Umfrage : WARUM sind so viele Nachbarn so böse?

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Weil sie egoistisch sind und damit durchkommen.

Schon X -Mal erlebt, Klavierspielen dreimal täglich, nächtliches Getrampel, zu laute Musik. Was will man machen? beschwert man sich, werden die Leute pampig und frech. Selbst Lärmprotokolle bringen nichts.

Im Endeffekt sind es immer die lärmgeplagten Leute, die wegziehen müssen, weil sie es nicht mehr aushalten, während man den Ruhestörern einfach nichts kann.

Viele haben auch scheinbar schon von Haus aus nicht gelernt, was Rücksichtnahme heißt. Lässt man den lieben Kleinen alles durchgehen, hat man am Ende genau diese Probleme. Kuschelpädagogik.

das stimmt und bei mir in der Nähe knallt auch eine angebliche frühere Lehrerin immer rücksichtslos die Türen usw.

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@Koboldmaki203

Die Sorte habe ich leider auch über und neben mir. Die haben scheinbar überhaupt kein Trommelfell. Ich könnte das Volk erschlagen!!!

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@Malevamente

VOLLE ZUSTIMMUNG ! Mieter, die jeden tag und zu jeder Uhrzeit ( auch nachts ) die Haustüre extremst laut zuschlagen, würde ich am liebsten verprügeln ! aber wie !!!!!!!!!!!!!!!!

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@Torrnado

Mach doch, du willst ja eh umziehen, gell? Das würde die ganze Geschichte stark verkürzen. Und alle sind zufrieden.

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Eine schöne Frage, frage ich mich bei manchen meiner Nachbarn manchmal auch. Wahrscheinlich die Ellbogenmentalität...erst mal ich, dann eine ganz lange Zeit gar nichts, dann du...

Nee, so ein Verhalten ist einfach nur asozial. Vielleicht hat das auch etwas mit der intellektuellen Kapazität zu tun. Manche "denken" einfach nicht so weit. Was weiß ich. Aber nervt mich auch so etwas...ich nehme Rücksichtslosigkeit für 500...danke :-)

Schönen (leisen) abend noch...

vielen Dank für Deine interessante Einschätzung ! liebe Grüße

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Wie recht du damit hast...

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Durch die heutige Technik ist man nicht so auf den Nachbarn angewiesen. In Städten wo so viele eng beieinander wohnen, wollen die meisten Ruhe vom Lärm draußen. Abends dann lange vorm TV oder am PC.

Dann wohnen manche Leute auch nicht lange an einem Fleck.

Und die Sache mit den Kindern. Die Mehrheit der Einwohner erinnert sich nicht daran auch mal ein plärrendes oder laut spielendes Kind gewesen zu sein.

Kaum hat einer einen Garten und wenn dann werden Mauern gezogen. Bloß nicht mit dem Nachbarn in Kontakt kommen. Und die Tendenz beim Garten ist:man will Freifläche aber man möchte sie nicht pflegen. Da gibt es wahre Gärten des Grauens.

Früher war man aufeinander angewiesen, die Gärten waren auch Nutzgärten. Immer zu jeder Zeit alles im nächsten Supermarkt zu bekommen und gleich soviel das 1/3tel in den Mülleimer wandert, gab es nicht.

Nachbarn sprachen miteinander, halfen sich, befreundeten sich. Die Familien kannten sich auch über Generationen. Sie wurden daher auch zu Feiern und Festen eingeladen, das war selbstverständlich. Auf kleinen Dörfern gibt es das noch und im Norden wird das heute immer noch großgeschrieben.

Und wenn man dann doch mal auf die Nachbarn trifft weiß man nicht viel über sie. So gibt es auch keinen Gesprächsstoff.

Die Leute denken und handeln für sich und wenn was gegen den Strich geht/ anders ist muß so mancher reagieren.

ja, genauso kenne ich das auch und so bin ich auch erzigen worden : auf seine Mitmenschen bzw. auch auf seine Nachbarn Rücksicht zu nehmen. seitdem ich in einer Großstadt wohne, erlebe ich in den Wohnungen, in denen ich bisher gewohnt habe, reinste Horrorszenarien ! Rücksicht gleich NULL ! und wehe, wenn ich es mal wage mich über Lärm zu beschweren, droht mir meine Vermieterin. unfassbar, was ich mir als Mieter alles gefallen lassen muss.

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So pauschal kannich das nicht bestätigen.

Zunächst mal eine Geschichte dazu

Ein weisser Mann war mit einem Indianer befreundet. Einmal besuchte der Indianer seinen Freund in der Grossstadt. Als sie einer stark befahrenen Strasse enlang gingen, bemerkte der Indianer: «Hörst du auch, was ich höre?»

«Was soll ich schon hören bei diesem Verkehrslärm», entgegnete der Freund.
«Ich höre eine Grille zirpen», beharrte der Indianer. «Du kannst doch unmöglich eine Grille zirpen hören bei diesem Lärm!» Der Indianer trat zur Seite, ging auf ein Haus zu, schob eine Weinrankenblatt zur Seite; und siehe da: Eine Grille hockte an der Hauswand.
«Ihr Indianer habt halt ein besseres Gehör als wir Weissen», versuchte sich der
Freund herauszureden. «Das stimmt nicht, ihr hört so gut wie wir Indianer. Soll
ich ́s dir beweisen?» Der weisse Mann nickte. Der Indianer nahm eine Geldmünze
aus der Tasche und warf sie auf den Gehsteig. Obwohl sie kein lauteres Geräusch
machte als die zirpende Grille, drehten sich zwei, drei Passanten suchend um.
«Siehst du», erklärte der Indianer, «ihr hört so gut wie wir; doch jeder nimmt nur
das wahr, worauf sein Herz gerichtet ist.»

https://www.tauschnetz.ch/Bibliothek/klangdermuenze.pdf

https://mymonk.de/der-indianer-und-die-grille-eine-kurze-geschichte/

Nun meine eigene Geschichte.

Gestern haben meine Nachbarn ein paar Freunde eingeladen und im Garten den Frühling eingeläutet, es war ein betriebsames, lustiges Grüppchen.

Nunja auf dem Balkon in Stille ein Buch zu lesen und den Vögeln zu lauschen war nicht drin, trotzdem hatte ich kein Problem damit.

Okay es ga mal Nachbarn die haben den ganzen Block mit Musik beschallt aber die sind weggezogen.

Seitdem ist es , meiner Ansicht nach, im grünen Bereich.

Ich denke die Menschen machen sich da unterschiedlich viel Gedanken darüber. Ich kenne diese Lärmprobleme nicht, auf GF lese ich aber regelmäßig davon. Ich lese aber auch viele Sachen wo ich mir denke, Gott habt ihr Probleme.

Vorhin schrieb hier jemand, es stört ihn wenn jemand sein Fahrrad an seinen Balkom im Erdgeschoss abstellt. Einen anderen stört es wenn Leute in seiner Einfahrt umkehren usw.

Jeder ist da wohl etwas anders. 😃

Viele merken es ggf. auch überhaupt nicht, solange man es nicht anspricht. Sie sind eben auf sich fixiert, was sie gerade tun.

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