Mit Schulsystem (in Deutschland) zufrieden?

Das Ergebnis basiert auf 13 Abstimmungen

Ich sehe da keinen Sinn, weil 62%
Ich bin gespaltener Meinung, weil 31%
Ich habe bessere Ideen, nämlich 8%
Ich finde es super, weil 0%

9 Antworten

Ich sehe da keinen Sinn, weil

Ich finde das das deutsche Schulsystem kaputt ist

Ich sehe da keinen Sinn, weil

Es sollte nicht sein, dass jeder diesen Abschluss geschenkt bekommt... Ich kenne kaum Leute, die wirklich ernsthaft für das Abi lernen oder lernen mussten.

Das Schulsystem hängt nicht an der 'Polynomdivision'!

Allerdings ist das eine relevante LösungsTechnik in der 'höheren' (Schul)Mathematik und wer Abi machen will, sollte das mMn mal gelernt haben, auch wenn längst jeder Schüler einen GTR hat, der das in Sekunden lösen kann!

Wer zB nur YouTube Videos erstellen kann, wird weder etwas technisch anspruchsvolles herstellen können, noch ein komplexes wissenschaftliches Problem lösen können.

Klar, das verstehe ich auch, aber wenn du nun mal studieren willst musst du Abi machen und bist damit „verpflichtet“ das Zeug zu lernen…

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@Frieda193

Mein Vater hat nach der 10. Gymmi abgebrochen, da seine Eltern ihm sowieso kein Studium hätten bezahlen können (damals gabs noch kein Bafög). Er hat dann ne BeamtenAusbildung beim Land gemacht. Diese Ausbildung ist seit Jahrzehnten ein FH Studium (Dipl. Verwaltungswirt).

Man müsste nicht 'jede' höherqualifizierte Ausbildung zum 'Studium' deklarieren, nur weil die anderen Staaten keine Berufsschulen haben und fast jeder, der es überhaupt zum (Highschool) Abschluss schafft, auch zum 'CollegeStudenten' bringt, der meist auch nur auf SEK2 oder BerufsschulNiveau liegt!

Wg. PISA haben wir auf dem Papier mehr Abiturienten, Studenten und Absolventen...'Schlauer' sind die Generationen dadurch aber nicht geworden! Es bekommen einfach mehr Leute den 'Bestanden'-Stempel aufgedrückt!

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Ich bin gespaltener Meinung, weil

Man steht natürlich zwischen dem Punkt der Allgemeinbildung und der Sinnhaftigkeit. Einerseits verstehe ich, dass Kinder ein Grundwissen innerhalb vieler Themen haben sollten, dennoch kann ich es nachvollziehen, wenn Kind meinen sie bräuchten es nicht, da sie später sowieso nicht in der Richtung arbeiten möchten. Gerade bei Mathe merkt man schnell ob man ne Leidenschaft hat oder nicht. Abgesehen von der Themenwahl ist das System in vielen Fächern eh sehr schwach. Beispielsweise im Sportunterricht sollte man nicht Völkerball immer spielen, sondern ehr sich Spezialisieren auf eine Sportart, wie in Amerika. Einerseits macht es den Kindern mehr Spaß und anderseits ist die eine Sportart dann wettkampffähiger. Diese Spezialisierung sollte es auch in anderen Fächern geben, damit man schon früher bescheid weiß, was man studieren möchte.

LG Ben (Schüler an einem Berliner Gymnasium)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ich sehe da keinen Sinn, weil

Schule geht ja noch aber das man für jeden einfachen Beruf 3 Jahre lang eine Ausbildung und Prüfung absolvieren muss, finde ich etwas übertrieben. Es erschwert den Jobwechsel im laufe des Lebens ernorm.

Sehr viele Dinge aus meinen beiden Ausbildungen waren garnicht Praxisrelevant oder veraltet.

In vielen Berufen reicht auch eine gute Einarbeitung aus. Bestes Beispiel sind große Firmen die Jobs anbieten, die es nicht als Lehrberufe gibt. Man wird ca. 3 Monate eingearbeitet, bekommt noch einen Paten und dann kann man loslegen 👍.

- diese Aussage bezieht sich logischer weise nicht auf Medizinische Berufe oder Busfahrer ect.