Welpe während Arbeit?

Hallo :)
Eine der größten Fragen, die ich mir immer wieder stelle, ist:
Was machen Hundebesitzer mit ihrem Welpen während sie arbeiten?
Ich selbst bin noch Schülerin und lebe noch bei meinen Eltern (bevor jemand fragt: ich bin 15, und ja ich bin der Meinung, dass man in diesem Alter schon eine gewisse Verantwortung übernehmen kann, was natürlich nicht unbedingt immer auf jeden zutrifft).
Ich bin mir natürlich bewusst, dass der Hund und vor allem der Welpe nicht (lange) allein sein kann und darf. Aber auch da gibt es eine Lösung:
meine Mutter wird den Welpen (wichtig: erst ab 17-18 Wochen) mit auf die Arbeit nehmen können (von 9.00 bis 13.00 Uhr ist sie im Büro). Ein ausgewachsener Hund wird das - wenn er gut erzogen und logischerweise stubenrein ist - durchhalten können.
Aber wie sieht das mit einem Welpen aus? Ein Welpe muss sich schließlich noch ca. alle 2 Stunden lösen, kann höchstwahrscheinlich keine 4 Stunden am Stück ruhig bleiben, usw. Die meisten raten hier von einem Welpen ab, allerdings frage ich mich:
Wie schaffen es dann “normale” Hundehalter mit Vollzeitjob (wenn er mit darf) einem Welpen gerecht zu werden? Ich meine, sich mehrere Monate frei zunehmen ist ja unmöglich.

Tut mir Leid falls die Frage etwas unklar formuliert ist, ich möchte aber klarstellen, dass  mir das Wohl des Tieres wichtiger als alles andere ist und ich lieber noch 10 mal frage, als dass ich dem Welpen irgendwie schaden würde.
Danke schon mal

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Hallo,

ich gehöre auch zu den bösen Menschen die Vollzeitarbeiten und Tiere halten - dazu lebe ich auch noch alleine.
Ich habe mir meinen ersten Hund während des Studiums gekauft und dafür ein Freisemester genommen, als ich wieder zur Uni musste war der Hund stubenrein, konnte entspannt alleine bleiben und die Grundlagen in der Erziehung waren gelegt.

Wenn ich nicht da war, ist er zu Bekannten gekommen. Läuft bis heute so. Alleine ist er eigentlich so gut wie nie, obwohl ich im Schichtdienst unterwegs bin.

Er wäre auch wohl mit 16 Wochen vier Stunden ruhig in Büro geblieben, der Knirps der hier noch rumrennen definitiv nicht. Er ist von Anfang an bei meinen Eltern gewesen und ich habe aufgepasst wenn sie Mal weg wollten, ganz anderer Typ Hund, der für das Alleine bleiben deutlich länger gebraucht hat als mein Großer - kann auch passieren.

Andere Leute nehmen ihren Urlaub sehr geschickt, und können dann ihre Abreitsprüfung schieben. Oder einer Arbeitet von zu Hause. Oder einer kann eben den Welpen mitnehmen.

Oder man holt sich keinen Welpen, sondern einen ausgewachsenen Hund, der entweder alleine bleiben kann (auch der braucht eine Eingewöhnung) oder bereits zuverlässiger Bürobehleithund ist.

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Hallo,
meiner bekommt das auch ab und an. Verträgt es gut, gibt auch mit der Umstellung keine Probleme.
Der Geruch ist schon nervig. Was ich gut finde, dass es eines der wenigen Trofus ist bei denen ich nicht das doppelte der Angegebenen Futtermenge geben muss

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Hallo
Anfang der 90er hat sich unsere Familie einen zweiten Dackel gekauft. Zum eingetragenen Züchter gefahren, die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und das getan was man nie, nie tun sollte - einen der Welpen aus Mitleid gekauft.
Voller Würmer, starke Wachstumsprobleme, Zeit seines Lebens ein Gast beim Tierarzt mit 8 Jahren an Nierenversagen gestorben.

Die "Hofhunde" waren allesamt von anderen Höfen, die die nicht über Kontakte weggingen, standen sicherlich in der Zeitung. Waren allesamt gesund und sind so im Schnitt um die 14 Jahre alt geworden. Bezahlt wurde für die Rasselbande wohl höchstens ein Kasten Bier...

Meine Großen habe ich über den TA bekommen, der Wurf stand aber auch bei eBay Kleinanzeigen drin. Astreiner LaStrami, definitiv ein genialer Hund. Power ohne Ende, hoher Arbeitswille, einfach Klasse - absoluter Glücksgriff. Teuer war der logischerweise nicht, ist ja "nur" ein Upsmix.

Ansonsten waren die Hunde entweder aus dem TH oder vom Züchter ohne Mitleidskauf, bzw. von Freunden.

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Hallo,
ich finde den Tip mit dem Tierarzt sehr gut! Gerade wenn die Verhaltensänderung so plötzlich auftritt.
Bei mir Rennen tlw. 4 erwachsene, unkastrierte Rüden rum. Ich lasse die nichts unter sich klären und rumgestänkert wird erst Recht nicht.
Ich würde gleich das Knurren unterbinden und dem Hund zeigen, was du dir stattdessen für ein Verhalten wünscht.
Aus der Ferne ist nicht zu sagen warum der Hund knurrt, wenn das nicht zu erkennen ist würde ich jemanden drauf schauen lassen

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Ersthund und Zweithund?

Wir haben eine 7 jährige Leonberger Hündin und seit einigen Tagen einen 8 Wochen alten Leonbergerwelpen.

Die beiden verstehen sich meist ganz gut aber (vor allem gegen Abend) will die Kleine spielen und fängt an die Große immer heftiger zu beißen. (Pfoten Rute Leftzen Nase. Alles was sie erreichen kann) wenn die Große mal quitscht oder knurrt wird das ignoriert.

unsere Große versucht zwischendurch den Kopf auf die Kleine zu legen um sie zu beruhigen. Manchmal legt sie auch ne Pfote drüber und klemmt den Welpen leicht ein. Sie ist dabei aber vorsichtig und weiß genau, dass sie nicht ihr volles Gewicht einsetzten darf. (Da haben wir schon oft beim Spielen mit kleineren Hunden beobachtet)

Das regt die Kleine aber noch mehr auf. Sie fängt an zu quitschen, kläffen und Knurren. (Spielerisch aber laut ist es trotzdem) wenn die Große aufsteht und weggeht wird hinterhergedackelt und erneut angegriffen. Die einzige Möglichkeit den Welpen ‚loszuwerden‘ wäre vermutlich den Raum zu verlassen. Aber das sie die 7 jährige (verständlicherweise) nicht ein. Irgendwann fängt sie auch an mit zu spielen und wird mit der Zeit immer gröber (und auch lauter)

An sich: schön das sie spielen. Da spricht ja nix gegen.

Aber: der Welpe zampelt sich immer weiter auf und würde spielen bis zum umfallen (wortwörtlich)

Problem: wenn der Welpe mit uns spielen wollen würde könnten wir einfach abblocken. Aber alleine (zwischendurch ist halt nur ein Mensch da) kann man nicht beide Hunde voneinanderen einigermaßen fernhalten um ne Pause zu machen.

Die Kleine alleine einsperren können wir noch nicht. Sie hat noch nicht gelernt allein zu bleiben.

Die Große wegsperren fände ich falsch. Sie fängt nie an. Außerdem will sie immer bei uns sein und ich will nicht, dass sie Eifersucht entwickelt.

wenn man die Kleine auf den Arm nimmt strampelt sie und mit ihren 10kg kann man sie auch nicht lange festhalten. Außerdem quitscht sie einem dann direkt ins Ohr und fängt trotz Ermahnungen an in Hände arme Kinn und alles was sie erreichen kann zu beißen.

Wenn man sie auf dem Boden festhält ist es ähnlich, nur das die Große dann ankommt und provoziert. (Etwas was sie generell gern mal macht. Wenn n Hund festgehalten wird und nicht zu ihr soll rennt sie erst recht hin)

wisst ihr ne Möglichkeit den Welpen zu beruhigen? Ohne einen Hörsturz zu erleiden?

(Und mit nem anderen Spielzeug ablenken funktioniert auch nicht)

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Hallo,
den großen Hund von nervendenken Fellbündel schützen.
Ich habe mir die Welpen im Knien zwischen die Oberschenkel gesetzt und vor der Brust fixiert. Ruhig reden, sanftes, langsames streicheln und das Haifischgebiss von den Händen fernhalten. Der Hund lernt Recht schnell, dass dann Ruhe ist. Wenn die Große abgefackelt kommt - schick sie auf ihren Platz, provozieren ist nicht!
Als andere Möglichkeit bliebe, dass ihr den Welpen in einen hohen Karton oder eine Box setzt. Nicht reinsetzen und Klappe zu, sondern reinsetzen und beim Welpen bleiben. Parallel kannst du die Box so aufbauen, dass sie dort gerne reingeht und dort Ruhe findet.

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Hallo,
über das draußen lassen an sich würde ich mir nicht so viel Gedanken machen , wie über die Länge Zeit des alleine seins.
Bei Außenhaltung ist zu bedenken, dass der Bereich des Hundes durch Dritte mainpuliert werden kann.
Vielleicht findest du ja eine andere Lösung, so dass der Hund nicht so lange alleine sein muss.

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Hallo,
wenn der Hund nicht häufig erbringen cht und ansonsten für ist würde ich mir keine Sorgen machen. Hunde kotzen manchmal.
Sollte er häufig morgens erbrechen, kann es sein daß ihm längere nüchterne Phasen auf den Magen schlagen

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Hallo,
bei so unspezifischen Geschichten muss ich immer an Zügellahm denken, gerade wenn ggf. wenn die Lahmheit wechselt.

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Hallo,
das klingt so als würde das Tier über die Hand geritten. Das ist für das Pferd weder besonders angenehm noch gesund.
Mit 22 Jahren würde ich einfach allgemein an der Gymnastikziehung arbeiten und das mit dem Tölt dem Tier zu liebe lassen.

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Hallo,
das Tierheim wird den Hund zurück nehmen. Anrufen, Probleme ehrlich schildern, auch wie der Hund bis jetzt erzogen würde und dann in Absprache mit dem TH zurück geben

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Hallo,
ein gut sitzender, auftrainierter Maulkorb hat mit Tierquälerei nichts zu tun.
Ich würde, wenn der Hund ihn für längere Zeiträume tragen muss, einen Gittermaulkorb nehmen der an den Auflageflächen gut gepolstert ist und solide verarbeitet. Dafür würde ich im Gebrauchshunderassen schauen

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Hallo,
das kommt extrem auf den speziellen Hund an. Als ich meinen meine übernehmen habe, habe ich ihn nach einer Woche in geeigneter Umgebung frei laufen lassen, ich bin davor aber auch schon mehrmals mit den Hund in Begleitung des Vorbesitzers spazieren gegangen. Welpen laufen bei mir von Anfang an frei.
Ein Hund der mich draußen ignoriert und alles andere viel interessanter findet würde nicht von der Leine lassen. Auch bei Hunden mit unklarer Vorgeschichte wäre ich sehr vorsichtig. Bis wir den Tierheimdackel freigelassen haben, hat es sicher einen Monat gedauert.
Im Garten dürfen alle von Anfang an frei rumrennen.

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Hallo,
was schweben dir denn für Lektionen vor? Der Klicker ist ein sekundärer Verstärker, er kündigt den primären Verstärker (Leckerlie, Lob) an. Wenn du denn primär Verstärker weglässt, verkommt auch der Klicker wieder zu einem beliebigen Reiz.
--> klassische Konditionierung / Pawlow

Klickern mit Pferden, bzw. Arbeit über Futterbelohnung ist bei Pferden gar nicht Mal so einfach, wenn du dort nicht mit dem richtigen Timing und der richtigen Konsequenz dabei bist, artet es ganz schnell in reine Bettelei aus oder die Lektionen stehen nicht unter Signalkontrolle - eher ungünstig bei ca. 500 kg Lebendgewicht^^

Ich würde dir für die Grundlage einen Kurs im Bereich der zirzensischen Lektionen empfehlen, mit der Methode, mit der du dich am wohlsten fühlst - muss ja noch nicht Mal mit Pferd sein - auch als Zuschauer lernt man viel. Mein Isländer hat das Kompliment und den spanischen Gruß etc. via Futter gelernt, der Spanier mit Beinlonge. Hat beides gut funktioniert.

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Hallo,
deine Entscheidung sollte nicht darauf beruhen, welche Rasse andere Leute mögen. Nur weil man eine Rasse mag, heißt es ja nicht das man ihr auch gerecht wird.
Ich persönlich mag Rassen die unbedingt mit ihrem Halter zusammen arbeiten wollen und evtl. einen leichten Hang zum extremen haben. Labrador aus einer guten Arbeitslinie, DSH aus einer sehr guten Leistungszucht, Malinois oder Hunde die ich auch sehr nah, Staffs. Alles aber keine Hunde für "nebenbei" und für Leute ohne Erfahrung oder Ahnung. Also keine Rassen für dich.

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Herder Erfahrungen?

Hallo,

Ich bin 36, als Kinder hatten wir immer Collies, meine Schwester hat sie heute noch als Familienhund. Selbst habe ich eine 6jährige Pointer Hündin. Momentan steht es zwar noch nicht an, ich möchte mir aber rechtzeitig Gedanken um einen "Nachfolger" machen. Zu oft habe ich erlebt das der nächste Hund während Herzschmerz unüberlegt einzieht.

Eigentlich bin ich vom Pointer überzeugt, obwohl die ersten Jahre echt eine Herausforderung sind. Aber mit Kind, Katzen und einer freilaufenden Hasenhorde im Garten ein Traum geworden.

Was mir an den Jagdhunden fehlt ist der Schutztrieb. Unsere Welt wird nicht freundlicher und wir leben am Ortsrand, ich gehe oft allein und im dunkeln raus, unser Grundstück ist ruhig gelegen und Meldungen von Hundediebstahl aus dem eigenen Grund häufen sich in letzter Zeit.

Ich bin auf den holländ. Herder gekommen auf der Suche nach einer Rasse die zur Not auch an den Mann geht, trotzdem Familientauglich ist. Ich möchte keinen Beißer der jeden angeht, aber eben einen Hund der beschützt.

Hat jemand Erfahrungen oder alternative Empfehlungen?

Vielen Dank

Nachtrag ;)

ich bin nicht Hundeunerfahren.

Die letzten Familien-Colli-Hündin habe ich (noch mit16) im Begleithundesport, Vierkampf und Agility geführt.

Diese Hündin war im Gegensatz zur Meinung von @dsupper eben dieser Familienhund den ich zukünftig suche.

Im Haus angenehm, beim Spaziergang sozial und folgsam, in Hof und Garten der Beschützer. Wir hatten Elterlicherseits einen Abschleppdienst/Schrottplatz mit nächtlichen Einsätzen und auch fragwürdigen Kunden, unser Hund ist über den 1,80 Zaun gesprungen um meinen Vater zu verteidigen oder Fremde zu stellen, notfalls auch anzugehen. Und das ohne entsprechende Schutzhundausbildung.

Den Collie halte ich für mich nicht geeignet, mich stört das lange Fell und das "allzeit bereite Bellen" in jeder noch so kleinen Situation.

Mit dt. Schäferhunden habe ich in Kindheit und Erwachsenenalter schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl es in der Verwandtschaft zwei Vorzeigeexemplare gibt.

Von Kampfunderassen oder ähnlichen nehme ich aus sozialen Gründen Abstand. Meine Hündin läuft grundsätzlich frei (meist vergessen wir sogar das Halsband) und bei Fuß wenn uns Menschen entgegenkommen (sie hört zu 100%, ist sogar bei Wildaufkommen über große Distanz per Handzeichen abrufbar), trotdem werde ich durchaus angefeindet, mit einem "Kampfhund" wäre in unserer Gegend ein enspannter Spaziergang unmöglich, so gut er auch erzogen wäre.

Ich biete dem Hund Haus, Garten, Ausflauf, Joggen, Radfahren, natürlich eine Ausbildung (Welpenstunde, Junghunde, Begleithund...) und auch für den entsprechenden Hund/Wesen Hundesport.

Aber ich suche eben auch eine Rasse die im Haus verträglich mit Kleintieren und Kindern ist (mein Sohn ist 5 und man kann Kinder durchaus zum richtigen Umgang mit dem Hund erziehen).

Einen Hund der integriert werden kann und dennoch seine Aufgabe als Beschützer kennt halte ich also nicht für unmöglich.

Vielen lieben Dank

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Hallo,
wenn dir am Pointer nur der Wehrtrieb fehlt, bin ich mir nicht sicher ob die Kombi mit einem Herder glücklich ist.
Zu dem solltest du bedenken, dass ein Hund der nach vorne geht und nach vorne gehen soll, immer stark an der Grenze steht als gefährlicher Hund eingestuft zu werden.

Wenn es wirklich "Ernst" wird, sollte dir ebenfalls bewusst sein, dass sich 99% aller Hunde vertreiben lassen, wenn da jemand kommt der Ahnung hat, wie es geht! Ein Hund der das nicht macht ist entweder derart angerissen, dass er wahllos nach vorne geht oder gut zivil ausgebildet, was für private Leute verboten ist.
Nur zur Abschrecken ng solltest du dir keinen Arbeitshund kaufen, dass ist nicht fair

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Wenn du nicht zum Tierarzt gehst, würd er dich auch nichts sagen können?
Unsere alten Hunde habe ich auch nicht jedes Jahr nachimofen lassen gab kein Problem mit dem TA. Auch Tollwut lasse ich nicht jedes Jahr impfen, rät mein TA auch von ab.
Bei mir selbst schaue ich auch was nötig ist und was eher nicht, weil ich mit Impfungen immer sehr zu kämpfen habe und Recht heftig reagiere.
Ansonsten solltest du daran denken, dass es inzwischen wieder einige Krankheiten gibt die hochinfektiös sind und tödlich enden - gerade bei Welpen wäre ich da sehr vorsichtig

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Wer zahlt das? Was hat den die RB davon, Unterricht kann sie auch auf einem Schulpferd nehmen und kommt preiswerter davon

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