Warum sollte man nicht vegan sein?

14 Antworten

Es sagt keiner, dass du nicht vegan sein sollst. Du sollst dich nur damit befassen Um dich gesund zu ernähren. Denn Vegan ist nicht gleich gesund, wenn man es falsch macht. Sei dir aber in klaren dass du Zusatzstoffe zu dir nehmen musst. Weil auf tierische Produkte verzichten, kann Eisenmangel und Vitamin b12 Mangel mit sich ziehen. Also erkundige dich auch erstmal.

Ich selbst bin nicht vegan und will auch nicht vegan werden. Da ich sehr gerne Fleisch und Wurst esse und ich chronischen Vitamin b12 Mangel habe und eben nicht irgendwelche Zusatzstoffe zu mit nehmen möchte.

Aber ich akzeptiere andere Ernährungen.

Dem Grund um Tiere zu schützen finde ich zwar edel, aber da reicht Vegane Ernährung nicht aus. Da durch Menschen sehr viele Tiere indirekt sterben. Da kann man auch Fleisch essen.

Domimusic629 
Fragesteller
 26.01.2020, 10:23

Keine Ernährung ist gesund, wenn sie nicht geplant ist.

Oder gehst du jeden Tag raus und isst Schnitzel, Burgers und Pringles?

Eisen ist genug in Pflanzen vorhanden.

In Tierprodukten ist doch genug B12.. wie kann es dann sein, dass du B12 Mangel hast? Das hat mit der Absorbierung zu tun. Dein Körper kann es nicht richtig aufnehmen, da du irgendwelche Probleme im Körper hast. Da solltest du die Ursache rausfinden.

Es sterben auch sehr viele Menschen jeden Tag. Heißt das, dass wir andere Menschen ermorden sollen?

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verreisterNutzer  26.01.2020, 12:30
@Domimusic629

Ich habe dir doch zugesprochen was nervst du jetzt wegen meiner Ernährung rum?

Kennst du Akzeptanz? Oder toleranz? Lerne das mal.

Meine Güte ihr Veganer kotzt mich einfach nur an.

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Shedopen  23.11.2020, 12:07

Wenn du selbst als Fleischesser einen Vitamin B12 Mangel hast, wo ist dann dein Argument? Noch dazu nimmst du keinen Ersatz obwohl du einen brauchst

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Ich mag Fleisch. Ich mag Milchprodukte. So einfach ist das. Ich ernähre mich zugegebenermassen nur mässig gesund, was aber bei mir nichts mit dem Fleischkonsum sondern mit Süssigkeiten zu tun hat. Auch kaufe ich fast nur Milch- und Fleischprodukte, die Lokal hergestellt und verarbeitet wurden. Also hilft mein Fleischkonsum auch der Umwelt und meiner Gesundheit. Den Tieren selbstverständlich nicht, allerdings sind ja Hühner, Kühe, Schweine etc nicht vom aussterben bedroht und werden in meiner Gemeinde mit Liebe und Würde durch ihr Leben begleitet. Daher kommt bei mir beim Verzehr kein schlechtes Gefühl auf und daher sehe ich keinen Grund für mich, Veganer zu werden. Ich respektiere allerdings alle, die es sind und habe kein Problem mit dem Lifestyle (was mich vermutlich von anderen nicht-veganern unterscheidet) solange mir niemand damit auf die Nerven geht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
malibu674  13.02.2024, 14:48

Danke, dass du unseren Lifestyle respektierst und akzeptierst :) ich finds auch okay, dass nicht jeder vegan sein will solange man weiss was genau das bedeutet (dass viele tiere Leiden und leider hald auch auf blümchnhöfen tiere sterben) Ich weiss nich jede:r veganer:in versteht und respektiert das aber lass sie dir nicht zu nahe treten. (kannst vllt dennoch robert marc lehmann seine Mission Erde videos reinziehen von schweine/Hühner haltung in DE :) ist eif spannend

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Für mich gibt es da keinen triftigen Grund.

(Zuallererst möchte ich die Dokumentationen Cowspiracy, Seaspiracy und The Gamechangers empfehlen, die über die ökologischen und gesundheitlichen Vorzüge einer veganen Ernährung berichten und über die Steigerung der sportlichen Leistung. Gibt es momentan auf Netflix.)

  1. Ich ernähre mich jetzt schon eine längere Zeit vegan und stelle fest, dass eine vegane Ernährung nicht unbedingt teuer sein muss, wenn man sich nicht nur von veganen Ersatzprodukten, wie zum Beispiel veganem Eis, Käse ect. ernährt. Wenn man viel auf Obst, Gemüse, Getreide etc. zurückgreift, ist die vegane Ernährung definitv nicht teurer als die von Mischköstlern.
  2. In der Dokumentation „The Gamechangers“ wird u.a. davon berichtet, dass mittlerweile auch Menschen, die tierische Produkte zu sich nehmen, Vitamin B12 supplementieren sollten, da Vitamin B12 von Bakterien produziert werden, die Pflanzen „kontaminieren“, die von Tieren gefressen werden, die Mischköstler dann verzehren. Aufgrund des Einsatzes von Pestiziden findet der erste Schritt nicht mehr statt. Nicht nur Vegetarier und Veganer erhalten dadurch kein Vitamin B12 mehr, sondern auch die Tiere nicht, weshalb deren Futter meist künstlich mit Vitamin B12 versetzt ist. Trotzdem leiden auch einige Fleischesser unter V. B12 Mangel. Wieso also nicht gleich V. B12 supplementieren?
  3. Jeder kennt irgendein Lebensmittel, was er nicht so gut verträgt. Ich denke, dass wenn man sich wirklich vegan ernähren möchte, auch eine Sojaintoleranz, Glutenintoleranz, Linsenintoleranz, was auch immer, das auch möglich ist. Es gibt genug Produkte, die kein Soja, keine Linsen oder Bohnen enthalten, trotzdem proteinreich sind, zum Beispiel Nüsse, Kohlgemüse, Haferflocken etc. Außerdem enthalten einige Pflanzen auch alle essentielle Aminsäuren, wie zum Beispiel Hanfsamen, Spinat oder Brokkoli. Du kannst übrigens den Bedarf an allem decken. Wieso den Konsumenten 1 essen, der sich vom Produzenten ernährt, von diesem alle wichtigen Nährstoffe erhält, wenn du dich einfach vom Produzenten ernähren könntest?
  4. VEGANISMUS IST KEINE DIÄT!!! Der Verzicht auf tierische Produkte bedeutet nicht, den Kalorienbedarf nicht decken zu können, da es genug hochkalorische einfache, pflanzliche Lebensmittel gibt, wie zum Beispiel Nüsse.
  5. Auch das Argument mit der Anbaufläche lässt sich widerlegen. So habe ich zum Beispiel gelesen, dass eine Kuh 8 Kilo Pflanzen fressen muss, um ein halbes Kilo Fleisch „herzugeben“. Ich denke, dass auch der ökologische Wirkungsgrad ein gutes Gegenargument ist. Von einer Nahrungsstufe auf die nächste gehen immer 10% der Biomasse aufgrund von Stoff-& Energieverlust zur Erhaltung der lebensnotwendigen Maßnahmen (zB Atmen) verloren. Dementsprechend bräuchten wir viel weniger Land, wenn wir uns pflanzlich ernähren würden. Dieses muss ja nicht unbedingt genutzt werden, um Wälder zu vergrößern. Man könnte auch Wildblumenwiesen wachsen lassen, um die Artenvielfalt zu fördern oder die Flächen nutzen, um zum Beispiel Solaranlagen aufzustellen.

Ich habe nicht Ernährungswissenschaften studiert, aber ich bin mir auch so sicher, dass wir nicht auf die Ernährung von tierischen Produkten angewiesen sind. Den Tieren werden unnötig Qualen zugeführt, die wir ihnen ersparen könnten. Vegan zu sein, bedeutet heute tatsächlich auch gar nicht mehr groß, zu verzichten, da es momentan viele Ersatzprodukte gibt, deren Preise mittlerweile, aufgrund des grossen Wettbewerbs sinken. Die Zahl der Veganer weltweit steigt, da die vegane Ernährung eben viele Vorteile mit sich bringt- allein der Verzicht auf tierische Produkte ist der Nachteil- (den ich persönlich als Veganer überhaupt nicht mehr als einen Solchen sehe, sondern eher als die beste Entscheidung, die ich bisher getroffen habe :D)
Entscheide dich für eine vegane Ernährung, BE KIND to every kind !

Woher ich das weiß:Recherche
Emanuel4862  01.09.2021, 00:18

ihr redet immer von Tierleiden ... denkt wer an die Pflanzen? Warum sollen die leiden nur dass ihr was zum essen habt?? Pflanzen sind auch Lebewesen!

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DAS5H  17.01.2024, 23:01
@Emanuel4862

Viren sind auch Lebewesen. Es geht nicht darum ob es Lebewesen sind. Es geht um die Leidensfähigkeit. Die Leidensfähigkeit ist der einzige ethisch relevante Unterschied mit dem sich eine Andersbehandlung von Tieren und Pflanzen rechtfertigen lässt.

Be vegan!

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malibu674  13.02.2024, 14:53
@Emanuel4862

wenn ich aber ein stück einer toten kuh esse, leidet das Tier und deiner meinung nach auch die Pflanzen, da du sagst, dass die auch leiden? merkst du selber, dass du als omnivor der sowas rauslässt nur schwachsinn rauslässt? vegane menschen können das Tierleid nicht verhindern, schön wärs aber wir wollen es so minnimieren wie nur möglich.

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Emanuel4862  13.02.2024, 20:28
@DAS5H

Die Unterscheidung zwischen Tieren und Pflanzen basiert nicht allein auf ihrer Lebendigkeit, sondern auch auf ihrer potenziellen Leidensfähigkeit. Doch Studien zeigen, dass auch Pflanzen auf Umweltreize reagieren können, was zumindest eine gewisse Empfindungsfähigkeit nahelegt. Veganismus ist daher nicht nur eine Entscheidung, die Tierleid minimiert, sondern auch eine, die das Bewusstsein für alle Formen des Lebens und deren Wohlbefinden fördert.

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Emanuel4862  13.02.2024, 20:33
@malibu674

Dein Hinweis auf das Leiden von Tieren und möglicherweise auch Pflanzen beim Konsum tierischer Produkte ist wichtig. Jedoch ist es entscheidend zu erkennen, dass Veganismus nicht nur darauf abzielt, Tierleid zu minimieren, sondern auch Umweltschäden zu reduzieren. Durch den Verzicht auf tierische Produkte können wir nicht nur das Tierleid verringern, sondern auch die Umwelt schützen, was letztendlich allen Lebewesen zugutekommt. Veganismus ist daher nicht nur eine ethische Entscheidung, sondern auch eine umweltbewusste und ganzheitliche Lebensweise.

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DAS5H  14.02.2024, 21:15
@Emanuel4862

Absoluter Unsinn! Du willst mir nicht ernsthaft erzählen, dass Pflanzen leiden können XD! Zeig mir die Studien dazu. Das einzige, was die belegen werden ist, dass es Planzen gibt die auf Reize reagieren können. Mein Handy kann auf reize Reagieren, "was zumindest eine gewisse Empfindungsfähigkeit nahelegt". Mega Unsinn.

Ein Hund der vor schmerzen Jault und sich die Wunde leckt, ist noch lange nicht das selbe, als eine Pflanze die bei einer Attake Feromone freisetzt...

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Emanuel4862  15.02.2024, 00:07
@DAS5H

Die Unterscheidung zwischen Tieren und Pflanzen basiert nicht nur auf ihrer Lebendigkeit, sondern auch auf ihrer potenziellen Leidensfähigkeit. Obwohl es bisher keine eindeutigen Studien gibt, die belegen, dass Pflanzen Leiden empfinden können, zeigen einige Forschungsansätze, dass sie auf Umweltreize reagieren können. Dies legt zumindest eine gewisse Empfindungsfähigkeit nahe. Veganismus ist daher nicht nur eine Entscheidung, die Tierleid minimiert, sondern auch eine, die das Bewusstsein für alle Formen des Lebens und deren Wohlbefinden fördert. Danke für deine Sichtweise, und ich bin offen für weitere Diskussionen zu diesem Thema.

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DAS5H  15.02.2024, 09:42
@Emanuel4862

Also kann mein Handy leiden? Es kann ja auch auf umweltreize Reaieren...

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Emanuel4862  15.02.2024, 20:17
@DAS5H

Die Analogie zwischen einem Handy und Pflanzen ist nicht direkt vergleichbar. Handys reagieren auf vordefinierte Reize, die von ihrer Programmierung abhängen. Im Gegensatz dazu haben Pflanzen eine natürliche Reaktionsfähigkeit auf Umweltreize, die auf evolutionären Anpassungen beruht. Während Handys nicht als Lebewesen betrachtet werden und keine Empfindungen haben, ist die Frage nach der Empfindungsfähigkeit von Pflanzen komplexer und Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Es ist wichtig, zwischen technologischen Reaktionen und biologischen Reaktionen zu unterscheiden.

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amaliaagain  03.04.2024, 23:49
@Emanuel4862

Selbst wenn Pflanzen Schmerzen empfinden, ist eine vegane Ernährungsform die moralischste, da wir nicht den Umweg über das Tier nehmen.

Omnivore Ernährungsweise: Tier frisst Pflanze, Pflanze stirbt, Tier stirbt.

Vegane Ernährungsweise: Pflanze stirbt.

Um ein Stück Steak herzustellen, braucht man aber viel mehr Pflanzen, die das Tier frisst, als wenn man die Pflanze direkt isst. Verstanden?

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Gerade Körper die sehr oft (meist aus beruflichen Gründen) schwerer Belastung ausgesetzt sind, benötigen sehr oft Nährstoffe die man üblicherweise durch Fleischkonsum aufnimmt. Also es spricht zwar nichts gegen eine Vegane Ernährung wenn das leben leicht genug dafür ist, aber in manchen Branchen kann das zu ziemlich negativen Auswirkungen führen.

Das erinnert mich an ein Erlebnis damals im Kraftwerk. Wir hatten auch einen Kollegen, der überzeugter Veganer war. Soweit auch ok, allerdings war er auch ziemlich aggressiv gegenüber allen die nicht Vegan waren (mit anderen Worten gegenüber allen anderen Kollegen) wenn es ums Essen ging. Tja, eines Tages, als wir mal wieder oben am Kessen Sensoren getauscht haben (Bedingungen 85°-90° Umgebungstemepratur und das in voller Schutzausrüstung), war sein Körper offensichtlich so weit geschwächt, das er nach schon 10 min zusammen geklappt ist und nicht mal eine einzige Phase durchgehalten hat. Wir haben ihn dann raus geschleppt und seine Arbeit hat er danach auch nicht wieder aufgenommen. Wir durften also für ihn die Sachen mit erledigen.

Ähnliche Vorkommnisse bei denen sein Körper nicht genug Energie hatte um selbst Routinearbeiten durch zu führen, sind so oft vorgekommen, das es nach 1 1/2 Monaten schon nicht mehr bei uns war.

Also bevor ein Veganer mal wieder sein Hasstiraden gegen Omnivoren los lässt, sollte er darüber nachdenken das es immer Menschen mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten geben wird, einfach weil sie auch unterschiedlichen körperlichen Anforderungen ausgesetzt sind. Toleranz muss schließlich in BEIDE Richtungen gehen, nicht nur in eine.

Man sollte nicht vegan sein, wenn man es nicht machen möchte. Veganismus ist eine ethische Sache. Jede Lebensart kann klimaschädlich sein. Außerdem gibt es auch andere Faktoren, die dabei eine Rolle spielen können: Gesundheitliche Einschränkungen, finanzielle-, familiäre Umstände und so weiter.