Mein Freund ist homophob und ich einfach nur perplex.

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45 Antworten

Meiner Meinung nach überreagierst du gar nicht. Ich finde es vollkommen angebracht so auf dieses Thema zu reagieren, du hast meinen großen Respekt dafür. Sofern du nicht damit einverstanden bist solltest du es mit ihm ausdiskutieren. Ihm deine Standpunkte erklären, ihm versuchen klar zumachen das du nicht mit jemandem klar kommst der das persönliche Leben anderer Menschen nicht zu würdigen weiß. Er sollte dabei deine Meinung akzeptieren.

Viel Glück, ich hoffe ihr bekommt alles geregelt, und das er vielleicht irgendwann lernt Menschen so zu akzeptieren wie sie sind.

Wenn er dir gegenüber offen sagt, dass er das ekelhaft findet, dann kannst du ihm auch offen sagen, dass du da anderer Meinung bist und dass du seine Ansichten nicht gut findest. Und wenn er abfällige Bemerkungen gegenüber homosexuellen Mitschülern macht, dann solltest du das auf jeden Fall sofort ansprechen und sagen, dass das in höchstem Maße unsozial ist.

Ihn deshalb gleich Fallen zu lassen kann ich dir nicht raten. Menschen können ihre Meinung ändern. Meine heute beste Freundin äußerte sich in der ersten Zeit nach unserem Kennenlernen häufiger abfällig über Homosexuelle. Da fielen Bemerkungen wie: „Bei uns im Haus wohnt ein schwuler Zahnarzt, zu dem würd ich nicht gehen, da weiß man ja gleich wo der seine Hände vorher hatte.“ oder auch, dass es gar nicht erstrebenswert ist, dass Homosexualität gesellschaftlich akzeptiert wird, weil das die Menschen nur darin bestärkt das offen auszuleben. Da wusste ich mitunter echt nicht mehr was ich noch dazu sagen soll. Zumal sie eine Kommilitonin und sicher ein zum Denken befähigter Mensch war. Naja, ich habe mich ihr gegenüber dann trotzdem irgendwann geoutet und da wir uns zu dem Zeitpunkt schon eine ganze Weile kannten hat sie da offenbar erkannt, dass „wir“ auch ganz normale Leute sind. Und sie hat sich auch nicht plötzlich in meiner Nähe unwohl gefühlt (auch das habe ich schon erlebt, weil wir Lesben natürlich allem an die Wäsche wollen was zwei X -Chromosomen hat...) stattdessen hat da ein richtiges Umdenken bei ihr eingesetzt (Das sogar so weit ging, dass sie offen Interesse an mir bekundet hat). Und nachdem wir gemeinsam 5 Staffeln queer as folk angeschaut haben, ist ihr inzwischen all das was sie damals gesagt hat furchtbar peinlich. Du siehst also, dass Menschen durchaus in der Lage sind, umzudenken und nochmal über ihre Meinung zu reflektieren, insbesondere wenn sie immer wieder entsprechenden Input bekommen. Also gib ihm wenigstens die Chance seine Sicht der Dinge zu relativieren aber du musst und kannst natürlich niemanden bekehren.

Eine schöne Antwort, dankeschön. :-)

Und ja, die Chance wird er auch bekommen. Hab ihn mal gefragt ob er damit einverstanden ist, wenn wir da mal in Ruhe drüber sprechen, er sagte das wäre kein Problem. Mal schaun, was dabei rauskommt.

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Wenn er so stark religiös ist, wird er irgendwann mal auch Dir sagen was Du alles fasch machst. Solange er aber Dir gegenber nett ist, kannst Du dennoch versuchen sein religiöses Weltbild in Frage zu stellen und auf die intoleranten unmenschlichen Aspekte hinweisen. Wenn er diese Meinung von seinen Eltern übernommen hat, werden sie ihn bei der Stange halten wollen. Weil er aber noch jung zu sein scheint, würde ich versuchen bei ihm dieses Brett zu bohren, bevor er sich durch seine extreme Meinung weiter isoliert und sich nur noch in entsprechenden Zirkel aufhält.

Liebe KleineHimbeere,

Respekt, dass du dir erstmal über so etwas Gedanken machst, das ist ja leider nicht selbstverständlich. Klar ist es eine sehr schwere Situation für dich, aber ich finde trotzdem, dass du dazu etwas sagen solltest. Ich stimme deiner Aussage "Glaub woran du willst, solange es niemandem schadet oder wehtut" vollkommen zu. Auch der Tatsache, dass Homophobie sehr, sehr weh tun kann, vor allem wenn die nicht nur in seinen Gedanken existiert (denken kann er, was er will. auch homophobes. Das kann ihm niemand verbieten und das ist auch richtig so!), sondern sich auch in abfälligen Kommentaren äußert. Das würde dann nämlich schon unter Mobbing bzw Diskriminierung fallen, und spätestens da sollte man eingreifen!

Dass es sehr schwer sein wird, mit deinem Freund zu reden, das ist dir bestimmt auch schon klar :/ aber trotzdem hier noch einige Dinge, die man versuchen könnte:

  1. Die Bibel (das sagen Religionswissenschaftler und nicht die ständig kritisierenden Atheisten) ist NICHT das Wort Gottes und wurde auch nicht von diesem verfasst. Die einzelnen Abschnitte der Bibel wurden von Menschen zu unterschiedlichen Zeiten verfasst. Und Menschen sind fehlbar. Vor allem, da die Wert- und Moralvorstellungen der damaligen Zeiten mit in die Bibel eingeflossen sind.

  2. Versuche, ihm zu erklären, dass man nicht zu hundert Prozent etwas folgen sollte, sei es einem Menschen oder einem Buch, da Gott (oder wer auch immer) uns ein Gehirn gegeben hat, damit wir es benutzen und selbst nachdenken. Das sollte er auch mal tun. Und nicht nur alles nachplappern, was in einem mehrere tausend Jahre alten Buch steht. Auch wenn es sein Lieblingsbuch ist.

  3. Die Bibel widerspricht sich selbst (siehe 1.). Während im Alten Testament noch von einem bösen, strafenden Gott die Rede ist (Todesstrafe, Hölle, Sodom und Gomorrha, Arche Noah etc.), spricht im Neuen Testament Jesus von der Liebe Gottes und seiner Güte. Wenn er auch an Jesus glaubt, sollte er sich mal Folgendes zu Herzen nehmen: Jesus sagt, Gott liebt alle Menschen. Egal ob schwul oder hetero oder dick oder blond oder oder oder.

  4. Im Neuen Testament steht, dass die Menschen sich lieben sollen. Das tun Homosexuelle genauso wie Heterosexuelle. Sie lieben sich und Punkt. Er hingegen hasst. Und das ist laut der Bibel falsch.

  5. In der Bibel steht, Gott habe alle Menschen erschaffen. Also auch Homosexuelle. Wenn er meint, solche Leute seien weniger Wert, dann stellt er Gottes Werk in Frage. Will er das? Außerdem steht es allein Gott zu, über andere Menschen zu urteilen.

Vielleicht lässt er mit sich reden.. Viel Glück :) Und wenn nicht, trotzdem danke dass du dir darüber Gedanken machst :)

Liebe Grüße, eine nicht gläubige, aber religiös erzogene Lesbe ;)

Deine Antwort ist einer der hilfreichsten bisher, finde ich. Dankeschön! Endlich mal konkrete Vorschläge wie ich vorgehen soll. Lieben dank :-)

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@KleineHimbeere

Bitte, immer gerne :)

Und was einige hier sagen, dass du ihm sofort die Freundschaft kündigen solltest: lass dir sowas nicht einreden. Es ist deine Entscheidung, und nur deine, mit wem du befreundet bist. Und ich finde, man kann auch trotz unterschiedlicher Ansichten miteinander befreundet sein. Das macht dich auch nicht zu einem schlechteren Menschen oder so ein Schwachsinn.

Allerdings würde ich, falls noch einmal Kommentare in Richtung des schwulen Jungen fallen, eingreifen und auch laut (am besten in Hörweite des Jungen) deinem Freund sagen, dass du das falsch findest, dass er Menschen beleidigt, nur weil sie nicht in sein Weltbild passen, oder etwas Ähnliches. Es ist in so einer Situation nämlich sehr, sehr hilfreich, wenn man verteidigt wird und merkt, dass es Leute gibt, die hinter einem stehen und einen unterstützen.

Vielleicht wäre es ein Kompromiss für euch beide, dass du ihm sagst (falls die Argumente oben nichts bringen): er kann seine Meinung haben und das ist okay (sofern es das ist für dich), aber er soll aufhören, andere Menschen zu beleidigen oder zu diskriminieren aufgrund von Dingen, für die sie nichts können.

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Du wirst seine Meinung über Homosexualität nicht ändern können. Wenn er der Ansicht ist, dass die Bibel das genau so aussagt, wie er das sieht, dann wirst du ihn nicht damit überzeugen können, dass Jesus sich auf die Seite der Schwachen und von der Gesellschaft Verachteten gestellt hat. Bestenfalls kannst du ihn mit diesem Argument davon überzeugen, abfällige Bemerkungen gegenüber Schwulen und Lesben zu unterlassen, mehr ist kaum drin. Aber das wäre ja auch schon mal ein Fortschritt...

Hallo,

wenn ihr wirklich gut befreundet seit, solltest du mit ihm ein offenes und ehrliches Gespräch suchen. Versuche ihm keine Vorwürfe zu machen, sondern versuche zu vermitteln, dass du mit seiner Handlungsweise nicht klarkommst, und es nicht tolerieren kannst das andere Leute auf Grund ihrer Sexualität o.ä. geschnitten, gemobbt oder drangsaliert werden. Das streng religiöse hat nicht unbedingt was mit dem homophoben zu tun, es gibt genügen streng religiöse Leute, die es zwar "falsch" fnden, aber trotzdem tolerieren und Homosexuelle Menschen "nicht anders" behandeln.

Reduziere ihn nicht auf seinen Glauben, oder darauf das er denk das Homosexualität "widerlich" ist, sondern sprich in erster Linie darauf an, dass du sein Verhalten und nicht seine Meinung nicht akzeptieren kannst.

Stecke nicht den Kppf in den Sand, oder ignoriere das was dich stört, sondern nutze es als Möglichkiet für deine Meinung und die Rechte anderer einzustehen!

Ich persönlich könnte nicht mit jemaden befreundet sein, der in dieser Art handelt und denkt.

An deiner stelle würde ich ihn zwar als Kumpel behalten,meinem Umfeld allerdings deutlich machen,dass ich ihn nur als freund sehe und nicht seine Auffassungen teile. Das bedeutet dass du ihn nicht unterstützen solltest wenn er wegen blöden, Homophobie Kommentaren Probleme bekommt.

Wenn du ihn so sehr magst, dann toleriere doch auch seine Religiositaet! Er hat das Recht, sich auf die Bibel zu beziehen, in der von ausserehelichem Sex dringend abgeraten wird. Ich glaube nicht, dass er etwas gegen Homosexuelle, sondern nur gegen Homosexualitaet an sich hat. Das ist ein grosser Unterschied. Als streng glaeubiger Mensch wird er demzufolge sicher auch gegen voreheliche Beziehungen sein. Sprecht in Ruhe darueber, ohne euch gegenseitig zu beschuldigen oder aufzuregen. Dann koennt ihr vielleicht doch noch zu einem Einverstaendnis gelangen.

Auf keinen Fall wuerde ich eine gute Freundschaft wegen ungeklaerter Sichtweisen sofort leichtfertig aufgeben, egal worum es sich handelt. Man sollte ueber alles diskutieren koennen und nie die Moeglichkeit ausschliessen, irgendwie oder irgendwann auf den gleichen Nenner zu kommen. Lass dir seine Ansichten und Gruende genau von ihm erklaeren und sag ganz ruhig, wie du darueber denkst. Falls du aber seine Religiositaet ganz und gar nicht teilen kannst und auch nicht an die Bibel glaubst, ist es besser, ihr trennt euch, denn auf die Dauer sollte man sich im Glauben lieber einig sein.

wenn er eine andere meinung vertritt als du, sag ihm deine meinung und lass dich ggf. auf eine diskussion ein.

wenn er homosexuelle offen diskriminiert, vertritt deine meinung, komm demjenigen zu hilfe und sag deinem freund, dass du sein verhalten falsch findest.

unabhaengig davon, um was es ueberhaupt geht, solltest du meiner ansicht nach fuer deine ueberzeugungen einstehen und auch deinem freund gegenueber nicht klein bei geben oder jemanden, den du normaler weise verteidigen wuerdest, ignorieren, nur weil dein freund eine andere meinung hat als du.

ansonsten ist homophobie nicht verboten. verboten sind verstoesse und verbrechen, die daraus hervorgehen koennen. wer homosexuelle ekelhaft findet, ob nun aus religioesen oder anderen gruenden, kann das tun. und wer da anderer meinung ist, kann auch befreundet sein mit so jemandem, solange beide die ansichten des jeweils anderen respektieren. wichtig ist nur, dass du deine ansichten nicht an seine anpasst (solange er dich nicht ueberzeugt hat) und das auch deutlich sagst und zeigst.

Sprich mit ihm noch mal über das Thema und beziehe klar Stellung. Sag, dass du nichts gegen Homosexuelle hast und sie verteidigen wirst, wenn er schlecht über sie herzieht (was ganz und gar unchristlich ist).

Dann frag ihn, ob das eure Freundschaft weiterhin sinnvoll ist.

So, nun noch etwas zum Thema Glaube und Religion, da manche das Fehlverhalten eines Einzelnen hernehmen, um darüber herzuziehen.

Wer sich so offen zu Hass bekennt, kann die Botschaft Jesu nicht richtig verstanden haben und hat auch die Bibel nicht richtig gelesen. Die Botschaft ist nämlich eine Botschaft der Liebe.

Zum Thema Homosexualität und Bibel kann ich dir nur folgenden Link empfehlen:

http://www.matthewvines.com/transcript/german/

Aber Fanatiker, deren Leben nur von Angst geprägt ist, werden darauf nicht hören.

Entweder glaube ich dem Wort Gottes - was hinsichtlich Homosexualität eindeutig ist, oder ich mache mir meinen eigenen Glauben, dann bin ich aber kein Christ.

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@KaeteK

Die Eindeutigkeit der Bibel bezüglich Homosexualität ist nicht gegeben, es sei denn man kauft falsch übersetzte Bibeln und macht sich so das Leben einfach.

Jeder, der Liebe ablehnt, nur weil sie nicht nach den eigenen Regeln läuft und/oder sogar Angst davor hat, hat Jesu Botschaft der Liebe nicht verstanden.

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@KaeteK

Wie immer reissen hier einige Eine Bibelpassage aus dem Kontext und schwandronieren darüber herum.

Für Christen gilt als oberstes Gebot die Liebe. Wer hasst, hat das System nicht verstanden.

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Genau so das leute die homosexuell sind akzeptirt sollst dubihn auh seine meinung sein lassen.jeder hat seine eigene meinug.und las deine freudschaft nicht wegen sowas kapuut machen.ist halt meinugs verschieden heit.aber du könttest ihm sagen das er das fūr sich behält und niemanden belidigen oder verlwtzen soll lg ;)

Nach meiner Lebenserfahrung neigen homophobe Menschen oft auch zu ausgeprägter Intoleranz in anderen Bereichen. Beziehungen zu intoleranten Menschen können sich recht kompliziert gestalten. Was ist denn zum Beispiel seine Meinung zur Rollenverteilung zwischen Mann und Frau? Andererseits glaube ich aus deiner Frage herauszulesen, dass die betreffende Person noch recht jung ist. Es könnte sein, dass der Junge mit zunehmender Lebenserfahrung toleranter wird. Ich würde dir raten, ihm offen zu sagen, was dich stört.

Eine sehr gute Antwort. DH!

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Ich persönlich denke, das es jedem selber überlassen ist! Ich bin Christ und denke Gott hat sich schon was dabei gedacht als er den Mann und die Frau füreinander geschaffen hat. Ich finde es auch nicht richtig, aber leben und Leben lassen.

Also ich persönlich will mit Homophoben Menschen nichts zutun haben, genauso wenig wie ich Neonazis in meinen Freundeskreis wollen würde. Jemanden wegen seiner Sexualität als widerlich und falsch zu bezeichnen, ist für mich damit gleichzusetzen, Schwarze als "hier das N-Wort einfügen" und Weiße als bessere Menschen zu bezeichnen. Und ja der Vergleich ist angebracht, beides sind Dinge die sich ein Mensch nicht aussuchen kann und angeboren sind. Auch wenn es nicht in sein Weltbild passt. Wie du dich entscheidest musst letzendlich du wissen. Ich würde die Freundschaft beenden.

Ich könnte mit diesem Mann keine Beziehung führen oder befreundet sein. Ich habe so einen Fehler ein mal gemacht, dann nie wieder. Meist bezieht sich deren Ansicht nicht nur auf einen Bereich, sondern das kann dann ganz schnell auch in Bereiche wie zB Gleichberechtigung Mann Frau u.ä. übergreifen

Kratz die Kurve. Es wird nicht bei der Homophobie bleiben, Religionen sind in vielen Dingen dogmatisch und eng. Und ja sag ihm, daß du mit jemandem, der so denkt, nicht zusammensein willst. Stell dich hinder die schwulen Jungs. Er soll sich jemanden suchen, der auch so denkt. Jemanden, der auch keinen Sex vor der Ehe will oder haben darf ;).

Es wird nicht bei der Homophobie bleiben

Nach der Beschreibung hat der Freund keine Phobie gegenüber Homosexuellen. Es sieht eher nach willentlicher Abwertung homosexueller Menschen aus.

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@Bitterkraut

wäre auch möglich, nur vielleicht hat er schon zeitig die Hetze der Religionen entlarvt und findet es persönlich auch selbstToll und denkt sich, dann wasche halt ich anderen für meine Religion das Gehirn. Wer weis?

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Achtung Ironie: Das kannst du machen: stell ihn vor die Rede, vor der ganzen Klasse, gib seine Daten an alle Homosexuellen die du kennst. Sag deiner Lehrerin dass es in der Klasse einen gibt der Schwule hasst und seinen hass bald umsetzen könnte. Er muss sich bessern oder er fliegt. Organisier eine Demo denn soetwas darf es heute nicht geben. Denn: alle müssen alles! toll finden. Wer das nicht tut kommt ins Gefängnis. Durch die gesinnungsdenunzianten im Volk.

Achtung keine Ironie: Es ist völlig in Ordnung gegen Homosexualität zu sein. Es ist nicht in Ordnung gegen Homosexuelle zu sein oder jemanden zu beleidigen. Das sind zwei Grundrechte in d Gesellschaft: sachtoleranz und personentolerNz.

Wenn du ihn wegen seiner Meinung nicht tolerieren kannst sollte er nichts mit dir zu tun haben.

Also ich finds en bissel übertrieben von deinem freund. Wenn man aufs gleich Geschlecht steht is da überhaupt nix dabei. Sag deinem freund mal dass wir im 21. Jhd. Leben und er lieber mal die Bibel weglegen soll und sich ernsthafte gedanken über sein Verhalten machen soll

Akzeptanz ist der erste Schritt zur Liebe. Also akzetiere ihn, denn seine Meinung oder sein Glauben ist letztlich nur ein Spiegelbild deiner Selbst, deiner Aengste, Vorlieben und verdraengten Wuensche. Du weisst, immer ist irgendetwas, was einem nicht passt, womit man nicht konform geht, aber das sind nur Gedanken. Folge deinen Gefuehlen und nicht deinen Gedanken. Wenn du ihn liebst, wirst du wohl eine Meninung, die sich schon morgen aendern kann, zum Mass deiner Liebe machen, wenn doch, dann wirst du halt lernen muessen, das Liebe bedeutet, alles so zu lassen wie es ist, ohne Wunsch es zu aendern. Aber daran kannst Du arbeiten, wenn du erkennst, das du mit dir selbst ein Spiel spielst. Alles Gute und viele erfuellende Liebesbeziehungen!

Hi ,

Ich finde es erstmal sehr sehr gut von dir, sich nicht von seiner Meinung mitzureißen und genauso zu denken oder so ! Das passiert leider zu oft , und das zerstört die Gesellschaft, besonders die Menschen, die homosexuell sind !

Es wird immer solche Leute geben , an deiner Stelle würde ich ihm mal ordentlich deine Meinung sagen, und wenn sich dort nichts mehr ändern lässt vielleicht den Kontakt abbrechen. Klingt vielleicht hart, da er bestimmt , so wie du's beschreibst ein ganz netter und lieber Junge ist aber wenn man in diesem Aspekt so verschiedene Ansichten hat, bzw. er so eine abfällige Sicht besitzt , dann wird sich das in anderen Aspekten wiederholen

Nebenbei ; nicht alle religiösen sind homophob, und in der Bibel steht auch nicht explizit etwas gegen Homosexuelle. Sag ihm mal, wenn Gott Homosexuelle hassen würde, würde er diese garnicht erst erschaffen haben :)

Und was ich sehr stark annehme ist, dass er selbst möglicherweise mit solchen Phantasien geplagt ist. Er versucht alles um dies zu kaschieren und ist somit homophob und kommt gar niht klar damit. Ich würd ihn eher bemitleiden, so ein minderbemitteltes Gedächtnis zu besitzen, wir leben nicht mehr im Mittelalter. Es ist oft der Fall, dass Jungs die anfangs merken dass sie vielleicht selbst so sind, alles tun um dies zu kaschieren , denn wäre er sich 100 prozentig sicher, so müsste er nicht auf anderen rumhacken und diese schlecht reden . Es müsste ihn einfach nicht interessieren !! Vielleicht ist ers, vielleicht nicht aber das was er macht ist falsch und ich könnte mit so einem Menschen nicht auskommen. Er hat einen Hass auf Menschen, die nichts dafür können und es schon schwer genug haben ! Aujfejdenfall würde ich ihm sagen, wie minderbemittelt er in dieser Hinsicht ist und dass er die Religion dafür nicht vorschieben soll und diese für seinen Hass verantworlich machen soll ! Alles Gute, Mfg Ghost 3

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