Ist es sehr schlimm wenn man "nicht intelligent" ist?

18 Antworten

Es gibt keine generelle Intelligenz. Es gibt Leute, die sind gut in Naturwissenschaften. Es gibt Leute, die sind gut in Sprachen. Dann gibt es wiederum welche, die sind gut in Musik und so weiter... laut einigen Forschern gibt es sogar eine sportliche Intelligenz. Nur, weil man sich nicht sofort bei diesen 'Intelligenzgruppen' angesprochen fühlt, bedeutet das nicht, dass man nicht auf eine andere besondere Weise intelligent ist.

Um auf deine Frage zurück zu kommen: Nein, es ist nicht schlimm. Das wichtigste ist, dass man einen guten Charakter hat. Ich persönlich wäre lieber mit einer netten nicht allzu intelligenten Person befreundet, als mit einer überdurchschnittlich intelligenten Person, deren Charakter für den A**** ist.

Nein, ist es nicht. Das Wichtigste ist wirklich das, was ein Mensch im Herzen trägt, und welche moralischen Werte ihn ausmachen. Das klingt vielleicht völlig abgedroschen, ist m.E. aber tatsächlich so. Der Mensch ist in erster Linie ein soziales Wesen, das sein Glück aus den zwischenmenschlichen Beziehungen zieht, die es pflegt. Die können bei einem dummen Menschen genau so reichhaltig oder arm sein, wie bei einem intelligenten. Tatsächlich ist es sogar so, dass sehr intelligente Menschen besonders häufig unter sozialen Problemen zu leiden haben....

Du bist daran interessiert. Was soll da "schlimm" sein? Du merkst zumindest, dass es besser sein könnte. Das ist ein gutes Zeichen. Die meisten merken das nicht. Sie merken nicht, wie sie langsam und stetig in die Dummheit abgleiten. Wenn du lange genug lebst, wirst du selbst erleben, dass es so etwas wie einen IQ gar nicht gibt. Ich habe viele herausragende Persönlichkeiten kennen gelernt, die trotz "niedrigen IQ"s und trotz schlechter Schulnoten ihr Leben besser gemeistert haben, als die von den Lehrern Gelobten. Gehe deinen Weg. Dein Interesse wird dich leiten.

Es gibt Leute mit einem hohen IQ, die aber trotzdem nicht lebensfähig sind. Die betrachten alles viel zu theoretisch und kommen mit dem wirklichen Leben nicht klar. 

Deine Stärken liegen sicher auf anderen Gebieten. Die solltest du entdecken, entwickeln und etwas daraus machen. 

Du kannst durchaus ein guter Praktiker sein. Und deinen Weg gehen. Die schulischen Leistungen sind nicht alles. 

Lass dir bloß nicht einreden, dass du nicht intelligent bist. 

"dumm darf man ruhig sein,an muss sich nur zu helfen wissen!" das pflegt meine Mutter immer zu sagen.

Ich denke auch, dass das der Wahrheit entspricht.

Ein Mensch der ziemlich intelligent ist, wird vermutlich irgendwann ein totaler Fachidiot. Er kann dann eine Sache, die ihm super gut liegt nahezu perfekt ist aber in vielen anderen Bereichen komplett aufgeschmissen.

Menschen mit guten Noten lernen in den meisten Fällen eine Menge. Oft ist es so, dass ihre Eltern sie von früh auf stark kontrolliert haben. Oft ist es so, dass sie zwar gelernt haben, wie man lernt, aber irgendwann Probleme haben eigenständig zu denken.

Ein Mensch, der nicht so intelligent ist, wie die meisten anderen lernt meistens schon sehr früh, dass er sich durchbeißen muss. Ihm ist bewusst, dass das Leben kein Ponyhof ist und viel Arbeit erfordert.

Vielleicht wirst du kein Professor für Mathematik, aber du wirst deinen Weg gehen. Das glaube ich.

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