Warum sehen manche Vermieter eine Wohnung als Waffe zur Unterwerfung usw.anderer Menschen?

Wenn ich Artikel über die Wohnungsnot lese,drängt sich mir auf,dass hier Krieg herrscht.Wenn 95 % der Vermieter Kleinvermieter sind,dann ist der tägliche Krieg im Wohnungsmarkt ein Massenphänomen.Wie hoch der Prozentsatz von Kleinvermietern ist,die diesen Krieg nicht mitmachen,ist aber unbekannt.Bekannt ist,dass bei dem aktuellen Wohnungsmarkt,die Lage am Wohnungsmarkt gern ausgenutzt wird.Wenn aber Schlangen von Wohnungssuchenden bei Vermietern anstehen müssen,dann stimmt was nicht.Wie kann denn ein Vermieter in kurzer Zeit beurteilen,ob der den passenden Mieter gefunden hat.Wahrscheinlich geht es wie immer ums Geld,wer bereit ist mehr zu zahlen ,der bekommt die Wohnung.

Was mir besonders aufstößt,dass Vermieter Mieter bzw Wohnungssuchende wie Sachen betrachten. Es sind wirklich böse Zeiten,was die Gesellschaft besonders stark spaltet und Unfrieden in die Welt bringt.Man braucht gar keinen Trump in Deutschland.Im Wohnungsmarkt herrscht eine Art System-Trump,der Mieter erniedrigt und ihrer Würde beraubt.Die schlimmste Entwürdigung von Mietern dürfte sein,wenn sie per Eigenbedarf aus ihren Wohnung hinausgeekelt werden.Ich sehe,selbst dann, wenn man eine Wohnung hat,kann durch (häufigen)Eigentümerwechsel jedem das Schicksal erreilen,dass er seine Wohnung verliert,insbesondere bei einer sogenannten Gesellschaft bürgerlichen Rechts ,die aus wenigen Vermietern besteht und die sich zusammengetan haben und bei Bedarf immer Jemanden in der Verwandtschaft haben,um gezielt einen Mieter per Eigenbedarf vor die Türe zu setzen ,um dann per Neuvermietung die Miete um 10 % anheben zu können.

Was die Politik tut, ist nicht ausreichend.In Notzeiten müssen weitergehende Maßnahmen getroffen werden.Eigentum verpflichtet,heißt es doch.

Mieter, Recht, Eigenbedarf, Vermieter, Wohnungsmarkt, Wohnungsnot, Wirtschaft und Finanzen
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2. Eigenbedarf Kündigung?

Hallo, nachdem ich von meienr Vermieterin die Kündigung erhalten habe

https://www.gutefrage.net/frage/wohnung-kuendigen-zum-15?foundIn=user-profile-question-listing

Ist es jetzt so, dass die Vermieterin auch meine Schwiegermutter kündigen möchte, also Eigenbedarf.

Die Situation hat sich so abgespielt.

Nachdem wir lange am "verhandeln" waren, dass ich und meine Frau mit Kind vorher ausziehen wollen, da eh Eigenbedarf angemeldet wurde, wurde die ganze Zeit gesagt, die lassen uns NUR vorzeitig ausziehen, wenn wir auch die Schwiegermutter mitnehmen (siehat eine seperate Wohnung nebenan) ... das haben wir auf uns nicht sitzen lassen und gesagt, dass wir für sie mitsuchen, aber sie kann vorher nicht mit uns ausziehen... naja, dann hat sie uns gehen lassen wenn wir bis zum 31.10.18 für sie etwas suchen.... ich und meien Freundin sind z.Z bei ihrer Schwester und haben 2 Tage bei der Mutter letztens übernahctet weil die Vermieterin die noch nicht eingezogen ist auf dem Hof hier etwas am werkeln war..

Weil gestern Hundekaka auf dem Hof war, hat sie diesen direkt vor der Wohnungstür bei uns gelegt und die Tage davor auch hier gegrillt und gelästert, dass volle Program... gestern ging es aber zuweit mit der Hundekaka, sie selber hat auch 2 Hunde und die haben damals den GANZEN Hof vollgeschissen, sehr extrem, wir gehen ja mit unserem Hund mehrmals täglich gassi.

Naja und dann kam es zum streit... ihr Mann dem die Wohnungen nicht gehören hat gesagt, dass Eigenbedarf angemeldet wird für sein Bruder (also der Schwager von der Vermieterin)

Ich persönlich finde solche aktionen untereste schublade, auch die erpressungen.

Auch hat der Mann mir gestern "Schläge" gedroht, wenn ich mich nicht "rein verpisse" ...

Letzenendes wollen wir so ode rso raus, sie unterstellt uns das wir bei der Mutter wohnen (wir würften sogar bis zu 6 Wochen hier bleiben) und naja jetzt wollen die Eigenbedarf anmelden wobei wir uns sicher sind, dass es nur gemacht wird weil wir uns gegen solch eine Aktion gewehrt haben. Mit uns konnte man über alles reden, jedes gespräch verlief unsereseits freundlich aobwohl wir erpresst wurden.

Zudem ist die Schwiegermama Pflegebedürftig (Stufe1, damals 3) und hat einen Behindertenausweiß aufgrund Demenz etc...

Kündigung, Wohnung, Recht, Eigenbedarf, Vermieter
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Welche Möglichkeit hat der (Ex-)Mieter der wegen Eigenbedarf gekündigkt wurde wenn der Eigenbedarf nur ein Vorwand war?

Wenn der Vermieter sich überlegt, dass er nun selber seine Immobilie nutzten will kann er den Mieter mit der Begründung des Eigenbedarfs kündigen. Zwar sind hier natürlich auch die entsprechenden Fristen einzuhalten, aber die Möglichkeit besteht ja. Nun trennt man sich also dann mehr oder weniger in Frieden, weil der Mieter zwar eigentlich nicht ausziehen will, sich aber ja fügen muss und vielleicht sogar die Sitatuion des Vemieters nachvollziehen kann. Als die Wohnung aber nun frei ist, zieht nicht etwa der Vermieter ein (oder jemand seiner Familie...) sondern diese wird wieder frei (vielleicht sogar über Makler) weiter vermietet. Der ursprünglich angemeldete Eigenbedarf ist also definitv nicht gegeben und die Kündigung damit ja eigentlich unbegründet. Dem Ex-Mieter sind also nun eigentlich ungerechtfertigte Unannahmlichkeiten und letzten Endes ja auch Kosten endstanden.

  • Welche generellen Möglichkeiten hat der Ex-Mieter nun?
  • Kann er wegen unrechtmäßig erfolgter Kündigung vielleicht auf Ersatz dieser Kosten klagen?
  • Wie muss eine Kündigung wegen Eigenbedarf eingentlich begründet werden- sprich müssen dazu irgendwelche Nachweise erbracht werden oder reicht es dass der Vermieter sagt, er hätte selber eine Nutzung der Immobilie vor?
  • Droht dem Vermieter irgendeine rechtliche Konsquenz aus seiner falschen Kündigungsbegründung? Etwas sowas wie "Betrug" oder "arglistige Täuschung"?

Zum Hintergrund: Uns ist soetwas Änliches passiert, nur war es so, dass wir sowieso geplant hatten auszuziehen aber eine passende Alternative noch nicht gefunden hatten. Unser Vermieter hat uns auch nicht wirklich gekündigt - er hat nur klar gesagt, dass er eigentlich gerne unsere Wohnung nutzen würde und ob wir nicht mittelfristig etwas Neues finden könnten. Das war keine Kündigung und von unseren Umzugsüberlegungen hat er auch erst da erfahren. Nachdem wir nun umgezogen sind war bei der Wohnungsübergabe schon klar, dass er selber die Wohnung wahrscheinlich wohl doch nicht nutzen will. Gut eine Woche später stand diese dann auch bei einem Immobilienportal im Netz als Angebot... Es ist also seoweit kein Schaden entstanden, aber vor diesem Hintergrund interessiert es mich halt, wie es auch anders hätte laufen können (s.o.) Freue mich auf eure Antworten - Danke!

Wohnung, Recht, Mietrecht, Eigenbedarf, mieten, Eigenbedarfskündigung
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Wie kann ich einfach+legal ermitteln/beweisen, wo jemand wohnt?

Hallo,

wahrscheinlich wundert sich der ein oder andere über meine Frage...

Diese hat folgenden Hintergrund. Ich habe vor einigen Monaten eine Kündigung wg. Eigenbedarfs für meine Mietwohnung erhalten. Angeblich soll die Enkelin meines Vermieters in meine Wohnung einziehen, da mein Vermieter wg. seines Alters gesundheitlich beeinträchtigt ist und seine Enkelin in seiner Nähe haben möchte. Mein Vermieter wohnt nur wenige 100m vom Mietshaus entfernt.

Ich habe es zunächst geglaubt und mir kaum Chancen ausgerechnet die Wohnung zu behalten. Nun ist der Wohnungsmarkt hier in Kölle aber alles andere als einfach, so dass ich bislang nicht fündig geworden bin.

Außerdem zweifle ich mittlerweile an den Gründen. Sicher ist mein Vermieter älter und mag auch etwas kränklich sein, aber es gibt diverse Anzeichen, die mich stutzig machen. Ich habe außerdem den Verdacht, dass die Enkelin bereits in der Nähe des Vermieters wohnt und auch dort wohnen bleiben möchte. Eine mögliche Adresse habe ich, aber die kann und will ich natürlich nicht ständig überwachen.

Nun zu meiner Frage: Wenn ich belegen könnte, wo die Enkelin tatsächlich wohnt, dann hätte ich evtl. gute Karten. Alles soll und muss natürlich legal ablaufen.

(a) Adresse ermitteln: Aber vermutlich kann ich nicht einfach zum Einwohnermeldeamt rennen und fragen...?

(b) Adresse beweisen: Selbst mit der einen vermuteten Adresse ist die Frage, wie ich beweisen kann, dass diese dort wohnt?

Hat jemand einen guten Rat? Evtl. auch einen legalen Trick?

Vielen Dank. Ihr würdet mir viel Arbeit ersparen ...

Kündigung, Miete, Recht, Eigenbedarf, Adresse, Anschrift
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Wäre eine Kündigung wegen Eigenbedarf in meiner Situation wirksam?

Meine Frau und ich besaßen ein Mehrfamilienhaus mit 3 Wohnungen unter einem Dach. Wir lebten in der EG-Wohnungen, die einen separaten Eingang hat. Die anderen beiden Wohnungen, OG und DG, sind mit einem gemeinsamen Eingang vermietet.

Da ich seit ca. 10 Jahren in Deutschland lebe, habe ich keine Altersvorsorge. Da meine Frau kürzlich verstorben ist, lebe ich alaine von der Witwenrenten und Mieteinnahmen. Ich bin Zurzeit arbeitslos, 63 Jahre alt, unter ärztlicher Behandlung eines leichten Herzproblems.

Das Haus verschlechtert sich und braucht dringend Pflege. Ich kann mir mit meinem geringen Einkommen keinen Baukredit leisten. Auch wenn ich Mieterhöhung beantrage, bin ich nur bis zu 15% erlaubt, was immer noch nicht genug ist.

Meine Absicht ist, die OG-Wohnung als Eigenbedarf anzufordern, damit ich meine Wohnung für das Doppelte des von meiner Mieterin Mietzinses erhaltenen Einkommens mieten kann. Ich werde auch Nebenkosten sparen.

Meine Mieterin ist eine geschiedene Frau mit zwei Kindern, einem 18-jährigen Jungen und einem 15-jährigen Mädchen. Sie arbeitet und die Kinder sind Studenten. Sie hat mir schon gesagt, dass sie nicht mehr bezahlen kann und nicht ausziehen will. Sie leben seit 4 Jahren und 8 Monaten dort.

Der andere Mieter zahlt eine gute Miete, auf dem aktuellen Marktniveau, und er lebt dort seit mehr als 10 Jahren.

Wäre eine Kündigung wegen Eigenbedarf in meiner oben beschriebenen Situation wirksam?

Mietrecht, Eigenbedarf
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Kündigen für Eigenbedarf, welche Chancen?

Guten Tag,

ich benötige ein paar gute Ratschläge bzw. am besten Erfahrungswerte.

Wir überlegen eine aktuell vermietete Eigentumswohnung zu kaufen, um dort dann selber einzuziehen.

Nun lese ich viel, was man doch alles beachten müsste, vor allem in Bezug auf Härtefall, doch lieg ich richtig, dass beide Seiten berücksichtig werden?

Ich würde mich über Informationen und Einschätzungen freuen, da ich ungerne kaufen würde, wenn mir ein langwieriges Gerichtsverfahren bevorsteht.

Informationen zum Mieter:

  • Familie die Sozialhilfe empfängt
  • Kinder älter als 13-15 Jahren (geschätzt)
  • ein Kind hat eine Behinderung (linker Arm, wirkt aber selbstständig)
  • wohnen dort schon länger als 9 Jahre (also 9 Monate Kündigungsfrist)

Informationen zu uns:

  • wohnen aktuell noch getrennt (regelmäßiges pendeln von 40km)
  • er könnte weiter zu Fuß zur Arbeit gehen (kein Führerschein und immer Nachtschicht)
  • seine aktuelle Wohnung bietet keinen Platz für zwei Personen (Kind ist in Planung)  
  • für mich wäre der Arbeitsweg nur 10 Km länger

Seinem aktuellen Vermieter gehört die Wohnung und da wir etwas größeres suchen, hat er uns Angeboten die Wohnung zu kaufen.

Würde gerne mal Einschätzungen und Erfahrungen hören, überlege auch vorab zum Anwalt zu gehen, um alles richtig zu machen.

Da ich es schwierig finden in Bezug auf Härtefall und wie die Sachlage ist, wenn man es vor dem Kauf bereits weiß.

Würde mich über viele Antworten freuen :)

Eigenbedarf, Eigentum, Eigenbedarfskündigung
2 Antworten
Anerkennung des Grunds als Härtefall bei Eigenbedarfskündigung möglich?

Hallo Zusammen,

Ich hätte gerne eure Einschätzung bei diesem Fall.

Ich habe als Mieter die Eigenbedarfskündigung erhalten. Formal in Ordnung und auch der Grund dürfte schlüssig sein. Tochter studiert und braucht eine eigene Wohnung.

Ich möchte aber nicht aus der Wohnung, da dies für mich ein Härtefall bedeuten würde, da der Verlust mit Grübeleien, anhaltender Antriebs- und Interessenlosigkeit, sozialem Rückzug, Scham, Verbitterung sowie resignativer Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit verbunden wäre evtl. wären auch suizidale Gedanken die Folgen.

Ich beziehe aktuell Arbeitslosengeld 2, befinde sich seit 5 Jahren in psychiatrischer und psychologischer Behandlung/Therapie und bin seit ca. 1 ½ Jahren auch Arbeitsunfähig bescheinigt mit wechselnden mittelgradigen und schweren depressiven Episoden und Angststörungen. Inzwischen ist auch die Schwerbehinderung mit einem Grad von 50 festgestellt worden.

Seit zwei Jahren befinde ich mich auch in einer ambulanten Betreuung.

Die Wohnung bietet dem mir durch das allg. Umfeld als auch das soziale Umfeld mit den Nachbarn eine besondere und gesundheitlich förderliche Umgebung. Ich wäre auch nicht in der Lage mir durch die Depression eine Wohnung zu suchen. Die Suche wäre durch den eigenen Hund und durch die Arbeitslosigkeit zudem noch erschwert.

Wie schätzt ihr die Lage ein? Wäre hier die Anerkennung eines Härtefall denkbar? Vielleicht sogar unbefristet?

Der Ganz zum Mieterschutzverein steht außer Frage. Die sind nur gerade im Urlaub und ich kann erst übernächste Woche dort einen Termin vereinbaren.

Dankeschön

Kündigung, Mietrecht, Eigenbedarf, Härtefall, Sozialklausel, Ausbildung und Studium
7 Antworten
Kündigung zwecks Eigenbedarf trotz Prüfungsphase?

Ihr Lieben,

Vorab: Ich weiss natürlich, dass das hier kein offizielles Forum für Rechtsfragen ist, vielleicht kennst sich ja dennoch jemand aus oder war schon mal in einer ähnlichen Situation.

Die Tochter unseres Vermieters lässt sich scheiden und möchte nun in unsere Wohnung einziehen. Sie hat anscheinend nach anderen Wohnungen geschaut - allerdings ist sie, laut ihrer Aussage, nicht fündig geworden. Sie hat zwei Kinder, die bei ihr bleiben werden.

Zu unserer Situation: Wir sind beide Studenten, allerdings fängt mein Mann im Juli an zu arbeiten. Ich befinde mich mitten in meinem Examenssemester und lege meine Prüfung im Oktober ab. Wir wohnen in einem Drei-Parteien-Haus in dem sich eine weiter Wohnung befindet, die mit unserer identisch ist.

Meine Frage ist nun, ob jemand schon Erfahrungen gemacht hat eine Kündigung auf Grundlage eines Eigenbedarfs aufgrund einer Prüfungssituation abzuwehren. Hat die Tochter unseres Vermieters Anspruch auf eine bestimmte Wohnung (in diesem Fall unsere) oder darf sie sich nicht festlegen? Hat sie nicht eigentlich Anspruch auf die gemeinsame Wohnung, die sie mit ihrem Ex-Mann bewohnt hat, da die Kinder bei ihr bleiben werden?

Vielen Dank für eure Antworten!

Kleiner Edit:

Alle Wohnungen gehören unserem Vermieter. Die OG kommt nicht in Frage, da diese zum einen nur eine Zwei-Zimmer-Wohnung ist und zum anderen von einer älteren Dame mit bekannter Erkrankung bewohnt wird. 

Die Wohnung über uns also im EG ist mit unserer identisch und wird von einer einzelnen Dame mittleren Alters mit Festanstellung bewohnt. 

Der Vermieter hat keinerlei Pflicht den Mieter zu wählen, der am wenigsten von einer Kündigung betroffen wäre? 

Soweit ich weiss, ist eine Prüfung sehr wohl eine besondere Härte und muss berücksichtigt werden. 

Wir werden über Anwalt/Mieterbund versuchen, die EBK wenigstens bis November rauszuzögern.

Außerdem ist eine Wohnungssuche für Studenten nie einfach! Nebenher geht zum einen garnicht, da die Uni ihre Zeit deutlich einfordert und zum anderen ist ein Umzug innerhalb meiner Lernphase für mich praktisch unmöglich.

Mietrecht, Eigenbedarf, Student
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§577a BGB bei Mietkündigung für Eigenbedarf?

Hallo :) ich würde mir gerne einen juristischen Rat holen. Und wollte mal vielleicht aus Erfahrung fragen ob es sich lohnt in meinem Fall eine Rechtsberatung bzw. einen Prozess durchzuführen. Mein Mann, mein Sohn und ich wohnen seit fast 20 Jahren in einer gemieteten Wohnung. Vor einem Jahr wurden diese Wohnungen von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. Nun hat unser Nachbar, der jedoch selbst in Miete wohnt, unsere Wohnung erworben. Nur mein Mann steht im Mietvertrag, obwohl wir seit einigen Jahren getrennt leben und er nicht mehr hier wohnt. Sich jedoch noch sehr oft bei uns aufhält, da das Verhältnis sehr gut und familiär ist. Dies ist unserem Vermieter beim Kauf bekannt gewesen. Zunächst versprach er uns, keinen Eigenbedarf an der Wohnung in Anspruch nehmen zu wollen und erklärte sich damit einverstanden uns die nächsten paar Jahre als Mieter zu behalten, zumindest bis mein Sohn in 3-4 Jahren ausgezogen ist. Nun aber nach einem Jahr finden wir ein Kündigungsschreiben im Briefkasten, der unser Mietverhältnis nach §573 Abs. 2 Nr. 2 BGB aufgrund von Eigenbedarf kündigt. Als Grund ist angegeben, dass sich unser Vermieter die Wohnung altersgerecht und barrierefrei einrichten möchte. Dazu ist zu sagen, dass unser Vermieter noch nicht sehr alt (um die 60) ist und objektiv nicht krank erscheint und noch jeden Tag im Garten arbeitet. Dies sei aber dahin zu stellen. Nun ist meine Frage, ob mir trotz seinem Recht auf Eigenbedarf nicht eine Kündigungssperrfrist von mindestens 3 Jahren nach §577a Abs. 1 BGB zusteht, da er uns als Mieter übernommen hat und die Wohnungen umgewandelt wurden. Außerdem wohnen wir in einer größeren Stadt, in der wir sogar eine Kündigungssperrfrist von 5 Jahren hätten. Kann der Vermieter mit Begründung einer Krankheit die Sperrfrist umgehen und lohnt es sich überhaupt was zu unternehmen. Problematisch ist außerdem, dass mein Mann keine Rechtsschutzversicherung hat. Über jeden Rat bin ich dankbar. LG

Kündigung, Recht, Mietrecht, Eigenbedarf, BGB, Jura, mieterschutz, Rechtsberatung, kündigungssperrfrist
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Kündigung wegen Eigenbedarf! Was tun?

Hallo, mein Freund & ich sind in in unsere gemeinsame Wohnung Dezember 2016 eingezogen. Den ersten Monat war alles gut. Dann kurz vor Silvester 2 Tage kam die Kündigung wegen Eigenbedarf. Wo ich zuvor noch sagen muss hat die Frau unseres Vermieters Demenz. Was aber schon vorneherein klar war. Auf jeden Fall kam dann die Kündigung zwei Tage vor Silvester Kündigung wegen Eigenbedarf weil er die Wohnung für Pflegepersonal bräuchte weil seine Frau an Demenz erkrankt sei WAS aber schon von vorne herein klar war. Jetzt haben wir noch bis ende Juli zeit um uns eine neue Wohnung zu suchen wir sind beide 21 Jahre alt & haben Katzen als Haustiere . Hier bei uns im Ort ist es sehr schwierig eine Wohnung zu finden schon dreimal schwieriger wird es mit Haustieren. Könnt ihr mir helfen. Weil ich habe die Hoffnung schon so gut wie aufgegeben. Mir wurde zum beispiel auch durch googeln bekannt das der Vermieter uns vor dem Einzug hätte sagen müssen das er die auf Eigenbedarf hätte vorwarnen sollen. Wie hätten gar nicht mehr einziehen dürfen wegen 30 Tagen das war ja echt der Hammer. Wir haben jetzt Angst unser Zuhause zu verlieren und unsere Haustiere (2Katzen)! Laut Internet steht dem Pflegepersonal wegen dem er uns ja raushaben will keine 3 zimmer wohnung zusteht. Wir haben keine ahnung mehr was wir tun sollen könnt ihr mir bitte helfen?? Danke schon einmal im vorraus!❤❤

Kündigung, Haustiere, Mietrecht, Eigenbedarf
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Fristverlängerung bei Mietvertragskündigung wegen Eigenbedarf verlangt wird?

Bildern: https://goo.gl/photos/BYPkQFt5noUcbYsT7. Ich habe versucht diese hier hochzuladen, hat aber irgendwie nicht geklappt (?!).

Hallo zusammen,

Immer wieder Probleme mit dem Vermieter (gut, dass ich mindestens nicht der einzige Mieter bin, der Probleme mit ihm hat). Mitte Dezember 2016 habe ich folgendes per Email erhalten:

Sehr geehrter Herr MIETER,

anbei ein Schreiben auf Ankündigung Eigenbedarfs in 2017. Genügt Ihnen dies so oder soll ich es parallel per Post versenden?

Freundlich Grüße, VERMIETER

Anhang kann zu dieser Nachricht kann im Bild NachrichtVermieter1 gesehen werden. Antwort von meiner Seite war noch am selben Tag nämlich:

Hallo wieder,

Ich plane nächstes Jahr die "Wohnung" auch zu verlassen. Es genügt, dass Sie mich per Email informiert haben.

Mit freundlichen Grüßen, MIETER

Das ist ja auch tatsächlich so. Ab 1.Oktober habe ich mit meiner Masterarbeit angefangen und der Plan war (und ist immer noch) möglichst schnell nachdem ich diese abgeben habe (Ende März 2017) mit der Suche nach einer neuen Wohnung anzufangen. Zu dem Moment habe ich einfach die Sachen so gelassen, besonders weil:

  • er hat selber geschrieben "rein informativ und keinerlei rechtliche Grundlage" und
  • ich bis Ende 2017 Zeit habe.

Oder so habe ich mir gedacht...Am 15. Februar habe ich folgendes erhalten:

Hallo Herr MIETER,

wir planen einige Umbaumassnahmen und müssen Handwerker bestellen. Bis wann können wir mit Ihrem Auszug rechnen?

Vielen Dank. Gruß, VERMIETER

Da ich damals (und immer noch) wegen Thesis und noch weiteren Problemen gestresst war, habe ich nicht geantwortet. Ich fand es auch echt frech, wenn man vorher "Du hast halt Zeit bis Ende des Jahres" gesagt hat und plötzlich 2 Monate später fragt "Nun, wann ziehst du denn aus?".

Vor 5 Tagen (also am 6.März) habe ich folgendes erhalten:

Hallo Herr VERMIETER,

leider haben wir von Ihnen bisher noch keine Rückmeldung erhalten. Bis wann werden Sie ausziehen?

Die Räumlichkeiten werden ab Mitte 2017 benötigt.

Vielen Dank. Gruß

Heute habe ich ein Brief (kein Email) mit Unterschrift in meinem Postfach erhalten (anscheinend am 9.März versendet) also weniger als 1 Woche nach der letzten Nachricht. Inhalt kann man im Anhang NachrichtVermieter2 sehen.

Ich habe wirklich keine Zeit mich damit zu beschäftigen. Wie schon erwähnt - Thesis muss nach ca. 2 1/2 Wochen abgegeben werden, über Op werde ich mit meinem Orthopäde hoffentlich nächste Woche sprechen. Zusätzlich ist ein Freund von mir im Krankenhaus wegen Unfall und ich fange ab 1.April auf einem neuen Arbeitsplatz. Da bin ich mir wirklich nicht sicher, dass ich in der Lage sein werde so schnell eine Wohnung zu finden.

Ich habe recherchiert und anscheinend kann man Kündigungsfrist unter Umständen verschieben. Ich möchte das nicht tun, aber...

Ich werde höchstwahrscheinlich bis Mitte April mir einen Rechtsanwalt aussuchen aber möchte gern zuerst hier nach Rat fragen. Ich bin mir auch 99.9% sicher, dass es sich hier nicht um Eigenbedarf handelt.

Vielen Dank im Voraus!

Wohnung, Mieter, Mietrecht, Eigenbedarf, Vermieter, Mietvertrag, Vertragsrecht
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Mietwohnung wegen Eigenberaf gekündigt, vorsorgliche Kündigung zum nächsten zulässigen Termin?

Guten Morgen, am Freitag Abend hatten wir alle in diesem Haus (6 Mietwohnungen) die Kündigung wegen Eigenbedarfs bekommen. Wir alle wurden zum 30.November 2017 gekündigt, da wir alle schon länger als 10 Jahre hier wohnen, mein Nachbar sogar seit fast 47 Jahren.

Meine frage bezieht sich auf folgendes: Dort steht ganz normal das ordentlich wgen Eigenbedarfs zum 30.November 2017 gekündigt wird. dadrunter steht aber noch der Satz: Rein vorsorglich erklären wir die Kündigung zum nächsten zulässigen Termin. Was genau bedeutet dies?

In der Begründung der Kündigung steht ebenfalls drin: Herr xxx und seineEhefrau xxx würden sich auch dazu bereit erklären, Ihre Wohnung vorzeitig zu übernehmen, da sie das von ihnen bewohnte Objekt wohlmöglich früher als zum Ablauf der Kündigungsfrist räumen müssen, wenn es bis dahin zu einer Veräußerung kommen sein sollte.

Bedeutet der letzte Absatz, dass wir jederzeit ohne die 3 Monatige Kündigungsfrist die wir ja bei vorzeitigem Auszug hätten, ausziehen können?

Morgen wollte ich mich dennoch rechtlich beraten lassen, aber diese Kündigung kam so spontan für alle, dass man sich doch einige gedanken macht.

PS: Der Vermieter zieht mit seinen Brüdern und Eltern in dieses Haus. derzeit bewohnen die wohl in einer anderen Stadt ein 6 Parteienhaus, und wollen nach Bixxx ziehen, da der Arbeitsweg etc von hier aus günstiger ist.
Da die Eltern auf Hilfe angewiesen sind, da sie Pflegestufe 1 haben, Analphabeten sind und die Sprache nicht sprechen, werden die von allen Familienmitgliedern gepflegt. Und die ziehen eben alle hier gemeinsam ein. Dass ist die begründung der Kündigung aller Parteien.

Vielen dank schonmal

Wohnrecht, Eigenbedarf, Kündigungsfrist
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