Erziehungsberechtigte – die besten Beiträge

Mit welchem Erziehungsstil wurdet ihr erzogen?

Ich habe euch hier nochmal die Definitionen der meiner Meinung nach eher unbekannteren Erziehungsstile aufgelistet. Über den demokratischen, autoritärischen und antiautoritärischen Erziehungsstil denke ich mal wisst ihr Bescheid.

Egalitärer Erziehungsstil:

Beim egalitären Erziehungsstil gilt eine strikte Gleichberechtigung zwischen Eltern und Kindern. Somit wird kein Unterschied zwischen einem Erwachsenen und einem Kind gemacht. Die kindliche Meinung zählt genauso viel, wie die eines Elternteils oder eines anderen Erwachsenen. Der Unterschied zur demokratischen Erziehungsmethode ist, dass Entscheidungen nicht nur besprochen und miteinander diskutiert werden, sondern die Entscheidungen zusammen mit dem Kind getroffen werden.

Laissez-Faire Erziehungsstil:

Übersetzt heißt Laissez-Faire „lass es tun“. Wie der Name schon vermuten lässt, steht diese Erziehungsform für übermäßige Toleranz und Gleichgültigkeit seitens der Eltern. Hart ausgedrückt bedeutet diese Methode, dass die Eltern ihre Kinder im Großen und Ganzen sich selbst überlassen und nur eine sehr passive Rolle als Elternteil einnehmen. Die Eltern stellen dabei kaum Regeln und Grenzen auf und machen, wenn überhaupt, nur äußerst selten Vorgaben. Beim Laissez-Faire Erziehungsmodell stellen Eltern zudem keine Anforderungen an ihre Kinder und begegnen diesen häufig distanziert. In extremen Fällen vernachlässigen Eltern sogar das seelische und körperliche Wohl ihrer Kinder.

Autokratischer Erziehungsstil:

Der autokratische Erziehungsstil kann als Steigerung des autoritären Stils bezeichnet werden. Man geht bei dieser Art der Erziehung von der Grundannahme aus, dass es zwingend notwendig ist, Autorität gegenüber Kindern auszuüben. Ein Leitsatz könnte also sein, dass Kinder eine „starke Hand“ und zudem strenge Regeln ohne Kompromisse brauchen. Jegliche Eigeninitiative oder Selbstständigkeit des Kindes wird dabei unterdrückt. Die kindliche Meinung ist bedeutungslos und interessiert die Eltern nicht. Das Kind darf nichts selbst entscheiden, hat keinerlei Mitspracherecht und hat damit auch selbst keinen Einfluss darauf, was als richtig und was als falsch gewertet wird.

Vielen Dank im Voraus!

Autoritärer Erziehungsstil 42%
Laissez-Faire Erziehungsstil 18%
Anderer Erziehungsstil 13%
Demokratischer Erziehungsstil 9%
Antiautoritärer Erziehungsstil 7%
Autokratischer Erziehungsstil 7%
Egalitärer Erziehungsstil 4%
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Wie kann man fehlende maskuline Erziehung nachholen?

Leider hat mich meine Mutter mitgenommen und nicht mein Vater. Mir entging jegliche männliche Erziehung.

Ich fühle mich bei meiner Mutter nicht wohl, sie hat mich als Kind misshandelt und kann nicht erziehen, ganz zu schweigen von dem Fakt, dass sie mich mit 17 bekam...

Meine Mutter ist für mich nicht wie eine Mutter, ich kann mit ihr über nichts reden und selbst hat sie keinerlei Ahnung von Erziehung. Das ist echt schade, aus mir hätte so viel werden können und sie hat das einfach zerstört.

Bei meinem Vater fühle ich mich wohl, er ist der einzige Mensch, den ich in Real getroffen habe, zudem ich eine gewisse Sympathie empfinde. Ich fühle mich zuhause, ja selbst mein Selbstbewusstsein steigt an, klares Zeichen. Er ist wie ich nur älter. Jeder, wirklich jeder der uns beide kennt sagt, dass ich genauso bin wie er, auch vom aussehen!

In mir steckt der härteste Kerl, jedoch hatte ich 0 maskuline Erziehung genossen und bin nicht sehr sehr männlich.

Da ich bei meinem Vater nicht wohnen kann, muss es eine andere Lösung geben. Ich weiß, ich habe den besten Vater und es wird auch Männer geben, die meine Art nicht so toll, cool und witzig finden.

Eine männliche erwachsene Person, die mich versteht. Meinen psychischen Schaden, meine besonderen Gedanken, ich brauche so einen Mensch. Und zwar keinen Therapeut, das ist für gewöhnlich keine Person, zu denen man emotionale Bindungen aufbaut (wozu ich sowieso nicht in der Lage bin). Aber ich brauche jemanden, der das bei mir tut.

Zuneigung, Aufmerksamkeit, Interesse, mehr brauche ich nicht mal... Jemanden, den mein Leben interessiert, bei dem ich mich nicht verstellen brauch, um akzeptiert zu werden. Einen Kerl, kein Weib und keine Memme. Mehr brauche ich nicht.

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Verzeiht ihr euren Eltern, wenn sie sich in eurer Erziehung immer daneben benommen haben und ihre Machtposition ausgenutzt haben um euch zu erniedrigen?

Ich habe mein Selbstbewußtsein erst durch meine guten schulischen Leistungen und dann durch meine Ausbildung und meine Karriere ständig ausgebaut.

Zu Hause war ich immer der dumme Lange. Leder haben mich meine Eltern damals nie aufgebaut und uns Kinder nieder gemacht, denn wir waren die einzigen die sie unterwerfen konnten, denn bei anderen habe sie es sich nie getraut. Somit waren es echte Schisser, die ihre macht an den schwachen Kindern ausgelassen haben. Natürlich blieb das nicht ohne Folgen, denn mein großer Bruder lies sich das nicht gefallen und es kam immer wieder zu Konflikten und Streit. Selbst habe ich mir das gefalle lassen und hatte somit meine Ruhe, jedoch hat es mir nicht geholfen Selbsbewußster zu werden, was ich echt Schade fand. Erst als ich in der Bank Karriere machte habe ich erkannt und es auch geschätzt wie respektvoll man untereinander umgehen kann. Natürlich gab es immer Arschlöcher die ihre höhere Position ausgenutzt haben, aber damit muß man leben. Letztendlich sind nun die Eltern die dummen, denn sie finden jetzt im Alter kaum noch Beachtung und werden von anderen nur noch verspottet, gerade weil sie sich ein Leben lang daneben benommen haben. Das ist nunmal der Preis den man zahlen muß, wenn man zu seiner Zeit seine Machtposition ausnutzt um andere nieder zu machen.

Einerseits mag man es den Eltern ja verzeihen, denn wir haben alle unseren Weg trotzdem gemacht, jedoch finde ich es jetzt nicht richtig so zu tun als sei es das normalste der Welt wie man als Kind behandelt wurde. Auch wenn die Eltern vor über 60 Jahren in Armut aufgewachsen sind ohne Schulbildung und jeden Tag schauen mußten wie sie über die Runden kamen um zu überlegen. Aber eines sollte jedem klar sein. Ob nun Reich oder Arm ist es für mich immer noch kein Grund seine Kinder beim Aufwachsen keinen Respekt zu bringen und sie zu erniedrigen. Dazu braucht es einfach nur Liebe und Rücksicht und das kann jeder zeigen auch wenn er arm ist. Ich finde da reicht es nicht es damit zu entschuldigen, daß die Eltern keine Bildung hatten. Denn um einen guten Charakter zu haben braucht man nicht unbedingt Abi oder ein Studium. Meine Meinung!

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