220 oder 240 Volt?

10 Antworten

in der theorie sind unsre 230 volt die wir hier haben 207 bis 253 volt. das ist aber nur die theorie. in der praxis haben wir eine relativ genau eingehaltene spannung von 230 volt. meistens ein paar weniger. wir haben schon bei vielen kunden gemessen und meistens so effektiv 224 bis 233 volt um den streich rum gehabt.

stellst du dein radio auf 240 volt ein, und bekommt es aber nur 230 ist es nicht so schlimm, als wenn du es auf 220 einstellst und es ebenfalls 230 bekommt. erfahrungsgemäß hält die technik länger, wenn du sie nicht immer bis an die schmerzgrenze belastest.

ergo, es wäre m.E. sinnvoller, man würde das radio auf 240 einstellen.

lg, Anna

Vielen Dank. Werde es dann so machen. Lg

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Der Unterschied zwischen 220V und 240V ist jetzt nicht sooo riesig und ist den allermeisten Geräten Latte.

Mich wundert daher, dass 220V und 240V separat verfügbar sind.

Dein Gerät scheint es sehr genau zu wollen.

Da die Spannung von Tageszeit zu Tageszeit schwankt (auch nach oben!), wären 240V die sichere Variante, da manche Transistoren im Radio evtl. minimal zu hohe Spannungen schon nicht mehr gut vertragen, so dass es schnell kaputt geht.

Für genaueres: Um welches Radiomodell handelt es sich denn und wann wurde es gebaut. Scheint ja älter zu sein?

Es geht um das Nordmende Othello 55. Aber für die Röhren ist Unterspannung doch schädlicher als Überspannung, oder nicht?

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Vielen Dank für die Antwort!

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Dass Röhren keine Unterspannung mögen, ist korrekt.

Jedoch können die übrigen Bauteile (besonders alte Kondensatoren) dir die Überspannung ziemlich übel nehmen.

(Es ist deswegen nicht zu empfehlen, ein Radio einfach so in Betrieb zu nehmen, das jahrzehntelang keinen Strom mehr gesehen hat)

Die "Unterspannung" (gerade mal. 4%) an den Röhren kann man getrost vernachlässigen, da auch in der 220V-Ära eine gewisse Unterspannung zu tolerieren war, was der Hersteller des Radios berücksichtigt haben wird.

Die Spannung kann heutzutage bis auf 250V ansteigen, wenn die Toleranz bis zum Maximum ausgreizt wird.

Gerade, wenn das Gerät unsaniert und im Orgininalzustand ist, würde ich die sicherere 240V-Einstellung wählen und am besten noch einen Trenntransformator dazwischen machen.

Zudem kann es gut sein, dass nach dem Alter ohnehin viele Bauteile ihre Werte verändert haben (besonders Kondensatoren), dass ohnehin einige Spannungen nicht mehr stimmen.

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Hierzuland liegt der Mittelwert der Netzspannung bei 230 V, mit örtlichen und zeitlichen Abweichungen von 10% nach oben und unten, also zwischen 207 V und 253 V. Da liegst Du statistisch mit 220 V genauso richtig wie mit 240 V.

Kleine Unterspannungen erhöhen das Risiko verschleißfreier Störungen bzw. Geräteausfälle. Kleine Überspannungen erhöhen den Geräteverschleiß.

Funktionieren tut beides.

Wenn dir Schonung der Bauteile und längere Lebensdauer (dieses ja schon älteren Geräts) wichtig ist, dann stell's auf 240V. So bekommt es etwas zuwenig und lebt länger.

Gilt auch für Röhren deines Othello 55!

Allgemein würde ich es bei technischen Dingen so handhaben, dass im Zweifelsfall eher überdimensioniert wird. Ich glaube allerdings nicht, dass die jetzige Einstellung nicht ebenfalls funktionieren würde.

Es funktioniert, das mit dem überdimensionieren würde ich auch so machen. Dachte nur, nicht dass mir etwas wegschmorrt. Vielen Dank für die Antwort.

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