Tja, mit 17 versteht man die Welt komplett.
Und mit 30 verlernt man das wieder. Ist das so in etwa der Gedankengang?

Schöner fände ich ja die Aussicht, immer noch ein Stück dazu lernen zu können.
Denn wenn man schon alles wüsste, könnte man nichts mehr hinzu lernen.
Wäre doch schade. :)  

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Sprache funktioniert auf mehreren Ebenen - nicht nur auf der Sachebene.

https://de.wikipedia.org/wiki/Inhaltsebene

Menschen treten über die Sprache auch in Beziehung miteinander. Und das passiert auch über Körpersprache und viele andere indirekte Signale. Auch wenn der Satz (mit der Sternschnuppe) auf der Sachebene vielleicht falsch ist: der Sprecher weiß das - in deinem Beispiel - schon. Der Sprecher möchte keine astronomische Aussage damit treffen.

Wenn man sagt "ich habe schon Pferde kotzen sehen" möchte man damit im Grunde keine veterinärmedizinische Aussage treffen. :)

Viele Sätze funktionieren metaphorisch/im übertragenen Sinne. Man könnte den einen Satz auch so umformulieren: wenn man sich verliebt, beruht das auf Zufall (wie das Zusammentreffen der 2 Sternschnuppen). Das ist nur ein Vergleich.

(Der trifft auch keine Aussage über die Korrektheit deines Satzes.
Der ist ja medizinisch gesehen korrekt.)

Man muss nicht mit jedem Satz eine intellektuelle Meisterleistung abliefern. Ich schreibe auch schon mal Zeug, von dem ich 1 h später denke "meine Güte, was hab ich da wieder für ein Zeug verzapft." Kommt vor.

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Also ich fand dies hier "Ab 1932 ernährte er sich aus Furcht vor einer Magenkrebserkrankung vegetarisch. Diese Ernährungsgewohnheit behielt er als Reichskanzler bei und thematisierte sie in Monologen vor dem engsten Anhängerkreis als Mittel für die nationalsozialistische Gesundheitspolitik nach dem Krieg. "

https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler#Privatleben

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Das Grundgesetz GG schränkt die Meinungsfreiheit nicht ein, aber das Strafgesetzbuch StGB.

"Die Grundrechte sind bewusst schlagwortartig und abstrakt gehalten. Bei Freiheitsgrundrechten wie zum Beispiel der Meinungs-, Versammlungs- oder Berufsfreiheit ist zu unterscheiden zwischen dem Schutzbereich des jeweiligen Grundrechts und dem verfassungsrechtlich definitiv gewährleisteten Freiheitsspielraum. Beides ist nicht identisch, weil grundrechtliche Freiheiten durch gesetzliche Regelungen oder aufgrund gesetzlicher Regelungen beschränkt werden können; allerdings nur, soweit die sogenannte Schrankenregelung des jeweiligen Grundrechts es zulässt, und nur nach Maßgabe des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit. So wird beispielsweise die Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) u. a. eingeschränkt durch die gesetzliche Strafbarkeit von Beleidigungen (§ 185 StGB). "

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundrechte_(Deutschland)#Systematik_und_Statuslehre

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Lykanthropie ist die Verwandlung in einen Wolf (Werwolf).

Dann gibt es noch den allgemeineren Begriff Therianthropie (Verwandlung in ein beliebiges Raubtier).

https://de.wikipedia.org/wiki/Lykanthropie

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2) Ich traue meinen Augen nicht.

Das klingt völlig üblich.

Im Saarland ist "Oh leck!" üblich. Im Ruhrgebiet "Lecko mio".
(Das sind dialektale Ausdrücke, am besten nur dort benutzen.)

Selbst das italienische "Mamma mia!" versteht man hierzulande (das ist ähnlich wie "ciao" ein italienischer Standardausdruck, der auch in Deutschland seine Fans hat).  

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Wie ein Mensch spricht, ist ein Teil seiner Persönlichkeit und Individualität.

Dazu gehört nicht nur die Sprache (Deutsch, Englisch...) und ggf. auch der entsprechende Dialekt, sondern auch bestimmte Formulierungen, bestimmte Sprüche/Witze oder Redewendungen, die dieser Mensch gerne anwendet.

Einer meiner Lehrer sagte oft das Wort "bisweilen", meine Mutter sagte oft "beizeiten". Mein Physiklehrer sagte statt "Ypsilon" "Yps-Zilon" - das sind alles Dinge, die man sich als Hörer gemerkt hat.

Meine Studienkollegen haben sich über meinen Standardsatz (dat) "kammamache" (das kann man machen) amüsiert. Das ist eine rheinische Verschmelzung, ähnlich wie "finnzat nommaal?" (findest du das normal?). :)

Oder: wer kennt einen Kölschen Satz mit "Schakal"?

Schakal Fööss.

("ich habe kalte Füße")

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anderer Kanton (Zug, Schwyz, Wasdt, Wallis, Aargau etc.)

Ich war schon in einigen Kantonen, viele sind schön. Spontan fallen mir ein: der Thuner See mit Aiger, Mönch und Jungfrau. Der Thuner See gehört zum Kanton Bern.

Tessin ist auch schön.

Die längste Zeit habe ich in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Außerrhoden verbracht (Umgebung des Säntis).

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Ja, das ist ein stimmiger Satz. Mein Satz für heute:

"Die Realität ist eine coole Socke."

Natürlich muss ich das erklären. Eine Frage handelte u.a. vom Bigfoot. Dazu schrieb ich, dass es den zwar nicht gibt, dass in es aber in der Realität ganz coole Tiere gibt.
Ich habe aber Zweifel, ob Schopenhauer diesen Satz goutiert hätte.  

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Vermutlich sind die beiden Wörter voneinander unabhängig entstanden. Das eine ist ein germanisches Wort (Möhre), abgeleitet von  Proto-Germanic *murhǭ.

vgl. schwedisch morot, luxemburgisch Muert, mittelhochdeutsch mor,
althochdeutsch morch (mit zahllosen regionalen Namen)

Das andere kam über die lateinische Sprache zu uns.

mauros (griech.) > maurus (lat.) > Mohr

Verwandt damit sind auch "Mauren", "Mauretanien" und "Mauritius" (und darüber auch die Vornamen Maurice und Moritz). Mauritius ist auch der Name eines Heiligen mit schwarzer Hautfarbe.

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Sicher gibt es noch nicht entdeckte Tiere. In der Tiefsee kennt man noch längst nicht alles, und vieles aus der Realität ist spannender als die (vielen) Filmfantasien. Der hier ist doch schick:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefseefisch#/media/Datei:Photostomias2.jpg

Und gruselig ist der auch, oder?

Bigfoot ist immerhin keine reine Erfindung der US-Amerikaner, schon die Ureinwohner glaubten an die Existenz des Sasquatch - auch wenn das ein Mythos ist: Mythen sind auch so schon spannend, weil die indianischen Geschichten drum herum interessant sind. Ähnliches gilt für den Yeti (der wohl ein Bär ist) und für Nessie (ohne Nessie würde in Schottland was fehlen) oder für das Storsjöodjuret (das schwedische Äquivalent von Nessie, alleine schon wegen des Namens schützenswert).

Aber die Realität sorgt auch für tolle Überraschungen. Selbst Säugetiere scheinen wir noch nicht alle zu kennen. In 2014 wurde der Olinguito entdeckt. Der ist aber am anderen Ende der "Gruselskala", er ist ein netter flauschiger Geselle, ein entfernter Verwandter des Waschbären, nur mit einem ganz anderen Aussehen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Olinguito#/media/File:Olinguito_ZooKeys_324,_solo.jpg

Wer es bunt und skurril mag, kommt in der Natur auch auf seine Kosten. Glaucus atlanticus ist eine sog. Fadenschnecke. Welcher Regisseur hätte sich sowas ausgedacht?

https://en.wikipedia.org/wiki/Glaucus_atlanticus#/media/File:Blue_dragon-glaucus_atlanticus_(8599051974).jpg

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Im geschäftlichen Bereich hat sich Englisch nahezu weltweit durchgesetzt. Mit meinen Kollegen in Israel, Indien, China oder Mexiko kann ich Englisch sprechen. Nun ist es aber auch so, dass die meisten Leute nicht in international tätigen Firmen arbeiten (oder in der Tourismusbranche).

Meine Oma hatte in einer Metzgerei gearbeitet, außer Deutsch und ein klein wenig Französisch konnte sie keine Fremdsprache. Aber es hatte ja auch ausgereicht, es gab keinerlei Notwendigkeit für sie, Englisch zu sprechen.

Und solche Konstellationen gibt es ja weltweit gesehen in großer Zahl. Jemand, der in China oder in Indien in einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb arbeitet, der für den lokalen Markt produziert, kommt ohne Englisch aus. Auch Internetseiten und Unterhaltung gibt es in großer Menge in Hindi oder in Chinesisch.

Natürlich ist es sehr sinnvoll, Englisch zu können. Aber man wird es nicht schaffen, dies in jeder Ecke des Planeten unterzubringen (wo es ja oft keinen echten Benefit bringt - es sei denn: siehe oben).

Ich denke auch, dass manche Dinge gar nicht gut übersetzbar sind. Das merkt man schon, wenn man sich über religiöse Dinge unterhält. Der griechische logos oder die Wörter agape, eros, philia lassen sich nur "so ungefähr" ins Deutsche übersetzen. Ebenso das berühmte karma.

Dass die deutsche Sprache keine Unterscheidung von credere und putare (Latein) kennt, ist ein wenig bedauerlich. Daher muss man dies im Notfall sehr wortreich umschreiben. Aus diesen Gründen gibt es auch Dutzende Bibelübersetzungen und viele Diskussionen drüber, was nun die "richtige" Übersetzung wäre. Dabei geht es oft nicht um richtig/falsch, sondern nur darum, zu sehen, dass der Text inhärent schwer übersetzbar ist und manche Wörter eine andere Bedeutungsspanne haben als unsere.

Ein gotländischer rauk ist nicht ganz dasselbe wie ein rock. Und alvar ist eine Landschaftsform, die es bei uns nicht gibt, einen deutschen Namen gibt es nicht dafür. Wir sind auch bei Sauna und bei Gulasch geblieben, ohne dass man nun Gulasch ganz einfach 1:1 übersetzen könnte (oder müsste). Es ist ein Ragout, aber nicht irgendeines, und Ragout ist französisch.

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Zum einen sind rechte Menschen konservativer (Änderungen sind tendenziell eine Bedrohung), zum anderen wird dort seltener ein wissenschaftsbasierter Ansatz benutzt (wichtiger ist das Argument "es fühlt sich nicht gut an").

Mein ganz entspannter Ansatz: kein * oder Binnen-i nutzen. Einmal am Anfang des Textes die Doppelnennung nutzen. D.h. in einem Satz klar stellen, dass im folgenden Text mit "Lehrer" stets "Lehrerinnen und Lehrer" gemeint sind. Danach kann man entspannt das generische Maskulinum nutzen.

Das ist keine Entstellung der deutschen Sprache, eine einzige Doppelnennung ist (hoffentlich) kein Drama.

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Wird Deutschland jemals eine Interesse an dem versierten & technischen Denken der Zukunft haben?

Ich habe das Gefühl Deutschland interessiert die Zukunft sehr wenig..

Intellektuell / motorisch in die Zukunft rein arbeiten hängt bei uns auf der Schippe..

Woran liegt das?
Haben wir einfach Gottvertrauen statt Wissensdurst in Belangen der Technologie?

Ich treffe bei uns eben keine begeisterten Menschen die wie "Spinner" im Fernsehen auftreten und verrückte Ideen verbreiten?

Warum nicht?

Gut der eine sagt nun es gibt sie..

Aber ich meine damit die nützlichen Sachen...

Wie... weiß nicht.. neue Erfindungen und nicht dieses ganze ewig gestrige Politische etc...

Wieso haben wir uns in der Technologie seit dem Wiederaufbau einfach nie entwickelt?

Warum gibt es in Deutschland keine Zukunft?

Warum bilden wir in den Schulen immer noch wie im 19. Jahrhundert aus?

Wieso bilden wir keine besseren Mechanismen um Kindern beizubringen unser Land ertragreicher zu machen?

Bessere Arbeitsbedingungen...

Bessere Technologie in der Agrarwirtschaft..

Alles so etwas...

Dafür kann doch ausgebildet und geforscht, dann verkündigt / diskutiert und bewusst arbeitend umgesetzt werden...

Ich frage mich also wieso hat Deutschland in der Öffentlichen Diskussion so wenig Interesse an diesen Problem und schubst sich immer wieder 20x mit den selben Themen herum?

Ist Technik und Innovation nicht mehr unser Volksgeist?

Wieso haben wir nicht öfter mal Themen über die wissenschaftliche Entwicklung vieler solcher Themen in der Tagesschau?

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Àber dann würde ich mir schon wünschen, dass du dies etwas konkreter machst. Und "nützliche Sachen" und "neue Erfindungen" sind Allgemeinplätze (das kann alles und nichts bedeuten). Ich würde mir auch wünschen, die Leute würden Zahlen bringen, Belege, Vergleiche mit anderen Staaten (anhand von Quellen und konkreten Aussagen). Davon findet sich in deinem Text nichts.

Würdest du so wie deinen Text oben einen wissenschaftlichen Text schreiben, so unzusammenhängend, unkonkret, quellenlos, zahlenlos, vergleichslos?

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Und wie ist das Strafmaß in anderen Ländern?
Mit was vergleichen wir hier?

Zudem: der Richter entscheidet nach den konkreten Tatumständen (das scheinen Leute immer wieder zu vergessen). Im Gesetz steht immer von X bis Y (Strafmaß).

Da steht NICHT Totschlag = 3 Jahre.

Justiz funktioniert nicht wie die Zubereitung einer 5 Minuten Terrine. 

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Finde Trump schlecht weil

weil er das Land spaltet.

Und damit bin ich nicht alleine mit der Meinung. Mattis (Republikaner) sagte "wir sind Zeugen der Konsequenzen von 3 Jahren ohne Führung". Trump führt nicht, er spielt alles so vor, damit er nur wieder gewählt wird.

Leider durchschauen das noch nicht alle US-Amerikaner.
Aber eine Mehrheit hat dies schon durchschaut.  

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