So, wie du dir das vorstellst, geht das nicht, ASEAN.

Bei 2 Planeten im gleichen Sonnensystem, bei denen sich auf beiden höheres (intelligentes) Leben entwickelt, hat einer der beiden einen ganz erheblichen Vorsprung.

Beispielsweise wären Erde und Venus zu verschiedenen Zeiten zentral in der habitablen Zone.

Wir hätten dann also den Zustand, daß es auf einem der beiden Planeten eine hochtechnisierte Zivilisation gäbe, während diese auf dem anderen bereits wieder ausgestorben, oder erst dabei ist, sich zu entwickeln.

Kriege sind Konflikte zwischen annähernd gleich entwickelten Zivilisationen. Wenn aber auf der einen Seite eine Hochtechnologie agiert, auf der anderen eine primatenähnliche "Gesellschaft", dann wären Kriege garnicht möglich.

Die unterlegene Seite hat keine Chance, sich gegen die überlegene zu wehren. Wenn jene beschließt, die "Primitivlinge" in einen Zoo zu stecken, dann wäre das so - Gegenwehr unmöglich, bzw. in jedem Fall tödlich.

Also nein - stellare Kriege kann es unter solchen Bedingungen nicht geben.

Die könnte es aber bei der gleichen Spezies geben. Z.B. wenn die Menschen einen anderen Planeten terraformieren und besiedeln würden und die Neukolonisten eine Souveränität verlangen, die die Erde nicht zuzugestehen gewillt ist...

Schönen Gruß

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Die Venus wäre hinsichtlich ihrer Masse (erdähnlich) tatsächlich ideal - wenn es dort nicht ein paar Probleme gäbe:

  • Die Venus ist extrem heiß (450+ °C)
  • Ihre Atmosphäre ist tödlich (u.a. Schwefelsäure)
  • Sie dreht sich zu langsam (>240 Erdtage)

Kann man natürlich trotzdem machen. Sie ist tatsächlich der einzige Kandidat in unserem Sonnensystem für ein erfolgreiches Terraforming.

Optimistisch geschätzt könnten wir damit in 500 Jahren anfangen, wobei der gesamte Prozeß (ebenso optimistisch geschätzt) locker 1000 Jahre dauern würde.

Schönen Gruß

PS: Von einer Kolonisation des Mars spricht übrigens nur die PR. Das mittelfristige Ziel ist lediglich ein permanenter Stützpunkt.

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Dazu mußt du nur mal auf eine Landkarte sehen: das Reich der Mongolen war größer - es war sogar das größte, das je existiert hat.

In beiden Fällen haben wir es mit klassischen, imperialen Eroberungen zu tun.

Alexander hat allerdings aus einer ziemlich kleinen Basis heraus (Griechenland) in kürzerer Zeit als irgendwer nach ihm, ein sehr viel größeres Imperium erobert.

Das hat er einerseits geschafft durch geniale Strategien und Taktiken, verbunden mit einer sehr klugen Politik und sehr viel Glück (er hatte einen dämlichen Gegner). Gleichzeitig war er aber auch ein Hasardeur - ein Mann, dessen Ziel Eroberung war, ohne sich gegen die Folgen eines Scheiterns wirklich abgesichert zu haben.

Und so schnell, wie er sein Imperium aufgebaut hat, zerfiel es mit seinem Tod in 4 Einzelstaaten, von denen 3 noch ziemlich lange existierten.

Die Mongolen haben (Dschinghis Khan (gibt alle möglichen Schreibweisen) zuerst China angegriffen und hatten dabei etwa die gleichen Vorteile wie Alexander gegen Persien: geniale Strategie u. Taktik, kluge Politik und eine dämlich agierende Gegenseite.

Im Gegensatz zu Alexander lebte D.K. aber deutlich länger und hat aus den Eroberungen einen funktionierenden Staat geschaffen, der auch nach seinem Tod im "Eroberungsgeschäft" blieb.

Mit einer genügenden Basismacht im Hintergrund, verbunden mit wenig Skrupeln, ist es nicht so arg schwierig, jeden Nachbarn, der nicht kuscht, niederzumachen.

Das haben die Mongolen ziemlich erfolgreich getan - mit ein paar Fehlern, die ihnen schließlich zum Verhängnis wurden und das ziemlich schnell.

Schönen Gruß

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Hallo Julianos187

Unsere Sonne ist während ihres Umlaufs um das Zentrum der Milchstraße unterschiedlicher Gravitation ausgesetzt. Dadurch "eiert" sie quasi auf ihrer Bahn und dabei ändert sie auch geringfügig ihre Geschwindigkeit.

Gleichzeitig taucht sie während ihres Umlaufs mehrfach durch die galaktische Ebene (von etwas oberhalb nach unterhalb und wieder oberhalb).

Wenn man alle diese Wellenbewegungen ignorierte könnte man vielleicht von einer "verbeulten Ellipse" sprechen.

Bewegungen, wie die unserer Sonne, also in und zwischen den Spiralarmen, sind aber noch sehr regelmäßig vergleicht man sie mit den chaotischen Sternbewegungen im Bulge (Kernbereich).

Schönen Gruß

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Dazu muß ich erst ein bischen ausholen...

Das Militär des Kaiserreichs und der Nachfolger Weimarer Rep. und 3.Reich, war durchgehend ein preußisches Militär. Das zeichnete sich durch hohe Ansprüche an die Soldaten aus und einem erstklassigen Offizierskorps.

Preußen und alle Nachfolger präferierten den Bewegungskrieg, worin die eigene Armee besser war als irgendeine andere.

Das hatte aber noch eine weitere Konsequenz in der Truppenführung: mit einer starren Hierarchie ist es nämlich unmöglich, weit verteilte Verbände zu führen. Preußen führte deshalb die Auftragsführung ein. Das bedeutet, daß Kommandeure nicht detaillierte Befehle bekommen, sondern einen Auftrag, den sie auszuführen haben.

Die Strategie im Westfeldzug beruhte ausschließlich auf Plänen des Generalstabes, nicht Hitlers. Ebenso war die taktische Umsetzung Aufgabe der Kommandeure - nicht die von Hitler.

Hitler, der Gefreite des 1.Weltkriegs hatte bestenfalls rudimentäre Ahnung von der Führung einer Armee.

Allerdings saß Hitler nun mal als Oberbefehlshaber (Führer) an der Spitze, konnte sich also jeden Erfolg der Wehrmacht auf die "eigene Fahne schreiben" - wer würde dem schon widersprechen.

Also - vollständiger Sieg gegen Frankreich = Oberbefehlshaber Hitler. Das britische Expeditionskorps wurde ebenfalls besiegt = ebenfalls Hitler. Daß es durch seinen Haltebefehl zum größten Teil über den Kanal entkam wurde nicht öffentlich erwähnt.

Erfolgreiche Großoffensive gegen die UdSSR = OB Hitler.

Danach lief das dann weniger gut, aber Hitler war flexibel: Erfolge waren die seinen, Niederlagen die Schuld einzelner Kommandeure.

In der Öffentlichkeit des 3.Reiches wurde Hitler deshalb bis fast zum Kriegsende als der Große Feldherr dargestellt und durch die einseitige Berichterstattung (Göbbels) wurde das mehrheitlich geglaubt.

Es wäre aber auch lebensgefährlich gewesen, ihn als das zu benennen, was er wirklich war, nämlich der Größte Versager aller Zeiten - darin sind seine diversen Verbrechen noch garnicht enthalten.

Schönen Gruß

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Wie soll das denn gehen?

Etwas vollkommen Unsinniges läßt sich prinzipiell nicht beweisen!

Hitler hat sich nie an Tatsachen orientiert, sondern mit irgendwelchen seiner Träume, die er, geschickt verpackt, unter die Bevölkerung brachte.

Hitler war ein früher Populist

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Immer diese destruktiven Fragen...

Theoretisch wären wir durchaus in der Lage. Immerhin sind Weiße Zwerge so kooperativ, daß sie uns mit ihren gelegentlichen SN-1A die Massenobergrenze für thermonukleare Explosionen zeigen - 1,44 Sonnen-massen.

Das wäre für die Erde natürlich reichlich überdimensioniert.

Es zeigt aber, daß die Zerstörung der Erde thermonuklear durchaus möglich wäre. Offen gestanden habe ich keine Lust das im einzelnen durchzurechnen. Aber "Pi mal Daumen" sollte ein nuklearer Sprengsatz von einigen 1000 Kubikkilometern für die Erde ausreichen.

Das verdeutlicht aber schon mal, daß selbiger nicht auf der Erde konstruiert werden kann, denn er würde durch seine Masse schon während der Konstruktion durch die Erdkruste brechen - und sicherlich würde der Rest der Welt nicht freundlich zusehen, wenn irgendein Irrer irgendwo eine solche Superbombe konstruiert.

Also bauen wir das Ding im Weltraum - am besten im Orbit Jupiters, dann kann der auch gleich den nötigen Wasserstoff liefern.

Theoretisch alles kein großes Problem.

In der Praxis haben wir natürlich nicht die Ressourcen, um ein derart monströses Objekt zu konstruieren - und bewegt werden muß es ja auch.

Theoretisch, also Ja - Praktisch, Nein !

Möglicherweise tummelt sich in der Oortschen Wolke aber ein Primordiales Schwarzes Loch - danach wird aktuell gesucht.

Falls es existiert, dann muß das nicht unbedingt viel Masse haben - kann im Bereich eines kleinen Mondes liegen und dann könnte man es gravitativ beeinflussen. Das sollte aber nicht zu schnell mit der Erde kollidieren, denn dann wäre das nur eine Passage, die zwar einiges zerstört, den Planeten aber nicht.

Ein solches, primordales SL müßte sich der Erde langsam genug annähern, daß es mit selbiger verschmelzen würde. Es wäre zu klein, um die Erde spektakulär zu akkretieren. Aber wenn es sich im Erdkern "niederließe", dann akkretiert es dort und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das kleine Monster die Erde komplett "verputzt".

Aber auch hier gilt: uns fehlen die Ressourcen, um in die Oortsche Wolke zu kommen und dort auch noch mit Gravitationstraktoren Objekte in Bewegung zu setzen - also praktisch auch hier, Nein !

Schönen Gruß

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Hallo Ayse7051

UFOs (Unidentyfied Flying Object) sind zu 99,9 bis 100 % ausschließlich atmosphärische Objekte, also solche, die in, oder durch die Atmosphäre entstanden, bzw. sich in selbiger bewegen. Allen gemeinsam ist, daß sie nicht identifiziert werden konnten, was aber nicht ungewöhnlich, angesichts von alleine Millionen täglichen Flugbewegungen in unserem Luftraum ist.

Was du offenbar meinst, wäre eine spezielle Untergruppe, die ich hier mal als Extraterrestrial Flying Object bezeichne und von der völlig unklar ist, ob es solche überhaupt (im Sonnensystem) gibt - die Chance dafür ist gering.

Aber falls es selbige geben sollte, dann ist als sicher vorauszusetzen, daß sie unserer Technologie sehr weit überlegen wäre.

Wir beherrschen bereits Stealth-Technologien gegenüber Radar. Es wäre davon auszugehen, daß solche Besucher sogar das komplette elektromagnetische Spektrum abschirmen können.

Davon mal abgesehen ist der stellare Weltraum riesig und darin befindliche Objekte winzig. Wenn irgendein kleines Objekt nicht gerade eine irgendwie sichtbare Emission emittiert, dann haben wir ohnehin keine Chance, es zu entdecken.

Also nein - unsere Chance, ein EFO im Weltraum zu entdecken, ist minimal.

Schönen Gruß

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Du bekommst ein Zertifikat, das du dir einrahmen und an die Wand hängen kannst.

Davon mal abgesehen ist das Zertifikat weniger wert als das Papier, auf dem es gedruckt wurde.

Schönen Gruß

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Hallo Ausredederyana

Doppelter Durchmesser entspräche dem 8-fachen Volumen, also etwa auch der 8-fachen Masse. Die dadurch verursachte Gravitation wäre zwar ebenfalls das 8-fache, aber nur dann, wenn die Kugel den gleichen Durchmesser wie die reale Erde hätte. Bei doppeltem Durchmesser läge sie bei 1/r² jenes Wertes, also 2 g an der Oberfläche.

Das hätte keine Konsequenzen für die Ozeane, da Wasser nicht kompressibel ist, aber die Atmosphäre wäre dichter - ob die Zusammensetzung eine andere wäre hängt vor allem von der Biosphäre ab.

Es hätte aber Konsequenzen für Gebirge. Derzeit liegt deren maximal mögliche Höhe bei etwa 10 km. Steigt ein Gebirge noch höher, dann sinkt es durch sein eigenes Gewicht wieder tiefer. Bei doppelter Oberflächenschwerkraft läge die maximale Gipfelhöhe somit bei etwa der Hälfte.

Für Pflanzen und Tiere hätte das ebenfalls Konsequenzen. Bäume müssen deutlich dickere Stämme haben. Ebenso gilt das für Tiere, die ein stärkeres Skelett und Muskeln benötigen würden, also gedrungener wären.

Verglichen mit den bisher größten Landtieren der Erde, die zur Dino-Zeit lebten, läge das Maximalgewicht ebenfalls bei der Hälfte.

Schönen Gruß

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Hallo LucaRoeder

Bevor du dich in die Psychologie vertiefst, fang mit Philosophie an. Aber stürz dich dort nicht einfach hinein, sondern verschaffe dir erstmal einen Überblick.

Ich würde dir die Diskussion zwischen Lesch und Vossenkuhl empfehlen: "Denker des Abendlandes".

Die beiden stellen die Philosophiegeschichte vor, beginnend in der Antike bis in die Gegenwart und geben dabei einen kurzen Einblick, was die betreffenden Philosophen vertreten haben.

Das findest du in 40 Teilen auf Youtube, aber soweit ich weiß, ist es auch als Buch erhältlich.

Schönen Gruß

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Hallo Coelophysis

Weiße Löcher sind möglicherweise nur ein mathematisches Artefakt von Einsteins ART und damit real garnicht existent.

Falls es sie doch gäbe, dann wäre ihre Existenz denkbar kurz. Sie sind nämlich das Gegenteil ihrer Schwarzen Kollegen: sie "hauen" ihre gesamte Masse so schnell wie irgend möglich raus.

Insofern könnte man den Urknall mit einem Weißen Loch vergleichen.

Heute existierende Weiße Löcher müßten permanent mit Masse "gefüttert" werden, wofür prinzipiell nur ihre Schwarzen Kollegen in Frage kämen. Dann müßte man bei Schwarzen Löchern aber einen ebenso permanenten Massenverlust beobachten können (das Gegenteil ist der Fall) und außerdem wären die Weißen Löcher Quellen von Gammastrahlung, gegen die ein Quasar geradezu mickrig wäre (ist auch nicht zu beobachten).

Wie diese "Fütterung" vorgehen könnte? - Das wäre über ein (genauso hypothetisches) Wurmloch (Einstein-Rosen-Brücke) möglich, das ein Schwarzes mit einem Weißen Loch verbinden würde.

Allerdings wäre ein Wurmloch winziger als das kleinste Elementarteilchen. Zwängt sich etwas größeres hinein, dann kollabiert es augenblicklich.

Sofern solche Wurmlöcher tatsächlich existieren, könnte vielleicht ab und zu ein Photon "hindurchtunneln"? Dann wäre ein Weißes Loch aber nur das unbeobachtbare, andere Ende eines Wurmlochs und damit im Grunde irrelevant.

Schönen Gruß

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Hallo Ayse7051

Bei irgendeiner Sonne durchaus - speziell Rote Zwerge zeichnen sich durch recht "rabiate" Eruptionen aus.

Unsere Sonne allerdings nicht. Deren Superflares sind deutlich zahmer (siehe um 1860) und äußern sich durch Polarlichter bis in die Tropen.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten hätte das für uns aber Folgen: unsere Elektronik und damit die Stromnetze, Verkehr, Fabriken, etc, würden zum erheblichen Teil ausfallen.

Schönen Gruß

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Hallo Yuri132

Erst einmal sind das Ideen aus der Science-Fiction, die garantiert nicht 1 : 1 umsetzbar sind und es ist fraglich, ob die überhaupt umsetzbar sind?

Umsetzbar wäre zukünftig ein Raumschiff mit sehr großen Energiereserven. Das geht mittels eines Fusionskraftwerks, aber derzeit sind wir noch im Versuchsstadium (ITER) und wenn das irgendwann mal effektiv funktionieren sollte (20 bis 30 Jahre), dann ist das für ein Raumschiff natürlich völlig unbrauchbar, weil sehr viel zu schwer. So ein Kraftwerk müßte erstmal auf ein kompaktes Format reduziert werden - sagen wir, vor Ablauf von zirka 50 Jahren wird derartiges ganz sicher nicht zur Verfügung stehen.

Die anderen SF-Ideen sind hingegen völlig spekulativ: Antischwerkraft, Warp-Antrieb, etc.

Falls so etwas tatsächlich irgendwie möglich wäre, dann ist das ein ähnlicher Sprung wie von der Antike in die Gegenwart. Also, vor Ablauf von 1000 Jahren darfst du diesbezüglich garnichts erwarten.

Schönen Gruß

PS:

So häufig explodieren Raketen garnicht - das ist inzwischen sogar recht selten der Fall (siehe Ariane, sowie die russischen, US-amerikanischen und auch die chinesischen Schwerlastraketen).

Aber natürlich haben die diversen Newcomer mit häufigen Fehlfunktionen zu kämpfen.

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Hallo danceboy144

Ich nehme an, du meinst die Planck-Länge?

1,6 * 10^-35 m

Aber du willst eine Vorstellung davon haben und das ist ein Problem.

Es ist schon schwierig, sich einen Millimeter in Relation zu einem Kilometer vorzustellen und das ist nur ein Unterschied von 10^6.

Also, ausgehend von 1 km, sechsmal hintereinander ein Millionstel und davon 1/60, dann bist du bei der Planck-Länge.

Schönen Gruß

PS: zum nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Planck-Einheiten

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Hallo Ausredederyana

Das Video ist sehr populistisch aufgemacht, weil es z.B. Fehlergrenzen nirgends erwähnt.

Das erst später erwähnte Alter des Sterns von 14,27 Mrd. Jahren ist tatsächlich das letzte Ergebnis - allerdings mit einer Fehlerquote, die ein Alter von weniger als 13,8 Mrd. Jahren gestattet.

Außerdem wissen wir nicht völlig exakt, wie die Prozesse im Inneren der verschiedenen Sterne ablaufen. Das betrifft besonders Sterne, die bei ihrer Entstehung nur aus Wasserstoff u. Helium bestanden. Wir kennen auch nicht das Mischungsverhältnis: das wird zwar statistisch bei 3 : 1 gelegen haben, aber die Statistik erlaubt Schwankungen.

Und schließlich können auch Rote Zwerge einen Massenzuwachs erfahren, indem sie z.B. mit Planeten, oder auch mit Braunen Zwergen verschmelzen, was ihre Zusammensetzung verändert.

Alles zusammen bedeutet nur, daß ein typischer Roter Zwerg aus jener Frühzeit das gemessene Alter hat, aber es sagt nicht sonderlich viel über statistische Ausreißer.

Mit genauso wenig Seriösität berichtet das Video über die Hubble-Konstante - von der man nur anfangs annahm, daß sie konstant sei. Inzwischen geht man aber davon aus, daß sie das eben nicht ist, sondern ansteigt. Wie stark, darüber gibt es bisher nur Spekulationen.

Daß zum Schluß auch noch Dunkle Energie ins Spiel gebracht wird ist völlig unseriös. Dunkle Energie ist nämlich nur die Bezeichnung für einen beobachteten Effekt (die Expansionsrate), deren Ursache uns aber bisher völlig unbekannt ist.

Dann noch eine Kleinigkeit, was "älter als das Universum" betrifft:

Das geht grundsätzlich nicht, oder man müßte den Begriff zuvor neu definieren. "Universum" ist nämlich das Synonym für "Alles was ist, war und sein wird". Das schließt letztlich auch irgendetwas ein, was "vor" dem Urknall gewesen sein mag - wobei der zeitliche Begriff "vor" natürlich nicht paßt (es aber veranschaulicht).

Schönen Gruß

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Die Lösung ist recht simpel:

wenn Hitler ihn nicht geführt hätte!

Er hatte 1940 den Westfeldzug gewonnen: Frankreich hatte kapituliert und das britische Expeditionskorps war evakuiert worden.

England war für das Deutsche Reich keine Bedrohung, denn es konnte keine Invasion des Festlands durchführen.

Hitler hätte sich zurücklehnen und abwarten können.

Stattdessen hat er aber Fehler an Fehler gereiht:

  • er hat die UdSSR angegriffen
  • er hat den USA den Krieg erklärt
  • er hat seiner Generalität permanent ins Handwerk gepfuscht
  • und er hat unsinnige Rüstungsprojekte gefördert, die dringend benötigte Ressourcen verbrauchten

Dabei ist noch überhaupt nicht berücksichtigt mit welcher Menschenverachtung er agiert hat, aber das hat nur indirekt mit dem Kriegsverlauf zu tun. Es hat Deutschland aber hinterher mehr geschadet als alles andere.

Schönen Gruß

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Hallo Fraser174

Das wird jetzt ein bischen philosophisch...

Ich bin überzeugt, daß die Unschärfe eine grundlegende Eigenschaft des Universums ist. Nach unseren Modellen ist die Planck-Länge die kleinste Größe, weil Teilchen sich einfach nicht schärfer lokalisieren - zumal Teilchen letztlich ohnehin Energiepakete sind.

Wahrscheinlich sind unsere Modelle der Realität nicht völlig korrekt, aber es spielt keine Rolle, ob die tatsächliche Unschärfe kleiner oder größer als die Planck-Länge ist. Eine Rolle spielt nur, daß diese Unschärfe existiert.

Zur Erzeugung extremer Frequenzen (Wellenlängen) ist irgendeine Antenne nötig (egal, ob natürlich oder technisch). Oder man zwingt Teilchen (Elektronen) zur Emission von Synchrotronstrahlung.

Die kann weit in den Bereich der Gammastrahlung reichen. Wie weit spielt aber auch keine Rolle, denn sie läßt sich durch die entsprechende Blauverschiebung nahezu beliebig steigern.

Ob eine Blauverschiebung unter die Planck-Länge möglich ist?

Die Frage ist eher, wie man diese Frequenz messen will, denn dafür benötigt man einen Detektor, der schon rein theoretisch nichts unterhalb der Planck-Länge messen kann.

Was die kleinste Frequenz betrifft, so benötigt man dafür entsprechend lange Antennen. Sicherlich wäre eine extrem lange Antenne denkbar, die man im Weltraum aufspannen könnte. Allerdings ist das mit der dortigen Schwerelosigkeit so eine Sache, denn selbige gibt es garnicht.

Eine Antenne, die vom Erdorbit bis zum Marsorbit reichen sollte, wäre nämlich an ihren Enden unterschiedlicher Schwerkraft ausgesetzt - sie würde sich aufwickeln.

Aber man könnte natürlich darüber spekulieren, selbige Antenne sehr weit von der Sonne entfernt zu "verlegen" - auch dort existiert aber eine unterschiedliche Schwerkraft, was ihre Länge begrenzt.

Spielt aber auch keine so große Rolle, denn durch eine beliebige Rotverschiebung ließe die Frequenz sich fast bis 0 Hz absenken.

Auch hier ist aber die Frage, womit man eine solch extrem lange Wellenlänge detektieren will?

Schönen Gruß

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