Warum ist gerade der Mensch die intelligenteste Spezies auf den Planeten Erde?

25 Antworten

Menschen gehen aufrecht, dadurch sind die Hände befreit vom vierfüßigen Gang. Mit diesen Händen können wie Menschen viel mehr anfangen als alle anderen Spezies. Sie sind der Schlüssel zu unserer Intelligenz. Affen können mit ihren Händen wunderbar Klettern. Sie bringen es auf fertig etwas fest zu halten. Doch schon beim Werfen sind sie uns hoffnungslos unterlegen. Wenn ein alter Affe seinem Nachwuchs zeigt wie man eine Nuss auf einen Stein legt und wie man mit einem anderen Stein diese Nuss zerschlägt, ohne dass der Kern dabei zu Bruch geht, dann können die Jungtiere das nicht einfach nachmachen. Sie brauchen mehrere Jahre um diese Fähigkeit zu erlernen. Zeigt man einem Kind wie das geht, braucht es maximal drei Versuche. Dann weiß es ganz genau wie stark es zuschlagen muss.

Diese Hand Auge Koordination haben unsere Vorfahren an den Stränden Afrikas erworben. Dort haben sie Muscheln gesammelt und sich davon ernährt. Sie haben die Schalen aufgeschlagen ohne dass das Fleisch im Innern beschädigt oder gar zu einem Brei geschlagen wurde. Das kann man in einer Höhle in Südafrika nachweisen. Dort liegen so viele aufgeschlagene Muschelschalen, dass der Boden mehrer Meter hoch damit bedeckt wurde. Das Eiweiß der Muscheln ließ unser Gehirn wachsen, genau wie die ständige Übung unserer Hände. Dadurch ist unsere Intelligenz gewachsen. Nur durch die Hand Auge Koordination wurden wir zu dem was wir sind.

Auch für das Gehirn gilt: es kommt nicht nur auf die Größe an, sondern darauf, was man damit macht bzw. machen kann. Die Verknüpfungen der Nerven, die Oberfläche im Verhältnis zum Volumen wäre z.B. ein wichtiger Faktor. Und dann braucht man auch noch die Fähigkeit, die Umwelt zu verändern, um sie den Bedürfnissen anzupassen. Delfine werden nie Werkzeuge bauen und eine auf Verbrennung basierende Energiegewinnung bzw. Industrie aufbauen.

..... was vielleicht intelligenter ist, als Raubbau an der Natur zu betreiben!

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@chatley

Nee. Es wäre nur intelligenter, wenn sie die Wahl hätten und sich aus Vernunftgründen dafür entschließen würden, umweltfreundlicher zu leben.

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@PVJeltz

Das fatale daran ist aber, dass (wieder mal) der Mensch bestimmt, was überhaupt Intelligenz ist und wie sie definiert und bemessen wird.

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@chatley

Das ist nicht fatal. Es ist sonst niemand da, der das bestimmen oder auch nur diskutieren könnte. Das ist zwangsläufig so.

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@chatley

Na wer kann denn sonst etwas behaupten? Wenn Tiere so intelligent sind, sollten sie langsam mal anfangen, eine verständliche Sprache zu sprechen, wenn wir Menschen zu doof sind, die ihre zu erlernen, oder?

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@PVJeltz

Ich behaupte, ergo teile ich mit. Tiere sind auch durchaus in der Lage, etwas beurteilen und es anderen Tieren mitteilen zu können, nur auf eine andere Art und Weise.

Es gibt kein Lebewesen auf dieser Erde, welches seinen eigenen und einzigen Lebensraum bewusst so zerstört, wie der Mensch. Und dieser behauptet, das intelligenteste Lebewesen zu sein ?

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@chatley

Ja sicher. Nur weil er seinen Lebensraum zerstört, ist er nicht dumm. Immerhin hat er bereits gelernt, sich selbst recht gut zu schützen, seine Lebenserwartung drastisch zu verbessern und sogar zu lernen, wie komplex und empfindlich Ökosysteme sind. Du reduzierst die Intelligent einer Lebensform auf die Fehlleistungen einiger Individuen innerhalb eines Bruchteils der Existenzspanne der gesamten Population. Wie intelligent ist DAS?

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Delfine werden nie Werkzeuge bauen und eine auf Verbrennung basierende Energiegewinnung bzw. Industrie aufbauen

Natuerlich nicht - sie haben ja auch einen voellig anderen Lebensraum. Und ob den Lebensraum veraendern die einzige Art von Intelligenz ist?

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@Steffile

Es wäre intelligent, das eigene Leben und die eigene Art besser vor Bedrohungen zu schützen - seien es nun natürliche (inkl. Fressfeinde) oder unnatürliche wie die Eingriffe des Menschen. Bisher sehe ich da schwarz - von "Machts gut und danke für den Fisch" von D. Adams mal abgesehen.

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Eines vorweg, es ist ein total überholter Glaube, dass höherentwickelte tiere nur instinktgesteuert seien. vielmehr ist es so, dass diese nur noch wenig vom Instinkt beeinflußt sind.

Doch nun zu deiner eigentlichen Frage. der Mensch ist sicherlich das höchstentwickelte tier und zwar aus zweierlei Gründen:

  1. er entwickelte den aufrechten Gang, dadurch hatte er die Hände frei zur Benutzung von Werkzeugen, sowie. deren Schaffung
  2. er bildete im Laufe der Evolution die hochentwickeltesten Hände im Tierreich als Greifwerkzeuge, die die Werkzeugbildung und Benutzung immer mehr verbesserten und damit seinen Geist vorantrieben

Ich glaube auch, daß der Vorgang, den wir "Instinkt" nennen, bisher schlecht verstanden ist. Es gibt u.a. komplizierte Reflexe, Triebe, Seelenwissen, assoziatives Denken, emotionale Folgerungen und mehr, die Psychologie als Ganzes steckt wohl tatsächlich noch in den Kinderschuhen.

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@scatha

Vor allem stammt der Begriff Instinkt aus einer Zeit, als man Tieren rundweg jedwedes Denken absprach.

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@voayager

...und ich vermute, das ist z.T. Absicht. Wie beim Imperialismus, wo man die Ureinwohner der auszubeutenden Kolonien als Untermenschen hinstellt, ist es wohl von Vorteil, den Lebewesen, die man z.B. zu Nahrung verarbeiten oder als Arbeitshilfe gebrauchen möchte, ein Eigenbewusstsein abzuerkennen. Ebenso ist es förderlich für den Imperialismus, wenn sich jeder für ein Mitglied einer Kultur einer elitären Herrenrasse der höchstentwickelten Spezies des Universums hält. - Es dürfte leichter sein, einen Soldaten für die eigene Sache zu gewinnen, wenn er alle anderen als moralisch unterlegen oder minderwertig einstuft.
Leider sind Weltbilder oft politisch motiviert.

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Die Größe des Gehirns hat nicht unbedingt etwas mit der Intelligenz zu tun. Papageien und Krähen haben winzige Gehirne und sind trotzdem recht intelligent.

Das Problem intelligenter Tiere wie Delfine, Elefanten oder Papageien ist, dass sie keine Möglichkeit haben, ihre Intelligenz zu nutzen. Vögel haben nur einen Schnabel und einen Fuß, um Gegenstände zu greifen, halten und bewegen, Elefanten haben nur einen Rüssel und Delfine nicht einmal den.

Da der Mensch seine Intelligenz praktisch nutzen kann und dies für ihn von Vorteil war, ging der Trend zu höherer Intelligenz. Die Instinkte sind nach wie vor vorhanden und bestimmen immer noch einen Teil unseres Verhaltens.

Was ist mit dem Biber ? Der Biber ist das einzige Tier, das die Umwelt--wie der Mensch auch--aktiv verändern kann. Der Biber fällt nicht nur Bäume, er legt seine Biberburg an, sorgt durch Aufstauen von Wasser für Bedingungen, in denen er gut jagen kann. Und das alles ohne Hände ! Der Mensch ist allein durch seine Sprache schon etwas ganz besonderes. Das hat schon der Linguist Chomsky festgestellt: Er hat einen Sprachinstinkt.

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@Maya36

Der Biber hat Hände, damit kann er greifen. Besonders helle sind Biber aber nicht.

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Die Größe des Gehirns hat nichts mit Intelligenz zu tun. Tiere leben in einem natürlichen Umfeld und müssen dort überleben. Wenn dir in freier Wildbahn ein hungriges Löwenrudel begegnet, musst du so eine Situation überleben und da ist Hochintelligenz oft im Weg.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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