Warum ist der Klassismus in der Gesellschaft so stark verankert und wird ignoriert?
Klassismus (abgeleitet von „Klasse“ bzw. englisch class im Sinne von „soziale Klasse“) bezeichnet Vorurteile oder Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder der sozialen Position und richtet sich meist gegen Angehörige einer „niedrigeren“ sozialen Klasse.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Klassismus

Dass dieses Thema wenig Aufmerksamkeit bekommt, erkennt man auch daran, dass dieser Begriff nicht allgemein bekannt ist. Bei einer Frage zu Rassismus, Sexismus, etc. würde man ja wohl kaum eine Begriffsdefinition hinzufügen.

Abwertende Aussagen gegenüber Arbeitslose, Obdachlose, Menschen mit niedrigem Einkommen sind leider nicht selten. Zum Beispiel: Die sollten einfach mal arbeiten gehen, die sind alle faul, haben selbst Schuld, hätten die sich mal in der Schule angestrengt, soch eine "richtige[s]" Ausbildung/Studium gesucht, etc.

Oder auch Begriffe wie Hartzer, Sozialschmarotzer, etc.

Solche Aussagen im Bezug auf die geographische/kulturelle Herkunft, aufs Geschlecht oder Sexualität etc. bezogen gäbe einen viel größeren Aufschrei. Besonders wenn es von einer Person des öffentlichen Lebens kommt. Wann ist jemals eine klassistische Aussage viral gegangen?

Es wird viel über Rassismus, Sexismus, etc gesprochen (zu Recht), aber nie über Klassismus. Das liegt aber nicht daran, dass er nicht oder nur kaum existiert. Ich glaube, dass er viel tiefer in der Gesellschaft verankert ist, als Rassismus und Sexismus. Schließlich werden ja auch Parteien, die die Lebensbedingungen solcher Menschen teilweise weiter verschlechtern wollen, viel gewählt.

Ich frage mich, warum diesem Thema so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, und Klassismus fast toleriert wird.

Es geht mir auch nicht um den Begriff, sondern um die Tatsache. Man kann das ja auch umschreiben

Schule, Wirtschaft, Menschen, Politik, Psychologie, Diskriminierung, Gesellschaft, Menschenrechte, Philosophie und Gesellschaft
Lieblingsalben 2021?

Bin auf eure Antworten gespannt, auch wenn ich das Meiste nicht kennen werde.

Ich fand 2021 war überhaupt kein gutes Jahr. Auch musikalisch nicht. 2020 war da viel besser

Ich habe mir nur drei Alben angehört, die dieses Jahr rausgekommen sind und alle nicht gerade sehr oft. Ich komme auch nicht dazu, mir die Alben von Powerwolf, Bloodbound und Rhapsody of Fire anzuhören. Irgendwie fehlt mir dazu die Motivation, aber ich glaube nicht, dass mir da Meisterwerke entgehen

Gehört habe ich:

3. Timo Tolkki's Avalon: The Enigma Birth

Es hat Spaß gemacht zu hören, aber es ist Tolkki ohne das gewisse Etwas, das er früher in Stratovarius und seinem Soloprojekt hatte. Mein Lieblingslied ist vermutlich Enigma Birth, obwohl es einfach nur gewöhnlicher Power Metal ist. Ich liebe einfach Pelleks Gesang

https://youtu.be/5meit_JO7w4

2. Beast in Black - Dark Connection

Ist halt Beast in Black. Solide. Musikalisch würde ich die als Manowar + Pop bezeichnen. Yannis ist ja ein krass guter Sänger, aber auf diesem Album hört man nicht sein ganzes Potential. Trotzdem gut. Mein Favorit ist My Distopia

https://youtu.be/KUKIXEK2o9c

1. Helloween - Helloween

Darauf freue ich mich schon seit Jahren. Kai Hansen, Michael Kiske und Andi Deris zusammen. Drei geniale Sänger und drei geniale Gitarristen. Problem: Dadurch habe ich so hohe Erwartungen gehabt, die einfach nicht erfüllt werden konnten. Das Album ist eigentlich sehr gut und gehört zu den Besten von Helloween. Es war aber klar, dass, egal wie gut es wird, es mich enttäuschen wird. Mir fehlt eine richtig schöne, emotionale Ballade mit allen drei Sängern. Trotzdem super Album und definitiv das Highlight des Jahres für mich. Am besten finde ich Skyfall

https://youtu.be/eMHQ7AuKRO4

Musik, Rock, Metal, Jahresrückblick, 2021Jahr