An die Jugend (14-25): Glaubt ihr an Gott?

7 Antworten

Nein, ich bin ungläubig. Für mich ist es absoluter Unsinn, dass da mal jemand Hokus Pokus gemacht hat und die Erde und die Menschen innerhalb von 7 Tagen geschaffen hat. Das ist wirklich wissenschaftlich widerlegen. Man könnte natürlich auch trotzdem auf die Idee kommen, dass es da doch irgendwie ein Eingreifen gab und der Urknall und die Entstehung der Erde rein zufällig entstanden sind. Aber hier ist die Wissenschaft noch nicht so weit. Es gibt auf jeden Fall verschiedene Theorien, aber Theorien sind keine Fakten. Wie es wirklich war, kann man nicht sagen. Es kann ein günstiges Zusammenwirken mehrerer Faktoren gegeben haben, Zufall oder vielleicht wirklich einen externen Eingriff.

Ich lebe auch nach meinen eigenen Werten und entscheide auch selbst, was für mich richtig ist oder nicht. Da brauche ich kein Buch, wo drinnen steht, was ich zu tun und zu lassen habe. Religion finde ich da ziemlich einschränkend. Für mich ist die Bibel auch nichts anderes als ein Märchenbuch. Manche Sachen sind vielleicht wirklich passiert und Jesus gab es auch in Wirklichkeit, aber es werden da sicherlich nicht alle Sachen passiert sein, die da drinnen geschrieben wurden. Jesus war vielleicht auch nur ein einfacher Wanderprediger, der sehr viele Menschen anzog und beredsam war. Dass er gekreuzigt wurde, kann auch stimmen, da die Römer das zu der Zeit öfters mit den sogenannten "Barbaren" gemacht haben.

Ob es einen Gott am Ende nun gibt oder nicht, kann man natürlich noch nicht wissenschaftlich sagen. Es wäre ebenfalls möglich, dass es statt einem Gott eine Göttin gibt, oder mehrere Götter. Und wenn es sowas wie Gott oder Götter wirklich geben sollte, kann es ja auch sein, dass diese(r) den Menschen feindlich gegenüber eingestellt wäre(n). Ein Gott muss ja nicht immer positiv sein.

Ich hab das schon immer als unrealistisch gesehen. Ich wollte auch nicht zur Erstkommunion. War mir zu schade für meine Zeit. Ich lebe nach meiner eigenen Moral und nach meinen Regeln und bin auch der Meinung das wenn ich gewisse Entscheidungen treffe auch alleine die Konsequenzen tragen muss und mir da kein Gott oder so helfen kann. Ich bin 16 falls du mein Alter genau wissen möchtest. :)

Ja, ich bin christlich.

Argumente gibt es viele, aber mein Hauptargument ist dass mir auf unerklärliche Weise in schweren Zeiten geholfen wurde wenn ich am Boden saß und weinend gebetet habe.

Ich glaube nicht an ihn, schließe ihn aber auch nicht aus.

Ja - glaube ich. Natürlich katholisch :-)

Für mich zeigt sich Gottes Nähe ganz praktisch im Alltag. Wenn ich bete, merke ich oft, dass ich ruhiger werde und Kraft bekomme, auch wenn die Probleme nicht sofort weg sind. Und ich erlebe Gottes Gegenwart auch in Menschen. Meiner Familie. Meinen Freunden. Leid die mir einfach helfen. Leid denen ich einfach Vertrauen kann.

Freunde mit denen ich einfach lachen kann - aber eben auch ernsthaft sprechen kann. Die einfach da sind, wenn ich Sie brauche - und auch wenn ich sie nicht brauche :)

Oder aber tatsächlich täglich: "Griaß di God“ – Das heißt so viel wie „Gott grüße dich“ und ist mehr als nur eine Begrüßung, es ist ein kleiner Segen für den Tag"

Menschen die darauf sagen "wenn ich den sehe":Da merke ich immer - sie haben den Gruß nicht wirklich verstanden. Aber auch nicht mein Thema :)