Ist die Borderline Störung Zeichen dämonischer Besessenheit?

24 Antworten

Nein - es ist wirklich eine Krankheit. Das was man da empfindet ist dem Wahn zugehörig und dieser fühlt sich wohl immer so an. Wahnvorstellungen sind nicht unbedingt nur rosa Einhörner oder Dinge, die es nicht gibt. Man kann ganze Welten bauen die real sind und keine Märcheninhalte haben. Trotz Allem halten sie einer Wahrheitsbetrachtung nicht stand. Das ist Teil von Borderline sofern ich das richtig verstanden habe.
Genauso wie das Abschieben deiner Verantwortung auf Andere - Gott in deinem Fall. Lass dir helfen. 

Dann würde ich mich von einem psychiater auf schizophrenie untersuchen lassen. Bei psychischen krankheit handelt es sich um störungen eines bestimmten hirnareals. Ich sehe da keinen teufel daran.

Liebe Liara,

so ein Forum ist sicher nicht der geeignete Ort, um soetwas zu klären. Ich wünschte, du hättest Kontakt zu Christen in deiner Nähe, die Jesus wirklich lieb haben. Lass dir bitte von niemandem einreden, auch nicht von dir selbst, dass Gebete unnötig sind. Gott hat dir in seinem Wort, der Bibel, ein Versprechen gegeben auf das du dich berufen kannst:

Ps 50:14-15: "Opfere Gott Lob, und bezahle dem Höchsten deine Gelübde; und rufe mich an am Tage der Bedrängnis: ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!""

Darf ich fragen, zu welchem Gott du betest?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – bin seit über 30 Jahren mit Jesus unterwegs

LoveinChrist! Du hast mir auf meine Antwort, die ich dem FS schrieb, mitgeteilt, dass nur Jesus richtig wäre, mir unterstellt, dass ich dem FS etwas aufzwingen würde. __ Sollte nicht jeder hier dem FS, auf seine Frage so antworten dürfen, wie er es gut meint. Das wäre doch sicher das Edelste und nur das ist Gott. ___ Ich lasse es, wie du es getan hast, eine Antwort, hier Deine, zu kritisieren. Gott zum Gruss!

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Alles leid kommt von Gott und alles Glück kommt von Gott. Damit prüft Gott der erhabene wen seiner Diener Er will. Der Teufel hat keine Macht über dich er ruft nur und du folgst ihm oder auch nicht das ist deine Entscheidung.

Hör ja nicht auf die Atheisten die versuchen alles mit der Wissenschaft zu erklären, denn bedenke Gott hat die Wissenschaft und ihre Regeln erschaffen.

Was immer hilft ist Zuflucht suchen beim Herrn und das immer dann wenn du befürchtest zu Sündigen oder sündhafte Gedanken zu haben.

Sag hierzu einfach: „ich suche Zuflucht beim Herrn vor dem verfluchtem Satan (oder Satanen, oder vor der Krankheit meines Herzens, oder davor das du Sünde begehst oder ähnliches)“

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke für deine liebe Antwort ! Ja wir kämpfen nicht gegen Fleisch & Blut deswegen reden die so und sagen auch Dämonen gibt es nicht .

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Hallo Liara,

Schon immer haben Menschen psychische Erkrankungen mit Gott verbunden. Das hat man früher sogar mit allen Krankheiten getan, selbst bei einer Grippe fragte man sich, was Gott einem sagen will. Heute versucht man Vieles nicht mit der Religion zu erklären, sondern mit Wissenschaft. Ich würde sagen: beides sind Perspektiven auf Deine Situation. Du kannst jemand Gläubigen fragen, ob das mit dem Teufel zu tun hat und du kannst einen Wissenschaftler fragen, was er zu Deiner Erkrankung sagt und damit zwei verschiedene Antworten bekommen.

Hast Du denn dieses Thema der Besessenheit mal zum Thema gemacht in der Therapie? Viele Erkrankungen haben auch damit zu tun, dass es sehr strenge Moralvorstellungen gibt, denen man in seinem Erleben im Alltag nicht gerecht wird, weil man z.B. Lust empfindet, angesprochen wird (anziehend wirkt?), mal wütend wird (was man nicht darf... Nächstenliebe und so) oder oder oder. Psychotherapie (aus der Wissenschaft heraus) versucht, die moralische Strenge etwas zu entlasten. Es hilft anzuerkennen, dass wir nur Menschen sind, die eben Fehler machen, unmoralisch handeln usw - das gehört zum Leben dazu. Das ist nicht immer gleich der Teufel. Genau deshalb hat die Kirche doch auch die Beichte eingeführt: wir schaffen es nicht anders...

Aus christlicher Perspektive würde ich sagen, dass Vergebung durch Jesus der Kern des Glaubens ist, um den es geht. Ohne ihn kann niemand zu Gott kommen, sagt die Bibel. Erst wenn wir akzeptieren, dass Gott größer ist als wir und er sich für uns hingegeben hat, damit wir durch seine Vergebung eine Beziehung zu ihm haben dürfen, kommt er mit seiner Kraft in unser Leben und macht uns heil, wo wir aufgrund von Schuld und Sünde zerbrochen sind. Wenn Jesus Menschen hat leiden sehen und diese Glauben hatten, hat er ihnen ihre Schuld vergeben und sie geheilt. Jesus lebt, er hat dem Tod die Macht genommen und zieht durch den Heiligen Geist in einen Menschen ein, der ihm vertraut und von seinem alten Leben umkehren will. Seine Kraft in uns macht dies erst möglich, dass es auch gelingt. Es heißt ja auch, dass er in den Schwachen mächtig ist.

https://youtu.be/x-1KFWpZciA

Diese Geschichte zeigt es ganz schön, wie ich finde.

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Hallo Weltwunderling, Das hast Du wirklich sehr schön geschrieben und sehr treffend.

Besonders zutreffend ist nach meiner Erfahrung, dass Menschen mit psychischen Schwierigkeiten oft strenge Moralvorstellungen von ihren Eltern "gelernt" haben.

Die "Sucht" dann zu sündigen, ist quasi eine Art Abwehrmechanismus, um sich gegen die Strenge zu wehren.

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@GandalfAwA

Als Psychologe würde ich wiederum sagen, die Strenge ist eine Sucht, um seine Gelüste in den Griff zu kriegen :) Wie man es auch dreht: die Verschärfung tut aus beider Sichten nicht gut.

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@Weltwunderling

Hmmm, stimmt, auch so herum macht es Sinn. Tja, was war zuerst da, Das Huhn oder das Ei ?! ;-)))))

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@GandalfAwA

ach, was....wie erklärst du dann bitte, daß wir Dank der "antiautoritären Erziehung" eine nicht mehr so strenge Moral (Erziehung)haben, und das seit Jahrzehnten schon, aber weltweit eine ZUNAHME an psychchischen Erkrankungen?

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@Weltwunderling

Ich als Hobby-Psychologe würde sagen:

  1. was ist " Strenge"?
  2. wozu dient sie?
  3. wie ist die Persönlichkeit (sensibel? usw.)?
  4. welche Vorteile kann sie bringen?
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@verreisterNutzer

Nicht nur Strenge, sondern auch Gewalt oder Kaltherzigkeit / Ingonranz der Eltern zu den Kindern, fürdern psychische Erkrankungen ... und Gewalt oder Kaltherzigkeit / Ingonranz nehmen gerade in den unteren Schichten der Gesellschaft stark zu ... :-(

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@GandalfAwA

Das mag sein, daß die Liebe fehlt. Aber du sprachst von Strenge und strenger Moral. Da bewegst du dich auf ganz anderem "Territorium"

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@verreisterNutzer

Ja genau, das ist ein ganz anderes Territorium, wobei beides, also fehlende Liebe, sowohl auch auch strenge Moral, bei Kindern später ein erhöhtes Risiko für psychische Probleme mit sich bringt.

Ich meinte übrigens oben "fördern" und nicht "fürdern" ... das hast Du Dir aber bestimmt schon gedacht, oder? ;-))))

schöne Grüße,
Bernd

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@GandalfAwA

Hallo Ihr Lieben!
@juste55: Zur Zunahme von Erkrankungen ist zu sagen, dass nicht ganz klar ist, ob sie stattfindet. Wir haben heute mehr ausgebildete Psychologen und Therapeuten mit zunehmend breiterem Wissen über Diagnostik zu Erkrankungen. Das heißt: Es gibt heute mehr Krankheitsbilder (die zum Teil sehr leicht vergeben werden, wie schon 14 Tage Trauer eine Depression ist) sowie eine höhere Toleranz in der Bevölkerung, sich mit Problemen einem Therapeuten zuzuwenden. Durch diese Trends allein steigen die Zahlen, ohne dass die tatsächlichen Erkrankungszahlen steigen müssen. Zweiter Trend: Weltweit sinkt die Gewalt (auch wenn einige wenige Weltkonflikte medial viel populärer sind). Die tatsächliche Bedrohung sinkt für uns - dies führt dazu, dass vermeintlich geringe Belastungen viel intensiver Empfunden werden. Heute erfährt keiner in Deutschland ein Kriegstrauma, sondern ein Arbeitstrauma mit Burnout. Man weiß, dass sich die empfundene Belastung auf einem ähnlichen Level anpasst, auch wenn sich die Außenfaktoren verschlimmern/ verbessern.

Schlussfolgerungen: a) eine Steigerung der Erkrankung ist nicht (bzw. nur sehr eingeschränkt festzustellen. b) dies liegt nicht an weniger Strenge an der Erziehung.

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