Kann ich ein 110 Volt Gerät auch mit 220 Volt versorgen?

7 Antworten

wäre gut zu wissen, was es für ein drucker ist. gegebenenfalls besteht nämlich die möglichkeit, den drucker entsprechend umzustellen.

einige modernere netzteile kommen mit beiden spannungen zurecht. da steht dann so was wie "100 - 250 V AC 50...60 Hz" drauf.

es gibt übrigens keine verschiedenenen kaltgerätestecker für den europäischen und amerikanischen markt. dieser stecker ist international verwendet. die sache mit der richtigen betriebsspannung überlässt man hier dem Endanwender.

lg, Anna

220 V gibt es in Europa nicht mehr. Das sind inzwischen 230 V

Wenn der Drucker direkt, ohne ein zwischengeschaltetes Netzteil am Strom betrieben wird, geht er nur dann mit 230 V wenn das auf dem Typenschild steht oder wenn er einen Umschalter 110V/230V hat.

Wenn ermit einem Steckernetzgerät betrieben wird, dann kann es sein das das Steckernetzgerät 110-230 V verträgt (das steht auf dem Steckernetzgerät), oder nur 110 V. Dann kannst Du ein 230 V Steckernetzgerät kaufen, was die selbe Spannung auf der Sekundärseite liefert wie das 110V Steckernetzgerät.

Wenn das Netzteil nur für 110V gebaut ist dann kannst du ihn nicht bei 230V betreiben.

Einige Geräte haben aber einen Schalter zum umschalten zwischen 110 und 230V.

Hmm okay, also würd vermutlich ne Sicherung im Gerät fliegen? Auf dem Drucker steht 110 Volt drauf. Ich kenn Geräte, da steht 110 V / 220 V drauf. Die haben dann ne automatische Erkennung und noch ein Trafo vorgeschalten?

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@Fredi2721

Wenn eine Sicherung drinn ist...

Es kann aber auch sein, dass dann einfach ICs drinnen aufgrund von Überspannung sterben oder die Eingangskondensatoren im Schaltnetzteil drauf gehen.

Bei den Geräten welche sowohl an 110V und 220V betrieben werden können ist keine automatische erkennung oder sonst etwas verbaut, sondern die Komponenten halten 230V aus und die Schaltnetzteile schalten den Strom im Trafo ohnehin so, dass auf der anderen Seite die 12V etc. ankommen, egal ob da jetzt am Eingang 110V oder 230V ankommen.

Die funktioniern dann auch für alle Spannungen dazwischen.

Der Unterschied zu anderen Geräten ist eben nur, dass hier bei der Herstellung explizit darauf geachtet wurde, dass das Gerät in dem Bereich noch zuverlässig funktioniert. Wenn nicht drauf geachtet wurde kann es sein, dass die Versorgungsspannung einfach nicht stabil ist (230V Gerät an 110V) oder dass die Eingangsstufe des Netzteils diese hohe Spannung nicht verträgt (110V Gerät an 230V).

Das muss auch nicht zwingend sofort ersichtlich sein, so kanns zB sein dass der Drucker zunächst normal läuft und einfach erst nach gewisser Zeit nicht mehr funktioniert.

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@Fredi2721

Bei mehr als doppelter Spannung fliegt die Gerätesicherung erst, nachdem die Elektronik bereits gehimmelt ist.

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Einige Netzteile ( Modelle) haben Bereiche in den Sie Betrieben werden können. Diese Daten stehen meist auf dem Netzteil selbst drauf ( Ranges) . Es wäre aber sicherer weiterhin einen Umspanner von 220 auf 110 Volt zu verwenden da das Netzteil entsprechend lange auf der 110 Volt Schiene Betrieben wurde.

Die Betriebsdauer spielt keine Rolle. Wichtig ist, ob das Gerät so konstruiert ist, daß es auch 230V verarbeiten kann, ohne in Rauch aufzugehen. Das hängt nicht nur vom Stecker ab.

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@weckmannu

Ich hab schon Netzteile gesehen die in Rauch aufgegagen sind auch wenn Sie den Spannungsbereich von 110 bis 240 volt Abgedeckt haben Ohne auch über Umspanner betrieben werden zu müssen. Man sollte es vermeiden ein Netzteil in höherer Spannungsbereichen zu fahren wenn es davor Längere Zeit auf niedrigeren Spannungsbereichen benutzt wurde. Daher immer versuchen es auf der Spannung weiter zu Betreiben wo es vorher benutzt wurde. die Industrie mag mit Ihren An- und Vorgaben eine gewisse Sicherheit vorgaukeln ,niemand kann aber defintiv Bestätigen inwiefern die Elektronik bereits Verbraucht wurde und wie Sie Letztendlich stabil Sie arbeitet. Vor allem wenn man Schaltnetzteile einsetzt die heutzutage überwiegend eingesetzt werden. Die entsprechenden verarbeiteten Kondensatoren darin im Vorschaltkreis sind zu 100% nicht die besten und neigen oft dazu auszufallen ,vor allem bei Spannungswechsel.

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Wenn der Drucker keinen eingebauten Spannungswandler hat, dann ist der mit der Überspannung ganz schnell durchgebrannt.

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