Nebenkostenabrechnung. Was darf in Rechnung gestellt werden?

Wir wohnen in einem Einfamiliennhaus im 1 OG. Da haben wir eine 2-Zimmer Wohnung mit 2 Erwachsenen und 2 Hunden (die nur an Platz nehmen, keine Nebenkosten). Wir sind am 25.08.16 in die Wohnung eingezogen, wo kein warmes Wasser fließt, da die Vermieterin noch nicht da war. Wir haben mit ihr ausgemacht, etwas früher einzuziehen, wegen der Arbeit, weil mein Mann und ich aus verschiedenen Ecken hingezogen sind. Eine Woche mussten wir auf die Vermieterin warten, bis wir warmes Wasser hatten (Ihre Räume unten sind abgeschlossen, wir haben keinen Zugang zur Heizung).

Nun im Dezember 2017 bekamen wir die Nebenkostenabrechnung mit der Hoffnung, dass wir noch etwas zurückbekommen, denn wir zahlen 200 Euro Nebenkosten und wir gingen davon aus, dass ein 2-Personenhaushalt nicht soo viel verbrauchen könnte.

Wasser, Heizung, Strom- alles läuft über eine "Uhr". D.h. alles wird prozentual abgerechnet. Die Vermieterin kam fast jeden Monat für ein Paar Tage her (hat noch ein Haus in Bayern u. Arbeit). Da ließ sie ihr Bewässerungssystem laufen, um ihr Beet zu giessen (auch wo sie nicht mehr da war). Das Obst was im Beet wächst dürfen wir auch essen, das wurde jedoch erste nach unserem Einzug von meinem Mann und ihr gebaut, das zweite Beet von mir und meinem Mann (dafür Mietminderung 100 Euro, mit ihren Materialkosten). Jedes Beet je. ca 2m×5m. Das ist lieb, aber wir haben sie nicht darum gebeten, ihr Obst zu essen. Uns hat sie darum gebeten, Rasen zu giessen, weil es sehr heiss war im Sommer (wir nutzen den Garten auch mit).

Nun in der Abrechnung steht, wir sollen 147m3 Liter verbraucht haben. Und haben davon 90,68% bezahlt. Sie hat für alles 90,68% abgerechnet, denn sie ist selten da gewesen. Das kommt mir aber komisch vor. Das ist doch ihr Garten und ihre Beete. Wir nutzen den Garten zwar mit, dafür Mähen wir den Rasen. Im Vertrag steht jedoch auch nicht wer die Gartenpflege übernimmt.

Strom mussten wir auch nachzahlen, denn sie hat vergessen uns zu sagen, dass er extra abgerechnet wird (was auch im Mietvertrag nicht steht). Ich dachte da sind alle Nebenkosten enthalten. Das war bei meinem ehemaligen Mieter so, da musste ich nichts extra zahlen, auch Strom nicht.

Auch das Warmwasser kommt immer nach ca. 15 Sekunden bei uns an, was, natürlich, zu einem hohen Wasserverlust führt. Dann irgenwelche Vericherung zahlen wir auch mit, welche - weiss ich nicht. Heizung Instandhaltung 50% mitbezahlt. Waschmaschinenanschluss vollen Preis aus unserer Tasche abgerechnet 221,34 Euro. Den gabs nicht im 1 OG.

Wer sich auskennt, bitte schreibt. Ich weiss nicht ob ich micht zurecht aufrege oder ob das alles stimmt und richtig so ist, wie sie abgerechnet hat.

Danke schön im Voraus

Miete, Wasserkosten
13 Antworten
Was tun: Es soll hohe Nachzahlung wegen falscher Wasserkostenabrechnungen aus den Vorjahren gezahlt werden?

Müssen die Wasserkosten aus vergangenen Jahren, die damals nicht in Rechnung gestellt wurden, nicht im Rahmen der Nebenkostenabrechnung abgerechnet wurden und erst in die Rechn. 2014 geschoben wurden, jetzt im vollen Umfang bezahlt werden? Hintergrund: Die Nebenkostenabrechnungen für die Jahre 2011, 2012, 2013 wurden von unserem Vermieter nicht gemacht. Er teilte nur mündlich mit, dass die umlagefähigen Betriebskosten in Summe ca. den entrichteten Vorauszahlungen entsprechen, sodass es keine Anpassung notwendig wäre. Das war alles. Die NKostAbrechnung für 2014 steht noch aus. Hier aber gibt es ein Problem! Vom Vermieter wurde bereits kommuniziert, dass eine hohe Nachzahlung für die Wasserkosten 2014 zu erwarten wäre. Grund: in Jahren 2011 bis 2014 erstellte eine Firma X Rechnungen für den Wasserverbrauch mit Fantasieablesewerten. Somit wurde für drei Quartale 2011 ein Verbrauch von weniger als 2,0 m3 in Rechnung gestellt, für das ganze 2012 weniger als 2,5 m3, für das ganze 2013 sogar weniger als 1,0 m3. Wir haben die Wasserrechn.der Firma X nie zu Gesicht bekommen. (Anm.: im Durchschnitt verbraucht ein Bundesbürger täglich (!!!) 126 Liter (0,126 m3) Wasser.). Ende 2014 wurde „X“ durch einen anderen Dienstleister „Y“ ersetzt, der die tatsächlichen Stände der Wasseruhren ermittelte und diese zur Abrechnung gebracht hat. Daraus resultierte für das Jahr 2014 eine Wasserkostenrechnung für fast 190 m3 (das sind über 800 Liter pro Tag)!!!! Der Vermieter hat die falschen Rechnungen von „X“ Jahrelang nicht erkannt, die Verwaltung auch nicht. Wir haben sie nie gesehen, geschweige detaillierte Jahresabrechnung der Nebenkosten inkl. Wasserkostenrechnungen zu bekommen. Müssen diese Wasserkosten, die aus vergangenen Jahren resultieren, damals nicht in Rechnung gestellt wurden und erst fast auf einmal in die Rechnung 2014 geschoben wurden, jetzt im vollen Umfang bezahlt werden? Was ist mit den getätigten Vorauszahlungen in den vergangenen Jahren, die doch auch Vorauszahlungen für Wasser enthielten (selbst wenn prozentual nicht festgelegt)? Weiß jemand ein Rat?

Nebenkostenabrechnung, Wasserkosten, Wasserkostenabrechnung
3 Antworten
Eigentumswohnung - Abrechnung der Nebenkosten/Verwalter

Liebe Wissenden,

ich habe eine (ähäm, drei) Frage(n) zu unserer Eigentumswohnung bzw. der Nebenkosten derselben, die wir in diesem Jahr in Niedersachsen erworben haben und zu zweit bewohnen. Vielleicht hat jemand ein paar Tipps :)

Wir sind eine Eigentümergemeinschaft aus 3 Eigentümern mit insgesamt 10 Wohnungen. Der Haupteigentümer (7 Whg.) verwaltet auch, jedenfalls kassiert er Geld dafür ;) In der Teilungserklärung steht a) dass das Stimmrecht objektbezogen ist (jede Whg. eine Stimme) und dass b) die anfallenden Verbrauchskosten, sofern Geräte vorhanden, per Zähler abgerechnet werden.

Nun haben wir den Wirtschaftsplan für 2014 erhalten. Dieser Plan hat andere Schlüssel als der Wirtschaftsplan 2013. Das Wasser wird nicht mehr nach Personen sondern plötzlich nach Quadratmetern abgerechnet. Das ist für uns ungünstig, da wir die Wohnugn nur zu 2. bewohnen, andere gleichgroße Wohnungen aber von vier Personen bewohnt werden.

Frage 1): Darf der Verwalter und Haupteigentümer den Schlüssel "einfach so" ändern? Was können wir dagegen ausrichten?

Frage 2): Wie werden wir den Haupteigentümer als Verwalter los? Wir wissen nichts von einem Verwaltervertrag und sind über die Taktiken und Nicht-Erreichbarkeit der Verwaltung nicht grad happy.

Frage 3): Zum Wasser: haben wir ein Recht darauf, dass das Wasser nach Wasseruhr abgerechnet wird laut Teilungserklärung? Es haben nicht alle Wohnungen im Haus eine eigene Wasseruhr.

Und noch eine letzte Frage: Gilt das Objektbezogene Stimmrecht immer für jede Abstimmung? Oder dürfen bestimmte Abstimmungen nur Kopfbezogen durchgeführt werden?

Über Tipps und Ratschläge bin ich sehr dankbar :o) Viele Grüße, Xeressa

Eigentumswohnung, Nebenkosten, Wasserkosten
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Abschlagszahlungen / Wasserkosten im Wohnungseigentum

Hallo Leute,

folgende Frage(n): Ich wohne in meiner Eigentumswohnung. Der Hausverwalter erstellt eine Betriebkostenabrechnung für den Zeitraum: 01.01. - 31.12. eines Jahres Die Kosten für Wasser und Schmutzwasser ermittelt er folgendermassen: Jahresrechnung der Stadtwerke August bis August : Kommt da eine Nachzahlung heraus, so setzt er diese an, zzgl. den Abschlägen, welche in dem Kalenderjahr entstanden sind. Wir haben Wasserzähler auf Funkbasis, welche den Zeitraum 01.01. - 31.12. eines Jahres erfassen. Ist er nicht "gezwungen" eine Abgrenzung von 2 aufeinanderfolgenden Jahresrechnungen vorzunehmen, oder darf er das so abrechnen? Wir haben 2 Zapfstellen, welche ohne Zähler versehen sind, auf meinem Wunsch hin , entsprechende Zähler einzubauen, wurde ich überstimmt, mit der Antwort, dass Allgemeinwasser nie einen hohen Verbrauch verursacht. Dieses begründet er mit seinem reichlichen Erfahrungswerten. Er vergleicht aber m.M. nach Äpfel mit Birnen. Da er 2 verschiedene Zeiträume zugrunde legt. Die Wasserrechnung von August 11 bis August 2012 beinhaltet einen Verbrauch von 1067 m³ der gemessene Verbrauch von Januar bis Dezember 2012 liegt bei 884,650 m³.

In dieser ist automatisch eine Abgrenzung zum 01.01.12 der Stadtwerke enthalten. Die Folgerechnung beläuft sich auf 964 m³. Wenn ich dort eine Abfrenzung der m³ vornehme, komme aich für 2012 auf 1025 m³. Das wäre ein Verschnitt von ca. 141 m³. Ist das so erlaubt wie er das macht? Meiner Meinung nach, müsste er die Differenz als Allgemeinwasser hinnehmen und dieses separat nach Miteigentumsanteilen verteilen oder verdammt noch mal die Wasserstände der Hauptuhr zum 31.12. festhalten. Leider befindet sich die Hauptuhr nicht bei mir im Haus. Selbiges wird er für Strom machen. Die Heizkosten für das abzurechnende Jahr erhält er von der Messfirma zu spät, bzw.es hängt dort noch ein weiterer Verwalter mit drin, so das er für z.B. 2012 die Heizkosten aus 2011 zugrunde legt. Wenn jemand ein paar Paragrafen weiss, womit ich mal ein deftiges Antwortschreiben erstellen kann, wäre ich dankbar. Netten Gruß und euch allen einen GUTEN MORGEN und schon einmal ein schönes Wochenende.

Gruß Carsten

Heizkosten, stromkosten, Wohnungseigentum, Wasserkosten
2 Antworten
Nebenkostenabrechnung Wassserkosten und Umlage nach Geburt eines Babys

Benötige doch noch etwas Hilfe, um meine Nebenkostenabrechnung prüfen zu können. In meinem Fall die Wasserkosten, die sich zum Vorjahr verdreifacht haben und ich anhand der neuen Abrechnungsweise nicht nachvollziehen kann, wie diese vielen Zahlen zustande kommen.

3-Familien-Mietshaus, in dem ich in 2011 noch mit Mann und unserem Ende Februar geborenen Baby eine Wohnung mit 92 m² hatte/habe. Es gibt Zähler für alle 3 Wohnungen des Hauses und lt. den Abrechnungen des Vorjahres irgendwo noch einen Hauptzähler (?), den ich noch nie gesehen habe... In der neuen Abrechnung aufgelistet und berechnet sind in Bezug auf Wasser: (wo ich ein in Klammern gesetztes Fragezeichen hab, kann ich die Zahl nicht zurückverfolgen, woher und weshalb)

Frischwasser -> Prozentsatz 100 / Verbrauch in m³ -> Gesamt 290,01 (?) -> Ihr Anteil 68,68 (?) ->dahinter die Beträge für die Gesamtkosten und mein Anteil daran

Abwasser -> Prozentsatz 100/Verbrauch in m³ => logisch und korrekt dasselbe wie bei Frischwasser, andere Preise

Oberflächenwasser -> Prozentsatz 100/Verteilung Wohnfläche in m² -> Gesamt 246 (? das gesamte Haus vermutlich?) -> Ihr Anteil 92,0 (meine Wohnfläche!) -> dahinter wieder die Gesamtkosten aufgeschlüsselt und mein Anteil fertiggerechnet

Verbrauchserfassung Wasser -> Prozentsatz 100/Verteilung Wohneinheiten-> Gesamt 3,0 -> Ihr Anteil 1 -> da wieder korrekt Gesamtkosten und mein Anteil daran ausgewiesen

Warmwasserkosten sind mit den Heizkosten in einer beigehefteten Rechnung aufgeschlüsselt und enorm erhöht; leuchtet mir aber noch ein, weil mein Baby geboren wurde und ich anders geheizt und Wasser verbraucht hab. Trotz Meldung an die Hausverwaltung wurden die Nebenkostenvorauszahlungen nicht angepasst, bei der Abrechnung werde ich aber überall (Allgemeinstrom, Müll, etc) mit 3 Personen berücksichtigt? bzw. erschließt sich mir auch das nicht. Bei Allgemeinstrom steht Prozentsatz 100/Verteilung Personen, unter Gesamt 93 (?) und mein Anteil mit 33,0 und exakt dieselben Zahlen bei der Müllabfuhr!(?).

Kann mir jemand helfen, diese Abrechnung zu verstehen? Ich soll knapp 700,00 Euro für 2011 nachzahlen... Ich bin jetzt allein mit meinem Baby und kann das einfach nicht auf einen Schlag. Die Vorauszahlungen wurden entgegen meines Wunsches auch nicht angehoben, so dass ich nun dumm dastehe...

Nebenkostenabrechnung, Umlage, Wasserkosten, Verteilschlüssel
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