Ja

Wenn ich es nicht mehr schaffe z. B. meine Eltern angemessen zu versorgen, z. B. weil mir die Sachkenntnis oder die Kraft fehlt. Dann wird mir ja wohl nichts anderes übrig bleiben. Nicht jeder kann es auch ertragen Windeln zu wechseln. Nicht jeder hat die Griffe drauf, wie man einen Menschen verletzungsfrei umdreht oder wäscht, der nicht mithelfen kann. Den Beruf des Altenpflegers lernt man schließlich 3 Jahre. Nur jemanden "lieb zu haben" reicht nicht immer.

Leider ist das eine sehr teure Angelegenheit. Meine Freundin ist Altenpflegerin bei einer mobilen Einheit. Sie kennt demente Menschen oder auch einfach nur Bewegungsunfähige, die eingeschlossen in einem Raum leben, weil die Familie sich tagsüber keine Pflege leisten kann. Wenn es mal brennt, dann sitzt die Person ausgliefert in dem Raum fest. Wenn es eben geht, will ich genau das nicht.

Da versuche ich sie zumindest in einer Tagesklinik unter zu bringen. Nur gut gemeint ist nicht auch gut gemacht.

...zur Antwort

Wenn den keiner aus der Familie bereits zusammengesucht hat, liegt viel Arbeit vor dir. Du darfst Standesämter und Kirchen abklappern, bis du alles zusammen hast. Das ist eine Fleißarbeit. Manchmal kann man die Ämter auch anschreiben und ab und an sind die Archive bereits im Internet. Aber das ist Glückssache.

Beginne mit deinem Familienstammbuch-Eintrag. Von dort musst du dich zurückarbeiten. Gucken, wo das Buch der Großeltern geblieben ist usw.

...zur Antwort

Natürlich ist es deine Frage und es sollte dabei um dich gehen, aber mir kam ein ganz anderer Gedanke: "Das arme Kind."

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird in dem Haus dauergelästert über seine Mutter. Egal wie man es dreht und wendet, sie bleibt seine Mutter. Ich finde das problematisch und unschön.

Irgendwie passt es auch nicht übereinander. Lästern und gleichzeitig vermissen.

Möglicherweise kann man das irgenwie thematisieren und "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen". Über die Zuneigung zum Kind kann man möglicherweise das Lästern abstellen. Dann ist euch beiden geholfen, dir und dem Kind.

Irgendwie ist es ein "running Gag" oder eine Gewohnheit so über diese Ex-Partnerin zu reden. Wird schon seinen Grund gehabt haben, dass sie trotz Baby gegangen ist. Das gibt mir zu denken und man sollte versuchen dieses zu durchbrechen.

Meine Mutter gab mir einen guten Rat. An den habe ich mich gehalten und bin gut damit gefahren. "Schau dir an, wie dein Mann mit seiner Mutter umgeht. So wird er zu dir sein, wenn eure Ehe in die Jahre kommt." Ist dein Mann so wie alle in der Familie oder hält er sich zurück bei den Lästereien? Behandelt er sie mit Repekt und Zuneigung? Wenn da der Wurm drin ist, ist dein Bauchgefühl nicht ganz falsch.

...zur Antwort

https://www.bonprix.de/kategorie/damen-grosse-groessen/

Wenn du wirklich sehr sparen musst, dann kann man auch bei Kik gucken.
https://www.kik.de/grosse-groessen-n518.html

Und Sorry, aber Größe 42/44 würde ich nicht als megadick bezeichnen. Das ist eine normale, handelsübliche Frauengröße. Wenn du jetzt nicht gerade 125 cm groß bist, hast du eine sehr große Auswahl.

...zur Antwort

Ein echter Mann braucht das nicht. Der kann damit umgehen und steht dazu. Natürlich ist der Übergang doof und man mag das nicht. Nach einer Gewöhnungszeit hat sich das erledigt. Denk man an die vielen, coolen Glatzenträger. Meistens tragen sie zudem interessante Bärte und haben Charkaterköpfe. Komm blos nicht auf die Idee das zuzukämmen oder mit merkwürdigen Methoden, die jeder sofort enttarnt, zu leugnen. Damit wirkt man albern.

Im Bekanntenkreis wird das nur kurz thematisiert, dann war das.

...zur Antwort

Damals war es noch üblich als Erziehungsmethode Kinder zu schlagen. Meistens geschah das mit der Hand. Ich höre noch meine Mutter rufen: "Nich annen Kopp, davon werden se doof!" Meinen Freunden, Mitschülern oder Nachbarskindern erging es genau wie mir. Somit nahm man es als "normal" hin. Sie selber bevorzugte den Kochlöffel, was ein Problem war, als Kunststofflöffel statt der Holzlöffel in Mode kamen. Denn die brachen entzwei und Stücke flogen unkontrolliert durch den Raum.

Später, als mein Vater sah, dass seine Schwiegersöhne und auch sein Sohn komplett gewaltfrei erzogen kam er ins Grübeln. Er entschuldigte sich sogar mal dafür und erklärte es so: "Ich wußte es nicht besser und dachte echt, dass ich das machen muss."

Abends wenn er nach der Spätschicht oder von der Abendschule völlig geschafft heimkam, stand meine Mutter schon parat. Sie betete ihm eine Liste unserer Verfehlungen vor und erwartete, dass sein Beitrag zu Erziehung Dresche war. Blieb das aus, war sie sichtlich enttäuscht und bemängelte das. Sie empfand das als Untergrabung ihrer Erziehungsarbeit. Lobhudelei als Gegenpart gab es nicht. Eher Anfeuerungsrufe, wenn ein Kind besonders "böse" gewesen war.

Die beiden Ältesten bekamen das Meiste ab. Mein Bruder war ein Raufbold, der oft mit zerrissener Kleidung heimkam oder schlechten Noten. Meine älteste Schwester drückte sich ständig vor ihren Pflichten oder trieb sich rum. Da half es natürlich sie mit Schläge zu empfangen (Ironie aus). Wegen ihr war mein Bruder meistens in Prügeleien verwickelt, weil er "ihren Ruf" verteidigte.

Die Ankündigung dazu war: "Warte bis Papa nach Hause kommt, dann erlebst du dein Blaues Wunder!"

Meine jüngere Schwester war immer brav. Mehr als Schimpfe hat sie nie bekommen. Sie gab sich wirklich große Mühe alles richtig zu machen. Bei mir war es durchwachsen. Ich hatte eine große Klappe und konterte oft bei meiner Mutter. Besonders Ungerechtigkeiten konnte ich nicht leiden. Sie erwartete aber Kadavergehorsam und mit dem konnte ich nicht dienen.

Da lag man dann abends im Bett und konnte vor Angst kaum einschlafen. Am späten Abend oder frühen Morgen (je nach Papas Schicht) hörte man erst das Auto und dann die Garagentür. Wenn ich wußte, dass ich "dran" war versteckte ich mich als junges Kind oft unter der Treppenverkleidung bis mein Vater eingeschlafen war. Er wußte dass, tat aber meisten so, als wäre dem nicht so. Man merkte ihm an, dass er ungern seine Kinder schlug. Meine Mutter suchte mich dann hektisch und gab irgendwann auf. Sie rief vorher laut: "Wehe, wenn ich dich morgen erwische!" Erst als Erwachsene verrieten wir ihr unser Versteck. Manchmal wusste man nicht, dass man an der Reihe war. Dann wurde man aus dem Schlaf dafür gerissen. Wenn die Großen dran waren, hielt ich mir die Ohren zu und war unglaublich froh, dass es nicht mich erwischt hatte. Geholfen haben wir uns als Kinder nie, erst später als ältere Teenager haben wir das thematisiert.

In der Schule war es auch üblich zu schlagen, mit dem Rohrstock. Als ich im 2. oder 3. Schuljahr war, wurde das "abgeschafft". Nicht wenige Lehrer fanden das unmöglich und fühlten sich eines Erziehungsinstrumentes beraubt. Danach trommelten sie wie doof auf das Pult mit dem Rohr- oder Zeigestock. Am Ende des Schuljahres war der völlig zerfranst. Diese speziellen Lehrer gingen zu verbalen Strafen über. Sie erweiterten unser Repertoire an höflichen, aber sehr tief treffenden Beldeidigungen ernorm.

Bei Streichen musste man gut aufpassen nicht erwischt zu werden. Klingelmännchen oder "Erdbeeren klauen" endeten nicht selten mit eine Backpfeife oder einen Tritt in den Hintern. Da fackelten die Nachbarn nicht lange. Wer schnell rennen konnte war klar im Vorteil. Wenn man sich bei den Eltern beschwerte, gab es Nachschlag. A) weil man keinen Ärger mit den Nachbarn haben wollte und b) weil man sich hat erwischen lassen.

...zur Antwort

Ich bin schon älter. In meiner Jugend war Nackheit nicht ungewöhnlich und dem wurde deutlich weniger beigemessen. Jüngere Kinder liefen im heimischen Garten häufiger nackig rum. Da stand dann ein Wasserfass mit dem wir spielten oder der Rasensprenger sorgte für Spass. Dafür zog man sich nicht immer einen Badeanzug an, da flogen die Sachen in die Ecke und man spielte mit dem Wasser. Nach dem "Luftrocknen" zogen wir uns wieder an.

Ich kann mich auch daran erinnern, dass nicht alle Kinder spezielle Schwimmsachen besaßen. Gerade zum Saisonbeginn waren sie rausgewachsen oder hatten nie welche gehabt. In einem nahe gelegenen Bach gingen wir gerne baden. Einige kamen direkt von der Schule dahin. Da flogen die Sachen in die Büsche und wir Kinder sprangen nackig oder in Unterwäsche ins Wasser. Das passierte in aller Unschuld und änderte sich im Laufe der Pubertät. Vor Fremden begannen wir Mädchen uns zu genieren, aber nicht im Freundeskreis. Den Jungen ist es bis heute egal, besonders, wenn sie ein paar Bier intus haben. (Naturgemäß passiert das zu Uhrzeiten, zu denen Kinder im Bett sind.) Die Damen mit Hüftgold sind da ein wenig genanter.

Es gibt immer eine Phase bei den Kindern, da sind wir denen peinlich. Nach der Pubertät erledigt sich das meistens wieder. Davor und danach ist Nackheit völlig unschuldig und egal. In all den Jahren hatten wir nie ein Problem, keiner ist aus der Rolle gefallen oder unangenehm aufgefallen.

...zur Antwort

Nun ja, mein Mann kennt mich nackt. Meine Kinder auch und meine älteren Geschwister und damals meine Eltern. Wobei das nie ein Thema war und es sich einfach so ergeben hat aus dem Leben. Man geht Schwimmen und zieht sich gemeinsam um, man begleitet sich bei Arztbesuchen oder hilft sich bei komplizierter Kleidung beim Anziehen. Im Krankheitsfall haben wir uns auch beigestanden. Verletzungen passieren nicht nur an frei zugänglichen Stellen. Da fällt dann schon mal die Buxe oder das Shirt. Nachthemden stören beim Einkremen z. B. des Sonnenbrandes bzw. bei medizinischen Salben und Wundversorgung.

Bei angeheirateten Familienmigliedern ist das nicht so. Meine Schwägerin hat uns mal beim Besuch eines FKK-Strandes begleitet. Ganz kleine Nichten/Neffen nahmen wir mit in die Umkleidkabinen, damit sie keinen Blödsinn machen oder ins Wasser fallen. Ich glaube nicht, dass sie sich heute noch daran erinnern. Wäre aber nicht schlimm.

Im Übrigen finde ich es völlig ok, wenn junge Menschen wissen wie Menschen normalerweise aussehen und nicht nur Nackte von Hochglanzfotos oder "mit Filter" kennen. Da wird ja nicht gespannt sondern, es passieren Alltagsdinge, wie Waschen, Körperpflege oder Kleidungswechsel oder ein Saunabesuch.

...zur Antwort

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Jungs spätestens ab 22:00 Uhr nur noch sehr "private" Fragen stellen. Es geht um Penisgrößen, Sexualpraktiken und Selbstbefriedigung. Dabei ist Liebe eher unwichtig, es sei denn man nimmt "Selbstliebe" dazu.

Tagsüber gibt es eher die Datingprobleme. Dabei schwingen die Themen Einsamkeit bis hin zu Depressionen mit. Ich kann es nicht beweisen, aber es fühlt sich so an, als wäre das auch schon vor "Corona" so gewesen.

...zur Antwort

Impfen aller Art bekommt man bei seinem Hausarzt.

Die Pockenimpfe kam in Deutschland 1976 aus der Mode, weil die Pocken in Europa als "ausgestorben" galten. 1972 gab es den letzten Fall. Ich denke alle über 50 haben die noch in der Reihenimpfe in der Schule bekommen.

...zur Antwort

Es wurde in jedem Jahrhundert fleißig gemordet. Auch in großem Stil. Hilter war weder der Erste noch der Letzte seiner Art.

Was ist für dich "industrieller Mord"? Die Gaskammern? Dort starb nur ein Teil der Opfer des Dritten Reiches. Und Gefangenentransporte im großen Stil gab es in vielen Ländern.

...zur Antwort

Wie kann es gesund sein, wenn du nicht in den Schlaf findest und gerädert aufwachst?

Wenn es einem nicht gut tut, dann lässt man es einfach. Da ist es natürlich völlig logisch die Nr. 2 Monate weiter zu treiben und anschließen im Netz zu fragen, ob das gut ist. (Ironie aus)

Milliarden von Menschen benutzen Kissen, wie kommt man auf die Idee das zu lassen? Vor allem wenn man vorher gar keine Beschwerden hatte. Der fehlende Schlaf schadet dir mehr als du denkst.

...zur Antwort

Die hießen schon immer Schwiegersohn.

Es gibt allerdings noch den Schwippschwager/-schwägerin. Wenn ich den Ehemann meiner Schwägerin treffe ist er mein Schwippschwager. Wir sind beide angeheiratet.

...zur Antwort

Ihr solltet den Tierarzt anrufen und erst einmal fragen, ob er sie kostenlos behandelt. Manchmal haben sie einen Topf für solche Fälle.

Wenn er sich weigert, könnt ihr euch das Einfangen und hinfahren sparen.

Manchmal schickt auch das Tierheim jemandem vom Tierschutz vorbei. Aber auch das müsste man erfragen.

...zur Antwort