Jesus/Bibel kopiert von früheren Ereignissen?

12 Antworten

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist, z. B.:

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Die Bibel wurde nicht verfälscht oder verändert! Es gibt kein antikes Buch, das auch nur annähernd so gut überliefert ist wie die Bibel. Zweifelt man die Bibel an, muss man erst recht daran zweifeln, ob es Cäsar, Kleopatra, Alexander den Großen usw. überhaupt gegeben hat.

Deshalb: Die Bibel ist das bestbelegte historische Dokument überhaupt. Die heute vorliegenden Übersetzungen in den großen Verkehrssprachen sind praktisch fehlerfrei und sinngemäß identisch.

Das AT (Alte Testament) wurde von Manuskript zu Manuskript mit äußerster Sorgfalt abgeschrieben. Es gibt zahlreiche gut erhaltene Handschriften, die bis auf winzige unwesentliche Abweichungen genau übereinstimmen. Sie reichen bis ins Jahr 900 n. Chr. zurück. Das liegt u.a. daran, dass das Volk Israel das AT sehr genau abgeschrieben hat. Beim Abschreiben wurden die Worte aller Manuskripte auf unterschiedlicheWeise gezählt. Sie zählten z. B. bei einem ihrer verschiedenen Tests die Zahl aller Wörter in einer neu angefertigten Abschrift. Wenn die Kopie nicht die richtige Zahl hatte, war das Manuskript unbrauchbar und wurde vergraben. Eine neue Abschrift musste angefertigt werden. Solche Maßnahmen sollten verhindern, daß nicht ein einziges Wort der Heiligen Schrift hinzugefügt bzw. weggelassen werden konnte. Auf diese Weise wurden die Schriftrollen der hebräischen Bibel von einem Jahrhundert zumnächsten sorgfältig und genau überliefert.

Auch der Vorwurf, bestimmte Prophetien seien erst nach den Ereignissen geschrieben, also gefälscht, erwies sich selbst als falsch: Vor wenigen Jahren wurden in Qumran am Toten Meer Jesajaschriften gefunden, die aus der Zeit 200-100 v. Chr. stammen. Es war nahezu eine Sensation, dass sie, obwohl 1000 Jahre älter als die bis dahin vorliegenden Manuskripte aus dem Jahr 900 n. Chr., mit diesen völlig übereinstimmen! Alle auf Jesus weisenden Prophetien sind bereits in ihnen enthalten.

Vom NT (Neuen Testament) liegen etwa 5000 Manuskripte vor, die z.T. bis in die Zeit 350 n. Chr., Auszüge gar bis 150 n. Chr. zurückgehen. Sie weichen nur äußerst geringfügig in einem Tausendstel des Textes untereinander ab!

Zum Vergleich die Daten einiger nichtbiblisch – historischer Werke: Julius Cäsar, „Der Gallische Krieg“: nur 10 guterhaltene Manuskripte aus der Zeit 900 Jahre nach Cäsars Tod! Die „Geschichte“ und die „Annalen“ des Tacitus: nur 2 Manuskripte aus der Zeit 1000 Jahre nach seinem Tod usw. Beides sind allgemein anerkannte geschichtliche Werke, die weitaus weniger gut belegt sind als die Bibel (vgl. Josh McDowel, Bibel im Test, Hänssler-Verlag 1988).

Hier ist ein interessanter und empfehlenswerter Artikel mit weiteren Informationen zum Thema: http://www.lichtarbeit-verführung.de/bibel.html

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Dass gewisse Aspekte von einer Religion zu einer anderen transferiert wurden, ist richtig.  Dennoch darf man ja nicht vergessen, dass es z.B. zwischen Horus und Jesus sehr große Unterschiede gab. Es handelt sich also sicher nicht um eine 1:1 Kopie. Auf welchen Eigenschaften soll diese (entfernte) Ähnlichkeit beruhen?

Ich sehe da mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten.

"Damit hieße es für mich aber auch, dass die Bibel somit einfach nur frei erfundenes, kopiertes, zusammengewürfeltes Zeug ist."

Diese Folgerung würde ich daraus nicht ziehen. Man kann es ja auch anders sehen: wenn bestimmte Sachen (sagen wir mal eine Flut - diese war sicher nicht weltweit, sondern lokal) in verschiedenen Religionen in ähnlicher Weise geschildert wurden, spricht das ja für eine gemeinsame Quelle oder sogar eine gemeinsame Beobachtung.

Wenn z.B. im Gilgamesch-Epos von einer Flut berichtet wurde, und gewisse Aspekte davon in biblischen Texten in ähnlicher Weise geschildert werden, was sollte ich daraus für eine Folgerung ziehen?

Sicher sind auch viele mythologische Dinge hineingemischt worden, was aber nicht gegen eine gemeinsame Quelle oder Ursache spricht.  Eine Flut ist ja nichts Unphysikalisches - wenn man die mythologischen Aspekte drum herum weglässt.

Dass Aspekte in verschiedenen Religionen in ähnlicher (aber nicht ganz identischer Weise) auftauchen, kann man an vielen Beispielen sehen: die Geschichte des jesidischen Melek Taus erinnert stark an den biblischen "Höllensturz". Der Koran greift alttestamentliche und neutestamentliche Geschichten auf, interpretiert diese aber in einer eigenen Weise.

Meist übernimmt man einen Teil, das heißt aber nicht, dass es keine Unterschiede gäbe. Und die Übernahme eines Ereignisses macht dieses ja nicht falsch.

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danke auch für diesen kommentar, wie gesagt, wenn man bei mir mit Argumenten kommt die einleuchtend wirken, kann man meine meinung durchaus beeinflussen.

Ist auf jeden Fall interessant und könnte so stimmen, ja, aber sicher kann man sich nie sein, egal auf welcher Seite man steht, deshalb wollte ich mir mal ein paar Meinunge anhören.

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Es gibt sehr viel was wir nicht wissen und sehr viel was wir nie erfahren werden.

Die Recherchenmethoden werden aber zunehmend feiner und viel Länder haben sich für die Forscher erst vor Kurzem eröffnet.

Auch viel Wissen haben Länder unter Verschluß gehalten. Aus welchem Grund auch immer (Politisch, ideologisch oder religiös).

Ein besondere Fakt ist dass man jetzt nicht mehr an einen geteilte und isolierte antike Welt glaubt, sondern dass es ziemlich viel Umtausch unter die Menschen gab.

Ein Mitnahme von Bräuche, Wissen und Kultur andere Menschen ist immer dabei gewesen.

Es ist nicht abwegig zu glauben dass ein monotheistische Religion schon vor das Judentum existierte und von zuerst kleinere Wandergruppen verbreitet wurde.

Was die eigenen Vorstellungen entsprach wurde assimiliert. Es mußte nicht immer das ganze Religion sein.

Nicht-Religiöse Quellen über Jesus etc. gesucht ...

Ich finde leider immer nur Quellen über Jesus und die Entstehung der christlichen Religion die von Leuten geschrieben wurden die von der Kirche bezahlt wurden oder selbst stark religiös sind. Das finde ich sehr einseitig weil religiöse Leute natürlich immer davon ausgehen das Gott auch exitiert und Probleme deswegen übersehen und sagen das Gottes Wege unergründlich sind. Und sie glauben ja auch das die Bibel nur die Wahrheit sagt und alles was darin steht auch so passiert ist.

Ich möchte aber mal wissen wie das nun wirklich war also wie das Christentum entstanden ist. Kann mir da jemand Quellen nennen vielleicht irgendwelche Bücher von nichtreligiösen Historikern oder so? Interessiere mich sehr für das Thema und möchte nicht immer nur lesen das man Gott für etwas verantwortlich macht und Wunder oder so als Wahrheit mit einbezieht denn ich glaube nicht an Gott.

Danke

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