Doppelmoral bei Umweltschutz?

Wieso kreuzen die Menschen regelmäßig in den Umfragen an, dass Ihnen Umweltschutz und Klimaschutz sehr wichtig (Beispiel Umfrage "Umwelt Bundesamt) sind und verhalten sich dann in der Realität genau anders? Seit Jahren höre ich sowohl privat als auch in den Medien, dass überall Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt und sehr wichtig genommen wird. Wie kann es dann aber z.B. sein, dass die Deutschen immer mehr zu Einweg Plastikflaschen greifen, anstatt mal die Mehrwegflasche zu nehmen? Bei Verpackungsmüll genau dasselbe (Ich weiß, dass es manchmal nicht anders geht). Und auch Fliegen tun wir deutlich mehr als noch vor ein paar Jahren. Da gibt es noch viele andere Bereiche, die ich jetzt aber nicht alle aufzählen möchte.

Man kann doch nicht als "FFF-Aktivist" den älteren Generationen vorwerfen nichts für den Klima- und Umweltschutz zu tun, aber dann selber aus Bequemlichkeit die Plastikflasche zu nehmen und in den Ferien in der Welt herumzufliegen (ich weiß nicht alle sind so, aber ich konnte viele in meinem Umfeld beobachten die genauso handeln).

Das ist doch Paradox, wenn die Leute andauernd antworten, dass sie sich für Nachhaltigkeit einsetzen, wir aber im Endeffekt schmutziger als noch vor ein paar Jahren Leben... Das ist mir jetzt häufiger in meinem Umfeld aufgefallen, viele gehen auch regelmäßig auf Demos für Nachhaltigkeit. Das ist zwar nur mein persönlicher Ausschnitt, aber so verkehrt kann er ja anscheinend nicht sein, wenn man die deutschlandweiten Zahlen sieht.

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