Warum lernt man in der Schule so viel sinnloses?

224 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey! ;-)

Unser Schulsystem ist nicht sinnlos, früher konnten die Menschen von solch eine Bildung nur träumen. Also kannst du auch glücklich sein, unter diesen Umständen aufzuwachsen, denn in anderen Teilen der Welt, haben die Menschen nicht so gute Möglichkeiten. Man sagt auch, dass Bildung der Grundstein zum Aufstieg ist. Was heute eher weniger der Fall. Jedenfalls denke ich mal, dass selbst noch ein Schüler bist, was eine Objektive Behandlung dieses Thema schwer macht. Du musst verstehen, dass unser Schulsystem nicht schlecht ist! Aber gut ist es im Vergleich zu anderen natürlich auch nicht. Bloß es dient dazu den Menschen ein Allgemeines Grundwissen zu vermitteln und dafür ist es gut (genug?)

Deine Frage ist sehr kritisch und die Probleme die Du ansprichst haben nicht nur mit den Schulsystem zu tun, es ist eher eine allgemeine Systemfrage.

Wir leben alle in einer Illusion, nur die wenigsten verstehen das! Du könntest evt. dazu gehören, da du schon mal nicht alles schluckst, was man dir sagt, sondern auch kritisch hinterfragst, was ich gut finde! Kritik dient ja dazu, etwas zu verbessern und unser Schulsystem ist marode! Die Punkte die du angesprochen hast, sind größtenteils Korrekt! Jeder hat seine Stärken und Interessen, die aber nicht alle gleich gefördert werden. Nur glaube ich, dass du dieses Thema etwas zu einsichtig angehst. Du bist jung und weißt noch gar nicht, wie dein Leben aussehen wirst, was du später brauchen wirst. Später. wirst du bestimmt merken, wie wichtig Bildung ist, dass haben die meisten jedenfalls gemerkt, was Du auch an den Antworten erkennen kannst.

Nur musst du für dich selbst entscheiden, wie wichtig es für dich ist! Natürlich interessiert einen nicht alles, was in der Schule gelehrt wird. Hinzu kommt, dass das System nicht gerecht ist, was einen nicht grade positiv aufbaut. Ein neues Schulsystem muss her, dass wäre doch mal was! Bloß sind die Menschen halt Gewohnheitstiere, da wäre so etwas (leider) kaum realisierbar. Eines das fördert und nicht aussortiert. Ich finde es da schon richtig, neue Anreize zu setzen, denn unserer Schulsystem wird immer schlechter, da es nicht der Zeit angepasst wird. Selbst meine Lehrer meinten, dass das Niveau der Schüler in den letzten 10 Jahren den Bach hinunter ging. Ich kann das jedenfalls nicht bestätigen aber einige andere hier vlt.

Nun wie sollte aber solch ein neues Schulsystem aussehen ? Es gibt ja viele Vorschläge, die du aber alle als Schüler sehr wahrscheinlich nicht mehr miterleben wirst, auch wenn es sich hart anhört. Du musst dich leider erstmal im System einfügen, heißt gute Noten schreiben und einen guten Abschluss erreichen. Das wäre jedenfalls meine Empfehlung, denn wer weiß was in 10 Jahren ist? Auch wenn viele meinen unserer Lage ist gut,(was ich bezweifle) wird es dafür keine Garantie geben, dass es auch so bleibt! Darum schützt Bildung auch vor einen Abstieg. (Leider kann man das auch nicht Garantieren.

Ich bin der der Ansicht, dass man nicht alles Glauben muss, frage ruhig kritisch nach und informiere dich. Folge nicht immer den Strom, denk immer selbst mit und lass dir von niemanden eine Meinung aufzwingen. Jemand der aber alles glaubt und immer JA sagt, der geht in der Masse unter und verbessert diesen Planten auch nicht, ganz im Gegenteil, er sorgt dafür das es immer mehr Leid gibt.

Also, dein Profil sagt wenig über dich aus, aber aus deiner Frage lässt sich nur her raus lesen, dass Du selbst zum kritischen Nachdenken in der Lage bist. Du kannst logisch Mitdenken. Das finde ich toll! Trotzdem heißt das nichts, bleib bei dieser Einstellung auch wenn du damit evt. zu der Minderheit gehörst!

Ich kann dir nur empfehlen, dich erstmal in diesen System durchzusetzen, Das bedeutet, lern fleißig, bekomme Gute Noten und erreiche einen guten Abschluss, damit du was hast. Hinzu kommen Menschliche Werte, die Du aber nach meiner Auffassung größtenteils besitzt. Danach kannst Du auch versuchen etwas zu verändern, denn das Fundament und die Grundlage wäre bzw. ist schon da.Ich bin mir sicher, du wirst dich für einen gute Weg entscheiden :)

Alles Gute für dich und deine Zukunft

Das Schulsystem ist zu wenig an die Moderne Zeit angepasst. Damals gab es Noch keine PCs die dir alles ausrechnen.

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@juaaa

Vielen Dank ;-)

juaaa hat Recht! Bloß der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

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@juaaa

"Das Schulsystem ist zu wenig an die Moderne Zeit angepasst. Damals gab es Noch keine PCs die dir alles ausrechnen."

Wenn jeder so denkt, gibt es bald keine Menschen mehr, die PC's bauen können. Die fallen ja schließlich nicht vom Himmel.

Oder noch viel schlimmer: du als jemand, der sich nicht dafür interessiert, wie man bestimmte Dinge berechnet, wirst hoffnungslos abhängig von den Leuten, die das können.

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@antischlau

Die Idee dahinter:

In der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. wurde in der Athener Demokratie bereits die Paideia entwickelt. Dabei handelte es sich um das Ideal einer umfassenden geistigen und körperlichen Bildung des Menschen. Es ist das, was einer als sein Wesen bestimmend aus der Jugend mitbringt. Dieser menschlichen Prägung wurde eine größere Bedeutung beigemessen als der durch die Geburt erworbenen Zugehörigkeit. Der Kerngedanke der Paideia betrifft dabei aber nicht nur den Schulunterricht für Kinder, sondern die Hinwendung des Menschen zum Denken des Maßgeblichen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Humanismus)

@juaa: ich möchte dabei auf die Lehrer verweisen (inwieweit selbst verantwortlich ist erst die 2. Frage), die ein fachlich Vorbild sein müssen, aber in vielen Dingen weniger Ahnung haben, als die Schüler.

@juaa 2: Insbesondere der Unterricht ist zu wenig angepasst! Werden dort notebooks, tablets und Porojektoren eingesetzt und wieviele Schulen stellen Online den Unterrichtsstoff und Lerneinheiten zur Verfügung? Dagegen sträuben sich noch zu viele. Zu viel Gegenwind gibt es noch von zu vielen, die die Vorteile nicht sehen und schwarz/weiß malen.

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Das was ich in der Schule lerne, ist nutzlos. Ich lerne und vergesse es. Wenn ich etwas brauche, schaue ich im Buch nach. Zu all dem kommt dazu, dass ich ungern zur Schule gehe, da ich meine Talente dort nicht einbringen kann. Das Resultat sind nur duchschnittliche Noten. Ich werde für dumm gehalten, obwohl ein IQ-Test beim Psyhologen bereits das Gegenteil bewiesen hat.

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@RVviolence

Du kannst aber nicht in jeder Situation alles in einem Buch nachschauen...

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@RVviolence

und ein IQ-Test beim Psychologen ist natürlich objektiver als Noten - gleiches Problem, quantitative Bewertung. Außerdem sind nicht alle Fragen die man hat, in nur einem Buch zu beantworten.

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@Frazpai

es ist einfach zwecklos, soviel zeug zu lernen, wobei die chance, dass es mal notwendig wird, viel zu gering ist.

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tolle antwort! DH

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@DemoXtreme

Ich muss leider sagen dass das Schulsystem keinesfalls schlecht ist. Fehlerhaft ist oftmals die Umsetzung der Schulen. Meine Schule ist z.B. sehr modern, hat wegen seiner neuen Namensgebung Unterstützung einer Firma und deshalb neue Laptops, außerdem hat sie einen Förderverein. Das "sinnlose Lernen" in der Schule ist oftmals Lehrerabhängig, in meiner Schule gibt es natürlich auch Lehrer, bei denen ich nichts lerne.

Fazit: Nicht das Schulsystem ist schlecht, sondern wie es umgesetzt wird, und bei diesem Problem müssen sich mehr Leute dafür engagieren.

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....er hat aber recht, unser schulsystem ist veraltet. was früher war,war früher....doch die welt hat sich mittlerweile gedreht. das wissen unseres schulsystem ist nicht auf dem stand wie es sein sollte. ganz zu schweigen von der der tatsache das die öffentlichen schulen nur eines im sinn haben,arbeiter und angestellte für die zukunft sicherzustellen und sich dazu dementsprechend auzubilden.

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@blackstone

Deswegen gehen ja auch viele auf Privatschulen, da diese besser und sinnvoller sind!

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unser system ist einfach veraltet... -.-

Lg dungdung

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Die Idee dahinter:

In der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. wurde in der Athener Demokratie bereits die Paideia entwickelt. Dabei handelte es sich um das Ideal einer umfassenden geistigen und körperlichen Bildung des Menschen. Es ist das, was einer als sein Wesen bestimmend aus der Jugend mitbringt. Dieser menschlichen Prägung wurde eine größere Bedeutung beigemessen als der durch die Geburt erworbenen Zugehörigkeit. Der Kerngedanke der Paideia betrifft dabei aber nicht nur den Schulunterricht für Kinder, sondern die Hinwendung des Menschen zum Denken des Maßgeblichen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Humanismus)

@juaa: ich möchte dabei auf die Lehrer verweisen (inwieweit selbst verantwortlich ist erst die 2. Frage), die ein fachlich Vorbild sein müssen, aber in vielen Dingen weniger Ahnung haben, als die Schüler.

@juaa 2: Insbesondere der Unterricht ist zu wenig angepasst! Werden dort notebooks, tablets und Porojektoren eingesetzt und wieviele Schulen stellen Online den Unterrichtsstoff und Lerneinheiten zur Verfügung? Dagegen sträuben sich noch zu viele. Zu viel Gegenwind gibt es noch von zu vielen, die die Vorteile nicht sehen und schwarz/weiß malen.

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@Mariechen1987

Wir haben in Deutschland zig Schulsysteme. Fährt man in ein anderes Bundesland, begegnet man einem anderen Schulsystem. Sowas ist nicht der neuen Zeit angepasst.

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OMG!!! Wie lanng ist dieser gelbe Kasten eigentlich !?

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Unser Schulsystem ist nicht sinnlos, früher konnten die Menschen von solch eine Bildung nur träumen.<

Glaub mir, die wären mit ihrem damaligen System zufrieden, wenn sie wüssten was wir heutzutage alles ins Hirn "gestopft" bekommen.

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Ich muss dir total recht geben, obwohl ich ein Schüler bin. Die sind so undankbar. Doch manchmal gefällt mir die Schule auch nicht, obwohl ich weiß das sie gut für mich ist

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Die Grundschule ist dafür da ein allgemeines Grundwissen zu vermitteln. Die weiterführende Schule bringt dann die ersten Jahre wieder Allgemein- und Grundwissen bei und dannach soll man nur das Lernen lernen. Das ist der Zweck, denn in der Schule soll weniger Wissen für den Beruf gesammelt werden, sondern in der Schule soll gelernt werden wie man das, was man für seinen späteren Beruf wissen muss, lernt. Das ist die einzige Aufgabe. Natürlich ist eine Nebenaufgabe auch das Sortieren der Schüler durch die Noten, um weniger Begabte nicht in anspruchsvolle Berufe gelangen zu lassen.

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Tut mir Leid wenn das etwas spät kommt, und auch etwas unpassend ist, aber mit: "Jemand der aber alles glaubt und immer JA sagt, der geht in der Masse unter und verbessert diesen Planten auch nicht, ganz im Gegenteil, er sorgt dafür das es immer mehr Leid gibt", diskriminierst du so ein bisschen die Schüchternen. Kann sein, dass ich falsch liege, aber meiner Meinung nach sind viele Schüchternen so, dass sie sich fügen. Das ist eine Art Teufelskreis. Ich versuche es mal zu erklären, wie ich das meine:

Jemand der schüchtern ist, hat es natürlich ertsmal nicht leicht Freunde zu finden. Das liegt daran, dass es für andere schwer ist eine persönlichkeit in ihm zu finden. Außerdem habe ich häufig gehört, dass viele Menschen schüchterne Personen als "abgehoben" erkennen. Somit fühlt man sich als Schüchterner doch ausgegrenzt und um dann nicht negativ aufzufallen d.h. potentielle Freunde zu "vergraulen" passt man sich erstmal an. Also versucht man sozusagen jedem zu gefallen. Aber das ist fast unmöglich und es geht wieder von vorne los. Was ich damit sagen will ist, dass ein Großteil dieser "Ja-Sager" schüchtern sein könnten und du sie somit diskriminiert hast. So frei nach dem Motto: "kennste einen kennste alle". Natürlich weiß ich, dass du es nicht so gemeint hast, aber will ich erstensmal ein bisschen auf die Position von Schüchternen aufmerksam machen will und zweitens, dass du ein bisschen besser darauf achtest was du schreibst. Kann natürlich auch sein, dass ich komplett falsch liege, aber zumindest geht es mir so. Und nochmals, tut mir Leid wenn das nicht zum Thema passt. ^^

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Habe deine Frage bei den "Gute Fragen" gefunden und würde gerne mein Statement zu abgeben :)

Ich war auf einer normalen Grundschule. Mit fürchterlichen Lehrern. Wir wurden wie Erwachsene behandelt, es wurde nichts spielerisch gemacht. Ich hatte mit sowas große Probleme, andere haben das gut geschafft. Durch die Besuche meiner Mutter in der Psychatrie hatte ich privat auch so meine Probleme. Das haben die Lehrer nie verstanden, im Zeugnis stand immer, dass mein Sozialverhalten miserabel wäre, da ich keine Regeln einhalte und andere Kinder beleidigen würde.

Ich kam auf die Hauptschule. Eine super Schule, muss ich wirklich sagen. Die Lehrer sind einfach wunderbar, es wird viel mehr auf dein persöhnliches gelegt, als nur dein Wissen. Ich habe mich dadurch sehr gut entwickelt, da ich mich von den Lehrern verstanden fühlte. Der stoff fiel mir sehr leicht, sodass ich in der zehnten meinen erweiterten bekam. Dann ging ich aufs Berufliche Gymnasium - es ist immer noch die Hölle! Die Lehrer sind einfach unmenschlich und unsympathisch, sie machen Unterricht wie Maschinen und können nicht damit umgehen, wenn mal Streit ausbricht oder einer heulend aus der Klasse läuft. Es wird immer eingetrichtert: Ihr seit was besseres, aus euch wird mal was! Oder: Das wichtigste bis zum Abitur ist für euch jetzt lernen, lernen, lernen. Nichts sollte jetzt wichtiger sein"

In Mathe komme ich gar nicht mit, da ich sowas wie Parabeln nie hatte. Bisher habe ich im Privaten auch nur mein hauptschulmathe gebraucht, ich muss also eigentlich gar nicht wissen, was die Polynomdarstellung ist, die Integralrechnung... Nur das interessiert keinen. Die Lehrer haben da auch keine Schuld, sie sagen selber, sie finden das blöd, aber es ist nun mal so.

In Arbeiten wird von dir eine Musterlösung gefordert. In der Hauptschule war es egal, hauptsache es entsprach einigermaßen der Lösung und man konnte sehen, dass sich jemand beim lösen der Aufgabe bemüht hat. Meine Lehrerin früher hat auch in der 10. noch ein Smiley für gut gelöste Aufgaben in der Arbeit daneben gemalt. Fand ich sehr gut.

Jetzt ist es so, dass sogar in Fächern wie Werte und Normen Musterlösungen gewollt sind. Sogar bei der Meinungsbildung musst du der Meinung des Lehrers sein, ansonsten : 0 Punkte.

Wenn ich manchmal in Reportagen von Privatschulen wie Waldorfschule etc. lese,. werde ich immer neidisch, dass wir Normalverdiener sind und ich sowas tolles leider nicht genießen konnte. Denn wie man weiß ist es ja auch im Schulsystem so: Wer Geld bezahlt, bekommt was Gutes. Ich werde später mein Möglichstes tun, meine Kinder auf eine gute Schule zu schicken, auch wenn sie was kostet. Eine Waldorfschule gibt´s schon für 200 Euro im Monat, dazu mit Unterstützung, wer eben weniger verdient.

Du hast Recht, das Bildungssystem ist einfach veraltet und sollte an die Persönlichkeiten der Schüler angepasst werden. Dafür fehlt leider das Geld. Fächer wie Psychologie und Gesundheit wären sinnvoller als "Informationsverarbeitung" (Heute kann jeder Word bedienen) Das Fach Sport muss ausgereifter werden, auf die Wünsche der Schüler eingehen. Sport muss Spaß machen. Schüler sollten Fächer bekommen, die sie selbst wählen können. Grundrechenarten sollten vertiefter werden; auch wenn dabei Zeit verloren geht. Das Notensystem sollte abgeschafft werden. Hausaufgaben sollten zu Freiarbeiten werden, die in Freiarbeitsstunden gemacht werden sollten. Schule nicht bis 15:00 für Fünftklässer!!! (Siehe Gesamtschule) Schulbeginn ab 9:00 wie in England. Schulsystem so wie in den USA, mit Middle School, High School etc.

Wenn Länder wie Norwegen das schaffen, können wir das auch! Damit wir vielleicht auch mal ein paar Plätze höher wären in den PISA Studien.

Die Gesamtschule macht es schon gut vor, ein paar Veränderungen und es wäre super :)

Ich habe gerade Abi gemacht, und was sagte meine Deutschlehrerin in der letzten Schulstunde? "Neunzig Prozent dessen, was ihr in den vergangenen zwölf Jahren gelernt habt, werdet ihr nie wieder brauchen." Ich frage mich, ob sie recht hat. Ich werde Parabeln auch nie wieder brauchen (hoffe ich). Und Logarithmen. Lateinische Grammatik. Neurobiologie. Anorganische Chemie. Ich finde, die Schule ist in gewisser Weise dazu da, Interesse zu wecken - woher sonst soll man wissen, ob einen Gravitation interessiert, wenn man es nicht mal kennen gelernt hat? Dafür finde ich allerdings, dass die Lehrer in dieser Zeit ihren Job größtenteils ziemlich schlecht machen. Bei vielen Lehrern habe ich das Gefühl, sie lieben ihr Fach, aber nicht die, die sie unterrichten. Ich mochte die Schule. Nicht alles, nicht mal die Hälfte, ziemlich viel habe ich gehasst, aber das Prinzip gefällt mir: Man versteht die Welt. Das ist die Theorie. Oder nicht? Mit Mathe, Religion, Erdkunde, von mir aus auch Deutsch, das alles führt dazu, dass man die Welt ein bisschen besser versteht. Natürlich braucht man es nicht. Aber es ist schön, es zu wissen. Und vielleicht ist es irgendwann wirklich mal nützlich. Leider wird dieses Ziel, das meiner Meinung nach existiert, viel zu wenig vermittelt: Es heißt immer, "ihr lernt es nciht für die Schule, ihr lernt es für euch" aber niemand sagt einem, warum man es lernen wollen soll. Ich bin der Meinung, dass daran gearbeitet werden sollte, den Schülern das schmackhaft und interessant zu machen, was sie lernen sollen. Sonst ist es ziemlich klar, warum Mathearbeiten viel schlechter ausfallen als z.B. Deutscharbeiten.

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