Seid ihr der Meinung, dass man LGBTQIA+ tolerieren muss?

Das Ergebnis basiert auf 90 Abstimmungen

Ja 54%
Nein, solange man nicht angreift (auch verbal) 27%
Andere Ansicht 12%
Nein, solange man nicht angreift(nur physisch) 7%

28 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, solange man nicht angreift (auch verbal)

Rechtlich gesehen muss man hier nichts. Ich kann es aber verstehen, wenn jemand sagt: Es ist Biologisch oder naturell falsch. (Ja ich weiss es gibt auch Homosexualität in der Natur aber ich beziehe mich hier auf Trans usw.)

Auf der anderen Seite schadet es einem auch nicht, wenn man es einfach lässt und sie wie normale Personen behandelt.

Akzeptieren sollte man es. Man muss es tolerieren.

Das ist eine Sache die man sich nicht aussucht und die niemandem schadet, ich halte also alle, die das nur tolerieren oder nicht mal das für dumm.

Akzeptieren heißt nicht, dass man es toll finden muss, wenn jemand mit Regenbogenfahne durch die Stadt rennt, aber es heißt, dass man nicht mal auf die Idee kommt, deswegen jemanden, wie auch immer, anzugreifen - weil es so abwegig ist.

Andere Ansicht

Nein, denn "MÜSSEN" muss man schon mal rein garnichts, außer irgendwann mal sterben!

Akzeptieren (lat. Accipere: annehmen, gutheißen)
Akzeptieren beruht immer auf Freiwilligkeit und definiert sich auf durch die bereitwillige Hinnahme oder Annahme von etwas oder jemandem. Somit ist das Akzeptieren ein aktiver Vorgang, eine bewusst getroffene Entscheidung. Es ist Ausdruck eines zustimmenden Werturteils.
Akzeptanz ist immer objektgebunden, zum Beispiel: auf ein bestimmtes Verhalten eines Menschen, auf einzelne Menschen oder eine Gruppe, auf fremde Wertvorstellungen, auf Vorschläge oder Angebote.
Tolerieren (lat. Tolerare: ertragen)
Tolerieren bedeutet ein Geltenlassen, eine Duldung von anderen Wertvorstellungen und Handlungsweisen als den eigenen.
Von Toleranz spricht man meist in einem gesellschaftlichen Kontext. In Politik, Ethik, Rechtswissenschaften findet man die Verwendung des Begriffs Toleranz meistens im Zusammenhang mit dem Umgang von Konfliktsituationen.
Toleranz wird als Grundbedingung für Humanität angesehen. Sie stellt einen Grundpfeiler unserer Gesellschaft dar. So ermöglicht sie Minderheiten, ihre eigenen Wertvorstellungen zu erhalten, aber auch das vorherrschende System, indem die Meinung anderer nicht übernommen wird.
Das Tolerieren, Erdulden, ist im Gegensatz zum Akzeptieren ein passiver Vorgang.

Na also persönlich wäre ich schon dafür, dass man LGBT+ "zumindest" tolerieren könnte oder auch sollte.

Ich für meinen Teil akzeptiere es sogar.

Jedoch muss ich auch noch dazu sagen, dass mich die sexuelle Ausrichtung von anderen/fremden Personen nicht im geringsten interessiert!

Ja

Utopie des besseren Menschen.

Warum muss man erst ein komplizierten Buchstabenkomplex erfinden um auszudrücken, dass man nicht unterdrückt oder diskriminert werden will? Der Mensch so dumm, das diese Dummheit noch dümmere Blüten trägt. Vielleicht einfach die Leute mal in Ruhe lassen, Akzeptieren, die Diversität genießen und jeden respektvoll behandeln, einfach jeden! Dann muss man nicht so Buchstaben aneinander Reihen die sich keiner merkt. Dann muss man nicht für Frieden oder gegen Ungerechtigkeit auf die Straße, man muss nicht kämpfen, schreien und flehen oder jemanden mit einer anderen Meinung verfolgen. Dann wäre allen klar welches Verhalten, welche Ideologie welches Denken andere diskriminiert oder verletzt.

Aber vielleicht ist das auch zu einfach gedacht.

Seid doch einfach bessere Menschen.

Du vertauscht hier Ursache und Wirkung.

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Hä? Man hat uns umgebracht und für illegal erklärt, ewig bevor es "die Buchstaben" gab. Hätten uns Leute nicht versucht vorzuschreiben, wie wir zu leben und zu lieben haben, wäre die Community nie nötig gewesen.

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@FelixSH

Deswegen meine Utopie und die Mahnung an die Menschheit...das einfach zu lassen.

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@Wepster

Ist keine Utopie. Es hat such viel gebessert, es kann sich noch mehr bessern. Wie schon gesagt wurde, du vertauscht Ursache und Wirkung.

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@FelixSH

Also ich vertausche die Ursachen (z.b. Verfolgung) die dazugeführt haben, dass dieses Thema so behandelt wird, und die wirkung der aktuellen Bewegung auf die noch vorherrschenden Ursachen? Oder so ähnlich?

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Ja

Toleranz ist die Duldung von Dingen/Handlungen, die nicht den eigenen Überzeugungen entsprechen.

Die Antwortmöglichkeiten zwei und vier ergeben damit keinen Sinn, da wer niemanden für seine Sexualität verbal oder körperlich angreift - völlig unabhängig davon, ob er diese Art von Sexualität gut findet - sich per Definition tolerant und jeder, der andere in wie auch immer gehärteter Form angreift per Definition intolerant verhält.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Toleranz gegenüber anderen eine moralische Verpflichtung jedes Einzelnen ist.

Ich persönlich finde die Vorstellung einen anderen Mann zu küssen auch nicht besonders appetitlich und könnte auch auf entsprechende Szenen in Filmen gut verzichten. Aber nur dass ich etwas nicht mag ist kein Grund dafür, dass eine Sache grundsätzlich verboten oder verpönt sein sollte, denn mein persönlicher Geschmack ist nicht das Maß aller Dinge und Toleranz besteht für mich darin diesen Umstand einzusehen und zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die die Dinge subjektiv anders sehen als ich und aus der eigenen subjektiven Wahrnehmung keine Schlüsse auf objektive Tatsachen ziehen zu wollen.

Kurz gesagt: Natürlich muss niemand z.B. LGBTQ-Veranstaltungen toll finden (subjektive Wahrnehmung lässt sich ja auch nur begrenzt beeinflussen), aber jeder sollte bereit sein anderen Leuten die Freiheit zu lassen an ihnen teilzunehmen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Lehramtsstudent Staatsexamen: Schulpädagogik

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