In Schweiz / Österreich oder Deutschland arbeiten?

5 Antworten

Hallo,

klar ist das möglich, aber nur wenn es dir bewusst ist, dass du gleich ausgegrenzt wirst, du musst dich erstmal beweisen mit deinen qualitäten, erst dann wirst du anders angesehen.

Als Kaufmann wirst du vllt schwieriger haben als z.B Ausbildung im Handwerkl. Betrieb, da es in der Schweiz an Handwerkl Fachleute mängelt stattdessen überfüllt mit Büro-Jobs.

Wegen Bewilligung, diese bekommst du erstmal vom neuen Arbeitgeber, diese gilt 90 tage..Danach musst du dich bei der jeweiligen Gemeinde / Bezirk Anmelden . Dazu benötigt man den Mietvertrag, Geburtsurkunde, Krankenversicherung, Abmeldebescheinigung deines Alten wohnorts und Alten Ausweis. Das wird schwierig wenn du erst die Ausbildung anfangen möchtest.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Gleicht sich am ende doch eh aus, du verdienst vllt mehr ist aber dann genau so schnell weg wie hier, wenn da alles teurer ist xD
Also würde so eher wenig sinn machen, im Grunde kannst du dir das vorstellen als würdest du genau so viel verdienen wie hier.

Was ich davon halte, es ist dein Leben, mach daraus das was dir Spaß macht, wenn du dahin willst und da Arbeiten möchtest dann mach das und mach es nicht nur weil es dir andere sagen, oder weil andere nein sagen.

Ja aber im Urlaub hast du dann mehr Geld weil der Franken mehr Wert ist und man mehr verdient hat :D + Auslandskäufe

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ich kenne einige südländer die heute ne gute pension in italien verleben , was sie in detschkand nicht geschaft hätten . und ein cousar von mir konnte sich nach 4 monaten schweiz rin grundstück in portugal kaufen , trotz abzüge! das hätte er in deutschland niemals geschafft

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Hi,

in die Schweiz kannst du auswandern, wenn du bereits eine Ausbildung gemacht und Erfahrungen gesammelt hast.

Derzeit haben Leute aus folgenden Berufen Chancen auf einen Arbeitsplatz in der Schweiz:

>In der stabilen wirtschaftlichen Struktur wird entsprechend branchenspezifisches Fachpersonal benötigt. Sehr gute Chancen bei der Arbeitssuche haben IT-Spezialisten, Finanzfachleute und in der Gastronomie tätige. Hier spielen besonders die Nahrungsmittelindustrie, Versicherungs- und Bankengewerbe und der Tourismussektor eine gewichtige Rolle. Medizinische Stellen werden ebenfalls gerne von ausländischem Fachpersonal besetzt, die besonders in medizinischer Betreuung und in der Forschung gefragt sind.< (Schweizer Bundeswirtschaftsblatt Juni 2018)

Eine Aufenthaltsbewilligung gibt es nur, wenn du auf einem dieser Gebiete bereits eine Stelle gefunden hast und ebenso eine Wohnung gefunden hast. Ohne Arbeit darfst du nur einwandern, wenn du entsprechendes Vermögen nachweisen kannst. Das sind in der Schweiz Summen, von denen man normalerweise nur träumen kann. Zum Finden einer Wohnung muss man außerdem bereits einen Arbeitsvertrag vorlegen können und den Nachweis über entsprechenden Versicheungsschutz.

Mit 18 in die Schweiz auszuwandern und dort erst eine Ausbildung beginnen, kannst du also nur, wenn du das Kind sehr reicher Eltern bist, die dir diesen Spaß auch finanzieren. Sonst führt kein Weg an einer Berufsausbildung im eigenen Land und das Sammeln von einigen Jahren Erfahrung vorbei.

Du kannst dich aber jederzeit an die Schweizer Botschaft in Berlin wenden und dir das alles noch einmal ausführlich erzählen lassen.

Schönen Sonntag!

Wieso nicht? Wenn du einen Ausbildungsplatz bekommst. Man kann ja danach immer noch zurück, falls es einem nicht gefällt.

Eine Freundin von mir hat ihre Ausbildung auch in Schweiz gemacht, dort ein paar Jahre gearbeitet und zieht jetzt wieder mit Freund und Kind nach Deutschland.

Das ist aber sicher schon einige Jahre her, oder? Derzeit wird in der Schweiz nur mehr erfahrenes, qualifiziertes Fachpersonal angenommen - oder Menschen mit sehr dicken Bankkonten. Eine geringe Chance gäbe es noch, wenn man einen Beruf lernen möchte, den man in Deutschland nicht lernen kann. Bankkaufmann oder Kaufmann für Büromanagement gehören da sicher nicht dazu.

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@Tanzistleben

Irgendwas mit Design hat sie gemacht. Ist aber schon min.6 Jahre her, als sie in die Schweiz ging,

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@Morcelin

Eben. Das habe ich befürchtet. 2016 wurden die Einwanderungsbestimmungen extrem verschärft, weil zu viele Deutsche gekommen waren. Wenn das also eine Ausbildung war, die man auch in Deutschland hätte machen können, gäbe es jetzt keine Chance mehr, dafür in die Schweiz gehen zu können. Weil du Design sagst: Ich glaube, das Blaudruckverfahren für Trachten- und Haushaltsstoffe, eine uralte Handwerkstechnik, kann man nur noch entweder in einem kleinen Dorf irgendwo in Österreich und in einem ebenso winzigen Nest in der Schweiz lernen. Da hätte man wahrscheinlich Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Ich fürchte aber, das ist nicht das, was der Fragesteller möchte. 😉 Vielleicht könnte man auch eine Ausbildung zum Chocolatier bei Lindt oder Frigor machen? Das wäre ebenfalls ans Land gebunden. Sonst fällt mir nicht mehr viel ein dazu.

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Es ist so gut wie unmöglich, in die Schweiz auszuwandern. Vielleicht wenn du beruflich extrem qualifiziert bist in einer Branche, in der Fachkräftemangel herrscht oder wenn du in die Schweiz heiraten möchtest. Oder du müsstest in einem deutschen Unternehmen arbeiten, welches dort agiert.

Ansonsten haben die Eidgenossen ihre Türen vor ein paar Jahren aus Angst vor “Überfremdung“ (jawohl, gilt explizit auch für Deutsche und Österreicher) geschlossen.

Auch das ist ein gewichtiges Argument - und die Schweizer sind da sehr strikt. Sie müssen sich ja auch als Nicht-EU-Land an keine Bestimmungen halten, die innerhalb der EU getroffen wurden und werden.

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Unmöglich ist es nicht, wer genau seine Ziele kennt und sich daran festhält egal was auf einem zukommt, schafft man es!

Aller anfang ist immer schwer, aber sobald man was bewiesen hat, kontakte knüpft, wirds leichter, kopf hoch für diejenigen, die es durchziehen! :)

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was schwaffest du da von fast unmöglich? Jeden Monat wandern ca 10000 ausländische Arbeiter in die Schweiz ein, davon ca 1200 Deutsche , das heisst im Jahr 2018 werden sich wieder ca 12000 Deutsche in der Schweiz niederlassen

Schweizerische Eidgenossenschaft; Statistik Zuwanderung

https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/statistik/auslaenderstatistik/monitor/2018/statistik-zuwanderung-2018-01-d.pdf

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@swisssdog

Ich weiß jetzt nicht, was schwaffen ist, aber unter welchen Bedingungen eine Einwanderung eben doch möglich ist, habe ich glaube ich ausreichend dargelegt.

P.S. Kauf dir mal 'nen Taschenrechner! 🙄

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