. Korinther 13,2) aber es ist möglich, weil es menschlich unmöglich ist und weil es Freude macht. Es soll ein Prinzip Gottes deutlich werden, nämlich daß Gott nicht uns braucht, sondern wir IHN - so wie bei der Teilung des Schilfmeeres (2. Mose 14,21). Manche Sackgassen unseres Lebens sind gewollt, damit wir Vertrauen lernen. Es ist natürlicherseits auch unmöglich ewig zu leben und dennoch ist es eine geistliche Tatsache. Wir sollen uns nicht irren (die Menschen), denn es gibt eine Auferstehung (Johannes 5,28). Der Kampf des Glaubens beginnt immer dort, wo die Logik und das Sichtbare das Natürliche und Rationale überwinden muss und kann. Dazu werden wir auch geheiligt und geführt. Nichts ist unmöglich - Jesus Christus!

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Gott und Jesus anbeten

Wenn du zu Gott betest, dann tust du das durch Jesus, denn wenn Jesus dein Erlöser ist, dann beinhaltet dies auch, daß deine Gebete durch ihn bei Gott ankommen. Ohne Jesus kein Gott und ohne Gott kein Jesus. Ich selbst bete immer so: Lieber Vater im Himmel, lieber HERR Jesus... ;-)

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Vorneweg muss gleich gesagt werden, daß auch der gläubige Mensch letztlich nicht ergründen kann, wie einerseits die eigene Verantwortung, als auch der Glaube ansich, und die Erwählung zum Glauben und somit zur Errettung zusammen hängen. Was wir verstehen können und sollen, darf unser Denken, Fühlen und Glauben bestimmen. Was darüber hinaus geht, dürfen wir trotzdem im Vertrauen auf Gott bewahren. Jedenfalls lehrt die Bibel all das Genannte - und muss uns somit auch zur Orientierung wichtig sein und werden. Zunächst lehrt die Bibel unmissverständlich, daß der natürliche Mensch (wir alle) nichts vom Geist Gottes vernimmt (1. Korinther 2,14). Andererseits kann die Errettung keine Willkür sein, sondern Gottes grundsätzlicher Wille. Und wie dies geschieht, ist letztlich nur Gottes Sache. Wenn nun kein Mensch nach Gott fragt und (wie die Bibel lehrt) von Grund auf böse und verdorben ist (Psalm 53, 3-4: ''Gott hat vom Himmel herabgeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind alle verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer''), dann kann ein Mensch einfach nicht glauben.

Selbst wenn Gott einen direkt und persönlich fragen würde, ob er erlöst werden will, käme keine bejahende Antwort, sondern nur Ablehung und Unglaube dabei heraus. Und sogar wenn jemand von den Toten aufersteht, und den Ungläubigen warnt vor seinem sündigen Unglauben, würde er nicht hören (Lukas 16,31). Ist das nun ungerecht, wenn so einer verloren geht? Gott hat als Zeichen seiner Gnade sich ein Volk erwählt - die Juden und das Volk Israel. Nicht weil die besonders tüchtig oder weniger schlimm wären, sondern als Akt des guten Willens und der Gnade (5. Mose 7, 6-8). Mit diesem Volk gab es auch viele Hoch's und Tief's und nicht weil sie Gottes Volk waren, wurden sie automatisch erlöst, sondern, weil sie zur Anschauung dienen sollten, haben sie biblisch eine so bedeutende Rolle. Gott will daß alle Menschen zur Umkehr kommen und zur Erkenntnis der Wahrheit (1. Timotheus 2,4). Das bedeutet aber nicht (wie im Fall Israel), daß auch alle letzten Endes erlöst werden. Ist das Gottes Schuld? Erinnern wir uns, kein Mensch kann sich für Gott entscheiden, es sein denn Gott schenkt es ihm durch Offenbarung und entsprechende Erwählung.

Gottes Güte führt einen Menschen zur Buße (Römer 2,4). Wir werden ermahnt, das nicht zu vergessen oder gar zu verachten! Es ist und bleibt nur Gnade, wenn so ein geistlich Toter zu einem Lebendigen wird. Ohne diese Erwählung, würde keiner die Vergebung seiner Sünden erhalten. Es gibt also gar keine andere Möglichkeit Menschen zur Umkehr zu bringen, als sie zu erwählen. Zum Heil berufen sind die Menschen insgesamt schon, aber pauschal auserwählt eben nicht (Matthäus 22,14). Wir bekommen das sicherlich logisch kaum auf die Reihe, aber es ist absolut biblisch. Und ebenfalls zählt die Aussage, daß Gott gerecht ist - 5. Mose 32, 3-4: ''Denn den Namen des HERRN rufe ich aus: Gebt Ehre unserm Gott! Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er''! Diese Welt ist böse und von Grund auf schlecht und falsch und in jeder Weise verkehrt und gottesfeindlich - inbegriffen des Menschen! Und das viel mehr, als wir das begreifen und sehen und verstehen könnten.

In 1. Mose 6, 11-12 lesen wir: ''Die Erde aber war verdorben vor Gott, und die Erde war erfüllt mit Gewalttat. Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verdorben; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verdorben auf Erden''. Wir leben in einer dämonisierten, abgefallenen Welt. Wenn wir tatsächlich den Glauben an Jesus Christus in unserem verdorbenen Herzen haben können, dann nur aufgrund von Gottes unergründlicher Liebe, Barmherzigkeit und Gnade. Wie Erwählung funktioniert, können wir nicht wirklich begreifen, aber mit allem was Gott uns schenkt an geistlichen Gaben, täglich im Vertrauen festhalten. Es ist der Geist Gottes (im Gegensatz zum verdorbenen Geist der Welt), der einen wissen lässt, was Gott einem geschenkt hat (1. Korinther 2,12). Wir müssen (dürfen) daran festhalten, daß Gott der Souverän ist.

In Römer 9, 19-24 steht: ''Du wirst nun zu mir sagen: Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden? Ja freilich, Mensch, wer bist du, der du das Wort nimmst gegen Gott? Wird etwa das Geformte zu dem Former sagen: Warum hast du mich so gemacht? Oder hat der Töpfer nicht Macht über den Ton, aus derselben Masse das eine Gefäß zur Ehre und das andere zur Unehre zu machen? Wenn aber Gott, willens, seinen Zorn zu erweisen und seine Macht zu erkennen zu geben, mit vieler Langmut die Gefäße des Zorns ertragen hat, die zum Verderben zubereitet sind, und wenn er handelte, damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen des Erbarmens zu erkennen gebe, die er zur Herrlichkeit vorher bereitet hat, nämlich an uns, die er auch berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Nationen''. Amen.

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Jeder ist auf Gottes Gnade angewiesen. Gäbe es einen Menschen von dem man das nicht sagen könnte, hätte Jesus Christus, der Sohn Gottes, nicht ans Kreuz gehen müssen um zur Vergebung der Sünden sein Leben zu lassen (Johannes 3,16). Daß jeder Mensch aber Verantwortung für sein Leben vor Gott hat, zählt demnach ebenso wie an die Gnade zu glauben. Alle sind wir Sünder und haben es alle ohne Ausnahme bitter nötig von unserer Schuld vor Gott begnadigt zu werden. Die Gnade Gottes ist immer etwas besonderes - denn es besteht keinerlei Verpflichtung von Gott sie uns zu gewähren. Voraussetzung um an die Vergebung zu glauben ist, sich auch als Sünder und verlorenen Menschen wahrzunehmen. Das ist logisch. Von was sollte man befreit werden, was man nicht als wahr und richtig erkennt und anerkennt?

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Wenn du das biblische Evangelium verstehst, wirst du wissen warum ein Mensch an Jesus Christus glauben will. Dort wird unter anderem beschrieben, wer der Mensch vor Gott ist, und was er für ein eigenständig unlösbares Problem hat. Die Bibel nennt es "Sünde", aber man kann auch "Zielverfehlung" sagen. Der Mensch hat keinen "guten Kern" und ist vor Gott absolut in der Situation erlösungsbedürftig zu sein. Mehr als er versteht. Und wer das erkennen konnte, der wird auch nicht zögern und keine Zweifel haben, daß er an den glauben muss und will, der dieses Sündenproblem gelöst hat: Jesus Christus am Kreuz! Das macht man dann aus Überzeugung und im Vertrauen - nicht krampfhaft und fanatisch, sondern mit Hoffnung und ohne Zweifel und im seligen Vertrauen, daß Gott das zu seinem Wort steht.

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Und wieso zweifelst du daran daß es so sein könnte? Überlege mal, wenn Gott existiert und ER ein Interesse daran hat, daß sein Reden und Wirken mit den Menschen und durch die Propheten und Apostel aufgeschrieben werden sollte, wer könnte es verhindern? Es gab viele Versuche die Bibel zu vernichten und zu manipulieren, aber letztlich hat sie sich durchgesetzt und ist das bekannteste und am meisten gelesene Buch aller Zeiten auf dieser Erde. Sicherlich gibt es schlechte und teils verfälschte Übersetzungen bzw. Übertragungen (Volxbibel, Neue Welt Übersetzung der ZJ und andere), aber als Christ weiß man das und kennt auch gute und fundierte Übersetzungen (Schlachter 2000, Revidierte Elberfelder, NeÜ...). Es kommt hier aber darauf an, daß man sich damit ernsthaft beschäftigt und es für absolut möglich hält, daß Gott in diesen aufgeschriebenen Texten seinen Willen offenbart hat. Das Wichtigste ist der Glaube an Jesus Christus, dem Vergeber unserer Sünden (Johannes 3,16).

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Wenn wir die Bibel lesen, dann wissen wir tatsächlich was der Teufel im Sinn hat: Zerstörung und Täuschung! Nicht zuletzt auch Feindseligkeiten, Irritationen, Antisymphatien, Ablehnung, theologische Streitereien und Gleichgültigkeit gegenüber unseren Glaubensgeschwistern. Nicht daß man das stets so will, aber es schleicht sich ein und der Teufel verführt, manipuliert und zerstört was eine tragende Basis unserer Beziehungen untereinander sein sollte. Das sollten wir wissen. Der Teufel ist in der Bibel symbolhaft auf zweierlei Arten ein Synonym für das Böse und Verkehrte geworden. Einmal als ''brüllender Löwe'' (1. Petrus 5,8: ''Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge''.) und als ''Engel des Lichts'' (2. Korinther 11,14: ''Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts'').

Einmal geht es um Zerstörung und Vernichtung und zum anderen um Manipulation und Täuschung. Damit hat es die Welt (als Herrschaftsbereich des Satans) und der Mensch zu tun. Der Teufel hat viel Macht. Er wurde von Gott schön und klug erschaffen - mehr als je ein erschaffenes Wesen (Hesekiel 28, 11-12). Und ebenso mit der Möglichkeit, sich unabhängig von Gott zu lösen und sich bewusst gegen ihn und seinen Willen zu entscheiden. Dies ist ja auch geschehen. Es war die erste Sünde überhaupt. Der höchste Engel Gottes, der Cherubin Satan, hatte Macht ohne Reife, war von dem, was Gott ihm gab verblendet und konnte nicht damit umgehen. So wurde er zum Teufel und Feind Gottes und der Menschen. Er ist der Herrscher der sprichwörtlichen Finsternis. Und die entsteht durch fehlendes Licht, ebenso wie Kälte durch fehlende Wärme entsteht. Darauf müssen wir uns in der Nachfolge einstellen. Damit haben wir zu tun.

Da die ungläubigen Menschen diesen realen, unsichtbaren Angriffen nur ahnungslos und schulterzuckend gegenüber stehen, gilt das Augenmerk vor allem denen, die Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland ausgemacht haben. Es geht um die Vergebung der Sünden. Das ist die heilbringende ewige Botschaft, die der Teufel den Menschen vorenthalten, vernebeln und ausreden will. Und dies gelingt ihm zunehmend als Engel des Lichts und brüllender Löwe. Wer sich nicht durch Einschüchterungen, Bibelkritik, Wissenschaft und den ''gesunden Menschenverstand'' von der Wahrheit des Evangeliums abbringen lässt, dem begegnet der Verführer eben als mystische Gestalt und verständnisvoller Einflüsterer, der einen anderen Jesus verkündigt und Heil wie Segen auf vielerlei Möglichkeiten anbietet, nur nicht durch das Blut des Lammes. Oder indem er selbstherrliche ''Gläubige'' mit Macht und Einfluss ausrüstet, und ihnen suggeriert für Jesus zu sprechen, obwohl dies überhaupt nicht der Fall ist, auch wenn es sich so anhören mag (siehe Matthäus 7, 22-23). Vergebung zeugt von Gottes Charakter - Gott ist die Vergebung in Person!

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Dreieinigkeit ist keine Lehre sondern Ausdruck dessen, was Gott für uns Christen sein will: Gott als VATER der sich uns zuwendet wie in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-17). Wenn von Gott, dem SOHN die Rede ist, dann geht es um den Hinweis auf Jesus Christus, der am Kreuz die Vergebung der Sünden ermöglichte. Wo Gott als HEILIGER GEIST auftritt und bezeichnet wird, ist das ein Hinweis auf die Gemeinschaft die Gott mit den Seinen haben will (2. Korinther 13,13). Gott hat durch Jesus Christus auch die Welt erschaffen - Johannes 1, 1-4 (Schlachter 2000): ''Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen''. Das Wort wurde Fleisch - Jesus Christus! Gott selbst ist Geist, und wohnt in einem Licht wo keiner hinkommen kann (1. Timotheus 6,16). In Jesus Christus ist Gott offenbart. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind eine Einheit, und wirken in allen schöpferischen, erwählenden und heilsbringenden Dingen zusammen. In allem, was das Leben an sich beinhaltet. Darum ist Jesus Christus auch ''das Leben'' (Johannes 14,6). Gott ist das Licht (Johannes 8,12) und bringt (ruft) zum Licht. Und logischerweise kann nur ans Licht gebracht (gerufen) werden, was zuvor blind in der Dunkelheit gewesen ist (Johannes 9,41). Dazu hat Gott alle Maßnahmen ergriffen, um heilsgeschichtlich mit, durch und am Menschen zu wirken, und sich zu offenbaren und seinen Willen mitzuteilen. Dies alles aus Gnade, Liebe und Barmherzigkeit. Dazu ist Gott als Schöpfer, Erlöser und Offenbarer nötig gewesen - bis auf den heutigen Tag!

Diese Offenbarungen sind allgemeiner Natur, einmal durch die Schöpfung ersichtlich (Römer 1, 18-20), und durch die Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus (das Wort wurde Fleisch - Johannes 1,14) sowie durch den Heiligen Geist, der als Erneuerer, Erinnerer, Tröster, Versiegeler und Offenbarer wirkt und handelt (u.a. Lukas 12,20). Die menschlichen Begrifflichkeiten können Gott nicht erfassen. Man kann die Ewigkeit nicht denken. Ebenso das Wesen Gottes in seinen Offenbarungen verstehen. Gott ist mehr als die Summe seiner Segnungen. Im Himmel werden wir alles sehen - 1. Johannes 3,2: ''Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist''. Dann werden wir den ''einen'' Gott sehen. Durch den Sündenfall erleben wir Gott so, wie es uns in der Bibel gezeigt wird: Als Schöpfer-Vater, als Erlöser in Jesus Christus und als Heiligen Geist, der das Leben aus Gott bewirkt und schenkt, und uns als Gläubige eine innige Beziehung zum ewigen Gott ermöglicht. Im Himmel werden wir das alles in einer Person sehen, denn dann sind wir am Ziel des Glaubens - 1. Petrus 1, 8-9: ''Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit''. Dann werden wir keine Fragen mehr haben, weil durch unser erneuertes Herz uns ganz neue Welten eröffnet werden - Matthäus 5,8: ''Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen''. Halleluja!

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Es ist letztlich alles auch eine Frage der Prioritäten. Wenn wir auf alle Fragen eine Antwort hätten, wüssten wir es dann was Gott will und was nicht? Gottes Gedanken sind höher und weiter als unsere Gedanken. Das zum einen. Was vor der Erschaffung der Welt gewesen ist, wissen wir nicht. Es kann durchaus sein, daß die Erde schon in einer anderen Art und Weise (wie auch immer) lange vorhanden war (andere Funktionen und Lebensbereiche hatte) als wir das wissen können. Ob die Datierungen von Fossilien immer richtig sind, wäre eine andere Frage. Aber selbst wenn, so würde das nur besagen, daß eine Art Leben schon vor dem Menschen da war. Für Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag und umgekehrt. Also kann Gott auch Dinge erschaffen, die tatsächlich so alt sind wie wir das feststellen können und andere Dinge, die jünger sind darum herumbauen. Warum und wie auch immer. Gott rechnet anders. Gott geht es darum (aus gutem Grund) daß die Menschen an Ihn glauben und nicht logisch alles nachvollziehen sollen was ihn betrifft. Dazu sind wir, trotz aller Versiertheit auf vielen Gebieten, nicht fähig. Gott ist so gewaltig und unerforschlich, daß man ihm nur im Glauben begegnen kann. In der Ewigkeit wird das dann anders sein - aber da kommen wir nicht hin ohne von neuem geboren zu sein (Vergebung der Sünden in Jesus Christus). Alle Fragen werden einmal beantwortet sein bzw. keine Bedeutung mehr haben. Manches muss man nicht wissen und kann dennoch im Frieden und Vertrauen zu Gott sein Leben als Christ sinnvoll leben.

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Wie wird es im Himmel sein? Taschenbuch

https://www.amazon.de/wird-Himmel-sein-William-MacDonald/dp/3893977821

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Die Bibel – absolut glaubwürdig! LIVE-Vortrag «Reformationsfeier: Europa und die Bibel»

https://www.youtube.com/watch?v=fHejfjzldOg

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