Ist die Torah noch zu halten?

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Du liegst richtig. Das Neue Testament ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zum Alten Testament.

Warum betrachten dann die Christen so viele GEbote als nicht bindend, vom Essen von Meeresfrüchten oder Hasen bis hin zum Zinsverbot und zum Gebot der Nächstenliebe?

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Was lehrte Jesus in bezug auf das Gesetz?

Manche Christen meinen, daß Jesus, indem er das Gesetz „erfüllte“, es außer Kraft setzte bzw. durch ein neues Gesetz der Liebe ersetzte. Stimmt das?

Von Bill Bradford

Manche Konfessionen und Kirchen vertreten die Ansicht, daß sich Jesu Lehre in bedeutender Weise von der Unterweisung des Alten Testaments unterscheidet. Danach soll Jesu Lehre die Lehre des Alten Testamentes aufgehoben bzw. ersetzt haben. Stimmt das?

Leider haben manche, die sich als Jesu Nachfolger bezeichnen, die Bedeutung von der „Erfüllung des Gesetzes“ verdreht. In Wirklichkeit verstehen sie seine Lehre nicht. Sie meinen, daß das Gesetz, da Jesus es „erfüllt“ haben soll, nicht länger bindend gültig ist und wir es deshalb nicht halten müssen. Andere meinen, daß Jesus das Gesetz ergänzte, indem er ihm seine Mängel nahm und so das „Gesetz Christi“ schuf – wie es gelegentlich genannt wird.

Diese Sichtweise impliziert, daß das Neue Testament neue Erfordernisse für die Errettung bestimmt und daß das Gesetz des Alten Testaments überholt ist. Spiegeln diese Meinungen wirklich die Lehre Jesu wider?

Wie erfüllte Jesus das Gesetz?

Das griechische Wort pleroo, das als „erfüllen“ übersetzt wird, bedeutet „vollmachen“, „vollfüllen“, „bis ins Detail vollständig machen“, „vollkommen machen“ oder „bis zum Ende durchführen“ (Thayer’s Greek Lexicon, Stichwort „fulfill“). Mit anderen Worten: Jesus sagte, er kam, um das Gesetz zu vervollständigen und es vollkommen zu machen. Wie? Indem er die geistliche Absicht von Gottes Gesetz zeigte. Der Rest des Kapitels zeigt klar die geistliche Absicht spezifischer Gebote, womit Jesus das Gesetz um eine geistliche Dimension erweiterte.

Einige verdrehen den Sinn von „erfüllen“ dahingehend, daß Jesus gesagt hätte: „Ich kam nicht, um das Gesetz aufzulösen, sondern um es zu Ende zu führen, indem ich es erfüllte.“ Dieses stimmt in keiner Weise mit seinen eigenen Worten überein. Jesus erfüllte das Gesetz, indem er Gottes Gebote erklärte und durch Beispiele erweiterte. Diese Beispiele Jesu, die in Matthäus 5 enthalten sind, zeigen uns, daß das Gesetz durch dessen geistliche Anwendung noch bindender wird, statt abgeschafft zu werden.

In einer Prophezeiung über den Messias, die wir in Jesaja 42, Vers 21 finden, lesen wir folgendes: „Dem Herrn hat es gefallen um seiner Gerechtigkeit willen, daß er sein Gesetz herrlich und groß mache.“ Das hebräische Wort gadal, das in diesem Vers mit „groß machen“ übersetzt wurde, hat die Bedeutung „groß sein“ bzw. „vergrößern“ (William Wilson, Wilson’s Old Testament Word Studies, Stichwort „magnify“).

Jesus hat das Gesetz „vergrößert“ bzw. erweitert, indem er uns den heiligen, geistlichen Umfang vom Gesetz Gottes zeigt, der mit der inwendigen Absicht zu tun hat. Er gehorchte in seinen Taten und Gedanken diesem Gesetz perfekt.

Alles wird erfüllt

Die nächste Feststellung Jesu in der Bergpredigt macht noch deutlicher, daß Jesus nicht gekommen war, um das Gesetz aufzuheben, zu annullieren oder zu ersetzen. „Ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen. Das ganze Gesetz muß erfüllt werden“ (Matthäus 5,18; Gute Nachricht Bibel). Mit diesen Worten setzte Jesus die andauernde Gültigkeit des Gesetzes der Permanenz des Himmels und der Erde gleich. Im Grunde sagte Jesus, daß das Gesetz unabänderlich bzw. unveränderlich und unantastbar ist und daher nur erfüllt statt abgeschafft werden kann.

In diesem Vers wurde ein anderes griechisches Wort für „erfüllt“ verwendet: ginomai, mit der Bedeutung „werden“, „ins Dasein rufen“ oder „in Erfüllung gehen“ bzw. „geschehen“. Bis Gottes Vorhaben mit den Menschen abgeschlossen ist – solange es Menschen aus Fleisch und Blut gibt –, wird das Gesetz Gottes als Kodex in der Heiligen Schrift notwendig sein. Nach Jesu Worten ist die Fortdauer des Gesetzes so zuverlässig wie die fortgesetzte Existenz des Universums.

Jesu Nachfolger halten das Gesetz

Darüber hinaus betonte Jesus, daß unsere Zukunft von unserer Haltung gegenüber dem Gesetz Gottes abhängt. „Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird [von anderen] der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich“ (Matthäus 5,19). Zum besseren Verständnis fügen wir dem Wortlaut dieses Verses „von anderen“ hinzu. Wie andere Abschnitte in der Bibel zeigen, werden diejenigen, die selbst das Gesetz mißachten und andere lehren, es genauso zu tun, überhaupt nicht im Reich Gottes sein.

Damit stellt Jesus klar, daß diejenigen, die seine Nachfolger sein und ins Reich Gottes eingehen wollen, der ständigen Verpflichtung unterliegen, Gottes Gesetz zu ehren und zu gehorchen. Wir dürfen das Gesetz nicht einmal durch das Weglassen eines „i-Punkts“ oder eines Kommas mindern (Vers 18, Gute Nachricht Bibel).

Da Jesus das Gesetz Gottes hielt, ist es nur logisch, daß auch seine Nachfolger das Gesetz halten und es andere lehren werden (1. Johannes 2,2-6). Daran kann man die wahren Diener Jesu erkennen. Sie folgen diesbezüglich dem Beispiel, das Jesus uns gegeben hat (Johannes 13,15).

Besser als die Pharisäer und Schriftgelehrten

Mit seiner letzten Feststellung bei der allgemeinen Behandlung des Gesetzes Gottes unterstreicht Jesus die Bedeutung der vorangegangenen Worte über das Gesetz. Er ließ keinen Zweifel darüber, daß er in bezug auf den Gehorsam von seinen Nachfolgern einen Standard erwartete, der weit über das hinausging, was sie jemals vorher gehört hatten. „Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen“ (Matthäus 5,20).

Wer waren die Schriftgelehrten und die Pharisäer? Die Schriftgelehrten waren die bekanntesten Gesetzeslehrer – die Interpreten des Gesetzes, die Gebildeten, die Experten. Viele hielten die Pharisäer für das herausragendste Beispiel des Judentums. Ihr Moralkodex war strenger als die Vorschriften im Gesetz des Mose und gründete sich zum größten Teil auf ihre jahrelangen Traditionen. Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren beide sehr streng und im Judentum respektiert (Apostelgeschichte 26,5).

Die Schriftgelehrten sahen sich als Experten in der Gesetzesauslegung, während die Pharisäer die gerechteste Anwendung des Gesetzes für sich in Anspruch nahmen. Für sie muß Jesu Aufruf an seine Jünger, ihre Gerechtigkeit müsse besser sein als die der Pharisäer, eine große Überraschung gewesen sein!

Gewöhnliche Juden sahen in den Pharisäern den Gipfel der persönlichen Gerechtigkeit, die sie wohl nie erreichen konnten. Jesus meinte aber, daß die Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht ausreichte, um ihnen den Eintritt in das Reich Gottes zu garantieren. Welche Hoffnung hatten dann andere Menschen?

Jesus verurteilt religiöse Heuchelei

In Wirklichkeit war die Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer äußerst problematisch, denn sie beruhte auf dem äußeren Anschein. Für Beobachter schienen sie das Gesetz konsequent zu halten, aber in ihren Gedanken – die kein Mensch erkennen kann – verstießen sie gegen das Gesetz.

Jesus verurteilte diese Heuchelei scharf: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier! ... Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht“ (Matthäus 23,25. 27-28).

Diese selbsternannten Religionslehrer betonten kleinere Aspekte des Gesetzes und ignorierten die gewichtigeren Fragen. „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen“ (Matthäus 23,23).

Jesus war die Gerechtigkeit des ganzen Gesetzes wichtig. Er verurteilte die Schriftgelehrten und Pharisäer, weil sie das Wichtigste im Gesetz – dessen geistliche Hauptaspekte – ignorierten. Sie waren bei der Beachtung ihrer eigenen Traditionen sehr genau, ließen sich jedoch die Freiheit, sich über klare Anweisungen Gottes hinwegzusetzen. In einigen Fällen erhoben sie die Traditionen über das Gesetz (Matthäus 15,1-9).

Ihre Motive waren sehr menschlich: Selbsterhöhung und Eigeninteresse. Bei bestimmten Dingen, die man besser privat machen soll – Beten, Fasten und Almosen geben – zogen sie eine Schau ab. Alle konnten sie dabei sehen und für gerecht halten (Matthäus 6,1-6; 23,5-7).

Religionslehrer hielten das Gesetz Gottes nicht

Gleich nachdem er klargestellt hatte, daß es nicht seine Absicht war, das Gesetz Gottes abzuschaffen, gab Jesus einige Beispiele von Traditionen und Lehren jüdischer Religionslehrer, bei denen die Absicht des Gesetzes nicht beachtet wurde. Sein erstes Beispiel war das sechste Gebot „Du sollst nicht töten“.

Alles, was die Pharisäer in diesem Gebot erkennen konnten, war, daß das Töten eines Menschen verboten war. Jesus lehrte die offensichtliche Absicht des Gebots: Nicht nur die Tat selbst, sondern jeder Gedanke und jede innere Haltung, die zum Mord führen, sind ebenfalls verboten. Dazu gehören unberechtigter Zorn und Verachtung (Matthäus 5,21-26).

Ähnlich verhält es sich beim siebten Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“. Die Pharisäer verstanden wohl, daß eine sexuelle Beziehung mit einer Frau außerhalb der Ehe Sünde war. Wie beim sechsten Gebot hätten sie wissen sollen, daß das Gelüsten nach einer Frau bereits Sünde war, weil man damit das Gebot im Herzen übertrat.

Mit solchen Beispielen zeigte Jesus, wie die Pharisäer wie „Becher und Schüsseln“ waren, die außen sauber waren, „innen aber sind sie voller Raub und Gier“ (Matthäus 23,25). Jesus lehrte zwar, daß man die Gebote sozusagen nach außen hin – dem sichtbaren Buchstaben nach – halten soll, daß man ihnen aber auch durch die Absicht des Herzens gehorchen muß. Damit hielt sich Jesus treu an die Lehre des Alten Testaments: „Denn nicht sieht der Herr auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an“ (1. Samuel 16,7).

Der Prophet Jeremia sagte eine Zeit voraus, wenn Gott einen neuen Bund mit Israel schließen wird. Bei diesem Bund werden die geistlichen Aspekte des Gesetzes im Vordergrund stehen: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben“ (Jeremia 31,33). Das wollte Gott von Anfang an (5. Mose 5,29). Das Versagen der Menschen, dem Gesetz Gottes „im Innern“ zu beherzigen (Psalm 51,8; Elberfelder Bibel), führte zum offenen Ungehorsam.

Jesus veränderte das Gesetz nicht

Bei der Gegenüberstellung der pharisäischen Sichtweise und der geistlichen Absicht des Gesetzes sagte Jesus: „Ihr habt gehört, daß gesagt ist ... Ich aber sage euch“ (Matthäus 5,21-22. 27-28). Einige nehmen fälschlicherweise an, daß Jesus seine eigene Sicht der Lehre von Mose gegenüberstellt und sich damit zur wahren Autorität erhebt. Sie gehen davon aus, daß Jesus sich dem mosaischen Gesetz widersetzte oder es in bestimmten Punkten revidierte.

Man kann es sich schwer vorstellen, daß Jesus, nachdem er gerade die Permanenz des Gesetzes und seinen Respekt davor mit Nachdruck zum Ausdruck gebracht hatte, fortfuhr, indem er die Autorität des Gesetzes unterminierte. Jesus war nicht inkonsequent. Er ehrte und erhielt das Gesetz in allen seinen Worten und Taten aufrecht.

In diesem Kapitel stellt er sich nicht gegen das mosaische Gesetz, noch beansprucht er eine geistliche Überheblichkeit für sich. Statt dessen widerlegte er die falschen Interpretationen des Gesetzes durch die Schriftgelehrten und Pharisäer. Gerade deshalb sagte er, daß die Gerechtigkeit seiner Jünger größer sein muß als die Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer. Jesus wies seine Zuhörer auf die ursprüngliche Bedeutung mancher Aussagen im Gesetz hin.

Darüber hinaus ist es offensichtlich, daß Altes und Neues Testament sich nicht widersprechen können, denn derselbe Gott ist Autor beider Teile der Bibel. „Ich, der Herr, wandle mich nicht“, sagt Gott selbst durch den Propheten Maleachi (Maleachi 3,6).

Jesus und der Sabbat

Unter denen, die sich zur Nachfolge Jesu bekennen, ist kein biblisches Gebot eine größere Quelle der Kontroverse als das vierte Gebot – Gottes Anordnung, des Sabbats zu gedenken und ihn heilig zu halten (2. Mose 20,8-11). Gerade bei diesem Gebot unterscheiden sich die Meinungen in bezug auf die Lehre Jesu.

Einige sind der Ansicht, daß Jesus die Zehn Gebote annullierte, von denen dann neun im Neuen Testament wieder eingesetzt wurden – alle außer dem Sabbatgebot. Manche meinen, Jesus habe den Sabbat durch sich selbst ersetzt. Danach ist er jetzt unsere „Ruhe“. Andere sind überzeugt, daß wir heute überhaupt keine Sabbatruhe brauchen und daß wir an jedem Tag und zu jeder Zeit ruhen und Gott anbeten können. Ganz gleich wie die Argumente im einzelnen aussehen mögen, glaubt der überwiegende Teil des heutigen Christentums, daß Sonntag, der erste Tag der Woche, den siebten Tag der Woche – den Sabbat – ersetzt hat.

Gibt es in der Lehre oder Praktik Jesu Anhaltspunkte für diese Ansichten? Vor dem Hintergrund der klaren Lehre Jesu zur Permanenz des Gesetzes Gottes wollen wir untersuchen, was seine Haltung zum Sabbat war.

Bei einer Untersuchung der Evangelien fällt auf, daß es Jesu Gewohnheit war, am Sabbat in die Synagoge zu gehen, wo sich die Juden zur Anbetung Gottes versammelten (Lukas 4,16). Dies war seine Gewohnheit. An dem in Lukas 4 erwähnten Sabbat kündigte Jesus den in der Synagoge Anwesenden sogar seine Mission als Messias an.

Interessanterweise war es ca. 25 Jahre später die Gewohnheit des Apostels Paulus, am Sabbat in der Synagoge zu lehren (Apostelgeschichte 17,2-3). Weder Jesus noch Paulus gab die geringste Andeutung, daß sie am Sabbat nicht in der Synagoge sein sollten oder daß sie Gott an einem anderen Tag anbeteten.

Ende Teil 1

Was lehrte Jesus in bezug auf das Gesetz?Manche Christen meinen, daß Jesus, indem er das Gesetz „erfüllte“, es außer Kraft setzte bzw. durch ein neues Gesetz der Liebe ersetzte. Stimmt das?Von Bill BradfordManche Konfessionen und Kirchen vertreten die Ansicht, daß sich Jesu Lehre in bedeutender Weise von der Unterweisung des Alten Testaments unterscheidet. Danach soll Jesu Lehre die Lehre des Alten Testamentes aufgehoben bzw. ersetzt haben. Stimmt das?Leider haben manche, die sich als Jesu Nachfolger bezeichnen, die Bedeutung von der „Erfüllung des Gesetzes“ verdreht. In Wirklichkeit verstehen sie seine Lehre nicht. Sie meinen, daß das Gesetz, da Jesus es „erfüllt“ haben soll, nicht länger bindend gültig ist und wir es deshalb nicht halten müssen. Andere meinen, daß Jesus das Gesetz ergänzte, indem er ihm seine Mängel nahm und so das „Gesetz Christi“ schuf – wie es gelegentlich genannt wird.Diese Sichtweise impliziert, daß das Neue Testament neue Erfordernisse für die Errettung bestimmt und daß das Gesetz des Alten Testaments überholt ist. Spiegeln diese Meinungen wirklich die Lehre Jesu wider?Wie erfüllte Jesus das Gesetz?Das griechische Wort pleroo, das als „erfüllen“ übersetzt wird, bedeutet „vollmachen“, „vollfüllen“, „bis ins Detail vollständig machen“, „vollkommen machen“ oder „bis zum Ende durchführen“ (Thayer’s Greek Lexicon, Stichwort „fulfill“). Mit anderen Worten: Jesus sagte, er kam, um das Gesetz zu vervollständigen und es vollkommen zu machen. Wie? Indem er die geistliche Absicht von Gottes Gesetz zeigte. Der Rest des Kapitels zeigt klar die geistliche Absicht spezifischer Gebote, womit Jesus das Gesetz um eine geistliche Dimension erweiterte.Einige verdrehen den Sinn von „erfüllen“ dahingehend, daß Jesus gesagt hätte: „Ich kam nicht, um das Gesetz aufzulösen, sondern um es zu Ende zu führen, indem ich es erfüllte.“ Dieses stimmt in keiner Weise mit seinen eigenen Worten überein. Jesus erfüllte das Gesetz, indem er Gottes Gebote erklärte und durch Beispiele erweiterte. Diese Beispiele Jesu, die in Matthäus 5 enthalten sind, zeigen uns, daß das Gesetz durch dessen geistliche Anwendung noch bindender wird, statt abgeschafft zu werden.In einer Prophezeiung über den Messias, die wir in Jesaja 42, Vers 21 finden, lesen wir folgendes: „Dem Herrn hat es gefallen um seiner Gerechtigkeit willen, daß er sein Gesetz herrlich und groß mache.“ Das hebräische Wort gadal, das in diesem Vers mit „groß machen“ übersetzt wurde, hat die Bedeutung „groß sein“ bzw. „vergrößern“ (William Wilson, Wilson’s Old Testament Word Studies, Stichwort „magnify“).Jesus hat das Gesetz „vergrößert“ bzw. erweitert, indem er uns den heiligen, geistlichen Umfang vom Gesetz Gottes zeigt, der mit der inwendigen Absicht zu tun hat. Er gehorchte in seinen Taten und Gedanken diesem Gesetz perfekt.Alles wird erfülltDie nächste Feststellung Jesu in der Bergpredigt macht noch deutlicher, daß Jesus nicht gekommen war, um das Gesetz aufzuheben, zu annullieren oder zu ersetzen. „Ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen. Das ganze Gesetz muß erfüllt werden“ (Matthäus 5,18; Gute Nachricht Bibel). Mit diesen Worten setzte Jesus die andauernde Gültigkeit des Gesetzes der Permanenz des Himmels und der Erde gleich. Im Grunde sagte Jesus, daß das Gesetz unabänderlich bzw. unveränderlich und unantastbar ist und daher nur erfüllt statt abgeschafft werden kann.In diesem Vers wurde ein anderes griechisches Wort für „erfüllt“ verwendet: ginomai, mit der Bedeutung „werden“, „ins Dasein rufen“ oder „in Erfüllung gehen“ bzw. „geschehen“. Bis Gottes Vorhaben mit den Menschen abgeschlossen ist – solange es Menschen aus Fleisch und Blut gibt –, wird das Gesetz Gottes als Kodex in der Heiligen Schrift notwendig sein. Nach Jesu Worten ist die Fortdauer des Gesetzes so zuverlässig wie die fortgesetzte Existenz des Universums.Jesu Nachfolger halten das GesetzDarüber hinaus betonte Jesus, daß unsere Zukunft von unserer Haltung gegenüber dem Gesetz Gottes abhängt. „Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird [von anderen] der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich“ (Matthäus 5,19). Zum besseren Verständnis fügen wir dem Wortlaut dieses Verses „von anderen“ hinzu. Wie andere Abschnitte in der Bibel zeigen, werden diejenigen, die selbst das Gesetz mißachten und andere lehren, es genauso zu tun, überhaupt nicht im Reich Gottes sein.Damit stellt Jesus klar, daß diejenigen, die seine Nachfolger sein und ins Reich Gottes eingehen wollen, der ständigen Verpflichtung unterliegen, Gottes Gesetz zu ehren und zu gehorchen. Wir dürfen das Gesetz nicht einmal durch das Weglassen eines „i-Punkts“ oder eines Kommas mindern (Vers 18, Gute Nachricht Bibel).Da Jesus das Gesetz Gottes hielt, ist es nur logisch, daß auch seine Nachfolger das Gesetz halten und es andere lehren werden (1. Johannes 2,2-6). Daran kann man die wahren Diener Jesu erkennen. Sie folgen diesbezüglich dem Beispiel, das Jesus uns gegeben hat (Johannes 13,15).Besser als die Pharisäer und SchriftgelehrtenMit seiner letzten Feststellung bei der allgemeinen Behandlung des Gesetzes Gottes unterstreicht Jesus die Bedeutung der vorangegangenen Worte über das Gesetz. Er ließ keinen Zweifel darüber, daß er in bezug auf den Gehorsam von seinen Nachfolgern einen Standard erwartete, der weit über das hinausging, was sie jemals vorher gehört hatten. „Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen“ (Matthäus 5,20).Wer waren die Schriftgelehrten und die Pharisäer? Die Schriftgelehrten waren die bekanntesten Gesetzeslehrer – die Interpreten des Gesetzes, die Gebildeten, die Experten. Viele hielten die Pharisäer für das herausragendste Beispiel des Judentums. Ihr Moralkodex war strenger als die Vorschriften im Gesetz des Mose und gründete sich zum größten Teil auf ihre jahrelangen Traditionen. Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren beide sehr streng und im Judentum respektiert (Apostelgeschichte 26,5).Die Schriftgelehrten sahen sich als Experten in der Gesetzesauslegung, während die Pharisäer die gerechteste Anwendung des Gesetzes für sich in Anspruch nahmen. Für sie muß Jesu Aufruf an seine Jünger, ihre Gerechtigkeit müsse besser sein als die der Pharisäer, eine große Überraschung gewesen sein!Gewöhnliche Juden sahen in den Pharisäern den Gipfel der persönlichen Gerechtigkeit, die sie wohl nie erreichen konnten. Jesus meinte aber, daß die Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht ausreichte, um ihnen den Eintritt in das Reich Gottes zu garantieren. Welche Hoffnung hatten dann andere Menschen?Jesus verurteilt religiöse HeucheleiIn Wirklichkeit war die Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer äußerst problematisch, denn sie beruhte auf dem äußeren Anschein. Für Beobachter schienen sie das Gesetz konsequent zu halten, aber in ihren Gedanken – die kein Mensch erkennen kann – verstießen sie gegen das Gesetz.Jesus verurteilte diese Heuchelei scharf: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier! ... Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat! So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht“ (Matthäus 23,25. 27-28).Diese selbsternannten Religionslehrer betonten kleinere Aspekte des Gesetzes und ignorierten die gewichtigeren Fragen. „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen“ (Matthäus 23,23).Jesus war die Gerechtigkeit des ganzen Gesetzes wichtig. Er verurteilte die Schriftgelehrten und Pharisäer, weil sie das Wichtigste im Gesetz – dessen geistliche Hauptaspekte – ignorierten. Sie waren bei der Beachtung ihrer eigenen Traditionen sehr genau, ließen sich jedoch die Freiheit, sich über klare Anweisungen Gottes hinwegzusetzen. In einigen Fällen erhoben sie die Traditionen über das Gesetz (Matthäus 15,1-9).Ihre Motive waren sehr menschlich: Selbsterhöhung und Eigeninteresse. Bei bestimmten Dingen, die man besser privat machen soll – Beten, Fasten und Almosen geben – zogen sie eine Schau ab. Alle konnten sie dabei sehen und für gerecht halten (Matthäus 6,1-6; 23,5-7).Religionslehrer hielten das Gesetz Gottes nichtGleich nachdem er klargestellt hatte, daß es nicht seine Absicht war, das Gesetz Gottes abzuschaffen, gab Jesus einige Beispiele von Traditionen und Lehren jüdischer Religionslehrer, bei denen die Absicht des Gesetzes nicht beachtet wurde. Sein erstes Beispiel war das sechste Gebot „Du sollst nicht töten“.Alles, was die Pharisäer in diesem Gebot erkennen konnten, war, daß das Töten eines Menschen verboten war. Jesus lehrte die offensichtliche Absicht des Gebots: Nicht nur die Tat selbst, sondern jeder Gedanke und jede innere Haltung, die zum Mord führen, sind ebenfalls verboten. Dazu gehören unberechtigter Zorn und Verachtung (Matthäus 5,21-26).Ähnlich verhält es sich beim siebten Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“. Die Pharisäer verstanden wohl, daß eine sexuelle Beziehung mit einer Frau außerhalb der Ehe Sünde war. Wie beim sechsten Gebot hätten sie wissen sollen, daß das Gelüsten nach einer Frau bereits Sünde war, weil man damit das Gebot im Herzen übertrat.Mit solchen Beispielen zeigte Jesus, wie die Pharisäer wie „Becher und Schüsseln“ waren, die außen sauber waren, „innen aber sind sie voller Raub und Gier“ (Matthäus 23,25). Jesus lehrte zwar, daß man die Gebote sozusagen nach außen hin – dem sichtbaren Buchstaben nach – halten soll, daß man ihnen aber auch durch die Absicht des Herzens gehorchen muß. Damit hielt sich Jesus treu an die Lehre des Alten Testaments: „Denn nicht sieht der Herr auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an“ (1. Samuel 16,7).Der Prophet Jeremia sagte eine Zeit voraus, wenn Gott einen neuen Bund mit Israel schließen wird. Bei diesem Bund werden die geistlichen Aspekte des Gesetzes im Vordergrund stehen: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben“ (Jeremia 31,33). Das wollte Gott von Anfang an (5. Mose 5,29). Das Versagen der Menschen, dem Gesetz Gottes „im Innern“ zu beherzigen (Psalm 51,8; Elberfelder Bibel), führte zum offenen Ungehorsam.Jesus veränderte das Gesetz nichtBei der Gegenüberstellung der pharisäischen Sichtweise und der geistlichen Absicht des Gesetzes sagte Jesus: „Ihr habt gehört, daß gesagt ist ... Ich aber sage euch“ (Matthäus 5,21-22. 27-28). Einige nehmen fälschlicherweise an, daß Jesus seine eigene Sicht der Lehre von Mose gegenüberstellt und sich damit zur wahren Autorität erhebt. Sie gehen davon aus, daß Jesus sich dem mosaischen Gesetz widersetzte oder es in bestimmten Punkten revidierte.Man kann es sich schwer vorstellen, daß Jesus, nachdem er gerade die Permanenz des Gesetzes und seinen Respekt davor mit Nachdruck zum Ausdruck gebracht hatte, fortfuhr, indem er die Autorität des Gesetzes unterminierte. Jesus war nicht inkonsequent. Er ehrte und erhielt das Gesetz in allen seinen Worten und Taten aufrecht.In diesem Kapitel stellt er sich nicht gegen das mosaische Gesetz, noch beansprucht er eine geistliche Überheblichkeit für sich. Statt dessen widerlegte er die falschen Interpretationen des Gesetzes durch die Schriftgelehrten und Pharisäer. Gerade deshalb sagte er, daß die Gerechtigkeit seiner Jünger größer sein muß als die Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer. Jesus wies seine Zuhörer auf die ursprüngliche Bedeutung mancher Aussagen im Gesetz hin.Darüber hinaus ist es offensichtlich, daß Altes und Neues Testament sich nicht widersprechen können, denn derselbe Gott ist Autor beider Teile der Bibel. „Ich, der Herr, wandle mich nicht“, sagt Gott selbst durch den Propheten Maleachi (Maleachi 3,6).Jesus und der SabbatUnter denen, die sich zur Nachfolge Jesu bekennen, ist kein biblisches Gebot eine größere Quelle der Kontroverse als das vierte Gebot – Gottes Anordnung, des Sabbats zu gedenken und ihn heilig zu halten (2. Mose 20,8-11). Gerade bei diesem Gebot unterscheiden sich die Meinungen in bezug auf die Lehre Jesu.Einige sind der Ansicht, daß Jesus die Zehn Gebote annullierte, von denen dann neun im Neuen Testament wieder eingesetzt wurden – alle außer dem Sabbatgebot. Manche meinen, Jesus habe den Sabbat durch sich selbst ersetzt. Danach ist er jetzt unsere „Ruhe“. Andere sind überzeugt, daß wir heute überhaupt keine Sabbatruhe brauchen und daß wir an jedem Tag und zu jeder Zeit ruhen und Gott anbeten können. Ganz gleich wie die Argumente im einzelnen aussehen mögen, glaubt der überwiegende Teil des heutigen Christentums, daß Sonntag, der erste Tag der Woche, den siebten Tag der Woche – den Sabbat – ersetzt hat.Gibt es in der Lehre oder Praktik Jesu Anhaltspunkte für diese Ansichten? Vor dem Hintergrund der klaren Lehre Jesu zur Permanenz des Gesetzes Gottes wollen wir untersuchen, was seine Haltung zum Sabbat war.Bei einer Untersuchung der Evangelien fällt auf, daß es Jesu Gewohnheit war, am Sabbat in die Synagoge zu gehen, wo sich die Juden zur Anbetung Gottes versammelten (Lukas 4,16). Dies war seine Gewohnheit. An dem in Lukas 4 erwähnten Sabbat kündigte Jesus den in der Synagoge Anwesenden sogar seine Mission als Messias an.Interessanterweise war es ca. 25 Jahre später die Gewohnheit des Apostels Paulus, am Sabbat in der Synagoge zu lehren (Apostelgeschichte 17,2-3). Weder Jesus noch Paulus gab die geringste Andeutung, daß sie am Sabbat nicht in der Synagoge sein sollten oder daß sie Gott an einem anderen Tag anbeteten.

Ist das Alte Testament für die Christen gültig?

Ist das Alte Testament für die Christen gültig? Auf der einen Seite widersprechen sich das neue und alte Testament sehr, jedoch steht das alte Testament immer noch in der Bibel. Ausserdem weisst dieses Zitat aus dem neuen Testament auch noch auf die Gültigkeit hin:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!

Ist es also jetzt gültig oder nicht?

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Ist in der Bibel inzest verboten?

Ich bin mit Verwunderung grad auf einen Vers gestoßen: Genesis: 19,31:

31 Da sprach die ältere zu der jüngeren: Unser Vater ist alt, und kein Mann ist mehr im Lande, der zu uns eingehen könne nach aller Welt Weise.

32 So komm, laß uns unserem Vater Wein zu trinken geben und uns zu ihm legen, daß wir Nachkommen schaffen von unserem Vater.

33 Da gaben sie ihrem Vater Wein zu trinken in derselben Nacht. Und die erste ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; und er ward's nicht gewahr, als sie sich legte noch als sie aufstand.

34 Am Morgen sprach die ältere zu der jüngeren: Siehe, ich habe gestern bei meinem Vater gelegen. Laß uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, daß du hineingehst und dich zu ihm legst, damit wir uns Nachkommen schaffen von unserm Vater.

35 Da gaben sie ihrem Vater auch diese Nacht Wein zu trinken. Und die jüngere machte sich auch auf und legte sich zu ihm; und er ward's nicht gewahr, als sie sich legte und noch als sie aufstand.

Ich kenne mich nicht gut mit der Bibel aus, da ich muslim bin! Ich lese es, weil ich in einem christlichen land bin und mich mehr mit der Religion der Gesellschaft befassen wollte!

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Warum hat Paulus und die Kirche die Lehren Jesus verändert?

Matthäus 5 Vers 17 Jesu Stellung zum Gesetz 17 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. a 18Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein b Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19Wer nun ceines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Wenn Jesus selber sagt es soll nichts verändert werden (die Gesetze der früh. Propheten). Warum hat dann Paulus und die Kirchen die Lehren von Jesus verändert?

Warum wurden die Schweinefleischverbot aufgehoben? Das mit dem Kühlschrank ist bisschen schwach, denn als das Schweinefleischverbot aufgehoben wurde, gab es keine Kühlschränke!


  1. Mose 11, 7-8 Das Schwein, denn es hat wohl durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; darum soll es euch unrein sein. Vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr weder essen noch ihr Aas anrühren; denn sie sind euch unrein.

Jesaja 66 .17 :

Die sich heiligen und reinigen in den Gärten, einer hier, der andere da, und essen Schweinefleisch, Greuel und Mäuse, sollen weggerafft werden miteinander, spricht der HERR.

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Deutung der Bibelstelle Matthäus 19, 16-26

Hallo, ich muss für die Bibelstelle Matthäus 19, 16-26 eine Deutung finden. Ich verstehe die Stelle aber nicht komplett und kann einfach keine passende Deutung finden. Die Bibelstelle lautet: > 16 Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, daß ich das ewige Leben möge haben? 17 Er aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. 18 Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: "Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; (2. Mose 20.12-16) 19 ehre Vater und Mutter;" und: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (3. Mose 19.18) 20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten von meiner Jugend auf; was fehlt mir noch? 21 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! (Matthäus 6.20) (Lukas 12.33) 22 Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt von ihm, denn er hatte viele Güter. (Psalm 62.11) 23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen. 24 Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, denn daß ein Reicher ins Reich Gottes komme. (Matthäus 7.14) 25 Da das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann denn selig werden? 26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. (Hiob 42.2) >

Quelle: http://bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/19/

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Evangelium von Matthäus 25, 1

Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen...

Wieso wird das Himmelreich gleich den zehn Jungfrauen werden? Was ist damit gemeint? Was will Jesus uns mit diesem Gleichnis sagen? Welche Bedeutung haben die Lampen? Und das Öl? Wer sind die Jungfrauen?

Bitte gut überlegte Antworten. Wer überhaupt nichts versteht, der soll auch seine nutzlosen Kommentare lassen

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Warum essen Christen Schweinefleisch, wo es doch in der Bibel verboten ist?

Hier steht in 3. Mose 11 Vers 7-8

7 und das Schwein, denn es hat gespaltene Hufe, und zwar ganz gespaltene Hufe, aber es wiederkäut nicht: unrein soll es euch sein. 8 Von ihrem Fleische sollt ihr nicht essen und ihr Aas nicht anrühren: unrein sollen sie euch sein.

und hier in 5. Mose 14 Vers 8-9

und das Schwein, denn es hat gespaltene Hufe, aber es wiederkäut nicht: unrein soll es euch sein. Von ihrem Fleische sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren.

Viele sagen aber, dass das nur für die Juden gilt, aber Jesus selbst sagt selbst in Matthäus 5 Vers 17-19:

17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. 19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.

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