Materie ist letztlich nichts massives, sondern eine spezielle Form von Energie, nämlich kondensierte Energie.

Und da beim Urknall nur Energie existierte mußte sich diese erst in Materie umwandeln, was gemäß E=mc² möglich ist - wir nennen das primordale Nukleosynthese, bei der Wasserstoff, Helium und Spuren von Lithium entstanden.

Woher die Energie des Urknalls kam, dafür gibt es verschiedene Ansätze, wie ein Quantenvakuum, das sich "aufgeschaukelt" hat, oder die Kollision von Branen, oder auch das Modell eines zyklischen Urknalls, das lediglich für unser jetziges Universum nicht funktioniert, das aber für Vorgängeruniversen eine Option wäre.

Alle diese Modelle zur Begründung des Urknalls sind aber nicht mehr reine Physik, sondern Metaphysik, weil nicht falsifizierbar.

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In der allerersten Planck"sekunde" hatte das Universum eine Ausdehnung, die nur minimal größer als ein Punkt war. Das war der gesamte Rauminhalt und somit auch der Mittelpunkt des Universums.

Seitdem hat das Universum sich in unglaublicher Weise ausgedehnt, aber nicht in irgendeinen Raum hinein. Es ist der gleiche, "aufgeblähte" Raum, der heute das gesamte Universum darstellt.

Insofern darfst du mit Recht behaupten, daß der Mittelpunkt des Universums genau dort ist, wo du stehst und ich darf das von mir behaupten und ein intelligentes Wesen in Andromeda kann genau das gleiche behaupten - es ist alles korrekt: der Mittelpunkt ist überall.

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Es kommt auf die Wahl des Bezugspunktes an:

  • aus Sicht eines irdischen Beobachters dreht der Mond sich um die Erde
  • aus Sicht eines Beobachters nahe der Sonne dreht die Erde sich um die Sonne und der Mond schlängelt sich auf Höhe der Erdebahn um diese herum, ohne sie dabei wirklich zu umkreisen
  • aus Sicht eines Beobachters nahe des galaktischen Zentrums wiederum schlängelt die Sonne sich in einer permanenten Auf- und Abbewegung und in annähernd gleichem Zentrumsabstand immer wieder durch die galaktische Scheibe durch die Außenbereiche der Milchstraße um diese herum. Die Erde hätte aus dieser Perspektive eine Spiralbewegung um die Sonnenbahn herum und der Mond eine noch kompliziertere Spirale.

Solche komplexen Bewegungsmuster kann man aber in einfach zu berechnende Kreis-, bzw. Ellipsenbewegungen auflösen, wenn man sich auf den jeweils zentralen Körper bezieht. Also, Sonne um die Galaxis, Erde um die Sonne, Mond um die Erde.

Außerdem, wie HonestWitch richtig beschreibt, üben Massen immer eine gegenseitige Anziehung aus - auch bei Erde und Sonne, wo das Baryzentrum auch nicht exakt im Mittelpunkt der Sonne liegt und dito bei Erde u. Mond

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JA, ES IST MÖGLICH

Die Besiedlung eines Planeten ist nicht nur die Errichtung einiger Stützpunkte.

Besiedlung bedeutet eine globale Besiedlung. Da es in unserem Sonnensystem keine Planeten gibt, die natürliche, irdische Bedingungen bieten, sondern sogar stark vom Ideal abweichen, wäre eine globale Besiedlung, z.B. des Mars nur unter einer von zwei Optionen möglich -

  • eine globale Errichtung überkuppelter Habitate
  • ein komplettes Terraforming

Um auf dem Mars global Habitate zu errichten fehlt uns jede wirtschaftliche Möglichkeit. Daran können wir frühestens dann denken, wenn das Welt-BIP sich mindestens verfünfzigfacht hat - 200 bis 300 Jahre.

Ein Terraforming würde noch deutlich länger dauern und im Fall des Mars müßte es ein Dauer-Terraforming sein, weil dem eine Atmosphäre permanent entweichen würde - man müßte permanent "nachbessern".

Wahrscheinlich bezieht sich deine Frage auf Terraforming? Also, ja, es geht, aber erst mit den Möglichkeiten unserer ferneren Zukunft und das nur dann, wenn unsere Entwicklung nicht abbricht, oder stagniert.

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Wie soll eine Sonne denn vagabundieren?

Planeten definiert man so, wenn sie aus ihrem Sonnensystem "abgehauen" sind, also durch irgendeine Einwirkung selbiges verlassen haben und durch die Galaxis "pilgern".

Sonnen/Sterne kann man aber nicht so definieren, denn sie sind quasi das Sonnensystem - falls der Rest fehlt, dann vagabundiert dieser, oder hat nie existiert.

Sonnen vagabundieren also niemals durch eine Galaxis, denn diese Bewegung ist normal !

Vagabundieren können Sterne trotzdem, aber dazu müssen sie aus ihrer Galaxis "abhauen". Vagabundierende Sterne sind somit solche, die sich durch den intergalaktischen Raum bewegen.

Solches Verhalten wurde sogar bei Supermassiven Schwarzen Löchern beobachtet: ein Quasar ist derzeit dabei mit etwa 10 % LG aus seiner Galaxis zu "flüchten" - bzw. da jener Quasar etwa 1 Mrd. LJ entfernt ist, "pilgert" er längst durch den intergalaktischen Raum und ist auch kein Quasar mehr, sondern nur noch ein SSL.

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Das funktioniert bei jenen Typen, bei denen der Oxidator im (Feststoff-)Treibstoff gebunden ist - das gilt auch für die Leuchtkugel.

Allerdings - was willst du damit?

Auf der Erde benutzt man Leuchtkugeln als Signal (oder zur Beleuchtung). Dazu steigen sie in die optimale Höhe auf, setzen den Leuchtkörper frei, der dann möglichst langsam wieder zur Erde sinkt.

Im Weltraum mußt du nichts aufsteigen lassen. Und wenn etwas gut sichtbar sein soll (Signal), dann muß es hell genug sein.

Licht verliert mit dem Quadrat der Entfernung die Hälfte seiner Intensität. Eine Leuchtkugel wäre sicher einige hundert km zu sehen, aber das ist im Weltraum praktisch garnichts.

Wenn du über größere Entfernungen genügend hell mit etwas leuchten willst, dann benötigst du keine chemische, sondern eine nukleare Ladung.

Andererseits ist die Sichtbarkeit von Signalen im All fast irrelevant. Man kann wohl davon ausgehen, daß jedes Raumschiff über technisches Equipment verfügt. Also wäre das bessere Signal eine Funknachricht.

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Es behauptet keiner, daß die Materie in einem SL ins "Nichts" verschwindet.

Die dichteste Materiepackung, die wir kennen ist die in einem Neutronenstern. Dort ist die Gravitation so stark, daß die Atome völlig zerstört werden und geht es auch den Protonen und den Elektronen "an den Kragen" - sie werden in Neutronen verwandelt und daraus bestehen N-Sterne im Kern: dichtest gepackte Neutronen.

Die Quantentheorie postuliert zwar eine noch etwas kompaktere Packung, wobei die Neutronen in ihre Quarks zerlegt werden, aber beobachtet werden konnte das noch nicht. Aber auch ein Quarkstern hätte noch immer einen inneren Ereignis-horizont (Ehz), keinen äußeren, wie ein SL.

Klar ist somit, daß die Packung in einem SL noch deutlich dichter sein muß und mit Materie scheint das nicht zu gehen - muß aber auch nicht.

Energie hat nämlich auch Masse (E=mc²) und Materie ist letztlich auch nur eine Form kondensierter Energie. Und Energie hat einen gewaltigen Vorteil, denn sie kann sich extrem viel stärker verdichten, möglicherweise sogar quasi-singulär?

Ob das in einem SL der Fall ist, bleibt aber unklar, denn wir können nun mal nicht hinter den Ehz sehen. Es wäre auch möglich, daß es einen Phasenüber-gang gibt, der die endlose Verdichtung verhindert?

Daß aus einem SL aber auch etwas "herauskommen" kann, nämlich eine spezielle Form der Energie, zeigen die beobachteten SL-Kollisionen, bei denen die fusionierte Masse kleiner als die Summe der Einzelmassen ist. Der fehlende Rest (~5%) wird in Form von Gravitationswellen freigesetzt.

Für ein SL scheint es keine Grenzmasse zu geben. Das größte, bisher beobachtete hat möglicherweise eine Masse von 66 Mrd. Solmassen und es wächst "fröhlich" weiter, denn es ist ein Quasar. SL scheinen mit zunehmender Masse sogar immer langlebiger zu werden, denn die ohnehin minimale Hawking-Strahlung geht immer weiter zurück (nähert sich asymptotisch der Null).

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nein, weil ...

Im sportlichen Bereich ist das kein großes Problem, weil dortige Leistungen stark von einer (relativ kostengünstigen) Förderung abhängen. Das hat die DDR in einigen Sportbereichen durchaus geschafft und das ließ sich im Bereich Propaganda hervorragend nutzen.

Wirtschaftlich hatte die DDR (und jeder beliebige andere Ostblockstaat) nicht die Spur einer Chance.

Der Kapitalismus ist nun mal das mit deutlichem Abstand stärkste Wirtschafts-system, das wir kennen (nur zum Vergleich: das BIP der BRD war immer deutlich höher als das der gesamten UdSSR).

Der einzige (im erweiterten Sinn) Ostblockstaat, der wirtschaftlich deutlich aufgeholt hat, ist China - nachdem China den Kapitalismus eingeführt hat.

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Auf dem Mond waren wir schon.

Der Mars ist zwar ein ziemlich mickriger und fast lebensfeindlicher Planet, aber er ist der einzige Planet in unserer momentanen Reichweite - wenn man mal die Venus außen vor läßt, bei der wir uns bemannte Missionen noch für Jahrhunderte getrost sparen können.

Der Mars ist deshalb unser nächstes Fernziel.

Der Mond bleibt aber ein Objekt unseres Interesses -

  • auf der Mondrückseite können wir (Radio-)Teleskope aufbauen, die für ca. 2 Wochen völlig störungsfrei von terrestrischen und solaren Störungen sind.
  • Der Mond ist nicht ideal, aber der deutlich nächste Himmelskörper, den wir ausbeuten können. Für die Erde ist das zwar sinnlos, aber für Weltraum-projekte hat der Mond nur 1/6 Erdschwere und keine bremsende Atmosphäre.
  • Man kann den Mond als Startplattform zum Mars nutzen. Eine orbitale Station wäre zum Start optimaler, aber in irgendeinem Orbit gibt es nun mal keine Rohstoffe.
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Wenn du bedenkst, daß an Entwicklung und Produktion einer Rakete mehr als 10.000 Menschen beteidigt sind (bei der letzten Ariane für etwa 10 Jahre), dann kannst du das genau dann, wenn du deine Lebenserwartung auf etwa 100.000 Jahre ausdehnen kannst.

Immer vorausgesetzt, daß du das nötige Kapital und Know-How bereits hast und dir nicht erst beschaffen mußt.

Natürlich - wenn du in 100.000 Jahren endlich fertig bist, dann wird die Welt in ein heilloses Gelächter ausbrechen - mit was für einer archaischen Rakete du zu starten gedenkst.

Oder meintest du, du willst eine Art Raketenbaukasten kaufen?

Verkauft keiner - lediglich Lizenzen, aber dann mußt du die Teile immer noch produzieren.

Aber selbst wenn es besagten Baukasten gäbe und du die Rakete alleine zusammensetzen möchtest - kalkulier' mal gute 50 Jahre ein. Aber dann hättest du die Rakete natürlich nicht gebaut, sondern nur zusammen geschraubt (sagen wir, mit Roboterhilfe).

Ziemlich veraltet wäre sie trotzdem - etwas so, als würde jemand heute die originale Saturn V neu produzieren.

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Wenn du ein Bild von einem SL sehen willst, dann wäre das ein leeres, nämlich völlig schwarzes Bild.

Was man sehen kann sind lediglich die Auswirkungen eines SL, wie das gravitativ verzerrte Licht von nahen Sternen, oder solchen direkt dahinter.

Oder auch eine Akkretionsscheibe und wenn das SL besonders "gefräßig" ist, dann kann man den Jet sehen, der von der Akkretionsscheibe, getrieben durch das SL, in beiden dazu senkrechten Richtungen ins Universum hinausjagt - das nennt man dann einen Quasar (auch Mikroquasar).

Und man kann es indirekt beobachten, durch es nahe umkreisende Sterne.

Aber zumeist nicht im sechtbaren EM-Spektrum.

Um die Auswirkungen eines SL zu beobachten müssen die Astronomen sich des gesamten, zur Verfügung stehenden, technischen Instrumentariums bedienen, bis hin zu harter Röntgen- und sogar Gammastrahlung.

Was auch immer du als Bild sehen wirst (es geht dabei um Sagittarius A*), wird ein Falschfarbenbild sein, denn unsere Augen schwächeln ein wenig bei dem Versuch, Röntgenstrahlung zu detektieren...

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Vor Gott kam der Schöpfer Gottes!

Und der Schöpfer wurde von einem übergeordneten Schöpfer erschaffen!

Und der wiederum von einem weiteren...

Alles ist in Bewegung, aber es muß ja von irgendetwas bewegt werden, also schloß Aristoteles, es müsse einen Beweger geben - Gott. Aber da sich das obige Spiel endlos fortsetzen ließe, schloß er, es müsse einen Unbewegten Erstbeweger geben (das war nicht der damalige Chefgott Zeus)!

Das war zwar schon vor etwa 2500 Jahren, aber darüber sind die diversen, etablierten Religionen bis heute nicht hinausgekommen: sie prophezeihen immer noch einen ewigen Schöpfergott.

Wenn man darüber genauer nachdenkt, dann ist das ein klein wenig seltsam. Belebte Materie ist nämlich komplexer als unbelebte und intelligente ist komplexer als nichtintelligente.

Da muß man sich schon fragen, warum das komplexeste "Etwas" zuerst entstanden sein soll und dann soll dieses kompexe Etwas auch noch das deutlich niederwertigere Objekt erschaffen haben, das man Uni-(Multi-)versum nennt?

Wenn man ewige Existenz unterstellt, dann macht es deutlich mehr Sinn, wenn das niederwertige Etwas (Energie, simple Materie) zuerst entstand und womöglich schon immer in irgendeiner Form existierte.

Und erst daraus haben sich dann höherwertige Strukturen entwickelt.

Falls es einen Gott, oder besser, eine nahezu allmächtige Identität geben sollte, dann macht die Vermutung, daß selbige ein Kind des unbelebten Universums ist, deutlich mehr Sinn.

Ich halte intelligente Wesen (als Spezies) zwar grundsätzlich für kurzlebiger als nichtintelligente (weil sie das Potential zur eigenen und gegenseitigen Vernichtung besitzen), aber im Einzelfall (statistischer Ausreißer) kann es eine schaffen - und falls das Universum unendlich ist, dann wird es eine garantiert schaffen, dauerhaft zu überleben.

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Ich würde eher formulieren, daß die ART eine Näherung ist und innerhalb eines SL werden die Grenzen der Näherung überschritten.

Allerdings geht die Physik keineswegs von einer Singularität aus, weil die kleinste physikalische Größe (ein physikalischer Punkt) immer noch ein Volumen hat, mit dem Durchmesser der Planck-Länge.

Allerdings ist dort (im Kern) trotzdem der Grenzbereich der ART weit überschritten. Und die Quantentheorien können damit auch nicht umgehen, weil dort (vereinfacht) viel zuviele Zustände auftreten.

Mal ganz davon abgesehen, daß das alles hypothetisch bleiben wird, wenn uns keine Möglichkeit einfällt, mindestens indirekt hinter den Ereignishorizont (Ehz) zu sehen.

Ein Vorschlag ist die Beobachtung eines möglichst massiven Objektes (idealerweise auch ein SL) bei der sehr engen Passage eines deutlich schwereren SL. Daraus könnte man vielleicht Hinweise ableiten, ob ein SL wirklich ein quasi-singuläres Objekt, oder etwas wie ein Gravastern ist - bleibt natürlich das Problem, daß Objekte mit äußerem Ehz schwierig zu beobachten sind (vielleicht mit gravitativen Messungen, aber dazu müßten wir unsere Meßmethoden um mehrere Zehnerpotenzen verbessern).

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...wenn vor dem Urknall nichts war?

Sagt wer?

Die Physik geht nicht davon aus, daß davor nichts war.

Nichts im physikalischen Sinn ist etwas, das wir mit unserer Sprache nicht beschreiben können. Es gibt da diverse Ansätze, wie z.B. ein Quantenvakuum, ein alternierendes Universum, den Crash zweier Branen, etc.

Allerdings ist der Urknall eine theoretische Beobachtungsgrenze, die wir nicht überschreiten können.

Außerdem ist der Begriff "vor" dem Urknall problematisch. Zeit ist eine Abfolge kausaler, bzw. irreversibler Ereignisse. Wenn der Urzustand z.B. ein Quantenvakuum war, dann gibt es dort keine Kausalität und somit auch keine Zeit, die wir irgendwie messen, ja, nichtmal definieren können.

Und wenn es Branen waren, dann könnte die Gesamtenergie des Universums durch die Kollision erzeugt/transferiert worden sein. Es gab "davos" vielleicht garnichts, was man Universum hätte nennen können und somit auch weder Raum noch Zeit.

Du solltest mal ein bischen auf GF suchen, denn diese, oder ähnliche Fragen wurden schon sehr oft gestellt.

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An die E.T.? - Ganz sicher nicht!

Ich glaube, daß unsere Welt real existiert, daß der Mensch einen Freien Willen hat und daß er erkenntnisfähig ist !!

An mehr muß ich nicht glauben, damit ich (und andere) diese Fähigkeiten erkennt- nistheoretisch einsetzen und wissenschaftliche Forschung betreiben können.

Die E.T., genau wie die Relativitäts- und Quantentheorien sind nur noch eine Konsequenz wissenschaftlichen Arbeitens und inzwischen sehr gut belegt.

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Tut sie - ab etwa 7 Mrd. Jahren!

Bis dahin wird sie aber noch ein bischen heißer werden, was an dem höheren Druck im Kern und den damit verbundenen nuklearen Prozessen liegt.

Wenn sie ihren Wasserstoff (im Kern) verbraucht hat, wird sich dessen Druck weiter erhöhen, bis die Heliumfusion einsetzt. Gleichzeitig setzt auch das Waserstoff-Schalenbrennen ein, wodurch sie sich zum Roten Riesen aufbläht, eine geringere Oberflächentemperatur hat, aber eine größere Gesamt-Energieabgabe.

In 7 bis max. 7 1/2 Mrd. Jahren hat sie aber ihren Kernbrennstoff verbraucht. Der Druck im Kern steigt wieder an und er verdichtet sich weiter, aber nicht so weit, daß das dort angereicherte Kohlenstoff, Sauerstoff, Silizium fusionieren kann.

Ohne die Kernheizung funktioniert das Schalenbrennen nicht länger. Die Sonne stößt daraufhin ihre äußeren Schalen ab und behält nur 60 bis 70 % ihrer Masse. Die verdichtet sich immer weiter zu einem nur noch erdgroßen, Weißen Zwerg.

Der ist an seiner Oberfläche extrem heiß (Millionen Grad), aber es finden keine Kernprozesse mehr statt, weshalb er über einen langen Zeitraum immer mehr auskühlt, bis er 20 bis 30 Mrd. Jahre später zu einem Schwarzen Zwerg geworden ist, der etwa die Temperatur des Weltraums, bzw. der Hintergrund-strahlung hat.

Kurz: die Sonne wird kalt werden - ist aber noch etwas hin

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Eine solche Frage mußte ja irgendwann kommen...

Vorweg, die Beleuchtung: der Mond dreht sich (in einer gebundenen Rotation) um die Erde. Also ist es an jedem Punkt der Mondoberfläche ca. 2 Wochen hell und 2 Wochen dunkel. Ausgenommen an den Polen, wo es sich ähnlich verhält wie an den Polen der Erde.

Technisch ist eine Mondlandung kompliziert, aber nicht so kompliziert, daß es nicht möglich ist. 1969 waren die automatisierten Systeme noch nicht so weit entwickelt, daß diese selbstständig komplexe Operationen auf dem Mond durchführen konnten. Deshalb haben die Russen ihre Sonden auf der erdzugewandten Seite gelandet (Kommandos der Erde benötigen etwa 1.2 s).

Wenn man mit der Mondrückseite in annähernd Echtzeit kommunizieren will, dann benötigt man 3 Satelliten für die Kommunikation. Mit einem Satelliten ist es aber auch möglich, wenn man auf die Echtzeit verzichtet und genügend autonome Systeme einsetzt (die wir heute haben).

Warum es ausgerechnet die Chinesen gemacht haben? Wäre die ESA gelandet, dann hätte die Frage gelautet "warum die Europäer"?

Irgendwer mußte ja der erste sein, also warum nicht die Chinesen?

Für die Chinesen spricht sogar einiges: da sie nicht an der ISS beteidigt sind (weil die Amis nicht wollen), bleibt nicht so arg viel, was sie tun könnten.

Warum gerade die Rückseite? - Weil dort noch keiner gelandet ist!

Warum die anderen nicht auch dort landen? - Werden sie, aber warum sollten sie das sofort tun? Die Chinesen kommunizieren ja ihre Ergebnisse (wollen sie zumindestens tun).

Was die Fake-Theorie betrifft: warum sollten sie gefaket haben? Sie müssen nämlich damit rechnen, daß ein solcher Betrug in kürzester Zeit aufgedeckt würde - die anderen Organisationen planen ja ebenfalls Landungen und Mondsatelliten werden ohnehin in größeren Abständen gestartet.

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Wurmlöcher sind nur eine mathematische Lösung der ART. Sie können deshalb auch ein mathematisches Artefakt sein, das keine Entsprechung in der Natur hat.

Definitiv verlieren Schwarze Löcher aber keine Masse. Wenn sie tatsächlich WL ausbilden sollten, dann ist es nicht möglich, daß Materie durch diese transferiert wird (weil die WL dabei zusammenbrechen würden).

Davon abgesehen halte ich es ohnehin für sinnlos das Innere eines SL mittels der Relativitätstheorien berechnen zu wollen - die Theorien brechen spätestens im Kern von SL zusammen und (hypothetische) WL hätten genau dort ihren "Ausgangspunkt" (Einstein-Rosen-Brücken).

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