Wieso fühlen sich Fleischesser so schnell angegriffen, wenn es um das Thema Veganismus geht?

 - (Psychologie, Ernährung, Gesellschaft)

16 Antworten

Das Problem ist einfach dass es sehr viele (natürlich nicht alle) gibt die ständig davon erzählen und das obwohl man nichtmal danach gefragt hat und viele wollen es den anderen auch aufzwingen und das ist sehr nervig schon klar wird da dann auch ein bisschen Hass entwickelt wenn man sowas ständig hören muss

wir erzählen auch nicht ständig dass wie fleisch essen usw (ausser natürlich dann in so einer Situation um solche veganer zu triggern)

btw diese Kommentare auf deinem beispiel sind als spass gemeint

Wie es in den Wald rein schallt, schallt es eben wieder raus. Irgendwann ist man das Missionieren, das Propagieren und Anfeinden mit Suggestivfragen einfach mal leid.

Das Blöde ist nur: Die ethischen Veganern versauen damit den anderen Veganern die Anerkennung. Ist wie mit dem Rauchen... respektlose und rücksichtslose Raucher werden wahrgenommen, die anderen nicht, weil sie aufgrund ihrer Manieren nicht auffallen - aber durch die Rüpel haben sie dennoch einen schlechten Ruf weg. Genauso mit Veganern - die penetranten fallen auf und die, die andere in Ruhe lassen, nicht - aber verpassen den toleranten Veganern durch ihre pseudoreligiöse-militante Art einen schlechten Ruf.

Es ist mir völlig egal, was du von Veganern denkst.
Wichtig ist, was du darüber denkst, dass du Tiere misshandelst und tötest.

Und was deine Rechtfertigung dafür ist.

Attackiere nicht die Veganer, sondern fokussiere dich auf die Message.

0
@DerCornflake

Leben und Tod— das ist der Lauf des Lebens mein kleines Cornflake mit Scheuklappen. Wie rechtfertigst du bitte das: du frisst den Tieren ihr Futter weg!? Message: du bist lachhaft^^

1

Weil sich Veganer immer als Gutmenschen ausgeben. Bei ihnen geht es immer um das Tierwohl. Leute die gern Fleisch essen werden von ihnen ständig belehrt was sie doch für schlechte Menschen sind . Dann ist es doch wohl verständlich das sich Fleischesser angegriffen fühlen.

Ich esse jedenfalls weiterhin Fleisch und pfeife einfach auf die Kommentare der Veganer. Gegen Veganer hab ich nichts. Mich nerven nur solche die mich ständig wegen meiner Essgewohnheiten kritisieren.

Also sind Menschen, die gegen Rassismus oder irgend eine andere Ungerechtigkeit sind, auch Gutmenschen?
Ärzte sind auch erhebliche Gutmenschen, sie versuchen Menschen zu helfen, was denken die sich denn dabei?

0
@Caminito

Für mich sind Gutmenschen Personen die glauben das ihr Denken, ihr Handeln und ihre Meinung immer richtig ist. Aber oft auch falsch liegen und gegenteilige Meinungen nur schwer akzeptieren können.

3
@Caminito

"Also sind Menschen, die gegen Rassismus oder irgend eine andere Ungerechtigkeit sind, auch Gutmenschen?"

Äpfel und Steine sollte man nicht miteinander vergleichen, bis auf die Form haben die meist nichts gemeinsam.

"Ärzte sind auch erhebliche Gutmenschen, sie versuchen Menschen zu helfen, was denken die sich denn dabei?"

Ärzte machen es Hauptberuflich, bekommen dafür einen Lohn und leisten einen großen Mehrwert für die Gesellschaft (dementsprechend auch ein hoher Lohn).

1

weil...

  • Veganer ständig betonen müssen dass sie vegan Leben (auch wenn man nicht danach fragt)
  • Veganer die man sieht, sind augenscheinlich ein Strich in der Landschaft (total unterernährt würden Großeltern sagen)
  • Vollblut-Veganer haben wohl zu viel Geld (Produkte mit gehypten Marketing-Aufschriften wie „Glutenfrei, vegetarisch, vegan, halal“ sind automatisch 3x preisintensiver) und deswegen scheinen viele Menschen abgehoben/ arrogant deswegen zu sein
  • Veganer essen den Tieren das Essen weg! :(

...aus all den bis hier genannten Gründen sind Veganer mir einfach unsympathisch— Ausnahmen gibt es! Meine beste Freundin ernährt sich vegan. Sie ist viel zu dünn, keine Kurven (ja wie auch bei so einer Ernährung!!) aber sie stellt es nicht an den Pranger, reibt es niemandem unter die Nase. Sie vollzieht es still und heimlich. Ich erzähle auch niemandem „boah ich hab so ein deftiges Leberwurstbrot gegessen... das war echt super!“ oder „es gibt jetzt auch von Beluga 3,5% Milch“ INTERESSIERT KEINEN

Fakt ist wenn‘s gefällt bitte, aber dann auch nicht nerven. Machen Fleischesser schließlich auch nicht :) ...echt so penetrant und nervig.

leben und leben lassen —jeder wie er glücklich ist

schön' dass wa' drüber geredet ham'

guten Tag

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Zwar sind Vegetarier und Veganer auf dem Vormarsch, trotzdem ist der prozentuale Anteil in der Bevölkerung nach wie vor sehr gering. Weniger als 10 Prozent in der Bevölkerung sind es, die zumindest gelegentlich oder teilweise vegetarisch leben. Daher fehlen vielen ganz einfach das richtige Bewusstsein und leider oftmals auch die nötige Sensibilität in Hinblick auf vegetarische Ernährung und im sozialen Umgang mit Vegetariern. Im schlimmsten Fall, wird es dann von der Allgemeinheit sogar als eine mangelnde oder fehlende Anpassungsfähigkeit ausgelegt, wenn man nicht wie sie "ganz normal" dasselbe isst oder auch sonst anders ist. Was da abgeht, geschieht auf der Grundlage sozialer Normen: "Du bist okay" oder "Du bist nicht okay". Solche Bemerkungen wie: "Der oder Die ist nicht ganz normal" oder "Der oder die ist dumm", klingen zwar nicht besser, meinen aber im Prinzip dasselbe. Es erfordert daher Mut, auch einmal aufzustehen und zu sagen wenn einem etwas nicht passt. Niemand kann Dich dazu zwingen, bei etwas mitzumachen, was Dir ganz und gar nicht gefällt.

Eigentlich müsste man die Frage dann auch etwas anders stellen, bespielsweise so: Woher kommen denn die ganzen Essstörungen? Um das zu verstehen, müssen wir zurück in die Kindheit schauen. Auch die Kinder werden im Grunde genommen, zunächst einmal das essen, was zuhause auf den Tisch kommt. Und Eltern werden umgekehrt – unter der Voraussetzung, die Kinder haben das Glück und sehr verständnisvolle Eltern – das auf den Tisch bringen, was die Kinder auch wirklich essen wollen und fordern – vielleicht wenigstens ein- oder zweimal die Woche. Und meist, haben Kinder zunächst einmal auch eine natürliche Abneigung, das Fleisch von Tieren zu essen. Den Kindern wird also, über viele Generationen hinweg, ein Verhalten anerzogen und die natürliche Abscheu und Sensibilität ausgetrieben. Vielleicht mit solchen Sätzen wie: "In der Kultur in der wir leben dürfen, ist es ganz normal, Tiere zu halten um sie schlachten zu können und das Fleisch von den Tieren zu essen." Oder schlicht und ergreifend nach traditioneller Art des Hauses: "Du isst gefälligst das was auf den Tisch kommt, sonst …!"

Es ist zwar unbequem, sich der Realität zu stellen und sich bewusst zu machen, aber Bewusstheit heilt. Alles was man tut hat Folgen, auch wenn man Fleisch isst, hat das Folgen. Sehr schlechte Folgen sogar, wenn der weltweite Fleischkonsum in den nächsten 50 Jahren so ansteigen wird wie prognostiziert. 820 Millionen Menschen auf der Welt leiden derzeit Hunger. Entscheidend wird aber sein, wie sich die restlichen 8 Milliarden Menschen auf der Welt dazu verhalten werden.

Fleisch verursacht am meisten Probleme, nicht nur was Ethik und Moral, sondern auch was den Treibhauseffekt betrifft. Die Produktion von Butter und Hartkäse ist ebenfalls mit hohem Aufwand verbunden. Das liegt an den mit der Kuhhaltung verbundenen Methan-Emissionen. Auf der anderen Seite werden z. B. bei der Produktion von Kartoffeln, am wenigsten Treibhausgase ausgestoßen. Zwölf Prozent dieses Anteiles ist auf Fleisch und Eier zurückzuführen, fünf Prozent auf Milchprodukte, Gemüse/Früchte tragen zwei Prozent bei, Brot, Weizen und Gebäck sogar nur ein Prozent.

Jetzt stelle ich einfach mal die Frage andersherum in den Raum: Wieso leben denn heute dennoch so viele Menschen immer noch antivegan, obwohl doch die Gründe für provegan so ganz eindeutig klar auf der Hand liegen?

Die Antwort lautet ganz klar Bewusstheit: Das Krebsgeschwür Mensch, Bewusstheit heilt!

Nach spiritueller Auffassung stehen alle Lebewesen miteinander in Verbindung. Die meisten Menschen die sich der vegetarisch veganen Ernährungs- und Lebensweise zuwenden, tun es meiner Meinung nach bereits aus spirituellen Gründen. Zu voller Entfaltung von Spiritualität gelangt man aber erst über Bewusstheit und Bewusstwerdung, dass das eine mit dem anderen immer in Verbindung steht, so wie die Menschen Teil ihrer Natur und ihrer Umwelt sind. Die wahre Spiritualität liegt im Inneren verborgen und besteht nicht in einem äußerem Dogma oder etwa einer politischen Gesinnung oder Ausrichtung. Darum ist es meiner Meinung auch viel wichtiger, zuerst einen Schritt zur Seite zu wagen, um dann damit zu beginnen, den eigenen inneren Weg zu suchen und zu finden, die eigenen Gefühle und inneren Bedürfnisse mit seiner Umwelt und dem Gewissen in Einklang zu bringen. Die Wahrheit also, warum sich ein Mensch für die vegetarisch vegane Ernährungs- und Lebensweise entscheidet, kann eigentlich nur tief im eigenen Selbst verborgen liegen und kann weder sich in den Dogmen einer äußeren Religion, noch allein in einer gesellschaftlichen Trendrichtung begründen: Das alles sind nur die äußeren Erscheinungsformen die sich an ihrer Oberfläche erschöpfen, ohne jede Aussicht zum wesentlichen Kern vordringen zu können. Die Oberfläche tut zwar nicht weh, aber nur wer sich wirklich bewusst ist kann echte Heilung erfahren.

Woher ich das weiß:Beruf – Fitness Ernährung Philosophie Psychologie Astrologie

Was möchtest Du wissen?