Einige Landschaftsbezeichnungen sind aus dem Russischen: Steppe, Taiga ("Tundra" ist aus dem Finnischen) und einige Bezeichnungen für Tiere: Zobel, Mammut (eigentlich aus der mansischen Sprache), Scheltopusik.

Auch sind einige Dinge aus dem Bereich Essen/Trinken russischer Herkunft:
Soljanka, Borschtsch und natürlich Wodka ("Wässerchen").

Zudem haben wir zahlreiche andere Lehnwörter, die nicht direkt russisch sein müssen, dafür aber allgemein slawischer (oft westslawischer) Herkunft: Gurke, Plinse, Grenze, Halunke, Schmetterling, Schmand und viele andere. Westslawische Sprachen sind Sorbisch, Polnisch und Tschechisch, und diese Gebiete grenzen an Deutschland an (und Sorbisch ist eine Minderheitensprache in Deutschland).

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Russischen

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promote kann auch bedeuten: befördern, "aufsteigen" (the team has been promoted = die Mannschaft ist aufgestiegen), jemanden unterstützen, etwas befürworten, bewerben...

Unsere "Promotion" ist ja auch eine Art Beförderung (man wird zum Doktor "befördert", promoviert). Im Schach gibt es im Englischen auch die "promotion" (die Umwandlung einer Figur - meist in eine Dame).

https://en.wiktionary.org/wiki/promote

encourage kann auch bedeuten "jemanden unterstützen", aber auch ermutigen, motivieren, (deutlich) empfehlen. Da steckt courage, Mut, drin.

https://en.wiktionary.org/wiki/encourage

Im Schach wird nur "to promote" (im obigen Sinne) genutzt, der Bauer wird nicht "encouraged" (but "promoted").

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Zu einer reifen Meinung gehört aber auch, zu verstehen, dass Menschen nun mal unterschiedlich sind. Es mag ja sein, dass ein Bekannter oder eine Bekannte von dir auf dieses Wort nicht negativ reagiert. Dennoch ist es so, dass die meisten Menschen mit schwarzer Hautfarbe dieses Wort nicht mögen (und warum, kann man leicht nachlesen).

Und jemand, der so eine Plattform betreibt, muss sich an allgemeine Regeln halten, nicht an Einzelmeinungen.

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Suddenly a pirate ship appears on the horizon.

In diesem Satz würde "seems" nicht gehen,
"appears" heißt hier erscheinen, nicht scheinen.

It seems to me that...
Mir scheint, dass... (Mir scheint es so zu sein, dass...)

Der semantische Unterschied ist deutlich, in diesem Satz geht es nicht darum, dass man plötzlich etwas sehen kann.

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Im Grunde kann man sich die indirekten und direkten Objektpronomina wie die Dativ- und Akkusativformen unserer Personalpronomina vorstellen (nur mit dem Unterschied, dass es im Spanischen und Französischen keinen Akkusativ oder Dativ gibt - im Englischen auch nicht).

Je les lui donnerai.

Ich werde sie ihm geben.

Hier steht "sie" im Akkusativ (3.Person Plural, sie > sie), das entspricht dem "les" (direktes Objekt). Und "ihm" im Dativ (3.Person Singular, er > ihm), das entspricht dem "lui" (indirektes Objekt).

I will give them to him.

Im Englischen (da gibt es auch keinen Dativ oder Akkusativ) wird die Präposition "to" benutzt, um das indirekte Objekt zu markieren. Im Grunde haben alle diese erwähnten Sprachen auch Objektpronomina, nur sind die Bezeichnungen etwas unterschiedlich, da von diesen nur Deutsch echte Akkusativ- und Dativformen hat, die sich auch an den Substantiven zeigen (z.B. Dativendung -n bei "die Hunde, den Hunden").

Funktional sind sie sehr ähnlich (trotz der unterschiedlichen Bezeichnungen). Spanisch kennt im Gegensatz zum Französischen eine doppelte Markierung, was dazu führt, dass manche Objektpronomina "doppelt gemoppelt" erscheinen können.

A él le gusta cocinar. (Ihm gefällt es, zu kochen. Er kocht gerne.)

Abgesehen davon ähnelt Spanisch in dieser Hinsicht dem Französischen.

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Geht es um Französisch?

Zum einen gibt es das Futur simple mit -rai/-ras usw., diese Endung wird zumeist an die Form des Infitivs (ohne -e) angehängt. An dem -r- kann man dies erkennen.

je réponds, tu réponds > je répondr-ai, tu répondr-as

(répondre)

https://www.frustfrei-lernen.de/franzoesisch/zukunftsformen-futur-simple-proche-anterieur.html

Manchmal gibt es Sonderformen

je vais, tu vas > j'ir-ai, tu ir-as

(aller)

Den Strich (-) habe ich nur zur Verdeutlichung geschrieben.

Zum anderen gibt es das Futur, das mit einer Form von "aller" gebildet wird.

Je vais regarder un film.

Das nennt man das "Futur proche".

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Die Formen sind doch unterschiedlich, nehmen wir mal laudare.
Und nehmen wir mal die 1.Person Singular.

Präsens laudō laudem (rechts der Konjunktiv)

Imperfekt laudābam laudārem

Das ist nicht die Form des Indikativs beim Konjunktiv Imperfekt, sondern es wird ja noch die Personenendung angehängt (laudāre+m, das -m steht für die 1.Person Singular).

https://de.wiktionary.org/wiki/Flexion:laudare

https://www.sofatutor.com/latein/grammatik/regelmaessige-verben-zeitformen-und-modi/konjunktiv

Zumindest bei diesem Beispiel kann man Indikativ, Konjunktiv und den Infinitiv nicht miteinander verwechseln.

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Hier findet man einiges:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bulgarien#Wirtschaftsgeschichte

Zunächst war es ein Agrarstaat, dann begann die Industrialisierung (später als in England oder Deutschland). Eine Weile lief es zu Zeiten der Sowjetunion ganz gut, das war der wichtigste Absatzmarkt.

Dann kam der Zusammenbruch der Sowjetunion. Damit ging es mit der Wirtschaft bergab. Erst seit 2004 geht es wieder leicht aufwärts, inzwischen gibt es auch ein paar internationale Unternehmen, die dort tätig sind.

Aber für viele Leute gibt es weiterhin keine Arbeit oder zumindest keine qualifizierte Arbeit. Wer dort eine gute Qualifikation hat, geht vermutlich lieber ins Ausland, wo er mehr verdienen dürfte als dort.

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Für die allermeisten ist es eine Fremdsprache.

Die meisten Menschen sprechen eine der zahlreichen einheimischen Sprachen als Muttersprache, oft Hindi (oder eine mit dem Hindi verwandte Sprache) oder Tamil (im Süden - oder eine mit dem Tamil verwandte Sprache). Im Norden gibt es auch mit dem Tibetischen verwandte Sprachen (in den Nachbargebieten zu Nepal, Bhutan oder Myan Mar). Im Osten gibt es die Mundari-Sprachen, Khasi und noch mehr...

Englisch kommt aber auch dann zum Einsatz, wenn ein Nordinder und ein Südinder miteinander sprechen - Hindi und Tamil sind völlig unterschiedliche Sprachen, und Englisch hilft dann oft.

Im geschäftlichen Bereich ist Englisch durchaus bekannt, dennoch ist im Alltag die lokale Sprache völlig ausreichend - wobei über 500 Millionen Menschen Hindi sprechen, das ist also keine "kleine" Sprache, sondern eine der am meisten gesprochenen Sprachen der Welt.

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Ein skjul ist ein Schuppen, ein träskjul ein Schuppen aus Holz (Holzschuppen).

Und ein rörläggare ist ein Klempner (ein "Rohrverleger").
Der hat eine Werkstatt, eben rörläggarverkstaden.

Und lutande heißt wohl, dass das Ding (also der Schuppen) schief steht.
Der Schiefe Turm von Pisa heißt lutande tornet.

Im Schatten (i skuggan) des Holzschuppens der Klempnerwerkstatt, welcher ständig schief stand, (...)

Der Rest ist ja gut. Das Wort ormbunke (Farn) gefällt mir besonders gut, das verweist auf orm (Schlange), vielleicht weil sich die Enden des Farms wie eine Schlange oder ein Wurm in einer Spirale winden.

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Im Deutschen sagen wir auch manchmal "bis vor", z.B. "bis vor Weihnachten".

"I sadly missed him until before last night."

Ich habe ihn sehr vermisst, bis letzte Nacht.

Offenbar ist letzte Nacht etwas geschehen, dass damit ein Ende gemacht hatte (mit dem sadly missing).

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Schwedisch wäre auch eine gute Option. Schwedisch ist mit dem Englischen und Deutschen verwandt, man kann es gut lernen und auch anwenden (Schweden ist auch ein schönes Urlaubsland).

Aber natürlich sind auch Französisch, Spanisch oder Italienisch gut machbar. Das sind eben romanische Sprachen, keine germanische.

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Das ist fast so wie im Deutschen.

"Laatste keer ik heb gekeken was hij aan het slapen."

Das letzte Mal, als ich geschaut habe, war er am Schlafen.
oder "(...) war er gerade schlafen".

Gerade im Rheinland sind solche Verlaufsformen (im Deutschen mit "am" statt "aan het") sehr üblich. Man nennt das die "rheinische Verlaufsform" oder den "am-Progressiv" - in anderen Teilen Deutschland sind diese Formen seltener oder gelten sogar als inkorrekt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Am-Progressiv

Statt "slapen" kann man natürlich auch einen anderen Infinitiv nehmen.

"Wat ben je aan het doen?"
Was machst du gerade? (wörtlich "Was bist du am Tun?")

Im Niederländischen sind diese Formen absolut korrekt. Im Deutschen wird oft die Formulierung mit "gerade" bevorzugt.

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Der Google Translator ist bei Türkisch gut, es kam bei der Zusammenfassung das hier heraus: "Die Vorwürfe, der Social-Media-Manager der deutschen Armee sei mit der äußersten Rechten verbunden und mindestens zwei Soldaten seien auf einem rechtsextremen Kanal aktiv gewesen, auf dem Putschvorbereitungsszenarien im Telegramm besprochen worden seien, (...)."

Da steht also nur, dass 2 Soldaten auf einem Chatkanal aktiv waren, und dass der Social-Media-Manager angeblich mit der äußersten Rechten verbunden sei. Selbst wenn das zutrifft, ist dies kein Putschversuch. Und da steht auch nur etwas von "Vorwürfen".

Mit 3 Leuten wird man wohl kaum einen Putsch durchführen können.

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Da kann ich auch nur raten, vielleicht hat ja jemand an den "Morgenur*n" (*=i) gedacht. Aber "Morgeng*ld" (*=o) ist eine Firma, die Backwaren liefert. Da hast du Recht.

Den wiki-Link kann ich auch nicht posten. :)

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Natürlich ist Spanisch eine mögliche Wahl.

Ich hätte zum Beispiel Schwedisch empfohlen (natürlich würden ebenso gut Dänisch oder Norwegisch gehen, die eng damit verwandt sind). Schwedisch ist dem Englischen oder Deutschen nahe, aber nicht so nahe, dass man es schon könnte, wenn man eine der anderen Sprachen beherrscht, es gibt durchaus grammatische und lexikalische Unterschiede.

Die Aussprache ist durchaus erlernbar (mit etwas Übung), und es soll ja auch interessant bleiben. Die Differenz Schwedisch - Deutsch ist sicher größer als die Differenz Niederländisch - Deutsch, es wird einem nicht langweilig dabei. Man kann es auch bald anwenden, und Schweden ist ja nicht so weit weg (zudem ein schönes Land für den Urlaub).

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Etwas anderes

Wer die Kritik geäußert hat, ist ja weniger wichtig.

Inhaltlich denke ich:

die Wahl zeiugt die innere Zerrissenheit der CDU. Nicht nur gibt es ein Laschet-Lager und ein Söder-Lager, es gibt darüber hinaus auch ein Lager, das die Regierung nicht wirklich mitträgt. Diesem Lager ist die Regierung zu liberal. Folglich gibt es mindestens drei Lager in der CDU, und das macht es natürlich schwer, beim Wähler als geschlossene Gruppe anzukommen.

Bayern-CSU, NRW-CDU und nun die Ost-CDU, da gibt es immer größere Unterschiede, die auffallen.

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Das Problem wird eher darin bestehen, eine Person kennenzulernen, die so etwas möchte. Zitat "andere schätzen die Zahl der intergeschlechtlichen Personen in Deutschland auf etwa 0,2 % der Bevölkerung".

https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t

Wenn das zutrifft, sind nur 2 Personen von 1000 (!) Personen intersexuell. Da mein Bekanntenkreis aber weit weniger als 1000 Personen oder 500 Personen umfasst, kenne ich auch niemanden, auf den das zutreffen würde.

Ich habe ja prinzipiell nichts dagegen, trotzdem ist es nun mal so, dass über 99% der Bevölkerung mit "er" und "sie" sehr gut auskommen, und selbst bei den 0,2% weiß man nicht genau, ob sie "xier" überhaupt wünschen oder auch nicht.

Kommt Zeit, kommt Rat. Wenn es soweit ist, mache ich mir nochmals Gedanken.

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