Ist die Neue-Welt-Übersetzung abgeändert?

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13 Antworten

Hallo MarcoAH,

Jehovas Zeugen liegt nichts ferner, als die Bibel so abzuändern, damit sie zu ihren Lehren passt. Das wäre nicht nur äußerst unehrlich, sondern auch ein schweres Vergehen gegen Gott! Ihnen ist vielmehr daran gelegen, den ursprünglichen Text und die damit verbundene Bedeutung so gut wie möglich zu bewahren.

Bedenke auch bitte, dass die Zeugen Jehovas ihre erste eigene Bibelübersetzung (zunächst nur Neues Testament) erstmals im Jahr 1950 herausgegeben haben (in englischer Sprache). Jahrzehnte zuvor haben sie ausschließlich andere Bibeln benutzt und verbreitet. Ihr grundlegendes Bibelverständnis ist aufgrund dieser Bibelübersetzungen entstanden. Außerdem waren sie von Anfang an darum bemüht, ihre Lehren der Bibel anzupassen und nicht umgekehrt. Warum aber haben sie dann eine eigene Bibelübersetzung angefertigt?

Der hauptsächliche Grund liegt darin, dass sie feststellten, dass viele Bibeln nicht immer getreu das wiedergaben, was in den inspirierten Urschriften stand. Vor allem fiel ihnen auf, dass der göttliche Name in den meisten Übersetzungen durch die Titel "Gott" und "Herr" ersetzt worden war, obwohl er in den Urschriften über 7000 mal in der Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vorkam. Dies belegen eine große Anzahl der erhaltenen Bibelmanuskripte.

So wurde im Jahre 1947 ein Bibelübersetzungskomitee ins Leben gerufen, das die damals neuesten entdeckten Bibelhandschriften berücksichtigte und den ursprünglichen Text so getreu wie möglich zu übersetzen bestrebt war. Auch sollte er in einer gut verständlichen und modernen Sprache abgefasst werden. Nach Fertigstellung dieser Bibel äußersten sich einige Gelehrte damals sehr anerkennend.

Es stimmt, die Neue-Welt-Übersetzung unterscheidet sich in einigen Punkten von den meisten anderen Übersetzungen. Einige der wesentlichen Merkmale möchte ich nachfolgend einmal anführen.

1. Die Verwendung des Gottesnamens
In der Neuen-Welt-Übersetzung (NWÜ) wird der Name Gottes an etwa 7000 Stellen mit "Jehova" wiedergegeben. Warum? In den ursprünglichen Texten der Heiligen Schrift erschien der göttliche Name in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH". Eine Vielzahl der Bibelmanuskripte, die man gefunden hat, enthalten den Namen Gottes in dieser Form, also in den Buchstaben JHWH.

Warum ist die genaue Aussprache des Namens Gottes aber nicht bekannt? Im Althebräischen wurden nur die Konsonanten geschrieben und erst beim Lesen setzte man die Vokale ein. Da die Juden jedoch im Laufe der Zeit die Tradition entwickelten, den Namen Gottes nicht mehr auszusprechen, da sie ihn für zu heilig hielten, ging die genaue Aussprache des Namens Gottes verloren. Übrig blieben also nur die vier hebräischen Konsonanten "JHWH".

Gibt es denn Gründe dafür, den Namen Gottes zu verwenden, auch wenn dessen genaue Aussprache heute nicht mehr bekannt ist? Ja, die gibt es!
Wenn Gott dafür gesorgt hat, dass die Schreiber der Bibel den Namen Gottes über 7000 mal verwendeten, dann kann man ganz sicher daraus schließen, dass ihm sein Name sehr wichtig ist.
Dass sich die Übersetzer der NWÜ dafür entschieden haben, die Form "Jehova" für den Namen Gottes zu verwenden, liegt hauptsächlich daran, dass dieser Name bereits seit Jahrhunderten in deutschen Sprachraum bekannt und in Gebrauch ist.

Im Vorwort einer anderen deutschen Bibelübersetzung, die ebenfalls den Namen Gottes in der Form "Jehova" gebraucht, der "Schlachter-Bibel" heißt es: „Jehova wurde namentlich da gesetzt, wo es sich um einen Gegensatz zu den Heidengöttern handelt. Eigentlich sollte man ja allerdings, wie die gelehrten Forschungen ergeben, ,Jahwe‘ und nicht ,Jehova‘ schreiben; aber die herkömmliche Aussprache ist zu sehr eingebürgert, als dass wir es wagen dürften, in einer für das Volk bestimmten Bibel diese Änderung zu treffen.“

Auch wenn niemand, was die Aussprache des Namens Gottes, dogmatisch sein sollte, wäre es sicher ein großer Fehler, den Namen Gottes überhaupt nicht zu verwenden und es stellt eine grobe Verfälschung der Bibel dar, den göttlichen Namen durch die Wörter "Herr" und "Gott" zu ersetzen.

2. Die sorgfältige Wiedergabe der Verben der hebräischen und griechischen Sprache

Die Übersetzer der der NWÜ haben darauf geachtet, der durch die griechischen und hebräischen Verben zum Ausdruck gebrachten Handlungen richtig zum Ausdruck zu bringen.

Darüber heißt es in dem Werk "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich":

Die richtige Wiedergabe des Zustandes (Stadiums) des hebräischen Verbs im Deutschen ist äußerst wichtig, da sonst der Sinn entstellt und ein ganz anderer Gedanke übermittelt werden könnte. Als Beispiel hierfür mögen einige verbale Ausdrücke aus 1.  Mose 2:2, 3 dienen. In manchen Übersetzungen heißt es von Gott, daß er am siebten Tag „ruhte“ oder „ausruhte (davon abließ)“. Aus diesen Lesarten könnte man schließen, daß Gottes Ruhen während des siebten Tages in der Vergangenheit bereits abgeschlossen war. Man beachte aber, wie die Neue-Welt-Übersetzung den Sinn der in 1.  Mose 2:2, 3 gebrauchten Verben zum Ausdruck bringt: „Und bis zum siebten Tag kam Gott zur Vollendung seines Werkes, das er gemacht hatte, und er begann am siebten Tag von all seinem Werk zu ruhen, das er gemacht hatte. Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um es zu machen, geschaffen hat.“ Der Ausdruck ‘er begann zu ruhen’ im Vers  2 ist im Hebräischen ein Verb im Imperfekt und gibt somit den Gedanken einer noch nicht abgeschlossenen oder noch andauernden Handlung oder eines noch nicht abgeschlossenen Zustands wieder. Die Wiedergabe der Wendung ‘er begann zu ruhen’ stimmt mit Hebräer 4:4-7 überein. Das Verb in 1.  Mose 2:3 steht dagegen im Perfekt, ist aber in Übereinstimmung mit Vers  2 und mit Hebräer 4:4-7 mit „hat er fortan geruht“ übersetzt worden " ("Die ganze Bibel ist von Gott inspiriert und nützlich", hrsg. von Jehovas Zeugen, Seite 329).

Ähnliche Sorgfalt wurde auch beim Übersetzen der griechischen Verben geübt. Dabei wurden die unterschiedlichen Zeitformen berücksichtigt, die durch den Gebrauch bestimmter Verben zum Ausdruck kommt. In dem soeben zitierten Werk heißt es dazu: "Zum Beispiel gibt die fortdauernde Zeitform eines griechischen Verbs nicht nur den wahren Charakter einer Handlung wieder, sondern verleiht Ermahnungen und Rat auch größeren Nachdruck. Der fortdauernde Unglaube der Pharisäer und Sadduzäer wird durch folgende Worte Jesu verdeutlicht: „Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend ein Zeichen.“ Die Notwendigkeit, fortwährend richtig zu handeln, kommt treffend durch die Worte Jesu zum Ausdruck: „Fahrt fort, eure Feinde zu lieben.“ „So fahrt denn fort, zuerst das Königreich .  .  . zu suchen.“ „Bittet fortwährend, und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an, und es wird euch geöffnet werden“ (Mat. 16:4; 5:44; 6:33; 7:7). ("Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich", Seite 330)

3. Wiedergabe des Textes in zeitgemäßer Sprache

In vielen älteren Bibelübersetzungen werden Wörter gebraucht, die heute nicht mehr in Gebrauch sind und von daher auch nicht mehr richtig verstanden werden. Die Übersetzer der NWÜ haben sich darum bemüht, den Text der Bibel in die moderne Sprache von heute zu übertragen, ohne dabei sich jedoch zu große Freiheiten herauszunehmen. Sie hielten sich stets eng an die Vorlage der Bibelmanuskripte in den Originalsprachen und so wurden Textpassagen nicht einfach nur sinngemäß wiedergegeben, sondern möglichst wortgetreu.

4. Eine einheitliche Textwiedergabe
Das bedeutet, dass sich die Übersetzer darum bemüht haben, für jedes hebräische oder griechische Wort ein entsprechendes deutsches Wort zu gebrauchen, soweit es der Kontext zulässt, und bei diesem Wort durchgängig zu bleiben. Zum Beispiel wurden das hebräische Wort "nephesch" und das griechische Wort "psyche" einheitlich mit dem Wort "Seele" wiedergegeben.

Der Gräzist (Experte altgriechischer Sprache und Kultur) Alexander Thomson sagte einmal mit Bezug auf dieses Merkmal der NWÜ:"Die Übersetzung ist offensichtlich das Werk befähigter und kluger Gelehrter, die sich bemüht haben, den griechischen Text so getreu, wie es das Ausdrucksvermögen der englischen Sprache zuläßt, wiederzugeben. Man war bestrebt, jedes wichtigere griechische Wort mit ein und demselben englischen Wort wiederzugeben und so möglichst wörtlich zu sein. .  .  . Das Wort, das in der Regel mit ‚rechtfertigen‘ wiedergegeben wird, ist in den meisten Fällen sehr richtig mit ‚gerechtsprechen‘ übersetzt worden. .  .  . Das Wort für das Kreuz ist mit ‚Marterpfahl‘ wiedergegeben worden, was ebenfalls eine Verbesserung ist. .  .  . Lukas 23:43 ist richtig übersetzt: ‚Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.‘ Das ist eine bedeutende Verbesserung gegenüber der Lesart der meisten Übersetzungen.“ Zur Übersetzung der Hebräischen Schriften machte Thomson folgenden Kommentar: „Es lohnt sich wirklich, die Neue-Welt-Übersetzung zu erwerben. Ihr Stil ist lebendig und realistisch und veranlaßt den Leser zum Nachdenken und Überlegen. Sie ist nicht das Werk von Bibelkritikern, sondern von Gelehrten, die Gott und sein Wort ehren“ (The Differentiator, April 1952, Seite 52—57 und Juni 1954, Seite 136).

5. Weitere Besonderheiten

In der NWÜ finden sich insgesamt über 125.000 Querverweise.Diese zeigen, dass es zu den meisten biblischen Aussagen noch einen zweiten Zeugen gibt. Eine Überprüfung der Fußnoten ergibt, dass die Bibel als ein einheitliches ganzes Werk voll innerer Harmonie zu betrachten ist.

Als Hilfe für die Aussprache sind bei biblischen Namen Betonungszeichen eingesetzt worden, , oft in Annäherung an die Aussprache in den Ursprachen.

Im Vorwort der revidierten Ausgabe der NWÜ von 1986 heißt es: "Man hat sich bemüht, in der Neuen-Welt-Übersetzung die Autorität, die Kraft, die Dynamik und die Direktheit der ursprünglich in Hebräisch und Griechisch abgefaßten Schriften zu erreichen und diese Charakteristika in das heutige Deutsch zu übertragen. Die Übersetzung bietet ein zeitgemäßes Deutsch mit heute üblichen Sprachformen...Beim Übersetzen von hebräischen und griechischen Verben wurde besondere Sorgfalt angewandt, um die Einfachheit, die Wärme, den Charakter und die Ausdruckskraft der in der Ursprache gebrauchten Wörter zu erreichen. Viel Mühe ist auch darauf verwandt worden, Stil und Wesen der biblischen Zeit der Hebräer und Griechen zu erhalten und wiederzugeben, die Art, wie die Menschen dachten, folgerten und sich mitteilten, ihre gesellschaftlichen Aktivitäten usw."

Dieses sind nur die wesentlichsten Merkmale der NWÜ, die den Unterschied zu vielen anderen Übersetzungen ausmachen. Damit ist die NWÜ eine qualitativ sehr hochwertige Bibelübersetzung, wie das Kenner der Ursprachen der Bibel mehrfach bestätigt haben.

LG Philipp

Hallo Philipp,

mein Kompliment. Du hast DIr ja wahnsinnig viel Arbeit mit der Antwort gemacht und nicht nur irgendetwas niedergeschrieben, sondern bist auf den Grund gegangen und hast auch teilweise den Kontex mancher Aussagen berücksichtigt. Deine Ausführungenw aren sehr übersichtlich. Das war ein Superwerk. Zu Jeshuas Zeiten hätte man geglaubt, Du seiest bei Scha-ul in die Lehre gegangen oder wärest ein Schriftgelehrter. Das soll aber kein Spott sein!
Der Ewige segne Dich!

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@Kheber

Hallo Kheber,

vielen Dank für Dein Kompliment! Ich denke jedoch, Dein Lob ist etwas übertrieben. Ich habe mir lediglich die Mühe gemacht, einige Informationen zusammenzutragen. Es freut mich aber, dass Dir die Darlegungen gefallen haben.

Alles Gute auch für Dich!

LG Philipp

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Leider ist daran kein Wort war. Der Aufwand der ubersetzung von weitesgehenden Leien war ein anderer. Ganz vorne in der NWU findest Du folgendes:

"Ubersetzt nach der revidierten englischen Ausgabe 1984 ... den Rest behaupten sie vor allem vor Bibellaien mit behender Ausdauer. 

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@Scriptorium

Leider völlig unqualifizierte Bemerkungen! Bibelexperten und Kenner der Sprachen der Bibel haben sich schon mehrfach über die gute Qalität unserer Übersetzung geäußert. Laien wären wohl kaum dazu in der Lage. Außerdem ist über die einzelnen Mitglieder des Übersetzungskomitees nichts bekannt, da sie ihre Namen nicht veröffentlicht haben.

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@Philipp59

stimmt nicht, entweder verwendet die WTG verdrehte und gekürzte Zitate oder es sind "Bibelexperten" die völlig unbekannt sind den ZJ oder einer anderen Sekte die genauso ein verdrehtes Gottesbild haben nahestehen. Da kannst du auch jüdische Bibelexperten nehmen, die Jesus und die Dreieinigkeit ablehnen und dann behaupten diese würden die NWÜ toll finden. Oder Moslems.

Fakt ist keine andere Übersetzung ist so umgeschrieben worden wie die NWÜ.

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DIe Hälfte deines Textes stammt von der WTG Webseite und der Rest ist Humbug. Die NWÜ ist nachweislich eine Fälschung. Dazu gibt es hunderte von Bibelstellen.

Allein 237 mal wurde der Name Jehova in das NT eingefügt und damit sehr oft der Sinn verändert obwohl es NICHT EINE EINZIGE Urschrift gibt, wo der Name vorkommt. Der grund ist einfach, man will mit dieser Fälschung von Jesus Christus ablenken, der laut der Bibel Gott ist, der Fleisch wurde. Teilweise wurden Verse komplett neugeschrieben, wie Johannes 17:3 oder weggelassen.

Jeder der diese NWÜ Fäslchung liest muss sich im klaren sein, dass er eine falsche Bibel liest die mit dem Original nichts zu hat.

das kann man jederzeit beweisen

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@ManfredFS

Ja klar deswegen spricht auch Jesus "Das er kein Lehrer ist, sondern nur einer Lehrer ist sondern SEIN VATER SEIN GOTT !!!
Jesus gab immer Gott die Ehre, und wenn er Gott gewesen wäre, hätte er es mit Sicherheit gewusst.
Zudem wenn Jesus und sein Vater erwähnt wird, dann taucht nie der Hl. Geist auf...

Somit ist die Dreieinigkeit eine Irrlehre, weil sie von Gott ablenkt !!!

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@Sveniboy1990

Du irrst dich, die Dreieinigkeit führt zu Gott, denn sie rückt Jesus Christus in den richtigen Fokus. Wer leugnet, das Gott Mensch wurde der ist verloren, weil nur Gott in der Lage ist, die Sünden aller Menschen zu tragen. ZJ glauben, Gott hat einen Engel erschaffen und diesen dann als Sohn adoptiert und ihm befohlen, Mensch zu werden und zu leiden und zu sterben. Und ihm dann eine Belohnung versprochen.
Was für ein -sorry- feiger Gott, der jemand anderes in den Tod schickt. Und wie kann ein Engel die Sünden aller Menschen aller zeiten tragen? Unmöglich, denn wenn Menschen sogar über Engel richten werden sind Engel weniger als Menschen und so ein Opfer wertlos.

ZJ verhindern mit ihrer falschen Lehre dass man Jesus anruft um gerettet zu werden und dass zeigt, wer hinter dieser Sekte steht.

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@ManfredFS

Jesus in den richtigen Fokus, Jesus ist unser Erretter und das Loskaufsopfer und der höchste Engel im Himmel, zudem gab ihn Gott "eine Übergeordnete Stellung", wer war wohl dieser Gott??
Feige nenne ich das nicht, ich nenne das sehr lobenswert, zudem musste ein gleichwertiges Opfer gebracht werden, köme Gott zu Erde, dann wäre die gesamte Bibel ein Reinfall warum, weil dann solche Aussagen wie "Der Vater [Gott] ist größer als ich" oder in Epheser erwähnte Reihenfolge wer von wem das Haupt ist, dort steht dann das Jesus Haupt von Gott ist... Aber auch die Vision vom Stephanus war dann auch wohl eine Lüge, weil er nämlich Jesus nebend Gott stehend sah. Oder das Jesus mehrfach sagte "Nicht so wie ich [Jesus] will, sondern wie mein Vater [Gott] will".
Das wahre Christentum hatten die Apostel vorgelebt, nur das kein Dreieinigen Gott kannten, und da meinst du die Bibel dir so zurecht zu liegen wie du sie brauchst.
Was sagt nochmal Johannes 3:16  [Gute Nachricht Bibel]
"
Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben."

Und du (Mensch) willst mir das Gegenteil sagen, obwohl die Bibel sagt das Gott seinen Sohn schickt, ob da nun eingeborener Sohn oder sonst was steht, FAKT IST: Hier Steht Sohn und nicht Vater.
Und dies schrieben Menschen nieder, also auch menschliche Gedanken, was Menschen so einigermaßen irgendwann verstehen würden...
Und welcher Mensch weiß bitte nicht was ein Sohn ist...??!!
Die Bibel zeigt was anders, du sagst das, und es sind Nur Leere Worte, weil es Menschenworte sind, und nicht Gottesworte !!!

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@Sveniboy1990

Nun du weisst anscheinend nicht was deine eigene Gemeinschaft lehrt. Laut deren Lehre werden nur die 144.000 durch Jesus gerettet, die anderen müssen sich das ewige Leben verdienen. 

Vielleicht mal die eigenen Lehrbücher richtig lesen.

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@Sveniboy1990

Wo steht eigentlich das Gott Michael den Engel auf die Erde schickte? Da er laut zj ja Jesus ist hätte man das doch auch aufschreiben sollen

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@ManfredFS

Gott hätte den Menschen kein größeres Geschenk machen können als seinen Logos, sein Wort, durch das er alle Dinge erschaffen hat. Er hat ihn zu ihrem Meister gemacht, das heißt zu ihrem Haupt, und sie zu seinen Gliedern (vgl. Eph 5,23.30), damit er zugleich Gottessohn und Menschensohn sei: Wahrer Gott mit dem Vater, wahrer Mensch mit den Menschen. Er hat uns dies zum Geschenk gemacht, damit wir, wenn wir unser Gebet an Gott richten, seinen Sohn nicht davon ausnehmen, und damit während des Betens der Leib des Sohnes sich nicht von seinem Meister trennt, damit nämlich der wahre Erlöser seines Leibes, unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, derjenige sei, der gleichsam für uns betet, in uns betet und zu dem wir beten. 

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Ich habe mir vor vielen Jahren die Neue-Welt-Übersetzung mit meinen damals verfügbaren Bibel verglichen. Stichprobenartig habe ich viele Verse mal hier, mal dort, herausgesucht, aus vielen verschiedenen Bibelbüchern, und sie verglichen.

Das Ergebnis war überraschend: Die NW schnitt in allen Punkten besser ab als meine damaligen, es waren die Einheitsübersetzung und die Luther-Übersetzung; inzwischen besitze ich wesentlich mehr Bibeln.

Die NW war verständlicher, und man fand die Verse besser, weil sie fett gedruckt waren, während sie in der EÜ und LÜ kleiner waren, sodass sie fast im Text verschwinden.

Am eklatantesten ist der Unterschied in Psalm 110 Vers 1:

EÜ: So spricht der Herr zu meinem Herrn:
LÜ: Der HERR sprach zu meinem Herrn:
NW: Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist:

Hier kannst du selbst vergleichen.

Auf diese Frage wirst du viele verschiedenartige Antworten erhalten, je nachdem, welche Ziele die Antwortgeber verfolgen. Was hilft? Ganz einfach: Vergleiche die verschiedenen Bibelübersetzungen Vers für Vers, auszugsweise, dann siehst du genau, ob die Neue Welt Übersetzung (NWÜ oder NW) Veränderungen aufweist, und an  welcher Stelle.

Ich habe vor vielen Jahren diese Bibel mit meiner katholischen Bibel vergleichen und war überrascht. Zum einen standen die selben Verse in der Bibel, jedoch der Wortlaut war anders. Die NW war sehr viel verständlicher geschrieben. Auch fand man die Verse besser, weil die Versnummer fett gedruckt war, während sie in der katholischen Bibel winzig waren.

Es gibt einige Änderungen, die die NW von so gut wie allen anderen Übersetzungen unterscheidet. Die Auffallendste ist sicherlich der Name Gottes, der an ca. 7000 Stellen erwähnt wird, während in anderen Übersetzungen lediglich "Herr", "HErr" oder "HERR" steht. Dann werden die korrekten Begriffe verwendet für "Pfahl" oder "Stamm" anstatt "Kreuz". Auch der Begriffe "Hölle" wird nicht wahllos verwendet, sondern transliteriert (Scheol und Hades), und Seele wird nicht mit "Seele" und "Leben" übersetzte, sondern durchgängig mit Seele, sodass der Leser genau nachvollziehen kann, wo das Wort auftaucht und versteht, was damit gemeint ist.

Die NW ist keineswegs eine verfälschte Bibel, sondern vielmehr eine Übersetzung, die sehr viel Aufmerksamkeit darauf setzt, dem Leser das wahre Wort Gottes zu vermitteln.

Der letzte Absatz ist interessant. Er zeigt das Umzug die nwü an ihre eigenen Lehren angepasst haben man nennt sowas auch fälschen

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Ob die Neue-Welt-Übersetzung abgeändert wurde oder nicht halte ich für irrelevant. Alle Bibel-Übersetzungen sind eine Sammlung diverser Bücher, und was enthalten ist oder nicht enthalten ist, wurde in den Anfängen der von Rom ausgehenden Christianisierung festgelegt und späterhin weiter präzisiert. Ähnlich verhält es sich mit den Übersetzungen, die in ihrem Endprodukt zumeist die Auslegung der Auslegung von der Auslegung der Übersetzung .... usw. sind. Nur relativ wenig ist von den Originaltexten über die Zeiten hinweg erhalten geblieben.

Doch ganz gleich, welche Übersetzung man bevorzugt, es kommt stets darauf an, ob sie der Prüfung stand hält, in sich selbst schlüssig zu sein. Finden sich Aussagen, die auch bei allem Wohlwollen nur als sich gegenseitig ausschließend gewertet werden können, dann ist das Ganze wie eine lange Formel, die falsche Parameter enthält, und das Ergebnis kann dann zwangsläufig nur falsch sein. Selbst ein Weglassen falscher Parameter würde nicht wirklich helfen, weil auch eine unvollständige Formel kein korrektes Ergebnis bringen kann.

Na, ob du da nicht auf dem Holzweg bist? Denke an die vielen Schriftrollen und Fragmente, die die Richtigkeit der heutigen Bibelübersetzung bestätigen.

Zudem, ist unser Gott Jehova nicht allmächtig? Ist er dann nicht in der Lage, sein Wort zu bewahren?

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@stefanbluemchen

Schriftrollen und Fragmente können allenfalls bestätigen, daß sie mit anderem Schriftmaterial teilweise übereinstimmen. Sie können aber nicht bestätigen, daß der Inhalt der Wahrheit entspricht, und sie können auch nicht bestätigen daß Übersetzung und/oder Interpretation korrekt sind.

Ein Beispiel sind altägyptische Inschriften. Auch da gab es eine große Anzahl schöngeredete Geschichtsbeschreibungen (schöngeredet durch die Anordnung z. B. eines Pharao), und es gab auch Herrscher, die alles auslöschen ließen, was einen vorherigen Herrscher erinnerte, was geschichtsverfälschende Ansichten zur Folge hatte.

Was wir tatsächlich haben, ist meiner Ansicht nach nicht ausreichend, um etwas wirklich überzeugend beweisen zu können, und umgekehrt gibt es natürlich auch anderes, das nicht überzeugend widerlegt werden kann.

Was bleibt, ist eine diverse große Lücken ausfüllende Ungewißheit, für die nichts anderes zur Verfügung steht als die Plausibilitätsprüfung aufgrund von Nebenmerkmalen wie Gesinnungsdiskrepanzen, enthaltene Begriffe, Ausdrucksweisen oder auch mögliche Widersprüche in den Inhalten.

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@Dxmklvw

Die Schreiber waren ehrlich. Sie berichteten sogarüber ihre eigenen Fehler und Niederlagen. Prophezeiungen erfüllten und erfüllen sich. Die Jesaja Schriftrollen beweisen, dass uns die Bibel so überliefert wurde, wie sie auch geschrieben und inspiriert wurde. 

Die Bibel enthält Rat, der heute noch anwendbar ist, zu unserem Nutzen! Und wie alt sind die Psalmen und Sprüche? Die Bibel musste sich noch nie korrigieren, menschliche Weisheiten wurden schon oft korrigiert. 

Wenn die Bibel wissenschaftliche Themen aufgreift, stimmt sie mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen überein.  Sie war auch, was Quarsntänevorschriften betrifft, ihrer Zeit weit voraus. 

Was Widersprüche betrifft, beweise es.

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@stefanbluemchen

Unser Gott Jehova? Der Gott der Bibel heisst leider nicht Jehova. Das ist ein Kunstwort, erfunden von einem katholischen Mönch, Der Gottesname ist JHWH. Jahwe ist noch die Aussprache die wahrscheinlich am genausten ist.

Bei der NWÜ hat "dein Gott" versagt, die ist nämllich völlig falsch.

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@ManfredFS

Für maßgeblich halte ich solche Korrektheitsbemühungen nicht. Wir streiten uns ja auch nicht darüber, welche Augenfarbe Rübezahl hatte oder in welcher Klangfolge der Homo erectus gegrunzt hat.

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@stefanbluemchen

Merkst du den Widerspruch zu den Aussagen deiner Gesellschaft?
Du schreibst, ist unser Gott nicht allmächtig und ist er dann nicht in der Lage, sein Wort zu bewahren?

Nun, ich stimme dir zu. Gott kann sein Wort bewahren und hat es auch. Alle heutigen wichtigen Bibelübersetzungen (nein die NWÜ leider nicht)  entsprechen überwiegend dem Urtext. Urtext ist der Text, den wir haben der am ältesten ist. Wenn wir wissen, dass Johannes sein Evangelium sagen wir 75 nach Christus geschrieben hat und wir finden eine Abschrift, die 100 n. Christus geschrieben wurde, also 25 Jahre nach dem Orginal, dann ist das unser Urtext, weil diese Abschrift relativ dicht am Zeitpunkt der Erstschrift ist.

Es gibt 6.000 Abschriften des NT, aber ich glaube nur 3000 Abschriften vom AT die man als Urtexte bezeichnet. Wenn mal all diese Texte mit den heutigen Bibeln vergleicht, stellt man fest, diese geben sehr genau den Sinn wieder aus dem Urtext. Darauf kommt es nämlich an, dass wir die Botschaft so genau wie möglich erhalten. Das man aus dem AT das Tetragramm entfernt und gegen HERR ausgetauscht ist, verändert NICHT den SINN der Texte. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt. Da niemand weiss wie JHWH ausgesprochen wird, ist HERR auch nicht schlechter als ein falscher Name wie Jehova.

ABER. Wenn du überzeugt bist, Gott kann sein Werk beschützen wieso glaubst du dann deiner Führung, die behauptet, der Name Gottes wurde aus dem NT entfernt? Wenn es so ist, dann müssten alle Abschriften, die es jemals vom NT gab und die den Namen enthielten absichtlich vernichtet worden sein und nur Fälschungen exitieren und wenn das so wäre, dann wäre Gott wohl nicht in der Lage gewesen die Bibel zu bewahren....

Also entweder glaubst du dass Gott die Bibel bewahrt hat und dann müsstest du die NWÜ ablehnen die bewusst alle uns bekannten Urschriften des NT ignoriert und in der NWÜ die Bibel ändert oder du müsstest glauben, dass Gott seine Bibel nicht bewahren konnte, die Menschen 1.900 Jahre in Finsternis lebten und die NWÜ im Auftrag Gottes die Bibel umgeschrieben hat. Etwas übertrieben formuliert.,

Beides zu glauben ist ein Widerspruch in sich.

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@ManfredFS

Der gedankliche Widerspruch ist eine menschliche Grundeigenschaft. Auch ich bin nicht ganz frei davon, egal, wie sehr ich mich bemühe.

Ein maßgeblicher Nebengedanke meiner Bewertung von Glaubensinhalten ist eine Frage, die ich regelmäßig an mich selbst richte:

Welchen Wert hätte der Glaubeninhalt und das vermeintlich absolut Gewisse noch, wenn alle Glaubensaussagen die selben blieben, bis auf die, daß es Gottes Wille sei und die Texte vom göttlichen Geist inspiriert wären?

Was wäre, wenn stattdessen gelehrt würde "die fliegenden Elefanten wollen es so" und "die Texte sind vom Geist der fliegenden Elefanten inspiriert"?

Wäre es dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so, daß nur noch enthaltene sinnhaltige ethische Gedanken eine Bedeutung hätten, daß aber gleichzeitig der gesamte Rest als Märchen angesehen würde und der Lächerlichkeit preisgegeben wäre?

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@stefanbluemchen

Diese Antwort verstehe ich jetzt mal gar nicht. Die vielen Schriftrollen und Fragmente beweisen, dass die heutigen Bibeln richtig sind und Gott sein Wort beschützt hat?

Das ist ja mal eine gute Erkenntnis. Damit bestätigst du, dass die uns vorliegenden Schriftrollen aus alter Zeit von Gott beschützt wurden und somit das unverfälschte Wort Gottes bewahrt haben.

Ist das deine ehrliche und aufrichtige Meinung?

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@stefanbluemchen

"menschliche Weisheiten wurden schon oft korrigiert"

Die Bibel ist eine Sammlung menschlicher Weisheiten, bei denen man vor Korrekturen zurückscheut, weil die Angst der Gläubigen davor, dann in die Hölle zu kommen, viel zu groß ist.

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@ManfredFS

Interessant dass du nicht antwortest. Du denkst mit.

Sagst du nein, dass ist nicht deine Meinung würdest du zugeben das du gelogen hast.

Sagst du ja, dann ist dir klar, dass du dann keine Erklärung mehr hast, wieso deine Sekte behauptet, man hätte den Namen Gottes aus dem NT entfernt und die NWÜ hat ihn "wieder eingesetzt". Denn dann wäre Gott ja nicht in der Lage gewesen sein Wort zu bewahren und die Schriftrollen die wir heute vom NT haben wären alle eine Fälschung denn nirgendwo gibt es den Namen Gottes dort.

Was lernen wir daraus? Lügen haben kurze Beine, man fällt sehr leicht hin. Das ist auch der Grund, warum hier noch kein ZJ in der Lage war, meine Argumente zu widerlegen. Ich argumentiere nur mit der Bibel und der Wahrheit. Die kann man nicht widerlegen,

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@stefanbluemchen

Auf der Webseite der zu wird behauptet das alle ich betone alle Abschriften des neuen Testaments von abtrünnigen christen verfälscht worden sind. Was wenn das stimmt bedeutet das heutige nt ist eine komplette fälschung

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@stefanbluemchen

Du hast recht, Gott kann sein Wort bewahren. Wir haben 6.000 Abschriften des NT, bewahrt von Gott und in keiner einzigen steht Jehova. Erst die ZJ haben mit ihrer NWÜ die Bibel verändert und 237 mal Jehova in das NT geschrieben obwohl Gott das 2.000 Jahre verhindert hat.

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Hallo Marco,

Es kommt immer darauf an, was du unter großen und kleinen Abänderungen verstehst. Große Abänderungen gibt es nicht wirklich - außer einer. Das ist der Begriff 'Jehova' im NT, der in den uns zur Verfügung stehenden wesentlich über 5000 Handschriften nicht ein einziges Mal außer in der Form 'Jah' in der Offenbarung vorkommt.

Es wurde hier in dem Forum auf Jason David BeDuhn eingegangen. Ich habe dieses Buch zu Hause. Im Anhang geht er ganz explizit auf diese Problematik ein.

Eine Übersetzung kann so gut sein wie sie will. Allerdings wenn ein Übersetzerteam trotz besseren Wissens wesentlich über 200 Veränderungen am Grundtext des NT vornimmst ist das definitiv keine Kleinigkeit mehr, weil es die komplette Aussage des NT verändert.

telemann 2000,

und was sagst du zu der Schriftst. Johannes 12:13?

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@juste55

en onomati Kyriou - im Namen des Herrn. 

So steht es in der interlinear Übersetzung auf biblehub.com

Ich kann mich nur auf Handschriften stützen die aktuell vorhanden sind. 

Falls in Zukunft Abschriften des NT entdeckt werden, die das Tetragrammaton enthalten kann man das Thema neu aufgreifen... 

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Jesus zitierte oft aus den hebräisch- aramäischen Schriften. Es ist unwahrscheinlich, dass er dabei nicht den Namen seines himmlischen Vaters Jehova gebrauchte. Deshalb kann man kaum von einer großen Veränderung des Urtextes reden.

Doch dass von denngroßen Kirchen der göttliche Name verschwiegen wird, das ist wahrlich keine Kleinigkeit!

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@stefanbluemchen

Nennst du eine bewusste Abänderung des Textes an 237 Stellen eine Kleinigkeit? 

Also ich nicht..... 

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@telemann2000

telemann2000

Was heißt hier abgeändert? Es wurde lediglich der Name Gottes da eingesetzt, wo er auch in den von Jesus und den Aposteln zitierten hebräischen Schriften steht. Ich denke auch an Schrifttexte von Aussagen Jesu,  wie Matthäus 6 und Johannes 17. Lies bitte die ganzen Kapitel,  damit du nicht sagen kannst,  wir würden Bibeltexte heraus picken. 

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@stefanbluemchen

Definitiv abgeändert ....

In den uns zur Verfügung stehenden Abschriften - und das sind wesentlich über 5000 - kommt das Tetragrammaton kein einziges Mal vor.

Wenn jetzt ein Übersetzer aus eigenem Ermessen entscheidet, dass er an Stellen die sich auf das AT beziehen den Gottesnamen einsetzt, handelt es sich um eine Abänderung, weil das in den Handschriften nicht zu finden ist. 

Es kann nicht angehen, dass eine Glaubensgemeinschaft anderen Übersetzern den Vorwurf macht, die Bibel abzuändern indem man den Namen an den Stellen wo er aufscheint, wegzulassen und gleichzeitig den selben Fehler zu begehen, indem man den Namen dort einfügt wo er in den Grundtexten nicht zu finden ist.

Ich möchte auch noch auf dein anderes Argument eingehen. Du schreibst:

Es wurde lediglich der Name Gottes da eingesetzt, wo er auch in den von Jesus und den Aposteln zitierten hebräischen Schriften steht. 

Das stimmt nur teilweise und trifft allenfalls auf die Hälfte der Einfügungen zu. Die anderen Einfügungen wurden teilweise willkürlich lediglich auf Ermessensgrundlage erstellt.

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@telemann2000

Wenn Jesus aus dem Alten Testament zitierte oder daraus vorlas, gebrauchte er den Gottesnamen (5. Mose 6:13, 16; 8:3; Psalm 110:1; Jesaja 61:1, 2; Matthäus 4:4,7, 10; 22:44; Lukas 4:16-21). Wie man heute noch nachweisen kann, kam das Tetragramm zur Zeit Jesu und seiner Jünger in den Schriften des Alten Testaments vor. Jahrhundertelang dachten Gelehrte allerdings, dass das Tetragramm damals weder in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta,noch im Urtext des Neuen Testaments stand. Doch Mitte des 20. Jahrhunderts machte man eine erstaunliche Entdeckung: Man fand Fragmente der Septuaginta aus der Zeit Jesu, die den Eigennamen Gottes in hebräischen Buchstaben enthielten.Jesus gebrauchte den Gottesnamen und machte ihn bekannt (Johannes 17:6, 11, 12, 26). Jesus sagte ausdrücklich: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen.“ Er betonte auch, dass er seine Werke „im Namen“ seines Vaters tat. Interessanterweise bedeutet der  Name Jesus „Jehova ist Rettung“ (Johannes 5:43;10:25).Im Neuen Testament kommt eine Kurzform des Gottesnamens vor. Man findet sie in Offenbarung 19:1,3, 4, 6. Die Ausdrücke „Alleluia“ oder „Halleluja“ bedeuten „Preiset Jah!“ und „Jah“ ist eine Kurzform für Jehova.

Aus frühen jüdischen Schriften geht hervor, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam.Die Tosefta, eine Zusammenstellung mündlicher Gesetze der Juden, wurde um 300 u. Z. fertiggestellt. Darin heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen. In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des zweiten Jahrhunderts lebte. Er sagte über die Verbrennung christlicher Schriften: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“ Es liegt also auf der Hand: Die Juden im zweiten Jahrhundert wussten, dass die Christen den Gottesnamen in ihren Schriften verwendeten.

1
@stefanbluemchen

Ich bin mit diesen Argumenten durchaus vertraut. 

Sie gehen aber an den eigentlichen Tatsachen vorbei. Die Fakten lauten: Es gibt keine einzige Handschrift des NT die den Gottesnamen enthält. 

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder geht man von einer Fälschung aus. Das wäre gravierend, denn das würde bedeuten, dass Gott nicht in der Lage wäre, sein eigenes Wort zu bewahren. Des weiteren müsste man dann davon ausgehen, dass auch noch weitere Teile des Wortes Gottes verfälscht wurde. 

Solch ein Szenario ist allerdings ein No Go für einen Christen. 

Dann bleibt also nur noch eine Alternative. Man vertraut auf Gottes Fähigkeiten und lässt das Wort Gottes unangetastet. 

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@telemann2000

Wie in meinem Kommentar schon gezeigt, wurde es angetastet. Und genau dem wird, wie schon angeführt, entgegen gewirkt. 

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@stefanbluemchen

falsch Stefan.

Das geht aus deinem Kommentar nicht hervor. Es ist lediglich die Rede von außer-biblischen Schriften.

Das Wort Gottes wurde allerdings durch viele Übersetzter, die den Gottesnamen wegließen, 'angetastet'.

Andererseits tasten Jehovas Zeugen durch ihre NWÜ ebenfalls das Wort Gottes an. Sie machen allerdings genau das Gegenteil von den anderen Übersetzern. Die Ersteren ließen den Gottesnamen aus, die Letzteren Fügten ihn nach eigenem Belieben hinzu

Was ist jetzt verwerflicher?

Was sagte Paulus?

Aber auch ihr anderen - wer immer ihr seid - könnt euch nicht herausreden. Ihr spielt euch als Richter über alle auf, die Unrecht begehen, und sprecht euch damit euer eigenes Urteil. Ihr klagt bei anderen an, was ihr selbst tut. 

Römer Kapitel 2



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@telemann2000

noch mal so eine Kleinigkeit am Rande:

Ist dir aufgefallen, dass in deinem bruchstückhaften Zitat nirgendwo davon die Rede ist, dass es sich hier um das Tetragrammaton handelt?

Stattdessen wird allerdings gleich zwei mal auf den Begriff 'Gottesnamen' im Plural Bezug genommen....

2
@telemann2000

telemann2000, beweise erst mal deine Behauptungen. Ich lieferte schon genug, die du leider nicht anerkennst.

1
@stefanbluemchen

Das, was du als 'Beweise' anführst hat mit dem NT nichts zu tun. 

Beweise sollten Fakten sein, die sich auf das Thema beziehen. 

Ein schlagkräftiger Beweis wäre beispielsweise eine handvoll Abschriften des NT due den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben enthalten. 

Ich habe unter einer anderen Frage eine ganze Menge Anhaltspunkte gegeben. 

Schau mal nach:

https://www.gutefrage.net/nutzer/telemann2000/fragen/neue/1

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@telemann2000

telemann, wie stefanblümchen schon schrieb, wurden oft hebräische Texte zitiert, in denen der Name Gottes vorkam - also, warum dann nicht im Zitat des NT? 

Und noch etwas, was ist so schlimm daran, wenn der Name Gottes genannt wird? Ich habe eben eine Predigt eines ev. Pfarrers gelesen, der ein gutes Argument brachte: "Wenn ich einen meiner Schüler ansprechen will und benutze seinen Namen nicht, fühlt er sich auch nicht angesprochen." Fand ich gut, zumal er dieses Beispiel im Zusammenhang mit Gottes Namen gebrauchte!

Dann hast du sicherlich schon davon gehört, telemann, dass der jüdische Ober-Rabbiner den damaligen Papst Benedikt gebeten hat dafür zu sorgen, dass der Gottesname in der Liturgie nicht mehr gebraucht wird. Benedictus hat das Verbot erlassen!!!! (kann man bestimmt noch ergoogeln) Wollen wir uns da einreihen?

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@stine2412

Was spricht dagegen, den Gottesnamen zu gebrauchen? Gar nichts!

Als Jesus Christus auf die Erde kam, führte er allerdings eine sehr wichtige Änderung ein. Unter der christlichen Ära sollte Gott als der persönliche Abba Vater angesehen werden und nicht nur lediglich als Gott JHWH. Ein Christ durfte sich mit durch diese zärtliche Ansprache als Kind Gottes sehen und bezeichnen.

In der Regel ist es auch heute noch so, dass ein Kind (und auch viele Erwachsene) ihre Eltern immer nur mit Vater & und Mutter oder vielleicht etwas intimer als Mama & Papa (was ungefähr dem Begriff Abba entspricht) ansprechen. Selbstverständlich kennt jedes Kind auch den persönlichen Namen seiner Eltern und zögert bestimmt nicht ihn auszusprechen, wenn es danach gefragt wird.

Genau das ist auch der Grund, warum im NT in den überlieferten Handschriften der Gottesnamen in hebräischen Lettern nicht vorkommt - der Leser sollte sich mit dem neuen Gedanken vertraut machen, das man in einem Kindschaftsverhältnis mit dem Vater stand - etwas neues sowohl für Juden als auch für Heiden.

Kann es sein, dass Zeugen Jehovas so sehr Wert auf den Gottesnamen legen, weil sie in keinem Sohnschaftsverhältnis zum Vater stehen möchten, in also lediglich als Freund sehen? Von diesem Standpunkt aus betrachtet wäre das durchaus sinnvoll. Wer würde schon seinen Freund gerne mit Abba Vater ansprechen?

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@stine2412

Es ist schlimm den Namen Gottes einzufügen wenn dadurch der Sinn verändert wird. Eines der besten Beispiele ist Römer 10

Denn

wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

10 

Denn

mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden;

11 

denn

die Schrift spricht: »Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden!«

Die Wichtigkeit der Verkündigung des Evangeliums

12 

Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen: Alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen,

13 

denn

: »Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

Diese Abfolge von "Denns" ist eine logische Argumentationn, die zu einem Höhepunkt, einer konkreten Aussage führt.

Vers 13 ist ein Zitat aus Joel. Auch wenn Paulus für das Zitat auf eine Schriftrolle zurückgreifen konnte wo das Tetragramm enthalten war, hat er es nicht gemacht, weil er beweisen wollte, dass Jesus der HERR ist den man anrufen soll, weil für Paulus Jesus Gott war, der Mensch wurde. Die NWÜ unterbricht diesen Beweis durch Einfügung von Jehova.

Wer die NWÜ liest, glaubt, dass jeder der den Namen Jehova anruft errettet wird

Wer eine unverfälschte Bibel liest kommt zu dem Schluss, dass jeder der den Namen des Herrn Jesus anruft errettet wird.

Das ist ein gewaltiger Unterschied im SINN.,

2

Eine interessante Frage, die man als Nicht-Theologe schwer beantworten kann. Ich habe mir gerade mal den Wikipedia-Text dazu durchgelesen, da kommen ein paar Punkte ganz gut rüber.

Die englische Übersetzung scheint eine weitestgehend sehr exakte Übersetzung zu sein, die jedoch an einigen entscheidenden Stellen so übersetzt ist, dass sie klar die Lehren der Jehovas Zeugen unterstützen. Die deutsche Übersetzung bewirkt weitestgehend das gleiche Urteil.

Daher sollte man, wenn man ernsthaft das Wort Gottes studieren möchte, nicht nur diese Übersetzung nutzen. Am besten nutzt man mehrere Übersetzungen und liest die Kommentare. Oder man liest sie gleich im Original, wenn man das kann.

Bomberos911

Lies bitte die Texte ,die in der NW-ÜBERSETZUNG  angeblich die Lehren der Zeugen Jehovas stützen, in einer beliebigen Übersetzung und vergleiche diese mit der NW-Übersetzung. Dann schreib nochmal, was du selbst festgestellt hast. 

2
@stefanbluemchen

Hallo stefanbluemchen,

Die Übersetzung der Bibel ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Dies erfordert tiefe Kenntnisse der hebräischen und griechischen Sprache. Diese habe ich nicht. Daher bleibt mir wenig anderes übrig, als mich in meinem Urteil auf die Aussagen solcher zu verlassen, die sich viele Jahre mit solchen Fragen beschäftigt haben. Dass ich dabei zu einem Fehlurteil komme, liegt im Bereich des Möglichen.

Grundsätzlich gibt es keine 100%ig genaue-Übersetzung der Bibel. Daher sollte man, wenn es um eine exakte, wortgetreue Auslegung geht, sich nicht nur auf eine Übersetzung verlassen. Zusätzlich kommt hinzu, dass es keine Urtexte mehr im eigentlichen Sinne gibt. Alle Urtexte sind Kopien älterer Schriften. Es kann also niemand behaupten, die absolute Wahrheit und Erkenntnis zu besitzen, wenn es um einen exakten Bibeltext geht.

Aber um ein Beispiel zu nennen:

Kolosser 2, 9: Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. ELB

denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich. Neue Welt

In der Elberfelder wird "von der ganzen Fülle der Gottheit" gesprochen. Dies interpretiere ich so, dass Jesus alle Merkmale und Eigenschaften hat, die auch Gott hat. Weiterführend kann man sagen, dass Jesus=Gott ist.

Wenn man die Neue Welt liest, bekommt man den Eindruck, dass Jesus eben nur einige göttliche Merkmale hat, die sich auf seine Wesenart beschränken. Auch hier ließe sich interpretieren, dass Jesus Gott ist, jedoch läge diese Interpretation ferner. Es ist eine Abschwächung im Gegensatz zur Elberfelder. Es scheint, als wäre Jesus in einigen Punkten Gott sehr ähnlich. Aber Jesus=Gott? Eher nicht...

Und es ist ja allgemein bekannt, dass die Frage der Gottheit Jesu einer der zentralen Unterschiede zwischen JW und vielen anderen christlichen Richtungen ist. Insofern kann man schon sagen, dass diese Stelle eine gewisse Tendenz enthält, in einer so zentralen Frage.

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@Bomberos911

Bromberos, es ist sehr symphatisch, dass du dich nicht als allwissend präsentierst. Deshalb möchte ich dich auch  korrigieren. Du schreibst: Und es ist ja allgemein bekannt, dass die Frage der Gottheit Jesu einer der zentralen Unterschiede zwischen JW und vielen anderen christlichen Richtungen ist. 

Der auslösende Bibeltext ist Joh. 1:1 (in jeder Übersetzung gleich)
Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. Es sind nur einige, die behaupten, Jesu sei Gott und Gott sei Jesu. Aber beachte, dass dort steht, das WORT war bei Gott. Jesus ist aber göttlichen Wesens. Kurz vor seiner Hinrichtung betete Jesus inbrünstig zu Gott.

Es gibt viele biblische Belege, dass Jesus zu seinem Vater betete und auch sagte: "Der Vater ist größer als ich!" Und wer hat Jesus auferweckt, als er tot war? Es dürfte da gar keine Diskussion geben! Aber die Dreieinigkeitslehre verlangt nach solchen Erklärungen und dass diese nicht biblisch ist, weißt du sicherlich!

Übrigens, da du ja öfter Fragen diesbezüglich hast, stelle diese doch mal bei jw.org, dort werden diese anhand von Bibelstellen beantwortet. Dazu kannst du deine eigene Übersetzung nehmen und selber entscheiden, wie gut oder schlecht die NWÜ ist.

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@stine2412

Hallo Stine2412

Danke!

Aber bist du allwissend?

Bromberos, es ist sehr symphatisch, dass du dich nicht als allwissend präsentierst. Deshalb möchte ich dich auch korrigieren.

Deine "Korrektur" verfehlt den Kern meines Beitrags. Ich wollte keine Diskussion anstoßen, ob Jesus=Gott ist. Dies war nicht die ursprüngliche Frage. Ich wollte anhand einer Bibelstelle zeigen, dass die NWÜ dazu tendiert, die Lehre der JW zu unterstützen und damit einen bestimmten Akzent setzt, der sich in einer anderen - durchaus renomierten - Übersetzung so nicht finden lässt.

Der von dir zitierte Bibeltext Joh 1:1 ist außerdem ein weiteres Beispiel dafür. Gehe auf www.bibelserver.com und versuche das von dir fett hinterlegte "ein" dort zu finden.

Der auslösende Bibeltext ist Joh. 1:1 (in jeder Übersetzung gleich)
Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. Es sind nur einige, die behaupten, Jesu sei Gott und Gott sei Jesu. Aber beachte, dass dort steht, das WORT war bei Gott. Jesus ist aber göttlichen Wesens. Kurz vor seiner Hinrichtung betete Jesus inbrünstig zu Gott.

Was du mit diesem Paragraph aussagen möchtest, erschließt sich mir nach einem 10-Stunden-Arbeitstag nicht sofort.

Übrigens, da du ja öfter Fragen diesbezüglich hast

Wie kommst du da drauf?

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@Bomberos911

Bomberos, habe ich den Eindruck erweckt, allwissend zu sein? Entschuldige, das war nicht meine Absicht! Allwissend bin ich auch keineswegs, im Gegenteil, ich bin stetig auf der Suche nach mehr Wissen und Erkenntnis. Allerdings ist die Bibel immer die Grundlage für mich.

Noch schnell: Jesus kann nicht Gott selbst sein, wenn er doch bei Gott war.

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@Scriptorium

Doch auch im Koran steht das. Und im alten Testament in Jesaja:

Jes 43,10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.

0

Als Zeuge Jehovas sollte man zurückgehen zur alten Bibel der Zeugen, die Elberfelder Übersetzung, die vor der NWÜ üblich war. Natürlich gibt es mittlerweile auch andere Lieblingsübersetzungen. Es geht weder im Sündenfall noch im Dienst Jesu hauptsächlich um den Gehorsam.

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@Scriptorium

Scriptorium, diese EB- Bibel steht noch in meinem Regal, mit der habe ich auch noch die Bibel studiert und bin dieser Übersetzung zu der Überzeugung gekommen, die ich heute habe. Auch eine Bibel von ALDI besitze ich und schaue gern einmal rein, in welchem Wortlaut der ein oder andere Text zu lesen ist.

Dann gibt es jetzt den Bibelserver; und glaube mir, es ist interessant zu lesen, wie verschieden der Wortlaut der Texte wiedergegeben wird, aber der Sinn erhalten ist.

Verunglimpfe uns doch nicht immer so! 

1
@stine2412

Wenn Du die Elberfelder benutzt hast, dürften dir die Sinntötenden Besonderheiten der NWÜ gar nicht aufgefallen sein?

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Die Neue Welt Übersetzung ist in Wirklichkeit eine Übertragung. Sie ist nicht die einzige Übertragung. Deshalb sollte man sich eine Übersetzung suchen, die möglichst wortgetreu und sinngetreu ist. In einigen Teilen dieser Übertragung sind die Glaubensvorstellungen der Zeugen Jehova verarbeitet. Wenn man sie verwendet, muss man, um die "Wahrheit" zu erfahren, mindestens eine weitere Übersetzung verwenden und vergleichen. Ich würde mich deshalb lieber gleich mit einer echten Übersetzung befassen, um unnötige Sucharbeiten (wo ist die Neue Welt Übertragung anders?) zu vermeiden. Grundsätzlich ablehnen würde ich sie nicht, aber mein 100-%tiges Vertrauen würde ich nicht in sie setzen. Gilt auch für andere Übertragungen oder Übersetzungen mit näherer Konfessionssicht des Übersetzers und dessen Helfer (der den Text redigiert).

Es ist eine Übersetzung, die sich auch darauf bezieht, den damaligen Kontext zu verstehen. Es gibt reine Übersetzungen, aber was betrachtet man als die Quelle? Nimmt man eine schon übersetze Bibel und übersetzt diese wieder?

Es wurde versucht, die Bibel so zu übersetzen, dass sie das wiedergibt, was damals gemeint wurde. Also als Beispiel: Es gibt in einer älteren Version der Luther Bibel, den Ausdruck "Dirne". Naja heute hat das ja ne ganz bestimmte Bedeutung, würde man es also einfach so direkt übersetzen, könnte es zu einem Missverständiss kommen, man müsste also schauen, was das Wort "Dirne" damals bedeutet hatte. Damals stand das Wort einfach nur für Frau.

Das die Glaubensüberzeugung der Zeugen Jehovas da mit einfliesen, kann natürlich sein, ein Mensch kann nunmal nicht subjektiv sein, aber sicherlich wurde das nicht mit einem manipulativem Hintergedanken gemacht. Gut das sage ich als Zeuge Jehovas, aber würde ich das ganze anders einschätzen, wäre ich nichtmehr in der Organisation.

Also wie du sagst: Wenn sich jemand unsicher ist, kann er gerne noch weitere Übersetzungen hinzuziehen, gibt auch sonst recht gute (Elberfelder z.B), oder auch welche in neuerer Schreibweise, die aber auch eher zum Lesen geeigent sind, als zum wirklichen Nachforschen (wie z.B die Hoffnung für Alle, oder sogar teilweise die Volxbibel)

1
@Richard30

In unserer Bibelübersetzung fließen keine Anpassungen an unsere Lehren ein. Im Gegenteil! Wenn eine Lehre nicht mit dem übereinstimmt was die Bibel lehrt, passen wir unsere Ansichten der biblischen Lehre an und revidieren unsere Ansichten. 

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@stefanbluemchen

Diese Aussage hätte noch nicht einmal Martin Luther oder Elberfelder etc. sich getraut zu sagen. Es ist leider so, dass manche Menschen gar nicht mehr wahrnehmen, was sie als Grundlehre in ihr Gedankengut aufgenommen haben. Das gilt sowohl auf die großen Kirchen, aber auch auf die ZJ. Von einer Revision in der Neue Welt Übertragung habe ich bisher nichts festgestellt. Aber man lernt ja nie aus. Entscheidend ist letztendlich, ob das Verständnis der Bibel nicht dem Verständnis Gottes widerspricht. Und das ist nicht so einfach. Darum muss man sich echt bemühen, und dann ggf. revidieren.

Es gibt sogar Interpretationen, die nur aus Texten herausgelesen werden, wobei der Test nicht grundsätzlich geändert wird. Das gibt es zum Beispiel beim Sabbatgebot der katholischen Kirche.

Aber das ist nicht der einzige Problempunkt. Es ist jedenfalls besser, wertfrei zu forschen, was die Wahrheit ist. Jesus sagt dazu: Mein Wort ist die Wahrheit.

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@Wilfri

Martin Luther hat ja auch noch der unbiblischen und abscheulichen Hexenverbrennung zugestimmt. 

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@stefanbluemchen

Laut ZJ war Martin Luther doch einer der wahren Christen die in der dunklen Zeit vor den Zeugen Jehovas das Licht hochgehalten haben. Stand so ähnlich mal in einem WT. Müsste ich raussuchen.

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Die Neue-Welt-Übersetzung erhebt zwar den Anspruch, genau zu sein, aber schon die Tatsache, dass sie den Gottesnamen mit ,,Jehova" anstatt ,,Jahwe" wiedergibt, widerspricht diesen Anspruch. Denn die Bezeichnung ,,Jehova" ist aller wissenschaftlichen Erkenntnis nach nicht die korrekte Wiedergabeform des Tetragramms JHWH. Soviel zur "Genauigkeit" der NWÜ.

Jede Bibelübersetzung ist irgendwie abgeändert. Denn die Originale sind in Altgriechisch und Hebräisch - und das ist schwer übersetzbar. Deshalb ist es sinnvoll, verschiedene Übersetzungen zu vergleichen wenn man unsicher ist. Und Menschen fragen, die Ahnung davon haben!

Mein Erfahrung mit Zeugen Jehovas ist, dass sie keine allzu große Ahnung von altgriechischer Grammatik (und eben auch Hebräisch) haben und somit in Unwissenheit ihre Übersetzung anpreisen. Daraus ergeben sich Probleme, z. B. wie der Gottesname "Jehova" zustande kam, und beim Thema Dreifaltigkeit.

Manche "Fehler" kommen auch durch das wörtliche Verstehen, nämlich dass es 144.000 Auserwählte geben soll, ebenfalls wenn es um das Umgangsverbot mit "Abtrünnigen" geht.

Diese Punkte betreffen auch andere christliche Kirchen / Sekten, diese sind halt vermutlich weniger bekannt als die ZJ.

P.S. Eine Schlachterfelder Bibel gibt es nicht. Es gibt aber die Elberfelder und die Schlachter :-)

Hallo anniegirl80

wie Dir sicherlich bekannt ist, wurde die Bibel inzwischen in rund 2.800 Sprachen übersetzt und in viele dieser Sprache gleich  mehrfach.   So soll es allein im deutschen Sprachraum etwa 60 verschiedene Übersetzungen geben.

Allerdings ist Gottes Wort nicht nur in Bezug auf die Vielzahl  der Übersetzungen ein mit deutlichem Abstand unerreichtes Phänomen, sondern auch in Bezug auf seine Entstehungsgeschichte und auch in Bezug auf seinen erfolgreichen Überlebenskampf  -  und nicht zuletzt und vor allem auch im Hinblick auf seine Auflagenhöhe und damit auf seine Verbreitung  „bis zum entferntesten Teil der Erde. . .“  (Apostelgeschichte 1:8)

Alles in allem ist diese „göttliche Bibliothek“, wie Hieronymus die Bibel nannte,  auf jeder nur erdenklichen Ebene mehr als nur den Erwartungen gerecht geworden, mit der man einer Botschaft begegnet, deren Urheber und Bewahrer der allmächtige Gott ist.

Weder die brutalen noch die arglistigen Versuche (wie Deine
beispielsweise) die zunehmende Entfaltung und Breitenwirkung dieser „guten Nachricht“ zu beeinträchtigen,  haben auch nur im Ansatz Erfolg.

Mache Dir bitte mal bewusst, wer es war, der da einst angekündigt hat, dass „diese gute Botschaft von Gottes Königreich auf der
ganzen bewohnten Erde gepredigt werden wird,  allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen“  (Matthäus 24:14)  -  wer es also war, der diese Verbreitungs-Garantie erteilte,  ohne als „Zugangs -Voraussetzung“  große „Ahnung von der altgriechischen und hebräischen Sprache“ zur Bedingung zu machen.

Ganz im Gegenteil jubelte die gleiche Stimme  „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgefällig gewesen ist“.  (Matthäus 11:25, 26)

Und nun,  anniegirl80,  realisiere bitte einmal, was es bedeutet,
wenn der Gott des Himmels und der Erde denen, die sich für weise und intellektuell halten den Zugang des Verständnisses verwehrt! 
Dann kann gar nichts anderes dabei herauskommen, als dass diese mit Selbstüberschätzung glänzende Gruppe  weder den Gottesname "Jehova" noch die gotteslästerliche Lehre von einer Dreifaltigkeit oder die Bedeutung der  144.000 Auserwählte oder gar  das Umgangsverbot mit "Abtrünnigen" (alles Deine Wortwahl)  versteht.  

Unmöglich.

Selbst ein einst weiser König Salomo stand schlussendlich im
Dunkeln, als er in unangebrachter Überheblichkeit mehr auf sich selbst als auf den Rat  seines Schöpfers vertraute  (1. Könige 11:9-11)

Soweit es uns als die   -  Deiner überheblichen Meinung nach  - 
„ahnungslosen“ Zeugen Jehovas betrifft,  freuen wir uns über die Fülle göttlichen Segens, der uns in die Lage versetzt buchstäblich die ganze Welt mit Bibeln und bibelerklärender Literatur zu versorgen.  Wir dürfen die „gute Botschaft“ durch die mit über 800 Sprachen vielsprachigste Website der Welt bis in den entlegensten Winkel unserer Erde verbreiten und bringen  die Kraft auf gegen den Strom zu schwimmen und uns u.a. nirgendwo auf der Erde an kriegerischen Auseinandersetzungen  oder deren Vorbereitungen zu beteiligen.

Jesus kommentiert dieses  Ergebnis in Matthäus 11:19

„Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht . . . .“

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9
@Abundumzu

Du fehlinterpretierst meiner Meinung nach den Beitrag von anniegirl 

Sie kritisiert mitnichten Gott. Jesus oder die Bibel sondern versucht auf diverse Unstimmigkeiten in der Zeugen Jehovas Bibel hinzuweisen. 

4
@EXInkassoMA

@ EXInkassoMA: Genau, danke!

@ Abundumzu: Tut mir leid, aber solch langen Beiträge lese ich nicht.

Im Übrigen finde ich auch in der Einheitsübersetzung Bibelstellen, von denen ich den Eindruck habe, sie sind entsprechend der katholischen Lehre übersetzt worden. Dieses "Problem" betrifft also nicht nur die Zeugen Jehovas.

3
@Abundumzu


Jesus kommentiert dieses  Ergebnis in Matthäus 11:19


„Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht . 



Wieder versuchst Du was hineinzuinterpretieren

Die Aussage von Jesus bezieht sich natürlich nicht auf die Zeugen Jehovas ;)




4
@EXInkassoMA

. . . sehr intelligenter Kommentar . . . 

. . .  trotzdem nicht ganz ohne Wert, signalisiert er doch, dass immerhin Du uns begründen und erklären kannst, auf wen sich  Jesu Aussage bezieht  . . .  "natürlich"  bezieht . . .

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6
@Abundumzu

Abundumzu, das konnte der EXInKasso "natürlich" nicht! Schade, denn wir erfahren "natürlich" auch gern, was andere Menschen denken und fühlen.

2
@anniegirl80

anniegirl80,

wenn es dir wichtig ist, solltest du auch längere Beiträge lesen! Vieles wird verfälscht, wenn man es versucht, kurz zusammenzufassen!

Du kannst doch kleine Pausen einlegen.

Aber mein Eindruck ist, du willst es nicht ernsthaft verstehen. Schade!

1
@juste55

Ich bin einfach der Meinung dass man sich auch kurz fassen kann ohne dass es verfälscht wird.

Und es ist durchaus nicht so dass ich es nicht verstehen will, sondern es aufgegeben habe, die Ansichten der Zeugen Jehovas, welche sich von den "anderen" Christen unterscheiden, zu verstehen. Gerne wüsste ich ob du Menschen wie mich überhaupt zum Leib Christi zählst?

Und ich habe nun den obigen Beitrag gelesen - wie User EXinkassoMA bereits festgestellt hat, wurde mein Beitrag missverstanden. Natürlich muss nicht jeder Christ ein Theologiestudium absolvieren und in den alten Sprachen versiert sein - das widerspräche dem Priestertum aller Gläubigen. Aber wer lehrt, sollte da doch den Hauch einer Ahnung haben - und wer Bibelübersetzungen schreibt, sowieso. Vor allem sollte man offen und kritikfähig sein - das fehlt mir im Kommentar von abundumzu.

Mal ganz. abgesehen davon dass es bei mir so ankommt als wären die Zeugen Jehovas die Einzigen, welche das Wort Gottes und die Gute Nachricht in alle Welt tragen.

2
@anniegirl80

als wären die Zeugen Jehovas die Einzigen, welche das Wort Gottes und die Gute Nachricht in alle Welt tragen.

Anni, nenne mir eine andere religiöse Gruppe, die die gute Botschaft in der ganzen Welt predigt! Der Papst sähe das gern von seinen Gläubigen, die sich aber sträuben, so wie Jesus und seine Jünger von Tür zu Tür, von Stadt zu Stadt zu gehen, um die Botschaft von Gottes Königreich zu predigen. Oder machst du das etwa?

0
@stine2412

Nein, aber ich unterstütze Christen, welche das tun, durch finanzielle Gaben und durch Gebet. Ich verbreite das Reich Gottes durch mein Sein, Denken und Handeln in meinem direkten Umfeld.

Womit auch die Frage beantwortet ist, ob es andere religiöse Gruppen gibt, welche das Evangelium in der ganzen Welt predigen.

1

Bei Jehovas Zeugen sind Menschen aller Bildungsgrade. Sogar ehemalige Priester sind dabei. Wissenschaftler aller Richtungen sind dabei. Sprachforscher für altertümliche Sprachen und ausgebildete Übersetzer arbeiten ehrenamtlich mit, um die Bibel so originalgetreu wie möglich zu übersetzen. 

Jeder der will, kann seine eigene Übersetzung mit der neuen Welt Übersetzung vergleichen.  Überall, wo in anderen Übersetzungen HErr oder Adonei anstatt Jehova steht, wurde der Name Gottes ersetzt. In modernen Übersetzungen steht allerdings nur noch Herr anstatt der Gottesname. 

0
@stefanbluemchen

"Jehova" der Kundtname hat im Neuen Testament nur selten etwas zu suchen. Die Elberfelder, die von den früheren Zeugen noch benutzt wurde ist da Vorbild.

1
@Scriptorium

Ja, man wusste es halt nicht besser. Auch der jetzt gebräuchliche Name "JAHWE" ist nicht zweifelsfrei belegt. Was mich stört, ist dass die Zeugen Jehovas wider besseres Wissens vehement an "ihrem" Gottesnamen festhalten.

3
@Scriptorium

Tja Scriptorium, wenn diese Sturheit darauf basiert, an Gottes Wort festzuhalten, ist das doch besser, als es einfach zu meiden. Zumal Jesus doch selbst sagte: "Ich habe deinen Namen bekannt gemacht und ich werde ihn bekanntmachen!" Jaja, diese Sturheit!!!!

0
@stine2412

Nein, die Sturheit besteht in der immer wieder zum besten gegebenen euphemistischen Behauptung die NWÜ, die wie das Deckblatt zeigt, aus dem englischen Übersetzt wurde, die beste überhaupt sei.

Es ist im Römerbrief ein Fehler unterlaufen, der kaum den Dilletantismus verbergen kann. Die NWÜ ist indes nicht vollständig verfälscht (große Teile sind aus gängigen christlichen Bibeln übernommen), daher auch mit eigentümlichen Stärken.

Jehova, dieses Kunstwort für JHWH aus der Renaissance sollte im Neuen Testament nichts zu suchen haben, also dem neuen Bund und den neuen Namen Gottes (Jesus) entsprechen.

Besorgniserregend ist, dass die Zeugen Jehovas ihre Lehre so vehement verbreiten, daß die Wahrheit vielleicht bald keiner mehr kennt.

2
@stine2412

@Stine2412

 Sturheit eher im Bezug auf das Festhalten der Lehre und dem Bibelverständnis der Zeugen Jehovas Sektenfuehrung in den USA

2

Hallo MarcoAH

Die Neue-Welt-Übersetzung  ist für Millionen Menschen ein Segen,  für einige dagegen ein Stein des Anstoßes.

Was es dazu zu sagen gibt ist relativ einfach und plausibel:

Alles,  was sich in unserer Botschaft  von den Lehren der übrigen Christenheit unterscheidet, publizieren und verbreiten wir als Zeugen Jehovas seit über 100 Jahre.  Eine NWÜ gibt es aber erst seit rund 65 Jahren -  sie  kann also nicht die Ursache dafür gewesen sein.

Gegenwärtig verbreiten wir biblische Wahrheiten auf Printmedien und auch online in über 800 Sprachen  - unser NWÜ  gibt es aber nur in 140 Sprachen  -  auch das kann also nicht die Ursache sein.  

Und nicht zuletzt ergibt jede sorgfältige Prüfung,  dass nicht die NWÜ daran schuld ist,  wenn wiedererwachte  Wahrheiten Befremden auslösen.  Vielmehr sind es viele der älteren und gebräuchlichen Übersetzungen, die den Quelltext in ihren Wiedergaben so modifiziert haben, dass Lehren wie die von einer Dreieinigkeit oder einem Höllenfeuer oder einer unsterblichen Seele  u.s.w. biblisch belegbar erschienen. Die NWÜ  hat nichts weiter gemacht,  als solche Abweichungen  -  der Wahrheit zuliebe  - wieder zurechtzurücken. Dazu gehört auch und vor allem,  den Namen unseres Gottes,  der im Quelltext mit JHWH  geschrieben steht,  an den über 7.000 Stellen wieder einzufügen,  an denen ihn andere Übersetzung mit HERR wiedergeben haben. 

Im Übrigen schlägst sich in dieser Übersetzung das Ergebnis von über 100 Jahre ernsthafter Bibelforschung  nieder.

Was deshalb Sachkenner von der NWÜ halten,  füge ich abschließend hier noch an:

Es sind  Urteile von Fachleuten,  in diesem Fall von Sprachwissenschaftlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, moderne Bibelübersetzungen — einschließlich der Neue-Welt-Übersetzung — nach Ungenauigkeiten und tendenziösen Wiedergaben zu untersuchten.

Und hier das Ergebnis:

Jason David BeDuhn, außerordentlicher Professor für  Religionswissenschaften an der Universität von Nord-Arizona (USA),
veröffentlichte im Jahr 2003 eine 200-seitige Abhandlung über neun der „im
englischen Sprachraum am meisten gebrauchten Bibeln“. 

Er verglich mehrere umstrittene Schriftstellen, da sich gerade dort  - wie er betont  -  „religiöse Vorprägung am ehesten in der Übersetzung niederschlägt“.
Dazu stellte er den jeweiligen griechischen Text den englischen Wiedergaben
gegenüber und achtete auf interessengeleitete Sinnveränderungen!!

Zu welchem Schluss kam er? 

Jason BeDuhn ist zwar nicht mit jeder Entscheidung der Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung einverstanden, aber er bezeichnet sie als
eine „hervorragende“ Übersetzung, die den Urtext „weit besser“ und
„einheitlicher“  wiedergibt als einige der anderen Übersetzungen. 

BeDuhn kam zu dem Schluss, dass die Neue-Welt-Übersetzung  „eine der genauesten Übersetzungen des Neuen Testaments ins Englische ist, die
es zur Zeit gibt“, und „unter den ausgewählten Übersetzungen die genaueste“ (Truth in Translation: Accuracy and Bias in English Translations of the New Testament).

Außerdem erwähnte BeDuhn, viele Übersetzer hätten sich dazu verleiten lassen, „das, was eigentlich in der Bibel steht, frei wiederzugeben oder auszuschmücken, um dem gerecht zu werden, was heutige Leser erwarten“. Er stellte fest, dass die Neue-Welt-Übersetzung  anders ist. Sie ist „genauer, weil die NW die ursprünglichen Ausdrücke der Schreiber des Neuen
Testaments wortgetreu und gewissenhaft wiedergibt“.

Dann ist da noch Professor Dr. Benjamin Kedar, ein Hebraist aus Israel, der 1989 sagte:  „Bei philologischen Untersuchungen im Bereich hebräische Bibel und Übersetzungen nehme ich des Öfteren  Einsicht in die englische, unter dem Namen‚ New World Translation‘ bekannte, Übersetzung.  Dabei werde ich jedes Mal in meinem Eindruck bestärkt, dass dieses Werk ein ehrliches Bemühen um einmöglichst genaues Textverstehen erkennen lässt.“

Natürlich gäbe es noch manches mehr zu sagen,  wieso wir die Bibel für so wertvoll halten, und wieso wir sicher sind, dass wir die "Wahrheit" gefunden haben  (gefunden nicht gepachtet!!)  -  aber vielleicht helfen Dir diese Hinweise schon einmal ein Stückchen weiter.  

Ich hoffe es jedenfalls.

Alles Gute.

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Danke für die ausführliche Antwort. Hat mir sehr geholfen.

7

Jason BeDuhn ist zwar nicht mit jeder Entscheidung der Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung einverstanden

Gegenüber dem Leser wäre es korrekt, das nicht zur als Feststellung einfach im Raum stehen zu lassen ,sondern auch den Grund dafür zu nennen....

1

Die NWÜ-Übersetzung ist der Zeugen Jehovas Sonderlehre angepasst worden. Darüber hinaus hat aber durchaus Gott diese Schrift im besonderen Inspiriert. Ein kleines Beispiel:

Für die Zeugen Jehovas ...

Ist die „Seele“ etwas dem Menschen Innewohnendes, das beim Tod den
Körper verlässt und weiterlebt? Wie es in einem Bibelwörterbuch heißt,
„wird die Seele oft mit der ganzen Person gleichgesetzt“ [jw.org]

1. Mose 2:7 Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele. [NWÜ]

Dadurch glauben sie nicht an Seele, Geist und Körper. Weiters verweigern sie beim Abendmahl Brot und Wein.

1. Korinther 11:27-31 Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein. Zuerst möge sich ein Mensch nach genauer Prüfung als bewährt befinden, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher.  Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet. Deswegen sind viele unter euch schwach und kränklich, und eine ganze Anzahl schläft [im Tod]. Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet werden. [NWÜ]

Unwürdig möchten sie halt nicht ins Gericht. Dann heißt es aber in Vers 29 plötzlich: "Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet."

Zum Vergleich einmal die Elberfelder:

1. Korinther 11,29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt. [ELB]

Wer glaubt der Mensch und und damit auch Jesus habe nur Geist und Körper (der ja eine Seele sei) der darf in der Tat nicht gefahrlos von Wein und Brot nehmen. Wir alle haben aber Seele, Körper und Geist ... Wer in die Versammlungen der Zeugen Jehovas gelegentlich hineinschaut und mit den Leuten redet, wird feststellen, daß überwiegend wahr ist, was noch geschrieben steht: "Es sind viele unter euch schwach und kränklich, und eine ganze Anzahl schläft geistlich [im Tod]. Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet werden."

Dabei ist auch gemeint, zu schauen wo man wirklich steht. Und die NWÜ ist keine 'beste Bibelübersetzung', auch wenn in ihr sehr viel Arbeit steckt und man die Wahrheit nicht herausfälschen konnte.

Die Bibeltexte, die du aufführst,  sind richtig und stimmen sinngemäß völlig mit der NW-Übersetzung überein. Und sie beweisen, dass der Mensch  (und auch Tiere )Seelen sind. 

Was das Abendmahl betrifft und das Einnehmen der Symbole, was soll da noch zugefügt werden, um diesen richtig zu verstehen? Es ist eben nicht jeder berechtigt, von den Symbolen zu nehmen. 

1
@stefanbluemchen

Übrigens es sind Originalzitate aus der NWÜ. In den christlichen Bibeln ist es etwas anders.

Erster Absatz pflichte ich Dir bei. Was die sogenannten "Symbole" (denn das ist ebenfalls nicht unstrittig; siehe Joh 6,55) betrifft lässt euch doch Gott in eurer eigenen Bibel mitteilen, dass Ihr, solange ihr den Leib nicht unterscheidet - also den Menschen für eine Seele haltet, er aber keine gesonderte hat - so fürchtet das Gericht.

Ansonsten darf jeder der heimlich zum Herrn gekommen ist [Römer 10,9] von Wein und Brot nehmen.

1
@Scriptorium

Wer nicht versteht, bist du. Wir halten uns an die Schriften, die vor langer Zeit geschrieben wurden. Unsere Übersetzung wurde von Menschen übersetzt, die der Sprachen der Bibel mächtig waren. Seele  (hebräisch Nephesch,  griechisch Psyche ) ist überall dort zu finden, wo in der NWÜ Seele steht.  Das trifft auch da zu, wo in der Bibel beschriebenen wird, dass der Mensch eine lebende Seele wurde. 

Selbst Tiere werden in der Bibel als Seelen bezeichnet. Eswird sogar erwähnt, dass die Seele im Blut ist. Deshalb bekam auch Noah die Anweisung, das Fleisch mit seiner Seele, seinem Blut, nicht zu essen. 

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wer manches falsch auslegt. 

0
@stefanbluemchen

Zum Thema Seele:

ZJ führen immer gern einen vers aus Prediger an wo steht dass die Toten nichts wissen...

Prediger 11 übersehen sie gerne:

7 Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.

Da wird nämlich deutlich gesagt, dass unser Körper zu Staub wird und der Geist, unsere Seele zu Gott geht.

Oder Jesus. Was sagte er nochmal:

Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

Passt auch nicht zu der Aussage, wir sind die Seele und daher versuchen ZJ solche Texte immer umzudeuten...

UNd auch das hier in Offenbarung wird gerne übersehen:

9 Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen.
10 Und sie schrien mit großer Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?

Die Seelen deren die umgebracht wurden. Deutlicher kann man ja nicht sagen dass die Seele NICHT der Körper ist.

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@Scriptorium

Wie man sieht hat es Stefan der Zeuge Jehovas auch in einem Jahr nicht geschafft seine Behauptungen biblisch zu belegen. So sind sie die Zeugen

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Nur zur Info
1. Korinther bezieht sich auf was ganz anderes. Die ersten Christen haben regelmäßig Abendmahl gefeiert. Wahrscheinlich wöchentlich. Dabei entstand die Unsitte, dass einige diesen Tag genutzt haben um sich mehr oder weniger beim Abendmahl satt zu essen und zu betrinken. Darauf hat Paulus hingewiesen. Diesen Text nun zu nehmen wie die ZJ und zu behaupten nicht jeder dürfte von den Symbolen nehmen ist falsch. Aber so machen es ZJ immer. Sie reissen Bibelverse aus dem Zusammenhang um irgendeinen Blödsinn damit zu beweisen. Liest man dann den Kontext stellt man oft fest, dass genau das Gegenteil gemeint ist als was ZJ behaupten.

0

Du willst Passagen

Liest Johannes 17:3 und vergleiche

Lies Römer 10 im Kontext in der Elberfelder oder Schlachter und dann stelle dir die Frage, wer ist in Vers 13 mit Herr gemeint ist
13 Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden«

Wenn du ehrlich und sachlich bist, wirst du feststellen, dass Paulus die ganze Zeit eine Argumentationskette aufbaut, die Jesus als Herrn zeigt und mit dem Zitat aus Joel in Vers 13 gipfelt das dann in der Aussage, weil Jeus der Herr ist, wird jeder der ihn anruft (anbetet) errettet.

Lies Kolosser 1

15 

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.

16 

Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das

Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder

Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

17 

Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Hier in der Lutherbibel wird klar, das Jesus kein Teil der Schöpfung ist, sondern VOR jeder Schöpfung der ERSTGEBORENE war.

Die NWÜ fügt hier mehrfach "das Wort anderen ein um zu suggerieren, Jesus sei das erste erschaffene Wesen und alle anderen wurden durch ihn erschaffen, Das Wort andere gibt es nicht im Urtext

Johannes 1

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

Dasselbe war im Anfang bei Gott.

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Dieser Text wird auch verändert und umgestellt. Hier der direkte Vergleich

 Im Anfang+ war das WORT*+, und das WORT war bei GOTT,*+ und das WORT war ein Gott.*+

 Dieser war im Anfang+ bei GOTT.+

 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein,+ und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein

Beachte mal den letzten Teil Vers ein.

Luther = Gott war das Wort.

NWÜ = das WORT war ein Gott.

Einmal wird das Wort "ein" eingefügt was nirgends im Urtext ist und dann wird der Satzbau komplett umgedreht.

Die Luther macht deutlich was Johannes sagen wollte. Es gibt Gott den Vater und Gott den Sohn. Der Sohn ist Gott, der Vater ist Gott aber der Sohn ist nicht der Vater.

Hier ist das Wort der Sohn.

Im Anfang war der Sohn. Der Sohn war beim Vater.  Und Gott war der Sohn.

So muss man das lesen. Interessant ist, dass die Basis dieser falschen Version auf der Bibel von Johannes Gerber beruht einem Spiritisten und Esoteriker. Einige der Lehren stammen direkt von ihm. Hier einige Beispiele

1. *Christus ist nicht _der_ Sohn Gottes, *sondern nur "Der Erste" Sohn

Gottes. Ein Erster unter Gleichgeschöpften, ein sogenannter: /Primus

inter pares"/ = ein Gleicher unter Gleichen. (Aus: Verkehr mit der

Geisterwelt, J.Greber)

2. *Der Sohn Gottes ist in seiner Präexistenz der Erzengel Michael

*Christus hat eine Sonderstellung unter den Geisterheeren (Aus: Verkehr

mit der Geisterwelt, J. Greber)

3. *Joh 1,1: "... und das Wort war/_ein_/Gott.* (Übersetzung von J.

Greber) Diese Inspiration von J. Greber mit dem unbestimmten Artikel

"ein" übernimmt die Wachtturm-Gesellschaft wortgetreu. Die

Wachtturmpublikation: "Vergewissert euch aller Dinge" zitiert: "Eine

Übersetzung mit Erklärungen auf den ältesten Manuskripten aufgebaut.

Ausgabe 1937 von J. Greber"

Auch die ZJ lehren dass Jesus der Erzengel Michael, ein Geschöpf sei und nicht Gott.

Es gibt hunderte von Stellen. Wenn du nur die liest wo Jehova im NT steht findest du schon mehrere dutzend Stellen, wo der Sinn völlig anders wird. Hier ein letztes Beispiel

Römer 14 NWÜ

 Wer den Tag beobachtet, beobachtet ihn für Jehova*. Auch wer ißt, ißt für Jehova,*+ denn er sagt Gott Dank;+ und wer nicht ißt, ißt nicht für Jehova*+ und sagt Gott dennoch Dank.+
 Keiner von uns lebt ja nur im Hinblick auf sich selbst,+ und keiner stirbt nur im Hinblick auf sich selbst;
 denn wenn wir leben, leben wir für Jehova,*+ und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova.*+ Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova.*+
 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder zum Leben gekommen,+ damit er Herr sei sowohl über die Toten+ als auch die Lebenden.+

das ist völliger Humbug, es geht im ganzen Text nur um Jesus Christus, durch den Namen Jehova wird der Sinn völlig verändert. Lies Schlachter oder was auch immer

SCHLACHTER Römer 14

Wer auf den Tag achtet, der achtet darauf für den Herrn, und wer nicht auf

den Tag achtet, der achtet nicht darauf für den Herrn. Wer ißt, der ißt

für den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht ißt, der enthält sich

der Speise für den Herrn und dankt Gott auch.

Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst.

Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, daß er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei.

Merkst du den Unterschied wenn man die Bibel verfälscht. Paulus baut eine Gedankenkette auf, wir leben für den Herrn wir sterben für den Herrn, denn dazu ist der Herr Jesus Christus gestorben und auferstanden....

Wenn das nicht reicht, dann werden dich hundert weitere Stellen auch nicht überzeugen, egal wie krass die Fälschung ist.

Aber ein letztes Beispiel noch:

1. Johannes 5 (SCHLACHTER)

7 Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort1 und der Heilige Geist, und diese drei sind eins;
8 und drei sind es, die Zeugnis ablegen auf der Erde2: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei stimmen überein.

NUN DIE NWÜ

 Denn da sind drei Zeugnisträger,*
 der Geist+ und das Wasser+ und das Blut+, und die drei sind in Übereinstimmung.*+

Bibel in Steno und dann auch noch verdreht. Wenn ich schreibe, die drei stimmen überein, dann bedeutet das, das wesen ist identisch. Bei Sachen, die Sachen sind identisch.

Wenn ich aber schreibe, die drei sind in Übereinstimmung dann betrifft das lediglich die Meinungen usw.

Merksatz: Alles was im Ansatz die Göttlichkeit Jesus, die Dreieinigkeit, dass Jesu Gott ist und Mensch wurde unterstützt wird in der NWÜ ausgemerzt

Du solltest dich besser an eine "Schlachter -" oder "Rev. Elberfelder-Übersetzung" halten, denn diese wären "neutral".

Aber: jeden Übersetzer wird die Strafe Gottes treffen, wenn er absichtlich falsch übersetzt (Offb.22,18-19).

fricktorel,  genau so ist es. Deshalb wird die Neue-Welt-Übersetzung auch von kompetenten Menschen übersetzt. Und diese prüfen ganz genau, ob alles so übersetzt wurde, dass es den Sinn nicht verfälscht und dennoch für jedermann verständlich ist. Deshalb gibt es auch die revidierte Übersetzung noch nicht in deutscher Sprache. 

Im übrigen kann jeder die Übersetzung lesen, die ihm am besten gefällt. Denn die meisten Übersetzer halten sich so gut wie möglich an die ältesten bekannten Abschriften. Vergleiche ruhig die NW-Übersetzung mit anderen. Du wirst feststellen, dass der Sinn nicht verfälscht ist, doch um einiges besser verständlich, als ältere Übersetzungen. 

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