Ich meine, aus der einen Fallgrube mit Mühe und Not herauskommen, um gleich danach in die nächste hineinzufallen ist immer eine schlechte Entscheidung.

Es bleibt sich gleich, welcher Religion du beitrittst, wenn du es unter dem Gesichtspunkt betrachtest, daß du damit letztlich nur entscheidest, welchem Gott, den es in der menschengemachten Definition nach aller Logik so nicht geben kann, dienen willst. Denn egal, wie du es drehst und wendest, du glaubst da letztlich nur, was andere Menschen behauptet haben, und du glaubst es, weil andere behauptet haben, ihre Behauptungen kämen von einem Gott.

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Man stelle sich vor, Computer würden nicht durch Logik-Bausteine gesteuert, sondern durch Glaubensinhalte, die jedweder Logik widersprechen. Wie brauchbar wären dann wohl Computerprogramme? Wie sicher wären Gebäudekomplexe, Brücken usw.?

Ich finde es bedauerlich, daß es zwar bzgl. der Computer die Einsicht gibt, daß Logik unverzichtbar ist, daß aber andererseits nach wie vor rund 80 Prozent aller Menschen ihr eigenes Gehirn teilweise und manchmal sogar vollständig ziemlich frei von Logik mittels Glauben steuern. Die daraus resultierenen Ergebnisse sind unübersehbar - religiöser Fanatismus, politische Glaubenskriege, Chaos, und Ratlosigkeit, wohin man auch schaut.

Doch davon abgesehen ist Glauben nicht zwangsläufig ein Übel. Zu dem wird Glauben erst, wenn er zur Bedingung hat, Logik zum Feindbild zu machen, und zur Eskalation des Übels wird er, wenn Menschen ganz fest glauben, verloren zu sein, wenn sie ihren Unsinnsglauben aufgeben.

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Ich sehe da nur einen echten Grund: Diejenigen, die es nehmen, müssen schon vorher derart beknackt sein, daß das CM den schon bestehenden Schaden kaum noch vergrößern kann.

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Absicht müßte zweifelsfrei bewiesen werden, und das ist extrem schwer bis unmöglich.

Doch es ist mit Gewißheit davon auszugehen, daß die Pharmaindustrie umso mehr Kasse macht, je ungesünder die Produkte der Lebensmittelindustrie sind, und die Lebensmittelindustrie macht umso mehr Kasse, je mehr deren Produkte mit Pharmaprodukten gepanscht und aufgebläht sind, kurzum, es ist eine stillschweigend auf Gegenseitigkeit beruhende Symbiose der beiden Bereiche.

Durchdenkt man die Sache noch intensiver, dann zeigt es sich, daß die Pharmaindustrie eine große Menge an Produkten anbietet, die nebenbei noch sehr spezielle "Nebenwirkungen" haben, z. B., daß sie Menschen lethargisch machen, die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen usw. Gleichzeitig erleben wir eine Werbeindustrie, die nicht aufklärt, sondern vorrangig zur Verwirrung und Desinformation der Verbraucher beiträgt und sich durch psychologisch nahezu perfekte Verbrauchertäuschung auszeichnet, so daß auch die Werbeindustrie diesem Komplex hinzuzurechnen ist.

Das alles in Verbindung gebracht mit den tatsächlich erlebten politischen Entscheidungen, dem stillschweigend bis teilweise wohlwollend geduldetem Zerfall des Gesundheitswesen ergibt sich vor allem (wie es aber eigentlich schon immer war, wenn auch in anderen Konstellationen), daß wir in einem Abzocksystem leben, in dem allenfalls noch die Vermarktungsfähigkeit des Einzelnen zählt, nicht aber dessen Gesundheit oder Lebenserwartung.

Doch eine beabsichtigte gesundheitliche Schädigung der Verbraucher sollte man deswegen nicht unterstellen. Es ist eher die maßlose Profitgier schlechthin, gepaart mit grenzenloser Dummheit einzelner Verantwortlicher, die am Ende der Kette auch massive gesundheitliche Schäden für viele als zwangsläufige Nebenwirkung mit sich bringt.

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Da es dir offensichtlich lieber ist, hier diese Frage zu stellen anstatt dich an einen Arzt zu wenden, wäre meine Empfehlung, daß du das rechte Ei gelb anstreichst, weil das dann eine harmonische Farbkombination ergibt.

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Das läßt sich halbwegs mit der Ernährung vergleichen: Damit ein Mensch gesund ist, muß sein Gewicht zur Körpergröße passen. Die Annahme, umso gesünder zu sein, je dicker der Bauch ist, wäre ein fataler Irrtum. Die Wirtschaft bzw. die Unternehmen haben das allerdings noch nie begriffen.

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Egal, welche Religion, ich bin der Ansicht, daß die Anhänger nur unwesentlich über das Märchendenken kleiner Kinder hinausgekommen sind und in einem Bewußtseinszustand des Geglaubten verharren, welcher mit den Regeln des Realitätsbewußtseins ebenso wenig erklärbar ist wie auch der Zustand des Wachbewußtseins von einem Träumenden nicht mit den Regeln der Traumwelt erklärbar ist.

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Ab wann ist ein Mensch lebenswürdig?

Diese Frage mag auf dem ersten Blick etwas absurd klingen, ist aber ein wichtiges Thema bei der Debatte um die Abtreibung. Die erste und dritte Antwort ("Ab der Empfängnis" und "Ab der Geburt") versteht jeder, die zweite Antwort will ich in dem folgenden Absatz etwas näher formulieren.

Viele sind der Meinung, dass ein Mensch nicht ab einem gewissen Zeitpunkt lebenswürdig ist, sondern, dass irgendeine biologische Entwicklung/Phase des Fötus entscheidend dafür ist. Bei dieser Umfrage fasse ich alle Theorien, welche unter diese Kategorie fallen würden, in eine Antwort zusammen. Dazu gehören beispielsweise die Ideen, dass ab dem dritten Monat oder, dass ab dem ersten Herzschlag nicht mehr abgetrieben werden darf.

Mit dieser Umfrage will ich auch gleich meine Meinung zu diesem Thema schlidern.

Ich persönlich habe mich zuerst die Frage gestellt, warum man einen Menschen nicht töten darf. Dabei war ich mit der Antwort: "Weil er Mensch ist" nicht zufrieden und suchte nach einer tiefgründigeren Antwort. Ich bin auf den Schluss gekommen, dass mehrere Faktoren die Würde eines Menschen bestimmen:

1) Die Fähigkeit Reize aus der Umwelt wahrzunehmen oder der Wunsch am Leben zu bleiben

2) Die Möglichkeit zu leben

3) Der Wille der Erhaltung des guten Lebens

Nun will ich die drei Faktoren anhand mehrer Beispiele und in Bezug auf des Thema erklären.

Man stelle sich einen Menschen vor und überlegt sich, wann man ihm das Leben nehmen darf. Geht dieser Mensch dich mit einer Waffe an und will dir Schaden anrichten, dann verstößt er gegen den dritten Punkt und kann somit umgebracht werden. Liegt dieser Mensch im Koma und ist an eine Herz-Lungen Maschine angeschlossen, dann darf ihm das Leben nicht genommen werden, sobald die Möglichkeit besteht, dass der Mensch aus dem Koma wieder aufwacht. Ist die Wahrscheinlichkeit jedoch praktisch Null, dann darf die Maschine abgeschaltet werden. Will der Mensch aber nicht leben, dann haben wir ja von ihm die Erlaubnis ihn umzubrignen, wobei da noch die Frage existiert, ob die Person es nicht "bereuen würde gestorben zu sein". Eine Erkenntnis meiner Überlegungen ist auch, dass der menschliche Körper ohne Kopf praktisch nur ein "Zellhaufen" wäre.

Überträgt man meine Überlegungen auf unser Thema, dann treffen keine der drei Punkte, bis zu einem gewissen Stadium der Entwicklung des Fötus zu, nämlich dem Stadium, ab dem sich die ersten Zellen zu Neuronen differenzieren und der Fötus somit Reize aus der Umwelt wahrnehmen kann. Den dritten Punkt kann man nicht vorhersagen, aber die ersten zwei Punkte treffen auf jeden Fall zu. Mit der Annahme, dass kein Baby Hitler zur Welt kommen wird, darf man das Kind ab diesem Stadium nicht mehr abtreiben.

Ich wäre sehr froh darüber, wenn ihr zu eurer Abstimmung eure eigenen philosophischen Überlegungen dazu schreiben könntet und wir darüber vielleicht sogar diskutieren könnten.

MFG,

Karol B.

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Ab der Empfängnis

Nach meiner Auffassung ab der Empfängnis, ganz im Gegensatz zu der Auffassung mancher Teile des Kommerz, die die Lebenwürdigkeit mehr von der Vermarktungsfähigkeit abhängig machen.

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Du hast dennoch das Problem mit der Beweisführung. Wenn es dir gelingt, den Vormieter ausfindig zu machen, und dieser dir bestätigt, daß massiver Schimmelbefall vorlag und die Vermieterin davon wußte, dann hast du gute Chancen, den Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten.

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Es gibt einen Grund, warum es überhaupt etwas gibt und nicht einfach nur nichts. Dieser Grund ist noch nicht geklärt. Doch weil er die Ursache für alles Existierende sein muß, ist es ok, ihn als "Gott" zu bezeichnen.

Allerdings ist es sinnfrei, trotz solchen absoluten Nichtwissens über die Ursache alles Weiteren alle möglichen Eigenschaften hinein zu interpretieren und sich obendrein auch noch irgendwelche Willensäußerungen zu erfinden, die dieser "Gott" angeblich hat. Für uns als Menschen sollte es genügen, sich ganz einfach so zu verhalten, daß es dem Leben und dem Erhalt der Lebensgrundlagen dient.

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Der Vermieter ist verpflichtet, auf Verlangen die Einsichtnahme zu gewähren. Er darf diese Einsichtnahme nicht auf unzumutbare Weise erschweren. Ggf. muß er vor Ort ein Büro einrichten, in dem die Einsichtnahme ermöglicht wird.

Wende dich an deinen örtlichen Mieterverein. Du kannst zwar auf Kopien bestehen, mußt diese dann aber bezahlen. So etwas kann in manchen Fällen extrem teuer werden, z. B., wenn es da zwar Belege gibt, die aber nur dann wirklich überprüfbar sind, wenn du zuvor Dutzende weiterer Belege überprüfst und alles miteinander abgleichst.

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Zumindest besteht eine große Wahrscheinlichkeit, daß Trump ausliefern will, weil ihm dies helfen wird, die bereits bestehenden Zerwürfnisse innerhalb der EU noch weiter zu verstärken und das Bemühen um mehr Ordnung bei den Flüchtlings- und Migrationsproblemen zu sabotieren.

Nach meiner Ansicht geht es Trump nicht um Gesetze, Recht, Religon, Gülen oder sonstwas, sondern es geht ihm um die Ausweitung des heimlichen Krieges der USA gegen die EU.

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Du differenzierst da unzureichend.

Gläubig sind alle, denn jeder glaubt irgend etwas (was nicht unbedingt religiös sein muß).

Als "Christen" bezeichnet man vorrangig solche, die Mitglied einer Kirche oder artverwandten Sekte sind. Doch das hat erst einmal gar nichts mit Gläubigkeit zu tun, denn bei echtem Glauben zeigt sich der Inhalt nicht nur durch Worte, sondern auch durch die Tat (wobei die Intensivpflege von Neid und Habgier keineswegs von Christlichkeit zeugt).

Wenn du wissen willst, wieviel Prozent der Deutschen Mitglied einer "christlichen" Kirche oder Sekte sind, dann hilft Google. Und wenn du wissen willst, vieviel Prozent der Deutschen sich aus ihrer Überzeugung "christlich" verhalten, dann hilft dir ein Blick in den Alltag.

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Ich schaue weniger auf den einzelnen Menschen, dafür aber umso mehr auf die Struktur, der sich ein Mensch unterworfen hat.

Beispiel Drücker: Will mir jemand an der Haustür ein Zeitungsabonnement aufschwatzen, dann ist es mir egal, was er mir erzählt oder ob ich ihn beim Lügen erwische. Er hat sich der Struktur "möglichst viele Zettel schreiben" unterworfen, und das sagt mir, daß er mit Sicherheit nicht meinen Vorteil im Sinn hat.

Ähnlich betrachte ich Verkäufer, Rechtsanwälte usw. usw., aber auch Nachbarn, die sich dem Treppenhaustratsch verschrieben haben, u. v. a.

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Neben diversen anderen Gründen gibt es dafür einen Hauptgrund, der sich aus dem Verteilungsverhältnis ergibt:

Die Mehrzahl der Menschen sind überwiegend egozentrisch und halten es demzufolge für gut, wenn es möglichst viele selbstlose Menschen gibt, auf deren Kosten sie sich weitere Vorteile verschaffen können.

Ein "gesundes Mittelmaß" ist meiner Ansicht nach nur dann gefunden, wenn man den eigenen Charakter so entwickelt, daß dabei weder die Empathie noch die Vernunft vernachlässigt wird.

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