Ich finde solche Aufgabenstellungen immer sehr inadäquat, weil der Lehrer offenbar selbst nicht das Grundprinzip der Evolution verstanden hat. Eine Art geht niemals in eine andere über, und deshalb ist auch niemals ein Menschenaffe zum Menschen geworden. Vielmehr ist der Mensch immer noch ein Menschenaffe. Keine Art kann nämmlich aus ihrer Stammgruppe herauswachsen. Solche irrigen Vorstellungen an die Schüler weiterzugeben, führt nur dazu, dass sich Missverständnisse und damit Angriffsflächen für kreationistische Porpaganda eröffenen. Diese Fragestellung hier impliziert, dass es EINEN Menschenaffen gegeben hat, der sich - schwubbdiwubb - in einen Menschen gezaubert hat, und zwar durch ganz bestimmte individuelle Eigenschaften und Verhaltensweisen dieses einen Affens. Das ist so aber völlig falsch, und dein Lehrer sollte das eigentlich wissen.

Eine bessere Formulierung wäre die Frage: "Welche Selektionsfaktoren (Eigenschaften und Verhaltensweisen) begünstigten die Entwicklung des Menschen?" Ich möchte dich bitten, deinem Lehrer den Anfang dieses Textes einmal zu zeigen und ihn zu bitten, an seiner Wortwahl zu arbeiten.

Jetzt zu der Antwort:

Vor etwa 7 Millionen Jahren kam es zu einem Klimawandel, der besonders die afrikanischen Tiere hart traf. Die dichten Regenwälder, die zuvor noch auf dem Gebiet der heutigen Sahara wuchsen, wurden von der sich ausbreitenden Wüste verdrängt. Viele Arten, wie auch der frühe Menschenaffe Sahelanthropus tschadenses, dessen Fossilien man auf dem Gebiet es heutigen Tschad gefunden hat und der als unser frühester Vorfahre gilt, mussten daraufhin in andere Lebensräume ausweichen.

Einige seiner Nachfahren wie Orrorin tugenensis ließen sich vor etwa 6 Millionen Jahren östlich des Großen Afrikanischen Grabenbruchs nieder und wurden dort durch die sich bildende Kette aus Steilhängen vom Rest der Affenpopulationen Afrikas abgetrennt, die sich z.B. im Kongobecken zu den heutigen Schimpansen entwickelten und weiterhin Regenwaldbewohner blieben.

Orrorin sah sich aber mit einem veränderten Lebensraum konfrontiert: In Ostafrika öffnete sich der Regenwald immer weiter den sich ausbreitenden Grassavannen. Die Affen waren dadurch gezwungen, immer wieder längere Strecken im hohen Gras zurückzulegen und auf die Deckung des Waldes zu verzichten, wenn sie sich auf Nahrungssuche begaben. Die natürliche Selektion begünstigte nun die Entwicklung eines aufrechten Ganges, der es den Tieren ermöglichte, Feinde rechtzeitig zu erspähen und schnell auf einen Baum zuzurennen, sollte sich ein Leopard oder eine Säbelzahnkatze zeigen. Unsere Vorfahren waren damals nämlich noch Beute und keine Jäger.

Die Nachfahren von Orrorin wie z.B. Australopithecus afarensis gingen vor etwa 4 Millionen Jahren bereits die meiste Zeit des Tages aufrecht. Durch den aufrechten Gang waren ihre Hände für andere Dinge frei, und sie konnten sich dem Werkzeuggebrauch widmen. Außerdem ermöglichte die Verbreiterung des Beckengürtels, dass Jungtiere mit größerem Gehirn geboren werden konnten. Da auch eiweißreiche Kost wie Aas und auch selbst erlegtes Fleisch zu immer höheren Anteilen zur Nahrungs der Frühmenschen gehörte, entwickelte sich ihr Gehirn beständig weiter.

Bei frühen Vertretern der Gattung Homo, wie Homo rudolfensis oder Homo habilis, waren vor etwa 2 Millionen Jahren wahrscheinlich schon komplexe Sozialstrukturen vorhanden, und auch die Jagd erfolgte inzwischen mit richtigen Strategien und spezialisierten Waffen. Nicht viel später hatte sich der Mensch bereits die Spitze der Nahrungskette erobert, als ihm auch die Zähmung des Feuers gelang. Als Anpassung an den aufrechten Gang und die langen Wanderungen, die unsere Vorfahren in der heißen Sonne Afrikas unternahmen, gaben sie einerseits ihre Körperbehaarung auf und auch ihre Haut wurde immer dunkler, um sich gegen die UV-Strahlung zu schützen.

Mit ihrer Anpassungsfähigkeit gelang es den Menschen der Art Homo erectus schließlich vor etwa 0,7 Millionen Jahren, den afrikanischen Kontinent zu verlassen und sich auch in der Levante, auf dem Balkan und auch in Asien niederzulassen. Auf der ganzen Welt entwickelten sich nun mehrere verschiedene Menschenarten, wie zum Beispiel der Heidelbergmensch (Homo heidelbergensis), der Neandertaler (Homo neanderthalensis) oder der geheimnisvolle Denisova-Mensch. Es gab sogar eine Menschenpolulation von Zwergen, die auf der Insel Flores in Südostasien lebten (Homo floresiensis).

In Afrika entwickelte sich vor etwa 200.000 Jahren eine neue Menschenart, der Homo sapiens. Diese neue Art war die bislang erfolgreichste Menschenart: einfallsreichtum, hohe Strapazierfähigkeit, die Fähigkeit, lange Strecken zu wandern und eine wahrscheinlich hohe Geburtenrate stellten ihren Vorteil gegenüber den anderen Menschenarten dar. H. sapiens breitete sich schnell über den gesamten afrikanischen Kontinent aus und verdrängte dort alle anderen Menschenarten bzw. vermischte sich mit ihnen. Vor etwa 40.000 Jahren erreichten sie auch Europa, wo sie den bereits sehr seltenen Nandertaler vollständig absorbierten.

Heute ist Homo sapiens die einzige noch lebende Menschenart, alle unsere Verwandten sind inzwischen ausgestorben. Unser nächster noch lebender Verwandter ist der Schimpanse - der aber bereits vor 7 Millionen Jahren einen anderen Entwicklungsweg genommen hat als wir.

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Das Schaubild erkärt grafisch die klassische Jäger-Beute-Beziehung ("Räuber" sollte man nicht mehr sagen, weil "Raub" etwas moralisch verwerfliches ist und bereits eine ethische Wertung beinhaltet). Das Besipiel hier sind Eicheln und Wildschweine: Wildschweine fressen Eicheln, also hängt ihre Populationsdichte eng mit dem Vorhandensein von Eicheln zusammen.

Im Schaubild siehst du, dass die Kurve mit der Population der Wildschweine ansteigt, sobald auch die Anzahl der Eicheln sich erhöht. Der Grund ist natürlich ganz banal: Gibt es mehr Eicheln, haben die Wildschweine mehr zu fressen. Deshalb bringen sie gerade in der "reichen" Jahreszeit ihre Jungen zur Welt, wodurch sich der Bestand der Wildscheine erhöht. Nimmt die Anzahl der Eicheln dann im Winter und Frühjahr wieder ab, so verringert sich auch die Anzahl der Wildschweine. Ein geringeres Nahrungsangebot führt dazu, dass viele Wildschweine, besonders ältere und schwächere, in der kalten Jahreszeit nicht genug zu fressen finden und entweder verhungern, an Krankheiten sterben oder von Beutegreifern erbeutet werden. Somit sinkt die Zahl der Wildschweine wieder.

In Aufgabe 2 sollst du nun überlegen, was wohl passiert, wenn in einem "Mastjahr" extrem viele Eicheln vorhanden sind, im darauffolgenden Jahr allerdings dann deutlich weniger. Das kriegst du aber jetzt bestimmt auch allein hin. Wenn nicht: Einfach noch mal meinen Text lesen. ;-)

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Nun, "xD" bedeutet als Emoji, dass du dich offenbar gerade schlapplachst. Doch wer lacht, ohne zu verstehen, offenbart damit, dass er vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat und ein gewaltiger Narr ist. Und du stehst sogar noch eine Stufe tiefer als der gewöhnliche Narr: Du hast dir ja noch nicht mal die Mühe gemacht, zu verstehen und zu recherchieren, denn was es mit dem Theoriebegriff auf sich hat, könnte sogar ein Vierjähriger schon selbst im Internet herausfinden und begreifen. Aufgrund deines Nutzernamens bezweifle ich, dass ich imstande bin, dir auch nur zu erklären, dass Spiegeleier nicht von flachen Hühnern gelegt werden, aber ich versuche es dennoch. Es lesen ja vielleicht auch andere mit.

Erster Punkt: Die Wisschenschaft ist anders als eine Religion oder eine Weltanschauung nicht bemüht, eine "Wahrheit" zu vermitteln oder auch Glaubensinhalte zu verbreiten. Deshalb kann auch niemand an Wissenschaft glauben, sondern bestensfalls darauf vertrauen, dass sie sich am nahesten einer Beschreibung des Ist-Zustandes angenähert hat. Nur das ist nämlich ihr Ziel.

Weil eine Wissenschaft also keine unumstößlichen Wahrheiten kennt, nennt sie jedes Beschreibungsmodell, dass ein Naturphänomen erklärt, Theorie. Alle Theorien können durch jeden anderen Wissenschaftler, der eine Alternative anbietet, neu aufgearbeitet und auch jederzeit widerlegt werden. Das unterscheidet die Theorie von einem Dogma - also einem Glaubens- oder religiösen Lehrsatz.

Um eine Theorie aufzustellen, benötigt der Wissenschaftler allerdings Beweise. In der Fachsprache nennt man Beweise "Belege", denn wie du schon gelernt hast, möche der Wissenschaftler eben nicht wie ein Richter die "Wahrheit" herausfinden oder ein Urteil fällen, sondern er möchte erklären und beschreiben.

Deshalb geht das Wort "Theorie" in der Sprache eines Wissenschaflers weit über die Bedeutung hinaus, die das Wort "Theorie" in der Umgangssprache hat. Umgangssprachlich ist eine Theorie nämlich nur eine bloße Vermutung, also etwas, das "theoretisch" so sein könnte, aber für das es auch ganz andere Erklärungen gibt. Der Wissenschaftler muss für eine Theorie aber bereits Daten und Beobachtungen erhoben haben, die seine Vermutungen stützen und die man eben nicht auch anders erklären kann.

Theorien sind also Erklärungsmodelle, für die bereits Belege vorliegen. Die durch wissenschaftliche Fakten bestätigt worden sind. Gibt es für eine Annahme jedoch keine Belege oder sind diese widersprüchlich, spricht man in der Wissenschaft lediglich von einer Hypothese.

Die Evolutionstheorie ist durch Millionen von Fossilfunden, durch Laborversuche, durch Beobachtungen in der Natur, durch Züchtung von Nutztierrassen, durch Resistenzbildungen von Mikroorganismen und zahlreichen weiteren jeden Tag und immer wiederholbaren Belegen eine der am besten belegten Theorien der gesamten Wissenschaftsgeschichte.

Sollte dir dein Lachen jetzt immer noch nicht im Halse stecken geblieben sein, dann lass dich besser noch mal einschulen. Oder du musst dir in Zukunft gefallen lassen, dass jeder andere über dich lacht.

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In der Antike wurden auf dem Gebiet des römischen Reiches über viele Jahrhunderte tatsächlich Gladiatorenkämpfe veranstaltet, auch konzipiert als Massenspektakel. Die dort auftauchenden Gladiatoren waren allerdings keine Kinder, sondern erwachsene, meist männliche Sklaven. Allerdings waren die Profis echte Berufsathleten, die in ihrer Zeit trotz ihres niedrigen Standes sehr gut verdienten und hohe Popularität genossen. Ein Gladiatorenkampf endete aber nicht zwangsläufig und im Schnitt nur in einem von zehn Fällen tödlich, nämlich vor allem dann, wenn einer der Kämpfer dem Publikum keine gute Show geboten hatte.

In der Panem-Trilogie werden die Kämpfer aus zwölf tyrannisierten Distrikten unter Zwang rekrutiert. Diese Zwangsopferung ist zwar nirgends historisch belegt, doch ist es ein Motiv aus der griechischen Mythologie: Dort muss das besiegte Athen an König Minos von Kreta alle neun Jahre sieben Jungfrauen und sieben Jünglinge als Tribut entsenden, um sie dem berüchtigten Minotaurus, einem Ungeheuer halb Mensch, halb Stier, in seinen Labyrinth als Opfer darzubieten.

Suzanne Collins hat sich in ihrer Panem-Trilogie aber vor allem von dem japanischen Roman und Kultfilm "Battle Royale" inspirieren lassen. Allerdings sind die Parallelen so immens, dass man Collins' Werke auch als ungeschminktes Plagiat bezeichnen kann. Auch in Stephen Kings Romanen "Menschenjagd" und "Todesmarsch" werden ganz ähnliche Strukturen über skrupellose Massenmedien und Reality-Formate verwendet.

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Vielleicht interessiert dich ja mein Roman "Die weißen Steine". Darin geht es um eine Schulklasse, die auf dem Weg zu ihrer Klassenfahrt durch einen mysteriösen Lichtblitz in die Kreidezeit vor 66.000.000 Jahren verschlagen wird und dann dort an der Seite der Dinosaurier um ihr Überleben kämpfen muss. Das Buch ist erst vor zwei Monaten im Ehrlich Verlag erschienen.

Fall du neugierig geworden bist, kannst du mich gern privat anschreiben. :-)

Liebe Grüße,

Markus

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Es handelt sich hier grammatikalisch NICHT wie in den anderen Antworten vorgeschlagen um den Imperativ, sondern um eine Form, die den Imperativ als Befehlsform ersetzt.

Grammatikalisch spricht man hier von einem Gerundiv (Bildung mit "zu" und Infinitiv). Im Deutschen kann das Gerundiv auch allem für Aufforderungen gebraucht werden.

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Ich bin mir nicht sicher, ob du bloß ein Troll oder eine Person mit eigentlich schon einweisungspflichtiger Totalverblödung und Naivität bist.

Erstens: Wildschweine sind wilde und besonders wenn sie Nachwuchs führen extrem gefährliche Tiere mit weit übermenschlicher Schnelligkeit und Kraft. Eine Bache (weibliches Wildschwein), die ihre Jungen bedroht sieht, ist leicht dazu imstande, einen Menschen tödlich zu verletzten. Und das gilt selbst für Wildschweine, die an Menschen gewöhnt innerhalb eines Tierparks leben. Also Finger weg, sie können sonst schnell ab sein!

Zweitens: Niemals, unter keinen Umständen sollte man die Jungtiere eines wildlebenden Tieres berühren. Der Mensch überträgt bei der Berührung seinen Geruch auf die Tiere, sodass diese von den Eltern danach oft nicht mehr angenommen werden und völlig schutzlos verenden müssen. Wer einen Frischling berührt, begibt sich damit nicht nur selbst in Lebensgefahr, sondern verurteilt das "süße Tierchen" zum Tode.

Drittens: Genau so unfassbar dumm ist es, ein wildlebendes Tier zu füttern. Dumme, es aber gut meinende Menschen bringen diesen Tiere gern Lebensmittelreste, vor allem altes Brot mit. Doch diese gutgemeinte Aktion kann die Tiere krankmachen, sogar tödliche Folgen haben: Nicht nur, dass Getreidestärke die Tiere dick macht, in Lebensmittel- und insbesonde Brotresten sitzen meist gesundheitsgefärdende Keime wie Schimmelpilzsporen. Und nein, die kann man nicht immer auch äußerlich sehen. Als Grundregel für jede Tierfütterung gilt: Etwas, was du selbst nicht mehr essen möchtest, solltest du auch keinem Tier zu Fressen geben. Aus diesem Grund ist das Füttern auch in Tierparks wenn überhaupt nur unter Aufsicht des Pflegepersonals gestattet und meistens sogar ausdrücklich verboten (schon allein wegen der ersten beiden von mir aufgezählten Punkten!).

Viertens: Durch das Anfüttern verlieren Tiere ihre natürliche Scheu vor dem Menschen. Gerade bei Wildschweinen kann dies sehr problematische Folgen haben, da sie sich dann zu ausgesprochenen Kulturfolgern entwickeln. Dass man heute so oft Nachrichtenmeldungen von Wildschweinen liest, die Schrebergärten und Vorortsiedlungen verwüsten, geht zum großen Teil auf das Konto von Leuten, die es so wie du einfach nur gut gemeint haben.

Fünftens: Nur weil du in deiner verpeilten rosaroten Gehirnrinde das Bedürfnis entwickelt hast, ein Schweinchen zu knuddeln, darfs du nicht so dämlich sein und annehmen, das würde auch für das Tier gelten. Ein Tier lässt sich nur dann gern anfassen, wenn es von Hand aufgezogen ist, Menschen seit seiner Geburt gewöhnt ist und ein Vertrauen zu ihnen aufgebaut hat. Und selbst dann lässt es sich nicht von jedem x-beliebigen knuddeln, sondern nur von Menschen, die es kennt und denen es vertraut.

Für den Fall, dass du ein Troll bist: Ich hoffe, du fandest meine barschen Worte amüsant und hast dir darauf jetzt schön brav einen runtergeholt. Und für den anderen Fall: Sei bitte nicht beleidigt, sondern nimm dir was ich schrieb einfach nur zu Herzen, schäm dich, weil man all das was ich schrieb eigentlich bereits im Kindergarten lernt und falls der Kuscheltrieb auch mit noch so viel Scham und Schelte nicht verschwinden mag, kauf dir bitte einfach ein Plüschtier.

Und an den Support, weil ganz sicher irgendeiner wieder auf den Gedanken kommt, diese Antwort zu melden: Bitte löscht sie nicht. Auch wenn ich heute mal absichtlich die Netiquette verletze, so ist das aus pädagogischen Gründen hier absolut notwendig und rettet ggf. sogar Leben - von Mensch und Tier. Bedenkt das bitte.

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Quatsch. Der Strauß würde auf ein im Vergleich zu seinen eigenen Eiern so winziges Ei gar nicht reagieren, weil es bei ihm keinen Schlüsselreiz auslösen würde. Kuckucke legen außerdem nur in die Nester sehr spezieller Wirtsvögel ihre Eier, der Strauß gehört - wie jeder weiß - nicht dazu.

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Zwischen Fischen und Reptlien gibt es keine direkten "Brücken". Der Quastenflosser ist ein Fisch mit besonders kräftigen Flossen, der sehr eng mit jenen Fischen verwandt ist, die zu allererst imstande waren, das Wasser für kurze Zeit zu verlassen und die sich dann im Laufe der Jahrmillionen zu den ersten Amphibien entwickelt haben. Von den ersten Amphibien zu den Reptilien war es aber noch ein langer Weg, denn um sich ganz an das Leben an Land anzupassen und sich völlig vom Wasser zu lösen, waren noch viele weitere Entwicklungsschritte nötig.

Um auf deine Frage kurz und direkt zu antworten: der Quastenflosser schlägt eine Brücke von den Knochenfischen zu den Vorfahren der Amphibien.

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Ist das dein ernst? DU schreibst diese Geschichte und niemand sonst. Lass also nicht fremde Leute mit ihrer Meinung in deiner Geschichte herumpfuschen. Wenn die Geschichte fertig ist, dann kannst du dir gerne von ihnen ein Feedback holen - aber wenn du schon im Vorfeld total unsicher bist, wie die wichtigsten Wendepunkte und das Schicksal deiner Figuren aussehen soll, dann hättest du besser gar nicht erst mit dem Schreiben angefangen. Komm, so eine Geschichte ist wie dein Baby - und genauso, wie nur du deinem Baby einem Namen gibst und entscheidest, wie es erzogen werden soll, so solltest du so wichtige Entscheidungen über deine Geschichte niemals Fremden überlassen.

Liebe Grüße,

Markus

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Sehr zu empfehlen ist der Roman von Bettina Deutsch "Der Venezianische Vampir". Zur Zeit kann man ihn noch kostenlos auf der Plattform Wattpad lesen. Es lohnt sich!

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Ich habe ja die Theorie, dass sie einfach ohne schlechtes Gewissen ihr Fleisch essen wollen und ein V erinnert sie an die negativen Seiten und das ärgert sie.

Dann ist deine Theorie definitiv falsch. Mich nervt an Veganern an sich überhaupt nichts, denn ich verallgeneinere nicht. Wenn, dann nerven mich einzelne, ganz individuelle Personen. Aber das tun sie oft aus den gleichen Gründen:

  • Arroganz und "Bessermenschdenken"
  • Starkes Mitteilungsbedürfnis
  • Ungefragtes Aufzwingen von Diskussionen über Ernährungsgewohnheiten
  • Verbreiten von Mythen und Falschinformationen über die Tierprodukterzeugung, z.B. die "Wasserlüge"
  • Eigenes Selbstbeweihräuchern und Zurschaustellen einer eingebildeten ethisch-moralischen Überlegenheit
  • Missionsversuche
  • Vorurteile gegenüber der Jagd und der Landwirtschaft
  • Extrawünsche und Herumgemäkel an zu gesellschaftlichen Anlässen bereitgesetellten Speisen und Getränken
  • Doppelmoral, z.B. bei der Frage nach dem ökologischen Fußabdruck
  • Kritikunfähigkeit und ständiges "Sich-angegriffen-fühlen"

Trotzdem bleibt zu sagen, dass die allermeisten Veganer, mit denen ich mich bislang unterhalten habe, nicht einen einzigen dieser Punkte erfüllen und ganz patente, liebe und sympathische Menschen sind, die von ihren "diskussionsfreudigen" Kollegen zum Teil ebenfalls stark genervt sind. Von einer befreundeten Veganerin habe ich neulich einen witzigen Spruch gehört:

"Mein Vorbild ist der Argentinosaurus. Er war der größte Veganer aller Zeiten und hat es niemandem erzählt."

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Ankara wurde nach den türkischen Befreiungskriegen unter Mustafa Kemal (Atatürk) zur Hauptstadt gewählt, erstens weil sie schon zuvor der Sitz der Widerstandsbewegung gegen die Besatzungsmächte war, zweitens, weil man sich nach dem Sieg bewusst von Istanbul und dem Regime des untergegangenen Osmanischen Reiches distanzieren wollte. Aufgrund seiner zentralen Lage spielte Ankara auch wirtschaftlich und politisch immer schon eine große Rolle in der osmanischen Politik und war (und ist noch heute) die einwohnermäßig zweitgrößte Stadt des Landes.

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Wie soll ich ihr sagen dass ich die warheit kenne?

In meiner vorletzten Frage ging es ja darum, dass meine beste Freundin ein fake profil mit nem Jungen erstellt hat und dann gesagt hat sie wäre mit ihm zusammen. Ich habe mich dann dazu entschlossen sie nicht darauf anzusprechen und das "zu glauben". Jetzt ist es aber so, dass seitdem diese Lüge existiert sie extrem schnell pissig wird, was so wie ich sie kenne davon kommen muss dass sie den stress hat diese Lüge am leben zu halten, denn sie hat nicht nur mir erzählt dass sie nen Freund hätte, sondern auch allen auf ihrer Wohngruppe und sie ist mit allen dort gut befreundet. Jedenfalls versteht sie keine Späße mehr und wirkt in der Schule sehr schnell mit aufgaben überfordert. Das habe ich halt vorher nicht do bei ihr gesehen. Am allermeisten nervt es mich auch, dass ich bei jeder Kleinigkeit die ich sage, die ihr nicht passt direkt angemeckert werde und mir dann sowas wie "Du musst mich auch immer Kritisieren bei allem was ich tu" anhören darf. Heute zB ist ihr ihre federmappe runtergefallen und ich meinte "Brauchst du das nicht mehr oder warum schmeißt dus weg?" so humorvoll halt und bei sowas hat sie dann eigentlich immer mit gelacht und wenn mir sowas passiert ist hat sie auch Kommentare abgelassen, was ja auch OK war, es war halt Spass aber da kam dan eben diese Reaktion von ihr. Nun weiß ich nicht was ich tun soll. Ich will mir nicht ihre schlechte Laune geben müssen weil sie überfordert ist. Wir haben uns gegenseitig immer geholfen wenn wir ne stressige Phase hatten und nun will sie mir gar nicht mehr sagen was los ist, logisch sonst würde die lüge ja auffliegen. Wie soll och jetzt handeln, soll ich ihre zickereien aushalten oder sie jetzt endlich damit konfrontieren dass ich weiß dass sie lügt? Irgendwann wird sie das Thema denke ich eh mit "wir haben Schluss gemacht" vom Tisch kehren aber naja. Weiß echt nicht was ich jz tun soll ich erkenne sie gar nicht mehr wieder...

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Das klingt ernst. Deine Freundin flüchtet sich in eine Scheinwelt, die sie sogar schon nach draußen trägt und ihre Lügen, die sie zuvor wohl nur sich selbst erzählt hat, nun auch unter ihren Freunden verbreitet. Sie baut sich selbst zu einer Identität auf, die nichts mehr mit ihrem wirklichen Selbst zu tun hat. Es sieht für mich so aus, als wäre die Arme mit ihrem Leben sehr unzufrieden, fühlt sich massiv unter Druck gesetzt und reagiert auf diesen Stress zunehmend aggressiv.

Als gute Freundin bist du jetzt tatsächlich gefragt: Es wird Zeit für ein ernstes Vieraugengespräch. Zuerst musst du ihr aber klar machen, dass sie dir uneingeschränkt vertrauen kann und du ganz bestimmt nichts, das ihr peinlich sein könnte, an andere weitererzählst. Höchstwahrscheinlich wird sie zuerst versuchen, schon den Beginn eines solchen Gesprächs zu überspielen und zu sabotieren, künstlich darüber lachen und mit Ausweichmanövern versuchen, es abzuwürgen, aber da musst du geduldig sein und dran bleiben. Du solltest ihr schließlich auch eröffnen, dass du von ihrem Geheimnis mit dem Fake-Freund weißt, aber nicht vorwurfsvoll, sondern so, dass sie sieht, dass du sie nicht bloßstellen willst, sondern ihr nur deine Hilfe anbietest. Das letzte, was sie jetzt braucht, ist noch weiterer Druck, also musst du wirklich sehr empathisch sein, damit sie nicht das Gefühl bekommt, du würdest sie zusätzlich stressen.

Aber ich muss dich warnen: Mach dich darauf gefasst, dass du entweder gar keinen Erfolg bei ihr hast und sie dir sogar komplett ausweicht. Sie könnte aus Scham sogar die Freundschaft beenden, nur um in ihrer Scheinwelt zu bleiben. Die ist im Moment nämlich ihr einziger sicherer Zufluchtsort. Sollte sie sich dir anvertrauen und sich öffnen, musst du dich auch darauf gefasst machen, etwas wirklich Schlimmes von ihr zu hören. So ein Verhalten ist sehr typisch für Menschen, die Mobbing und Gewalt erleben, die missbraucht wurden oder vernachlässigt werden. Im besten Falle lügt sie nur, um vor euch als cool dazustehen und damit anzugeben, dass sie einen Freund hat, dann ist das alles nur pubertärer Unsinn - aber es könnte auch sehr ernste Hintergründe für ihr Verhalten geben.

Wenn du bei dem Mädchen wirklich nicht weiterkommst und sie dicht macht, solltest du deshalb dringend mit ihrer Mutter sprechen. Dann ist das letzte, was du tun kannst, das Vertrauen zu zerbrechen und der Mutter zu sagen, dass du dir Sorgen um sie machst. Merk dir: Eine gute Freundin erkennst du nicht daran, dass sie tut und sagt, was du gut findest, sondern dass sie tut und sagt, was für dich das Beste ist, selbst wenn das bedeuten würde, dass eure Freundschaft daran zerbricht.

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Eine überwältigende Mehrheit der Menschen teilt die Ansicht, dass sie es zutiefst verstörend fänden, mit einem ausgewachsenen Löwenmännchen in ein und demselben Raum eingeschlossen zu werden. Solange sie keine ausgebildeten Zirkusdompteure oder Großkatzenzoologen sind, würden die allermeisten Menschen auf diesen Umstand mit einer gewissen Panik (Leophobie) reagieren und augenblicklich den dringenden Wunsch zum Ausdruck bringen, den Raum sofort wieder zu verlassen. Die Zahl derer, die vor Angst erstarren, dürfte sicherlich hoch sein, jedoch würden viele Menschen diesen Wunsch auch mit einem sofortigen Hinwenden zur verschlossenen Tür, mit Schlägen an diese und sogar teils mit lauten Hilferufen reagieren, sobald der Löwe beginnt, sich auf sie zu zu bewegen.

Die soziale oder ethnische Herkunft der Probanden würde sicher nur eine untergeordnete Rolle spielen, die Reaktionen dürften sowohl bei Mitteleuropäern und auch Afrikanern, die Löwen in ihrem Heimatland gewöhnt sind, trotz allem sehr ähnlich ausfallen. Selbst Menschen mit suizidalen Absichten oder einer paraphilen Störung mit der Prägung auf Großkatzen würden sich in der Feldstudie nicht von den übrigen Probanden unterscheiden.

Ein ähnliches Verhalten dürfte im Übrigen auch bei einer ählichen Versuchswiederholung mit einem verschlossenen Raum und einem sibirischen Tiger, einem Kodiakbären, einem ausgehungerten Wolfsrudel, einer seit drei Monaten ungefütterten Anakonda oder einem unbekleideten Boris Becker zu erwarten sein.

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Bei fast acht Milliarden Menschen wirst du bei wirklich jeder einzelnen Meinung und Ansicht irgendeinen Deppen finden, der sie nicht teilt, selbst wenn sie noch so gut ist. Außer vielleicht eine: Ein Orgasmus fühlt sich schön an. Da würde dir glaub ich wirklich niemand widersprechen.

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Wenn du schreiben lernen willst, dann lass von Fanfictions die Finger. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich bei jeder Fanfiction nämlich um einen bloßen Aufguss bereits vorhandenen Materials: Fanfiction-Schreiber (ich will sie nicht Autoren nennen!) klauen Ideen, Figuren, ganze Handlungsabschnitte von bereits etablierten Autoren und rühren daraus ihren eigenen, oft widerlich nach Abklatsch schmeckenden Brei zusammen. Wer eine Fanfiction schreibt, muss sich deshalb zu recht den Vorwurf gefallen lassen, an Kreativlosigkeit und Ideenmangel zu leiden und nur ein Möchtegern zu sein. Leider haben sich in vielen Online-Plattformen solche Literaturformen schon etabliert und die Macher schämen sich noch nicht einmal mehr dafür, was sie sind - oder besser dafür, was sie nicht sind.

Wenn du bereits eine Idee für eine echte, richtige Geschichte hast, dann trau dich einfach, sie mit Figuren zu besetzen, die du dir ganz allein ausgedacht hast. Oft sind solche Figuren echten, realen Personen aus deinem Umfeld nachempfunden, du kannst sie aber selbstverständlich auch äußerlich an irgendwelche Promis oder an die Figuren anderer Autoren anlehen, von denen du meinst, dass sie in diese Rolle passen. Nur darfst du dabei nicht den Fehler machen, sie auch nach echten Personen zu benennen: Wer das tut, der vergewaltigt seine Leser. Er nötigt ihnen sein eigenes Bild über die Figur auf und lässt ihnen keine Chance, in ihren Köpfen ein eigenes Bild zu zeichnen. Doch gerade das macht doch den größten Teil des Lesevergnügens aus: Wenn wir lesen, dann möchten wir doch auch die Freiheit haben, uns dabei unsere eigene Welt zu erträumen.

Wie du eine Geschichte konzipierst, kannst du einerseits in Schreibkursen lernen, aber vor allem, indem du das Schreiben selbst übst. Anfangen solltest du am besten mit Kurzgeschichten - da übst du, einen roten Faden zu spinnen, einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss aufeinander abzustimmen und damit eine in sich geschlossene Geschichte zu fertigen. Erst wenn du das drauf hast, solltest du dich etwas größerem wie einem Roman widmen.

Natürlich musst du auch fortwährend andere Bücher lesen, und zwar quer durch alle Epochen der Literaturgeschichte. So verbesserst du deinen Stil und Wortschatz und bekommst damit ein Gespür für deine Sprache. Schreiben ist schließlich wie ein Handwerk, dass niemand von Geburt an beherrscht, sondern jeder gute Autor erst mit sehr viel Fleiß und Arbeit erlernen musste.

Zu allererst musst du aber ein absoluts Ass in Rechtschreibung und Grammatik werden. Wenn du dich in einem Satz manchmal noch fragst, wo man nun ein Komma setzt oder ob da jetzt "dem" oder "den" stehen muss, hast du noch einen weiten Weg vor dir. Die allererste Baustelle ist es also, sich beim Schreiben immer wieder Notizen zu machen. Jede kleine Unsicherheit, jeder aufgefallene Fehler (am besten auch Fehler, die dir bei anderen, mit denen du z.B. in sozialen Netzwerken schreibst) solltest du in einem Wörterbuch oder im Internet (Duden etc.) nachschlagen und das Schreiben erst einmal richtig lernen. So traurig es ist, in der Schule lernt das heute niemand mehr richtig.

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Mit dem wollte ich nichts zu tun haben

Ich kann mir wirklich besseres vorstellen, als meinen Nachmittag mit einem Psychopathen, Kinderschänder und Völkermörder zu verbringen. Und mir fällt absolut nichts ein, was ich ihn fragen könnte. Außer vielleicht, ob er Lust hat, an meiner Faust zu riechen.

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Ich will nämlich endlich mal verstehen, wie man Dinosaurier vernünftig kategorisiert :)

Tja, genau das erweist sich aber gerade in der heutigen Zeit als ausgesprochen schwierig, weil es eben keine Einigkeit unter den Paläontologen über die "vernünftige" Kategorisierung der Dinosaurier gibt. Im Grunde gibt es zwei Modelle, die diskutiert werden:

Die "klassische" Einteilung der Dinosaurier in Saurischia und Ornithischia stammt vom englischen Paläontologen Herry G. Seeley aus dem Jahre 1888. Seeley unterschied die Dinosaurier anhand des Baus ihrer Beckenknochen, je nachdem, ob dieses mehr Ähnlichkeit mit dem Becken der Vögel (Ornithischia) oder der Reptilien (Saurischia) hatte. Seeley teilte die Dinosaurier folgendermaßern auf:

Saurischia (Echsenbeckendinosaurier):

  • Theropoda (zweibeinig laufende, meist fleischfressende Dinosaurier; auch die Vögel sind paradoxerweise "Echsenbeckendinosaurier")
  • Sauropodomorpha (langhalsigen riesigen Pflanzenfresser und ihre Vorfahren)

Ornithischia (Vogelbeckendinosaurier)

  • Thyreophora (gepanzerte Dinosaurier wie Stegosaurus und Ankylosaurus)
  • Marginocephalia (Dinosaurier mit Schädelschmuck, also Kuppel, Nackenschilden oder Hörnern wie Pachycephalosaurus oder Triceratops)
  • Ornithopoda (zwei- oder vierbenig laufende Pflanzenfresser wie Hypsilophodon oder Iguanodon; auch die Hadrosauridae (Entenschnabeldinosaurier))

Klassische Einteilung der Dinosaurier nach Harry G. Seeley.

Diese "klassische" Einteilung der Dinosaurier, die ja bereits ganze 130 Jahre auf dem Buckel hat, steht heute allerdings auf dem Prüfstand. Anfang des Jahres 2017 wurde eine Studie (u.a. von Matthew Baron und David Norman) veröffentlicht, welche die Verwandtschaftsverhältnisse der Dinosaurier grundlegend infrage stellt. In weiten Kreisen der Paläontologie findet diese neue Einteilung heute schon einen gewissen Zuspruch, obwohl sich weiterhin viele Fragen hartnäckig offen halten.

Einfach ausgedrückt wird heute zwischen den Theropoden (Fleischfresser) und den Ornithopoden (zwei- und vierbeinige Pflanzenfresser) eine enge Verwandtschaft vermutet. Sie werden damit nun als "Ornithoscelida" zusammengefasst. Bei den Saurischia stehen also nur noch die Sauropoden, weshalb sogar mit Recht die Frage gestellt werden darf, ob die berühmten Langhälse überhaupt noch als "echte" Dinosaurier gelten dürfen. Zu den Sauropoden stellten Baron und seine Kollegen außerdem die Gruppe der triassischen Herrerasauridae, die zuvor als primitive Theropoden galten.

Moderne Einteilung der Dinosaurier nach Matthew Baron, David Norman et alii.

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