Deine Frage ergibt sich aus einem krassen Unverständnis der Evolutionstheorie (ET) und der Abläufe der Evolution, das dich zu völlig falschen Schlüssen kommen lässt.

Ich höre immer, im Zusammenhang mit der Evolutionslehre, dass Evolution völlig "aus sich selbst heraus" das Leben entwickelt hat.

Das hörst du bestimmt sehr oft, das ist wahr. Aber sicher hast du das noch niemals von jemandem gehört, der sich wirklich mit Biologie auskennt. Sowas sagen nämlich bloß die Spinner, die selbst an der Evolution zweifeln oder Zweifel schüren wollen. Nennt man auch Quotemining: ich platziere selbst eine bewusste Falschaussage über einen Sachverhalt, um ihn hinterher zu widerlegen und dadurch die Glaubwürdigkeit des Sachverhalts zu untergraben. Feige und mies ist sowas, aber oft wirkungsvoll.

Also: NEIN, es ist kein Bestandteil der ET, dass sich das Leben aus sich selbst heraus entwickelt hat. Über die Entstehung des Lebens macht die ET nämlich überhaupt keine Aussage! Hier geht es nur darum, wie sich schon bestehendes Leben entwickelt. Es geht im Groben nur um Anpassung, um Veränderung, um Weiterleben.

Wie kommt es aber dann in der Biologie zu solch überaus reichhaltigen Informationen und nicht-reduzierbaren (irreduziblen) Komplexitäten?

JEDE Komplexität ist reduzierbar. Es ist ein dummer Trugschluss, dass irgendwelche Organe oder Mechanismen völlig wirkungslos wären, wenn man ihnen ein Detail entfernt. Das gilt vielleicht, wenn ich einen Lebewesen irgendetwas wichtiges herausschneide, dann wird da natürlich eine Funktionalität zerstört und das Lebewesen möglicherweise sogar getötet. Aber das passiert nur, weil sich das Lebewesen bereits daran angepasst hat, mit dieser Neuentwicklung zu leben. Seine Vorfahren, die noch einfachere Organe oder Mechanismen besaßen, kamen in ihrer Umwelt damit allerdings noch bestens zurecht.

Ein beliebtes Beispiel ist das Linsenauge: entfernst du aus meinem Auge die Linse, kann ich nicht mehr sehen. Meine Sehsinneszellen, meine Nerven, meine Reizverarbeitung im Gehirn ist auf ein Sehen mit Linse ausgelegt, und nimmst du mir da etwas weg, bin ich blind und hätte es schwer, in meiner Umwelt zurechtzukommen. Meine Vorfahren besaßen jedoch noch einfache Grubenaugen oder davor noch einfachere Hell-Dunkel-Rezeptoren. Und mit denen konnten sie bereits Gefahr aufspüren oder einen Partner zur Fortpflanzung finden. Hat gereicht. Und ihre Nachfahren haben diese einfachen Systeme immer weiter perfektioniert.

Wir wissen doch, dass wenn es einen intelligenten Plan gibt mit hochkomplexen Informationen, dann muss es doch auch einen Planer geben?

Nein, wissen wir nicht. Das ist ein sogenanntes Argumentum ad ignorantiam: Ich kann es mir nicht anders erklären, also Gott.

Außerdem hat man doch noch niemals beobachtet, wie ein Lebewesen sich spontan zu einem komplexeren Lebewesen entwickelt!

Und auch das ist wieder Quotemining. Es macht nicht spontan Plopp und ein "einfaches" Lebewesen bringt ein völlig neues "komplexeres" Lebewesen zur Welt. Die Komplexität ergibt sich im Laufe tausender Generationen, ganz allmählich und ohne Zauberei.

Mehrere Milliarden Jahre lang hat das auch ganz gut nach dem Copy-Paste-Prinzip funktioniert, als es nur recht reinfache Lebensformen auf der Welt gab, die sich vermehrten, indem sie sich teilten - eine Art natürliches Klonen. Bakterien vermehren sich heute noch auf die gleiche Art und Weise.

Durch äußere Umwelteinflüsse kann es aber immer auch zu Kopierfehlern kommen - sogenannten Mutationen. Die meisten solcher Mutationen sind allein völlig auswirkungslos, also neutral. Andere wiederum sind nachteilig für den Organismus. Diese Mutationen verschwinden aber meist sehr rasch wieder, weil es die Chancen für den Organismus mindert, lange genug am Leben zu bleiben, um eine neue Generation hervorzubringen, die die negative Mutation weiterträgt.

In sehr seltenen Fällen sorgt eine Mutation aber auch für eine Verbesserung der Lebensbedingungen für besagten Organismus. Und hier liegt einer der Schlüssel der Evolution: dadurch, dass es zwar sehr selten, aber immer wieder gewisse "Upgrades" gibt, kann sich das Leben weiterentwickeln. Und dadurch, dass sich auch die Umweltbedingungen im Laufe der Zeiten immer wieder ändern, verändern sich folglich auch die Lebewesen: diejenigen, die sich gut anpassen können, vermehren sich und leben weiter, die, die dabei einen Nachteil erfahren, sterben wieder aus.

Ein riesiger Sprung in der Evolution war nun die Entwicklung der sexuellen Fortpflanzung. Hierbei kopiert sich ein Organismus nicht mehr einfach nur, sondern sucht sich einen Partner, mit dem er seine Gene kombiniert. Durch dieses Kombinationsverfahren werden negative Mutationen noch schneller ausgemerzt und positive weiterverbreitet, weil ein neuer Druckfaktor hinzukommt: der Organismus muss nun nicht mehr einfach nur am Leben bleiben, sondern sich auch gegen andere Organismen durchsetzen und trotz der Konkurrenz einen Partner finden. Wenn du in der Erdgeschichte zurückblickst, so passiert da in den ersten Jahrmillionen, in denen es Leben gab, noch nicht sehr viel, aber nach Aufkommen der Sexualität ging es dann plötzlich ganz schnell! "Schnell" heißt hier aber immer noch, dass es tausende Generationen dauern kann, bis sich sichtbare Unterschiede einstellen.

Manche Forscher sagen dann: Es ist genetisch unmöglich, Spezies untereinander zu züchten bzw. andere (höhere) Spezies hervor zu bringen -- auch im Labor nicht! Dafür braucht es Jahrmillionen. Aber meine Frage lautet: Wenn es doch  unmöglich ist, dann ist es doch auch für alle Zeit unmöglich, oder nicht?

Nein. Naturwissenschaftliches Gesetz: Was im Kleinen funktioniert, funktioniert auch im Großen.

Und um auf deine Frage konkret zu antworten: Es gibt sehr wohl Ziele der Evolution, allerdings keine Zielrichtungen. Das ist nämlich ein Unterschied: ein Ziel ist so etwas wie ein dienlicher Zweck, eine Zielrichtung eher so etwas wie eine konkrete Absicht.

Die Evolution hat nämlich durchaus das Ziel, das Überleben der jeweiligen Spezies zu sichern und damit dem Leben Stabilität und Bestand zu geben, und ihr Mittel dazu ist die Information, die sie in der DNS speichert. Jedes Lebewesen auf der Erde strebt nämlich danach, seine Gene weiterzugeben.

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Witziger Gedanke, aber nein. Eine biologische Waffe wird schließlich absichtlich von jemandem benutzt, um aktiv jemandem anders zu schaden. Ein Impfgegner tut das ja nicht aus böser Absicht, sondern aus Ignoranz oder weil er mit falschen Informationen gefüttert wurde. Und außerdem sind die Ungeimpften ja nur für Ihresgleichen gefährlich. Sie sind also wenn überhaupt nur eine Waffe, die sie auf sich selbst richten. Und das kann man um in der Biologie zu bleiben auch als natürliche Auslese (Selektion) beschreiben.

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Wie sollen wir das beurteilen? Wir kennen dich nicht, wir wissen nicht, wie du dich im Unterricht verhältst, ob deine Mitarbeit wirklich eine Stütze für den Unterricht ist und ob du dich tatsächlich verbessert hast. Wir können dich noch weniger einschätzen als du dich selbst.

Das einzige was ich dir raten kann: hör bloß auf, mit "den anderen" zu argumentieren. Der Lehrer sollte dich individuell beurteilen können. Was deine Mitschüler machen, ist ihm dabei herzlich egal. Es geht da nur um dich.

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Die einzige Dino-DNS, die wir haben, ist die von modernen Vögeln. Vögel sind nämlich allesamt Theropoden und gehören damit zu der gleichen Gruppe von Dinosauriern wie T.rex und Velociraptor, die mit ihnen allen sogar enger verwandt sind als mit anderen Dinos wie Stegosaurus, Brachiosaurus oder Triceratops. Damit sind Vögel waschechte Dinosaurier, und selbstverständlich ist es mit der heutigen Technik möglich, ihre DNS aus ihren Körperzellen zu extrahieren.

Bei Tieren, die viele Millionen Jahre lang ausgestorben sind, geht das allerdings nicht. Die DNS ist nämlich nicht besonders stabil und beginnt bereits kurz nach dem Tod eines Tieres zu zerfallen. Schon wenige hundert Jahre ist sie bereits so fragmentarisch, dass man aus genetischer Sicht nicht mehr viel mit ihr anfangen kann. Nach mehreren Millionen Jahren hast du dann nur noch einzelne Fragmente, was ich immer gerne mit folgendem Bild vergleiche: Stell dir vor, die gesamte DNS eines Tieres (das sogenannte Genom) ist sein Bauplan, ganz ähnlich wie die Blaupause eines Wolkenkratzers. Und das, was nun mehr als 66 Millionen Jahre später von dieser Blaupause noch übrig ist, wäre ungefähr so aussagekräftig, wie wenn ich mit einem Locher zwei, dreimal in die Blaupause hineinlochen würde und dir dann das Konfetti überreiche.

Diese Frage wird ja sehr oft im Zusammenhang mit der Idee des Klonens von Dinosauriern nach der Idee aus Jurassic Park gestellt, wo die Wissenschaftler das Blut aus dem Magen von Stechinsekten, die sie in Bernstein finden, als Genomquelle verwenden. Dazu noch eine Anmerkung: Da ist die Vollständigkeit des Genoms nur eine der Hürden, die zu nehmen wären. Weitere Hürden wären zum Beispiel, dass die DNS in solchen Bernsteinproben auch noch kontaminiert wären, da sich selbstverständlich auch Fragmente des Insekts mit einschleichen würden, vielleicht sogar des Baumes, auf dem das Insekt gestorben ist. Zum Klonen wäre es absolut unbrauchbar.

Außerdem ist es technisch unmöglich, Tiere zu klonen, die aus Eiern mit einer festen Kalkschale schlüpfen. Vögel und Reptilien kann man also gar nicht klonen, weil man ein unbefruchtetes Ei nicht einfach aus dem Körper des Tieres entnehmen, es befruchten und wieder einsetzen kann. Und nicht zuletzt gibt es heute auch kein Wirtstier mehr, das man zum Austragen des Klons verwenden könnte. Dazu müsste das Tier extrem eng mit dem Klon verwandt sein und mindestens zur gleichen Gattung gehören. Artübergreifendes Klonen ist nicht möglich, weil das Immunsystem des Wirts den Embryo sofort angreifen und abstoßen würde.

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Weil es absolut dumm und ignorant ist, an einen "Gott der Menschen" zu glauben. Und hinter so einem Menschengott nur die Arroganz steckt, dass sich der Mensch von anderen Geschöpfen irgendwie abhebt. Das tut er nämlich keineswegs! Der Mensch ist nur eine von mehr als einer Milliarde Arten, die auf unserem Planeten leben und gelebt haben. 99,9% dieser Arten sind inzwischen ausgestorben.

Anzunehmen, Gott hätte sich nur für eine einzige dieser Arten interessiert und nur darauf hingearbeitet, ihr den Weg zu ebnen, ist Selbstüberschätzung in Reinkultur. Schon allein aufgrund der Tatsache, dass der Mensch die wohl einzige jemals existierende Art ist, die den Planeten in ein weltweites Massenaussterben geführt hat. Nicht Vulkanausbrüche, Superplumes oder Asteroiden werden also in naher Zukunft, ja sogar schon in der Gegenwart dafür verantwortlich sein, dass hunderttausende Arten verschwinden, sondern wir! Und es ist gut möglich, dass wir selbst unserer eigenen Hybris zum Opfer fallen.

Gott schüttelt darüber bestimmt nur fassungslos den Kopf. Und drückt heimllich anderen Kreaturen die Daumen. Schaben, Asseln, Schwertschwanzkrebse, Haie und vielleicht auch Krokodile sind da wohl viel eher seine Lieblinge, denn die hat er bereits durch mehrere Massenaussterben erfolgreich hindurchgeführt.

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Ich habe ein paar Fragen zu Game of Thrones?

Ich hab gestern angefangen die 1. Staffel zu kucken und habe soeben die 2. beendet. Ich habe ein paar Fragen:

  1. Warum haben Xaro Xhoan Daxos und die Dienerin Doreah die Drachen entführt Irri ermordet? Ich verstehe das alles nicht. Xaro wollte doch zuerst noch, dass Daenerys ihn heiratet und er hat behauptet, er hätte eine gefüllte Schatzkammer. Die war dann aber leer. Ich verstehe das alles nicht. Und wozu die Ermordung von Daenerys' Leuten und die Entführung ihrer Drachen? Was soll das denn bringen? Ich bin so verwirrt. (Staffel 2, Folge 10)
  2. Warum hat Cersei versucht in der Schlacht ihren Bruder Tyrion ermorden zu lassen. Er hat doch gar nichts gemacht? Sie mögen sich zwar nicht, aber wozu ihn ermorden? Immerhin hat er in der Schlacht doch gut mitgekämpft.
  3. Lieben sich Shae und Tyrion wirklich? Oder bezahlt er sie gut und sie tut so, als ob sie ihn liebt? Das ist mir nicht ganz klar.
  4. Liebten sich Daenerys und Drogo wirklich? Anfangs hatte sie ja furchtbare Angst vor ihm. Später wollte sie dann lernen, wie sie einen Mann glücklich machen kann. Ich dachte halt, sie wolle ihn benutzen, um an den eisernen Thron zu kommen. Allerdings wirkt es nach einiger Zeit wirklich so, als ob sie sich lieben. Stockholm Syndrom? Immerhin hat er sie ja mehrmals vergewaltigt, am Anfang.
  5. Warum tut Theon Graufreud, was er tut? Ist er wahnsinnig geworden? Ich finde, das macht keinen Sinn. Er ist doch im Hause Stark aufgewachsen und es ging ihm doch gut dort, oder nicht? Versucht er, seinen Vater und seine Schwester zu beeindrucken?
  6. Warum sollte Sansa nach der Ermordung ihres Vaters immer noch Joffrey heiraten? Die Heirat war ja ursprünglich geplant, um ein Bündnis einzugehen usw. Aber nach der Sache mit ihrem Vater und seiner Ermordung war die Situation doch eigentlich ganz anders? Immerhin war sie die Tochter eines "Verräters" und Cersei hasste sie. Warum haben sie sie nicht einfach getötet oder versklavt oder als Geisel benutzt? Warum die Heirat? (Die ist dann ja eh geplatzt.) Die Heirat währe doch vollkommen unnötig gewesen und gebracht hätte es den Lennisters bzw. Baratheons gar nichts.
  7. Warum hat Cersei eine kleine Flasche Gift in der Hand und will es ihrem Sohn einflößen? Und dann kommt ihr Vater und sie lässt sie fallen. Warum wollte sie ihren Sohn umbringen, in dem Moment?

Danke für eure Antworten.

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Zuerst: man muss bei Serien nicht alles verstehen. Da gibt es immer wieder irgendwelche Logiklöcher, und man sollte nicht mit dem Anspruch herangehen, dass immer alles irgendeinem vernünftigen Schema folgt. Fernsehserien sollen vor allem eines: unterhalten. Und gerade bei Game of Thrones werden dir in späteren Staffeln noch reichlich Logiklöcher begegnen.

Nun zu deinen Fragen:

1) Xaro wollte nur eines: König von Qarth werden. Als Daenerys ihn zurückweist, sieht er nur noch einen Weg: es mit einem anderen Bündnis versuchen. Schließlich ist er vollkommen pleite, aber er kann den Leuten noch vorgaukeln, der reichste Mann von Qarth zu sein. Um sein Ziel zu erreichen, schließt er einen Pakt mit Pyat Pree, dem Hexenmeister: der verhilft ihm zu seinem angestrebten Titel und ermordet für ihn die anderen Zwölf, aber er verlangt Daenerys' Drachen als Gegenleistung. Die Drachen geben Pree nämlich seine Macht, nur durch ihre Gegenwart ist er zu seiner Magie imstande. Also verrät Xaro Daenerys und besticht dafür ihre Dienerin Doreah.

Im Buch läuft die ganze Qarth-Episode ubrigens auch völlig anders ab.

2) Den Mord plante nicht Cersei, sondern Joffrey. Und das einfach nur, weil er Tyrion hasst.

3) Das wird dir vor allem in der vierten Staffel klar werden. Ich werde also nicht Spoilern. ;-)

4) Eine der großen Fragen... Ich sehe das so: Daenerys' Gefühle entwickeln sich halt mit der Zeit, im gleichen Maße wie ihr Selbstbewusstsein. Als sie Drogon heiratet, ist sie ein schwaches kleines Mädchen, aber sie mausert sich zu einer starken Königin. Und so lernt sie ihren Khal mit der Zeit lieben, vielleicht auch, weil ihr der Sex langsam Spaß macht (das lernt sie ja von Doreah), und dazu kommt dann auch noch das gemeinsame Kind. Ich würde also sagen, dass es zwischen den beiden am Ende echte Liebe ist.

In den Büchern ist Drogo zu Dany am Anfang übrigens viel zärtlicher, und der Sex geschieht von Anfang an mit ihrem Einverständnis.

5) Theon muss eine schwere Entscheidung treffen: die Starks verraten? Oder sein Haus und seinen Namen verraten? Er entscheidet sich dafür, für seine Familie zu kämpfen, weil ihm ins Bewusstsein rückt, dass er von den Starks nie als einer der ihren akzeptiert wurde und nichts besseres als eine in einem goldenen Käfig gehaltene Geisel war. Dazu gibt es in der Serie immer wieder Schlüsselszenen, wo man ihn deswegen demütigt und ihm stets unter die Nase reibt: "Du bist unser Mündel, du bist unserer Gefangener, aber schau mal, wie gut wir dich die ganze Zeit behandeln!" Und das stinkt Theon gewaltig. Jetzt will er sich in der Welt selbst einen Namen machen.

6) Auch diese Frage wird dir bald beantwortet werden.

7) Cersei möchte ihren Sohn nicht in die Hände von Stannis fallen lassen. Stannis würde den Kleinen lebendig verbrennen oder ihm weit schlimmeres antun, und davor möchte Cersei ihn beschützen: durch einen schnelleren, schmerzloseren Tod mit Gift.

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Aufs reine Spitzentempo betrachtet wohl sehr wahrscheinlich nicht.

Geparden erreichen als quadrupede (vierbeinige) Läufer ihre extrem hohen Geschwindigkeiten von mehr als 100km/h durch eine Körperspannung, die sich aus der Horizontalen Körperhaltung ergibt. Sie stoßen sich mit den Hinterbeinen ab, während die Vorderbeine auf dem Boden für Halt sorgen, und können so in sehr kurzen Intervallen eine hohe Explosionsenergie an den Boden abgeben, was ihnen eine extreme Beschleunigung ermöglicht.

Soweit bekannt, ist allerdings kein einziger Dinosaurier jemals auch auf diese Weise gelaufen. Das ist aber auch das einzige, was wir mit relativer Sicherheit sagen können. Die Geschwindigkeit eines ausgestorbenen Tieres zu ermitteln, ist nämlich alles andere als einfach. Schließlich können wir die Tiere ja nicht mehr in ihrer natürlichen Umgebung beim Laufen beobachten und sie dabei stoppen. Zur Ermittlung der Geschwindigkeit kann man einerseits an Trittsiegeln die Schrittlänge vermessen und daraus die Geschwindigkeit schätzen, oder man lässt Computermodelle rechnen, die man mit Daten über die Anatomie des Dinosauriers füttert. Da wir aber bei den Fußspuren natürlich nicht wissen können, ob das Tier, das sie hinterließ, wirklich Vollgas gegeben hat, und sich auch ständig unsere Erkenntnisse über die Anatomie wieder ändern, sind solche Schätzungen immer mit Vorsicht zu genießen.

Die schnellsten Dinosaurier waren im Gegensatz zum quadruped laufenden Geparden Zweibeiner (biped), und die können anders als er bloß mit einem Bein Energie auf den Boden ausüben, während das andere Bein in der Luft ist. Dinosaurier liefen also ähnlich wie ein heutiger Laufvogel, wobei bei ihnen noch der verlängerte Schwanz für eine zusätzliche Stabilisation der Laufbewegung sorgte und möglicherweise auch als Muskelansatzfläche des Schwanzes die Oberschenkelmuskulatur mit unterstützte.

Das günstigste Verhältnis zwischen Ober- und Unterschenkel, dass für schnelle Laufgeschwindigkeiten ausgelegt war, besaßen die Ornithomimosaurier ("Straußendinosaurier"). Einige Arten wie Gallimimus und der etwas kleinere Ornithomimus konnten durch eine sehr weite Schrittlänge sicher Geschwindigkeiten erreichen, die an die eines heutigen Straußes herankamen und sie vielleicht sogar gering übertrafen. Damit wären sie etwa 70km/h schnell geworden.

Mit so einer hohen Laufgeschwindigkeit gehörten die Ornithomimosaurier zwar zu den schnellsten Landtieren, die die Welt je gesehen hat, jedoch kamen sie an einige sehr schnelle Säugetiere wie natürlich den Geparden, aber auch z.B. an ein Rennpferd (das läuft mit bis zu 80km/h) nicht heran. Was das reine Spitzentempo angeht, wären sie von diesen Tieren also auf jeden Fall abgehängt worden.

Allerdings konnten die Dinosaurier ihre Spitzengeschwindigkeit für einen viel längeren Zeitraum halten: ihre vogelähnlichen Lungen konnten mit sogenannten Luftsäcken sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen das Blut mit Sauerstoff anreichern. Dadurch erreichten sie eine viel höhere Ausdauer als jedes Säugetier. Im Langstreckenlauf würden viele Dinosaurier also auch den Geparden und das Rennpferd wieder hinter sich lassen, denn die können ihre hohen Geschwindigkeiten ja lediglich ein paar Minuten lang halten, bevor sie erschöpfen.

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Die Veröffentlichung eines eigenen Buches ist ein schwerer und meist auch sehr langwieriger Weg. Die großen Verlagen - egal ob in Österreich oder Deutschland - werden tagtäglich mit Mansukripeinsendungen geradezu überschwemmt. Da es sehr viele Leute gibt, die von einer Karriere als Autor träumen, musst du dich gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen. Und weil die meisten Einsendungen keine Chance auf dem Buchmarkt hätten, der ein hartumkämpftes Geschäftsfeld ist, wirst du egal wo du dein Buch bewirbst zuerst auf Zurückweisung stoßen. Stell dich also darauf ein, dass du jede Menge Absagen bekommst - wenn überhaupt. Meistens bekommst du nicht einmal eine Antwort.

Bei den großen Verlagen brauchst du es eigentlich gar nicht zu probieren. Hier als Neuling unterzukommen ist nahezu unmöglich, dass würdest du wenn überhaupt nur schaffen, wenn du mit Vitamin B in den höheren Geschäftsebenen des Verlages Kontakte knüpfen UND auch qualitativ überzeugen kannst. Selbst wenn du die Tochter des Verlagschefs wärst, würde es dein Buch nur in die Auslage des Verlags schaffen, wenn es einerseits wirklich gut und andererseits auch publikumswirksam ist. Du solltest also vor allem kleine, am besten regional ansässige Verlage anschreiben. Das sind kleine Firmen, die es sich leisten können, zu experimentieren und dich auch gern persönlich kennenlernen wollen. Wenn dein Buch in ihr Programm passt, hast du dort die besten Chancen auf eine Veröffentlichung.

Verlage verlangen zu Beginn natürlich nicht das gesamte Buch bzw. das Manuskript, sondern wollen sich lediglich einen kurzen Eindruck über dein Werk verschaffen, und natürlich auch über deinen Schreibstil. Du schickst ihn also ein sogenanntes Exposé zu. Das ist im großen und ganzen so etwas wie eine klassische Bewerbung: Mit Informationen über dich als Autor und natürlich eine kurze Inhaltsangabe über dein Buch. Außerdem schickst du eine Leseprobe mit, die meisten Verlage wünschen sich ca. 30 Seiten. Du solltest dafür eine wirklich spannende Stelle in deinem Buch auswählen, also den Teil, wo du schriftstellerisch am meisten glänzt und der deinen Stil am besten zum Ausdruck bringt. Was genau ein Verlag für Anforderungen an das Exposé und die Leseprobe stellt, erfährst du natürlich auf der Verlagshomepage - also Google bemühen.

Hüte dich aber auf jeden Fall vor sogenannten Druckkostenzuschaussverlagen! Das sind eigentlich keine richtigen Verlage, sondern Unternehmen, die für Geld dein Buch mit auf den Markt schmeißen. Und das ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch meist ausgesprochen teuer. Du kommst so zwar auf relativ sicherem Wege an dein eigenes Buch, dass auch (meist!) professionell lektoriert und hübsch illustriert wird, aber der Abzockverlag wird den Teufel tun und ein Buch, von dem er sich nur einen gerinegen Erfolg verspricht, auch noch zu bewerben - außer du zahlst noch einmal drauf. Selbst ein kurzes Jugendbuch kann da einen hohen vier- bis sogar fündstelligen Betrag kosten, und es ist sehr unwahrscheinlich, dass du diese Kosten wieder hereinbekommst. Eine Liste mit den "schwarzen Schafen" unter den Verlagshäusern findest du hier, und ich würde dir sehr raten, einen großen Bogen um sie zu machen!

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=schwarze+liste+verlage

Ein weiterer Weg zur Veröffentlichung deines Buches ist dann natürlich noch das Self-Publishing. Hier bringst du dein Buch selbst heraus. Das bedeutet aber natürlich, dass du all die Arbeit, die der Verlag für dich machen würde - also das Lektorat, das Setzen, die Illustration (auch des Covers) und die Werbung selbst übernehmen musst - und da hast du natürlich keine großen Chancen auf dem Buchmarkt. Aber um dein Buch zu realisieren und zumindest ein paar Exemplare in deinem Freundeskreis unterzubringen, ist das der schnellste Weg. Aber da kannst du natürlich nicht von einem Erfolg mit großen Auflagezahlen träumen.

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Du kannst ihn alles Mögliche fragen, schließlich ist sein Arbeitsfeld riesengroß. Es kommt ganz darauf an, unter welchem Thema das Interview stattfindet:

Geht es um ein konkretes geschichtliches Ereignis? Um einen konkreten Ort und seine Entwicklung? Geht es konkret um den Beruf des Archäologen und wie sein Arbeitsalltag aussieht?

Mit so wenigen Informationen, die du uns in deinem Fragetext gegeben hast, können wir dir hier leider nicht wirklich helfen.

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Wenn du so negativ denkst, auf jeden Fall! Deine Einstellung ist da total falsch. Du gehst von vornherein vom Schlimmsten aus.

Mein Tipp: lege deine Angst und Nervosität ab. Dein Referat ist doch auch super gelaufen, so unbegabt kannst du also gar nicht sein. Schau dir vor der Arbeit noch einmal genau an, was ihr im Unterricht behandelt habt. Wie man das, was gerade Thema ist, gut umsetzt. Bereite dich sorgfältig vor, dann wird es schon gut gehen!

Stell dir mal vor, du schreibst jetzt wieder ne Zwei. Dann kannst du evtl. sogar ne gute Drei noch aufs Zeugnis bekommen. Es kommt ganz allein auf dich an. Wenn du dich aber von vornherein aufgibst, ist es kein Wunder, dass du versagst.

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gut

Was ich leider nicht so gut finde: diese Therapien wird es weiterhin geben. Hartgesottene Konservative und religiöse Fundamentalisten werden Homosexualität weiterhin als Krankheit ansehen, und so werden sie auch weiterhin Menschen zwingen, sich entgegen ihrer sexuellen Orientierung zu verhalten und damit extremes Leid unter den Betroffenen Verursachen. Es ist naiv zu glauben, dass die "Behandlung" von Homosexuellen also einfach aufhören wird - sie wandert durch diese Regelung nur in den Untergrund.

Was man viel eher tun sollte: die Wurzel des Übels bekämpfen, anstatt ab seinen Symptomen herumzudoktern. Man sollte alle extremistischen religiösen Organisationen, deren Mitglieder den Kundenstamm dieser Konversionskliniken bilden (und die natürlich auch gerne selbst solche Kliniken kommerziell betreiben) zerschlagen und ihnen die ohne Chance, dass sie irgendwann nachwachsen die Köpfe abschlagen. Evangelikale Freikirchen, Salafisten und alle anderen Institutionen, die nachweislich (!) gegen Homosexuelle predigen, gehören zuerst verboten, ihre spirituellen Führer ins Gefängnis.

Daneben muss in der Öffentlichkeit eine großangelegte Aufklärung stattfinden, dass Homosexualität etwas ganz natürliches ist. In den Schulen muss Mobbing und Ausgrenzung mit Präventionskampagnen entgegengewirkt werden. Im Fernsehen sollten mehr Dokumentationen und Filme zum Thema Homosexualität laufen. Auch die beiden großen Staatskirchen müssen in die Pflicht genommen werden, dass sie eine Religion der Toleranz und auch der Akzeptanz werden, sie müssen sich scharf von fundamentalistischen Hardlinern abgrenzen.

Und ich würde sogar noch weitergehen: wer als Arzt oder Psychologe selbst an Reversionstherapien beteiligt war, der muss selbstverständlich seine Zulassung verlieren und neben einer hohen Gefängnisstrafe (was sie getan haben, war schließlich schwere Körperverletzung meist in Tatein- und mehrheit mit Freiheitsberaubung und schwerer sexuelle Nötigung!) ein lebenslanges Berufsverbot erhalten. Das Vermögen der Therapiezentren - auch das Privatvermögen der weggesperrten Betreiber - sollte vom Staat eingezogen und als Wiedergutmachung an die Opfer ausgezahlt werden, oder zumindest in Hilfsorganisationen und entsprechende Kampagnen fließen, die sich um Opfer sexueller Gewalt kümmern.

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Das ist ein schmaler Grat. Wer tatsächlich nur mit der Aussicht auf eine Belohnung gute Taten vollbringt, dem die Menschen dabei herzlich egal sind, der tut natürlich nichts Gutes um ihrer-, sondern nur um seiner selbst willen. Und das ist dann in der Tat selbstsüchtig.

Man muss dabei natürlich differenzieren , was "gute Taten" sind. Wenn das "Gute" allein darin besteht, sich Sonn- und Feiertags zu jedem Gottesdienst zu schleppen, gelegentlich etwas Kleingeld in den Klingelbeutel zu tun und vielleicht noch bei der Ausrichtung des Sommerfestes zu helfen, dann ist das bestimmt nichts, wofür man auf irgendeinem himmlischen Lohn hoffen könnte. Das ist dann einfach nur schneinheilig. Wer dann auch noch sehr sorgfältig darauf acht gibt, bei all seinen guten Taten auch von anderen gesehen und dafür bewundert zu werden, der ist nicht nur schneinheilig, sondern auch ein Heuchler.

Daneben gibt es aber auch Menschen, die tatsächlich sehr große Opfer für andere Menschen bringen und hart arbeiten. Wer zum Beispiel im Sanitätsdienst oder der Sterbebegleitung arbeitet und tagtäglich mit Angst, schlimmen Verletzungen und Krankheiten und natürlich auch dem Tod zu tun hat, der tut diese Arbeit ja sicher nicht gerne und auch nicht aus reiner Großherzigkeit. Aber er findet sicher Erfüllung dabei, ist sich sicher, etwas wirklich Wichtiges und Gutes zu tun und da kann der Glaube auf einen Lohn im Himmel manchmal das einzige sein, was diesen Menschen Trost, Halt und moralische Standhaftigkeit gibt. Und das ist ganz sicher nicht moralisch verwerflich!

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Alt wirst du auch außerhalb der Wildnis, das kannst du nirgends abstellen. Und krank und schwach musst du mit zunehmendem Alter auch nicht zwangsläufig werden. Wenn du gut auf deinen Körper achtest und dich gesund ernährst, viel Sport treibst und auch geistig aktiv bleibst, kannst du auch im hohen Alter noch fit und gesund sein.

In der Wildnis hast du eher das Risiko, an einer Verletzung oder einer Infektion vorzeitig zu sterben. Und das steigt natürlich mit den Jahren, da der Körper ja langsam aber stetig abbaut. Doch das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Da spielen so viele Faktoren mit hinein, dass man da keine pauschale Antwort geben kann, wie lange ein Mensch dort überlebt.

In den Zeiten des Jäger- und Sammlertums lag die durchschnittliche Lebenserwartung nach Erreichen des Erwachsenenalters (die hohe Säuglingssterblichkeit müssen wir ja herausrechnen!) bei etwa 30 - 35 Jahren, auch bei heutigen Naturvölkern sind diese Werte ähnlich. Doch ist es damals wie heute absolut möglich gewesen, auch 50 oder gar 80 Jahre alt zu werden. Das sind dann eben die Ausnahmen.

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Auf jeden Fall nur das Exposé!

Die meisten Verlage wollen dazu auch noch eine kleine Leseprobe haben, aber niemand dort will zuerst das vollständige Manuskript lesen. Sie schauen ja erst einmal, wie dein Schreibstil ist, und vor allem, ob die Idee deiner Geschichte in ihr Programm passen würde. Dazu genügt vorerst nur ein Ersteindruck.

Das Manuskript solltest du außerdem niemals aus der Hand geben, bevor du einen Vorvertrag unterschrieben hast und mit dem Verlag im Geschäft bist. Du wirst dann zum Einreichen deines Manuskripts gesondert aufgefordert.

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Meine Meinung dazu: zum Zeitvertreib und um die eigene Fantasie auszuleben, sind Fanfictions eine tolle Sache, besonders für Kinder und Jugendliche. Seriös ist sowas allerdings nicht. Ein richtiger Autor sieht so etwas eigentlich immer kritisch. Und da reichen die Vorwürfe von "Der / Die kann sich nichts eigenes ausdenken." bis hin zu "das ist dreister, ja schon grenzkrimineller Diebstahl am geistigen Eigentum anderer!"

Wenn du dir das Attribut "seriös" an den Hut stecken möchtest, dann solltest du schon imstande sein, eigene Figuren zu zeichnen und den nötigen Hintergrund deiner Geschichte selbst zu recherchieren. Diese beiden Aufgaben sind in der Schriftstellerei wesentlich und gehören zum wichtigsten Handwerkszeug, der Fan-Fiction-Autor macht sich diese Arbeit allerdings nicht und greift quasi zu einer Fertigmahlzeit für seine Geschichte, anstatt sich selber etwas zu kochen. Die eigentliche Arbeit haben also schon andere für ihn gemacht, er muss nur noch seine Fantasien runterschreiben. Und davor hat kein seriöser Autor Respekt.

Was den zweiten Teil deiner Frage angeht: du solltest IMMER in deiner Muttersprache schreiben. Du wirst niemals eine Fremdsprache so gut beherrschen, dass du damit auch Gefühle einfängst und in die Herzen deiner Leser transportierst. Dein Text kann absolut fehlerfrei auf Englisch geschrieben sein, aber das macht ihn noch lange nicht "gut".

Zum Schreiben muss man eine Sprache schließlich nicht nur KÖNNEN, sondern sie auch BEHERRSCHEN. Das ist ein gewaltiger Unterschied, und den wird jeder Leser merken, der dann tatsächlich ein wenig mehr Spracherfahrung hat als du. Der legt dein Buch dann im besten Fall gelangweilt, im schlimmsten augenrollend und kopfschüttelnd wieder zur Seite.

Wenn du verstehen willst, was ich meine: ließ dir mal die Doktorarbeit eines amerikanischen oder englischen Germanisten durch. Das sind Leute, die unsere Sprache viele Jahre studiert haben und perfekt beherrschen, schließlich haben sie ja sogar einen akademischen Abschluss darin. Du wirst aber trotzdem hier und da im Ausdruck merken, dass sie keine Muttersprachler sind, weil man eben bestimmte Dinge bei uns einfach anders sagt. Und das merkt der Engländer und Amerikaner auch auf jeden Fall bei dir.

Deshalb: wenn du nicht englischsprachig aufgewachsen bist, bleibt bitte ausschließlich im Deutschen.

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Deine Frage beruht auf falschen Annahmen. In Deutschland haben in früheren Erdzeitaltern tatsächlich mehrere Primatenarten gelebt, sogar einige der frühesten bekannten stammen von hier. In der Grube Messel in Hessen wurden ihre Überreste gefunden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grube_Messel

Im Laufe der Erdgeschichte sind die üppig wuchernden Regenwälder allerdings verschwunden, in denen die Affen ihren Lebensraum hatten. Deutschland war dann keine geeignete Heimat mehr für sie, sodass sie in andere Gebiete abwanderten und hierzulande ausstarben.

Der Mensch ist die einzige Affengattung, die nun in Deutschland heimisch ist. Und das ist sie bereits seit etwa 400.000 Jahren: so alt sind die ältesten Funde des sogenannten Homo heidelbergensis, eines Vorfahren des Neandertalern, dessen Überreste in Bildungsleben im heutigen Thüringen gefunden.

Somit kann man eigentlich doch sagen, dass sich Affen in Deutschland entwickelt haben: der H. heidelbergensis entwickelte sich in Mitteleuropa zum Neandertaler weiter. Als die Würm-Eiszeit begann, passten sie sich von allen Affen am besten an die Extreme der Kaltzeit an.

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Einfache Antwort: Wissen wir nicht. Die Organe, mit denen ein Tier Geräusche machen kann, bestehen üblicherweise aus Weichgewebe und bleiben bei der Fossilisation nicht erhalten. Somit kann niemand sagen, wie Dinosaurier wirklich geklungen haben. Die Sounds, die du in Filmen wie "Jurassic Park" hören kannst, entstammen also ganz und gar der Fantasie der Tontechniker.

Nur bei sehr wenigen Arten kann man - und das auch nur ungefähr - rekonstruieren, wie sie sich eventuell angehört haben. Ich spreche von den Hadrosauriern, genauer den Lambeosaurinen.

Lambeosaurine Hadrosaurier waren Pflanzenfresser mit einem entenartigen Schnabel und einem hohlen Kamm auf dem Kopf. In der späten Kreidezeit, vor ungefähr 75 Millionen Jahren, entwickelten die Lambeosaurinen in Nordamerika eine große Artenvielfalt, die sich in der Form ihrer Kämme voneinander unterschieden. Der Kamm dieser Tiere war innen hohl und mit der Nase und dem Rachen verbunden. Wenn das Tier Luft durch seinen Kamm blies, erzeugte es damit einen Ton, ähnlich wie bei einem heutigen Blasinstrument. Durch die verschiedenen Kopfformen der unterschiedlichen Arten klang jeder Dinosaurier anders und hatte wahrscheinlich seine ganz eigene "Melodie" auf Lager, so dass sich die Tiere untereinander erkennen konnten (was auch durch die optischen Unterschiede möglich war).

Die Töne, so sind sich die Wissenschaftler einig, dienten der Kommunikation und spielten bei der Brautwerbung, beim Zusammenhalt der Herde und sicher auch als Warnruf bei Bedrohung eine Rolle: Wenn ein Lambeosaurine um Hilfe rief, klang das etwa so, als würde ein Tiroler in sein Alpenhorn stoßen.

Bei allen anderen Dinosauriern können wir nur raten, was für Töne sie von sich gaben. Ob sie zischten, brummten, fauchten, knurrten oder brüllten, ist dabei reine Spukulation.

Allerdings sollte man folgendes Bedenken: die heutigen Dinosaurier, die Vögel, haben ein enormes Repertoire an Tönen auf Lager und geben viel differenziertere Geräusche von sich als Säugetiere. Möglich ist ihnen dieser durch ihre sogenannte Syrynx, einem Stimmkopf, der ein wesentlich komplexeres Stummorgan ist als der Kehlkopf (Larynx) bei uns Säugetieren.

Möglicherweise konnten also bereits die Dinosaurier hochdifferenziert durch Laute miteinander kommunizieren: Es ist gut möglich, dass in der Kreidezeit neben dem Trompeten der Lambeosaurinen auch herrlicher Gesang und lustiges Gezwitscher von anderen Dinosauriern durch die Urzeitwälder hallte. Stell dir mal vor, wie es geklungen haben mag, wenn ein T-rex lautstark tirilierte und tschiepte - und das ist, so verrückt es auch klingt, sogar wahrscheinlicher als der seltsame, wenn auch coole Sound in Jurassic Park.

Kleiner Tipp noch an dich: um schneller und vor allen qualitativ hochwertigere Antworten zu bekommen, solltest du auf GF immer alle Frage-Tags ausnutzen. Du hast hier nur "Biologie" und "Evolution" gewählt. Ich habe dir mal ein paar weitere Tags hinzugefügt.

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Also bist du doch nur ein Troll. Was ist dein wirkliches Anliegen? Möchtest du hier nur ein schlechtes Scheinbeispiel des ignoranten und naiven Gläubigen abgeben? Dass jeder, der Mensch tatsächlich an Jesus oder Gott glaubt, wie ein absoluter Vollpfosten aussieht?

Wenn du wirklich an einer ernsthaften Antwort auf deine Frage interessiert wärst, so würdest du Antworten wie die von Kriegstaube oder Andrastor tatsächlich ignorieren, wenn sie dir nicht passen. Und hättest du wirklich irgendwas vom Christentum verstanden, so hättest du dich trotzdem höflich bei ihnen bedankt, ihnen frohe Pfingsten gewünscht und nicht noch irgendwelche Konflikte mit ihnen künstlich provoziert.

Ich habe dir auf eine deiner anderen Frage eine ernsthafte Antwort gegeben, die auch auf diese Frage hier ganz gut passen würde, weil es ein ganz ähnliches Thema ist, die kannst du dir - sollte ich mich doch in dir irren - gerne noch einmal durchlesen. Das war aber wahrscheinlich alles nur Zeitverschwendung und ich habe einen dummen Troll gefüttert.

Deshalb nur der Ratschlag: hör auf, die Leute hier zu verarschen und such dir ein anderes Hobby.

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Nein.

Solche Attribute wie "höher" unterstellen der Evolution eine Zielrichtung oder gar eine Absicht. Und sie werten andere Kreaturen uns gegenüber auch ab, du implizierst damit automatisch, dass alle anderen Affen irgendwie "weniger" wert sind als wir, oder dass sie irgendwie auch auf dem Weg zu uns seien, aber irgendeine Abzweigung verpasst oder einfach noch nicht erreicht hätten.

Wenn du für eine Prüfung lernst, solltest du dir diese Arroganz besser angewöhnen. Das ist zutiefst unwissenschaftlich. Denn wenn du im biologischen Sinne nach dem "höher" oder "weiter" fragst, so sind die anderen Menschenaffen uns genau genommen sogar voraus: sie werden schließlich in einem wesentlich jüngeren Alter geschlechtsreif und pflanzen sich entsprechend schneller fort, sodass es seit unserer evolutiven Trennung sehr viel mehr Generationen unserer "Nachbarn" gegeben hat als bei uns Menschen. Dementsprechend sind Schimpansen, Gorillas und Orang Utans also tatsächlich weiterentwickelt als wir.

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Das Gefühl, Jesus nah zu sein, würden die meisten wahrscheinlich etwas weniger ins religiöse gesetzt als "innere Ausgeglichenheit" oder als "Zufriedenheit mit sich selbst" beschreiben. Diesen Zustand erreichst du vor allem dadurch, dass du versuchst, ein Leben zu führen, indem du Erfüllung findest - und das kann dann wieder durchaus im christlichen Sinne gemeint sein.

Anfangen solltest du da zuerst an deinem eigenen Körper. Ernähre dich gesund, treibe Sport, bewege dich viel draußen. Sorge dafür, dass du dich fit und leistungsfähig fühlst. Schon im alten Rom galt die Devise: Anima sana in corpore sano (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper). Und auch in der Bibel findest du dazu sehr viele Verse:

Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der HERR an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben. (2. Timotheus 4, 7-8).

Wichtig ist dabei vor allem, dass du einen Ausgleich zu deinem Berufsalltag hast. Vermeide negativen Stress und Belastung, verbringe viel Zeit in der Natur, baue eine Verbindung zu ihr. So wirst du Gottes Nähe bald in jedem Windhauch, in jedem Vogelgezwitscher und mit jedem Schritt unter deinen Füßen spüren. In vielen Psalmen und auch im Hohelied wird auf die Natur Bezug genommen, und nicht umsonst raten auch viele Psychologen, Ärzte und Therapeuten dazu, möglichst viel Zeit in Wäldern zu verbringen.

Wenn du mit dir selbst im Gleichgewicht bist, geht es weiter damit, dass du versuchst, die christliche Philosophie verstehen und leben zu lernen. Vor allem das Prinzip der Nächstenliebe sollte dabei im Fokus stehen. Nimm dir Jesus zum Vorbild und versuche so wie er, deinen Mitmenschen ohne Vorurteile zu begegnen. Vergebe denen, die dich verletzt haben. Höre auch auf, dich über irgendwelche Kränkungen zu ärgern und verbleibe in der inneren Ruhe, die du schon erreicht hast. Hierzu würde ich dir in der Bibel vor allem die Bergpredigt Abs Herz legen, da sagt uns Jesus ziemlich deutlich, was er von uns Christen erwartet.

Dabei ganz wichtig: Hör auf, über deine Mitmenschen zu urteilen, und hilf denen, die Probleme haben. Sei für andere ein Anker, an dem sie sich festhalten und auf den sie sich verlassen können. Vielleicht kannst du dich ja ehrenamtlich in einem Verein engagieren und dort bestimmt etwas Gutes tun. Die Feuerwehr, das technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz suchen immer nach aktiven Mitgliedern, und wenn das nichts für dich ist, dann könntest du vielleicht auch in deiner Kirchengemeinde aktiv werden, oder du organisierst Spenden, Umweltaktionen oder etwas ähnliches.

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