Das ist wohl so ähnlich wie bei einer schlimmen Krankheit. Wer in einem solchen Fall fest an seine Selbstheilungskräfte glaubt, hellt damit seine Stimmung erheblich auf, was sich durchaus positiv auswirken kann. Besser ist es jedoch, wenn er trotzdem einen Arzt aufsucht.

Übel wird ein "unbewiesener Glaube" jedoch dann, wenn jemand glaubt, daß ihn die Ärzte umbringen wollen.

Soweit es um Religion geht, bietet sich aber eine Alternative an. Unbewiesene Annahmen sollten zumindest logisch begründbar sein. Lebt man so, daß man die Dinge sowohl als Realist auf die Reihe bekommt und gleichzeitig als "Vermutender" so, daß man sich auch in diesem Bereich gute Chancen ausrechnen kann, falls die Vermutungen zutreffen, dann hat man nichts falsch gemacht. Allerdings ist eine solche Lebenseinstellung damit verbunden, immer wieder neu darüber nachdenken zu müssen, ob das Geglaubte immer noch gültig ist - und solches Nachdenken halten eben sehr sehr viele für unzumutbar.

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Das Problem liegt an anderer Stelle und ist von Trump ebenso wenig lösbar wie das Problem einer vermüllten Wohnung, wenn der Bewohner ein Messie ist.

Ein kleiner Unterschied besteht jedoch darin, daß der Vermieter einen Messie ggf. rausschmeißen kann. Die (nicht nur) us-amerikanische Rüstungsindustrie läßt sich jedoch ebenso wenig rausschmeißen wie diverse andere Großkonzerne und Großbanken, unter deren tragenden Säule eine davon Krieg, Terror und Resourcenraub heißt.

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Mussten Adam und Eva und deren Nachkommen Inzest begehen, damit die Menschheit wachsen konnte?

Hallo GF Community,

Ich habe mich mit einem fundamentalen und kreationistisch Denkenden Christen unterhalten.

Hier der Dialog:

Ich:  Angenommen das stimmt wirklich mit Adam und Eva, wie konnten sich dann Menschen vermehren?

Er: Wie wohl? Durch Inzest natürlich! Gott hat Adam und Eva perfekt geschaffen. Ihre Gene waren absolut perfekt, unberührt von Umwelteinflüssen, ihre DNA hatte keine Fehler.

Ich: Also sind wir laut deiner Aussage Geschwister.

Er:
Und die beiden lebten mehr als 800 Jahre, da kommen so einige Kids bei rum.
Iwan als die Sünde schließlich die Gene veränderte in den darauffolgenden Generationen verbot Gott Inzest. Da er um die Folgen wusste. Iwan begrenzte er auch das Lebensalter des Menschen weiter.

Ich: Und das soll realistisch sein?

Er: Es ist realistisch möglich.

Er: 1 Mose 5 (Bibeltext) :
Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes 2 und schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch« zur Zeit, da sie geschaffen wurden. 3 Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set; 4 und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5 dass sein ganzes Alter ward 930 Jahre, und starb. 6 Set war 105 Jahre alt und zeugte Enosch 7 und lebte danach 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 8 dass sein ganzes Alter ward 912 Jahre, und starb. Und so weiter und so fort.

Ich: Das hätte sich jeder Trottel ausdenken können!

Er: ( augenscheinlich beleidigt ) hat das Gespräch beendet.

Was soll ich jetzt davon halten? Klingt das realistisch und logisch?

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Die damaligen Märchenerzähler haben sich keinerlei Gedanken über das Inzestproblem gemacht. Das war auch nicht notwendig, weil man lediglich eine nette Geschichte brauchte, um eine Erklärung für die Menschwerdung und das in die Welt gekommene Übel zu finden, wobei diese Geschichte an den geistigen Level der damaligen Menschen angepaßt war.

Ebenso könnte man sich sogar Gedanken darüber machen, ob es Inzucht wäre, wenn es der Klabautermann mit der Zahnfee treibt, und ganz Findige kämen dann vielleicht darauf, daß dann genau wegen dieses Inzuchtproblems die fliegenden Einhörner geboren wurden.

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Ein EKG ist nicht der heilige Gral. Wenn die EKG-Aufnahme dann erfolgt, wenn du gerade keine Schmerzen hast (d. h., während der Normalzustand besteht), ist auch nichts mehr feststellbar, es sei denn, es liegen dauerhafte (und ggf. schmerzfreie) Schäden vor.

Eine Blutuntersuchung kann etwas bringen, muß es aber nicht. Wenn tatsächlich kein Herzinfarkt vorgelegen hat bzw. es nicht zum Absterben von entsprechenden Zellen gekommen ist, dann gibt auch eine Blutuntersuchung nichts her.

Deine Schmerzen können sonstwas für Ursachen haben, auch wenn bei deiner Schilderung der Symptome die Wahrscheinlichkeit für ein Gefäßproblem sehr hoch ist.

Natürlich kann man dann auf die Idee kommen, für einige Tage zur Beobachtung ins Krankenhaus zu gehen. Doch auch da besteht dann das Problem, daß möglicherweise nur dann etwas festgestellt wird, wenn bei dir gerade eine Schmerzattacke erfolgt und genau dann auch die notwendige Untersuchung vorgenommen wird.

Sicherheitshalber könntest du deine Zähne untersuchen lassen. Manchmal steckt ein kranker Zahn hinter diversen Problemen, auch wenn der Zahn selbst nicht weh tut.

Du kannst aber selbst etwas tun, um deinem Arzt bei der Diagnosefindung zu helfen. Besorge dir ein Blutdruckmeßgerät (eins, daß man am Handgelenk anlegt). Während und nach der Attacke den Blutdruck messen und die Werte dem Arzt mitteilen kann hilfreich sein.

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Die Höhe der Strafe ist vom Maß des Ärgernisses abhängig, was von Kulturkreis zu Kulturkreis und von Staat zu Staat verschieden ist.

Ungerecht in Deutschland ist jedoch die Zumessung der Strafe in Form von Tagessätzen. Ein Milliardär würde zwar mit einem vielfach höheren Betrag bestraft werden als z. B. ein Lohnaufstocker, doch der Unterschied besteht dann darin, es der Milliardär von seinem Überfluß (quasi aus der Portokasse) bezahlen kann, der Lohnaufstocker aber nur von seinem Mangel.

Etwas gerechter wären Strafen nach Tagessätzen dann, wenn man vom anzunehmenden Einkommen zunächst die Grundkosten der Lebenshaltung abzieht und dann die Bemessung nach dem verbleibenden Rest vornimmt. Aber auch da ergäbe sich dann daß Problem, daß man (rechnerisch) einem diebischen Lohnaufstocker vielleicht noch etwas auszahlen müßte, weil sein "Resteinkommen" (ebenfalls rechnerisch) ein negatives Vorzeichen hätte.

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Es ist ein Teilbereich der christlichen Theologie und darin die besondere Methode, sich und anderen die Dinge schön zu reden und Unlogisches so in Argumente einzuwickeln, daß es den Anschein von Logik erweckt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Systematische_Theologie

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Ich habe meinen Monitor so eingestellt, daß es gerade eben noch angenehm für die Augen ist. Wieviel Lumen es sind, weiß ich nicht, aber in der Helligkeitsanzeige sind es 2 von 16 Punkten. Der Vorteil ist eine deutlich geringere Wärmeentwicklung und damit verbunden eine längere Lebensdauer des Geräts, und natürlich auch weniger Stromverbrauch.

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"Oder bedeutet das Recht auf Leben lediglich, dass der Staat Menschen nicht direkt töten darf?"

Das trifft am ehesten zu. Denn HartzIV-Empfänger, Niedriglöhner usw. sterben im Durchschnitt 7 bis 10 Jahre früher als der Bundesdurchschnitt, wenn der Zustand nur lange genug anhält - und das alleine aufgrund von Gesetzen, die sich um den Verfassungsgrundsatz nicht scheren.

Nicht alles, was in der Verfassung steht, wird auch so verwirklicht. Aber alles, was rechteeinschränkend verwirklicht wird, findet auch eine Gruppe, die es schönredet.

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Frisches ordnungsgemäß gewonnenes Sonnenblumenöl ist besser als ranziges Olivenöl. Umgekehrt gilt dasselbe.

Je höher der Anteil ungesättigter Fettsäuren ist, desto besser soll Öl für die Gesundheit sein. Doch in Anbetracht dessen, was sonst noch an im Prinzip "weniger gesunden Nahrungsmitteln" verzehrt wird und welche "weniger gesunden" Verhaltensweisen den Alltag bestimmten, ist der Unterschied zwischen den Ölen eher marginal.

Olivenöl ist angeblich gesünder als Sonnenblumenöl. Dem steht jedoch gegenüber, daß viel mehr schlechtes Olivenöl im Angebot ist als schlechtes Sonnenblumenöl. Und den Aufdruck "überaltert" oder "gepanscht" oder "minderwertig" gibt es bei der angebotenen Ware nicht. Auch der Verkaufspreis ist kein verläßliches Kriterium, allenfalls, wenn ein Produkt extrem billig angeboten wird.

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Während des 30jährigen Krieges gab es jede Menge Menschen in Deutschland, die es nicht verstanden, warum man alle Katholiken oder umgekehrt alle Protestantischen über einen Kamm scherte, weil es ja auch so viele gab, die den Religionskrieg nicht wollten.

Eine zwar in der Auswirkung ganz andere Situation, aber dennoch vom Grundprinzip der dahintersteckenden Denkweise her vergleichbar ist die Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft:

Sollte man tatsächlich zwischen "guten" und "bösen" Religionsanhängern unterscheiden, wenn die betreffende Religion als Ganzes Unheil hervorbringt? Oder wäre das ebenso unsinnig, als wenn man an anderer Stelle zwischen "guten" und "bösen" Mafiosi unterscheiden würde?

Fakt ist auch, daß es jede Menge Menschen gibt, die sich von Religionsgemeinschaften konsequent getrennt haben, nicht, weil sie nicht mehr glauben, sondern deshalb, weil sie es mit ihrem Glauben nicht vereinbaren können, weiterhin Mitglied einer betreffenden Religionsgemeinschaft zu sein.

Aus solchen Gründen ist es meiner Ansicht nach eine Angelegenheit der Sichtweise bzgl. der Ernsthaftigkeit zur eigenen Gesinnung. Wer eine Religion generell ablehnt, weil er erkannt hat, daß diese Religion im Gegensatz zu ihren Beteuerungen eine dauerhafte Quelle von Unheil ist, der wird im Regelfall alle Mitglieder dieser Religion an der tatsächlichen Wirkung der Religion bemessen, und nicht die Religion an der tatsächlichen Gesinnung weniger einzelner Mitglieder.

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Da gibt es jede Menge Möglichkeiten, etwas zu ändern, z. B. Nahrung, Bewegung, Medikamente ...

Ich habe alles das nicht gemacht, was mir mein Arzt empfohlen hat. Stattdessen habe ich nach und nach versteckte Dauerstreßsituationen abgebaut, d. h. solche, die mir penetrant ein unterschwelliges Ärgernis waren, ohne daß es mir bewußt wurde. Die Summe hat's dann ausgemacht, und der Blutdruck ging von 145 auf 125 herunter.

Mich um alle die Sachen kümmern, die mir mein Arzt empfohlen hatte, hätte dagegen zusätzlichen Streß bedeutet (dauernd darüber nachdenken, dauernd in Sorge, ob ich es auch richtig mache), was ja gegen mein persönliches Konzept gewesen wäre.

Nur wenn tatsächlich organische Ursachen vorliegen, dann ist es wahrscheinlich besser, rechtzeitig in Absprache mit dem Arzt auf Medikamente umzusteigen, falls alles andere nichts bringt.

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Nach dem Tod zerfällt der Körper und wird durch Bakterien, Würmer usw. wiederverwertet oder auch teilweise in der Atmosphäre verteilt (Krematorium). Die einzelnen Atome gelangen über eine längere Kette in Pflanzen, Tiere und auch Menschen, sind also überall verteilt.

Wie sollte da eine Wiederauferstehung des Körpers erfolgen können? Alles, was lebt, setzt sich zum erheblichen Teil aus Atomen solcher Kreaturen zusammen, die irgendwann gestorben sind. Eine Wiederauferstehung (alle ursprünglichen Atome wieder zu einem Körper formen) würde bedeuten, daß nahezu alle dann Lebenden demontiert werden, also ein Ding, das sinnfrei ist.

Dazu kommt dann noch das Problem der geistigen Inhalte (Wissen, Erfahrungen, Emotionalität, und alles mit allem verknüft, also Strukturen, die man auch als menschlichen Geist bezeichnen kann. Jedoch ist es nicht völlig ausgeschlossen, daß es irgendwann einen technischen Weg geben wird, das meiste solcher Strukturen auszulesen und auf Datenträgern abzuspeichern, was dann die theoretische Möglichkeit bietet, quasi ewig zu leben, d. h., mit demselben Geist in einem anderen Körper, ggf. auch in einem Roboter.

Doch dies gilt nur für das physikalische Weltbild. Ein völlig anderes Weltbild hat demgegenüber auch andere Bedingungen/Regeln. Wenn wir uns vorstellen, daß die gesamte Materielle Welt lediglich eine Fiktion ist, z. B. das Vorstellungsbild eines globalen Geistes, von dem wir selbst ein Teil sind, dann wären die Dinge sicher ganz anders, stünden dann aber im totalen Konflikt zum physikalischen Weltbild, was es sinnfrei macht, eine solche ganz andere Vorstellung mit den Regeln der physikalischen Welt untersuchen zu wollen.

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Wenn die Technik weiterhin so fortschreitet wie bisher, dann wird er irgendwann aus den Wolken kommen und sich unheimlich ins Kopfkino einschleichen, jedoch nur bei denen, die dann dank modernster Technik mit dem "Brett vor dem Kopf" (3D-Brille) in virtuellen Welten schwelgen und weitestgehend realitätsentfremdet sind.

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KI wird langsam aber stetig zu einem bestimmenden Systembestandteil. Noch sind nur wenige Einzelbereiche betroffen, die dazu auch noch von Menschen kontrolliert werden.

Doch KI hat es an sich (und ist schließlich für diesen Zweck bestimmt), hochkomplexe Strukturen auf jedes und alles hin zu untersuchen und daraus Rückschlüsse zu ziehen. Im Klartext bedeutet es, daß KI vor allem dort und dann eingesetzt wird, wo Menschen infolge riesiger Datenmengen keinen Überblick mehr haben.

Die unter dem Strich verbleibenden Ergebnisse sind dann zwangsläufig. Es wird ein Golem geschaffen, dem dann zunehmend blind vertraut wird, stets mit dem Risiko, daß die ausgeworfenenen Ergebnisse schädlich sein können und auf Unsinn basieren.

Gegenwärtig haben wird eine eskalierte Bürokratie und eine rein paragraphengesteuerte Justiz, d. h., es wird so und nicht anders entschieden, nicht weil es vernünftig ist, sondern weil es so in irgendeiner Vorschrift steht. Jedoch ist die Möglichkeit von Rechtsmitteln gegeben.

Bei in die Systeme integrierte KI ist das völlig anders, weil es nicht anders machbar ist. Da werden dann Computerentscheidungen ausgeworfen und angewendet, ohne daß. eine genaue Überprüfung der Hintergründe noch möglich ist. Das bedeutet, daß dann Entscheidungen umgesetzt werden, weil es der Computer so ausgeworfen hat. Die Unzulänglichkeiten und die mögliche Interessenkonflikte derer, die diese KI-Entwicklung vorgenommen und/oder finanziert haben. sind dann im Nachhinein nicht mehr durchschaubar. Daneben entwickeln sich zwangsläufig auch wechselseitige Abhängigkeiten zwischen diversen Systembereichen (alles ist mit allem verknüpft), so daß möglicherweise gewollte Änderen kaum bis gar nicht mehr möglich wären, ohne daß es dadurch zu Systemzusammenbrüchen kommt.

In meinen Augen ist deshalb die KI-Entwicklung, wo sie nicht auf einzelne eng umgrenzte Bereiche beschränkt bleibt, so etwas wie das Freisetzen eines Schädlings, der unkontrollierbar wird und die Systeme so verändert, wie sie niemand wirklich haben wollte.

Noch dominieren solche Berichte, die die "kollossalen Vorteile" der KI hervorheben. Die weiteren Folgen der Entwicklung (Verknüpfungen in möglichst viele Bereiche hinein) werden dabei totgeschwiegen, bzw. es kommt den Betreffenden erst gar nicht in den Sinn - wird es aber kommen, sobald es für eine Umkehr zu spät ist. Auch da offenbart sich dann ganz einfach das allgemeine Menschheitsproblem, daß Menschen so sind, wie sie sind, und nicht so, wie es sich viele in ihren Wolkenkuckucksheimen gerne vorstellen.

Fazit: Ein Schutz der Menschheit vor KI ist zwar dringend notwendig, wird aber auf gar keinen Fall erfolgen, so daß letztlich (es ist nur noch eine Frage der Zeit) Maschinen mit der Intelligenz einer Stubenfliege darüber bestimmen, wie die Gesellschaftssysteme aufgebaut und verwaltet werden.

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Wer bereits da ist, muß nicht mehr kommen:

Matth: 28,20: "Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Weil aber aus anderen Stellen hervorgeht, daß er eben doch zur Erde zurückkommt, bleibt die Vermutung übrig, daß es wohl mindestens 2 Jesus gibt.

Mit etwas Fantasie kann man die Geschichte aber auch anders auslegen und annehmen, daß damit gemeint ist, daß Jesus zunächst als verzerrtes Idol im Wolkenkuckucksheim der Menschen existierte, und er irgendwann von dort als gelebte Gesinnung in die Köpfe der Menschen zurückkehren wird.

Gegenwärtig gibt es da aber eher Anzeichen für das genaue Gegenteil.

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Beachte, in welchen Zusammenhängen solche Beweise gefordert werden.

Wenn ein Atheist von einem Christen Beweise für die Existenz Gottes fordert, dann steckt da für gewöhnlich entweder die unausgesprochene Erklärung dahinter "wenn du einen gültigen Beweis liefern kannst, dann überdenke ich meine Einstellung", oder die unausgesprochene Feststellung, daß der Atheist nicht bereit ist, das Thema unter einer anderen Matisse zu diskutieren als der, die er selbst vorgegeben hat.

Wenn umgekehrt ein Christ von einem Atheisten einen Beweis für die Nichtexistenz Gottes fordert, dann steckt da für gewöhnlich entweder die unausgesprochene Unsicherheit des Christen bzgl. seines Glaubens dahinter, oder die unausgesprochene Feststellung, daß der Christ nicht bereit ist, das Thema unter einer anderen Matisse zu diskutieren als der, die er selbst vorgegeben hat.

Dessen ungeachtet sind sich sowohl Christen als auch Atheisten zumindest insgeheim darin einig, daß es weder einen Pro- noch einen Kontrabeweis gibt, weil es eben reine Glaubenssache ist.

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Weil sich damit so gut demonstrieren läßt, was alles vorausgehen muß. damit irgendwann Menschen frei erfundenen Unsinn für Wahrheit halten.

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