Wie wird man Vorwurf der Fahrerflucht wieder los?

Mein Mercedes Sprinter wurde nachts auf einem Tankstellen-Autohof während der Fahrt von einem Mercedes-Pkw an der hinteren Fahrzeugseite gestreift, man könnte auch sagen, der ist mir aufgefahren.

Der Schaden ist an meinem Fahrzeug gering, ein paar Lackkratzer, es war nur eine geringe Berührung, der Pkw hatte Lackspuren meines Fahrzeugs mit einer Delle auf seinem Lack.

Das dumme an der Geschichte, ich hatte Sperrmüllmöbel geladen, die sind in dem Moment (durch vorherige Kurvenfahrt) ins rutschen gekommen und im Laderaum umgefallen, hörbar und fühlbar.

Dadurch nahm ich die leichte Auffahrberührung des Pkw nicht wahr, fuhr weiter und wurde später durch eine Polizeistreife angehalten, Vorwurf Unfallflucht, unabhängig von einer Klärung, wer am Unfall schuld ist.

Das übliche Procedere, pol. Vernehmung, Staatsanwaltschaft, dann Einstellung des Verfahrens, da keine Zeugen, keine Aufnahmen aus Videoüberwachung vorhanden, mithin Aussage gegen Aussage.

Dann nach einigen Wochen Verfahren wieder aufgenommen, dann Strafbefahl mit 4-stelliger Geldstrafe und Führerscheinentzugsanordnung.

Dazu kommt noch ein hochgepuschtes Schadensgutachten der Gegenseite 4-stelliger Höhe, es gibt aber Fotos von beiden Fahrzeugen, die den an sich einfachen Kratzerschaden belegen.

Begründung dafür war ein nachträglich aufgetauchter Zeuge, der gesehen haben will, wie die Fahrzeugkollision stattgefunden hat und mich beim wegfahren beobachtete, wie ich mich umgeschaut hatte.

Das war meinerseits eine normale Verkehrsbeobachtung, da mein Blick aber in Richtung des Pkw ging, legte man mir das als Erkenntnis des Unfallgeschehens aus und zog den Unfallfluchtvorwurf wieder aus der Schublade.

Außerdem meinte er, ich hätte Fahrweg des Pkw geschnitten, dabei konnte er das aus seiner Beobachterposition nachts im Dunklen wohl kaum beurteilen.

Ich hatte leider kein Zeuge im Fahrzeug, der die Nichtwahrnehmbarkeit der Auffahrberührung bestätigen könnte.

Ich hatte natürlich Widerspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, jetzt steht eine Hauptverhandlung an.

Wie am besten vorgehen ?

Gibt es evtl. Musterurteile zur erfolgreichen Abwehr falscher Fahrerfluchtvorwürfe ?

Recht, Führerscheinentzug, Gerichtsverhandlung, Strafbefehl, Fahrerflucht unbeabsichtigt, Auto und Motorrad
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Ich habe gestern eine Geldbuße bekommen über 600€ dass der vorherige Strafbefehl über 1600€ eingestellt wird, kann ich Arbeitsauflage anbieten?

Ich habe gestern eine Geldbuße bekommen über 600€ dass der vorherige Strafbefehl über 1600€ eingestellt wird, kann ich Arbeitsauflage anbieten?

Es steht: "es wird um MIttellung gebeten ob ich mit Einstellung des Verfahrens gem. 153a STPO gegen Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 600€ einverstanden bin."

Der vorherige Strafbefehl lautete: 40 Tagessätze a 40€

Kann ich Arbeitsauflage anbieten und wenn ja, wieviel Tagessätze wäre es dann?

Nach Dreisatz: 600€ x 40/1600€= 15 Tagessätze (Arbeit)

oder beleibt es bei 40 Tagessätze (Arbeit)

Wenn es tatsächlich bei 40 Tagessätze bliebe, so wäre ich im Prinzip weiterhin auf Basis von 1600 Euro verurteilt und nicht auf 600 Euro. Dann hätte die Umwandlung in Geldbuße nix gebracht und könnte ich dann auf eine Gerichtsverhandlung ankommen lassen und wenn ich verliere, so hätte ich die 1600 Euro wieder und könnte dann wieder eine Arbeitsauflage anbieten.

Verstehe ich das so richtig?

Was passiert wenn es zur Gerichtsverhandlung kommt? Hier wurde von einem falschen Verdienst von 40€ pro Tag ausgegangen ich bekomme nur 30€, wird das dann runter gesetzt die Strafe auf 1200 Euro? Was bei Arbeitsauflage auch wieder nix bringen würde.

Recht, Gericht, Justiz, Richter, Strafbefehl, Strafe, Strafverfahren, arbeitsauflage, Strafrichter
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Gibt es Aussage gegen Aussage auch bei der Polizei wegen Nötigung?

Ich wurde von der Polizei angehalten weil ich mit dem Handy telefoniert haben soll. Hab aber mit bluetooth telefoniert und mein Handy von der Mittelkonsole auf den Beifahrersitz gelegt weil ich mir darunter ein Tempotaschentuch geholt habe.

Im Navi-Display habe ich mein Handy gezeigt dass ich mit bluetooth telefonierte. Dies hat ihn nicht interessiert und machte dann eine Anzeige. Ich habe ihm gesagt dass ich mich beim Vorgesetzten beschwere.

Hab dort mehrfach angerufen und kam nicht durch. Wurde dann vom Vorgesetzten angerufen und habe den Fall geschildert. Er sagte, dass ich doch nicht telefonierte aber aufs Handy geschaut haben soll.

Ich habe ihm gesagt, dass ich auch nicht Amok laufe wenn die Anzeige nicht zurückgenommen wird.

Er schreibt dann, dass ich Amok laufen würde, wenn die Anzeige nicht zurückgenommen wird. Ich habe dann einen Strafbefehl über 1600€ von der Staatsanwaltschaf wegen Nötigung bekommen.

Ich habe aber genau das Gegenteil gesagt und das an das Gericht geschrieben, nämlich dass ich nicht Amok laufe und jetzt bekomme ich eine Einstellung des Verfahrens aber mit einer Geldauflage von 1000 Euro.

Was ist wenn ich die nicht bezahle?

Wer muss beweisen?

Gibt es Aussage gegen Aussage nur bei privaten Personen?

D.h. muss die Polizei nicht beweisen, ist das generell richtig was sie sagt?

Was passiert wenn ich vor Gericht sage, dass ich gesagt habe dass ich auch nicht Amok laufe wenn die Anzeige nicht zurückgenommen wird.

Muss nur ich beweisen, die Polizei nicht?

Wäre es eine normale Privatperson, müsste die Privatperson beweisen, ist das richtig? Also kommt der Polizei ein Sonderrecht zu und es gibt keine Aussage gegen Aussage, weil die Polizei immer Recht hat.

Im Prinzip so wie bei Harry Wörz. Den durfte man ja auch mehrere Jahre einsperren, ohne dass der Polizei was passiert ist.

Würdet ihr bezahlen oder nicht?

Wenn das ins Register kommt auch wenn ich die Geldauflage bezahle, bei 60 Tagessätzen und ich bekomme aus irgend einem Grund 31 Tagessätzen hinzu, aus welchem Grund auch immer, so hätte ich einen Eintrag ins Führungszeugnis oder gibt es einen Unterschied bei Einstellung mit Geldauflage?

Was würdet ihr machen wenn ihr das so nicht gesagt habt?

Trotzdem bezahlen weil Polizisten immer Recht bekommen?

Würdet ihr auch bezahlen wenn es eine private Person gesagt hat und Anzeige gemacht hat?

Handy, Auto, Polizei, Recht, Anzeige, Nötigung, Strafbefehl, Straftat, freispruch, Strafsache, Einstellung Verfahren
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Ich habe einen Strafbefehl bekommen der jetzt gegen eine Geldauflage eingestellt wurde, würdet ihr die bezahlen?

Ich habe einen Strafbefehl bekommen. Zunächst wusste ich nicht um was es geht weil Nötigung stand mit meiner Heimatadresse. Ich befand mich aber ganz wo anders. Folglich habe ich das Schreiben wieder zurückgeschickt und drauf geschrieben, dass ich nicht weiß um was es geht.

Und zwar habe ich mich beschwert über die Polizei weil sie mich angehalten hat wegen angeblichen Handyverstoß. Tatsächlich habe ich über bluetooth telefoniert und aus der Armlehne ein TEMPO geholt und musste mein Handy auf den Beifahrersitz umlegen, weil es oben drauf gelegen ist. Ich habe dann gesagt, dass ich mich über ihren Vorgesetzten beschweren möchte und habe auch mein Handy im Navi-Display gezeigt und ihn das garnicht interessierte.

Der Vorgesetzte hat mich dann angerufen. Ich konnte ihn kaum verstehen wegen Rasenmäher und Autos. Ich habe ihm auch nochmals gesagt, dass ich das Handy nicht benutzt habe und ein Umlegen erlaubt ist. Er hat dann gemeint, dass ich doch nicht telefoniert habe aber drauf geschaut hätte und er eine Anzeige machen werde und das Gericht letztendlich entscheidet, ob ich es benutzt habe. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich mich auch nicht umbringen werde wenn die Anzeige nicht zurückgenommen wird.

Die Staatsanwaltschaft hat mich dann angeschrieben, dass der Polizist gesagt hat, dass ich mich umbringen werde, wenn die Anzeige nicht zurückgenommen wird und dies Nötigung darstellt und ich bekam dann einen Strafbefehl von 1600€.

Ich habe dann die Staatsanwaltschaft angeschrieben und erklärt, dass ich gesagt habe, dass ich mich auch nicht umbringen werde wenn die Anzeige nicht zurückgenommen wird. Also das genaue Gegenteil von dem was mir vorgeworfen wird.

Jetzt wurde der Strafbefehl gegen mich gegen eine Geldauflage von 1000€ eingestellt. Aber warum soll ich die Geldauflage bezahlen, wenn ich niemanden genötigt habe?

Was würdet ihr machen, bezahlen oder nicht?                  

Rechtsanwalt, Polizei, Recht, Gericht, Berufung, Strafbefehl, Strafe, Geldauflage, staatsanwalt
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Strafbefehl- Einspruch einlegen?

Hallo zusammen,

Im Januar 2017 ist mir auf der Autobahn im Baustellen Bereich einer beim vorbeifahren gegen meinen linken Außenspiegel gefahren. Ich auf der mittleren Spur, er ist von links an mir vorbei gedüst und traf dabei meine Spiegel. Naja ich bin weiterhin auf der Spur geblieben es waren noch Autos vor mir und er war schon weiter vorne. Das Tempo war bei ca. 60kmh. 1 km/h später, nach dem Baustellen Bereich könnte ich das Auto wieder erwischen und wir haben Blickkontakt aufgenommen.  Von ihm kam nix und ich habe mir gedacht: "bin ja sowieso gleich auf der Arbeit, habe sein Kennzeichen und wenn was ist kontaktiere ich ihn." Wir sind bestimmt 5 km/h in die gleiche Richtung gefahren und er hat dann irgendwann die Ausfahrt genommen. Als ich dann auf der Arbeit war, habe ich festgestellt, dass an meinem Spiegel nix ist und dachte mir dann, dass ich den Fahrer doch nicht kontaktieren muss. Nach dem Motto "er hat Glück gehabt". Dann, nach 4 Wochen hat er mich angezeigt wegen Fahrerflucht. Er müsste angeblich beim vorbei fahren total ausweichen weil ich so sehr auf seiner Strecke wäre. Er wäre dann gegen die Leitplanken gefahren und es wären kosten über 6000€ entstanden. Er ist GANZ NORMAL an mir SCHNELL vorbeigefahren. Er musste weder große Manöver machen noch ist er gegen die Leitplanken gefahren, dass hätte ich doch gesehen. Er ist einfach vorbeigefahren.  Naja und jetzt im Dezember habe ich den Strafbefehl erhalten. Ich darf 3 Monate kein Auto fahren und muss eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zahlen. Pro Tagessatz 40€, sprich ingesamt 1600€. Kann ich Einspruch einlegen oder was sollte ich tun. Mir geht's so schlecht. Ich habe gar nix gemacht und werde so dermaßen bestraft. Das ist einfach Pech im Unglück. Bitte helft mir ich benötige dringend einen Rat.

Verkehrsunfall, Polizei, Recht, Anwalt, Fahrverbot, Gericht, Amtsgericht, Anzeige, Einspruch, Fahrerflucht, Jura, Polizist, Richter, Strafbefehl, Straßenverkehrsordnung, tagessaetze, Auto und Motorrad
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Strafbefehl eingetroffen, Vorwurf Fahrerflucht. Was meint ihr?

Hallo,

im letzten Jahre bin ich von meinem Arbeitsplatz um 21 Uhr in mein ca. 60 km weiter entferntes Zuhause gefahren. Etwa gegen 22 Uhr klingelte die Polizei, wollte ein Foto von meinem Wagen schiessen, Fotografierten sogar meine Schuhe und wollten das ich eine Fahrerflucht am etwa 10 Km entfernten Supermarkt gestehe der sich um 20:30 Uhr ereignete.

Ich wäre im Supermarkt gewesen und hätte Bier gekauft und wäre dann draußen beim ausparken in einen stehenden PKW gefahren, hätte den Schaden sogar begutachtet und hätte mich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt.

Es gäbe eine Zeugin. Diese ist zeitgleich die geschädigte.

Soweit so gut.

Die zusammengefassten Fakten stellen sich wie folgt zusammen:

Meine 2 Mitbewohner erklärten der Polizei das Sie nicht genau wussten wann ich heim kam, jedoch nicht so früh das sich das mit dem Vorwurf vereinbaren lies. Die Schuhe die die Polizei erwartete zusehen wären ( ich glaube graue ) Nikes gewesen. Ich trug während der Arbeit und natürlich auch zu diesem Zeitpunkt blaue Nikes. Tage und Wochen später wurden natürlich alle möglichen Ermittlungen eingeleitet. Erfolgt sind: Eine Polizei Ladung zur Aussage die ich in Absprache mit meinem RA durch Ihn ablehnte. Er schrieb glaub ich eine detaillierte Stellungnahme. Monate später wurden Fotos von mir bei der Polizei angefertigt in dem die eine Zeugin aus dem Supermarkt mich identifiziert hätte. Mein PKW wurde 3x von einem unabhängigen Gutachter vermessen und begutachtet, Ergebnis: Der Wagen kann das nicht gewesen sein. Die Ermittler nahmen 2x Kontakt mit meinem Arbeitgeber auf damit die Dienstpläne geprüft werden. Diese besagen das ich mind. bis 21 Uhr auf der Arbeit gewesen war. Auf dem erhaltenen Strafbefehl stehen als Zeugen meine beiden Mitbewohner sowie mein Arbeitgeber ( bzgl. des Dienstplanes ) ein Kommissar, vermutlich der der mich in der Nacht aufsuchte mit seinem Kollegen die potenzielle Geschädigte und eine weitere Frau von der bislang nie die Rede war.

Nachdem die Sache sogar für meinen Anwalt als erledigt erschien aufgrund von Monatelanger Funkstille flog heute ein Strafbefehl ein.

1600 Euro Strafe 3 Monate Fahrverbot.

Nach Recherche ist mir klar das die nächste Instanz eine richtige Verhandlung ist.

Ich möchte euch hier bitten neutral und objektiv zu beurteilen:

welche Chance habe ich das ich freigesprochen werde ? Was könnten noch für zusätzliche Kosten auf mich zu kommen wenn ich es auf eine Verhandlung ankommen lasse ? Bzw. zusätzliche Strafen ?

Zu mir:

Ich habe immer eine weise Weste gehabt, ausser einer dummen Aktion vor einigen Jahren ( ausserhalb der Probezeit ) wurde ich mit 1,2 Promille aus dem Verkehr gezogen. An diesem Abend war ich sofort ehrlich und kooperativ, meine Strafe habe ich gezahlt und das Fahrverbot ausgesessen.

Und bin auf das "übliche ab und an" geblitzt werden oder das ständige Knöllchen kassieren in der Stadt habe ich nichts auf dem Kerbholz.

Was meint ihr ?

Rechtsanwalt, Polizei, Recht, Gesetz, Gericht, Fahrerflucht, Strafbefehl, Strafe
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Gerichtstermin aufgehoben, gibt es einen neuen Termin?

Hab letzte Woche einen Gerichtstermin gehabt es geht um einen Strafbefehl gegen den ich Widerspruch eingelegt hab. Ein Kerl hat mich angegriffen und gewürgt hab ihn angezeigt doch er hat ein falsches Alibi von seinem Freund bekommen und ich einen strafbefehl. Hab direkt wideespruch eingelegt ich werde sicherlich keine geldstrafe bezahlen,nur weil die lügen. Hab ein ärztliches attest und sie verletzungen ja als beweise gehabt jedenfalls kam ich auf die verhandlung und da hiess es der termin wurde einen tag vorher aufgehoben und wir wurden per post benachrichtigt (also konnte ich noch nichtmal bescheid wissen so schnell ist die post ja nicht. Jedenfall rief ich einen tag danach dort an um zu fragen, wieso der termin aufgehoben wurde, es wurde gesagt das wissen sie nicht aber wahrscheinlich wird es einen neuen termin geben. Kann das sein? Denn dann hätte im brief doch stehn müssen das neu terminiert wird und verstehe auch nicht wieso der termin einen tag vorher ao plötzlich aufgehoben wurde muss ja ein gravierender grund sein. Mich macht das psychisch sehr fertig habe depressionen sehstörungen Schlafstörungen alles durch diesen ganzen stress mit dem stalker(der kerl wo mich angriff sen er stalkt mich schon seit 2 Jahren). Ich kann doch jetzt nicht wochenlang mit der angst leben und jeden tag voller angst zum briefkasten gehn das es einen neuen termin doch gibt mich macht das psychisch und gesundheitlich so fertig . die wissen selber nichtmal wieao ee aufgehoben wurde. Normal muss doch dein stehn wird neu terminiert oder? Aber wenns eingestellt wäre hätte das ja auch drinstehn müssen 😑😑

Polizei, Recht, Amtsgericht, Richter, Staatsanwaltschaft, Strafbefehl, Landgericht, staatsanwalt
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Kann mir jemand bei einer Rechtsfrage helfen? Strafbefehl wegen unerlaubten Erwerbs wegen Cannabis - Was soll ich tun ? BITTE HILFE?

Strafbefehl wegen unerlaubten Erwerbs von Betäubungsmitteln (Cannabis)


Hallo, folgende Situation: Ich und meine Freundin haben einen Strafbefehl bekommen.

Sie ist ist 20 und ich 24 Jahre alt.Wir sind beide nicht vorbestraft und wurden noch nie angeklagt oder angezeigt.

In dem Schreiben steht, dass meine Freundin eigenständig 23 mal Cannabis für den gemeinsamen Konsum gekauft hat.

Die Hauptverhandlung ist am 13.09.2017.


Vor einigen Tagen bekam ich dann noch einen weiteren Strafbefehl der nur an mich gerichtet ist. Dort werde ich beschuldigt in 7 Fällen eigenständig unerlaubt Cannabis gekauft zu haben. Tatsache ist, dass das nicht stimmt. Ich habe meinem Kumpel allerdings von Ihrem Handy aus einige male angeschrieben um ein treffen bei ihm zu Hause zu verabreden um geringfügige Mengen zu kaufen 3,4 oder auch mal 5 Gramm. Dies habe ich getan, da Sie ihn nicht so gut kennt wie ich und wollte, dass ich ihn danach frage.

Nun ist mir eine Gesamtgeldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 30 Euro (=1.200 Euro) auferlegt worden. Dagegen habe ich natürlich (noch innerhalb der 2 Wochen Frist) Einspruch eingelegt.

Nun wurde mir heute erzählt, dass es keine Rolle spielt ob ich an den besagten Tagen die besagte Menge Cannabis gekauft habe oder nicht. Es würde schlichtweg keine Rolle spielen und ich würde unabhängig von meiner und ihrer Aussage bei der Hauptverhandlung (dass ich "unschuldig" bin und damit nichts zu tun habe) dennoch eine saftige Strafe zu erwarten habe.

Ist dem wirklich so ? Seid ich ein Kind bin möchte ich meinem Traumberuf bei der Feuerwehr nachgehen. Leider konnte ich meinem Traum aufgrund von einigen familiären Problemen noch nicht nachgehen und besuche zur Zeit noch die Schule. Noch ein halbes Jahr lang.

Nun ist meine Frage worauf ich mich einstellen muss, selbst wenn einige Zeugen wie der Verkäufer und meine Freundin meine Aussage als Zeugen bestärken würden, dass ich absolut nichts mit dem Erwerb der besagten Menge zu tun habe.

Ich wäre wirklich super unglücklich, wenn ich für etwas belangt werden würde, was ich nicht getan habe und desswegen meinem Traumberuf nicht mehr nachgehen könnte.

Ich suche zudem noch einen Anwalt der mich in der Besagten Sache unterstützen möchte um mir die nötige Rückendeckung zu geben und mir aus dieser Situation heraushelfen kann. Ich hoffe jemand nimmt sich meiner Sache an und möchte mir diese Frage beantworten.


Mit freundlichen Grüßen

Hilfesuchender

Recht, Rechte, Gericht, Betäubungsmittel, BTMG, Cannabis, Strafbefehl, Strafrecht, Betäubungsmittelgesetzt
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Strafbefehl wegen Verletzung des Persöhnlichkeitsrechts, wie wirkt sich das aus wenn beide Elternteile das Sorgerecht haben?

Hallo liebe User,

habe letztes Jahr die Mutter unseres gemeinsamen Kindes angezeigt, da diese immer wieder behauptet Sie hätte keine Fotos, Videos von unserem Kind und Mir im Netz verbreitet. Natürlich stimmt das so nicht. Die gute Frau hat einfach nicht alles gelöscht und zusätzlich noch neues Material in anderen sozialen Netzwerken hochgeladen. Bin keiner der gleich los rennt und Anzeigen schaltet, aber da Ich es bei meine ich fast jeder Gerichtsverhandlung vorm Familiengericht und auch immer wieder mal beim Jugendamt angesprochen habe und einfach nichts passierte sah ich nur noch diese eine Möglichkeit nach dem ich sogar noch Videomaterial von meiner Wohnung, dem Kind und mir im Netz entdeckte.

Nur mal so am Rande, sind fast 3 Jahre getrennt und beide wieder mit festem Partner, also braucht jetzt keiner meinen das wäre aus Rache geschehen

Mir geht es dabei wirklich um das Kindeswohl und um meine persöhnlichkeits Verletzung, da die Kindesmutter mal vor unserer Beziehung Fetisch Filme gedreht hatte, und Ich nicht weiß mit welchen Leuten Sie eventuell noch/ oder halt wieder Kontakt steht. Möchte es halt unterbinden das das Kind mit der Mutter im Internet zu sehen ist und das irgendwann mal Leute auftauchen die mit dem Kind auch irgendwas filmen wollen

Sie gab überall bzw beim Jugendamt und vor Gericht an, es wäre alles gelöscht worden und es wäre nirgendwo was im Internet zu sehen. Dann findet man durch Zufall sogar noch neues Bildmaterial vom Kind und die alten Videos die ja damals von der Kindesmutter ja auch ohne mich zu fragen im sozialen Netzwerk hochgeladen wurden. War zu der Zeit als ich LKW Fahrer im Nah-und Fernverkehr war. Habe mich zu der Zeit auch nie um so was gekümmert. Wollte auch noch zum Kontrollfreak werden und jedes Profil auf jeder Seite im Netz wo Sie war kontrollieren. Meine man hat ja auch noch andere Sachen zu tun wenn man mal zu Hause ist als LKW Fahrer. Nach der Trennung wurde dieser Punkt gleich vor dem Jugendamt angesprochen das alle Fotos usw von der Wohnung, von Personen von meiner Seite usw gelöscht werden sollen.

Sorgerecht für das Kind liegt bei beiden Elternteilen, aber das Kind wohnt nach wie vor immer noch hier bei Mir und so soll es auch bleiben nach Aussage der Kindesmutter.

Denke mit den Fotos vom Kind könnte das schwierig werden oder wie ist das die Rechtslage? Bei dem Bildmaterial und Videomaterial von Mir habe ich gar keine Ahnung.

Allerdings meinte der Beamte der alles aufgenommen hatte, das da nach seiner Einschätzung wohl nichts passieren wird.

Hatte heute nur Post von der Polizei bekommen das jetzt ein Strafbefehlantrag beim Gericht gestellt wird.

Wie lange dauert so was bis die darauf reagieren, und was kann ich machen wenn die vom Gericht meinen das wird eingestellt?

Habe mit Gerichtsverhandlungen überhaupt keine Ahnung, außer das ich jetzt schon paar mal vorm Familiengericht stand.

Bin mal gespannt auf Eure Antworten, und bedanke mich schon ein mal.

Sorry für den langen Text.

MfG

Strafbefehl, Persönlichkeitsrecht
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morgen Verhandlung wegen Betrug was kann ich tun?

morgen ne Hauptverhandlung wegen Betruges !

ich bin allerdings vorbestraft wegen gewerbschaftlichen betrug in 23 fällen, Kreditkartenbetrug Urkundenfälschung , bankhijacking usw !! die Bewährung ist seit 3 Jahren weg, hab aus meinen Fehlern gelernt und nichts mehr gemacht !

letztens also vor 9 Monaten oder so fuhr ich am safaripark vorbei und kaufte spontan da an der Kasse 3 erwachsene Eintrittskarten und 2 Kinderkarten , eigentlich sind die Kinder von dem Mädchen frei die ich überraschen wollte nur ich hatte kein Ausweis oder Reisepass von denen also kaufte ich Kinderkarten für die mit !! insgesamt

3 erwachsenen und 2 Kinder, (Mädchen, ihre Mutter und mich + die kidz von ihr)

nur daraus wurde nichts ..

zwei Kinderkarten über rewe Ausschreibung verkauft ohne Problem ...

nur bei dem Typen gab es Probleme der die 3 Eintrittskarten gekauft hat ! er kam nicht rein aus was weiß Gott für gründen !

ich hatte die Karten ohne Gewährleistung und Rücknahme bei Ebay Kleinanzeigen, die Karten waren nicht abgetrennt also intakt ! nachts klingelt das Handy !! eh die Karten gingen nicht mein Vater arbeitet bei den cops du wirst sehen zahl zurück oder ich zeig dich an !!

weg gedrückt weil ich dachte son Pisser !!

1 Monat später Polizeieinladung ! natürlich nicht wahrgenommen wie immer dann kam ein Startbefehl (öffentliches Interesse) sofort Einspruch eingeleitet, Anwalt auf den Verzicht ich ! weil ich sowieso im recht bin !

er kann mich doch nicht einfach wegen betrug anzeigen ! was kann ich morgen sagen ??? b

hier der ORIGINALTEXT MEINES EINSPRUCHES !!

(

Anschrift ETC

Lege ich gegen den Strafbefehl vom 16. Dezember 2016 fristgerecht Einspruch ein.

Begründung:

Die angeblich ungültigen Eintrittskarten wurden weder vorsätzlich noch um mir und Dritte in irgendeiner weise ein Vermögensvorteil zu verschaffen, unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft, was auch gut in der Kleinanzeige zu lesen war. (Rücknahme und Gewährleistung ausgeschlossen)

Ich selbst kaufte die ungelösten Karten so wie sie in der Kleinanzeige zu sehen waren für den Safaripark Stukenbrock (Unbeschädigter Kontrollabschnitt).

Verkauft wurden die Karten nur weil ich es in 2016 nicht mehr geschafft hätte den SafariPark zu besuchen und sie zu schade waren sie verfallen zu lassen. ( Kontrollabschnitt 2016 zum Lösen ) ansonsten hätte ich sie selbst verwendet.

Es wurden weder falsche Tatsachen vorgespielt noch in irgendeiner Form ein Irrtum erweckt, denn der Zeuge und in diesem Fall der Geschädigte „C.H“ hat sich die Stukenbrock Safaripark-Karten genau angesehen und deren Zustand voll akzeptiert.

Ich habe die Karten nach bestem Wissen und Gewissen Verkauft, da ich die Karten Selbst gekauft und nicht eingelöst hatte. )

nicht das ich den verprügel !!!!

Anwalt, Strafbefehl, Strafrecht, Lenßen, posch
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Ist es möglich während einem Strafbefehl, Zivilklage einzureichen?

Guten Tag alle zusammen , 

ich hoffe jemand kennt sich aus und kann mir erklären ob das möglich ist. Kann meine Anwältin momentan nicht fragen, da sie momentan im Urlaub ist bis Mitte des Monats und mir brennt die frage auf der Seele!

Ich wurde schon in einem Gewaltschutzverfahren mehr als deutlich zu den vorwürfen meiner Ex mehr als deutlich freigesprochen bzw. wurde ihr Antrag abgelehnt. Daraufhin habe ich mir nun Hilfe bei einer Anwältin geholt um Zvilklage einzureichen. Sie hatte eben erst die Akte bei sich und reichte gerade die Zivilklage mit Schadenersatzforderungen beim zuständigen Amtsgericht ein. Nun hat der Staatsanwalt, wegen der Sache Strafbefehl gegen mich eingereicht beim Amtsgericht. Verlieren tut er sowieso. Da die Sache zu 100 Prozent für meine Unschuld spricht und sich alle Zeugen meiner Ex schon verplappert haben. Einer hat sogar zugegeben das er gelogen hat zugunsten meiner Ex.

Also ist es möglich den Zivilprozess neben dem Strafantrag laufen zu lassen oder hat der Staatsanwalt damit jetzt gesorgt, das meine Ex erst einmal Luft hat?

Danke schon einmal im voraus für Antworten

Ordnung, Männer, Familie, Polizei, Frauen, Beziehung, Anwalt, Gesetz, Amtsgericht, Ehe, Ehefrau, gesetzbuch, Klage, prozess, Richter, Strafbefehl, Strafe, Strafrecht, Zivi, ehemann, Ordnungsgeld, zivilprozeß, Gewaltschutzverfahren
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Bestellung von BTM im Internet - was nun (u.a. auch in Bezug auf den Führerschein etc.)?

Hallo!

Stellen wir uns mal folgenden fiktiven Fall vor:

Vor ca. einem Jahr bekam Herr X eine Vorladung von der Polizei. Man hatte einen verdächtigen Brief aus dem Verkehr gezogen auf dem X als Empfänger stand. Der Inhalt waren wenige Gramm Hasch + Speed. X stritt ab die Drogen jemals irgendwo bestellt zu haben, und kurze Zeit später wurde das Verfahren eingestellt.

Nun, ein Jahr später bekam Herr X erneut eine Vorladung. Ihm wurde vorgeworfen, mehrmals auf einer einschlägigen Seite Koks, Speed und MDMA bestellt zu haben. Der Dealer der die Seite betrieben hatte führte eine Kundenliste, und als man ihn hochgenommen hat wurde die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft auf X aufmerksam. Alle einzelnen Bestellungen waren dort mit Zeitpunkt aufgeführt. Versendet wurde übrigens immer als Einwurfeinschreiben (ohne Unterschrift).

Auf anraten seines Anwaltes, der nach Akteneinsicht sagte die Beweislage wäre zu dünn, hat X dann wieder alles abgestritten bzw. durch seinen Anwalt abstreiten lassen. Nun aber bekam X Post vom Amtsgericht das man die Sache gegen Zahlung von einem niedrigen 4-stelligem Betrag einstellt, und es bei Einspruch zu einer Gerichtsverhandlung kommt.

Der Anwalt sagt nun, X solle es drauf ankommen lassen. Einwurfeinschreiben seien wohl kein Beweis, denn jemand kann diese ja online auf ihrem Weg verfolgen und somit leicht abfangen wenn er sie auf fremden Namen (von einer eventuell berufstätigen Person) bestellt. Auch sei die Zahlung mit Bitcoins bezahlt worden und es gibt keine verwertbare IP-Adresse da der Besteller offensichtlich Tor-Browser verwendet hat.

Was denkt ihr, sollte es X wirklich drauf ankommen lassen? Laut Anwalt wird die Sache "ziemlich sicher" eingestellt. Die Geldstrafe wäre angeblich extra niedrig angesetzt weil die Staatsanwaltschaft wisse das sie keine verwertbaren Beweise hat und darauf hofft das X das "Angebot" annimmt - Aber was wenn die Sache nicht eingestellt wird? Dann hat X neben den ohnehin schon immensen Kosten auch noch die Gerichtskosten und das weitere Anwaltshonorar zusätzlich an der Backe. Da X finanziell sehr schwach gestellt ist überlegt er nun (unabhängig davon ob der Vorwurf nun stimmt oder nicht) alles zuzugeben.

Wie würdet ihr anstelle von X entscheiden? Und wie sieht es in Bezug auf den Führerschein aus, muss X die sogenannte "große" MPU machen mit einem Jahr Screening und dutzenden Psychologengesprächen? Oder nur eine "kleine MPU" mit 3-4 Screenings"? Schliesslich ist er ja nicht im Straßenverkehr aufgefallen und hat auch noch nie Drogen im Straßenverkehr genommen.

MPU, Drogen, Btm, BTMG, Cannabis, Drogentest, Screening, Strafbefehl, Vorladung
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Verurteilt wegen einem Witz - was kann ich nun unternehmen?

Hallo,

im Jahr 2006 war ich mit einem Kumpel an meinem PC und wir haben PC-Spiele gezockt. Dann ist uns die "tolle" Idee gekommen, andere im Internet-Chat zu verarschen. Wir sind in ein Erotìk-Chat gegangen und wir haben dauernd den Satz "Hat hier jemand Kinderpornos zu tauschen??" dort geschrieben. Also bestimmt 10x mal hintereinander, wir wollten die anderen einfach nur provozieren. (ich war damals 21 und mein Kumpel 20)

Halbes Jahr später im Januar 2007 klingelt es an der Tür, Hausdurchsuchung! Wegen diesem Satz in dem Chat. Waren 3 Kripo-Beamte und einer hat mir die Chat-Protokolle gezeigt. Ich hab damals keine Aussage gesagt, weil in dem Durchsuchungs-Beschluss stand, dass "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit BEWEISMaterial gefunden wird". Und ich wusste ja, dass die nix finden, weil ich mit sowas nix zu tun hatte! Jedenfalls haben die den PC usw. beschlagnahmt.

Juni 2007: Per Post kam ein Strafbefehl vom Gericht. Wegen dem VERSUCHTEN Erwerbs von kinderpornògrafischer Schriften wird gegen mich eine Geldstrafe von 15 Tagessätzen festgesetzt. (war etwas über 550 Euro)

Als ich diesen Strafbefehl in der Hand hielt, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Als Begründung dort stand: "Sie haben mehrmals versucht sich kinderpornògrafische Schriften in dem Chat zu beschaffen"

Ich war wie gesagt 21 Jahre damals, kannte mich mit Gericht und Justiz überhaupt nicht aus und DACHTE, dieser Strafbefehl ist sowas wie ein Strafzettel. Also man zahlt die Strafe und dann ist die Sache gegessen. Also hab ich damals die Geldstrafe von 550 Euro gezahlt in 2 Monatsraten.

Ich hatte diesen Strafbefehl nach wenigen Monaten wieder vergessen und geriet mit 2 Freunden in eine Polizei-Kontrolle. Dann wurden unsere Ausweise abgefragt, und zu mir sagte dann der Polizst, der die Abfrage machte, was dass "mit dem Kindersèx war". Meine 2 Kumpels schauten mich an und ich hab auf die Frage nicht geantwortet. Jedenfalls waren die Polizisten wieder weg, haben mich meine 2 Freunde gefragt, ob ich ein Pädophìler sei..

Ich versuchte denen zu erklären, dass das ein Spaß damals war im Chat usw. aber die haben das nicht geglaubt. Jedenfalls haben diese 2 Freunde sich dann von mir verabschiedet und haben im ganzen Freundeskreis herumerzählt, ich wäre ein "Kinderfìcker".

So, jetzt wusste ich, ich bin richtig im Eimer. Ich bekam fürchterliche Panikattacken, die ich bis heute habe. Aufgrund der Panikattacken bin ich drogenabhängig geworden und tablettenabhängig.

Nun haben wir 2016 und langsam aber sicher hab ich die Faxen dicke. Es KANN NICHT SEIN, dass man wegen einem WITZ (ja über solche Themen macht man eigentlich keine Witze, aber ich war noch jung und dumm damals mit 21!) Das man wegen einem WITZ das ganze Leben versàut bekommt?

Ich will jetzt irgendetwas unternehmen. Der Richter, der mir damals diesen Strafbefehl ausstellte, der WUSSTE GANZ GENAU, dass er mir mein Leben versàut. Was kann ich nun unternehmen? Ich bin mittlerweile zu fast allem bereit.

Polizei, Recht, Gericht, Drogen, Justiz, Richter, Strafbefehl, Strafrecht
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ALG I zuviel erhalten: Bekomme ich jetzt einen Strafbefehl o.ä.?

LIebe Community, ich bin mal wieder total überfordert mit der deutschen Bürokratie...Ich war letztes Jahr einige Monate arbeitsos und habe für die Zeit auch ALG I erhalten. Ich habe in der Zeit dann einen Midi-Job (jedenfalls etwas mehr als 450€ und sozialversichert usw.) angenommen und das auch dem Amt mitgeteilt. Das wurde dann entsprechend angerechnet. Ein bisschen später habe ich angefangen, 2h die Woche Sprachunterricht zu erteilen und dafür ein Kleingewerbe angemeldet, damit mein Schüler das von der Steuer absetzen kann. Ich habe das aber nicht an das Amt weitergeleitet. Ich habe es schlicht vergessen, weil die mich ohnehin schon abgeschrieben hatten (bin für die nicht vermittelbar) und ich nichts mehr mit denen zu tun hatte (es waren ja auch nur drei Monate , die ich noch in Anspruch hatte). Jedenfalls war das dann alles auch okay, und jetzt bekam ich Nachricht von einem anderen Amt, warum ich denn ALG I bekomen habe, wo ich doch gar keinen Ansprüch gehabt hätte. Keine Ahnung!! Ich habe das einfach verpennt. Jetzt ist das Ganze jedenfalls offiziell weitergeleitet worden und ich versuche herauszufinden, was nun passiert und befürchte, ich werde wegen Täuschung o.ä.angeklagt. Es geht hier nur um kleine Beträge, aber man weiß ja, dass die auch für zwei Euro vor Gerichte ziehen. Hat zufällig jemand Erfahrung mit sowas? Danke schon mal

ALG II, Strafbefehl, zu viel erhalten
2 Antworten
Strafbefehl ist gekommen, wie geht es jetzt weiter?

Liebe Gemeinde,

zur folgender Vorgeschichte hat sich jetzt der Richter mit einem Strafbefehl gemeldet: https://www.gutefrage.net/frage/dummer-ladendiebstahl-zwei-existenzen-auf-der-kippe-realistische-einschaetzung-erbeten?foundIn=user-profile-question-listing

Wir haben beide jeweils 40 Tagessätze à 12€ bekommen, also 480€ Strafe insgesamt plus Verfahrenskosten. Dazu habe ich folgende Fragen:

Wie hoch sind die Verfahrenskosten und werden die bei 2 gemeinschaftlichen Tätern durch 2 geteilt?

Die Anzahl der Tagessätze akzeptiere ich, aber Ich möchte gerne die Tagessatzhöhe absenken. Wenn ich jedoch Widerspruch einlege, kann auch eine höhere Tagessatzhöhe herauskommen?

Wie genau weise ich nach wenig Geld zu haben, AlgII-Bescheid oder über Kontoauszüge?

ich habe in den letzten Monaten manchmal ein wenig dazuverdient, weshalb mein genaues Einkommen unterschiedlich ist. Um welche Einkommensverhältnisse geht es dann, die vom Monat der Zustellung des Strafbefehls oder die vom Monat der Tat?

Brauch ich um Widerspruch einzulegen einen Anwalt?

Wie kann ich etwas mehr Zeit gewinnen das Geld zusammenzubekommen, oder per Raten bezahlen denn ich schätze wenn die Zahlungsaufforderung kommt werde ich nicht viel Zeit haben. Ich möchte jedoch nicht für 40 Tage in den Knast und habe etwas Angst davor.

Darf ich mir selbst einen eingetragenen Verein (Tierheim, etc) suchen bei dem ich einen Teil der Strafe oder auch die komplette Strafe abarbeite, oder wird mir wenn ich das versuche eine bestimmte Arbeit zugeteilt?

Gibt es sonst noch etwas zu beachten?

Viele Dank schonmal

Viele Grüße

Jura, Richter, Strafbefehl, Ersatzhaft, staatsanwalt
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Brief an Staatsanwalt schreiben

Hallo, ich muss ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft schicken, nur irgendwie klingt die Formulierung nicht so ganz rund, viell. gibt es deswegen jemanden hier der in solchen Sachen vielleicht ganz fit ist und mal nachkorrigiert, das Schreiben:

Az: 8447448449....

Sehr geehrte Staatsanwaltschaft,

nach Rücksprache mit dem Amtsgericht H. ist mir von selbigem geraten worden, mich unverzüglich mit Ihnen in Verbindung zu setzen und um eine Ratenzahlung des gegen mich, Vorname Nachname, wohnhaft in 54321, Stadt so und so verhängten Strafbefehls zu bitten. Meine wirtschaftliche Situation erlaubt es mir gegenwärtig nicht die Gesamtstrafe mit einer Überweisung abzuzahlen, deswegen bitte ich Sie, sich mit einer monatl. Rate von max. 50 Euro einverstanden zu zeigen. Bitte berücksichtigen Sie dabei auch meine mehr als 2 Jahre lange, fortwährende Erkrankung, welche es mir nicht ermöglicht einer Arbeit nach zu gehen, z.Zt. lebe ich von ALG 2, eine Rentenbewilligung wird z.Zt. geprüft.

Der erste Satz klingt irgendwie schrott, Im oberen Teil wollte ich eigentlich statt "ich will sie bitten"(um Ratenzahlung) "ich möchte mit Ihnen vereinbaren" nur denke ich das bitten viell. besser oder höflicher klingt, es würde aber klanglich besser klingen wenn ich vereinbare schreibe.. aber ich würde gern eure Meinung wissen, falls ihr mir das mitteilen wollt..

mfG

Gericht, Justiz, Strafbefehl, Strafgericht, staatsanwalt
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