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Man sagt ja landläufig, daß das letzte Hemd keine Taschen hat...vielleicht wird einem das irgendwie bewusst, wenn es dem Ende zugeht, daß man so diese Welt verlässt, wie man sie betreten hat - nackt! Der Mensch hat eine Seele - und wenn die Hülle nicht mehr funktioniert, dann stirbt man eben irgendwann.

In dem Moment oder dem Zeitabschnitt zwischen Leben und Sterben macht man sich oftmals viele Gedanken und fragt sich sicherlich auch, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und Gott existiert? Dann kann man eben nicht mehr so unbeirrt sagen, daß einen das nicht interessiert oder man sich später einmal darüber Gedanken macht.

Wenn man spürt, daß der Tod sich nicht aufhalten lässt,  dann geht es eben ans Eingemachte und Fragen werden aktuell, die man sein Leben lang verdrängt, ignoriert oder belächelt hat. Der Mensch hat die Ewigkeit sozusagen in sich, und im Grunde weiß er auch, daß das Leben mit dem Tod nicht endet. Aber wer in seinen unvergebenen Sünden stirbt, der muss sich vor Gott selbst dafür verantworten - ohne Fürsprecher, ohne Erlöser.

Und das kann nicht funktionieren, weil die Erlösung und Vergebung der Sünden nichts ist, über das man verhandeln kann. Es ist Gnade! Und Zugang zu dieser Gnade, die es nur in Jesus Christus gibt und dem Evangelium (Johannes 3,16 und 14,6), ist der aufrichtige Glaube! Wer die Chance hat vor seinem Tod sich Gottes Sohn zu nähern und um Vergebung zu bitten, der sollte das auch unbedingt tun. Viele haben diese Chance vielleicht nicht (Unfall, Herzinfarkt etc.). Gott redet mit uns  (u.a. in der Bibel) - wir sollten zuhören! Gott existiert!

Danke, das Du dieses Mal eine Quelle angeben kannst wo die Idee herkommt.

Du verstehst, daß ich eine in einer Talkshow erzählte Geschichte an die sich ein Entertainer erinnert, was er vor Jahren mal von einem Urologen erzählt bekommen hat für nicht ganz so glaubwürdig halte wie direkte Berichte von Palliativstationen?

Wo wir bei Anekdoten sind: Meine Frau sagt, daß sei nicht so, sie hätte in ihren Jahren die sie auf so einer Station gearbeitet hat noch keinen erlebt, der plötzlich angefangen hat zu beten.

Hier findest Du mal eine Wissenschaftliche Studie dazu, die scheint das zu bestätigen:

http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167212449361

Deren Schlußfolgerung: Bei Gläubigen steigert eine Erinnerung an den Tod den Glauben, bei Agnostikern manch mal, bei Atheisten nicht.

Die Frage warum es so ist stellt sich also nicht, denn es ist nicht so.

Bereuen das echt so viele Atheisten? Nun ja vielleicht aus Furcht davor, dass bald alles für sie zu Ende sein könnte oder schlimmer noch, dass sie irgendwo doch eine eventuelle Form der Hölle fürchten?

Ich kenne nicht viele Atheisten und habe noch weit, weit weniger Atheisten erlebt, die dem Tode nahe waren.

Ist das eigennützige verschmelzen von Samnezelle und Eizelle ein pfuschen in Gottes Handwerk und damit nicht moralisch vertretbar?

Frage steh oben.

Es gibt ja schon z.B künstliche Befruchtung oder Samenspende. Nur frage ich mich Vorallem bei der Samenspende, ob Gläubige bzw Humanisten das nicht moralisch abwertend sehen. Es wird ja schon an einer ektogenese geforscht. Das heißt die Embryonen wachsen in einer künstlichen Gebärmutter auf und die Mutter "Gefühle" werden dabei künstlich nach simuliert.

Ich hab 2 Frage dazu.

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