Wieso werden Veganer dermaßen fertig gemacht was ist nur los mit euch?

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66 Antworten

Dazu ein schönes Zitat:

Religion (Glaube) ist wie ein Penis. Es ist gut einen zu haben. Man kann
auch stolz darauf sein einen zu haben. Aber man packt ihn nicht in der
Öffentlichkeit aus, klatscht ihn Leuten ins Gesicht oder stopft ihn
kleinen Kindern in den Rachen.

Auch Veganismus nimmt bei vielen Menschen eine art religiösen Eifer an. Menschen werden missioniert, viele Veganer glauben sie seien etwas Besseres, weil sie sich für diesen Lebensstil entschieden haben.

Mit diesem Glauben kommen sehr oft Arroganz und falsche Überlegenheitsvorstellungen.

Zusätzlich neigen Veganer dazu sich ausschließlich über die Meinungen anderer Veganer zu informieren. Auf Blogs und Webseiten von Veganern für Veganern, welche oftmals Lügen, Propaganda und falsche Informationen verbreiten, die oft zitiert aber im seltensten Fall nachgeprüft werden.

Hier auf dem Forum zum Beispiel treiben sich Veganismus-Verteidiger herum, welche allen ernstes der Lüge glauben der Mensch sei ein Frugivore anstatt eines Omnivoren.

Veganer treffen sich vielleicht nicht um Tiere zu quälen, aber sie setzen Lügen in die Welt. Nicht alle versteht sich, aber die wenigsten Gleichgesinnten überprüfen die Korrektheit dieser Aussagen.

So werden gerne dramatische Bilder genommen und in einen völlig falschen Kontext gestellt, wie dieses hier (das erste Bild):

http://vegan.com/wp/wp-content/uploads/2012/03/chicken-foam.jpg

Dieses Bild geistert regelmäßig durch Blogs und Webseiten von Veganern, mit Erklärungen wie "Dass auf diese Weise männliche Truthähne/Hühner, etc. durch Schaum getötet werden, denn sie werden für die Zucht nicht benötigt."

Das ist kompletter Schwachsinn, dieser Vorfall ereignete sich auf einer amerikanischen Geflügelfarm soweit ich weiß und war eine Maßnahme gegen die Geflügelpest die dort ausgebrochen war. Die Menschen im Hintergrund tragen Schutzanzüge um sich nicht anzustecken.

Das zweite Bild zeigt eine ähnliche Lüge. Der Text sagt so viel wie "Diese Maschine zermatscht Geflügel zu Paste, welche zu Geflügel-Fast-Food weiterverarbeitet wird. Das Bild allerdings zeigt eine Maschine aus der Fernsehserie "Teletubbys".

Wie Menschen so sind, werden oft die Taten einzelner auf die ganze Gruppe übertragen. Ein paar einzelne Muslime sprengen sich in die Luft, alle Muslims sind Terroristen. Ein paar Deutsche sind Neonazis, alle Deutschen sind Nazis. Ein paar Veganer missionieren und verbreiten Lügen, alle Veganer sind verlogenen Weltverbesserer.

Wenn dich dieses Verhalten stört, dann zeige dass es auch anders geht. Sei ein besserer Veganer und verzichte auf Lüge, Missionierung und Propaganda.

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Kommentar von eostre
22.12.2015, 12:16

Das mit dem Schaum ist leider war, der örtliche geflügelzüchter ist auf seine schaumanlage auch ziemlich stolz, weil es die Arbeit für ihn erleichtert und er immer wahrheitsgemäß sagen kann, dass er keinen kückenschredder benutzt.

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Kommentar von Omnivore08
22.12.2015, 14:53

Hammer-DH an dich @Andrastor

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Kommentar von ilinalta
22.12.2015, 17:05

@ Andrastor

Dickes DH und ein dickes DANKE!

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Kommentar von Sarriii
23.12.2015, 18:40

was findest du an den Bild jetzt so toll?!?

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Und ich verstehe nicht, dass man bezüglich eines Themas mehrere Accounts braucht.

Ich bin kein Veganer und lüge mich auch nicht selbst an. Ich verstehe auch nicht, wie du darauf kommst, dass alle Nichtveganer sich selbst belügen. Ich weiß um Massentierhaltung, ich weiß um Tierversuche.

Es steht jedem frei, vegan oder unvegan, vegetarisch, flexitarisch oder sonst wie zu leben. Und jeder - auch du - darf sich für  moralischer halten als alle anderen Menschen.

Ich stehe dazu, ich lebe nicht vegan und finde es gut, dass es folgendes gibt:

  • künstliche Ernährungen für Patienten (die sind nämlich unvegan)
  • biolog.  Herzklappen ( =Gewebeprothesen aus Schweineherzen gewonnen, werden seit ca. 26 Jahren implantiert)
  • Arzneimittel aus tierischen Stoffen ( z.B. Enzyme, Protamin, Surfactant usw. usf)

Und von meinem hohen Ross aus werfe ich dier Speziesismus vor, denn du hast nur Mitleid mit Tieren aus der Massentierhaltung..... Wo ist deine Empathie für die Vögel, die Tag für Tag wegen Vogelschlag sterben . Wo ist dein Mitgefühl für Tiere, die als Parasiten abgestempelt werden, die werden auch getötet und können nix dafür, dass sie sind, was sie sind. Warum schweigst du, dass fast alle Automarken mitmachen und ihre Kabel  in Deutschland  an Madern geschmacklich testen lassen.


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Zuerst schreibst du, dass du dich angegriffen fühlst, aber deine Frage erweckt eher den Anschein, dass du auf Angriff gepolt bist:


...Mir ist das relativ egal wer Vegan lebt,...
Sehen diese Menschen denn nicht das Tiere leiden?...
Was ist nur los mit euch ?...
wieso lügt ihr euch selber an ?...

Also wenn das kein Angriff ist, so ist es zumindest Provokation.

Oder ist das deine Art, eine vernünftige Diskussion einzuleiten (mit Menschen, bei denen es dir egal ist, ob sie vegan leben)?

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Leider Provozieren auch Veganer solch eine Reaktion, weil anders als du vielleicht, andere keine Gegenargumente vertragen. Selbiges ist auf der anderen Seite.


Aber wieso? Sehen diese Menschen denn nicht das Tiere leiden? Wieso werden FAKTEN bzw WAHRHEITEN gleich als "mimimi du willst nur Meinungen ändern" verstanden?

 Das sehen sie, nicht allen, womöglich nicht mal viele. Doch gerade diese Ominösen Fakten sind wertlos wenn Veganer nicht bereit sind auch die Fakten der Gegnerischen Seite ernst nehmen. Es gibt ein Altes Sprichwort:

So wie du in den Wald rufst so schallt es auch wieder hinaus.

Leider ist es so das auf manche harmlose Antwort die nur ansatzweise etwas Kritik erahnen lässt mitunter gleich eine ganze Breitseite von Veganer Anhänger kommt, entsprechend ist dann auch die Reaktion der Anderen. Als ich ein Freund von hier mal auf Veganer Diskussionen hingewiesen habe hat der sich Amüsiert über die Geplänkel, die beide Seiten da abliefern, sprich es war wahrscheinlich schon lächerlich was beide Seiten da abziehen.

Mir ist das relativ egal wer Vegan lebt, natürlich freut man sich wenn jmd ihre Meinung ändert aber wtf, wieso lügt ihr euch selber an ??????

Ich weiß nicht wieso du denkst da wir oder die anderen sich anlügen. Der einzige der sich selbst belügt ist der Veganer selbst. Mir ist es wie dir egal ob der andere so isst wie ich, doch sehe ich nicht ein warum ich andere noch dabei unterstützen soll sich selbst zu belügen in dem ich deren Irrglauben noch bestärke.

Ich find vegetarisch essen ist nicht verkehrt, wobei Fleisch Genuss in gewissen Mengen auch nicht verkehrt ist. Doch Vegan ist ein Irrglaube weil es nicht möglich ist sich Vegan zu ernähren. Zudem ist sich lediglich Vegan zu ernähren für echte Veganer 0815 möchte gern. Manche leben sogar Vegan, was noch weniger möglich ist.

Warum behaupte ich das Vegan nicht möglich ist? Ganz einfach, der Wirtschaft und Nahrungsmittelkonzerne ist die Veganer Ideologie, wie jede andere Ideologie oder Religion vollkommen egal. Die schreiben viel auf ihre Packungen und machen doch andere Inhalts Stoffe hinein was bereits nachgewiesen wurde.

Beispiel Süßigkeiten Gelatine, die angeblich Pflanzlich war und in Wirklichkeit Tierisch, dennoch als Vegan gekennzeichnet. Äpfel, werden mit einem Abfallprodukt von Tieren eingewachst um sie haltbarer zu machen. Somit ist der Apfel nicht mehr Vegan, da selbst durch das Abwaschen die Tatsache nicht mehr anders wird. Die liste könnte man jetzt sicher Endlos weiter führen.

Das sind Fakten die veganer leider nicht sehen wollen auch das das allzu angebetete Soja sogar nur in geringen mengen gegessen werden soll, weil es sonst zu Gesundheitlichen Problemen kommen kann. Sollte man so etwas ansprechen wie ich dann kommen gleich die Veganer die der Meinung sind man wolle hier für Tier Mord Werbung machen und man würde die andere Seite angreifen.

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Kommentar von Fielkeinnameein
23.12.2015, 09:44

Also ich stimme dir schon zu aber ich verstehe nicht, wie Leute immer annehmen das jeder Veganer Massen an Soja isst .. Soja brauch kein Mensch und wird keinesfalls soviel gegessen wie vllt angenommen wird.

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Ich konnte hier bezüglich veganer Ernährung keine Fragen von Dir finden, also auch keine negativen Antworten.

Ich selbst bin Vegetarierin, seit über 30 Jahren. Anfangs dachte ich auch, ich müsste andere davon überzeugen, wie gut das schmeckt, dass man kein Fleisch braucht, wie schlecht es den Tieren in der Massentierhaltung geht und was so in den Schlachthöfen abgeht etc....

Davon bin ich schon lange abgekommen - erstens wollen die Mitmenschen nicht mit solchen Dingen konfontriert werden und man ändert auch nicht ihre Essensgewohnheiten, nur weil man die ganzen positiven Seiten vegetarischer oder veganer Ernährung aufzeigt. Videos über schlechte Tierhaltung und Tierquälerei schauen sich diese Leute ohnehin nicht an.

Ich bin der Ansicht, das muss jeder vor sich selbst verantworten, was man unter "anständiger Lebensweise" versteht. Ich habe das für mich so entschieden und ich kann ganz sicherlich kein Weltverbesserer sein. lg Lilo

P.S. Mich könntest Du zum Beispiel nicht davon überzeugen, dass ich keine Milch mehr in meinen Kaffee tun darf und keinen Honig mehr essen soll.


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Kommentar von LiselotteHerz
22.12.2015, 08:15

Anmerkung: Ein Freund von uns ist Veganer, bekam bei der letzten Blutuntersuchung gesagt, dass er erhebliche Mangelerscheinungen hat. Er ist jetzt zu einem Ernährungsberater - es ist unheimlich aufwändig, wenn man sich vegan ernähren möchte und dafür Sorge tragen will, keinen Calciummangel und kein Eisenmangel haben möchte.

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Kommentar von kiniro
22.12.2015, 13:55

Und ich sehe keinen Nutzen von Kuhmilch im Kaffee oder einer klebrigen Masse, die zu gut 80 % aus Zucker besteht.

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Kommentar von Omnivore08
22.12.2015, 14:47

Videos über schlechte Tierhaltung und Tierquälerei schauen sich diese Leute ohnehin nicht an.

Weil Ausnahmen und Aufnahmen aus dem Ausland die 20 Jahre alt sind mit heutiger deutscher normaler Landwirtschaft nun mal nichts zu tun haben! DESWEGEN! Normale Menschen gehen in einen Kuhstall und schauen LIVE wie es den Tieren geht. Andere Menschen lassen sich lieber von irgendwelchen Videos zupflastern....selbst schuld

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Wie immer schießen bei dem Thema die Emotionen hoch. Die Fronten sind verhärtet, denn es geht um das Rechthaben. Dabei haben beide Seiten Recht, jede von ihrem Standpunkt aus betrachtet. 

Warum betonen Fleischesser nicht, dass sie Fleisch essen und warum betonen Vegetarier oder Veganer, dass sie das nicht tun? Die einen halten sich für normal und die anderen für besser. 

Fakt ist dass Tiere, die in einer Massentierhaltung ihr Leben fristen müssen, zu bemitleiden sind. Und ihr Tod, z.B. bei Hühnern, oft auch noch qualvoll. Das einzig Gute, was man da sagen kann, ist, dass ihr Leben meist kurz ist. Das alles passiert ja hinter verschlossenen Türen, wir sehen der Wurst nicht mehr an, was sie vorher war und wie ihr Leben und Tod verlaufen ist. Das ist wohl wahr. 

Dann frage ich Dich, benutzt Du Medis odere wärst bereit dazu, wenn Du sie bräuchtest, würdest Du Dich einer nötigen Operation unterziehen, benutzt Du Kosmetika? Auch dafür werden Tiere gequält und deren Leben ist oft länger. 

Isst Du Pflanzen, bebaust Du einen Garten? Auch Pflanzen leben und wenn Du mal das kleine Büchlein von P. Tompkins/Ch. Bird "Das geheime Leben der Pflanzen" gelesen hast, dann kann es sein, dass Du die "gekillte" Pflanze vor Dir anders anschaust. Man hat sogar danach Hemmungen, Unkraut auszureißen. Letztlich dürfte man, wenn man mit seinem Essen kein Leben vernichten will, nur die Früchte von Bäumen und Sträuchern essen, dass, was abfällt, und da auch nicht alles, denn die Vermehrung muss gesichert sein.

Ist Leben nicht absolut, d.h. gleichwertig? Nein, nicht für den Menschen. Er unterteilt: die Mücke darf ich erschlagen, den Hund nicht. Die Pflanze esse ich, das Huhn nicht. Doch Leben ist Leben von einem objektiven Standpunkt aus. Wir sind alle Mörder von Leben, schon beim Gehen killen wir Ameisen, Bakterien und Pflanzenkeime. Nur erscheint uns das eine lebenswert und das andere nicht mal beachtenswert. Dabei sind Bakterien absolut unverzichtbar! 

Wir müssen aufhören mit dem "ich bin besser als du, denn ich esse keine Tiere". Mann kann fleischlos essen. Man kann Tiere essen, man kann sie selber halten und schlachten, ihnen ein artgerechtes Leben bieten. Man kann beim Biobauern kaufen und diese Art der Haltung unterstützen. Und man kann sich im Tierschutz engagieren, gegen Massentierhaltung etc. Und man muss gar nicht darüber reden. Man tut es und DAS hat Vorbildwirkung. 

Liebe Grüße und ich wünsch Dir ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr  2016!

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Kommentar von DerandereAchim
23.12.2015, 22:26

Danke Dir für diesen hervorragenden Beitrag. Besonders gefreut habe ich mich über Deinen Hinweis auf Peter Tompkins und Christopher Bird. Ihre Thematik hatte es mir schon vor während meines Studiums vor etwa 30 Jahren angetan.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenneurobiologie

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Hallo liebes Baby..Bo

Ich möchte dir die Frage sehr gerne beantworten.

Sehen diese Menschen denn nicht das Tiere leiden?

GENAU DAS geht mir sowas von dermaßen auf die Ketten. Andauernd wird von euch Veganern die Leidkeule rausgeholt und es werden am laufenden Band Landwirte verleumdet, dass sie ihre Tiere quälen. Leidende Tiere verstoßen nicht nur gegen die Nutztierhaltungsverordnung, sondern sind auch gar nicht im Interesse des Landwirten, da man mit leidenen Tieren keine Leistung erzielt!

Das ist einer der Dinge was mich an Veganern am meisten auf die palme bringt. Dieses ewige Leidgequatsche.

Ich verrate dir ein Geheimnis: Wenn ich Landwirt wäre und und ein Bestimmrecht für Warenverkauf hätte, dann würde ich ALLEN Veganern, die Landwirte verleumden jegliches Essen verweigern. Dann könnt ihr euer Essen selbst anbauen. Viel spaß im Winter!

Außerdem finde ich, dass veganer mit ihrer Meinung ziemliche Doppelmoral und heuchelei betreiben. Ich sage dir auch gerne warum: Veganer jammern den ganzen Tag rum, dass in der Viehzucht der landwirt seine Tiere quält. Aber im Gegenzug sieht er nicht, wie der gleiche Landwirt mit Grubber, Pflug, Egge und Walze über das Acker fährt und dabei die Tiere tötet um dort euer Dinkelbrot anzubauen. Und damit das auch schön wächst werden noch etliche Insekten durch Insektizide vergiftet. Bei Äpfel, Birnen und anderes Obst genauso. Und dann noch Schneckenlinsen, damit die Schnecke nicht das Blattgrün wegfrisst.

Aber das alles blendet ihr Veganer aus. IHR hackt nur auf Landwirte und Fleischesser rum. Selbstkritik ist bei euch Fehlanzeige.

Wieso werden FAKTEN bzw WAHRHEITEN gleich als "mimimi du willst nur Meinungen ändern" verstanden?

Das verrate ich dir liebend gerne:

Weil die meisten Vakten und Vahrheiten von euch erstunken und erlogen sind! Soll ich dir Beispiele nennen? :

  • 16kg Getreide für 1kg Fleisch (mir konnte noch kein einziger veganer das entsprechende Tier nennen und diese Behauptung beweisen)
  • 20.000 Liter Trinkwasser für 1kg Fleisch (ist klar ^^)
  • Fleisch ist ungesund (ääää...ja nee ist klar)
  • Fleisch hat unmengen an Antibiotika (was absurd ist, wenn man sich den Rückstandskontrollplan anschaut)
  • ganze Sojaernten werden verfüttert (was vollkommender Quark ist)
  • Welthunger (mit Verlaub, dass ist die ekelhafteste Lüge von allen!)
  • Milch entzieht angeblich Kalzium (doppel-lol)
  • "The China Study" (ist ein ekelhaftes Buch von einem Pseudowissenschaftler und hat mit der echten China Study nichts zu tun)
  • Menschen sind Pflanzenfresser (loooool - ohne jeglichen Beweis)

ich könnte stundenlang so weiter machen. Diese Vakten, die KEINE Fakten sind regen mich genauso auf. Einer schreibt vom anderen ab und der andere wieder vom einen. Auch klingen die Aussagen von euch IMMMMMMER gleich. Allein daran merkt man schon, dass ihr nur von euren veganen Propagandaseiten kritiklos abschreibt ohne auch nur ansatzweise SELBST mal Recherche zu betreiben. Würdet ihr das tun, würdet ihr schnell herausfinden, dass 99% der veganen Fakten von PeTA, Vebu, proVegan & Co absoluter Pfeffer sind und NICHTS mit der Realität zu tun haben.

Eure Vakten kenne ich zu genüge. Und solange ihr die weiter propagiert, solange halte ich auch den Veganismus für eine gefährliche Ernährungsideologie

wieso lügt ihr euch selber an ??????

Gegenfrage: Warum lügen eure Veganerseiten?

a) macht spaß
b) schlecht recherchiert
c) das sind nur Bitfehler in der Datenbank
oder d) mit der Wahrheit könnte man ja keinen überzeugen vegan zu werden. Die Wahrheit ist ja nicht schrecklich genug

Ich mein ist ja nicht so, das Paar vegane Leute sich treffen, Tiere
quälen davon Aufnahmen machen um euch zu überzeugen ich mein wtf?????

Oh doch! genau diese Masche verfolgt PeTA. PeTA hat schon etliche Anzeigen wegen Einbruchs und Tierquälerei des Bestands. Nachts in Ställe einbrechen und dann illegale Aufnahmen machen. Das ist PeTA...die widerwertigste Spendenorganisation und Lügenmaschine der ganzen Welt. Wie ich diese PeTA-Menschen hasse. bahhh, da kommt mir der Kaffee hoch

Was ist nur los mit euch ?????

Gegenfrage: Was ist nur los mit EUCH? Warum verbreitet ihr ständig eure Vakten als Fakten, die sowieso nicht stimmen? Warum wollt ihr eure zusammengelogenen Zahlen immer als Wahrheit verkaufen?

Der Grund ist einfach: Ihr wollt immer und immer mehr zum Veganismus bewegen.

Zur Grundfrage:

Wieso werden Veganer dermaßen fertig gemacht was ist nur los mit euch?

Die solltest du dir jetzt beantworten können. Wegen Verleumdungen und Tatsachenverdrehungen.

Wenn jemand kein Fleisch isst, püüüh, was juckt mich das....mir ist das doch egal was ein einzelner Mensch isst. Ich esse keine Pilze und will auch nicht deswegen schief angeschaut werden.

Das Problem bei der ganzen Sache ist aber: Ich behaltet es nicht für euch, sondern ihr verleumdet Landwirte und verbreitet zusammengelogene PeTA-Vakten! Und genau das regt mich dermaßen auf! Und dagegen Kämpfe ich! Bester Schritt wäre natürlich, wenn man PeTA verbieten würde. Aber leider ist Lügen noch nicht strafbar!

Allein schon deine Frage haut in genau die gleiche Schiene: "Was habt ihr nur gegen Veganer? .... Tiere leiden"

Gleich mach ich die Frage auf "Was haben veganer nur gegen Fleischesser? Tiere leiden doch nicht!"

Also ... kleiner Tipp für dich: Suche die Gründe für die massive Ablehnung mal lieber bei dir und deinen Mitstreitern. Da wirst du die Gründe finden, warum der Veganismus auf dermaßige Ablehnung trifft! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den meisten Veganer da schon am Wille fehlt. Vielleicht ist das bei dir anders.

Vorallem solltest du als erstes dein Dogma ablegen "Tier leiden, Tiere leiden...mimimi....und ich muss das jedem sagen". Das wäre schon ein Anfang

Ich hoffe deine Frage ist damit hinreichend beantwortet.

Gruß
Omni

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Kommentar von howelljenkins
22.12.2015, 16:00

ich liebe deine antworten zum thema veganismus ^^

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Kommentar von Viowow
23.12.2015, 01:29

super antwort:)

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Kommentar von Fielkeinnameein
23.12.2015, 09:16

Wenn so eine Antwort voller übertriebener Aussagen und wertfreier Pauschalisierungen so vielen Leuten gefällt, lässt mich das leider ernsthaft an unserem Bildungssystem zweifeln.

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Kommentar von PlueschTiger
23.12.2015, 17:52

Gegenfrage: Warum lügen eure Veganerseiten?

Du hast e) vergessen.

e) Mann kann mit der Wahrheit kein Geld verdienen. Allein die Ganze Veganer Literatur und all das andere Zeugs, was da so alles für Veganer angeboten wird und jetzt in der Nahrungsmittel Wirtschaft wo es so langsam in Fahrt kommt ist auch viel Geld mit fake Produkten zu machen.

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Hallo BabyBoo, mir gefällt die Art deiner Frage nicht. In deinem Fragetitel beklagst du dich darüber, warum Veganer angefeindet werden. Im Verlauf deiner Frage allerdings wird deine Missionierungshaltung ziemlich deutlich:

Sehen diese Menschen denn nicht das Tiere leiden?

Warum stellst du diese Frage, wenn es dir um die Anfeindungen gegen Veganer geht?

Mir ist das relativ egal wer Vegan lebt,

Wenn du nicht missionieren wolltest, müsste die Frage lauten: "Mir ist es relativ egal ob sich jemand vegan oder nicht vegan ernährt."   Das ist es aber nicht. In deinen Kommentaren feindest du die Fleischesser genauso an. Das ist dann aber in Ordnung?  Zweierlei Maß?

Ich habe nicht die Absicht, mich pro oder contra veganer Lebensweise auszulassen. Das wurde schon genug behandelt. Meine Antwort bezieht sich ausschließlich auf die Art deiner Frage.

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Hallo,

du schreibst m. E. den eigentlichen Hauptpunkt für meine Antwort schon in deiner Frage, indem du schreibst:

Wieso werden FAKTEN bzw WAHRHEITEN gleich als "mimimi du willst nur Meinungen ändern" verstanden?

Du schreibst hier von "Fakten" und "Wahrheiten" und es ist m. E. nicht alles "wahr" bzw. "Fakt", was Veganer so behaupten, um ihre Lebensweise zu rechtfertigen, vieles ist natürlich nicht von der Hand zu weisen; Veganer greifen aber Nichtveganer manchmal auf dieser Basis an und akzeptieren die Gegenargumente nicht – ich nenne hier absichtlich keine konkreten Beispiele, weil ich die ewigen Diskussionen leid bin.

Manche Dinge passen eben gut ins vegane Lebenskonzept, auch wenn sie wissenschaftlich schwierig zu belegen sind. Natürlich gibt es aber auch viele Dinge, die – wie gesagt – durchaus belegbar sind.

Das zweite, m. E. größere Problem ist, dass manche Veganer versuchen, Nichtveganer von ihrer Lebensweise zu überzeugen und das funktioniert nun mal nicht!

Auf der anderen Seite fordern aber manche Veganer die Toleranz von Nichtveganern gegenüber ihrer eigenen Lebensweise ein – eine Toleranz, die sie eben gegenüber Nichtveganern selbst nicht immer an den Tag legen!

Ich denke, auf diese Weise entstehen die gewissen Aversionen, von denen du sprichst: Man hat als Nichtveganer eben schlicht keine Lust, sich (andauernd) von Veganern dafür angreifen zu lassen, dass man ihre Einstellung nicht teilt und auch nicht vegan leben will! Und man hat auch keine Nerven dafür, sich von Veganern davon überzeugen zu lassen, dass man vermeintlich besser vegan leben sollte.

Das ist jetzt alles sehr pauschal formuliert und ich will auch gar nicht behaupten, dass alle Veganer so sind, aber ich glaube, du verstehst, was ich meine.

Ich habe eine vegane Schwester und einen veganen Schwager, die jetzt beide schon seit drei Jahren vegan leben. Ich kenne deren Argumente und sie kennen meine, und wir tolerieren und akzeptieren uns gegenseitig und unsere Ernährungsgewohnheiten. Der Weg dahin führte anfangs über lange und steinige Diskussionen.

Gruß, BerchGerch

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Weil Fleischesser im Gegenzug auch oft deshalb angegriffen werden. Mir persönlich ist egal was Menschen essen, ich esse was ich will. Das ist in meinem Fall auch öfters in der Woche fleischfrei und viel Geflügel, selten Rind und Schwein, manchmal Fisch, alle anderen Fleischsorten eher nicht, weil ich es nicht unbedingt mag. Deshalb bin ich kein schlechterer Mensch als du. Meine Tante ist Vegetarier und ich rede oft mit ihr über das Thema Ernährung, sie akzeptiert genauso, dass ich Fleisch esse wie ich respektiere, dass sie keins isst. (wir nehmen alle in der Familie Rücksicht darauf und bieten dann entsprechend Alternativen beim Weihnachtsessen z.B.)

Was mich stört ist aus egal welcher Sicht, jemand der mich von seiner Meinung überzeugen will. Ich bin informiert. Und ich informiere mich weiterhin. Trotzdem esse ich Ei, trinke Milch und esse Fleisch. Weil es mir schmeckt. Davon abgesehen ernähre ich mich sehr abwechslungsreich, probiere oft neue Gerichte und Lebensmittel (insbesondere auch Hülsenfrüche, Getreide, Gemüse etc.). Ich denke das ist, wenn es um den Aspekt Gesundheit geht weitaus wichtiger. Mangelernährung kann jeder haben, wenn man vegan (nicht vegetarisch) lebt, ist das aber wahrscheinlicher, wenn man sich nicht ausführlich mit seiner Nahrung auseinandersetzt. Vegan sind auch Pommes und gelatinefreie Gummibären. Davon leben kann man als Veganer aber dennoch nicht.

Es herrscht von beiden Seiten aus einfach zu viel Unwissenheit, zu wenig Verständnis und zu viel Drang nach Überzeugung.

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Entschuldige meine Wortwahl, aber diesbezüglich habe ich ein Trauma erlitten:

Von meiner Seite aus kann jeder essen (und nicht essen), was Er oder Sie will. Es ist mir schlichtweg egal ob jemand Wiener Schnitzel oder Bio-Bohnen verspeist. Aber ich wurde noch nie von einer Gruppe derart angeschossen, wie von militanten Tierschützern und Veganern. Das ging dann so weit, dass ein paar Kollegen und ich in der Kantine beim Essen offen angefeindet wurden: "Wie könnt ihr nur? Denkt ihr denn nicht an die Tiere !1!11!"

Allerdings sollte man mal im Biologieunterricht etwas über tierische Proteine und deren Verwertung gehört haben. Und über Tierschutzgesetze, die hierzulande gelten (Stichwort: Schächtung)

Fazit: Iss, was du für richtig hältst - aber missioniere bitte andere Leute nicht.

Ja, ich bin Fleischfresser und gehöre zu einer kleinen Gruppe, die sich ihr Mittagessen noch selbst schießen könnten.

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Missionarische Eiferer kommen generell nicht so gut an. Ebensowenig Menschen, die sich vor anderen mit ihrer moralischen Überlegenheit brüsten.

Kritik sollte wie eine Jacke hingehalten werden, in die der Kritisierte eigentlich gerne hineinschlüpfen möchte und nicht wie ein Brett vor den Kopf serviert werden.

Mir persönlich ist es ziemlich egal was andere Essen. Ich beurteile Menschen nicht nach ihren Ernährungsgewohnheiten. Das könnte auch ein Grund sein, warum du so viel Gegenwind bekommen hast. Zu solchen Fragen melden sich selten welche zu Wort, denen das egal ist. Da melden sich entweder eingefleischte Vegetarier (sorry für das Wortspiel) oder überzeugte Fleischfresser. Da bekommt man nur Zuspruch oder Gegenwind und dazwischen nicht viel.

Nur als Denkanstoss - Fleisch zu essen geht nicht zwingend damit einher Tiere zu quälen. Das eine bedingt nicht zwingend das andere.

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Wäre mir noch nicht aufgefallen, dass eine Fraktion „fertiggemacht“ wird - zumindest nicht, wenn es sich um eine sachliche Diskussion handelt.

Das Problem ist der kleine Prozentsatz beider Fraktion, den man wahrnimmt: Die, die immer versuchen jemanden penetrant zu überzeugen, keine fremde Meinung zulassen, sondern einfach nur ihre eigene, beschränkte Sicht
haben und alles andere als „Schwachsinn“, „Müll“ etc. abstempeln.

Leider werden sehr viele sachliche Diskussionen durch diesen kleinen Prozentsatz zerstört, da sie ihre „Wahrheit“, als einzige „Wahrheit“ anerkennen.

PS: Es kommt auch immer auf das Thema der Diskussion an.

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Weil es echten Veganismius gar nicht geben kann!

Der Veganismus, so wie er eigentlich gemeint ist, ist heutzutage überhaupt nicht zu leben. Wer auf alle Produkte verzichten will, für die Tiere sterben müssen, wird verhungern und erfrieren! Man nenne mir ein lebenswichtiges Produkt, für das keine Tiere sterben müssen. Selbst für die Baumwolle, aus der wärmende Kleidung hergestellt wird, werden mit Pestiziden massenweise Pflanzenschädlinge umgebracht, damit nach der Blüte überhaupt noch Baumwolle geerntet werden kann und gefärbt wird sie ebenfalls mit Mitteln, für die Tiere sterben mussten und wenn vielleicht nur für den Nachweis der Unbedenklickeit auf menschlicher Haut!

Das gilt praktisch ebenso für jedes pflanzliche Produkt, egal ob es als Kleidung, Nahrung oder sonst wie gebraucht wird! Für die Produktion von Nahrungsmitteln werden, ganz nebenbei mal gesagt, entweder Tiere gequält oder Maschinen verwendet werden, für deren Herstellung mit Sicherheit auch Tiere haben sterben müssen und wenn auch nur für den Treibstoff, weil durch die Basis Erdöl auch schon massenweise Seevögel und andere Meerestiere regelmäßig sterben müssen.

Wer also Veganer sein will, wie es im Buche steht, muss sich in ein Naturschutzgebiet zurückziehen und dort den Pflanzenfressern das bisschen Nahrung wegessen, dass dort noch zu finden gibt. Möglichst in den Tropen, denn sonst werden im Winter die Zähne derart klappern, dass er aus Verzweiflung einen Bären tötet, um sich dessen Pelz zu bemächtigen. Sich nur mit einem Baströckchen zu bekleiden, dürfte in unseren Breitengraden wohl nicht ausreichen!

Wer also den Tieren in menschlicher Obhut helfen will, kann es beim Vegetarismus belassen, da Veganismus eben völlig unmöglich ist und eben nur reine Augenwischerei! Besser wäre jedoch und es würde unseren Nutztieren viel mehr helfen, wenn statt den realen 0,X % Veganern nur 50% der Bevölkerung den Fleischkonsum auf ein gesundes Maß reduzieren würde und wir allesamt einmal gegen die Verhältnisse in der Fleischproduktion auf die Barrikaden gehen würden.

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Mir ist auch egal ob wer vegan lebt oder nicht. Gut du bist schon 16 aber noch nicht ausgewachsen. Und es ist nun mal eine Tatsache das es eh schon schwer ist sich vegan gesund zu ernähren. Auch wenn das natürlcih mit viel Erfahrung möglich ist. Die aber können Kinder und Jugendliche einfach noch nicht haben.

Und auch Fleischesser können durchaus für Tierschutz sein. Und sich auf dafür einsetzen. Das aber wiederum wird von vielen Veganern bestritten!

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mir ist herzlich egal, wenn jemand vegan lebt, so lange er nicht missioniert. 

viele veganer sehen sich aber zum missionieren berufen und wenn jemand wie du hier z.b. meint, dass satzzeichen herdentiere sind und ein riesenfass aufmacht, fuehle ich mich darin bestaetigt, dass veganer selbst oft genug diejenigen sind, die stress machen.

was deine "fakten" angeht. es wird in der regel auch von nicht-veganern nicht bestritten, dass nutztierhaltung heutzutage mehr als fragwuerdig ist. die meisten veganer moechten aber ja viel weiter gehen, als die tierhaltung zu verbessern, sie moechten fleisch essen abschaffen. 

ob und wie das ueberhaupt durchfuehrbar ist, ist umstritten. die einen behaupten dies, die anderen das. soweit mir bekannt ist, birgt auch ein ausweiten von anbau pflanzlicher nahrungsmittel eine vielzahl von gefahren fuer die tierwelt. das ist wiederum etwas, das veganer gern ignorieren.

ich persoenlich bemuehe mich, tierische produkte nicht nach preis sondern nach herkunft auszuwaehlen. wer mir da trotzdem noch auf das schnitzel spucken will, hat kein verstaendnis zu erwarten. 

das "nicht veganer verschliessen die augen vor der wirklichkeit" gebe ich einfach mal mit gleichem inhalt an die veganer zurueck.

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ich denke, wie man in den wald hineinruft, schallt es auch hinaus.
möchte aber mal.dazu anmerken, das man nicht alle über einen kamm scheren kann.
meine cousine lebt vegan, und der rest der großfamilie nicht.
immer wenn sich alle treffen wird darauf geachtet, das es auch leckere vegane sachen gibt. meistens kocht sie auch etwas und verrät uns erst hinterher , was es genau ist. und die sachen sind immer lecker. angefeindet wird da nichts.genauso lässt sie uns aber auch in ruhe, wenn wir fleisch essen. sie dreht sich nicht angeekelt weg oder so. sie isst es halt nur nicht, fasst es nicht an, kommt nicht damit in berührung.
das funktioniert wunderbar.

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Kommentar von BabyBo01
22.12.2015, 08:57

Wow das ist in der heutigen oberflächlichen Zeit sowas gibt ..... Finde ich aber klasse! 

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Das Los haben sich oft (wenn auch nicht immer) Veganer selbst zuzuschreiben. Das liegt an dem leider oft missionarischem Agieren (was nervt) und der moralisch sich selbst als höherwertig ansehenden Selbstdarstellung (was als beleidigend bzw. Angriff aufgefasst wird).

Zudem kommen dann in Diskussionen oft Argumente, die auch nach dem 100. mal nicht "richtiger" werden. Ganz plumpes Beispiel ist, dass es auf der Welt keinen Hunger mehr gäbe wenn sich alle vegan ernähren würden (was völlig negiert, dass bereits heute Lebensmittel für mehr als doppelt soviele Menschen da sind als es tatsächlich auf der Erde gibt und das Problem mit der Armut von vielen Menschen zu tun hat).

Auch ist Veganismus nicht ökologischer oder tierfreundlicher wie behauptet. Weideland beispielsweise eignet sich größtenteils weltweit wegen Böden oder Steilhängen überhaupt nicht für Landwirtschaft. Dort wo mehr Soja und andere Pflanzern angebaut werden, werden damit auch mehr Monokulturen geschaffen und Lebensräume zerstört. Der zusätzliche Einsatz von Pestiziden, Fungiziden, usw. tötet sogar viele Tiere die dort ihren Lebensraum haben.

Damit haben wir die ethische Frage noch garnicht angesprochen. Die Natur allen Lebens besteht aus dem Kreislauf zu fressen und gefressen zu werden. Dazu sind Pflanzen, Pilze und Tiere gleichermaßen notwendig um diesen biochemischen Kreislauf intakt zu halten. Das eine bedingt das andere. Kann man da jetzt einfach eine Gruppe herausnehmen und sagen die dürfen nicht leiden/sterben, die anderen aber schon? Ich halte das zumindest für fragwürdig.

Es steht natürlich jedem frei, sich so zu ernähren wie er möchte -a lso auch vegan. Allerdings wird es problematisch, wenn beispielsweise Kindern oder Gruppen als Ganzes mit einzelnen Veganern dann diese Ernährunsweise aufgezwungen werden soll, zumal sie zunindest während der Kindheit und Pubertät eine Mangelernährung ist.

Als Soziologe (Gesellschaftswissenschaftler) würde ich jetzt dazu sagen, dass unsere Gessellschaft einen Grad an Nahrungsmittelproduktion erreicht hat, um durch Ergänzungsmittel und Pillen auch solche Lebensstile zu ermöglichen. Man muss sich allerdings bewusst machen, dass der vegane Lebensstil letztendlich ein reines Distinktionsinstrument der bürgerlichen Millieus/Schichten ist, um sich gegenüber anderen Millieus/Schichten abzugrenzen. Moral ist also hier als Distinktionsinstrument zu verstehen (zu "Distinktion" und "sozialer Raum" lese einfach ein wenig über Bourdieu).

Abschliessend möchte ich noch anmerken, dass Tierschutz und Veganismus zwei unterschiedliche Dinge und nicht gleishzusetzen sind.

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Ich verstehe nicht, dass Leute wegen ihrer Ernährungsweise bewertet oder kritisert werden, also, ob sie jetzt lieber Fleisch oder Gemüse oder sonstwas essen. Gegen Veganer habe ich also nichts.

Was mich persönlich häufig stört, ist, wenn Veganer sich umgekehrt darin einmischen, dass ich Fleisch esse. Ich war mal auf einem Straßenfest und habe mir eine Bratwurst gekauft, als ein Mädchen auf mich zu kam und mir erklärte, dass ich ein schlechter Mensch sei, sollte ich diese Wurst essen.

Ich meine, sorry, aber Leben heißt konsumieren und Fleisch ist Teil unserer natürlichen Nahrung. Okay, viele übertreiben es, und wenn ihr Veganer diesen Teil ersetzten wollt, bitte, aber ob ich Fleisch esse ist im wahrsten Sinne des Wortes "meine Wurst."

Aber ich weiß sehr wohl, dass nicht alle Veganer so sind, ich weiß auch, dass viele Menschen zu viel Fleisch essen und somit unwürde Massentierhaltungen fördern, also ja, Veganer und Tierschützer sollen ruhig darauf aufmerksam machen.

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Meiner Meinung nach sollte jeder für sich entscheiden dürfen was er ist, ohne dass jemand versucht, einen zu seiner Meinung zu überreden.

Du forderst mehr Verständnis gegenüber Veganern, hast aber kein Verständnis für nicht-Veganer. Merkst du nicht, dass das nicht funktioniert?

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