Hallo FionaAcnh,

mir ist das in hunderten Stunden im Spiel nie passiert. Ich habe jetzt spaßeshalber mal in diese Richtung gegoogelt. Witcher 3 ist ein sehr beliebtes Spiel und es gibt zig Foren im Web, in denen Bugs diskutiert wurden und werden... aber etwas in diese Richtung habe ich nirgends gefunden.

Kann es sein, dass Du mit Mods spielst und das Problem damit zu tun hat? Hast Du außer des erneuten Ladens eines Spielstandes, in dem der Fehler schon drin war, mal probiert, einen Spielstand zu laden, der vor dem ersten Auftreten des Bugs liegt?

Grüße

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National Aeronautics Space Administration

Hallo badumzerrr,

Die erste Antwort ist am nächsten dran. Die Webseite der NASA liefert es ganz genau: Die Abkürzung steht für:

National Aeronautics and Space Administration

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Hallo 1Phoenix1,

das einzige, was im philosophischen Sinne letztbeweisbar ist, ist die eigene Existenz.

Descartes hat genau das in seinem berühmt gewordenen Satz ausdrücken wollen: Cogito ergo sum. Ich denke/zweifle, also bin ich.

Jeder von uns kann von seiner Umgebung unabhängige Gedanken haben. Man kann an seinen Sinneseindrücken zweifeln. Hierüber lässt sich tatsächlich die eigene Existenz nachweisen. Das bedeutet nicht notwendig, dass wir uns selbst "richtig" wahrnehmen, sondern lediglich die Tatsache der eigenen Existenz als von der Umgebung trennbares Individuum, das fähig ist, Gedanken zu fassen.

Alle Aussagen über die Welt, also außerhalb unserer Person, sind dagegen nicht letztbeweisbar, weil wir die Umgebung immer nur indirekt über unsere Sinneseindrücke wahrnehmen. Die Irrtumsmöglichkeit ist deshalb in jeder Aussage über die Welt unvermeidbar gegeben.

In aller Regel ignorieren wir diesen Sachverhalt im Alltag. Man könnte sagen, dass all unserem Alltagsleben die pragmatische Annahme zugrunde liegt, dass ein Individuum, das seine Umgebung völlig falsch wahrnimmt, schlechte Überlebenschancen hat. Wir alle machen pragmatisch die axiomatische Grundannahme, dass wir die Welt ganz brauchbar wahrnehmen und durch Beobachtung etwas über sie herausfinden können... etwa, ob ein Auto auf uns zukommt und wir mal besser von der Straße runtergehen.

Diese axiomatische Grundannahme liegt also nicht nur jeder naturwissenschaftlichen Aussage, sondern auch unserem Alltagsverhalten zugrunde. Wir beginnen Unterhaltungen nicht mit der Diskussion, uns TROTZ des Fehlens überprüfbarer Argumente darauf zu einigen, die gegenseitige Existenz mal anzunehmen. Aus diesem Grund ist es mehr als fragwürdig, wissenschaftliche Erkenntnisse abzulehnen, weil man ja "eh nix mit Sicherheit sagen könne"...

Grüße

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Hallo lifestylechange,

Also ich war schon immer sehr interessiert was das Universum und co angeht, aber ich möchte jetzt wirklich richtig damit anfangen,

Guter Plan! Astronomie ist spannend und faszinierend. 👍

aber leider verstehe ich da soviele Fachbegriffe nicht.

Da würde ich hier anfangen:

https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2020/01/06/astronomie-in-365-tagen-rueckblick-auf-ein-jahr-wissenschaftskommunikation-auf-instagram/

Der Astronom Florian Freistetter hat 2019 jeden Tag einen Minipost aus 1 oder 2 Sätzen über die Grundlagen der Astronomie veröffentlicht. Das Ganze nannte sich "Astronomie in 365 Tagen". Wenn Du auf obigen Link nach unten scrollst, findest Du alle Artikel verlinkt. Jeder braucht wirklich nicht mal ne Minute Lesezeit. Aber danach kennst Du die wichtigen Grundbegriffe.

Danach(!) kannst Du dann weiter auf Florians Blog schmökern:

https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/

Oder Du kannst Dir seinen Podcast reinziehen, die "Sternengeschichten":

https://www.youtube.com/c/sternengeschichten/videos

Auf dem Blog schreibt Florian über aktuelle Meldungen und allgemein Interessantes aus der Astronomie, in aller Regel ein Artikel am Tag. Bei dem Podcast würde ich bei den ältesten Folgen anfangen und mich langsam zum Neueren hin durchhören. Florian schreibt immer laienverständlich. Mit der Zeit wirst Du dort wirklich "fit" gemacht auf dem Gebiet der Astronomie.

Du kannst auch die "YouTube-Universität" besuchen und dort zum Beispiel die alten Folgen von "Alpha Centauri" von und mit Harald Lesch angucken. Jede Folge dauert 15 Minuten und ist unterhaltsam gemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=9CK6dOQyK54&list=PLikmWKyGm7w4foHDk9XjMc7udzX-lS9ir

Von Harald Lesch gibt es auch gute Einsteiger-Bücher zum Thema, etwa Sterne - Wie das Licht in die Welt kommt

Die Finger würde ich lassen von bunten Dokus, die mehr bunt als korrekt sind.... ;-)

Wenn Du das Hobby ergänzen willst durch eigene Beobachtungen, würde ich damit beginnen, mich von einem dunklen Ort aus mit den Sternbildern vertraut zu machen. Das hilft, sich am Himmel zurecht zu finden. Dann kauft man sich das Buch Kosmos Himmelsjahr 2021: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf

Am besten lässt Du Dir das Buch für 2021 zu Weihnachten schenken. ;-) Da findest Du Tipps, wann man mal einen Blick auf welchen Planeten werfen kann.

Bevor Du Dir ein Teleskop kaufst - falls Du mit diesem Gedanken spielst - solltest Du mal mit einem astronomischen Verein Kontakt aufnehmen. Die gibt es in vielen Gegenden, vielleicht auch in Deiner Nähe.

https://www.sternenhimmel.info/astronomische-vereine-deutschland.html

Dort bekommt man Tipps zum Teleskopkauf. Oft veranstalten solche Vereine (wenn Corona mal vorbei ist...) gemeinsame Beobachtungen, so dass man da auch praktische Erfahrung sammeln kann.

Viel Spaß!

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Hallo Ofdraks,

aber ich habe nur 2 Dinge: Kometen sind Größer; Asteroiden sieht man als Lichtpunkte, Kometen als Sternschnuppen.

Ich weiß nicht, wo Du das her hattest - aber beides ist falsch. Der dringende Rat an Dich ist also erst mal, diese beiden Behauptungen wieder aus dem Vortrag zu entfernen.

Kometen sehen in keiner Weise aus wie Sternschnuppen. Sternschnuppen flitzen in Sekundenbruchteilen über den Himmel und sind dann verglüht. Kometen stehen wochenlang am Himmel.

Der Hauptunterschied zwischen Kometen und Asteroiden ist das Material. Asteroiden bestehen vorwiegend aus Gestein und/oder Metall. Kometen bestehen aus Eis mit Partikeleinschlüssen. Man spricht vom Modell des "schmutzigen Schneeballs". Wenn der Komet auf den oft sehr exzentrischen Bahnen in Sonnennähe kommt, schmilzt bzw. verdampft ein Teil des Eises an der Oberfläche des Kometen und bildet zunächst eine Halo um den Kern, die dann durch den Sonnenwind zum für Kometen typischen Schweif weggeblasen wird. Kometenschweife zeigen deshalb immer von der Sonne weg, egal in welche Richtung der Komet sich bewegt. Dieser Schweif fehlt bei Asteroiden, weil die eben aufgrund des anderen Materials nicht teilweise verdampfen, wenn sie im inneren Sonnensystem unterwegs sind.

Grüße

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Hallo VaterIbrahim,

was hast Du denn schon probiert?

Normalerweise muss man Triss dafür nämlich noch mal in ihrem Haus besuchen. Warst Du da schon? Wenn ja: Waren Hexenjäger davor?

Die Quest sollte starten, wenn Du nach dem Vagelbud-Fest Triss noch mal besuchst __und__ ihr im Gespräch anbietest, ihr zu helfen.

Grüße

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Nein

Hallo Saassoossees,

nein, das ist eindeutig widerlegt.  

Kelly und Kollegen untersuchten 1992 Studien zu Zusammenhängen zwischen Mondphase und Gewalttaten. Die Studien untersuchten hierfür die bei der Polizei und anderen Notrufdiensten eingegangenen Anrufe. Im Ergebnis über alle 12 zu diesem Thema betrachteten Studien zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang zur Mondphase.

3 weitere, nicht mit hierbei betrachtete Studien unterstützen dieses Ergebnis ebenfalls. Darunter waren auch sehr große, statistisch aussagekräftige Studien. Ausgewertet wurden mehrere 10 000 Notrufe, unter anderem 14000 wegen Einbrüchen, knapp 6000 wegen Überfällen, 2000 wegen Vergewaltigung und 82000 wegen häuslicher Gewalt.

In diesen Studien zeigten sich eindeutige wöchentliche oder jahreszeitliche Schwankungen, aber keinerlei Zusammenhänge zwischen Gewalttaten und der Mondphase.

Dies ist - genauso wie viele andere angeblich mit der Mondphase zusammenhängende Dinge - ein weit verbreiteter Irrtum. Der wird dadurch am Leben gehalten, dass man bestimmt immer jemanden im Bekanntenkreis hat, der eine Geschichte drauf hat, was ihm bei Vollmond mal seltsames passiert ist. Wahrscheinlich hat dieser jemand dann auch noch andere Geschichten dieser Art... in denen der Mond (weil unauffällig, weil in anderer Mondphase) halt einfach nicht vorkommt. So bemerkt man die Gegenbeispiele viel schlechter...

http://www.dermond.at/index.php

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Hallo 1Luna88,

guck mal hier, da steht die Erklärung:

http://galileo.rice.edu/lib/student_work/astronomy95/moon.html

Für die Seminararbeit würde ich noch die in der "Note" angegebene Originalquelle raussuchen.

Grüße

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Hallo SesamSoosm,

das liegt normalerweise an lokalen oder vorrübergehenden Einschränkungen.

Meditieren kannst Du zum Beispiel nicht im Kampf oder auch, wenn ein Gegner einfach nur zu nahe an Dir dran ist. Oder wenn Geralt gerade geschädigt ist - zum Beispiel während ein Vergiftungs-Timer läuft. Du kannst auch nicht meditieren, während Du reitest oder den Berg runtergleitest. Und ich glaube unter Wasser und im Boot geht es auch nicht. Am besten, Du stellst Geralt in ein ruhiges, friedliches Eckchen... dann kann er auch schlafen. ;-)

Grüße

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Hallo OuroborosS,

Wie findet ihr The Witcher Wild Hunt 3

Ich liebe dieses Spiel. Ich bin schon vor Jahren, kurz nachdem es auf den Markt kam darauf aufmerksam geworden. Damals hatte ich noch keinen PC, an dem es gelaufen wäre, aber mir sind jede Menge Videos auf YouTube unter die Finger gekommen von Fans, die das Spiel begeistert und inspiriert hat. Und als es dann letztes Jahr so weit war, dass ein neuer PC her musste, habe ich es endlich selber durchgespielt... zur Zeit bin ich im dritten Durchlauf. Und es macht Spaß, wie am ersten Tag.

Ja, ich persönlich halte es für ein Meisterwerk, vor allem aus zwei Gründen: Das Schaffen einer lebendigen, real wirkenden Welt und einem hervorragenden Storytelling. Für mich ist die Haupthandlung an TW3 eigentlich gar nicht das wichtigste oder beste an dem Spiel, obwohl sie wirklich spannend und gut erzählt ist. Am liebsten reite ich eigentlich mit Geralt einfach so durch die Gegend und gehe entdecken und Aufträge erfüllen. Oder ich schaue und höre den Leuten zu. Oder ich genieße einfach die Landschaft. Es gibt so viele Details, die mich immer wieder faszinieren. Dass die Bewohner feste Tagespläne haben oder dass die Kinder in Pfützen spielen, wenn es regnet; dass Roach sich selber eine Tränke sucht, wenn ich irgendwo im Dorf absteige; wie groß Novigrad ist und wie unterschiedlich die einzelnen Stadtviertel; dass ich meine Fußspuren im Schnee sehe...

Und ich mag die Charaktere und Dialoge. Auf Englisch noch mehr als auf Deutsch, weil die englische Übersetzung humorvoller und derber ist als die Deutsche und ich finde, das passt besser. Die Charaktere sind vielschichtig und nicht einfach schwarz/weiß; die Geschichten sind tiefgründig und nehmen oft Wendungen, mit denen man so gar nicht rechnet. Wie etwa bei der Nebenquest "die schwarze Perle", in der man einem schon etwas älterem Mann hilft, für seine Frau eine schwarze Perle zu ertauchen, weil der ihr das schon vor so vielen Jahren versprochen hat. Das klingt so banal... und dann erzählt der einem ganz zum Schluss, dass sie immer mehr geistig verwirrt ist, ihn selber nicht mehr erkennt - und er nur deshalb die Perle wollte, weil er hoffte, dass sie die noch irgendwie berühren oder wachrütteln könnte. Das sind einfach Momente, die einen emotional mehr berühren, als man das von einem Fantasy-Rollenspiel erwartet. Und Witcher 3 ist voller solcher Momente.

Ich finde, dieses Video liegt ziemlich nahe an meiner Sicht des Spiels; der Typ spricht mir öfter aus der Seele:

https://www.youtube.com/watch?v=utdz-dR1rKg

und wie findet ihr die restlichen Teile 1 und 2

Die habe ich inzwischen auch beide durchgespielt, klar.

Witcher 1 und 2 sind beides mit Recht beides Klassiker. Beide haben eine tolle Geschichte. Beide würde ich einem Fan des Franchises oder jedem, der einfach gerne RPGs spielt, empfehlen. Man muss sich halt klar machen: Wir sind von den Spielen der letzten Jahre ziemlich verwöhnt worden, was Gameplay und Optik angeht. Witcher 1 und 2 stammen aus einer Zeit davor. Man muss erwarten, hier einen Blick in die Geschichte des Gaming zu werfen. Une eigentlich auch in eine Geschichte von CD Project Red. Wer nur Spaß beim Spiel haben kann, wenn alles steril toll ausschaut, dann is des nix.... Meine Gaming-Karriere begann mit dem Spielen von Nethack; mein Held war ein "@" und mein treuer Gefährte war ein "d". Ich kann an Witcher 1 und 2 auch rein optisch viel Freude haben. ;-)

Vor allem glänzen aber auch diese beiden Spiele durch eine spannende Geschichte. Witcher 1 ist trotz seines Alters ein wunderbares Spiel und hat eine ganz tolle Atmosphäre. Das Kampfsystem ist eigentlich das, was am Spiel am schlechtesten gealtert ist - das machen neuere Spiele viel besser. Aber wie Witcher 3 ist das nicht das, was das Spiel ausmacht. Das ist vielmehr Atmosphäre und Story - und da punktet Witcher 1 voll. Auch heute. Das beste an diesem Spiel ist, wie es sich gegen Ende in ein unheimlich starkes Finish steigert, das auch philosophisch anspruchsvolle Fragen aufwirft. Witcher 1 würde ich jedem empfehlen, der sich auf ein altes, nicht ganz fehlerfreies Spiel einlassen kann.

Mit Witcher 2 bin ich - trotz Fan des Franchises - nicht wirklich warm geworden. Und ich habe es wirklich versucht (wie gesagt: Fangirl...). Ich mag die Geschichte. Die Grafik ist auf ihre Weise toll. Die Boss-Fights abwechlungsreich und zum Teil wirklich schwierig. Aber das Gameplay hat mir an einigen Stellen einfach den Spaß verdorben. Kann ich anders nicht sagen. Im Kampf reagiert Geralt manchmal extrem zäh auf Kommandos. Sämtliche Landschaften sind verwirrende Labyrinthe, einen guten Teil der Spielzeit irrt man verzweifelt herum und sucht den Ausgang. (Ungelogen: 3 Minuten Kampf gegen eine Arachas, danach 20 Minuten im Tal herumgeirrt, um die eine Stelle zu finden, an der der nicht näher markierte Ausgang ist.) Manchmal stimmen die Karten nicht mal... Außerdem hatte ich doch mit einigen Bugs zu kämpfen, zum Beispiel im Tutorial. Ungelogen: Witcher 2 war das erste und wohl einzige Spiel, bei dem ich während des Tutorials um Hilfe gegoogelt habe, weil ich feststeckte. Solche Dinge dämpfen den Spielspaß halt. Ich würde es wegen der positiven Aspekte (Handlung, Humor, Grafik,...) jedem Fan von Geralt trotzdem empfehlen.

Grüße

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Hallo SkinnyF,

erst einmal: Ich weiß nicht, womit Du es verwechselst, aber wie die anderen schon gesagt haben: Elektronen sind negativ geladen. Immer.

1) Was sind positive und negative Ladungen?

Eigentlich nur zwei Namen. Im Lauf des 19. Jahrhunderst hat man Elektrizität immer besser verstanden. Man hat verstanden, dass Materie manchmal eine physikalische Eigenschaft hat, die mit dem Magnetismus und mit dem Fließen von Strom zusammenhängt. Und man hat herausgefunden, dass diese Eigenschaft in zwei verschiedenen Varianten in der Natur vorkommt. Nun hätte man diese beiden Varianten auch "gorps" und "gniri" nennen können... aber man hat sie halt etwas langweilig positive und negative Ladung genannt.

Wie bei Magneten ist es so, dass sich zwei Körper oder Teilchen gleicher Ladung abstoßen, zwei Körper oder Teilchen entgegengesetzter Ladung ziehen sich an.

2) Wie ist es bei neutraler Ladung?

Neutrale Ladung gibt es nicht. "Ladung" ist eine Eigenschaft, die nur in 2 Varianten in der Natur vorkommt - positiv oder negativ. Wenn ein Teilchen elektrisch neutral ist - wie zum Beispiel das Neutrino - dann besitzt es __keine Ladung__. Das ist ungefähr so, wie wenn es nur 2 Eissorten gäbe, Schoko und Vanille. Wenn Du kein Eis hast, ist das keine dritte Geschmacksrichtung.

Atome und Festkörper können als Ganzes neutral sein, obwohl sie aus geladenen Bausteinen bestehen, weil die Summe aller Ladungen Null ergibt. Man kann aber sichtbar machen, dass der als Ganzes elekreisch neutrale Körper aus geladenen Teilchen besteht. Und das nennt man "Influenz"

3) Was ist Influenz?

Ja, das hat auch mit Ladungen zu tun. Hälst Du zum Beispiel einen positiv geladenen Körper neben einen Metallstab, dann werden die Elektronen im Metallstab davon angezogen und das Ende Deines Metallstabes in der Nähe des positiven Körpers lädt sich etwas elektrisch negativ auf.

Hier beschrieben:

https://www.leifiphysik.de/elektrizitaetslehre/ladungen-felder-mittelstufe/aufgabe/fragenallerlei-zur-influenz

Die Influenz erzeugt also nicht Ladung im Metallstab, sie macht durch Trennung der Ladungen nur sichtbar, was vorher schon da war, aber vermischt und deshalb neutral:

Obwohl der Festkörper als Ganzes also neutral war, hat die Annäherung des geladenen Körpers hier also den für elektrische Ladungen typischen Anziehungs- und Abstoßungseffekt, den man dann auch nachweisen kann. Das klappt aber nur, weil die Ladungen vorher schon im Festkörper drin waren und sich halt vermischt gegenseitig aufgehoben haben.

Bei einem neutralen Elementarteilchen wie dem Neutrino geht das nicht. Wenn es um elektrische Ladungen geht, spielt das Neutrino wirklich einfach nicht mit - es reagiert nicht darauf.

Wie etwas elektrisch Neutrales auf die Begegnung mit Ladungen reagiert, hängt deswegen davon ab, ob das betrachtete Objekt wirklich keine Ladung trägt - oder ganz viele Ladungen, die sich in der Summe neutralisieren.

Ungefähr klar?

Grüße

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Hallo UNANGENEHM46,

für ein Referat zum Beispiel?

Ich würde damit beginnen, erst einmal ein paar Bilder von Kometen zu zeigen, vielleicht auch vom letzten Spektakulären, Neowise dieses Jahr.

Dabei ordentlich beschreiben, was Kometen auszeichnet: Wochenlang am Himmel (das wissen schon mal die meisten nicht. Viele denken, die sind so schnell wie Sternschnuppen oder zumindest nur an einem bestimmten Termin beobachtbar) mit dem typischen Schweif, der immer von der Sonne weg zeigt.

Dann könntest Du sagen, dass wir heute sehr genau wissen, was Kometen sind und dass das aber nicht immer so war. Dann kommt ein bissi Geschichte:

Du könntest über die Ängste der Menschen im Mittelalter sprechen; über Edmund Halley, der als erster erkannte, dass es sich um periodisch wiederkehrende Objekte handelt und der als erster mit Hilfe der damals brandneuen Newtonschen Mechanik die Rückkehr des später deshalb nach ihm benannten Kometen vorhersagen konnte.

Dann musst Du natürlich erklären, was wir heute über Kometen alles wissen: über den Aufbau eines Kometen und des Schweifes und wie der Schweif entsteht; über die Oortsche Wolke...

Und zuletzt bieten sich Berichte über Kometenmissionen wie Giotto und Rosetta/Philae an.

Oder Du hörst Dir zur Anregung an, wie ein Astrophysiker das Thema in ein paar Minuten erklärt

https://www.youtube.com/watch?v=nPpsRMZyDv4&t=1s

https://www.youtube.com/watch?v=giC9PChdDSM

https://www.youtube.com/watch?v=HJQvk9Zcko8

Grüße

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Hallo himaiho,

Gibt es ein Schüssler-Salz, das bei Nagelpilz hilft?

Nein: Schüssler Salze sind Placebos. Placebos zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine gezielten, vom Mittel abhängigen Wirkungen entfalten. Die Werbeversprechen, einzelne Schüssler-Produkte würden irgendwie besser sein für Beschwerden xy als andere, sind reiner Schmuh. Erfolgsgeschichten hört man, wenn die Mittel bei Beschwerden angewendet werden, die irgendwann von selber verschwinden.

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Um das genauer zu erklären:

Unplausible Grundannahmen:

Schüssler Salze basieren auf der Behauptung, dass sämtliche Krankheiten auf einer Störung des Mineralstoffhaushaltes beruhen - und dass dieser Mangel an bestimmten Mineralstoffen eben mit den Schüssler Salzen ausgeglichen würde.

Nun stimmt schon einmal die Voraussetzung nicht. Es ist keineswegs so, dass alle unsere Krankheiten durch Mineralstoffmängel verursacht wären. Bei einigermaßen ausgeglichener Ernährung hat man - zum Glück!! - hierzulande eigentlich GAR KEINEN ernstzunehmenden Mangel an Mineralstoffen. (Was zu Schüsslers Zeit vor 150 Jahren natürlich noch anders war, vor allem im Arbeitermilieu). Die im Rahmen von Schüssler Anwendungen heute "behandelten" Mineralstoffmängel sind aber praktisch nie sauber im Blutbild diagnostiziert, sondern einfach nur postuliert - was dann natürlich ihre "Behandlung" erleichtert.

Genau die eigene Behauptung des Verfahrens, man könne mit den "Salzen" einen solchen Mangel wieder ausgleichen, wird aber dadurch absurd, dass in den Pillen praktisch gar keine Mineralstoffe enthalten sind. Die Produkte enthalten die namensgebenden Stoffe nämlich nur in absurder Verdünnung - Leitungswasser hat erheblich höhere Konzentrationen an Calcium, Phosphat, Kalium, etc. als die hochverdünnten Schüssler Salze.

Die Schüssler-Zubereitungen von der DHU z.B. werden in Verdünnungen D3 (1:1000), D6 (1:1000 000) und D12 (1: 1000 000 000 000) angeboten. Grob überschlagen heißt das, dass man (gerundet) zwei handelsübliche Drogerie-Brausetabletten mit Magnesiumcarbonat zu etwa je 5 Cent vom Mg-Gehalt her durch 1 kg von den Schüssler D3-Tabletten ersetzen kann. Oder durch 1 Tonne von der D6. Oder durch 1 Megatonne von der D12...

Pseudowissenschaftliche Scheinerklärung:

An dieser Stelle weichen die Anbieter der Schüssler-Produkte meist auf wissenschaftlich nicht haltbare Scheinerklärungen aus, wie denn die Salze wirken sollen. Da wird dann irgendwie vage von "Information" gesprochen, die der Körper aus den Schüssler-Produkten entnehmen soll. Worin diese Informationen bestehen, wie sie in den Schüssler-Tabletten drinne sein soll und wo und wie der Magen-Darm-Trakt "Informationen" (anstatt wie sonst Kalorien und Mineralstoffe) zu sich nehmen soll, darüber schweigt man sich aus.

Man wirft dem Kunden den Informationsbegriff vor die Füße, in der Hoffnung, dass der ihn dann aufgreift und sich selber darunter etwas zusammenreimt - schließlich hofft er ja verzweifelt, dass das Zeug eben doch wirkt.

Es ist aber keine Frage der Meinung, ob man Mineralstoffmangel mit Pillen beheben kann, mit denen diese Mineralstoffe nicht besser zugeführt werden als mit Wasser. Es ist auch keine Frage der Meinung, dass der ganze Informationsbegriff auf atomarer Ebene physikalisch hanebüchen ist.

Kein Wirksamkeitsbachweis für irgendwas

Kein einziges Schüssler-Salz hat auch nur bei einer einzigen Indikation, für die es beworben wird, einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis erbracht. Die Hersteller sparen sich die Nachweise und setzen auf vollmundige Werbung.

Hier zum Nachlesen.

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Nagelpilz lässt man am besten kurz vom Arzt untersuchen. Der kann sehr schnell sehen, ob wirklich eine Infektion mit einem Pilz vorliegt oder ob der Nagel aus anderen Gründen rissig ist. Er kann außerdem bestimmen, was für ein Pilz den Nagel befallen hat und somit das Mittel gezielt auswählen.

Behandeln muss man einen Nagelpilz mit einem sogenannen "Antimyotikum", einem Mittel, das dem Pilz gezielt entgegenwirkt. Oft bekommt man es in Form eines medizinischen Nagellacks oder Nagelöls, das regelmäßig und über mehrere Wochen hinweg aufzutragen ist. Nur wenn der Pilz schon tiefer eingedrungen ist, müssen zusätzlich Medikamente eingenommen werden, damit der Pilz nicht in tieferen Nagelschichten überlebt und alles bald wieder von vorne losgeht.

Weil man Nagelpilz wie Fußpilz (was übrigens nicht dasselbe ist) an die Familienmitglieder übertragen kann, sollte man das Problem wirksam angehen - und nicht versuchen, es mit Placebos auszusitzen.

Grüße

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Hallo ahhhhhha,

wenn ich Deine Beschreibung richtig verstehe, ist das die Anzeige der Monster Stamina - also "Ausdauer". Und ja, die hat natürlich Einfluss darauf, was ein Gegner Deinen Schlägen entgegensetzen kann.

Besonders schön sieht man das, finde ich, bei menschlichen Gegnern mit einem Schild. Die parieren Schwertschläge mit dem Schild, es gibt nur ein dumpfes "Blömp", aber kaum Schaden, wenn Geralt die mit dem Schwert von vorn angreift. Es geht aber der Stamina-Balken runter. Mehrere Schwertschläge bauen den Balken ab - und dann lassen die den Schild fallen, weil sie keine Kraft mehr haben. (Leichter geht's natürlich mit Axii oder von hinten, aber so sieht man halt am besten, was der Stamina-Balken macht)

Grüße

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Hallo Helene29308,

vorab: Lotus CDL Plus hat mit Homöopathie nix zu tun. Deswegen mache ich dieses Tag mal weg.

Lotus CDL Plus ist eine verdünnte Form des in rechtsesoterischen Kreisen als Wundermittel gehandeltem MMS - Chlorbleiche. Weil es verdünnt ist, ist es weniger ätzend - das macht die Einnahme aber nicht sinnvoll:

Zu Lotus CDL Plus existiert nicht eine(!) wissenschaftliche Studie, die eine Wirksamkeit für auch nur eine der versprochenen Anwendungsmöglichkeiten nachweisen würde.

Die Webseite zu Lotus CDL Plus klingt für Dich gut? Hast Du schon mal eine Werbung gesehen, gelesen oder gehört, in der das beworbene Produkt nicht gut wegkam?

Du hast "Gesundheit verboten" gelesen? Gut, ich habe Grimms Märchen gelesen. Im Ernst: Das Buch wurde 2019 sogar von amazon gesperrt, weil die mit so viel Scharlatanerie nichts zu tun haben wollten. Dabei ist amazon auch nur ein Buchhändler, der eine Menge Bücher zu unsinnigen Therapieempfehlungen im Angebot hat. Aber das Buch von Kalcker, der selbst Autismus mit Chlordioxid heilen will, war denen dann doch zu wild. Der Narayana-Verlag und Kopp-Verlag sind beides keine medizinischen Fachverlage. Die drucken alles, was Kohle bringt, egal wie absurd, esoterisch oder sonst wie abgefahren die Behauptungen sind. Wenn es um Gesundheitsfragen geht, sollte man sich aus seriöseren Quellen informieren.

Überlege mal selber: Der Körper ist so komplex. Die Krankheiten, die Kalcker alle mit demselben(!) Mittel heilen können will, haben total verschiedene Ursachen, zum Teil sind sie sogar angeboren. Es ist absurdes Wunschdenken, man könnte eine ganze Palette unheilbarer schwerster Erkrankungen mit einem einzigen(!) Mittel heilen. Wenn etwas zu schön klingt, um wahr zu sein - dann ist es das. Besonders, wenn es um Medizin geht und dermaßen übertrieben ist, wie die Behauptungen von Kalcker.

Das Mittel ist reine Geschäftemacherei mit der Verzweiflung. Lass die Finger von so was.

Grüße

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Hallo Jamesaffe007,

ja, das ist so. Es gibt Entscheidungen im Spiel, die gravierende Unterschiede machen, sowohl für das weitere Schicksal der handelnden Personen, als auch der Welt, in der Geralt lebt.

Dabei gibt es Entscheidungen, die praktisch nur Randfiguren betreffen, aber eben auch Entscheidungen, die auch Auswirkungen auf Hauptfiguren haben. Du bestimmst, wer am Ende überlebt und auch, wer den Krieg zwischen den nördlichen Königreichen gewinnt, was aus Temerien wird, wer König in Skellige wird und ob die Hexenverfolgungen zunehmen oder abflauen. Zusammengenommen ergeben sich 36 verschiedene Versionen des Abspanns des Spiels, in dem die Enden jeweils vom Sprecher zusammengefasst werden.

Dabei ist oft nicht absehbar, dass und welche nicht selten recht früh im Spiel getroffene Entscheidung welche Folgen haben wird. So, wie im richtigen Leben halt auch... Die das Ende bzgl der Haupthandlung betreffenden Entscheidungen sind aber alle in den letzten Kapiteln der Handlung und "zeitbegrenzt"... das heißt, es läuft ein Timer ab, bis zu dessen Ende der Spieler sich entscheiden muss. So kriegt man da wenigstens indirekt mit "Eha, das ist jetzt folgenschwer, was ich hier tue..."

Grüße

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Hallo TheHordak,

Du bist, gelinde gesagt, noch nicht sehr weit. Ich nehme an, dass Du als nächstes nach Skellige müsstest, von der Haupthandlung her... wobei es noch sehr interessante Nebenquests in Novigrad gibt, auch mit Dandelion und Zoltan.

Ich würde schätzen, dass Du knapp die Hälfte des ersten von 3 "Kapiteln" in der Handlung hast... wobei das erste schon bei Weitem das umfangreichste ist.

Ja, es ist kein Ende in Sicht. Ich persönlich genieße das an dem Spiel.... und gehe zusätzlich zu der langen Handlung noch überall nach Herzenslust entdecken. Ich bin jedesmal traurig, wenn ich durch bin.

Grüße

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Hallo LisaEngel94,

ich komme gerade von Deiner anderen Frage rüber und sehe diese leider erst als zweites...

Hab vor einer Woche meine Tochter bekommen.

Herzlichen Glückwunsch. Und ja, unter uns: Die ersten Wochen sind ziemlich schwierig. Aber irgendwie erwarten alle von einem, dass man Mutterglück pur vorlebt, wie in der Windelwerbung...

Sie hat mir globuli geraten

Globuli sind pseudowissenschaftliche Scheinmedikamente, also Placebos. Die kannst Du Dir sparen. Leider empfehlen Hebammen oft esoterisch angehauchte, aber nutzlose Produkte, wie diese. Lass Dir da nix einreden.

und salbeitee zu trinken.

Das hemmt tatsächlich die Milchbildung. Entsprechend solltest Du den nur trinken, wenn Du wirklich schon sicher bist, dass Du so früh schon abstillen willst.

Ich würde dazu raten, dem noch eine (nicht mehrere, aber eine) Chance zu geben, weil Du ja geschrieben hast, dass Du eigentlich gerne gestillt hast.

Hatte echt gern gestillt aber mit den Schmerzen wo ich hab keine chance. Ich kann nicht mal mehr mein baby hochheben weil es so weht tut.

Das darf nicht sein.

Wenn sich Mama so schlecht fühlt, wie Du es beschreibst, __musst__ Du das vom Arzt untersuchen lassen, wie sehr die Brust schon entzündet ist. Vielleicht solltest Du im Moment nämlich besser gar nicht stillen... Placebos helfen da nix, da brauchst Du eine ordentliche Untersuchung und einen fachmännischen Rat.

Stillen tut ganz am Anfang etwas weh, ja - aber nicht so. Das ist falsch.

Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die man beim Stillen am Anfang leicht falsch macht und die zu entzündeten Brustwarzen führen können. Darauf solltest Du achten:

  • Das Kind hoch genug lagern. Wenn das Kind beim Saugen die Brust dehnt, liegt es zu weit weg... und das kann zu dem führen, was Du beschreibst.
  • Das Kind nicht länger als nötig nuckeln lassen.
  • Dem Kind die Brust richtig aus dem Mund holen: den Finger sanft in den Mundwinkel des Babys schieben. Das löst den Unterdruck...

https://www.medela.de/stillen/deine-stillzeit/stillen-richtig-anlegen

Diese Tipps helfen aber eigentlich nur, das zu verhindern, was bei Euch schon passiert ist. Hol Dir richtige Hilfe beim Arzt für die vorhandene Entzündung... dann versucht Ihr beide es noch mal - und wenn es wieder nicht klappt, lasst Ihr beide das.

Mach Dir keine Sorgen, falls es mit dem Stillen nicht klappt. Die Kleine wird auch mit Fertigmilch groß werden, wirst sehen. ;-) Wichtig ist, dass Du Dich nicht zusätzlich unter Druck setzt... das wird die liebe Verwandtschaft und Bekanntschaft schon für Dich erledigen. ;-)

Toitoitoi

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Hallo Kawiiiii,

ich denke, dafür gibt es viele Gründe. Und bei verschiedenen Menschen spielen verschiedene dieser Aspekte eine unterschiedlich starke Rolle:

1) Wissenschaft ist oft nicht ganz einfach. Man muss sich manchmal länger mit einer Frage beschäftigen, als es die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches zulässt... Man muss sich Mühe geben, Erklärungen und Zusammenhänge zu verstehen. Man mus denken. Das ist nicht unbedingt entspannend oder relaxing. Und es ist doof, wenn andere es vor einem selber verstehen. Da sagt man dann lieber sich und anderen, dass es einen eh nicht interessiert.

2) Wissenschaft macht Manchen Angst. Wir leben in einer komplexen, technischen Welt, die uns alle manchmal etwas überfordert. Manche sehnen sich einfach nach einfachen Antworten auf alle Fragen und vor allem nach einer natürlicheren, einfachen Umgebung. Hier spielt auch eine Rolle, dass wir in einer Zeit leben, in der wir unseren blinden Fortschrittsglauben zurecht verloren haben.

3) Mitunter werden wissenschaftliche Ergebnisse aus fundamentalistischen Gründen abgelehnt. Hierzu zählt zum Beispiel der Kreationismus, der Urknall und Evolution leugnet.

4) Eng verwandt mit 3: Wissenschaftliche Ergebnisse werden geleugnet, wenn sie etwas sagen, was uns nicht passt. Etwa dass die Verfahren der Alternativmedizin nicht besser funktionieren als Placebo. Oder dass man sich an Horoskopen orientieren könne, oder.... Da wird dann - wie im Kreationismus - wissenschaftliche Ergebnisse mit einer anderen Form des Glaubens gleichgesetzt... und man selber glaubt halt lieber was anderes und ignoriert Wissenschaft.

5) In der Schule wird Wissenschaft sehr schlecht vermittelt. Man lernt praktisch nicht, WIE Wissenschaft arbeitet und wie wissenschaftliche Aussagen zustande kommen. Wissenschaftliche Ergebnisse fallen leider nicht selten als unbegründete Aussagen von der Tafel ins Heft. Weil Wissenschaft selbstkorrigierend ist und sich weiterentwickelt, entsteht so bei Vielen, die nicht verstehen, dass dieser Selbstreinigungsprozess die Stärke der Wissenschaft gegenüber dogmatischen Lehren ist, der Eindruck: Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von Morgen... also brauche ich es heute auch nicht wissen.

Und ja, glaub' mir: Als einem wissenschaftlich ausgebildetem Menschen tut mir das auch weh. Und es ist gefährlich, weil die Demokratie nur funktioniert, wenn wir gebildete und denkende Bürger sind. Ich denke, in der Schule sollte viel besser erklärt werden, was Wissenschaft eigentlich von Glaubenssystemen unterscheidet.

Grüße

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Hallo stephenhawking1,

wieder eine gute Frage. ;-)

Du hast recht, dass man das aus unseren Alltagserfahrungen heraus so erwarten würde, dass sich die Geschwindigkeiten aufaddieren.

Dass das bei Licht wirklich nicht der Fall ist, ist eine grundlegende Erkenntnis, die Einstein 1905 in seiner Speziellen Relativitätstheorie beschrieben hat. Zunächst war die "Konstanz der Lichtgeschwindigkeit" in allen Bezugssystemen ein Postulat (wenn auch ein gut begründetes). Inzwischen ist sie aber experimentell sehr gut bestätigt.

Ein Beispiel wäre der Zerfall schneller Pionen. Die zerfallen spontan in 2 Photonen, die sich in entgegengesetzte Richtungen ausbreiten. Die Pionen selber sind im Experiment im Teilchenbeschleuniger mit fast Lichtgeschwindigkeit unterwegs.

Dann untersucht man die Zerfälle, bei denen eines der beiden Photonen genau in die Bewegungsrichtung des zerfallenen Pions abgestrahlt wird, das andere "nach hinten".

Das nach vorne abgestrahlte Photon maximiert also den Effekt der bewegten Lichtquelle - weil sich das Pion selber mit fast Lichtgeschwindigkeit bewegt. Größer als bei einer Lichtquelle, die fast mit Lichtgeschwindigkeit fährt, kann der Unterschied nicht werden.

Und was hat man gefunden, bei diesen Experimenten? Dass sich die beiden Photonen gleich schnell bewegen. Und zwar mit Lichtgeschwindigkeit.

http://www.relativitätsprinzip.info/experimente/pionen.html

Grüße

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