Warum erschafft gott Psychopathen?

44 Antworten

Gott erschuf die ersten Zwei Menschen... Mann und Frau. Diese jedoch haben einen schweren Fehler begangen. Sie waren Perfekt erschaffen jedoch haben sie sich trotzdem Gott wiedersetzt in dem sie die frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen haben (obwohl dies nicht "erlaubt" war). Gott hatte davor gesagt das wenn sie dies tun, die nachfahren ebenfalls imperfekt werden. Das kann man ganz leicht mit einem Beispiel erklären: Wenn du Teig in eine Brotbackform mit einer Delle gibst, dann wird jedes Brot das damit gemacht wird ebenfalls diese Delle haben. Verstehst du?

Deshalb ist es nicht Gott der diese Menschen erschafft. Er hat lediglich die "Wurzeln" der Menschen erschaffen :D

Sie waren Perfekt erschaffen jedoch haben sie sich trotzdem Gott wiedersetzt

Entweder sie waren perfekt oder haben sich widersetzt. Das ist ein Widerspruch in sich.

in dem sie die frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen haben

Den Gott absichtlich dort hingestellt hat, obwohl es dafür keinerlei Notwendigkeit gab. Nicht nur das, er sprach auch ein Verbot aus, wohl wissend, dass Adam und Eva noch gar nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden konnten. Und natürlich musste er als allwissender Gott genau wissen, was passieren würde.

Er hat ihnen also absichtlich eine Falle gestellt.

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@joangf

AUF diese Frage hätten viele nur allzu gern eine Antwort. Wenn es darum geht, warum Gott das Böse zulässt, kommt nämlich recht schnell der Sündenfall im Garten Eden ins Spiel. Der Gedanke, dass Gott alles weiß, könnte leicht zu der Schlussfolgerung führen, Gott müsse schon im Voraus gewusst haben, dass Adam und Eva ungehorsam werden.

Angenommen, es wäre wirklich so gewesen. Was würde das bedeuten? Man würde Gott allerhand Negatives zur Last legen müssen, zum Beispiel dass er lieblos, ungerecht und unehrlich ist. Manche würden es sicher auch für grausam halten, die beiden vollkommenen Menschen in eine Situation zu bringen, die unweigerlich in einer Katastrophe endet. Gott wäre dann theoretisch ganz oder zumindest teilweise für all das Böse und das Leid der vergangenen Jahrtausende verantwortlich. Manch einer käme vielleicht sogar auf den Gedanken, Gott sei nicht ganz bei Verstand gewesen.

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@joangf

Okay, ich möchte davon ausgehen, dass niemand hier ein Kreationist ist, sonst kann ich leider nicht weiterhelfen.

Du kannst dir ja Interpretationen zu der Bibelstelle durchlesen, aber wie vieles in der Bibel ist diese Geschichte (zummindest für mich) eine Metapher. Dass Gott den Menschen mit einem freien Willen schuf, welcher sich auch gegen ihn widersetzen darf. Der Baum war die Versuchung. Die Moral der Geschichte ist, dass obwohl der Mensch sich manchmal gegen Gott richtet, er zwar bestraft wird aber immer in Gottes Gegenwart bleibt.

Ich denke, das mit der 'Delle' macht schon Sinn. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, die Vielfalt auf der Welt zu lassen, es gibt ja auch geistig Behinderte deren Gehirnstrukturen verschieden sind. Und ob Psychopathen jetzt von Grund auf Böse sind und es kein Weg der Behandlung gibt sei mal dahingestellt.

Falls du dich selbst zu dem Thema 'Warum gibt es Leid in der Welt' beschäftigen möchtest findest du ganz viel unter dem Begriff Theodizeefrage

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@joangf

Was ist für Dich „perfekt“? Unter Wasser atmen können? Sich in eine Schlucht stürzen und das überleben?

Perfekt ist man dann, wenn man völlig geeignet ist für einen bestimmten Zweck. Und das war bei den ersten Menschen der Fall: sie waren für den Zweck, für den Gott sie erschaffen hat, völlig geeignet.

Deshalb konnten sie nicht fliegen oder unter Wasser atmen. Sie konnten auch nicht selbst entscheiden, was Gut und Böse ist. Dafür waren sie nicht geschaffen. Verstießen sie gegen eines dieser göttlichen Gesetze, dann konnten sie nicht erwarten, das zu überleben.

Der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ erinnerte sie daran, dass Gott allein das Recht hatte, Maßstäbe für Gut und Böse aufzustellen.

Wusstest Du, dass es in Eden auch den „Baum des Lebens“ gab? Zu dem Baum hätte Gott sie geführt, nachdem er sicher sein konnte, dass sie sich nicht über ihn erheben.

Leider kam es nicht dazu. Der Mensch erwählte sich, „wie Gott zu sein“ (1. Mose 3:5). Von nun an legte der Mensch selbst den Maßstab für Gut und Böse fest — mit all den schlechten Folgen, die wir bis heute spüren.

Sowas geschieht, wenn man den Zweck, zu dem man erschaffen wurde, missbraucht.

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@Anjaaa201
Du kannst dir ja Interpretationen zu der Bibelstelle durchlesen, aber wie vieles in der Bibel ist diese Geschichte (zummindest für mich) eine Metapher.

Dazu habe ich ein schönes Zitat gefunden:

[Gott] wird von den Gläubigen als absolutes, vollkommenes Wesen verstanden, das sich naturgemäß nur absolut und vollkommen ausdrücken kann. Gottes Botschaft kann deshalb keine Interpretationssache sein. Nur das, was nicht vollkommen ist, kann auf unterschiedliche Weisen verstanden werden. Das Vollkommene kann nicht auf verschiedene Arten wahrgenommen werden. Das bedeutet: falls irgendwelche Schriften wirklich wortwörtlich zu verstehen sind, dann die eines vollkommenen Wesens! Ist eine Interpretation von Nöten, kann der Verfasser nicht vollkommen sein. Denn warum sollte ein vollkommenes Wesen sich unvollkommen ausdrücken?

Also ist Gott entweder unvollkommen oder man darf die Bibel nicht interpretieren...

Falls du dich selbst zu dem Thema 'Warum gibt es Leid in der Welt' beschäftigen möchtest findest du ganz viel unter dem Begriff Theodizeefrage

Danke, aber ich weiß, warum es das Leid in der Welt gibt. Ich muss aber auch nicht mit einem allgütigen, allliebenden, allmächtigen Gott in Einklang bringen.

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@joangf

Die Bibel ist, anders als der Koran, nicht von Gott geschrieben. Es soll eher als 'Eingebung' verstanden werden. Zwar wurden die Menschen, die die Bibel geschrieben haben durch den Heiligen Geist beeinflusst, aber dennoch gibt es Ungenauigkeiten. Die Bibel ist Gottes Wort in Menschenwort.

Das mit der Theodizeefrage war an den Fragesteller.

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@Anjaaa201
Zwar wurden die Menschen, die die Bibel geschrieben haben durch den Heiligen Geist beeinflusst, aber dennoch gibt es Ungenauigkeiten.

Womit dann die Bibel kein valider Maßstab mehr ist, weil niemand weiß, was "Ungenauigkeiten" sind und was nicht.

In der Praxis sind es immer dann Ungenauigkeiten, die interpretiert werden müssen, wenn es um negative Aspekte geht...

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Warum hat er die Früchte erschaffen?

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@castoff

Um herauszufinden, warum Gott Leid zulässt, müssen wir einen Gedankensprung in die Zeit machen, in der alles Leid seinen Anfang nahm. Als Satan Adam und Eva zum Ungehorsam gegen Gott verleitete, zog er etwas Wichtiges in Zweifel. Es war jedoch nicht Gottes Macht. Auch Satan weiß, dass Gottes Macht grenzenlos ist. Was er in Zweifel zog, war vielmehr Gottes Recht zu herrschen. Satan stellte Gott als Lügner hin, der seinen Untertanen Gutes vorenthält, und beschuldigte ihn somit, ein schlechter Herrscher zu sein (1. Mose 3:2-5). Er behauptete indirekt, den Menschen ginge es besser, wenn sie nicht von Gott regiert würden. Das war ein Angriff auf Gottes Souveränität, auf sein Recht zu herrschen.

1.Mose 3:2-5: Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume* des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist,+ hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘ “ Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott*, erkennend Gut und Böse.“

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@DeeJaySteeLP

Das war nicht meine Frage. Meine Frage lautete: Warum hat er die Früchte erschaffen?

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@castoff

Na der war ein verkappter Fructarier, darum ist er ja auch gestorben. An Mangelernährung plus mangelder Anbetung. "Götter"-Friedhof, Abteilung Einzel - "Götter", Grab Nr 17.

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@Sleipnir18

das ist Aufgabe der Person, die solche leeren Aussagen in den Raum stellt, nicht des geneigten Lesers

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@Sleipnir18

Das ist scheinbar die einzige Antwort die ich darauf bekomme. hm...

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Meiner Ansicht nach kann man dies im Christentum nicht so betrachten. Liest man längere Teile der Bibel, dann stellt man fest, dass Gott immer wieder sehr liebevoll von seiner Schöpfung spricht in dem Er ausführt wie er Ressourcen für jedes Lebewesen bereitstellt und auch jedes Lebewesen in jedem Detail kennt.

Mit der Aussage "im Mutterleib geformt" soll also meiner Ansicht nach ausgedrückt werden, dass Gott vor der Erschaffung der Welt dich kannte, trotz deiner Makel alles bereitsgelegt hat, damit du geboren wirst und dass Gott dich liebt obwohl du unvollkommen bist.

Wir Menschen sind durch die Sünde eine gefallene Spezies, was sich natürlich in unseren Genen auch niederschlägt, wie z.B. die MAOA-Gene mit als Ursache für das Verhalten von besonders gewalttätigen Menschen angeführt werden und in Diskussion sind Menschen zu so genannten "Natural Born Killer" zu machen.

Anders als man meinen könnte kommen aber Psychopathen nicht als Psychopathen auf die Welt, man geht davon aus, dass es jedoch durch genetische Vorbelastung und Fehlentwicklungen in der frühen Kindheit zur Entwicklung zum Psychopathen kommt.

Niemand kommt mit einer fertigen Hirnstruktur auf die Welt. Das Gehirn eines Kindes entwickelt sich erst und wird dabei durch Erfahrungen beeinflußt, z.B. traumatische Erlebnisse wie Kindesmißhandlung.

Schwere Misshandlungen im frühen Kindesalter können die Entwicklung des kindlichen Gehirns so stark beeinträchtigen, dass dauerhafte Schäden zurückbleiben. Die Störungen der Hirnfunktion lassen sich noch im Erwachsenenalter nachweisen.

https://www.spektrum.de/magazin/wunden-die-nicht-verheilen/828890

Den Menschen prägt vor allem die frühe Entwicklung. Erfährt hier jemand ein Trauma, kann er eine psychopathische Persönlichkeitsstörung entwickeln.

https://www.focus.de/gesundheit/videos/geheimnisse-des-gehirns-teil-4-das-laeuft-im-gehirn-von-psychopathen-anders-ab-als-in-ihrem_id_5173331.html

Erfährt hier jemand ein Trauma, kann er eine psychopathische Persönlichkeitsstörung entwickeln.

Das trifft aber nicht auf alle Psychopathen zu!

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Was wissen wir von Gott wirklich?Religiöse Schriften sind jedenfalls bisher nicht geeignet, uns eine tatsächliche Wirklichkeit von Gott, Göttern oder einer Götterwelt zu liefern.

Wir besitzen keine gültigen Vorstellungen von Gott.

Das einzige Reale das wir Menschen besitzen sind die Ergebnisse , die Resultate einer Schöpfung: das Universum, die Erde, das Leben.Und daran arbeiten sich die Wissenschaftler ab und werden es noch lange tun müssen, um zu begreifen, zu entdecken ,zu rätseln, zu erforschen, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Etwas anderes bleibt der Menschheit bisher nicht übrig .

Den Grund , die Idee der Schöpfung zu erfahren, wird der Menschheit wahrscheinlich für immer verborgen bleiben.

"Erschaffen" hat unser ewige Gott zuerst Adam und Eva, die haben sich dann weiter vermehrt (1.Mose 1,26-28).

Durch den Einfluss des "Gottes dieser Welt" (2.Kor.11,14) kamen die Krankheiten (5.Mose 30,19).

Unser Gott zwingt niemanden, Ihm zu gehorchen, das macht der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) zu genüge (Offb.17,1-14).

In Gottes Reich bekommt jeder Mensch aber seine Chance (Offb.20,5.12-15).

Woher ich das weiß:Recherche

Damit widersprichst du aber deiner eigenen Antwort von vor 18 Tagen in dieser Frage. Auf welche deiner beiden Antworten sollte man sich berufen?

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