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Führerschein nicht möglich. Geld zurück?

Ich bin mittlerweile 35 Jahre alt und bin mit dem lernen schon seit vielen vielen Jahren raus.

Leider habe ich mich viel zu spät dazu entschieden, den Führerschein jetzt doch zu machen. Ich habe mich für einen acht Wochen Kurs angemeldet, wo ich die Theorie Pflichtstunden in einer Woche erledigt habe. Und jetzt lerne ich mit der App und wenn die Ampel grün ist, bin ich für die Prüfung die Theorie freigeschaltet.

Ich merke aber, dass ich kein Lerneffekt habe. Konstant habe ich immer die Hälfte von 30 Fragen falsch und mir fällt es auch sehr schwierig alles zu merken. Es sind mittlerweile 1168 Fragen, die man auswendig lernen muss.

Ich finde das völlig verrückt, denn bei so vielen Fragen hat man die andern wieder vergessen und tappt dann wieder in die Falle. Ich habe das Gefühl, dass ich einfach nicht fähig bin das zu schaffen und die Motivation ist auch gerade extremst im Keller, da ich keinen positiven Fortschritt sehe.

Die Frage für mich ist, da ich schon die kompletten 3400 € bezahlt habe an der Fahrschule ob ich ein Teil zurückbekomme, wenn ich dort Fahrstunden nicht mehr mache. Ich hab bis jetzt noch keine Fahrstunde gehabt, da die erste Fahrstunde am Freitag stattfinden würde. Bekommt man das Geld dann für die Fahrstunden wieder oder ist das Geld trotzdem weg weil den Service habe ich ja dafür nicht benutzt.

Freitag hätte ich auch die Theorieprüfung, aber dafür werde ich nicht freigeschaltet, da ich einfach noch nicht im grünen Bereich bin.

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Ist gutefrage Q&A oder Entertainment?

In der Theorie soll die Plattform ein Austausch über Fragen und Antworten sein: Nutzer:innen können Fragen stellen, und die Community vereinigt sich zusammen, um Antworten zu finden. Ebenso können User:innen mit viel Wissen eine große Hilfe anbieten.

Aber... ist das wirklich der Fall?

  • Die Fragen sind mittlerweile oftmals nichts mehr Konkretes, sondern irgendwelche 3 a.m. Shower-thoughts. Braucht der:die Ersteller:in nun wirklich eine Antwort oder ist es ihm:ihr einfach nur langweilig? (Und natürlich die ganzen seggs-Fragen)
  • Antworten haben einen ähnlichen Qualitätsverlust wie Fragen: Es werden häufig einzeilige Antworten geschrieben, weil Antwortgeber:innen sich nicht die Mühe machen, besser auf den Beitrag einzugehen. Manchmal ist, was geschrieben ist, überhaupt keine Antwort - sondern eine ungewollte Bemerkung, die versucht, den Beitrag (und in manchen Fällen sogar den:die Fragesteller:in selbst) abzuwerten.
  • Durch das Gamification-Prinzip (Level, Punkte, Upvotes) passiert ein unsichtbarer Wettbewerb. Da die Aktivität bei Beiträgen schnell abstumpft, werden die belohnt, die schnell eine Antwort posten können, mehr Views und somit potenziell mehr Likes bekommen - aka kürzere, un-hilfreiche Antworten. (mehr dazu...)
  • --> (btw, es haben auch User:innen zugegeben, dass sie sich 'gezwungen' fühlen, an Beiträge zu beteiligen - Beschwerden über Mindestzeichenanzahl, Zeitlimit zwischen Posts, oder ein klares Desinteresse am Beitrag; obwohl es immer möglich war, den Beitrag zu ignorieren)
  • Endlos lange Kommentarthreads, die niemanden helfen und wo sich die Teilnehmer:innen mehr verbal angreifen, anstatt sachlich zu diskutieren.
  • Das Prinzip einer Q&A-Plattform wird immer redundanter mit Suchmaschinen und auch KI. Viele objektive Fragen lassen schnell mit einer Internetsuche bestätigen. Ein Forum ist besser dafür, wenn man Meinungen von vielen Menschen bekommen will (also eher subjektive Fragen). Es lässt sich wundern, ob die eigenständige Recherche wirklich keine Ergebnisse geliefert hat oder... ob es einfach Faulheit ist, um die Arbeit auf andere offzuloaden.

Anstatt die 'größte Q&A-Seite Deutschlands' zu sein, erscheint gutefrage stattdessen wie ein großes Entertainmentzentrum, wo sich Leute versammeln, um sich über sogenannte 'Fragen' und 'Antworten' zu amüsieren. Um, hallo??

tl:dr: Die Qualität der Fragen nimmt ab, und die Antworten passen sich dadurch auch ähnlich an. In Kommentare ist häufig Aggressivität und keine sachliche Diskussion. Ein unsichtbarer Wettbewerb nimmt den Fokus weg vom 'hilfreich' sein und legt ihn stattdessen auf das 'Punkte farmen'. Q&A-Plattformen werden weniger relevant mit Internetsuche und KI. Da lässt sich wirklich bezweifeln, ob gutefrage wirklich für Q&A gedacht ist oder nur getarnte Unterhaltung ist.

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Wie viele Tiere sind hier versteckt?

Hallo liebe Rätselfreunde,

ich habe ein Rätsel erstellt mit einem Text, in dem die Namen von Tieren (auch wörterübergreifend) versteckt sind. Ich habe 56 Tiere versteckt und hoffe, dass ich in der Lösung keine vergessen habe. Welche Tiere könnt ihr finden?

Tilo war kein gewöhnlicher Junge. Während die anderen Kinder damit beschäftigt waren, die Sporthalle für die Schultheateraufführung zu schmücken, saß er in der Ecke und versuchte verzweifelt, seine Hausaufgaben zu beenden. „Du bist ein echter Streber!“, rief Klaus lachend. An Tilo perlte dieser Kommentar jedoch ab, denn die Lehrerin hatte ihm selbst empfohlen, immer am Ball zu bleiben. Diesen Rat teilte er auch immer gerne mit den anderen Kindern.

Kurz darauf hatte er seine Lernphase beendet und jubelte „Boah, da hab ich tatsächlich noch alles geschafft, bevor die Aufführung startet!“, während er seinen flauschigen Freund Oskar, einen hellbraunen Stoffbären mit Knopfaugen, schnappte, und zu seinen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden lief.

Nun galt es die Bühne für die Theateraufführung vorzubereiten, wofür die Klasse laut der Funkuhr an der Wand noch etwa zwei Stunden Zeit hatte. Die Requisiten des Theaterstücks „Das Herz des Juwels“ steckten noch in Pappkisten, aber die Hütte im Zentrum der Bühne war schon fast aufgebaut. Mara ließ beinahe einen Stein des Ziegeldachs der Hütte fallen, da hechtete Silas gerade rechtzeitig zur Hilfe. Tilo fing nun grabend damit an, wahllos Gegenstände aus einem großen Karton zu ziehen: ein silberner Kelch, einen Kunstblumenstrauß, eine verzierte Vase, einen Gürtel, Tierfutter, sowie Fleisch, Weintrauben und Käse aus Kunststoff. Schnell kam Elias, der ihn bremsen konnte, bevor der gesamte Inhalt der Kiste auf dem Boden verstreut lag. Gemeinsam sortierten sie die Requisiten und brachten sie an ihre Plätze.

Mila stattdessen drehte sich schnell im Kreis und schwankte dann kichernd umher. „Kuckuck, ist bei dir jemand zu Hause?“, rief Elias ihr zu, „Warum lachst du, während uns die Zeit davonläuft? Kannst du uns bitte helfen?“. Mila nickte schnell und machte sich an die Arbeit.

Währenddessen wurden im Foyer schon Essen und Getränke vorbereitet. Die Crêpes rochen köstlich und außerdem gab es diverse belegte Brötchen. Zu trinken standen Wasser, fruchtiger Apfelsaft und Kaffee bereit. Tilo hatte Steak vom Grill, Erdbeereis und Döner vorgeschlagen, aber die Lehrerin hatte mit einem „Ha, ich glaub ich spinne!“ abgelehnt.

Gerade war alles fertig geworden, da hörte man auf dem Korridor Schritte und Stimmen, die ersten Gäste kamen. Während die Kinder sich in die Umkleidekabinen begaben, hörte Tilo seine fast taube Oma, die ihm fröhlich „Huhu, Tilospatz!“ entgegenrief. Tilo winkte zwar peinlich berührt zurück, aber vor Scham sterben würde er schon nicht. Genau, sterben kommt viel später im Leben.

Nach und nach füllte sich die Halle, murmelnde Menschen nahmen ihre Plätze ein. Toni war sehr aufgeregt, denn zu seinem Pech, setzte die Lehrerin ihn als Sprecher zur Begrüßung ein, obwohl seine Soziale Phobie neben seinem Lampenfieber eine besondere Belastung war, weswegen er bei der Aufführung hinter der Kulisse für den Ton zuständig war.

Endlich war es soweit: Tilo trat nach vorn und, na klar, verschluckte er sich erst einmal. Er stotterte eine Begrüßung und als das Publikum klatschte, war er so froh, der Qual lebendig entkommen zu sein. Er war so nervös, dass er von der Bühne rannte und sich dabei den Kopf an einem hölzernen Baum der Waldkulisse stieß. Autsch, das gibt wohl ne Beule.

Die Theateraufführung kam sehr gut an. Tines Eltern pfiffen sogar auf ihren Fingern, als das Stück zu Ende war. Das Publikum jubelte und es würde sicherlich keine Reklamationen geben.

Tilos Eltern und seine Oma waren stolz auf ihn und am selben Abend gab es für ihn und Oskar einen Döner und einen kleinen Topf Erdbeereis.

Über einige Rückmeldungen würde ich mich freuen.

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