Gott hat nicht den Menschen erschaffen sondern der Mensch hat Gott erschaffen?

34 Antworten

Hallo,

eine schöne rhetorische Frage.

So hat auch der Mensch Götter vergessen und damit aus der Welt geschafft. Zeus, Jupiter und Maat waren bedeutend zu bestimmten Zeiten.

Jedoch würde ich den Glauben an einen Gott bei anderen Menschen respektieren. Er bietet ihnen Halt und innere Sicherheit.

Ich persönlich denke, dass es mehr gibt "zwischen Himmel und Erde", als wir wahrnehmen können. Ich würde es "Transzendenz", eine komplexe Energie nennen.

Zusammenfassend denke ich auch, dass der Mensch Gott / Götter erfunden / erschaffen hat und nicht umgekehrt.

aufmerksam

bezüglich des zitats ist die wahrheit ganz einfach........... der monotheistische gott war kein monotheistischer gott und hatte eine göttin an seiner seite............UND, dieser monotheistische gott war ein heidengott der schasu nomaden........:)

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

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Meinst du damit, dass die Menschen Gott erschaffen haben, also dass er wirklich existiert, oder ob sie ihn nur als "Märchen" erschaffen haben? Wenn Zweiteres, dann:

Diese Aussage kann kein heutiger Mensch beweisen, noch widerlegen.

Wozu widerlegen?

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Und die erste These könnte man beweisen ? Meine Frage bezieht sich auf die zweite These, wobei ich das eher so meine das man Gott nicht als Märchen erfunden hat sondern eher als eine Art imanigärer Freund der einem Kraft in schweren Zeiten gibt, Hoffnung und auch Einsamkeit vetreibt.

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so was imaginäres

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Der Fragen - und Antwortenverlauf ist schon wirklich amüsant. Natürlich gibt es keinen Gott und auch keine andern Götter. Das lässt sich aus einem einfachen Logik-Zusammenhang heraus erklären. Man stelle sich vor es war einmal ein allmächtiger Gott. Dieser konnte Planeten erschaffen, Lebewesen und all so Zeug. Und statt gleich so super intelligente Wesen zu erschaffen wie die Menschen, die diesem Gott huldigen (und genau das verlangen Götter ja), erschaft er ersteinmal total verblödete Dinosaurier und sonstige kleingeistige Wesen die hunderte von millionen von Jahren nichts anders machen als zu fressen und zu sterben. Super spannend. Erst 4,5 milliarden Jahre, nachdem er die Erde "schuf" kam er auf die Idee Menschen zu kreieren. Dise lässt er ersteinmal eine knappe million Jahre vor sich hinvegetieren um sich dann - aber nur begrenzt auf einem klitzekleinen Teil der Welt (vorderer Osten) - zu präsentieren. Den Rest der Welt interssiert den Gott nicht. Logisch? Irgendwie nicht, oder. Also wenn man schon ein Gott ist und es so wichtig ist das die Menschen an diesen Gott glauben und seine Gesetzt befolgen (wegen sonst Hölle und so), warum verklickert er das nur so wenigen Menschen? Selbst heute noch sind die Christen trotz edlicher hunderter Jahre der Missionierung glaubensmäßig in der Unterzahl. Wie kann ein allmächtiger Gott denn soetwas zulassen? Ganz einfach: Weil es keinen Gott gibt!

Davon gehe ich in der Tat aus.

Gott

Früher fehlte den Menschen das Wissen, um sich Phänomene der Natur zu erklären, etwa ein Gewitter. Daher fürchteten sie sich vor dem Unbekannten.

Einen Donnergott zu erdenken, gab dem ganzen nicht nur eine Ursache, sondern durch Opfergaben glaubte man, Gott auch bestechen zu können.

Somit war die Angst überwunden und der Mensch konnte versuchen, durch die Verehrung dieses Gottes, sein Leben günstig zu beeinflussen.

Der Glaube an eine höhere Macht war also ein primitiver Erklärungsversuch um unbegreifliche Dinge auf irgendeine Weise plausibel zu machen.

Mit dem wissenschaftlichen Fortschritt wurden diese Erklärungsmodelle vielfach widerlegt und durch plausiblere Naturgesetze erklär- und beweisbar.

Glaube

Der Glaube an einen Gott (und eventuelle Lehren) erfüllt mehrere Funktionen, die für viele Menschen von besonderer, persönlicher Bedeutung sind.

Der Glaube an Gott ist ein Trostsystem, das Menschen in emotionalen Krisen das Gefühl von Hoffnung gibt und Zuversicht vermittelt.

Der Glaube an einen Gott, der gute Menschen belohnt und böse Menschen bestraft, befriedigt das Bedürfnis nach einer höheren Gerechtigkeit.

Glaubensgemeinschaften mit ihren Ritualen stiften eine kollektive Identität, man gehört zu einer sozialen Gruppe mit gemeinsamen Idealen.

Glaube kann im Rahmen einer organisierten Religion auch zur Manipulation von Menschen missbraucht werden und ist somit auch ein Machtinstrument.

Meine Ansicht

Es gibt aus meiner Sicht nicht ausreichend plausible Argumente und beweisbare Fakten, die eine Existenz Gottes für mich glaubhaft machen.

Bislang haben wir nichts ewig unveränderliches entdeckt - sogar ganze Galaxien entstehen und vergehen wieder im Laufe riesiger Zeiträume.

Da erscheint die Existenz eines ewigen, allmächtigen Schöpfergottes für mich doch fraglich und würde mehr neue Fragen aufwerfen, statt beantworten.

Sollte es irgendwann einmal ausreichende Beweise für die Existenz Gottes geben, dann bin ich gerne bereit, meine bisherige Meinung zu revidieren.

Ich schließe übrigens nicht aus, dass es eine Art "höhere Ordnung" gibt, deren Komplexität wir intellektuell nicht mehr erfassen können.

Die Wirkungen dieser "höheren Ordnung" muten deshalb chaotisch und zufällig an - weil wir sie unser Verständnis übersteigen.

Dazu bedarf es aber keines personifizierten Gottesbildes.

Sehr gute Antwort! Genau so habe ich mir das auch immer vorgestellt und es ist schön jemanden zu sehen, der diese Aussage in Wort und Schrift umgesetzt hat. :)

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