Warum ist gerade der Mensch die intelligenteste Spezies auf den Planeten Erde?

26 Antworten

Die Größe des Gehirns hat nicht unbedingt etwas mit der Intelligenz zu tun. Papageien und Krähen haben winzige Gehirne und sind trotzdem recht intelligent.

Das Problem intelligenter Tiere wie Delfine, Elefanten oder Papageien ist, dass sie keine Möglichkeit haben, ihre Intelligenz zu nutzen. Vögel haben nur einen Schnabel und einen Fuß, um Gegenstände zu greifen, halten und bewegen, Elefanten haben nur einen Rüssel und Delfine nicht einmal den.

Da der Mensch seine Intelligenz praktisch nutzen kann und dies für ihn von Vorteil war, ging der Trend zu höherer Intelligenz. Die Instinkte sind nach wie vor vorhanden und bestimmen immer noch einen Teil unseres Verhaltens.

Was ist mit dem Biber ? Der Biber ist das einzige Tier, das die Umwelt--wie der Mensch auch--aktiv verändern kann. Der Biber fällt nicht nur Bäume, er legt seine Biberburg an, sorgt durch Aufstauen von Wasser für Bedingungen, in denen er gut jagen kann. Und das alles ohne Hände ! Der Mensch ist allein durch seine Sprache schon etwas ganz besonderes. Das hat schon der Linguist Chomsky festgestellt: Er hat einen Sprachinstinkt.

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@Maya36

Der Biber hat Hände, damit kann er greifen. Besonders helle sind Biber aber nicht.

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Die Größe des Hirns ist nicht entscheidend wer intelligenter ist. Schmetterlinge haben z.B ein Stecknadel großes Gehirn, und trotzdem können manche Arten Meilenweit über die Ozeane der Welt fliegen...Und zu ihrem Zielort zu gelangen.

Ich würde den Menschen nicht gerade Intelligent nennen (zumindest nicht jetzt). Aber was der Unterschied ist, ein Mensch kann im Gegensatz zum Tier, sich dumm verhalten oder er kann eben Intelligenz entwickeln.Zudem kann ein Menschen charakterliche Eigenschaften entwickeln wie: Liebe, Demut (niedriggesinnt sein), Glaube, Freundlichkeit, Milde, Selbstbeherrschung etc. Ein Tier kann das nicht.

Nur leben Tiere mit der Natur, und achten darauf aber nur weil es ihr Instinkt (eingegebene Intelligenz) so sagt...Ein Mensch kann daher entscheiden was er SELBST werden möchte...

Ich glaube übrigens auch nicht daran das sich gewisse Tiere wie auch wir uns entwickelt haben...Zumal es dafür zu viele Beweislücken gibt, wo man hundertprozentig sagen könnte das war so und so....
Man hat Indizien gefunden, die fallen eben sehr mickrig auf wenn man bedenkt wie viele Puzzleteile nicht in diese sogenannte Evolutionstheorie passen.
Das sind ungefähr 5-10% die in der ET reinpassen, die anderen Puzzleteile beachtet man gar nicht. Warum auch??

Man hat Indizien gefunden, die fallen eben sehr mickrig auf wenn man bedenkt wie viele Puzzleteile nicht in diese sogenannte Evolutionstheorie passen.
Das sind ungefähr 5-10% die in der ET reinpassen, die anderen Puzzleteile beachtet man gar nicht. Warum auch??

Kannst du das mit Fakten untermauern, oder konkrete Beispiele nennen, welche Funde du damit meinst? Welche "Puzzleteile" werden denn ignoriert und wie wäre die "korrekte" Einordnung?

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  1. Die Fähigkeit von Schmetterlingen, über Ozeane zu fliegen um einen Zielort zu erreichen, ist in keiner Weise ein Anzeichen von Intelligenz. Man kann porblemlos einen Roboter bauen, der diese Aufgabe perfekt ausführt, ohne dass dieser auch nur den Anflug von Intelligenz hat. Er befolgt lediglich seine hart-gekabelte Programmierung.
  2. Viele Affenarten können ebenfalls Charaktereigenschaften und Emotionen entwickeln, also Liebe, Demut, Freundlichkeit etc.. Also ja, Tiere können das ebenso, zumal Menschen per Definition sowieso auch Tiere sind.
  3. Natürlich kannst du glauben, was du möchtest, aber Evolutionstheorie ist und bleibt eine der am genauesten erforschten, belegten und bestätigten wissenschaftlichen Theorien der Welt. Wir haben mehr Grund Evolution durch natürliche Selektion für korrekt zu halten, als Grund die Theorie der Schwerkraft zu glauben, und die bezweifelst du ja, vermute ich mal, auch nicht.

Hoffe, das hat dich nicht verstimmt, denn das war nicht meine Absicht.

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@LobsterPerson
  1. Na klar ist das gerade nicht Intelligent, aber man muss sich mal fragen warum wissen Schmetterlinge das sie dahin fliegen müssen?? Von wem haben sie das einprogrammiert bekommen. Ein Roboter wäre wiederum genauso schlau (intelligent) wie der, der ihn entwurfen hat. Man sagt aber das der Schmetterling das schon wohl immer wusste, und das soll alles Zufall sein...
  2. Das mag sein, trotzdem sind Tiere nicht das selbe wie wir. Wir können Glauben, was Tiere nicht können. Genauso wie Tiere gerade nicht sowas wie Dankbarkeit kennen, oder auch schwach benachteiligte zu helfen, ihnen quasi Liebe erweisen....Ein Tier ist ein Tier und ein Mensch ist KEIN Tier, aber wenn du gerne mit den Affen verwandt sein willst dann bitte (den so wundert mich gar nichts mehr, warum sich die meisten Menschen wie Tiere benehmen z.B Löwe gegen Schaff)
  3. Dazu kann ich nur sagen das dies nicht stimmt, na klar will ,an das gerne sagen. Stattdessen werden wichtige Dinge einfach ignoiriert, weil sie nicht in ihr Konzept passen. Den z.B das Fossilzeugnis weißt erhebliche Lügen auf !! Genauso ist es mit der natürlichen Selektion, den diese gibt es nicht. Wurde sogar mal von einem namenhaften Wissenschaftler in ca. 1940 Jahren untersucht... Mit der Schwerkraft ist das so, kein Wissenschaftler der Welt würde sagen "Ach quatsch es gibt keine Schwerkraft". Mit der ET ist es aber so, das einige Wissenschaftler nicht hinter der ET stehen. Müssten nicht ausnahmslos ALLE Wissenschaftler an die ET GLAUBEN, wenn sie so wahr ist wie die Schwerkraft??
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@Sveniboy1990

1.Wieso gehst du denn automatisch davon aus, dass es Schmetterlingen einprogramiert wurde? Wenn alle Schmetterlinge heute anfangen würden, einem zufälligen, aber pro Schmetterling festen Muster der Navigation zu folgen, und dieses an die nächste Generation (zumindest mit relativ hoher Genauigkeit) weiterzugeben, dann wären in der nächsten Generattion von Schmetterlingen zwangsläufig nur noch diejenigen, die korrekt naviggiert haben. Alle anderen hätten es ja nicht über die ozeane geschafft...

2.Wir sind PER DEFINITION Tiere:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tier

Die Unterscheidung zwischen Mensch und Tier wird in der Regel nur deswegen heute überhaupt noch gemacht, weil a) der Mensch sich historisch für besser als Tiere gehalten hat und es z.T. heute noch tut, und b) weil gewisse Leute die biologische Tatsache nicht anerkennen können/wollen, und sich daher nicht angesprochen fühlen.

3.Die Tatsache, das kein Wissenschaftlicher der Welt sagen würde, Schwerkraft gäbe es nicht (obwohl es tatsächlich vereinzelte solcher Leute gibt) und es solche Wissenschaftler im Bezug auf ET gibt, ändert nichts an der Menge an Daten bzw. Fakten, welche die ET unterstützen und belegen. Und diese Menge ist, unabhängig von allen Wissenschaftlern, deutlich größer, umfangreicher und besser verstanden als die Fakten bezüglich Schwerkraft. Und es ist keineswegs verwunderlich, dass mehr Wissenschaftler ET ablehnen als Schwerkraft, gemessen daran dass es meines Wissens nach keine relevante Religion oder Glaubensrichtung gibt, welche sich explizit gegen Schwerkraft ausspricht (nun, genau genommen die Bibel, aber halten wir's kurz), so dass überhaupt kein Interessenkonflikt entsteht. Dein Punkt mit dem Fossilzeugnis ist mir etwas wage, und dass natürliche Selektion nicht existiert ist nichtmal ein Punkt, bloß eine unbelegte Behauptung, daher kann ich dazu nicht viel sagen, ausser: Franc Collins, der Leiter des Human Genom Projekts, hat ausgesagt, dass sich, selbst wenn wir durch das Fossilzeugnis noch irgendwelche Zweifel an gemeinsamer Abstammung aller Tiere (Menschen inbegriffen) hätten - was wir nicht haben - dann wären die Beweise durch reine DNA-Analyse bereits eindeutig genug, um diese Tatsache zu Belegen. Und, wie ich hinzufügen möchte, Franc Collins ist einer der sehr, SEHR wenigen Wissenschaftler in diesem Bereich, der tatsächlich an die Existenz Gottes glaubt (über 90% aller Evolutionsbiologen sind Atheisten).

Du hast es selbst gesagt: "Wir können glauben, was Tiere nicht können", und die Bezeichnungen mal ausser acht gelassen, ist dies ein wichtiger Punkt: Ein Schmetterling kann nicht GLAUBEN : "Wenn ich auf diese Art und Weise fliege, kann ich diesen Ozean überqueren", er verhält sich auf Reiz-Reaktionsbasis mit seiner Umweld und seinem eigenen Körper. Dadurch kann er sich auch nicht irren. Oh, er kann natürlich falsch fliegen und nie ankommen, doch das war kein Irrglaube, sondern Ursache und Wirkung

Menschen allerdings KÖNNEN glauben:"Ich habe nie eine Maus eine Nicht-Maus gebären sehen, daher galube ich, Tiere können sich nicht in andere Tiere entwickeln" Wir können das glauben - und uns irren. Für sowas haben wir die Methode der Wissenschaft entwickelt. Um die Wahrheit zu finden, ohne dass uns unsere Menschlichkeit fehlleitet.

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Menschen gehen aufrecht, dadurch sind die Hände befreit vom vierfüßigen Gang. Mit diesen Händen können wie Menschen viel mehr anfangen als alle anderen Spezies. Sie sind der Schlüssel zu unserer Intelligenz. Affen können mit ihren Händen wunderbar Klettern. Sie bringen es auf fertig etwas fest zu halten. Doch schon beim Werfen sind sie uns hoffnungslos unterlegen. Wenn ein alter Affe seinem Nachwuchs zeigt wie man eine Nuss auf einen Stein legt und wie man mit einem anderen Stein diese Nuss zerschlägt, ohne dass der Kern dabei zu Bruch geht, dann können die Jungtiere das nicht einfach nachmachen. Sie brauchen mehrere Jahre um diese Fähigkeit zu erlernen. Zeigt man einem Kind wie das geht, braucht es maximal drei Versuche. Dann weiß es ganz genau wie stark es zuschlagen muss.

Diese Hand Auge Koordination haben unsere Vorfahren an den Stränden Afrikas erworben. Dort haben sie Muscheln gesammelt und sich davon ernährt. Sie haben die Schalen aufgeschlagen ohne dass das Fleisch im Innern beschädigt oder gar zu einem Brei geschlagen wurde. Das kann man in einer Höhle in Südafrika nachweisen. Dort liegen so viele aufgeschlagene Muschelschalen, dass der Boden mehrer Meter hoch damit bedeckt wurde. Das Eiweiß der Muscheln ließ unser Gehirn wachsen, genau wie die ständige Übung unserer Hände. Dadurch ist unsere Intelligenz gewachsen. Nur durch die Hand Auge Koordination wurden wir zu dem was wir sind.

Wie willst du wissen, ob das nicht nur Einbildung ist?

Vlt hält sich ja jede Art selber für die intelligenteste.

Es gibt ganz verschiedene Arten von Intelligenz.

Manche davon dienen dem Überleben, andere der Lebensqualität.

Die meisten Tierarten schaffen es sogar, trotz des Menschen zu überleben.

Und die meisten Tierarten sind wesentlich zufriedener als die Menschen.

Wer ist also der Intelligentere?

"Warum ist gerade der Mensch die intelligenteste Spezies auf den Planeten Erde?"

Die Frage macht keinen Sinn:

  1. Den Begriff "Mensch" haben wir uns selber gegeben.
  2. Wenn wir es nicht wären, wäre es eine andere Spezie, die die Spitze der Intelligenz bildet. Und diese Spezie müsste noch nicht einmal soweit intelligent sein, dass sie Fragen über sich stellt.

Die Frage ist eher, warum Intelligenz überhaupt wichtig ist. Und das lässt sich einfach beantworten: Intelligenz ist ein evolutionärer Vorteil. Es sichert physisch schwächeren Spezies das überleben. Insbesondere wenn es darum geht, sich seiner Umgebung anpassen zu können ist Intelligenz wichtig.

Intelligenz hat also seinen Anteil an der Überlebensfähigkeit von Spezien. Vor allem die Flexibilität von Intelligenz ist hervorzuheben. Denn Flexibilität im Denken bedeutet, dass der zentrale Punkt der evolutionären Regel adressiert wird: Die Spezie überlebt, die sich am besten anpassen kann. (Survival of the fittest)

Die Frage ist eher, warum Intelligenz überhaupt wichtig ist. Und das lässt sich einfach beantworten: Intelligenz ist ein evolutionärer Vorteil. Die Qualle ist mit das älteste Lebewesen, es hat sich nicht verändert--und es hat kein Gehirn !!

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@Maya36

Nur weil Intelligenz ein evolutionärer Vorteil sein kann, heißt das nicht, dass der evolutionsdruck zwangsläufig auch dafür selektiert. Intelligenz ist auch extrem teuer, aus evolutionärer Sicht gesehen (Viele Neuronen müssen gebildet, betrieben und ernährt werden), daher wäre intelligenz für eine Qualle nicht unbedingt vorteilhaft. Es ist für die Qualle deutlich effizienter, keine Energie ins Denken zu investieren, und statdessen einfach Nervgetrieben auf Reiz-Reaktionsbasis durch's Wasser zu dümpeln. Für Menschenaffen wie uns ist dies nicht der Fall, daher ist es trotz der enorm hohen Kosten, ein Gehirn wie wir es haben zu haben, trotzdem die überlegene Strategie. Evolution hat kein Ziel oder vorgeschrieben Pfad, wenn eine etwas andere Version eines Organismus besser an die Umstände angepasst ist setzt sie sich durch, sonst halt nicht. Etwas schlauere Quallen erhöht denn evolutionären Erfolg von Quallen nicht, etwas schlauere Menschenaffen schon.

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