Was wäre, wenn ein Meteor mit Lichtgeschwindigkeit auf die Erde trifft?

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17 Antworten

Traurig, was hier als Antworten abgeliefert wird. Habt ihr alle in Physik geschlafen? NICHTS kann sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, außer eben das Licht. Materie wandelt sich gemäß Einstein bekannter Formel in Energie um, sobald sie Lichtgeschwindigkeit erreicht. 

Meteore sind außerdem Gesteins- und Eisbrocken, die in der Erdatmosphäre verglühen. Ein anderes Wort dafür wäre "Sternschnuppe". Und von denen geht absolut keine Gefahr aus.

Trifft ein Himmelskörper aus dem All die Erdoberfläche, spricht man von einem Meteoriten - die der Fragesteller wahrscheinlich meint. Denn von denen geht tatsächlich ein gewisses Risiko aus. Dies liegt jedoch weniger an ihrer Geschwindigkeit, sondern eher an ihrer Masse. Asteroiden und Kometen bewegen sich mit Geschwindigkeiten zwischen 20 und 40km pro Sekunde, was ungefähr 50 mal schneller ist als eine Gewehrkugel. Je nachdem, wieviel sie nun wiegen und welchen Durchmesser sie haben, verglühen sie in der Erdatmosphäre oder schlagen am Boden ein. 

Ein Impaktor (Einschlagskörper) von der Größe eines Golfballs schlägt einen mehreren Meter großen Krater und fällt nicht weiter auf, hat er die Größe eines Basketballs ist der Krater bereits mehr als 100m breit. Ein Impaktor von der Größe eines Autos würde eine ganze Stadt in Schutt und Asche legen. Wenn wir uns aber über die ganz großen Brocken unterhalten, wird es aber erst richtig dramatisch: der Meteorit, der das Zeitalter der Dinosaurier beendet hat, war ungefähr so groß wie der Mount Everest. Was er für ein Desaster auf der Erde angerichtet hat, kannst du in einer meiner anderen Antworten lesen, wenn du magst. Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht einmal erreicht: es gibt Kometen und Asteroiden, die noch sehr viel größer sind. Bei allem, das größer als 100km im Durchmesser ist, spricht man von einem globalen Killer. Bei einem Zusammentreffen mit so einem Meteoriten würde auf der Erde nichts überleben, noch nicht einmal Bakterien.

Es bleibt jedoch zu sagen, dass die Wahrscheinlichkeit für so ein Szenario eher gering ist. Zwar wird die Erse tagtäglich von Meteoriten getroffen, jedoch sind wirklich große Asteroiden und Kometen eher seltene Ausnahmen. Diese werden außerdem häufig vom Gravitationsfeld anderer, größerer Planeten und Sterne abgelenkt. Auch der Mond fungiert für die Erde wie eine Art Schutzschild. Somit sind wir vor Meteoriteneinschlägen recht sicher - sollte aber doch mal einer von entsprechender Größe auf uns zurasen, so gibt es derzeit keine Maßnahmen, die wir technologisch imstande wären zu leisten, um eine Einschlagskatastrophe abzuwehren. Selbst mit unserem gesamten Atomwaffenarsenal könnten wir nur ungefähr so viel leisten wie ein Zwölfjähriger, der mit einem Luftgewehr auf einen Güterzug schießt, um diesen aufzuhalten. 

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Dann wären die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt - und was dann passiert, kann keiner vorhersagen.

Bei Unter-Lichtgeschwindigkeit kommt es auf die Masse  an. Vermutlich auch darauf, ob er an Land oder im Wasser einschlägt.

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Kommentar von MarkusPK
14.07.2017, 07:11

Jenseits einer gewissen Größe kommt es nicht mehr darauf an, ob der Meteorit an Land oder im Wasser einschlägt. Ist der Inpaktor mehrere Kilometer groß, sind die Verheerungen, die er auf der Erde anrichtet, die gleichen. Durch die Schockwelle würden ebenfalls Tsunamis entstehen, selbst wenn der Einschlagsort mitten in Asien oder Afrika liegen würde. Und Tsunamis sind noch nicht einmal das Größte Übel, das so ein Einschlag mit sich bringen würde.

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Kommentar von cg1967
18.07.2017, 02:09

Bei Unter-Lichtgeschwindigkeit kommt es auf die Masse  an. Vermutlich auch darauf, ob er an Land oder im Wasser einschlägt.

Falls Du einen Meteoroiden meinst: Korrekt.

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Gibt es nicht. Himmelskörper können schnell sein, aber niemals Lichtgeschwindigkeit haben.

Konkret: Ein Meteor kann, abhängig von Größe und Geschwindigkeit, erhebliche Verwüstungen verursachen.

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Naja also erstmal kommt es drauf an, wie groß der Meteor beim Einschlag wäre. Es gibt so ein Gedankenexperiment mit einem Baseball. Wenn man einen Baseball auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen würde, können die ganzen Atome (O2 und N2) nichtmehr ausweichen und würden vermutlich mit den Atomen des Balls verschmelzen. 

Dabei wird extrem viel Energie frei so in etwa wie eine Atombombe die einfach alles in einem bestimmten Radius oder da wo der Ball halt fliegt zerstört. 

Mit Lichtgeschwindigkeit fliegt der Ball pro sekunde 7x um die Erde, d.h schon ein Objekt mit der größe eines Baseballs könnte verheerenden schaden anrichten, wenn es lange genug mit der Geschwindigkeit fliegt. Wenn wir also von einem Meteoriten reden der ziemlich groß ist, dann wären wir pulverisiert und mit uns die Ganze Erde. 

ALLERDINGS ist das alles nur in der Theorie möglich, nicht aber in der Realität. Denn beim Eintritt in die Atmosphere würde der Meteor abgebremst werden (um wie viel ist natürlich die Frage, er könnte immer noch verheerenden Schaden anrichten, aber das kann ein riesiger Meteor auch mit kleinerer Geschwindigkeit, die Dinosaurier können dir davon ein Lied singen.)

Viel wichtiger ist allerdings, dass Objekte sobald sie eine Masse haben, nicht auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden können. Lediglich masselose Teilchen wie Photonen können diese Geschwindigkeit erreichen, es wird also niemals ein Raumschiff geben, welches so schnell fliegen kann und auch keinen Meteor. Mann kann lediglich versuchen so nah wie möglich an c ranzukommen. 

Je größer das zu beschleunigende Objekt ist und je stärker man es beschleunigen will, braucht man aber immense Energiemengen.


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Das geht aus physikalischen Gründen nicht (Masseträgheit!).

Wenn überhaupt, könnte sich theoretisch vielleicht ein Objekt nahe der Lichtgeschwindigkeit bewegen, wenn man unterstellt, daß es eine Quelle für eine solch immense Energie gäbe, die man noch nicht entdeckt hätte.

Es wurde aber noch kein Objekt mit solch einer Geschwindigkeit im All jemals entdeckt. 

Diese Frage ist also nicht nur hypothetisch, sondern stützt sich auf falsche Annahmen. Genauso könnte ich fragen, was passieren würde, wenn man mit einem Laserstrahl von Europa nach Amerika leuchtet - ist physikalisch genauso unmöglich.

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Meteore treffen uns ständig. Als Meteor wird nur die Leuchtspur eines Objektes bezeichnet das völlig in der Atmosphäre vergüht. Sternschuppen sind  Meteore. Etwas hellere nennt man Bolide.  Schlägt etwas auf wird es als Metorit bezeichnet.  Ein Metorit Asteroid kann keine Lichtgeschwindigkeit erreichen. Auch ein Komet nicht.  Ein sehr großer Brocken würde  globale Schäden anrichten. Ab etwa 30 Metern kann es gefährlich werden. Aber für globale Schäden müsste ein Brocken schon 1 Kilometer oder Mehr Groß sein.

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Kommentar von nax11
14.07.2017, 04:05

Die Schäden bemessen sich nicht nur nach der Masse, sondern der kinetischen Energie eines Objektes - hängt also sehr von der Geschwindigkeit ab.

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Da jegliche Masse die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen würde(wenn sie dies denn könnte, ist aber unmöglich) unendlich Energie hätte. Würde nichts übrig bleiben ;) Ist aber wie bereits gesagt nicht möglich.



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Dann ruf ich bei Albert Einstein an und frage ihn, was denn nun schon wieder bei seinen Theorien falsch war.

Lichtgeschwindigkeit und Materie vertragen sich nicht so recht.

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Aus physikalischen Gründen kann kein materieller Gegenstand Lichtgeschwindigkeit erreichen.

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Es wird sich immer wieder falsch auf eine "max. Lichtgeschwindigkeit" bezogen - aber:

• Die (schon lange vor Einstein existierende, und auch diese von ihm "geklaute" und als eigene ausgegebene) MasseEnergie-Formel E= m•c² ist falsch:

1.Masse (nur Erscheinungsform) besteht aus verdichteter Energie (erkannte Einstein auch nicht, aber Max Planck).

2.Die KinetikEnergie-Formel E= ½m•v² widerspricht der MasseEnergie-Formel E= m•c²:

v steht für alle Geschwindigkeiten, somit auch für die Lichtgeschwindigkeit: v= c.

3.Falsche Begrenzung der Geschwindigkeit in der MasseEnergie-Formel auf maximal Lichtgeschwindigkeit.

4.Einstein "übernahm" auch die falsche Vorstellung einer absolut konstanten Lichtgeschwindigkeit - richtig ist:

Lichtgeschwindigkeit im Vakuum: 299 792 458 km/s; in verdichteter Materie-Energie: variabel langsamer - also schon mal nicht "konstant".

5. Ich hatte schon Mitte der 1980er Jahren Kontakt zu Wissenschaftlern des großen, sowj. Popov-Institutes, die u.a. auf dem Gebiet der Gedankenenergie forschten - deren Ergebnisse damals waren, dass diese sich mit 8-facher Lichtgeschwindigkeit bewegen (mindestens).

6. Reine Energie (also unabhängig von der Materieenergie-Verdichtung) ist völlig unabhängig jeglicher Geschwindigkeitsbegrenzungen - diese ist völlig unabhängig von Zeit und Raum (sprengt >noch< manchens Horizont - aber der Mensch ist lernfähig - dauert halt).

>Im extrem verdichteten (völlig falsch bezeichnetem) 'Schwarzen Loch'ist die Lichtgeschwindigkeit sogar 0 km/s - darum kann sie auch nicht daraus "entweichen".
[Nach der Plagiat-Formel von Einstein wäre hier gar keine Energie mehr vorhanden: Masse × 0(hoch)2= 0 Energie.

Dabei herrschen in 'Schwarzen Löchern' unglaubliche Kräfte: 150 Mill° Temperatur; extremste Drücke: die Erde (12.500 km) wäre nur noch eine 5 cm-Kugel. Eine 'Schwarzes Loch'-Explosion zerstört die ganze umgebende Galaxie mit Mrd. Sonnen, und die zerstörerische Strahlung rast durchs Universum.]
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In Bezug auf einen "Meteoriten mit  Lichtgeschwindigkeit" sind entsprechende Antworten schon gegeben. Er selbst wird sich in Bezug auf seine unmittelbare Umgebung nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen können. 

Man könnte auch fragen: "Was wäre, wenn die Hunde-K.cke nach oben fliegen würde?" (und nicht nur die!) - eine neues Modell des Universums erfinden? (oder eines ganzen Weltalls!)

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Dann gehen die Lichter aus.

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Er verwandelt sich in einen Petunientopf und die Erde in einen Pottwal.

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Kommt drauf an. Ich bin kein Eperte, aber wenn der die Größe eines Golfballs hat, dann gäbe es echte Probleme. 

Bei der Größe eines Fußballs, wäre vermutlich ein Kontinent weg.

Bei der Größe eines Autos, würde man neu Anfangen bei:

Gott schuf aus dem Chaos Himmel und Erde.

Wohlgemerkt, bei Lichtgeschwindigkeit, was ich aber für übertrieben halte. 

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man würde ihn nicht sehen

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man würde nichts sehen

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Dann ist Begriffssalat angerichtet.

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Kommentar von kaltblueterin
18.07.2017, 07:11

Dann würde man auch endlich wissen, was nach dem Tod geboten ist ;-)

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Dann bleibt von der Erde nur noch Staub übrig. (Würde ich jetzt mal so denken.)

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