+Mauerbau 1961 in DE

+1962-65 2. Vatikanum in IT

+1968er-Generation

+1986 Tschernobyl in Ukraine

+Mauerfall 1989 in DE

+1989 Ende der Apartheid in Südafrika

+1994 Völkermord in Ruanda

+seit 1999 Scharia-Konflikt in Nigeria

+11.09.2001 WTC in USA

+2005 Benedikt XVI. Papst in IT

+2009 Fukushima in Japan

+2012 Tsunami in Asien

+2013 Franziskus Papst in IT

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Wer nur zu 50% Mensch ist, dem würde an seinem Menschsein etwas fehlen.

Maria war ja auch nicht 50% schwanger.

Man kann z.B. auch gleichzeitig 100% der Sohn von seiner Mutter sein und 100% der Vater seines eigenen Sohnes.

Oder man kann z.B. 100% Mann sein und 100% Chinese.

Oder ein Ball kann 100% blau sein und 100% aus Kunstleder und dazu noch 100% rund.

Bei Jesus haben sich Gottheit und Menschheit nicht gegenseitig ausgeschlossen.

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Menschenrechte sind antidemokratisch

...sollten sie zumindest sein.

Es gibt einfach Dinge, über die Menschen nicht zu verhandeln haben.

In Mathe gibt es ja auch Axiome. Die kann man nicht beweisen. Aber man braucht sie, um überhaupt weiterzukommen.

Wenn Menschenrechte eine Frage der Demokratie wären, hätte man sie nicht von Natur aus. Dann kann man Pech haben, in einem ungünstigen Land geboren zu sein, und dann fehlt auf einmal ein wichtiges Menschenrecht.

Und deine beiden Beispiele passen nicht. Religionsfreiheit gilt als Menschenrecht. Aber die Entscheidung, welche Religionen der Staat anerkennt und welche nicht, ist eine andere Sache.

Flüchtlinge haben genauso ein Recht wie du auf Leben, auf Sicherheit, auf dieselben Menschenrechte wie du. Nur weil du das Glück hast, in einem sicheren Land geboren worden zu sein, und andere das Pech haben, in einem ungünstigen Land geboren worden zu sein, hast du nicht das Recht, andere Menschen vom Glück auszuschließen.

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Ich denke, Besessenheit ist selten

Die Kirche lehrt, dass man erst sämtliche andere Erklärungs- und Heilungsmöglichkeiten ausschöpfen soll. Erst, wenn nichts anderes schlüssig ist und es sich aufdrängt, dass es um Besessenheit geht, kann sich ein Exorzist um die Person kümmern. Das geht heutzutage aber nur unter strengen Auflagen und Kontrollen.

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Christen glauben an Christus, nicht an die Bibel

Die Bibel ist nicht vom Himmel gefallen.

Das Christentum ist - im Gegensatz zum Islam - keine Buchreligion.

Was in der Bibel steht, kann zum Wort Gottes werden.

Alles, was man aufschreibt, wird automatisch konserviert und damit tot.

Für die Christen ist die viva vox evangelii wichtig, also die lebendige Stimme des Evangeliums.

Das Evangelium muss immer wieder neu in eine konkrete neue Situation gesprochen werden, damit es lebendig bleibt.

Daher macht das sola-scriptura-Prinzip des Herrn Dr. Martin Luther auch nicht viel Sinn. Zumal die ganze Bibel kein Wort über die Pflicht zum sola-scriptura-Prinzip sagt. Es ist noch nicht mal diese Idee darin. Erst im 16. Jh. kam ein Theologe darauf, und nun glaubt die Hälfte der Christen, dass das sola-scriptura-Prinzip absolut genommen werden muss.

Wenn man sich mit der Entstehung der Bibel beschäftigt, erfährt man jedoch, dass die Bibel schon immer im Werden war: erst mündlich tradiert, dann Einzelnes aufgeschrieben, danach handschriftlich kopiert und in den Gemeinden herumgegeben, schließlich Favoriten-Listen von verschiedenen Kirchenvätern, welche Schriftrollen wichtig seien für die ganze Kirche, später die Zusammenstellung eines fixen Kanons, der allerdings bis heute nicht einheitlich in der ganzen Kirche ist. Und währenddessen immer die aktuell lebenden Gläubigen, welche die Schrift für ihre eigene Zeit auslegten und viele Gedanken und Offenbarungen weiterdachten und vertieften.

Wer ist denn darauf gekommen, dass Gott früher SPRACH, aber ab dem 5. Jh. dann auf einmal geschwiegen hätte?

Die Bibel ist ein Glaubenszeugnis. Das Zeugnis kann für die Leser und Hörer glaubwürdig sein. Aber der Glaube selber hat nur GOTT zum Inhalt. Von einem Buch erwarten Christen kein Heil. Daher im Credo: "Ich glaube an Gott, den Vater ... und an Jesus Christus...und an den Heiligen Geist."

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Vor der unvergebbaren Sünde braucht man keine Angst haben. Wer die unvergebbare Sünde begeht, der hat keine Angst mehr vor einer Sünde. Der interessiert sich nämlich gar nicht mehr für Gott oder das Evangelium oder was eine Sünde ist. Solange es dich noch interessiert, was eine Sünde ist, und solange du noch überlegst, ob du diese schlimme Sünde vielleicht begangen hast, kannst du sicher sein: Du hast diese Sünde nicht begangen und wirst sie in diesem Zustand auch nicht begehen.

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Natürlich darf man. Viele Volkslieder und Kinderlieder sind z.B. in einem christlichen Land entstanden. Christen haben die immer wieder und gern gesungen. Manchmal ist nur in der letzten Strophe was mit Tod oder Gott drin. Das zeigt, dass Christen damit gar kein Problem haben.

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Es gibt mehrere Strafen:

+ die nach der Erbsünde

+ die im Leben

+ die nach dem Tod.

Durch die Erbsünde hat der Mensch vieles verloren: das ewige Leben auf der Erde, die volle geistige und seelische Kraft, Willenskraft z.B. Es ist offensichtlich dass wir unter dieser Strafe alle leiden. Die Strafe ist zwar durch Jesus getilgt, aber diese Folgen bleiben.

Dann die Strafen im Leben. Das ergibt sich schon aus dem eigenen Lebensstil. Wenn man zu viel isst, bekommt man Bauchschmerzen, auf Dauer irgendwelche Krankheiten. Wenn man zu schnell Auto fährt, muss man evtl. mit den Unfallfolgen leben.

Und nach dem Tod hängt es ab von unserer Reue. Vergebung kann man nur bekommen, wenn man seine bösen Taten bereut. Würde ja keinen Sinn machen, wenn einfach automatisch alles ausgelöscht sein würde. Jesus hat uns die Vergebung ermöglicht, aber wir müssen sie erst aktiv annehmen, damit sie wirksam wird.

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Wunderbarer Traum. Bewahr dir die Erinnerung daran und lass ihn dir von niemandem kaputtreden. Mit manchen Träumen muss man vorsichtig sein, dass andere nicht drauf herumtrampeln.

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"Gott/Jesus ist bei mir und schützt mich"

Wenn man sowas sagt, dann hört sich das erstmal trostreich an.

Das kann einem helfen, damit man sich nicht allein fühlt.

Aber dann ist die Frage, was denn "schützen" ist.

Dass gar nicht jeder immer geschützt wird, sieht man ja daran, dass es genug Unfälle und Katastrophen und Krankheiten und Verbrechen gibt.

Andererseits sieht man aber nicht, wieviele Unfälle und Verbrechen verhindert wurden.

Und das Schützen, das Gott macht, ist auch ein anderes Schützen als Menschen vornehmen. Menschen können uns äußerlich schützen, damit uns kein Unfall passiert. Aber Gott kann uns auch innerlich schützen. Zum Beispiel, dass man seelisch damit klarkommt, wenn schon was Schlimmes passiert ist. Und dass man deswegen nicht zusammenbricht oder ausrastet.

"Wie sollen sie an tausenden Orten gleichzeitig sein"

Gott ist in Seiner Schöpfung nicht enthalten. Gott hat sich selber keinen Körper gegeben. Wenn er einen Körper hätte, könnte er nur an dem einen Ort zugleich sein. Gott ist Geist. Und du kannst ja auch zugleich in der Schule sitzen und geistig mit deinen Gedanken beim Fußballspiel und bei deiner Freundin zugleich sein. Und wenn Gott kein winziges menschliches Gehirn hat und zudem noch außerhalb von Raum und Zeit ist, ist er ja ganz unabhängig von solchen Begrenzungen.

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"Warum habe ich den Gefühl dass Jesus es in dem Sinne meint. "

Vielleicht waren deine Eltern so. Sie haben dir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Und du musstest nur sagen, was du willst, dann haben sie dir alles gekauft. Die Frage ist aber, ob das so gut von den Eltern ist. Wenn das Kind etwas Gefährliches machen will, ist es doch besser, wenn die Eltern nein sagen. Wenn das Kind gemein zu anderen Kindern ist, ist es auch besser, wenn die Eltern eingreifen. Wenn das Kind nicht lernen will, ist es ebenfalls besser, wenn die Eltern nicht so schnell nachgeben.

Genauso ist es Gott gegenüber. Wir sollen unsere Bitten sagen, aber in demselben Geist, wie Jesus selber Gott gebeten hat. Jesus hat sein Gebet beendet mit den Worten: "Nicht mein Wille geschehe, sondern dein Wille." Gott ist nicht unser Diener, sondern Gott weiß, was wirklich für uns hilfreich ist.

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Es sind noch alle Verse der Bibel erhalten. Es gibt den Konsenstext der hebräischen und griechischen Urschriften. Dazu gibt es Interlinearübersetzungen für diejenigen, welche mit griechisch und hebräisch noch nichts anfangen können. Kein Vers wurde rausgelassen. Unsicher überlieferte Verse findet man wenigstens unter dem Text in den Anmerkungen.

https://www.bibelentdeckungen.de/texte-aus-der-zeit-jesu/die-bibel-urtext-und-uebersetzungen/

Es gibt eine ganze Reihe apokrypher Schriften, dazu gehört auch das Testament Salomos, die niemals in die Bibel aufgenommen wurden. Die kann man gesammelt z.B. bei Schneemelcher lesen:

https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/neutestamentliche-apokryphen-in-deutscher/autor/schneemelcher/

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Ja, ich habe die Bibel gelesen (als gläubiger Christ)

Nicht nur einmal. Die Bibel hat man nie ausgelesen. Jeden Tag kann man was Neues darin entdecken.

Manchmal höre ich die Bibel als Audiobook.

Manchmal lese ich die Urtexte in hebräisch und griechisch.

Oft lese ich, v.a. im Gottesdienst und im Stundengebet die lateinischen Bibeltexte.

Dann habe ich verschiedene fremdsprachige Bibeln gelesen. Hilft sogar zum Sprachenlernen.

Und schließlich habe ich mich noch für diverse deutschsprachige Übersetzungen interessiert.

Damit ich nicht so schnell aller wieder vergesse, habe ich viele Verse in meiner Bibel bunt markiert und kenne auch viele bekannte Texte davon auswendig.

Ich liebe die Bibel einfach sehr, am meisten die Evangelien.

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Für dies Verhalten gibt es neben Doppelmoral einen weiteren Fachbegriff:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kasuistik

Gemäß Duden ist Kasuistik ein bildungssprachlicher Begriff für Haarspalterei, spitzfindige Argumentation oder Wortverdreherei.

Man will gleichzeitig den guten Namen "Muslim" behalten,

hält sich dafür an die wichtigsten Regeln

und lebt darüber hinaus dann doch so, wie es einem SELBER passt.

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weil ...

...ein weiterer Anlass, um im Mittelpunkt des Tages zu stehen und Aufmerksamkeit zu erhalten

...eine Feier zu machen,

...Glückwünsche und Geschenke zu bekommen.

...daher haben auch viele Leute einen Zweit- oder Doppelnamen, denn das bedeutet:

++ noch mal einen Namenstag mehr.

++ ein weiterer Anlass, um im Mittelpunkt des Tages zu stehen und Aufmerksamkeit zu erhalten

++ eine Feier zu machen,

++ Glückwünsche und Geschenke zu bekommen.

In manchen Ländern sind Namenstage wichtiger, in anderen Geburtstage.

Bei Katholiken, Orthodoxen und Altorientalen sind die Namenstage wichtiger als bei den Protestanten.

Zu Heiligen kann man innerlich eine Beziehung aufbauen so wie man es zu Engeln oder zum dreifaltigen Gott tun kann.

Wenn es Heilige sind, deren Biographie etwas mehr bekannt ist, kann man schauen, ob man darin etwas findet, was einen anspricht.

Wenn man seinen Namenstag kennt, kann man an dem Tag in den Gottesdienst gehen. Es wird dann oft kurz etwas über diesen Heiligen erzählt. Und in den Gebeten taucht der Heilige dann auch speziell auf.

Wenn man seinen Namenstag noch nicht weiß, kann man sich hier einen aussuchen - und natürlich alle Verwandte, Freunde und Bekannte zwecks Geschenken möglichst schnell darüber in Kenntnis setzen:

https://www.heiligenlexikon.de/

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Zur Kirche darf jeder gehen. Gottesdienste sind grundsätzlich öffentlich.

Und deine sexuelle Neigung interessiert dort keinen.

Was interessiert, sind die Taten. Die Taten sollten mit dem eigenen Glauben zusammenpassen. Wär etwas komisch, wenn man samstagabends was anderes für richtig hält als sonntagmorgens in der Kirche.

Niemand in der Kirche ist perfekt. Alle Menschen sind und bleiben Sünder. Aber Christen bemühen sich darum, die christlichen Gebote zu halten.

Wenn man aktiv in der LGBTQ ist, bringt man damit ja zum Ausdruck, dass man deren Moralvorstellungen teilt. Irgendwie sollte man sich dann schon entscheiden, was man tatsächlich für das Richtige hält.

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Nein, gibt es nicht.

Christen haben im Lauf der Kirchengeschichte einige Glaubensbekenntnisse formuliert. Diese gehören konstitutiv zum Christsein. Darin ist z.B. das Bekenntnis zum trinitarischen Gott enhalten.

Wer dieses Bekenntnis nicht mitsprechen kann, ist demzufolge kein Christ.

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Man sollte nicht über andere Menschen urteilen.

Es ist vermutlich sehr schwierig, wenn man damit klarkommen muss, dass alles irgendwie nicht zusammenpasst und ständig im Fluss ist.

Früher war die ganze Großfamilie aus der selben Gegend. Sie hatten dieselbe Kultur, dieselbe Religion, ähnliche Berufe und Lebenseinstellungen. Was Heimat und Zugehörigkeit betraf, war es eindeutig.

Heute haben die 4 Großeltern teilweise schon vier verschiedene Nationalitäten. Das bringt dann oft auch verschiedene Religionen mit sich. Die Eltern haben ein paar Mal das Land gewechselt. Man selber hat einen Geburtsort, einen anderen Aufwachsort, und dann vlt. noch einen dritten aktuellen Ort.

Da ergibt sich die Frage, wovon hängt es ab, mit wem oder was ich mich identifiziere? Was von dem Ganzen trägt irgendeine Beständigkeit in sich? Letztlich kommt man dann darauf, dass nur die Familie dasjenige ist, was konstant zu einem gehört und wo man normal lebenslang Kontakt hat. Von daher finde ich es gut nachvollziehbar, wenn sich ein Migrant mit dem identifiziert, was ihn mit seiner Familie und Vorfahren verbindet.

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Jesus Christus erzählt viele Gleichnisse über den Himmel. Einfach mal im Evangelium nachlesen:

Mt 8,11 Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;

Mt 11,11 Wahrlich, ich sage euch: Unter allen, die von einer Frau geboren sind, ist keiner aufgetreten, der größer ist als Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer als er.

Mt 13,24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.

Mt 13,31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte;

Mt 13,33 Ein anderes Gleichnis sagte er ihnen: Das Himmelreich gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Scheffel Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war.

Mt 13,44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft den Acker.

Mt 13,45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte,

Mt 13,47 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und Fische aller Art fing.

Mt 18,23 Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.

Mt 19,14 Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.

Mt 20,1 Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter anzuwerben für seinen Weinberg.

Mt 22,2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.

Mt 25,1 Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen.

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