In der nordischen Mythologie wurde der Wagen der Göttin Freya von zwei Katzen gezogen. Odin wurde jedoch von zwei Wölfen begleitet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Norwegische_Waldkatze#Trivia

Interessanterweise heißt es auch (im Deutschen) "die Katze", aber "der Wolf" (und "der Hund"). Das ist aber nicht in allen Sprachen so.

Die Riesin Hyrrokin reitet jedoch einen Wolf (mit einer Schlange gezäumt).

Der Wolf steht eher für die Kraft, die Katze eher für die Klugheit und Eleganz. Insofern sind diese Zuordnungen schon nachvollziehbar, wobei man diese Stereotype auch etwas hinterfragen sollte (Wölfe sind auch sehr kluge Tiere).

Der Mond ist zwar im Deutschen männlich, aber im Französischen (la lune) oder im Italienischen (la luna) weiblich. In den romanischen Sprachen ist wiederum die bei uns weibliche Sonne männlich (le soleil, il sole). Die Assoziationen können auch unterschiedlich sein, sie müssen keineswegs weltweit identisch sein.

Der Mond ist in der nordischen Mythologie der Sohn des Riesen Mundilfari.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mani_(Mythologie)

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Ja, das stimmt, man benutzt "arg" auch im Sinne von "sehr", wobei dies eher dialektaler Gebrauch ist. Im Hochdeutschen würde man eher "sehr schön" sagen.

Dieses "arg" (im genannten Sinne) ist in Teilen Mittel- und Süddeutschlands im Gebrauch, z.B. auch im Moselfränkischen.

Schwaben sagen mitunter: "Des isch mr arg!" (Das ist mir arg) im Sinne von "Das tut mir leid".

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before my very eyes = before my own eyes = vor meinen eigenen Augen

Natürlich könnte man "very", "own", "eigenen" problemlos weglassen, der Sinn wäre der gleiche. Allerdings verstärken diese Wörter die Aussage, sie sind auch ein stilistisches Mittel.

https://en.wiktionary.org/wiki/very

Statt "very" gibt es auch das etwas altertümlich klingende "selfsame". "we settled it all that selfsame night" (1835) - wahrscheinlich könnte man auch "that very night" schreiben. In derselben Nacht.

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Es gibt unterschiedliche Definitionen von "Satz". Laut Wikipedia sind auch solche kurzen Aufforderungen Sätze, aber "einfache Sätze".

https://de.wikipedia.org/wiki/Satz_(Grammatik)#Einfache_und_zusammengesetzte_Sätze

Zu den einfachen Sätzen zählen auch elliptische Sätze und Kurzformen.

  • Beispiel: Komm!
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Ich kann das auch nicht lesen, aber ich würde mal (vorsichtig) schätzen, dass es birmanische Schrift sein könnte (aus Myan Mar).

https://de.wikipedia.org/wiki/Birmanische_Schrift

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Ich kannte bisher nur l'après-midi (masculin) (es heißt ja auch "le midi"). Ich habe jetzt erst gelesen, dass man auch une après-midi anwenden kann.

« Par une après-midi grise et douce de novembre ». (Émile Zola, 1891)

https://www.lalanguefrancaise.com/orthographe/un-ou-une-apres-midi-orthographe/

Man kann beides benutzen (da macht man also nichts falsch). Anscheinend war die feminine Form um 1920 (oder vorher) einigermaßen populär.

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Hier muss man beachten, dass es eine Frage ist, die mit einer Form von "to do" gebildet wird. Danach steht der Infinitiv des Verbs, keine gebeugte Form.

Do you know (Infinitiv) him?

Does she know (Infinitiv) him?

Did she know (Infinitiv) him?

Das -s steht im Präsens durchaus bei der 3.Person Singular, aber bei "does". Die Vergangenheitsform "did" bekommt kein -s. 

Statt "did she know...?" kann man auch analog bilden "did she have to..." - know/have sind Infinitive.

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Diese Wörter können (je nach Kontext) auch "in" bedeuten, aber sie können auch andere Übersetzungen nach sich ziehen. Sie müssen also nicht unbedingt "in" bedeuten, denn es kommt wie immer auf den Zusammenhang an.

Elle a donné un mouchoir à Pierre.

Dieses "à" bedeutet sicher nicht "in". Im Deutschen benutzen wir ein Dativobjekt.

Elle habite à Paris.

Hier sieht es schon anders aus. "in Paris" passt.

Il est allé à Reims.

Er ist nach Reims gegangen/gefahren.

dans une heure = in einer Stunde
dans la bouteille = in der Flasche
Vieillir dans la misère. (= par la misère)

Bei "dans" scheint "in" wohl zumeist zu passen, dennoch gibt es auch hier andere Zusammenhänge.

en été = im Sommer
en France = in Frankreich (... en Suisse)
en avant = nach vorne

Bei "en" passt "in" ebenfalls meistens, dennoch gibt es auch hier Fälle, bei denen man z.B. "nach" übersetzen muss.  

https://francais.lingolia.com/de/grammatik/praepositionen

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Ich denke, dass es schon vor 1787 deutschsprachige Namen bei Menschen jüdischer Abstammung gab. Dass sie damals verpflichtet wurden, schließt ja nicht aus, dass es schon vorher deutsche Namen gab.

Auch bei Juden in Osteuropa sind deutsche Namen recht häufig.

Meiner Erfahrung nach sind oft Berufsbezeichnungen benutzt worden, etwa aus dem Bereich Schmuck/Edelmetalle: Perelman (Perlmann), Zilberman (Silbermann),  Goldstein; oder aus dem Gebiet Wein: Weinstein, Weintraub; oder aus Gebieten anderer Berufe: Zukertort.

Natürlich gibt es auch Namen, die keine Berufsbezeichnung sind.

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Ab 750 n.Chr. spricht man von Althochdeutsch. Die Texte aus dieser Zeit sind sehr rar, erst nach ca. 1050/1100 n.Chr. werden Texte in mittelhochdeutscher Sprache häufiger. Man hatte vor 1000 auch hierzulande (falls überhaupt) überwiegend in Latein geschrieben. Schreiben und Lesen konnte der Klerus und der Adel, für einfache Leute war dies kaum möglich (daher sind Bibeln aus dieser Zeit auch mit vielen Bildern ausgestattet).

 Voralthochdeutsch (vor 750 n.Chr.) liegt nur in kurzen Runen-Inschriften vor.

Natürlich hatten die Menschen auch schon vorher gesprochen, nur kann man über die deutsche Sprache von 500 n.Chr. relativ wenig sagen, denn es gibt keine schriftlichen Quellen dazu.

Hier die westgermanischen Sprachen um 580 n.Chr.

https://de.wikipedia.org/wiki/Voralthochdeutsch#/media/File:2013_August_-_West_Germanic_language_Area_around_580_CE.png

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Realistisch betrachtet: man weiß es einfach nicht. Insofern habe ich auch keine Basis, aufgrund derer ich eine konkrete Schätzung abgeben könnte.

Es gab ja schon zahlreiche behauptete Sichtungen. Ich habe mir etliche davon durchgelesen, zwei Fälle blieben mir besonders im Gedächtnis. Ein Fall aus Simbabwe (Schüler behaupteten übereinstimmend, ein Fluggerät und zwei Wesen gesehen zu haben), freilich war das Gerät (und die Wesen) später wieder weg, so dass keine Überprüfung mehr möglich war.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nahbegegnung_der_dritten_Art#Ariel-School-Begegnung

Ein Fall aus Russland, bei dem eine ältere Frau ein kleines Wesen aus dem Wald mit nach Hause genommen haben soll. Auch da war das Wesen später weg, und weitere Überprüfungen unmöglich. In diesem Falle könnte es sich um einen Menschen (mit starken Deformationen) gehandelt haben.

https://en.wikipedia.org/wiki/Alyoshenka

Das sind alles keine handfesten Beweise, nur Schilderungen, die vom üblichen Schema abweichen, und ein wenig nachdenklich machen. Die üblichen Geschichten (von Area 51 u.ä.) finde ich persönlich nicht ganz so spannend.  

Ich denke zwar nicht, dass es sich in diesen Fällen um Außerirdische gehandelt hatte, dennoch sind die Details der Vorfälle interessant.

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Drehimpulserhaltung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Drehimpuls#Drehimpulserhaltung

Das kennst du auch von einem Kreisel, der dreht sich lange - es gibt freilich einen Unterschied: der Kreisel wird bald langsamer, da er der Reibung unterliegt. Die Erde dreht sich im Vakuum, da ist praktisch keine Reibung vorhanden.

Ein klein wenig Impuls geht dadurch verloren, dass es noch den Mond gibt (der erzeugt die Gezeiten). Deshalb waren die Tage vor Millionen von Jahren ein wenig kürzer (da die Erde ein klein wenig schneller rotierte).

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In Indien ist Englisch lediglich Zweitsprache (englische Muttersprachler sind dort die Ausnahme). In Indien gibt es über 100 Sprachen, davon sind über 20 Amtssprachen in ihren jeweiligen Gebieten.

Englisch ist eine westgermanische Sprache, die aus dem Angelsächsischen entstand. Spätere Einflüsse kamen durch Latein/Altfranzösisch (vor allem durch die Normannen) und nordgermanische Sprachen (durch Wikinger und andere). Das Epos, das die umfassendste Quelle für Angelsächsisch darstellt, ist der Beowulf.

Als westgermanische Sprache ist es mit dem Friesischen, dem Niederländischen und natürlich auch mit dem Deutschen verwandt. Die Angeln und die Sachsen (daraus setzt sich "Angelsächsisch" zusammen) waren westgermanische Gruppen in Dänemark und Norddeutschland, die sich zu einem gewissen Teil nach Britannien aufmachten.

Die Handlung des Beowulf spielt in Dänemark. Auch wenn das Epos weitegehend fiktiv ist, hat es doch zumindest darin eine gewisse geschichtliche Verankerung.

Keltische Sprachen haben ein paar Spuren im Englischen hinterlassen (aber nicht allzu viele). Zu den keltischen Lehnwörtern gehört der "Slogan" und der "Hooligan". Auch der "Whisky" gehört dazu (der ja bekanntlich besonders in Schottland und Irland hergestellt wird).

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Das ist eine von vielen bekannten möglichen Wirkungen von THC (und muss nichts mit Streckmitteln zu tun haben).

https://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrocannabinol#Wirkungen

Schau mal rechts nach unter "Tremor" (unwillkürliches Zusammenziehen von Muskelgruppen).

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Ich kann etwas Schwedisch sprechen und verstehen, und habe mich ein wenig (aber nicht so ausführlich) mit Isländisch befasst (auch wegen eines Urlaubs auf der Insel). Schwedisch ist vom praktischen Gesichtspunkt her gut, denn dies verstehen die meisten Leute in Dänemark/Norwegen/Schweden (sogar auf Island verstehen dies einige).

Isländisch ist natürlich in Bezug auf die Mythologie (z.B. die Edda) passender. Alt-Isländisch (Sagas, Edda...) ist dem heutigen Isländisch sehr ähnlich (natürlich mit ein paar Unterschieden). Isländisch ist eine sehr konservative Sprache, gerade deswegen auch besonders interessant. 

Der Unterschied von Isländisch zu Schwedisch ist jedoch beträchtlich.

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Jedenfalls kein Brite, aber recht gut verständlich. Ich konnte die Aussprache auch nicht wirklich zuordnen, er scheint aber Australier zu sein. Er scheint aber jetzt in New York zu arbeiten (als assistant professor).

Australisches Englisch hat z.B. bei den Vokalen leichte Verschiebungen gegenüber dem British English. Den Unterschied hört man schon.

https://en.wikipedia.org/wiki/Matt_O%27Dowd_(astrophysicist)

Der Name (O'Dowd) scheint auf schottische oder irische Vorfahren hinzudeuten, das wird heutzutage aber nicht mehr die große Rolle spielen. Dennoch ist bekannt, dass auch Schotten und Iren in der frühen Zeit Australiens eine Rolle gespielt haben, das hat auch das australische Englisch beeinflusst.

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